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Schlagwort-Archive: Unternehmensprofil


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LinkedIn Official LogoHeute habe ich die neue Preispolitik von Xing für Unternehmensprofile mir angeschaut. Hier hat sich einiges getan, so dass mein alter Vergleich aus dem November nicht mehr gültig ist. Die Preise von Xing haben es in sich. So muss ein mittelständiger Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern in brutto jährlich den Gegenwert eines Golfs in der Grundausstattung bezahlen, um in den Genuss sämtlicher Funktionalitäten Logo Xing(die Xing bietet) zu gelangen. Im Zentrum steht dabei die Einbindung vom Kununu, dem kürzlich aufgekauften StartUp für Arbeitgeberbewertungen aus Österreich. Das erklärt auch die Welle an Erinnerungen und Mahnungen, endlich seinen Arbeitgeber zu bewerten, die über die Xing Mitglieder hereingebrochen ist. Was bringt das neue Unternehmensprofil im Vergleich?

Kosten Unternehmensprofile im Vergleich

Wie bereits geschrieben, kann man zwischen einem rudimentären Profil, und der Kununu Variante wählen. Diese kostet zwischen 395 und 1.095 € im Monat (netto), was einer Bruttobandbreite von 5.641 € – 15.637 € im Jahr entspricht. Wer sich nicht für kununu interessiert, oder nicht an das Modell glaubt, ist damit zur Standardvariante gezwungen. Allerdings bietet diese nur das Wichtigste. Eine Übersicht der Funktionen eines Firmenprofiles bei LinkedIn und Xing in der Übersicht, inklusive Kosten:

Unternehmensprofile xing linkedin kosten

Wer sich auf einem Unternehmensprofil mit mehr als nur einen Text darstellen will, muss also zu LinkedIn oder der “Employer Branding” Variante von Xing greifen.

Was für welche Zielgruppe?

Jede Zielgruppe hat andere Interessen. Wer auf maximale Reichweite setzt, überlegt sowieso nicht, ob Xing oder LinkedIn sondern steht ehr vor der Entscheidung Facebook oder Google+. Große Konzerne sind seit langem stärker bei LinkedIn vertreten, und ich persönlich denke nicht, dass die Integration von kununu dieses ändern wird.

Die Entscheidung steht und fällt mit kununu. Wer also dieses integriert haben möchten, muss zu der Employer Branding Variante von Xing greifen. Alle anderen werden um die Preise einen Bogen machen und sich mit der Nuklearvariante zufrieden geben müssen.

Besonders Freiberufler, Existenzgründer und kleine Unternehmer können die Beträge gar nicht aufbringen, nur um zum Beispiel mit Hilfe von Followerstatistiken ihr Angebot zu überarbeiten. Diese werden in Zukunft zu LinkedIn, Facebook oder Google+ greifen müssen. Hier hatte Xing jedoch seine Stärken.

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Die Produktentscheidung der Xing AG verlangt Respekt: Sich im Premiumpreissegment zu positionieren ist schwierig, bietet auf Dauer aber eine komfortable Situation. Ob es gelingen wird? Tupper und Apple ist dieses gelungen, mit hochwertigen Produkten, die sich am Markt absetzen. Ob kununu hierzu genügt? Die restlichen Parameter sind eher im Marktdurchschnitt und nicht dazu geeignet.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoDas Unternehmensprofile (oder auch Firmenprofile) bei LinkedIn existieren, ist kein großes Geheimnis. Auch die Preisgestaltung ist recht übersichtlich: Wenn man keine konzernähnliche Karriereseite bucht, ist das Unternehmensprofil kostenfrei. Was weniger bekannt ist, dass man seine Services und / oder Produkte nur einer bestimmten Zielgruppe anzeigen lassen kann.

Warum targeten?

Stellen Sie sich vor: Ein Spiegelanzeige einer Unternehmung mit ganz vielen Produkten und sehr viel Text. Würden Sie alles durchlesen, um festzustellen, ob eines passen würde? Wahrscheinlich nicht, Sie würden weiterblättern.

Targeting bietet nun die Möglichkeit, ein Produkt anzuzeigen, was den Leser auch anspricht. Hier bieten sich viele Möglichkeiten

  • Branchenspezifische Beschreibungen
  • Mitbewerbern etwas anderes anzeigen als Kunden
  • Geographische Besonderheiten einbetten

Targeting bei LinkedIn Unternehmensprofilen

So kann man die Chancen, dass ein Kunde sich den Text oder das Produkt anschaut, erheblich erhöhen.

So wird es gemacht!

Wie ein Unternehmensprofil erstellt wird, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben. Das ist natürlich eine Voraussetzung. Weiterhin müssen Sie ein “allgemeines Produkt” bereits anzeigen, was immer vorhanden ist. Das Targeting funktioniert nur zusätzlich.

Die Funktion des Targeting ist nicht einfach zu finden. Unter “Neues Produkt anlegen” ist es nämlich nicht. Man muss auf die Produktseite und hier “Bearbeiten”:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten

Danach muss man eine “Zielgruppe” erstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 2

Geben Sie der Zielgruppe einen Namen, am besten einen Sprechenden. Hier können Sie auch Ihre Zielgruppe einstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 3

Unter (1) können Sie den Namen eingeben, die Reiter (2) sind für die verschiedenen Parameter

  • Unternehmensgröße
  • Tätigkeitsbereich
  • Branche
  • Karrierestufe
  • Ort

Unter dem Namen finden Sie dann die von Ihnen definierte Zielgruppe.

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 4

So können Sie die Seite für Produkte anders designen für die Zielgruppe, als die generelle Produktseite.

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Das Targeten bietet die Möglichkeit, Kunden gezielt anzusprechen. Gerade Unternehmen und Freiberufler  mit einem stark gestreuten Produktportfolio können so genau auf das aufmerksam machen, was von Interesse ist. Angenehmer Nebeneffekt: Da alle Produkte für sie Suche indexiert werden, kann man so die Anzahl der relevanten Suchwörter dezent erhöhen, ohne dass der Leser davon erschlagen wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoIch habe schon häufiger über LinkedIn Unternehmensprofile geschrieben. Seit dem Relaunch im Oktober sind diese relativ schick. Auch sehr praktisch: Diese kosten nichts (außer Zeit für das Einrichten). Immer wieder gibt es Probleme beim Einrichten. Daher einige wichtige Rahmenbedingungen, damit der Start auch klappt. Für alle, die bereits ein Unternehmensprofil Ihr Eigen nennen, ist dieser Artikel eher uninteressant. Hier sind andere ans Herz gelegt, zum Beispiel wie man Produkte anlegt oder Multlingualität nutzt.

Startbedingungen

Um ein Unternehmensprofil anzulegen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein.

  1. Profil des Anlegers muss einige Bedingungen erfüllen: So muss man mindestens 10 Kontakte aufweisen und das Profil muss zu mindestens 50 % ausgefüllt sein (kann man unter Profil bearbeiten am rechten Rand erkennen).
  2. Das Unternehmen darf noch kein Profil haben: Es wird überprüft, ob das Unternehmen bereits ein Profil hat. Dieses darf nicht der Fall sein
  3. Die Domain “@Diese_Firma.DE” darf nicht belegt sein: Die Domain, die mit der Unternehmung verknüpft sein, darf noch nicht verwendet sein. Übrigens: Geläufige Freemaileradressen wie GMX, Hotmail, Yahoo, GMail oder Web.de gehen nicht!
  4. Eine Mailadresse mit der Domain der Unternehmung muss mit dem Profil des Anlegenden verknüpft sein: Die Domain muss in den Mailadressen des LinkedIn Kontos verknüpft sein. Wenn man eine andere primäre Mailadresse hat, kann man unter Einstellungen eine Adresse hinzufügen.

Was bei vielen ein Fragezeichen aufwirft, ist die Plausibilitätskontrolle bei LinkedIn. Diese vermeldet lapidar ein aktuelles Problem, aber nicht den Grund, der die Anlage eines Unternehmensprofils verhindert:

Leider kann derzeit keine neue Unternehmensseite erstellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte über den Kundendienst-Link unten auf dieser Seite an uns.

Ein Hinweis, der einem an der Stelle nicht weiterhilft. Wenn dieser auftritt, sollten Sie die oberen Punkte überprüfen.

Umleitung

Unternehmensprofil NeuEin Problem, dass einige haben: Diese besitzen gar keine Unternehmensseite oder Homepage. Dieses ist gerade bei Freelancern oder Existenzgründern der Fall, die keine Notwendigkeit hatten, eine entsprechende Seite vorzuhalten. Aber gerade für diese Zielgruppe ist ein Unternehmensprofil durchaus sinnvoll. Man muss aber keine eigene Homepage mit einer eigenen Domain zulegen, man kann sich auch mit einem Trick behelfen.

Hier kann man sich mit einem kleinen Hack behelfen: “Fun Domains”. Klingt im ersten Augenblick nicht, was zu einem seriösen Unternehmensprofil gehört, funktioniert aber einwandfrei. GMX bietet so einen GMX Fun DomainService an und auch andere Anbieter haben einen ähnlichen Service. Hier kann man sich eine Mailadresse anlegen, zum Beispiel Koss@habmalnefrage.de (übrigens, das geht nur 1x, habmalnefrage habe ich dementsprechend schon “verbraucht”). Diese Mailadresse kann man nun in den Einstellungen seines LinkedIn Profils als sekundäre Adresse anlegen.

hat man diese Adresse angelegt, so kann man ein neues Unternehmensprofil anlegen. Als Domain für die Unternehmung nutzt man nun die der Funadresse, in meinem Beispiel http://www.habmalnefrage.de. Zuerst geht man über die Unternehmensseite, dann oben rechts “Unternehmen hinzufügen” und danach die Domain und Mailadresse angeben:

Hab Mal ne Frage 1Wenn Sie hierrüber die Unternehmensseite angegeben haben, können Sie Ihr Unternehmensprofil wie gewohnt anlegen.

Das Unternehmensprofil kann mit Produkten angereichert oder in mehreren Sprachen angelegt werden. Dieses Feature ist sinnvoll, um seine Reichweite zu verbessern. Aber gerade bei Kleinen: Empfehlungen für die Produkte akquirieren, dass garantiert nahezu Aufrufe.

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Ich hoffe, die wichtigsten Klippen abgearbeitet zu haben. Wenn Ihr ein ähnliches Problem hattet, das nicht aufgelistet ist, bitte in den Kommentaren darauf hinweisen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß
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LinkedIn Official LogoLinkedIn befindet sich im Umbau: Scheinbar möchte LinekdIn weiter seine Kernfunktionalitäten herausstellen, wie auch Shea Bennett in einem aktuellen Artikel beschreibt.  Nachdem die Anwendungen (inklusive den Events) abgestellt worden sind, folgen nun per Ende Januar der in Deutschland nur mäßig beachteten Fragen und Antworten Bereich. Auf der anderen Seite werden nun die LinkedIn Unternehmensprofile gestärkt: Nach der Möglichkeit, Fotos und Dokumente als Unternehmensnachrichten zu platzieren, kann man nun Gruppen auf seinen Unternehmensprofil vorstellen (oder: featuren).

Das neue Feauture

Wer heute als Admin sein Unternehmensprofil öffnet, sieht es sofort (alle anderen müssen auf den Informationsfluss von Johannes hoffen, lieben Dank!):

Vorgestellte Gruppen 1

Gruppen, bei denen Sie mindestens Mitglied sind, können Sie im Unternehmensprofil eintragen (sofern Sie natürlich als Admin das Recht zur Bearbeitung haben):

Vorgestellte Gruppen 2

Die vorgestellten Gruppen sind nun für alle Besucher des Unternehmensprofiles in Zukunft Vorgestellte Gruppen 3sichtbar. Sinnvoll ist dieses Feature, um  bestimmte Professionen zu positionieren. So kann man zum Beispiel den Zusammenhang des Unternehmens zu SAP, Projektmanagement herstellen. von besonderem Interesse ist das Feature jedoch bei den Unternehmungen, die

1) Eigene Produkte oder Dienstleistungen in einer eigenen Gruppe betreuen

oder

2) Ein Alumninetzwerk als Gruppe über LinekdIn anbieten.

Gerade Anbieter von Schulungen und Trainings können eigene Gruppen gut dafür nutzen, um die Teilnehmer auch im Nahgang zu betreuen und zusammenzuhalten. Eine Gruppengründung geht bei LinkedIn relativ zügig.

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Zugegeben: Es ist kein Killerfeature. Stück für Stück komplettiert LinkedIn das Angebot rund um die Unternehmensprofile und bietet damit einen Baukasten an, sich und seine Unternehmung (im Gegensatz zu Xing) kostenfrei zu positionieren. Mal sehen, was als nächstes kommt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Tweet über LinkedInHeute stolperte ich über einen Tweet über LinkedIn. Ausschlaggebend war ein Post von t3n. In dem Tweet viel mir auf, dass LinkedIn zwar einen guten Ruf als internationales Karrierenetzwerk besitzt, jedoch bei Freiberuflern und Selbstständigen ein eher verkümmertes Dasein fristet. Mit der Möglichkeit, kostenfreie Unternehmensprofile zu erstellen ist LinkedIn jedoch ist gerade für diese Zielgruppe hochinteressant. Mit einer Stunde Arbeit kann man sich ein wertvolles Marketinginstrument kreieren. Hier in fünf Schritten, wie diese Zielgruppe zu einer besseren Reichweite gelangt.

1. Vanity Namen pflegen

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, die LinkedIn bietet, eine vernünftige, eigene URL für sein LinkedIn Profil anzulegen. Dieses wirkt im Außenauftritt wesentlich eleganter und wirkt für Ihren Namen als SEO Maßnahme:

LinkedIn Profil bearbeiten

2. Skills pflegen

Unter dem Profil unbedingt

  • Zusammenfassung
  • Profil Slogan
  • Skills

pflegen. Gerade der Slogan wirkt in der Suche Wunder und sollte wesentliche Begriffe der Tätigkeit enthalten.

3. Unternehmensprofil anlegen

Was viele nicht wissen: Ein Unternehmensprofil kann und soll auch ein Freiberufler oder Selbständiger anlegen. Dieses brauch gar nicht so umfangreich sein und ist in Minuten erstellt. Wenn man sich auch nur minimal mit Eigenmarketing beschäftigt, sollte man diese Option dringend nützen. Detailliert habe ich das schon woanders beschrieben.

Unternehmen hinzufügen

4. Produkte hinzufügen

Fügen Sie dem Unternehmensprofil unbedingt ein paar Produkte hinzu. Ein oder zwei genügen, zu viele wären kontraproduktiv. Wenn Sie Werbetexter sind, zum Beispiel ein Produkt “Texte für alle Lebenslagen” und ein zweites “Neugestaltung alter Texte”. Eine detailiertere Beschreibung findet sich hier.

Unternehmensprofil: Produkte hinzufügen

5. Empfehlen lassen

Jetzt kommt das nahezu wichtigste: Netzwerk ausbauen, Kunden einfangen und vor allem: Empfehlen lassen. Sie können davon ausgehen, dass, wenn Sie nur ein paar Empfehlungen von Kunden für das Produkt haben, mehrere tausend mal im Jahr (!) gefunden werden, und das ohne Einsatz von Geld. Fragen Sie bei guten Stammkunden, die auch bei LinkedIn sind, doch mal höflich nach. Wenn Sie in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet haben, werden die meisten dem auch nachkommen.

Wenn Sie nicht wissen, wer alles bereits bei LinkedIn ist, gibt es auch technische Mittel, mal nachzuschauen. Sie können mit einer selbstgebauten CSV Datei schnell 1.000 Kontakte überprüfen (Wenn es nicht anders geht, auch einfach mal die Xing Kontakte exportieren und nachschauen, wer alles auf LinkedIn sich so herumtreibt. Eine Anleitung dazu hier).

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Diese fünf Schritte sind natürlich nicht alles. Freiberufler, die vor allem über ihr Netzwerk arbeiten, brauchen ein Unternehmensprofil nicht so dringend. Aber gerade Kleinunternehmer, Selbstständige und Freelancer finden Hilfsmittel, leicht gefunden zu werden. Bei einem Geldeinsatz von 0 € ist der Nutzen unendlich – zumindest mathematisch…

Immer aktuell bleiben: G+


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Die Vergleiche der DAX Konzerne bieten sich ja an, um den Markt der Businessanbieter unter den Sozialen Netzen zu verfolgen. Allerdings hatte ich das Vorhaben erst mal bei Seite getan. Hintergrund: Ich habe die Anzahl der Mitarbeiter aus den Unternehmensprofilen generiert. Es stellte sich aber heraus, dass Xing dort keine stabilen Zahlen veröffentlicht. Das mag jetzt sehr gehässig klingen, kann man aber an folgenden Screenshots nachvollziehen:

Siemens 2010 vs 2011 vs. 2012 vs. 2012

Siemens 2010 vs 2011 vs. 2012 vs. 2012

Gut, dass ich Screenshots gemacht habe. Im Zeitablauf hatte Siemens

  1. Oktober 2010 –> 21.133 Mitarbeiter
  2. Oktober 2011 –> 15.563 Mitarbeiter
  3. Februar 2012 –> 8.237 Mitarbeiter
  4. August 2012 –> 24.837 Mitarbeiter

die auf Xing ein Profil hatten.

Gehen wir einfach davon aus, dass Xing ein Jahr lang kaputte Zahlen hatte (oder es haben sich erst 11.000 abgemeldet und dann wieder 15.000 angemeldet). Daher wollte ich den Moment nutzen, nachdem Xing seine Unternehmensprofile renoviert hat, um die DAX Konzerne nach Mitarbeitern und Followern zu vergleichen.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahlen von Xing und LinkedIn sehen wie folgt aus:

DAX MA in Summe

Die Entwicklung zwischen Oktober 2010 und August 2012 sieht in Summe wie folgt aus:

DAX MA Gesamtsumme

Die Grafik zeigt, dass 131.883 Mitarbeiter von DAX Konzernen ein Profil bei Xing und 347.258 bei LinkedIn im August 2012 hatten.

Das Standardargument ist nun, dass das die ganzen ausländischen Dependanzen der Konzerne wäre. Teilweise stimmt das sicherlich. Bei LinkedIn kann man über die Unternehmensprofile auch anzeigen lassen, auf welche Länder die Mitarbeiter verteilt sind. Dabei ergeben sich unterschiedliche Ansichten. Hier die vier Extrema:

DAX MA DE

Hier sieht man zum einen deutsche Post und deutsche Telekom: Hier hat Xing deutlich die Nase vorn. Im Vergleich dazu Adidas und SAP: Bei diesen Konzernen gibt es sogar mehr Mitarbeiter in Deutschland, die bei LinkedIn ein Profil haben, als Xing weltweit.

Für Recruiter daher interessant: Wenn ich Mitarbeiter bei dt. Telekom oder Post suche, ist Xing die erste Wahl, bei Industrie-, Pharma-, Chemie- oder Automationsthemen jedoch LinkedIn.

Unternehmensprofil im Marketingeinsatz

Was immer noch nicht überall angekommen ist: Bei Themen, die nicht consumerlastig sind, hat LinkedIn sogar die Nase vor Facebook oder Twitter. Xing hat bei den Follower deutlich nachgebessert. So war ein Unternehmensprofil im Oktober 2010 bei DAX Konzernen noch recht unbekannt. Mittlerweile hat Xing die Mitarbeiter der Konzerne zu Followern verwandelt und so die Zahl deutlich erhöhen können. Der Gesamtvergleich sieht so aus:

DAX Follower Summe

In Summe dargestellt ergibt sich folgendes Bild:

DAX Follower Gesamtsumme

Der Anstieg bei Xing ist dem Zuordnen der Mitarbeiter zu verdanken. Was das bedeutet, habe ich mal in folgender Grafik verdeutlicht:

DAX Follower mit MA

Die dunkleren Bereiche unten sind von den Followern die MA. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das:

  • LinkedIn hat 517.056 Follower von DAX Unternehmen, die keine MA sind
  • Xing hat 32.409 Follower von DAX Unternehmen, die keine MA sind.

Besonders interessant: Siemens hat (mit über 170.000 Follower) auf LinkedIn mehr Follower als auf Xing alle DAX Unternehmen zusammen an Followern (164.292) besitzen.

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Der Markt ist noch nicht einheitlich. Wie oben geschrieben, Mitarbeiter der Post sollten Recruiter auf Xing suchen. Andere Konzerne (Siemens, SAP und Merck vorweg) sind deutlich stärker auf LinkedIn vertreten. Wenn die Unternehmensprofile bei Xing jetzt ein bisschen stabil bleiben, würde ich den Vergleich später wieder vornehmen, da gerade die Zeitreihen interessant zu verfolgen sind. Euer Unsere Seite auf Google+

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LinkedIn erscheint ja der Spielplatz für mathematisch begabte Entwickler zu sein. Jetzt wurden Follower Statistiken eingeführt. Diese sind bekannt von Facebook, die so etwas öffentlich anbieten:

LinkedIn DACH bei Facebook In diesem Zusammenhang steht auch die Neuerung, dass man Unternehmensnachrichten nun gezielt an Followergruppen senden kann. Die Statistiken bieten ähnliche Selektionskriterien.

Wo finde ich diese Statistiken?

Die Statistiken stehen, im Gegensatz zu Facebook, nur den Seiteneigentümern zur Verfügung und sind damit nicht öffentlich.

Follower Statistik Unternehmensprofil

Zu erreichen sind diese über zwei Wege:

  1. Über den neuen Reiter “Follower-Statistik”
  2. Über den Kasten “Follower”. Ist man Administrator, so kann man damit die Statistik Seite direkt erreichen.

Was beinhaltet die Statistik

Die Statistik Seite gliedert sich in mehrere Bereiche. Ich habe mal einen Gesamtabdruck erstellt:

Follower Statistik im Detail1. Gesamtstatistik

Hier befinden sich die allgemeinen Angaben zu den Followern. Dieses beinhaltet

  1. FOLLOWER GESAMT Weitere Informationen
  2. IMPRESSIONEN GESAMT DER LETZTEN 7 TAGE
  3. NEUE FOLLOWER DER LETZTEN 7 TAGE
  4. IMPRESSIONEN/UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE
  5. UPDATES DER LETZTEN 7 TAGE
  6. INTERAKTIONEN MIT UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE

wobei hier “Nettoangaben” gemacht werden, zum Beispiel bei den neuen Followern wird der Nettozuwachs ausgewiesen.

2. Interaktionen mit den Updates

Da die Kommuniaktion mit den Followern ein zentraler Bestandteil des Unternehmensprofiles darstellt, wird hier eine eigene Grafik zur Verfügung gestellt.

3. Follower Demografie

So der interessanteste Teil stellt hier die Follower Demografie dar. Hier kann man sich in verschiedenen Grafiken darstellen lassen, wie sich die Follower aufteilen nach:

  1. Karrierestufe
  2. Branche
  3. Tätigkeitsbereich
  4. Region
  5. Unternehmensgröße
  6. Mitarbeiter

4. Unternehmensupdate Impressionen

Darstellung, wie häufig die Unternehmensupdates angezeigt wurden

5. Aktuelle Follower

Darstellung der neusten Follower

6. Follower Insgesamt

Hier wird die Entwicklung der Follower graphisch dargestellt.

7. Neue Follower

Hier wird die Entwicklung der neuen Follower graphisch dargestellt.

8. Scrollbar

Hier kann man die Grafiken zurückscrollen. Die Daten reichen bis August 2011.

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Eine nette Ergänzung. So kann man direkt messen, wei Updates bei wem wirken und mit der Möglichkeit zusammen, gezielt Kreisen Nachricht zukommen zu lassen, kann man wirksam A/B Panel Tests durchführen und so die Wirksamkeit des Unternehmensprofiles auch tatsächlich messen.

Habe ich mich letztens in einem Artikel einiges geschrieben, wo man am ehesten ein Unternehmensprofil anlegt, nun einige Worte wie und wo man Unternehmensnachrichten platziert.

Warum dieser Artikel? Das verteilen einer gleichlautenden Pressemitteilung über alle Kanäle wird kaum Verbreitung finden. Auch wenn man bereits Follower, Fans oder Pinners eingesammelt hat, ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass man viral verbreitet wird. Die maximale Reichweite ist nicht entscheidend, sondern die relevante Reichweite in der Zielgruppe.

Ganz wichtiger Disclaimer: Jedes Unternehmen muss seine Ziele und seine Zielgruppe selber finden. Was bei einem funktioniert, kann man nicht zwingendermaßen 1:1 auf jedes andere Unternehmen projezieren. Die folgenden Tabellen sind daher nur als Annäherungsmittel zu sehen.

Sind alle Medien gleichwertig?

Die verschiedenen sozialen Netzwerke sind von verschiedenen Menschen bevölkert und selbst, wenn es Schnittmengen gibt, so heißt das nicht, dass diese Informationen gleich aufgenommen werden.

Wenn eine hochgestellte Führungskraft auf Facebook sich aufhält, dann wahrscheinlich um mit den Kindern zu kommunizieren oder Kontakt zu Freunden halten. Bilanzzahlen von befreundeten Unternehmen sind da weniger interessant. Umgekehrt ist ein Gewinnspiel auf LinkedIn nicht zulässig und würde auch völlig deplatziert wirken.

Wo also die Unternehmensnachrichten platzieren? Ein kleines Ablaufdiagramm könnte helfen:

Ablaufdiagramm Unternehmensnachrichten Soziale Netzwerke

Ablaufdiagramm Unternehmensnachrichten Soziale Netzwerke


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LinkedIn bietet die Möglichkeit, Unternehmensprofile anzulegen und somit für sein Unternehmen zu werben. Die großen drei sozialen Netzwerke sind Google+, Facebook und LinkedIn. Wie man so ein Firmenprofil anlegt, hatte ich schon hier beschrieben. Welches von Vorteil ist oder man mehrere verwenden sollte, habe ich in einem anderem Artikel beschrieben.

Ein Nachteil von LinkedIn ist, dass man nur ein Unternehmensprofil anlegen kann. Bei Facebook oder Google+ sind mehrere möglich und können somit auf die Zielgruppen abgestimmt werden. Man kann jedoch die Mehrsprachigkeit über Produkte nutzen:

Auf LinkedIn kann eine sogenannte “Produktkarte” verwendet werden. Diese habe ich zum Beispiel für das Unternehmensprofil der ITP verwendet:

Mehrsprachige Unternehmensprofile nutzen Start

Mehrsprachige Unternehmensprofile nutzen Start

Was weniger bekannt ist, ist, dass man diese Seite “targeten” kann: Man kann definieren, welche Zielgruppe was für ein Text (und welche Bilder) angezeigt bekommt.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich im Web 2.0 zu engagieren. Für ein Unternehmen bieten sich die Präsenzen auf verschiedenen Plattformen an, allen voran die Firmenseiten und Unternehmensprofile auf LinkedIn und Google+ oder eine Fanpage auf Facebook.

Wie eine erstellt wird, habe ich für LinkedIn und Google+ erklärt, für Facebook gibt es andere, zu empfehlende Literatur.

Wenn man noch keine Unternehmenspräsenzen besitzt, sollte man von vorne anfangen:

Die Strategie

Am Anfang sollte man sich eine Strategie überlegen. Das klingt nach hochtrabenden Folien von Unternehmensberatern, gemeint sind schlicht weg die Fragen

  • Was will ich erreichen?
  • Wen will ich erreichen?
  • Wie will ich die Zielgruppe erreichen?

Dieses sollte mit dem bisherigen Firmenprofil korrespondieren: Wer keine Strategie hat, dem wird Social Media nicht helfen können. Wer aber eine Strategie der Firmenentwicklung besitzt, sollte den Einsatz der bisherigen anpassen (und nicht umgekehrt).

Die Mittel

Es gibt verschiedene Präsenzen. Wer noch keine hat oder pflegt, sollte sich (so fern es mit seinen Zielgruppen harmoniert) an die Marktführer halten:

Facebook

Facebook ist in Bereich der sozialen Netzwerke sicherlich der Marktführer. Gerade im B2C Bereich Ist Facebook erste Wahl. Wer seine Marke weiter präsent zeigen möchte, hat hier die größte Reichweite.

Aber es ist analog der Bild Zeitung: Reichweite ist nicht alles. Für komplexe Unternehmensinformationen oder Produkterklärungen ist Facebook nicht so gut. Selbst wenn Unternehmenslenker oder Fachkräfte sich auf Facebook befinden, heißt das nicht, dass sie an dieser Stelle bereit sind, sich mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen.

Die Masse auf Facebook birgt die größten Chancen in der Reichweite, aber auch Risiken und Arbeit. Der aktuelle “Mini”-Shitstorm der Ing DiBa zeigt, dass eine permanente Betreuung (im Sinne 24/7) notwendig ist.

Auch muss man sich damit auseinandersetzen, ob Aktivitäten (im Sinne des Diskurses mit “Nutzern”) mir einen Mehrwert stiften. Habe ich eine Konsumermarke, dann am ehsten ja. Mal karikierend: Verkaufe ich Atomkraftwerke, wird der Diskurs wahrscheinlich mir wenig bringen.

Auf Grund der Komplexität, die in der Reichweite liegen, sollte bei Implementierung einer Fanpage am ehesten externe Hilfe genutzt werden. Chancen und Risiken liegen wie immer dicht beieinander.

Google+

Noch relativ frisch ist Google mit seinem Netz um Google+.  Zwar ist in der Bruttoreichweite Google+ noch nicht so weit, jedoch bietet Google+ einen ganz anderen Nutzen: Die Integration bei Google selber, also die Suche.

google-plus-logo-buttonUm seine Reichweite also insgesamt zu erhöhen, läuft Google+ alle anderen sozialen Netzwerken den Rang ab. Mittlerweile gibt es auch schon etliche Literatur und Blogs, wie man SEO mit Google+ betreibt. Ein schöner Artikel, der hierzu Grundlagen bietet, stammt von Falk Hedemann von t3n. Auf jeden Fall sollte man sich zu Beginn an Gedanken machen, ob ein Unternehmensprofil bei Google+ nicht den originären Internetauftritt unterstützen könnte.

Dadurch, dass man in seinem Newsstream die Kommentare deaktiviert, kann man bei mangelnden Ressourcen auch die Aktivitäten in Grenzen halten. Wie man eine Präsenz erst mal erstellt, habe ich hier erklärt.

LinkedIn

Um komplexe Produkte darzustellen oder auch sein Unternehmen im Rahmen des Employer Branding darzustellen, ist LinkedIn mit weltweit über 149 Millionen Mitgliedern noch eine Beachtung wert.

Besondere Beachtung sollte die “Empfehlung” erhalten. Hier handelt es sich nicht um ein einfaches like, sondern Personen schreiben eine Empfehlung. Diese wird dann individuell eingeblendet, wenn ein Kontakt (oder Kontakt zweiten Grades) ein Produkt empfohlen hat. Ein schönes Beispiel ist bei Volkswagen Indien zu sehen.

Der eigentliche Nutzen ist in der Hilfe bei der Suche nach Ansprechpartnern: Man bekommt je Unternehmen sein Kontakte zu sehen und die Kontakte zweiten Grades.

Ein schönes Goodie ist die Möglichkeit, seine Unternehmenspräsenz zu monitoren. Nach dem Grundgedanken von Norton / Kaplan, dass, was Du nicht messen auch nicht lenken kannst, wird hier direkt einiges mitgeliefert:

Unternehmensprofil Analysen

Unternehmensprofil Analysen

Muss es nur eines sein?

Man muss sich gerade zu Beginn nicht zu einer Lösung entscheiden. Kosten entstehen bei allen drei nicht direkt bei den Anbietern, sondern durch die Pflege und die dadurch gebundene Humanressourcen.

Man kann die Profile einheitlich bilden, man kann aber auch Aufgaben focussiert arbeiten: Facebook, um die Massen zu erreichen, LinkedIn für das Employer Branding und Google+ zur Unterstützung der eigenen Auftritte oder auch perfekt zur Penetration eines eigenen Blogs.

Ich habe nur die wichtigsten Möglichkeiten aufgezählt. Erwähnung sollte Twitter gehören, was ich nicht gesondert aufgeführt habe, da man über spezielle Kanäle verschiedene Personenkreise erreichen kann.

Synopse Unternehmensprofile

Synopse Unternehmensprofile

Wenn noch keine Erfahrungen vorhanden sind, würde ich zu Google+ und LinkedIn raten, Facebook erst, wenn Erfahrungen gesammelt worden sind.

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