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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet viele Möglichkeiten, sich und seine Profession darszustellen. Ob Sie das wollen, ist eine andere Frage: Wer ein Businessnetzwerk eher als selbstaktualisierendes Adressbuch verwenden möchte, dem sei das vergönnt. Wer aber gefunden werden möchte, gerade Berufseinsteiger oder Freiberufler seien hier als erstes genannt, der kann mit nur wenig Zeit sein LinkedIn Profil ausbauen. Die Überschrift ist für mich eher untypisch, aber mal schauen :-)

10 Punkte für Ihr LinkedIn Profil

LinkedIn Profil komplett ausfüllen

1. Achten Sie auf den Kopfbereich

Am wichtigsten ist der Kopfbereich. Sie sollten ihren echten Namen beim LinkedIn Profil verwenden: Zum einen fordern das schlichtweg die AGB von LinkedIn, zum anderen wirkt “Mickey Mouse” nicht unbedingt seriös. Der Kopfbereich hat aber noch mehr zu bieten: Nutzen Sie einen vernünftigen Profilslogan. Im Normalfall steht da standardmäßig wie “Controller bei Muster AG”: Hier was Passendes aussuchen. Ein vernünftiges Foto ist auch sinnvoll.

2. Schreiben Sie Beiträge und Updates

LinkedIn bietet die Möglichkeit, selber Status Updates und sogar Beiträge zu veröffentlichen. Aber auch ohne gleich zu bloggen, kann man über Status Updates seine Sichtbarkeit verbessern. Einen guten Artikel gelesen? Empfehlen Sie diesen doch: Einfach den Link kopieren und ein paar Worte dazu schreiben.

3. Veröffentlichen Sie Studien und Whitepaper

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, alle möglichen Dokumente zu publizieren. Zwar sind zwar nur wenige MB angeblich zugelassen, jedoch habe ich erfolgreich ein 4 GB großes Konzert von Linkin Park hochgeladen. Ob das nun in einem Businessnetzwerk so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Wenn Sie also Studien, eine Diplomarbeit oder Whitepaper haben, fügen Sie das Ihren Profil an.

4. Lassen Sie sich empfehlen

Sie können sich loben wie Sie wollen: Empfehlungen von anderen haben einen höheren Wert. Denken Sie an Amazon: Die Produktbeschreibung ist ja nett, gerade für Fakten. Aber die Aussagen anderer Nutzer haben eine ganz andere Wirkung. Solche Empfehlungen muss man im Regelfall aktiv akquirieren.

5. Geben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten an

Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sind vor allem Stichwörter. Geben Sie diese unbedingt an, sie bilden die Grundlage für Endorsement, den Bestätigungen von Bekannten und Kontakten. Im ersten Moment könnte man daran denken, dass das nichts bringt. Tatsächlich wird kein Recruiter darauf acht geben, ob man n Bestätigungen hat. Aber diese haben eine weitere Funktion: Sie gehen in die Suchmaschine mit ein. Wenn Sie also gefunden werden wollen oder müssen, sind gut gepflegte Endorsements Gold wert.

6. Schreiben Sie eine sinnvolle Zusammenfassung

Wissen Sie wie viel Zeit ein Recruiter mit Ihrem Profil beschäftigt? Nutzen Sie die wenige Zeit und geben eine sinnvolle Zusammenfassung an.

7. Zeigen Sie, welche Projekte Ihren Erfolg Ihnen zu verdanken haben

Gerade Freiberufler werden es zu schätzen wissen: Oft kann man seine Auftraggeber nicht öffentlich machen. Zeigen Sie mit Projekten, was Sie geleistet haben.

8. Haben Sie etwas veröffentlicht?

Bücher? Studien? Fachartikel? Zeigen Sie, wenn Sie bereits was veröffentlicht haben!

9. Geben Sie Ihre Sprachen an

Sprechen Sie nur Deutsch? Mit Sprachen können Sie zeigen, dass Sie mehr beherrschen, als Ihre Profession. Die Angabe der Sprachen hat aber nichts mit einem multilingualen Profil zu tun, dass ist dann eher für Fortgeschrittene.

10. Nutzen Sie Gruppen, aber sinnvoll!

Gruppen sind was Tolles: Hier kann man sich prima zu einem Thema austauschen. Aber die Anwesenheit in Gruppen kann man auch nutzen, um sein Interesse an einem Thema zu bekunden. Sie können die Logos auf Ihrem Profil ein- und ausblenden: Zeigen Sie die Gruppen an, die Sie mit sich verküpft sehen wollen. 100 Gruppen sollten Sie nicht eingeblendet lassen: Dieses suggeriert eher Freizeitprobleme!

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoWenn man über LinkedIn bloggt, so sollte man spontan sein: Neue Funktionen kommen heimlich in Form eines Silent Releases, also ohne Ankündigung oder Blogbeitrag von LinkedIn. Sie sind irgendwann da. Und so war es auch bei der Funktion “Wer hat Dein Profil angesehen”, wo sich eine kleine Überraschung fand: Ein Ranking, wer die meisten Profilbesucher hatte. Die Funktion ist aber noch nicht generell ausgerollt und nur auf Englisch bis jetzt verfügbar.

Wer hat Dein Profil angesehen – Best of?

Bereits im Frühjahr hatte LinkedIn seine beliebteste Funktion “Wer hat mein Profil angesehen” erheblich überarbeitet. Das modernere Kacheldesign löste die Listen ab und auch die Statistiken wurden besser bedienbar. Jetzt wird sukzessiv eine Funktion eingeführt, die das persönliche Netzwerk rankt und in eine Statistik gießt. Dazu werden die Personen im persönlichen Netzwerk nach Anzahl der Profilbetrachtungen sortiert.

Wer hat Dein Profil betrachtet LinkedIn EinstiegNeben den üblichen Statistiken ist ein großes Feld “How you rank for profile views”. Klickt man das an, so erhält man das Ranking seines Netzwerkes und an welcher Stelle man mit seinen Profilbesuchen im Vergleich steht:

Wer hat Dein Profil betrachtet Wie rank ich im Vergleich zu meinem Netzwerk bei LinkedInOben sind die Angaben,

  • In den wieviel “besten” Prozent man sich befindet (Ich bevorzuge den Terminus “am meisten”)
  • Die Positionierung in seinem Netzwerk
  • Und die Veränderung zur letzten Woche

Ein kleiner Button führt einen direkt zu seinem Ergebnis in der Liste. Bei mir ist die Liste auf 175 Einträge begrenzt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das eine generelle Beschränkung ist. Auf der rechten Seite ein paar Tipps, wie man sein Ranking verbessern könnte. Was gerade die deutschen Nutzern freuen wird: Man kann das Ranking abschalten (Dieses findet man dann unter Datenschutz und Einstellungen), so dass man nicht in den Hitlisten bei seinen Kontakten sich wiederfindet:

Wer hat Dein Profil betrachtet Neu How you rank LinkedIn Einstellungen abschaltenDiese Einstellung findet sich im Moment nur, wenn man als Oberflächensprache Englisch aktiviert hat.

Extro

Im Moment sehe ich noch nicht ganz den Nutzen der neuen Spielerei. Einen Nutzen kann ich mir für Berufseinsteiger vorstellen, wenn diese sich mit Kommilitonen vergleichen wollen. Die reinen Profilbetrachtungen an sich haben für mich eher weniger Nutzen. Entscheidend ist ja, dass die richtigen Leute einen finden und nicht, dass man generell dauernd gefunden wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHin und wieder gibt es ja Neuigkeiten um die Plattform LinkedIn. Heute gab es einen kleinen Blogpost von Ryan Roslansky, der eine Verbesserung der Veröffentlichungsfunktion verspricht: Posts können nun wie bei den Influenzern formatiert werden.

So sieht es aus

Die Nachricht an sich ist gar nicht so spektakulär, könnte man meinen: Man kann nun formatierte Posts erstellen. Während ähnliches ja seit Januar letzten Jahres von Quora bekannt ist, hat XING ein ähnliches Angebot mit den XING Themen gerade aus dem Programm genommen (was ich persönlich schade fand).

Im angelsächsischen Sprachraum wurde bis jetzt schon viel darüber berichtet, wie auf TechCrunch, von Mike Isaac auf Re/Code und natürlich auf Mashable und Marketingland. Die Oberfläche hierfür gibt es schon seit Ende 2012 für die Influenzer wie Richard Branson (Mit fast vier Millionen Followern der Star des LinkedIn Influenzerprogramms) oder Bill Gates.

Wie damals von den eingestellten XING Themen bekannt, bekommt man ein kleines Editierprogramm zum Erstellen von kleinen Blogartikeln von LinkedIn mit auf den Weg:

Neues Schreibtool LinkedIn
Obwohl im offiziellen Blog vom Start des Programmes am Mittwoch (also heute, 19.02.2014) gesprochen wurde, ist es nicht automatisch überall aktiv. Und man muss sich dazu anmelden, da es zur Zeit auf 25.000 User beschränkt wurde. Aus der Vergangenheit kennen wir ja, dass die nichtenglischen Oberflächen auch schon mal ein halbes Jahr auf eine neue Funktion warten müssen. In diesem Fall sehr schade. Die XING Themen fand ich ähnlich gut und Teil meines Traffics generiere ich mittlerweile über meine Quora Subblog (wo ich eigentlich nur eine Art Zweitverwertung meiner Grafiken mache).

Der Editor ähnelt dem aus dem Bereich der Unternehmensprofile (oder alternativ dem aus den Stellenanzeigen) und bietet die wichtigsten Möglichkeiten, um einen Blogpost etwas ansprechender zu gestalten als mit reinem Text.

Extro

Das Feature finde ich gut. Und wie LinkedIn selber schreibt: Gerade für Kleinunternehmer oder gar Freiberufler eine tolle Ergänzung, um interessante Inhalte nach vorne zu bringen. Jeder, der nicht über eine Markenbasis alá Daimer oder BMW verfügt, wird solch einen Kanal zu schätzen wissen. Mal sehen, wann die Funktionen generell zur Verfügung stehen, ich würde dann natürlich berichten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fand ich einen Kommentar. Ich habe zwar, wie es sich gehört, knapp geantwortet, die Frage hängt aber so hoch auf der Metaebene, dass ein eigener Blogpost sinnvoller ist.

Kommentar zur Nutzung von LinkedIn für den angloamerikanischen Raum
Über solche Kommentare freue ich mich, da sie mir helfen, neue Artikel zu schreiben.

Alte Bekannte wiederfinden

Der einfachste Weg ist, alte Bekannte zu suchen. Wenn Sie den Namen wissen, einfach in das allgemeine Suchfeld eingeben:

Kontakte suchen bei LinkedInDanach können Sie das Profil aufrufen und sich vernetzen

Kontakte suchen und vernetzen

Expertentipp: Wenn Sie einen alten Bekannten suchen und nur dessen Mailadresse haben, aber nicht mehr den Namen: Einfach eine leere TXT hochladen mit irgendeinem Namen und der Mailadresse, dann findet LinkedIn die Zuordnung. Wie das genau geht, ist hier beschrieben.

Neue Wege suchen

Ich denke allerdings, die Intention des Fragestellers war nicht, wie man seine Bekannte sucht, sondern zu neuen Kontakten findet. Auch hier bietet LinkedIn einige Hilfsmittel.

Kontakte durchforsten

Der erste Weg führt einfach über die Suche: Sie suchen zum Beispiel Coaches? Nutzen Sie die Suche nach Coaches, die Kontakte zweiten Grades sind. Dann suchen Sie nach Coaches und grenzen auf a) Kontakte zweiten Grades und b) nach dem Wunschland ein. Dann findet man die Kontakte “zweiten Grades“. Man könnte sich vernetzen (was aber recht plump erscheint), oder sich vorstellen lassen (was eleganter ist): Dann kommt die Kontaktanfrage über den gemeinsamen Bekannten (der ja auch bürgt: Für Unsympathen würde wahrscheinlich niemand dem Wunsch der Vorstellung nachkommen):

Kontakte zweiten Grades vernetzen

Gruppen nutzen

Gruppen sind im angloamerikanischen Bereich stärker genutzt als in den hiesigen Breiten. Suchen Sie Gruppen, die zu Ihnen passen. Hierzu gibt es die Gruppensuche. Hier finden Sie bei 1,5 Millionen Gruppen sicherlich auch welche zu Ihren Zielen:

Gruppensuche LinkedInHier sollten Sie sich vorstellen und an Diskussionen teilnehmen. Sie können auch interessanten Personen folgen, ohne sich mit diesen zu verknüpfen: So können Sie auf einen interessanten Ansatz warten.

Komm mit Meinungsführern ins Gespräch

Auch die amerikanischen und englischen Meinungsführer könnten eine gute Ausgangsbasis bilden: Diese schreiben ja hin- und wieder Artikel und können so Anknüpfungspunkte für interessante Diskussionen bieten.

extro

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll nur ein paar Ideen liefern. Vielleicht hilft es dem einem oder anderen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoBereits im April diesen Jahres hat LinkedIn die Technik des “Mentioning” eingeführt. Hierbei kann man in einem Status Update Personen (oder Unternehmungen) erwähnen, und diese erhalten eine Benachrichtigung darüber. Bekannt ist diese Funktion vor allem von Google+ und Facebook, jetzt ist dieses auch in der deutschsprachigen Version von LinkedIn verfügbar.

So funktioniert es

Das Mentioning, also die “Erwähnung” ist recht einfach.

Wie erwähne ich jemanden?

Einfach den Namen der betreffenden Person (oder des Unternehmens) im Status Update eingeben. Die entsprechende Person kann dann aus der Liste ausgewählt werden.

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI HowTo

Wen kann ich erwähnen?

Sie können drei Arten von Personen oder Unternehmen erwähnen

  1. Ihre Kontakte
  2. Unternehmen, die auf LinkedIn ein Unternehmensprofil betreiben
  3. Personen, die in der Konversation bereits etwas geschrieben haben (unabhängig davon, ob diese ein Kontakt ist).

Unternehmen können das Mentioning über das Unternehmensprofil nicht nutzen.

Wofür setze ich Mentioning ein?

Sie können Mentioning einsetzen, um eine Diskussion zu starten. Besonders sinnvoll halte ich es, wenn Sie Ihre Kontakte bei gleicher Interessenlage darüber vernetzen. So können Sie einen Mehrwert für Ihre Kontakte bieten, zusätzlich zur reinen Information.

Gut: Jemanden für einen Inhalt danken (“Danke für den Link, Erika Mustermann”) oder jemanden zu loben (“Guter Vortrag von Erika Mustermann”)

Schlecht: Eigene Inhalte so promoten (“Das solltest Du lesen, Erika Mustermann”) oder Unternehmungen auf sich aufmerksam zu machen (“Ich würde gern bei Coca  Cola arbeiten”)

Werde ich benachrichtigt?

Ja, es gibt eine Benachrichtigung. Hierzu gibt es auch eine neue Einstellung in der Privatsphäre:

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI Benachrichtigungen

Wer also zu oft benachrichtigt wird, kann die Benachrichtigung über Email abschalten (Die Benachrichtigung über die Flags ist dann weiterhin aktiv)

extro

Das Mentioning ist eine gute Ergänzung, die Timeline sinnvoll zu gestalten. Man sollte die Technik aber für alle sinnstiftend und vorsichtig benutzen. Rechtlich ist das auch in Deutschland relativ gefahrlos, da man (im Gegensatz zu Google+) keine Unbekannten behelligen kann.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoIch schreibe ja gern und ausgiebig über LinkedIn im Detail. Dabei sind es oft eher die grundsätzlichen Artikel, die scheinbar auf Interesse stoßen. Daher wollte ich in Zukunft einfach Begriffe aus der LinkedIn Welt näher erläutern. Anfangen wollte ich mit dem Begriff der “InMail” heute.

Was ist eine InMail

Ich könnte jetzt schnell zwei Sätze schreiben, aber es ist meines Erachtens sinnvoller, wenn man sich das Nachrichtensystem von LinkedIn näher anschaut. Daher ein Überblick.

Überblick Nachrichtensystem LinkedIn

Überblick Nachrichtensystem und InMail bei LinkedIn

  1. Nachrichten an Kontakte gehen immer. In diesem Fall sehen Sie auf dem Profil des Kontaktes den Button “Nachricht senden”
  2. Moderatoren sind auch erreichbar. Hierzu die Gruppenseite anwählen und dort finden Sie den Verantwortlichen. Wenn der “Mouse Over” erscheint, können Sie “Nachricht senden” wählen.
  3. Innerhalb einer Gruppendiskussion können Sie auch einen Foristi über “Privat antworten” eine Nachricht senden
  4. Ein Sonderfall: OpenLink. Sehen Sie dieses Icon auf dem Profil von jemanden, so können Sie immer eine Nachricht senden (Quasi eine R-InMail, Susanne hat das hier näher erklärt)
  5. Jetzt kommen wir zur InMail: Bei einem Unbekannten steht nun statt Nachricht senden InMail senden auf dem Nachrichtenknopf

Und was ist eine InMail nun?

Eigentlich ganz einfach: Eine Nachricht an einen Unbekannten. Allerdings gibt es ein paar Besonderheiten:

  1. Nur Premiummitglieder können InMails versenden, und davon nur wenige. Faustregel: Eine InMail kostet 10 $
  2. LinkedIn tut einiges, um diese InMails zu vermarkten. Zum einen hat man eine “Antwortgarantie“: Dieses bedeutet, wenn ich eine InMail versende und keine Antwort erhalte, wird mir die InMail wieder gut geschrieben. (Na ja, der Begriff Garantie ist in Deutschland anders besetzt)
  3. InMail Feedback: Aus den Reaktionen (oder besser den letzten 10) errechnet LinkedIn eine Bewertung von Ihnen, die Sie, alá Ebay Manier, in Form von Sternchen erhalten. Wenn in den letzten 10 Bewertungen mindestens zwei Bewertungen enthalten sind, die Sie als Spam markiert hat oder auch als uninteressant, so verlieren Sie einen Stern:

InMail Feedbackbewertung

Diese können Sie in Ihren Einstellungen ansehen. Diese Bewertung bekommt auch jeder InMail Empfänger zu sehen.

Wenn übrigens bei einen Unbekannten der Button “InMail senden” nicht vorhanden ist, kann es auch sein, dass dieser die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gesperrt hat.

Die InMails sollen die Mitglieder vor zu viel Spam bewahren. So ist es bei LinkedIn zum Beispiel nicht möglich, Unbekannte in Gruppen einzuladen, was im deutschsprachigen Raum eher ungewöhnlich ist.  Was mich am Anfang verwunderte, hat aber durchaus seinen Sinn, so gibt es nach wie vor keinen LinkedIn Butler, und das ist auch gut so.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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