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Recruiting 2.0: Zahlen zur HR Beschaffung in Deutschland 2011


Intro

LinkedIn hat sein Büro in München gerade eröffnet und in diesem Zusammenhang nun ein Whitepaper publiziert, dass direkt im Blog von LinkedIn herunterladbar ist. Titel lautet, passend zum Unternehmensziel: „Recruiting 2.0“. Es fußt auf einer Studie von Dr. Andreas Eckhardt von der Goethe Fakultät in Frankfurt.

Die Studie selber enthält weniger Überraschungen, sondern bestätigt die Bauchgefühle, die man bezüglich Social Media um Kontext der Personalbeschaffung hat: Es ist (noch) kein Eilheilmittel, aber die Themen steigen langsam, aber linear an und finden auch in den HR Abteilungen sukzessiv ihren Platz.

Recruiting 2.0

Ich habe mal die wichtigsten Ergebnisse zusammengetragen. Alle aufgeführten Screenshots entstammen aus der Studie und sind nicht von mir. Das an dieser Stelle als genereller Hinweis.

Interessant sind einige Grafiken, von denen ich einige vorstellen wollte:

Suchen nach Kanal

Ein zentraler Punkt, der hierbei festgestellt wird:

Klassische Stellenanzeigen in den Printmedien dagegen verlieren zunehmend an Boden.

Ein Punkt, der wohl jedem einleuchtet, allerdings hier in Zahlen gegossen wurde. Die Entwicklung geht jedoch weiter: War der Sprung von der Tageszeitung und Fachpresse hin zum Onlineportal die reine Portierung auf ein neues Medium, so stellt das Engagement in sozialen Medien auch eine Änderung in den Verhaltensmustern der HR Abteilungen dar: Vom klassischen Betrieb auf Reaktionen zu warten (Früher Print, heute Stellenbörse) hin zur aktiven Ansprache geeigneter Kandidaten.

Aber dieser Trend ist durchaus in den Personalabteilungen angekommen:

Beurteilung SM in Deutschland

Beurteilung SM in Deutschland

Insgesamt können laut der Studie die Aktivitäten der HR Abteilungen in vier Kategorien eingetielt werden:

  1. Schalten von Stellenanzeigen
  2. Image-Werbung/Employer Branding
  3. Aktive Suche nach Kandidaten
  4. Aktive Suche nach Informationen über bereits identifizierte Kandidaten

Hierbei wird der Themenkomplex „Employer Branding“ unterschätzt. Gerade in Zeiten, wo die Loyalität der Mitarbeiter zum Arbeitgeber sinkt, ist eine positive Außendarstellung nicht zu unterschätzen. Im Social Media Umfeld ist hier noch einiges Potential vorhanden.

Aus Sicht der SAP, die bereits in den meisten Social Media Kanälen anzutreffen ist, wird die Implementierung von Rekrutierung 2.0 in drei Iterationen stattfinden:

Stufe 1: Vorakquise –> Employer Branding

Stufe 2: Kontinuierliche Verbesserung –> Aufbau von Gruppen, Kanälen, Netzwerk

Stufe 3:  Zukunft der Personalgewinnung –> Institutionalisierung von Social Media Kanälen, aber auch Beobachtung von Zukunftstrends

Wichtigkeit Social Media

Wichtigkeit Social Media

Fazit

Das Whitepaper ist angenehm zu lesen: Es wird nicht der Megatrend beschrieben sondern sachlich die zwar noch langsamen, aber dafür stetigen Umwälzungen im Recruiting beschrieben.

Das Whitepaper wurde gestern in München im rahmen eines Roundtable vorgestellt. Lieben Dank für die Einladung an Kai Deininger. Die Studie, aus der die Grafiken entnommen sind, kann man sich bei LinkedIn im Blog direkt herunterladen.

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