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Xing jetzt mit Werbung auf LinkedIn


Na, zugegeben, der Blogartikelname ist etwas reißerisch. Aber tatsächlich, gerade gesehen: die hundertprozentige Tochter der Xing AG, die Firma Amiando, macht Werbung auf LinkedIn:

Amiando auf LinkedIn

Amiando auf LinkedIn

Der Link, den die Amiando AG verwendet, führt zu einer Registraturseite, auf der man gegen Herausgabe seiner Kontaktdaten (einschließlich Telefonnummer) und Akzeptanz der vollständigen AGB auffordert.

Danach bekommt man sehr zügig die Studie der Amiando AG bezüglich Events zugemailt.

Wer das nicht möchte (was nicht unrealistisch ist, wenn man sich die AGB anschaut: „ICH WILLIGE EIN, DASS MEINE PERSONENBEZOGENEN TEILNEHMERDATEN (WIE BEISPIELSWEISE NAME UND FIRMA) AUF DER TEILNEHMERLISTE DER VERANSTALTUNG FÜR JEDERMANN ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICH ANGEZEIGT WERDEN KÖNNEN. ICH KANN DIES DIREKT AUF DER TEILNEHMERÜBERSICHT NACH DER BESTELLUNG AUSBLENDEN ODER PER E-MAIL GEGENÜBER AMIANDO JEDERZEIT WIDERRUFEN“), dem sei gesagt, dass die Studie zumindest auf englisch auch im Pressebereich der Amiando AG erhältlich ist.

Verständlich ist das Schalten der Anzeige  schon. Während die Nutzung der sozialen Medien in den letzten Jahren gestiegen ist, ist gleichzeitig auch die Anzahl der Wettbewerber in den letzten acht Jahren ebenso gestiegen. Gerade wird der Markt wieder durch den Markteintritt von Google mit seinem Google+ erneut verändert. Ob Google nun Chancen hat oder nicht, Tatsache ist, dass laut Holger Schmidts Comscoreanalyse in Deutschland Google+ bereits 700.000 UV hatte (Unique Visiotors, dass sind nicht angemeldete Benutzer).

Die Studie selber hat keinen höheren Informationswert. Dieses liegt vorrangig an der schlecht beschriebenen Teilnehmermenge. Ohne genauere Informationen hierrüber kann man über die Relevanz keine Aussagen treffen. Es liegt die Vermutung nahe, dass Eventveranstalter von Amiando gefragt worden sind. Um den Vergleich auf Autos zu übertragen würde das ja bedeuten, dass Opel Fahrer nach verschiedenen Kriterien für Mercedes, Opel und Ford gefragt werden würden.

In der Studie werden Facebook und Twitter als wichtigste soziale Medien für die Eventbranche genannt, gefolgt von Xing. Auch wird die Eventintegration bei Xing gerade für Gruppen hervorgehoben. Dieses wundert bei den Eigentümerverhältnissen nicht wirklich.

Insgesamt wirkt die Werbung auf LinkedIn eher lustig. Dieses wird dadurch verstärkt, dass die Münchner Kollegen mit CPC Preis (bei LinkedIn wird die Werbung ähnlich wie bei Google versteigert) wohl sehr knauserig waren. Will man diese sehen, muss man sich einfach ein Fakeprofil anschauen (da habe ich es auch gefunden). 50 Cent mehr würde da bessere Ergebnisse erzielen. Aber um LinkedIn zu verstehen, ist ja auch mein Blog da…..

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