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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Intro

LinkedIn Official LogoHin und wieder gibt es ja Neuigkeiten um die Plattform LinkedIn. Heute gab es einen kleinen Blogpost von Ryan Roslansky, der eine Verbesserung der Veröffentlichungsfunktion verspricht: Posts können nun wie bei den Influenzern formatiert werden.

So sieht es aus

Die Nachricht an sich ist gar nicht so spektakulär, könnte man meinen: Man kann nun formatierte Posts erstellen. Während ähnliches ja seit Januar letzten Jahres von Quora bekannt ist, hat XING ein ähnliches Angebot mit den XING Themen gerade aus dem Programm genommen (was ich persönlich schade fand).

Im angelsächsischen Sprachraum wurde bis jetzt schon viel darüber berichtet, wie auf TechCrunch, von Mike Isaac auf Re/Code und natürlich auf Mashable und Marketingland. Die Oberfläche hierfür gibt es schon seit Ende 2012 für die Influenzer wie Richard Branson (Mit fast vier Millionen Followern der Star des LinkedIn Influenzerprogramms) oder Bill Gates.

Wie damals von den eingestellten XING Themen bekannt, bekommt man ein kleines Editierprogramm zum Erstellen von kleinen Blogartikeln von LinkedIn mit auf den Weg:

Neues Schreibtool LinkedIn
Obwohl im offiziellen Blog vom Start des Programmes am Mittwoch (also heute, 19.02.2014) gesprochen wurde, ist es nicht automatisch überall aktiv. Und man muss sich dazu anmelden, da es zur Zeit auf 25.000 User beschränkt wurde. Aus der Vergangenheit kennen wir ja, dass die nichtenglischen Oberflächen auch schon mal ein halbes Jahr auf eine neue Funktion warten müssen. In diesem Fall sehr schade. Die XING Themen fand ich ähnlich gut und Teil meines Traffics generiere ich mittlerweile über meine Quora Subblog (wo ich eigentlich nur eine Art Zweitverwertung meiner Grafiken mache).

Der Editor ähnelt dem aus dem Bereich der Unternehmensprofile (oder alternativ dem aus den Stellenanzeigen) und bietet die wichtigsten Möglichkeiten, um einen Blogpost etwas ansprechender zu gestalten als mit reinem Text.

Extro

Das Feature finde ich gut. Und wie LinkedIn selber schreibt: Gerade für Kleinunternehmer oder gar Freiberufler eine tolle Ergänzung, um interessante Inhalte nach vorne zu bringen. Jeder, der nicht über eine Markenbasis alá Daimer oder BMW verfügt, wird solch einen Kanal zu schätzen wissen. Mal sehen, wann die Funktionen generell zur Verfügung stehen, ich würde dann natürlich berichten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

Letztens fand ich einen Kommentar. Ich habe zwar, wie es sich gehört, knapp geantwortet, die Frage hängt aber so hoch auf der Metaebene, dass ein eigener Blogpost sinnvoller ist.

Kommentar zur Nutzung von LinkedIn für den angloamerikanischen Raum
Über solche Kommentare freue ich mich, da sie mir helfen, neue Artikel zu schreiben.

Alte Bekannte wiederfinden

Der einfachste Weg ist, alte Bekannte zu suchen. Wenn Sie den Namen wissen, einfach in das allgemeine Suchfeld eingeben:

Kontakte suchen bei LinkedInDanach können Sie das Profil aufrufen und sich vernetzen

Kontakte suchen und vernetzen

Expertentipp: Wenn Sie einen alten Bekannten suchen und nur dessen Mailadresse haben, aber nicht mehr den Namen: Einfach eine leere TXT hochladen mit irgendeinem Namen und der Mailadresse, dann findet LinkedIn die Zuordnung. Wie das genau geht, ist hier beschrieben.

Neue Wege suchen

Ich denke allerdings, die Intention des Fragestellers war nicht, wie man seine Bekannte sucht, sondern zu neuen Kontakten findet. Auch hier bietet LinkedIn einige Hilfsmittel.

Kontakte durchforsten

Der erste Weg führt einfach über die Suche: Sie suchen zum Beispiel Coaches? Nutzen Sie die Suche nach Coaches, die Kontakte zweiten Grades sind. Dann suchen Sie nach Coaches und grenzen auf a) Kontakte zweiten Grades und b) nach dem Wunschland ein. Dann findet man die Kontakte “zweiten Grades“. Man könnte sich vernetzen (was aber recht plump erscheint), oder sich vorstellen lassen (was eleganter ist): Dann kommt die Kontaktanfrage über den gemeinsamen Bekannten (der ja auch bürgt: Für Unsympathen würde wahrscheinlich niemand dem Wunsch der Vorstellung nachkommen):

Kontakte zweiten Grades vernetzen

Gruppen nutzen

Gruppen sind im angloamerikanischen Bereich stärker genutzt als in den hiesigen Breiten. Suchen Sie Gruppen, die zu Ihnen passen. Hierzu gibt es die Gruppensuche. Hier finden Sie bei 1,5 Millionen Gruppen sicherlich auch welche zu Ihren Zielen:

Gruppensuche LinkedInHier sollten Sie sich vorstellen und an Diskussionen teilnehmen. Sie können auch interessanten Personen folgen, ohne sich mit diesen zu verknüpfen: So können Sie auf einen interessanten Ansatz warten.

Komm mit Meinungsführern ins Gespräch

Auch die amerikanischen und englischen Meinungsführer könnten eine gute Ausgangsbasis bilden: Diese schreiben ja hin- und wieder Artikel und können so Anknüpfungspunkte für interessante Diskussionen bieten.

extro

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll nur ein paar Ideen liefern. Vielleicht hilft es dem einem oder anderen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoBereits im April diesen Jahres hat LinkedIn die Technik des “Mentioning” eingeführt. Hierbei kann man in einem Status Update Personen (oder Unternehmungen) erwähnen, und diese erhalten eine Benachrichtigung darüber. Bekannt ist diese Funktion vor allem von Google+ und Facebook, jetzt ist dieses auch in der deutschsprachigen Version von LinkedIn verfügbar.

So funktioniert es

Das Mentioning, also die “Erwähnung” ist recht einfach.

Wie erwähne ich jemanden?

Einfach den Namen der betreffenden Person (oder des Unternehmens) im Status Update eingeben. Die entsprechende Person kann dann aus der Liste ausgewählt werden.

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI HowTo

Wen kann ich erwähnen?

Sie können drei Arten von Personen oder Unternehmen erwähnen

  1. Ihre Kontakte
  2. Unternehmen, die auf LinkedIn ein Unternehmensprofil betreiben
  3. Personen, die in der Konversation bereits etwas geschrieben haben (unabhängig davon, ob diese ein Kontakt ist).

Unternehmen können das Mentioning über das Unternehmensprofil nicht nutzen.

Wofür setze ich Mentioning ein?

Sie können Mentioning einsetzen, um eine Diskussion zu starten. Besonders sinnvoll halte ich es, wenn Sie Ihre Kontakte bei gleicher Interessenlage darüber vernetzen. So können Sie einen Mehrwert für Ihre Kontakte bieten, zusätzlich zur reinen Information.

Gut: Jemanden für einen Inhalt danken (“Danke für den Link, Erika Mustermann”) oder jemanden zu loben (“Guter Vortrag von Erika Mustermann”)

Schlecht: Eigene Inhalte so promoten (“Das solltest Du lesen, Erika Mustermann”) oder Unternehmungen auf sich aufmerksam zu machen (“Ich würde gern bei Coca  Cola arbeiten”)

Werde ich benachrichtigt?

Ja, es gibt eine Benachrichtigung. Hierzu gibt es auch eine neue Einstellung in der Privatsphäre:

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI Benachrichtigungen

Wer also zu oft benachrichtigt wird, kann die Benachrichtigung über Email abschalten (Die Benachrichtigung über die Flags ist dann weiterhin aktiv)

extro

Das Mentioning ist eine gute Ergänzung, die Timeline sinnvoll zu gestalten. Man sollte die Technik aber für alle sinnstiftend und vorsichtig benutzen. Rechtlich ist das auch in Deutschland relativ gefahrlos, da man (im Gegensatz zu Google+) keine Unbekannten behelligen kann.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

LinkedIn Official LogoIch schreibe ja gern und ausgiebig über LinkedIn im Detail. Dabei sind es oft eher die grundsätzlichen Artikel, die scheinbar auf Interesse stoßen. Daher wollte ich in Zukunft einfach Begriffe aus der LinkedIn Welt näher erläutern. Anfangen wollte ich mit dem Begriff der “InMail” heute.

Was ist eine InMail

Ich könnte jetzt schnell zwei Sätze schreiben, aber es ist meines Erachtens sinnvoller, wenn man sich das Nachrichtensystem von LinkedIn näher anschaut. Daher ein Überblick.

Überblick Nachrichtensystem LinkedIn

Überblick Nachrichtensystem und InMail bei LinkedIn

  1. Nachrichten an Kontakte gehen immer. In diesem Fall sehen Sie auf dem Profil des Kontaktes den Button “Nachricht senden”
  2. Moderatoren sind auch erreichbar. Hierzu die Gruppenseite anwählen und dort finden Sie den Verantwortlichen. Wenn der “Mouse Over” erscheint, können Sie “Nachricht senden” wählen.
  3. Innerhalb einer Gruppendiskussion können Sie auch einen Foristi über “Privat antworten” eine Nachricht senden
  4. Ein Sonderfall: OpenLink. Sehen Sie dieses Icon auf dem Profil von jemanden, so können Sie immer eine Nachricht senden (Quasi eine R-InMail, Susanne hat das hier näher erklärt)
  5. Jetzt kommen wir zur InMail: Bei einem Unbekannten steht nun statt Nachricht senden InMail senden auf dem Nachrichtenknopf

Und was ist eine InMail nun?

Eigentlich ganz einfach: Eine Nachricht an einen Unbekannten. Allerdings gibt es ein paar Besonderheiten:

  1. Nur Premiummitglieder können InMails versenden, und davon nur wenige. Faustregel: Eine InMail kostet 10 $
  2. LinkedIn tut einiges, um diese InMails zu vermarkten. Zum einen hat man eine “Antwortgarantie“: Dieses bedeutet, wenn ich eine InMail versende und keine Antwort erhalte, wird mir die InMail wieder gut geschrieben. (Na ja, der Begriff Garantie ist in Deutschland anders besetzt)
  3. InMail Feedback: Aus den Reaktionen (oder besser den letzten 10) errechnet LinkedIn eine Bewertung von Ihnen, die Sie, alá Ebay Manier, in Form von Sternchen erhalten. Wenn in den letzten 10 Bewertungen mindestens zwei Bewertungen enthalten sind, die Sie als Spam markiert hat oder auch als uninteressant, so verlieren Sie einen Stern:

InMail Feedbackbewertung

Diese können Sie in Ihren Einstellungen ansehen. Diese Bewertung bekommt auch jeder InMail Empfänger zu sehen.

Wenn übrigens bei einen Unbekannten der Button “InMail senden” nicht vorhanden ist, kann es auch sein, dass dieser die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gesperrt hat.

Die InMails sollen die Mitglieder vor zu viel Spam bewahren. So ist es bei LinkedIn zum Beispiel nicht möglich, Unbekannte in Gruppen einzuladen, was im deutschsprachigen Raum eher ungewöhnlich ist.  Was mich am Anfang verwunderte, hat aber durchaus seinen Sinn, so gibt es nach wie vor keinen LinkedIn Butler, und das ist auch gut so.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als “Unbekannt” gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoVor ungefähr einem Jahr hatte LinkedIn ein Leak, bei dem 6,5 Millionen Passwörter im Internet auftauchten. Zwar bot LinkedIn schon immer SSL Verschlüsselung bei den Einstellungsdaten an, das die gesamte Session unter SSL läuft, wurde 2012 optional aktiviert. In Zeiten zunehmender Pishing Versuche ist ein “gutes” Passwort nicht alles. Daher ist seitens LinkedIn eine Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich.

Wie kann ich mich bei der Nutzung von LinkedIn schützen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor Übergriffen oder “Hijacking” (also die Übernahme des Accounts) zu schützen. Ein sicheres Passwort, dass zudem auch noch regelmäßig gewechselt wird, bildet hierbei eine gute Basis.

SSL Verschlüsselung aktivieren

Wenn man die Kontodaten ändert (zum Beispiel) ist SSL immer aktiviert. Ansonsten ist SSL nicht immer aktiv. Dieses kann man jedoch unter Einstellungen aktivieren. Bei SSL werden die Daten so verschlüsselt, so dass Datenpakete im Internet nicht gelesen werden können.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die nun letzten Freitag von LinkedIn eingeführt wurde. Hierbei wird gespeichert, von welchen Rechner LinekdIn genutzt werden kann und darf. Wird von einem anderen Browser oder Rechner auf LinkedIn zugegriffen, so wird erst eine SMS an den Benutzer gesendet, der damit die Sitzung aktiviert.

Wer sollte diese nutzen

Die Antwort ist einfach: Eigentlich jeder. Wer vor allem von einem Rechner aus LinkedIn ansteuert, hat keine Qualitätsteinbußen und zusätzliche Sicherheit, da von einem anderem Rechner nicht zugegriffen werden kann. Wer sich viel über Hotels etc. einloggt sollte das noch eher tun. Zum einen können Schnüffelprogramme (sog. Keylogger) das Passwort protokollieren oder, was wahrscheinlicher ist, man drückt aus Versehen “Passwort speichern”.

Wie aktiviere ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für alle englischsprachigen gibt es eine Präsentation von LinkedIn. Ansonsten sieht das Schritt für Schritt wie folgt aus: Zuerst sucht man die “Einstellungen auf”:

LinkedIn Sicherheit EinstellungUnter Konto (1) findet man die Sicherheitseinstellungen (2).

LinkedIn Sicherheit Einstellungen DetailHier kann man nicht nur SSL, sondern auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen zweistufig AktivierenDanach wird man aufgefordert, eine Handynummer für die SMS anzugeben, an die der Code bei Nutzung eines neuen Gerätes gesendet werden soll:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail TelefonnummerMan erhält nun (sehr schnell übrigens, innerhalb von Sekunden) eine SMS zum Aktivieren. Danach sieht es wie folgt aus, wenn man über einen anderen Rechner wie gespeichert auf LinkedIn zugreifen möchte:

Fremdes Gerät LinkedInDabei kann man entscheiden, ob das Gerät dauerhaft gespeichert werden soll oder nur einmalig. Zusätzlich erhält man vom “LinkedIn Kundendienst” eine Mail, die den Zugriff bestätigt:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail Mail

Extro

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte von jedem genutzt werden. Hierbei folgt LinkedIn anderen sozialen Netzwerken, gerade dem blauen Bruder,die das bereits eingeführt haben. Überrascht sind deswegen nicht alle Beobachter.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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Logo PinterestVorgestern schrieb ich einen Artikel, wie man einen Worpress Blog mit Pinterest verbindet und zu Analysenzwecken verwendet. Aus den Rückfragen fiel mir auf, dass viele Pinterest noch gar nicht so wahrgenommen haben.

Daher entschied ich mich, noch mal etwas auf das Thema einzugehen, aber mehr von der grundsätzlichen Seite. Auch wenn die Nutzung weltweit zu Beginn 2012 explodiert ist, so ist die Nutzung in Deutschland mit Platz 192 im Alexa Ranking noch etwas hinter dem Durchschnitt, aber auch hier wächst der Dienst.

Was ist Pinterest

Die Frage, was man sich unter Pinterest vorstellt, kann man sich am ehesten beantworten, in dem man sich eine virtuelle Korkwand mit vielen Fotos vorstellt. Auch wenn man sich verbinden und folgen kann, unterscheidet es sich von anderen Netzwerken, dass es stark auf Visualisierung setzt und man sich eher an Themen orientiert.

Erste Schritte

Wenn man sich bei Pinterest umsehen möchte, so muss man sich dort anmelden. Eine “Einladung” ist nicht mehr nötig.

Wie melde ich bei Pinterest an

Anmelden kann man sich bei Pinterest entweder direkt oder via Google+ / Twitter oder Facebook Account:

Pinterest AnmeldenIch habe in den weiteren Schritten den Fecabook Account gewählt, da diesen ziemlich viele zur Verfügung haben.

Pinterest Authentifikation via FacebookNach den Ausfüllen ein paar weiteren Daten fordert Pinterest einen auf, mindestens sich 5 Boards zum Folgen auszusuchen.

Pinterest erste Boards
Boards sind die einzelnen Pinnwände, wo themenbezogen die Bilder gesammelt werden, also die einzelnen “Korkwände” Um die Technik zu erläutern bietet Pinterest auch eine “Tour” an, die gar nicht schlecht ist:

Pinterest Guided Tour

Angemeldet und was nun?

Nach der Anmeldung sieht man die neusten Fotos aus den vorher ausgewählten Boards. Zuerste sollte man sich einfach mal auf die Suche machen und mal stöbern:

Pinterest Suche
Einfach ein Stichwort in das obere Feld eingeben. Hierzu bietet Pinterest auch die Unterstützung von Hashtags an. Auch wenn die Oberfläche auf deutsch existiert, werden Sie wesentlich mehr Ergebnisse bei der Nutzung englischer Stichwörter haben.

Wenn Sie etwas gestöbert haben, können Sie selber etwas “pinnen”. Hierzu können Bilder hochgeladen werden doer aus dem Web gepinnt. Dieses können Sie am “+” Zeichen tun:

Pinterest Erste Schritte

Es gibt drei Möglichkeiten, Bildmaterial zu sammeln:

  1. Selber hochladen
  2. Aus dem Internet “pinnen”
  3. “Repinnen”: Der Begriff benötigt Erläuterung. Wenn man ein schönes Bild auf Pinterest sieht, kann man das Bild “repinnen”. Hierzu auf den Button “Pin it” bei dem gewünschten Bild klicken. Die Informationen (Beschreibung) kann dabei angepasst werden. Jetzt muss man sein Board (seine themenbezogene Korkwand) auswählen. Wenn man auf das Menü klickt, kann man auch eine neue Korkwand definieren.

Pinterest Repin erstellen

Wenn Sie noch nicht genau wissen, was Sie folgen wollen, können Sie auch Ihre Bekannten suchen, ob diese bei Pinterest sind:

Pinterest erste FreundeAber dass ist eigentlich nicht nötig: Mit der Zeit folgt man eher “Boards” mit interessanten Themen (So zum Beispiel meinem LinkedIn Board)

Gibt es Pinterest auf deutsch?

Mittlerweile gibt es Pinterest in sechs Sprachen, unter anderem auf deutsch. Wenn die Anmeldung nicht zur deutschen Sprache geführt hat, so kann man unter “Einstellungen” (Settings”) diese ändern:

Pinterest Sprache einstellen

Was kostet Pinterest

Im Moment kostet Pinterest noch nichts. Ich denke, für den “Endnutzer” wird das auch so bleiben: Pinterest verdient sein Geld mit Business Accounts, und das wahrscheinlich auch erst später.

Extro

Wer Bilder mag, wird Pinterest lieben. Ich denke, einen Versuch ist es wert. Man kann sich unendlich lange mit der Suche nach schönem Material beschäftigen. Fragen zum Nutzen möchte ich hier an dieser Stelle gar nicht aufwerfen. Dabei kann man auf viele kreative Ideen kommen.

Wenn man einen Blog oder eine Page betreibt, kann ein Engagement auf jeden Fall nicht schaden. Und für alle anderen: Es macht Spaß, sich die weiten der Visualisierung anzuschauen.

Wer sich damit tiefer beschäftigt, sollte sich mit der Problematik Urheberrecht beschäftigen. Zu Beginn sollte reichen: Eigenes und fremde Inhalte, die mit einem Pinterest Logo zum Teilen auffordern, sind unbedenklich.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;


intro

LinkedIn Official LogoGerade wer neu bei LinkedIn ist, wird erschlagen von der Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Dabei möchten viele gar nicht sich detailliert mit der Vielzahl von Möglichkeiten auseinandersetzen, sondern suchen ein paar bestimmte Einstellungen. Ich habe mal die wichtigsten zusammengetragen.

Die Einstellungen

Generell finden sich die Einstellungen oben rechts, wenn man bei LinkedIn angemeldet ist:

LinkedIn Einstellungen StartDanach kommen Sie in die Schaltzentrale von LinkedIn

Übersicht

LinkedIn Einstellungen ÜbersichtHier finden Sie die Sektionen:

  1. Ändern der Mailadresse
  2. Einstellungen zum Profil
  3. Einstellungen der Rechnungs- und Kreditkartendaten
  4. Einstellungen zu Mails
  5. Einstellungen zu meinen Gruppen, Unternehmen und Anwendungen
  6. Generelle Einstellungen zum Konto (auch wie man es bei LinkedIn schließt)

Wie ändere ich meine Mailadresse bei LinkedIn?

Eine Frage ist immer wieder, wie man eine Mailadresse bei LinkedIn ändert, löscht oder hinzufügt. Über die generellen Einstellungen kann man hier Mailadresse ändern / löschen verwenden:

LinkedIn Einstellungen Mailadressen

Hier können Sie eine neue Adresse einfügen. Nach Bestätigung müssen Sie die neue Adresse als primäre Adresse definieren. Danach können Sie die alte Mailadresse löschen.

Wer darf meine Kontakte sehen?

Nicht jeder möchte, dass die Kontakte einsehbar sind. Hierzu gibt es im Bereich “Profil” die Einstellung: Wählen Sie, wer Ihre Kontakte sehen darf. Hier können Sie entscheiden, ob ihre Kontakte nur von Ihnen selber oder auch von Ihren Kontakten gesehen werden können.

Wer darf mich kontaktieren?

Bei LinkedIn gibt es die Möglichkeit zu unterscheiden, wer einen kontaktieren darf.

  1. Jeder
  2. Nur Personen, die Ihre Mailadresse kennen ODER dessen Adresse Sie im Adressbuch hinterlegt haben
  3. Nur Personen, dessen Adresse Sie im Adressbuch hinterlegt haben

LinkedIn Einstellungen ErreichbarkeitDie restriktiveren Einträge empfehlen sich gerade für Führungskräfte, die sich nicht mit jedem vernetzen wollen.

Möchte ich bei Google gefunden werden?

Nicht jeder möchte auch über Google gefunden werden. Hierzu kann man die öffentliche Sichtbarkeit abschalten. Hierzu gibt es die Einstellung: Ihr öffentliches Profil bearbeiten.

LinkedIn Einstellungen öffentliche Sichtbarkeit

Hierbei können Sie nicht nur digital entscheiden, ob Sie sichtbar sind, oder nicht, sondern auch differenzieren, was öffentlich sein soll. Die Einstellungen sind:

  1. Generelle Einstellung: Einsehbar über Google ja/nein
  2. Welche Bereiche sind öffentlich einsehbar (Wenn 1.=ja)
  3. Welchen Linke möchte ich für mein Profil haben (Vanity URL)

extro

Man kann noch hundert andere Sachen einstellen. Alle zu beschreiben, macht meines Erachtens keinen Sinn. Daher hatte ich mal die wichtigsten aufgeschrieben.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

intro

LinkedIn Official LogoDas Unternehmensprofile (oder auch Firmenprofile) bei LinkedIn existieren, ist kein großes Geheimnis. Auch die Preisgestaltung ist recht übersichtlich: Wenn man keine konzernähnliche Karriereseite bucht, ist das Unternehmensprofil kostenfrei. Was weniger bekannt ist, dass man seine Services und / oder Produkte nur einer bestimmten Zielgruppe anzeigen lassen kann.

Warum targeten?

Stellen Sie sich vor: Ein Spiegelanzeige einer Unternehmung mit ganz vielen Produkten und sehr viel Text. Würden Sie alles durchlesen, um festzustellen, ob eines passen würde? Wahrscheinlich nicht, Sie würden weiterblättern.

Targeting bietet nun die Möglichkeit, ein Produkt anzuzeigen, was den Leser auch anspricht. Hier bieten sich viele Möglichkeiten

  • Branchenspezifische Beschreibungen
  • Mitbewerbern etwas anderes anzeigen als Kunden
  • Geographische Besonderheiten einbetten

Targeting bei LinkedIn Unternehmensprofilen

So kann man die Chancen, dass ein Kunde sich den Text oder das Produkt anschaut, erheblich erhöhen.

So wird es gemacht!

Wie ein Unternehmensprofil erstellt wird, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben. Das ist natürlich eine Voraussetzung. Weiterhin müssen Sie ein “allgemeines Produkt” bereits anzeigen, was immer vorhanden ist. Das Targeting funktioniert nur zusätzlich.

Die Funktion des Targeting ist nicht einfach zu finden. Unter “Neues Produkt anlegen” ist es nämlich nicht. Man muss auf die Produktseite und hier “Bearbeiten”:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten

Danach muss man eine “Zielgruppe” erstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 2

Geben Sie der Zielgruppe einen Namen, am besten einen Sprechenden. Hier können Sie auch Ihre Zielgruppe einstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 3

Unter (1) können Sie den Namen eingeben, die Reiter (2) sind für die verschiedenen Parameter

  • Unternehmensgröße
  • Tätigkeitsbereich
  • Branche
  • Karrierestufe
  • Ort

Unter dem Namen finden Sie dann die von Ihnen definierte Zielgruppe.

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 4

So können Sie die Seite für Produkte anders designen für die Zielgruppe, als die generelle Produktseite.

extro

Das Targeten bietet die Möglichkeit, Kunden gezielt anzusprechen. Gerade Unternehmen und Freiberufler  mit einem stark gestreuten Produktportfolio können so genau auf das aufmerksam machen, was von Interesse ist. Angenehmer Nebeneffekt: Da alle Produkte für sie Suche indexiert werden, kann man so die Anzahl der relevanten Suchwörter dezent erhöhen, ohne dass der Leser davon erschlagen wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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