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Störe meine Kreise nicht – Google+ als Soziales Netzwerk – Erster Blick

Google will soziales Netzwerk werden

Heute war es so weit: Ich habe mich (via Einladung) bei Google+ angemeldet. Hierzu trieb mich vorrangig meine Neugierde: Was hat Google auf die Beine gestellt? Wie sieht es aus? Wie funktioniert es.

Erste Eindrücke: Dafür das es sich im Betastadium befindet, finde ich es beeindruckend.

Wie sieht es aus

Im ersten Moment sieht es aus….wie ein soziales Netzwerk halt so aussieht. Man hat Timelines (man achte auf den Plural), man kann Freunde einladen und hinzufügen, Sachen teilen und Informationen zu Interessen erhalten („Sparks“).

Ein interessanter Ansatz hierbei: Die „Circles“. Aber fangen wir von vorne an: Beim ersten mal anmelden muss man sich erst einmal zurecht finden. Martin Weigert von netzwertig.com hält Google+ gar für zu komplex.

Schön: man kann die Oberfläche auf deutsch einstellen.

GooglePlus Timeline

GooglePlus Timeline

Während vieles bekannt ist in der einen oder anderen Ausprägung, sind die „Circles“ gut gelöst. Hier hat man seine „Freunde“ und man kann diese in einen oder mehrere Kreise ziehen. Diese stehen dann bei jeder Veröffentlichung (ob Link, Status oder Bild/Video) zur Verfügung:

Das Anlegen der Kreise geht also recht flüssig per Drag & Drop. Später kann man die Kreise auswählen, denen man etwas mitteilen möchte:

GooglePlus Kreise

GooglePlus Kreise

Ein anderes Feature, was in dieser Form eher an Skype, als an Soziales Netzwerk erinnert, ist Hangout. Hier kann man mit mehreren Personen einen Videochat durchführen, diesen ein YouTube Video vorführen und parallel chatten.

GooglePlus HangOut 2

GooglePlus HangOut 2

Die Videochatterei funktionierte auf Anhieb und sehr flüssig. Leider fanden wir keinen dritten Probanden, der mit uns sprechen wollte. Der Videochat war „Semiöffentlich“, das heisst: Alle unsere Kontakte hätten sich aufschalten können und der Chat war in der Timeline zu sehen.

Erstes Fazit

Wenn man bedenkt, dass es sich um eine Beta handelt, so ist das Ergebnis recht erstaunlich. In Kombination mit der Google Suche als Standardwerkzeug eines jeden Internetbenutzers könnte Google+ durchaus eine Alternative werden. Auf jeden Fall müssen sich auch etablierte Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn den Vorstoß von Google genau beobachten und sich abgrenzen.

Ob facebook damit vom Thron gestoßen werden kann, wag ich auf Grund der phänomenalen Penetration zu bezweifeln. Auf der anderen Seite (wie schon gesagt handelt es sich bei Google ja quasi um einen Standard): hatte sich der Internet Explorer damals durchgesetzt, weil er technisch überlegen war?

Für die Nutzer ist der zusätzliche Wettbewerber daher von Nutzen, da dieser wieder eher in den Mittelpunkt rückt.

Meine persönliche Meinung: Ich mag Google+. Aber: Soll und muss es immer nur Goole sein?

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11 Kommentare
  1. ahornproduction sagte:

    Google+, es wäre echt super, wenn es nicht von Google wäre, die haben doch eh schon so viele Daten von mir. Wobei, wenn sie die eh schon alle haben, dann können sie die paar doch auch noch haben! Naja, man sieht den kleinen Konflikt in mir. Mich spricht einfach dieses Design an und diese hohe Funktionalität.

  2. da ich mit facebook bisher einfach nicht warm wurde, von den Datenschutzproblemen mal abgesehen gefällt mir weder Design noch das Handling, ist google+1 jetzt vielleicht echt eine Alternative. Datenschutz und google sind zwar auch ein Problem, aber google hat nicht die überhebliche Arroganz eines Mark Zuckerberg über die Beendigung der „Privatsphäre“ bestimmen zu wollen. Ansonsten ist auch der erste Eindruck (Design) schon mal nicht schlecht …

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