Advertisements

Über den Autor

Der folgende Blog beschäftigt sich viel mit Social Media und vor allem LinkedIn.  

Der Autor ist seit zehn Jahren Unternehmensberater und beschäftigt sich seit fünf Jahren mit Social Media. Wie im deutschsprachigen Raum begann alles mit einem openBC Account . Hier baute ich die größte Gruppe zum Thema „Projektmanagement“ im europäischen Raum auf. Die Gruppe wird mittlerweile von Bernd Oestereich und Christian Weiss von der Firma oose mit moderiert. Das Forum wurde mit der Zeit sehr groß, und so freute ich mich, zwei „Evangelisten“ aus diesem Thenbereich für die Sache zu gewinnen.  

Zwischen 2006 und 2008 habe ich mich sehr intensiv mit Xing beschäftigt. 2008 wurde, entgegen den Behauptungen des Gründers, Lars Hinrichs, Werbung geschaltet. Insbesondere auf Profilen fand ich das unschön.  

Werbung bei Xing in Deutschland

Werbung auf Xing

Nach zwei Jahren Werbung hat man sich daran gewöhnt, und wenn man die geschaltete Werbung sieht, kann man sich seinen Teil denken (S. Beispiel).  

Die Expansionsstrategie, die verfolgt wurde und wird zeigt den Turnaround: In den Foren wurde vermehrt Werbung für Stretchlimos geschaltet, Kontaktanfragen von Blondinen, die heute nacht mit mir pokern wollen, oder Einladungen zur Reinkarnationstherapie stellen das Ergebnis dar.  

Auch wenn man aktuelle Seminaranbieter anguckt, wird die Richtung deutlich: ehemalige Versicherungsvertreter werben damit „Kontakte Dich reich, wie Sie in einem Monat 500 – 1000 Kontakte generieren„. Somit ist man gezwungen, wenn man im höherwertigen B2B Bereich was erreichen möchte, sich nach Alternativen umzuschauen.  

Seit 2009, seitdem LinkedIn auf deutsch verfügbar ist, beschäftige ich mich verstärkt mit dem amerikanischen Business Portal. Das Konzept ist hier, abweichend von den deutschen Portalen Wer-Kennt-Wen, Lokalisten und Xing, ein anderes: Gerade das „Kaltkontakten“ ist entweder gar nicht möglich oder muss durch eine InMail im Wert von 10 $ bezahlt werden. Diese Kernphilosophie führt dazu, dass man sich „Einigeln“ kann und bietet einen Schutz vor den vorher beschriebenen Phänomenen. Klarer Nachteil gegenüber den drei genannten, deutschen Marktführern ist, dass das Bewerben von Consumerprodukten (der gesamte B2C Bereich) durch diese Hürden erschwert wird.  

Besonders bei Gruppen kann man viel im Moment erreichen, die größte deutschsprachige Gruppe ist die Gruppe „Projektmanagement„, die ich zum deutschen Relaunch am 04.02.2009 gegründet habe.  

Beschäftigt sich man intensiver mit LinkedIn, so wird klar, dass der Funktionsumfang sowohl ein anderer ist, als auch das preisgünstigere. So können viele Funktionen, obwohl man Basismitglied ist. Eine Übersicht kann man sich hier anschauen PDF zum Download. Aber ich will Xing nicht zu schlecht reden, ich sehe gute Chancen, dass sich die Plattform neben Wer-Kennt-Wen etabliert.

Ich vergleiche die Strategie immer mit dem Focus, der Antrat, um den Spiegel aus dem journalistischen Olymp zu werfen. Dieses gelang nicht….trotzdem fand der Focus seinen Markt. Den Vergleich habe ich schon öfters geäußert, interessanterweise hat sich jetzt gerade der Burda Verlag an Xing beteiligt. So würde ich Xing auch in Zukunft nicht missen wollen, immerhin sind meine beiden Friseusen auch da verteten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: