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Wenn man von XING und LinkedIn im Vergleich liest, so denken und schreiben viele: Konzerne = LinkedIn und Mittelstand = XING. In einem aktuellen Artikel von Inken Kuhlmann liest man das, wie so häufig, auch in den Kommentaren. Ist das wirklich so? Das wollte ich wissen. Aber alleine eine vernünftige Auflistung mittelständischer Unternehmen zu bekommen, war schwierig. Die Wahl fiel auf “Das sind die besten Mittelständler Deutschlands” aus der Welt, eine Erhebung der Munich strategy group und davon die ersten 50 Unternehmen.

Die Zahlen

Die Zahlen stammen aus den Unternehmensprofilen (so fern vorhanden). Wenn nicht habe ich die Mitarbeiter über die erweiterte Suche identifiziert. Hier ein Beispiel der Unternehmung Mobotix (Die erste Unternehmung auf der List), dass sowohl auf LinkedIn, als auch XING vertreten ist

Identifikation Mittelständler auf XING und LinkedIn

So bin ich mit den ersten 50 Unternehmen der Liste verfahren. Dabei waren die Ergebnisse recht unterschiedlich.

Übersicht

Von den 50 Unternehmen…

Mitarbeiter von Mittelständler auf XING und LinkedIn

haben 25 mehr Mitarbeiter auf LinkedIn und 23 auf XING. Bei 2 Unternehmen war es “unentschieden”.

Bei den Followern war das Bild eindeutiger:

Follower von Mittelständler auf XING und LinkedIn

von 50 Unternehmen haben 34 mehr Follower auf LinkedIn, nur 5 mehr auf XING. Unentschieden war es 12 mal, bei diesen handelte es sich meistens um die Unternehmen, die auf beiden Plattformen gar keine Follower hatten.

Summenzahlen

In Summe ergab sich bei den Mitarbeitern der 50 Mittelständler folgendes Bild:

Mitarbeiter von Mittelständler auf XING und LinkedIn

Während auf LinkedIn insgesamt 5.160 Mitarbeiter der 50 Mittelständler ein Profil pflegten, waren es auf XING 3.040. Bei den Followern ist das Bild ganz eindeutig:

Follower von Mittelständler auf XING und LinkedIn

Hier stand es 30.775 Follower, die einem der 50 Mittelständler auf LinkedIn folgen, zu 3.551 Follower auf XING. Wenn man sich noch vor Augen führt, dass XING die Mitarbeiter (=3.040) automatisch den Followern zuordnet, so ergeben sich knapp 500 Follower auf XING, im Durchschnitt also 10 (bei 50 Unternehmen).

Die Unternehmen

Mobotix – Flyeralarm – Init AG – Beckhoff – Euroimmun – Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG – Sikora AG – Eckert & Ziegler AG – Agrolab – Berthold Hermle – Fep – LPKF – Stratec – Dr Hönle AG – Morphosys – Birkenstock – IGEL Technology – PI Physik Instrumente – LAUDA DR. R. WOBSER GmbH & Co. KG – Ruhrpumpen Global – Delo – Marc Cain GmbH – Wilhelm Schulz GmbH – CompuGroup Medical – Wirthwein AG – Kocher-Plastik – Rimowa – SimonsVoss – von ARDENNE – Nemetschek – Murrelelectronic – Euromicron – proAlpha – PVA TePla – Ziemann Sicherheit – RIB Software – Alpha-Inno Tec – P.V. Betonfertigteilwerke – Heremetic-Pumpen GmbH – Riemser Arzeneimittel / Pharma – fischerAppelt – Becker Marine Systems – Lankwitzer Lacksysteme – Hummel – Atoss – Göpel Electronic – Eschenbach Optik – Hatlapa – Systemair – Vemag

Extro

Einige Scherzbolden wird es auf der Zunge liegen: Vielleicht sind diese 50 Mittelständler deswegen so erfolgreich, weil sie auf LinkedIn vertreten sind…. okay, das nennt man Scheinkorrelation. Auch einer der größten Mittelständler aus meiner Umgebung (Phönix Contact) hat auf LinkedIn mehr als doppelt so viele Mitarbeiter und ca. 6 x Follower, als auf XING. Ich will gar nicht abstreiten, dass von vielen die individuelle Strukturierung anders aussieht, aber in Summe hat LinkedIn im Mittelstand auch oftmals die Nase vorn.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoMit der Überschrift lehne ich mich heute an einen vielbeachteten Artikel von Jürgen Vielmeier aus 2013 auf netzwertig.com an. Auslöser für die aktuelle Debatte waren die Mitteilungen, dass LinkedIn erst 300 Millionen Mitglieder weltweit erreicht hatte, und kurz darauf wurden im Anschluss bekannt, dass die 5 Millionen Mitgliedermarke im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich) überschritten hatte. Damit fand sich viel Aufmerksamkeit für den rein deutschen Kampf XING vs. LinkedIn.

Der Vergleich

LinkedIn wuchs am Anfang im Vergleich zu XING eher behäbig. Die Oberfläche von LinkedIn gibt es allerdings schon seit 2009 auf deutsch. Zu diesem Zeitpunkt sah es besser für den deutschen Pendanten noch besser aus. Die fehlende Internationalität spiegelte sich aber damals schon in der Penetration bei den großen Konzernen (DAX) damals wieder. Die Entwicklung seitdem:

Angemeldete Mitglieder LinkedIn und XING bis 2014 in DACH

Abgesänge, die Chronologie

Am Anfang stand die Pressemitteilung von LinkedIn. Abgesänge auf XING gabe es aber früher schon. Der erste, der für Diskussionen sorgte, war die Prophezeiung von Joel Kaczmarek auf Gründerszene, dass XING 2015 nicht mehr geben wird. Und tatsächlich sehen die Zeichen danach aus, dass LinkedIn im deutschsprachigen Raum an Fahrt gewinnen wird. Am 05. Mai nahm sich Heise dem Thema an. Dabei vergleicht der Artikel 839.000 Neumitglieder von XING mit der 1.000.000 Wachstum von LinkedIn seit September letzten Jahres. Was dabei keine Beachtung fand: XING hatte 839.000 neue Mitglieder (also nicht abgezogen: Abgänge), während Linkedin netto um 1.000.000 wuchs (also Abgänge mit eingerechnet). Der Unterschied ist also noch mal höher.

Was neu war: Die Nachricht wurde an vielen Stellen mit aufgegriffen. Tobias Gillen von BasicThinking nutzte die Überschrift, dass LinkedIn Gas macht, Onlinemarketing.de wähnt XING auf dem Abstellgleis, W & V fragt nach dem Feuer unterm DACH, in der Huffington Post wird von Aufholjagd gesprochen und die Berliner Morgenpost stellt nüchtern fest, dass LinkedIn schneller wächst als XING. Neu war das mediale Interesse, dass vorher so in der Form nicht festzustellen war.

Extro

Der Zweikampf LinkedIn vs. XING ist zäher, als wir es von den VZ Netzwerken oder dem aktuellen Abgesang von Wer-Kennt-Wen gewöhnt sind. Der Grund ist banal: Business Netzwerke sind langweilig und können als Adressbuch immer gute Dienste leisten. Ein privates Netzwerk ohne Interaktion hingegen hat keine weitere Existenzberechtigung. So versucht XING mit kostenlosen Kaffee am Mittwoch für Premiummitglieder und 2,7 Millionen Euro für 50.000 zusätzliche Mitglieder im letzten Quartal den Anschluss nicht zu verlieren. Dabei kamen die unterschiedlichen Shitstorms wegen Preiserhöhungen in der Schweiz, den Gruppenumbau und der Reduktion des Leistungsangebotes bei den Unternehmensprofilen höchst ungelegen. Wenn das Wachstum so weiter geht, diskutieren wir das in sechs Monaten wieder – wenn die 6 Millionen in DACH von LinkedIn erreicht sind.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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xing logoDie Unternehmensprofile haben bei Business Netzwerken eine wichtige Bedeutung für die Unternehmenskommunikation, gerade im Bereich im Employer Branding. Während LinkedIn, Facebook und Twitter hier Millionen von Followern allein für die DAX Konzerne anziehen, sind die Unternehmensprofile bei XING vergleichsweise unbekannt. Nun versucht XING, diese Unternehmensprofile weiter als Cash Cow auszubauen und verärgert Nutzer durch eine enorme Preissteigerung.

Die Ankündigung

Folgende Mail erhielten Betreiber der bisherigen Standard- und Plus Unternehmensprofilbetreiber:

Lieber Herr ,

Sie haben bestimmt schon davon gehört: Das neue Employer Branding Profil von XING & kununu ist da – und damit viele neue Features und Möglichkeiten, noch mehr potenzielle Kandidaten für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Wichtig: Die Entwicklung der XING Unternehmensprofile „Standard“ und „Plus“ wird eingestellt. Ihr bestehender Vertrag dazu verlängert sich ab Dezember deshalb nicht mehr automatisch. Aufgrund der anstehenden Vertragsveränderung werden wir Sie seitens XING oder kununu rechtzeitig mit einem individuellen Upgrade-Angebot kontaktieren. Unsere Empfehlung: Steigen Sie jetzt auf das neue Employer Branding Profil um und sichern Sie sich alle Vorteile!

Der Nutzen von Kununu ist ja überschaubar. Trotzdem scheint XING viel auf diese Karte setzen zu wollen. Die Mail liest sich ansonsten, dass es gar keine, kostenfreie (oder günstige) Variante mehr existiert. Tatsächlich wird es noch ein kostenfreies Profil mit rudimentären Funktionen geben, wie XING auf Twitter bestätigte:

Tweet XING

Und tatsächlich, wenn man auf der Seite lange scrollt, kommt der Hinweis. Mit der kostenfreien Alternative kann man immerhin noch Logo einbinden und Status Updates schreiben. Allerdings ist mehr nicht möglich, mehr einzubinden, und dazu muss dass Employer Branding Profil genutzt werden. Dieses kommt dann, zum Beispiel bei einem Freiberufler auf 395 € netto im Monat, ohne dass er einen weiteren Mehrwert hätte.

Extro

Wenn der XING CEO Thomas Vollmöller gerade nach dem Shitstorm aus der Schweiz davon sprach, besser zu kommunizieren, so ist das aktuell wieder nicht geglückt. Tatsächlich soll Kununu als Mehrwert angepriesen werden, ohne dass eine Vielzahl von Nutzern dieses wünschen oder gar brauchen. Für kleinere Betriebe und Firmen macht ein Engagement bei den Kosten fast gar keinen Sinn mehr. Hier muss quasi ein Produkt des Mitbewerbs genutzt werden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Im Moment hat es der Businessnetzwerkanbieter XING aus Hamburg schwer: Gleich an drei Stellen sind kommunikative Probleme in den Vordergrund gerückt. Sind diese Probleme isoliert noch gar nicht schlimm, so ist der zeitliche Zusammenfall mindestens unglücklich.

Die Shitstörmchen

An drei Fronten muss sich XING gerade gegen Ansturm der Kunden wehren: Preiserhöhung in der Schweiz, Änderung der AGB und das Thema der Umstellung der Gruppen.

XING und die Schweiz

In der Schweiz hat XING die Preise, teilweise massiv, erhöht. Je nachdem, wie lange ein User bereits Premiumkunde ist, kann die Preiserhöhung bis zu 60% ausmachen. Die Reaktionen von Kunden überraschen wenig:

Tweet Xing LinkedIn März 2014 CH
Der Communitymanager für die Alpen, Robert Beer, versucht auf Twitter und im Interview zu beschwichtigen: Das wäre die erste Preiserhöhung seit 10 Jahren. Dieser Fokus vergisst eine grundlegende Regel bei der Preisbildung: Nicht die Kosten determinieren einen Preis, sondern Angebot und Nachfrage. Und hier tritt XING nach wie vor sehr selbstbewusst auf. Die Zahlen unterstützen das Selbstbewusstsein jedoch nicht: Der amerikanische Pendant LinkedIn hat in der Schweiz nicht nur mehr als doppelt so viele Mitglieder, sondern wird auch, laut Alexa, ganz anders frequentiert:

XING LinkedIn Alexa Schweiz 2014

So ist LinkedIn die siebente, am meisten aufgerufenen Webseite in der Schweiz, XING rangiert auf Platz 30.

Durch die Berichterstattung wurden auch Schweizer Medien darauf aufmerksam und berichteten Ihrerseits von den Preisaufschlägen.

XING und die AGB

Eine am Montag, dem 17.03.2014 ausgesandte Mail kündigte Änderungen an den AGB an. Außer der PC Welt hatte kaum jemand davon Notiz genommen. Könnte man meinen. In der Mail ist jedoch ein Verweis auf den Blog von XING, der die AGB Änderungen erläutert. Ein Blick in den Blogeintrag ernüchtert:

Account löschen XING
Ob das nun konstruiert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Die Masse an “Lösch mich” Kommentaren ist schon beachtlich.

XING und die Gruppen

An der dritten Baustelle sind die Gruppen. Diese werden sukzessiv auf ein neues Design umgestellt. Dieses führt auch zu Beschwerden, vor allem in dem XING eigenem Forum.

Ich sehe die Änderungen (auch wenn mein Forum stark gelitten hat) eher konstruktiv. Die Kritik ist jedoch anhaltend und einige beschwören auch schon das Ende der Gruppen herauf.

Extro

Auch in Deutschland holt LinkedIn massiv auf: Bald dürften fünf Millionen Mitglieder in der DACH Region angemeldet sein. Das ist zwar für europäische Verhältnisse immer noch wenig.

Die drei “Einzelshitstörmchen” kommen also äußerst ungelegen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Nico Lumma zum Trotz: Ich schreibe ja viel über LinkedIn. Die Artikel, die am meisten zitiert werden, sind die, wo ich LinkedIn und XING vergleiche. Hier muss es dementsprechend Bedarf bestehen. Während ich bei LinkedIn relativ zügig Zahlenmaterial erstellen kann, so bin ich bei dem deutschen Pendanten XING auf die Publikation von Geschäftsberichten und Quartalszahlen angewiesen, da es keine statistische Unterstützung gibt. Jetzt gab es die 2013 Zahlen, also ein Blick hinein.

Zahlen: XING und LinkedIn 2014

Ich vergleiche die Zahlen, bezogen auf Businessnetzwerke auf das deutschsprachige Gebiet. Vorweg ein paar LinkedIn Zahlen, danach die Zahlen verglichen, die ich auch vergleichen kann

LinkedIn Zahlen

Wie sieht es in Europa aus? Und woher stammen die Mitglieder? Ein Übersicht über die Kontinente:

Angemeldete Benutzer bei LinkedIn nach Kontinenten 2014Wie man sieht: Nordamerika mit 111 Millionen angemeldeten Benutzern der größte Bereich, schon gefolgt mit Europa und 70 Millionen angemeldeten Benutzer. In Europa verteilt es sich wie folgt:

Anzahl Mitglieder LinkedIn in Europa 2014Ganz vorne dabei: Großbritannien (was alleine mehr Mitglieder bei LinkedIn als XING weltweit hat). Die deutsche Region wächst langsam: Bis 2009 gab es LinkedIn nicht auf deutsch.

Entwicklung der angemeldeten Nutzer bei LinkedIn DACH 2011 bis 2014Interessant hierbei die Österreicher: Waren diese lange Zeit eine XING Bastion, holen diese gerade fulminant auf (Allein 2014 um +10%, und wir haben Februar).

Vergleichszahlen

Wie sieht es zwischen  XING und LinkedIn aus? Weltweit ein eher langweiliger Vergleich:

XING und LinkedIn weltweitWobei bald die 300 Millionen Grenze weltweit erreicht sein sollte. Wie haben sich XING und LinkedIn entwickelt in der DACH Region?

Entwicklung XING und LinkedIn 2011 - 2014 DACH

Die beiden Linien scheinen sich nur langsam zu nähern. Wenn man aber den prozentualen Bezug herstellt so wirkt die Sache etwas anders:

Businessnetzwerke im Vergleich XING und LinkedIn DACH 2011 und 2013
So hatte LinkedIn 2011 noch eine Größe von 40% der Anzahl bei XING vertretenen, so ist dieser Benchmark 2013 auf 67% angestiegen. Die nächsten Quartale werden dabei entscheidend werden, LinkedIn ist in der DACH Region allein 2014 um 6% Mitglieder netto gestiegen.

XING hingegen publiziert immer nur selbstbewusst “Neumitglieder“, ohne zu saldieren. Wenn man das Nettowachstum mit LinkedIn vergleicht, sieht es wie folgt aus:

Nettowachstum LinkedIn und XING in den letzte 6  Quartalen DACH 2014

So ist XING im Spätsommer 2012 das letzte mal schneller gewachsen als LinkedIn. Gerade mit der Schweiz (mit 1,2 Mio. Mitgliedern) und Österreich (mit 460.000 Mitgliedern) scheint LinkedIn den deutschsprachigen Raum von Süden her aufzurollen.

Extro

Thomas Vollmöller persönlich sieht rosigen Zeiten entgegen. Kein Wunder bei über eine Million € Vergütung ist gesundes Selbstbewusstsein Pflichtprogramm. Im Moment scheinen die Gruppen, ein Standbein der XING AG, und deren Umbau die Hamburger zu schmerzen.

(Obligatorischer Hinweis: Die meisten Zahlen sind nicht von LinkedIn offiziell, sondern aus deren Tool entnommen).

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZum Jahresstart wünsche ich natürlich allen Lesern alles Gute und Liebe. Und mein erster Beitrag dieses Jahr beinhaltet wieder viele Zahlen. Auch wenn bei Nico Lumma Vergleich auf dem ersten Platz der Artikel sich befindet, die uninteressant sind, will ich den Jahreswechsel nutzen, um die aktuellen Entwicklungen bei LinkedIn in Grafiken zu gießen.

LinkedIn 2014 in …

Ich habe mehrere Grafiken: Die Entwicklung von LinkedIn im deutschsprachigen Gebiet, insgesamt DACH und getrennt nach Österreich, Schweiz und Deutschland (zu Schweiz hat ja Sam gerade was geschrieben). Auch wurde ich gerade von Christian Buggisch zitiert, der LinkedIn nicht isoliert betrachtet, sondern im gesamten Social Media Kontext betrachtet. Alle Zahlen sind auf den LinkedIn Seiten erhoben und stellen keine offiziellen Zahlen dar!

DACH

Vielleicht am interessantesten: Wie sieht es im DACH Raum insgesamt aus. In 2013 hatte im Spätsommer die vier Millionen erreicht, die fünf stehen wohl im März an.

Entwicklung LinkedIn Mitglieder DACH 2014

Im folgenden die drei Einzugsgebiete (Österreich, Schweiz und Deutschland) getrennt als einzelne Charts:

Deutschland

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Deutschland 2014

Schweiz

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Schweiz 2014

Österreich

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Österreich 2014

Wachstum

Nun noch die prozentualen Steigerungen der Mitgliederzahlen im Ein- und Zweijahresrückblick. Galten noch am ehesten die Österreicher als Entwicklungsland im Bereich Social Media im Allgemeinen, wie bei LinkedIn im Besonderen, holen diese gerade prozentual mächtig auf.

Entwicklung Mitglieder im DACH 2011 bis 2013

Fast alle drei Länder kommen im Zweijahresrückblick auf eine Verdoppelung der LinkedIn Mitgliederzahlen. Das Wachstum war in den zwei Jahren in der Schweiz am geringsten. Dieser Umstand verwundert nicht, da die Schweizer bereits jetzt eine wesentlich höhere Marktakzeptanz von LinkedIn haben, als zum Beispiel Deutschland oder Österreich.

Im Einjahresrückblick haben allerdings die Österreicher die Nase vorn:

Entwicklung Mitglieder im DACH 2012 bis 2013

Es fiel bereits bei den Zeitbetrachtungen auf, dass die Kurven nach oben führen, also ein gesteigertes Wachstum vorliegt.

Extro

Ein Vergleich zu XING werde ich nachreichen, da die Hamburger traditionell Zahlen erst mit Verzögerung publizieren. Ich gebe Nico Lumma nur zum Teil Recht: Auch wenn die nackten Zahlen isoliert kaum weiterhelfen, so bieten sie doch die Möglichkeit der groben Orientierung. Das jedes Unternehmen nach seinen Bedürfnissen individuell nach ihrer Zielsetzung ihr Engagement überdenken sollte, oder besser muss, steht auf einen anderen Blatt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Heute hat die XING AG die Daten für das erste Halbjahr 2013 vorgelegt. Da die Daten von LinkedIn bereits letzte Woche publiziert worden sind, ist es mal wieder Zeit, die Zahlen miteinander zu vergleichen.

Die Zahlen

Unter den Umständen ist es schwierig, sich zu präsentieren. Immerhin konnte die XING AG den Schwund der Premiummitglieder, der im ersten Quartal entstand, zu stoppen. Schön umschrieben hatte die Sachlage Nils auf Twitter:

Schwer sich in der Stammkneipe souverän zu geben, wenn der Nachbar am Tresen aussieht wie Bruce Willis.

Die Kennzahlen

Zuerst ein paar dröge Zahlen zu Umsatz, Gewinn und EBITDTA. Allen drei Grafiken ist gemein, dass ich

  • den aktuellen Dollarkurs zur Umrechnung genommen habe
  • die Ordinaten in Millionen Euro ausgewiesen habe
  • die beiden Quartale farblich unterschieden habe

Xing und LinkedIn Umsatz 1 HJ 2013Xing und LinkedIn Gewinn 1 HJ 2013Xing und LinkedIn EBITDTA 1 HJ 2013

Mitglieder

Interessanter für die meisten ist die Mitgliederentwicklung. Absolut sieht das zum Halbjahresultimo wie folgt aus:

Mitglieder Xing und LinkedIn weltweit und DACHHierbei hat sich das Wachstum in der DACH Region von LinkedIn beschleunigt, während Xing nur noch langsam wächst (wobei die Linearität in der Grafik dem Fehlen von monatsgenauen Zahlen bei der XING AG geschuldet ist):

NeuMitglieder XING und LINKEDIN erstes Halbjahr 2013 DACHDas Mitgliederwachstum im DACH Bereich liegt bei LinkedIn in den besten Monaten beim Doppelten der deutschen XING AG.

Aktienkurs

Was viele interessiert (mich als Aktienfundamentalisten weniger) ist der daraus resultierende Aktienkurs. Hier ein Vergleich ab dem Going Public von LinkedIn:

Aktienkurse Xing und LinkedIn(Eigene Darstellung auf Grundlage der Zahlen aus Yahoo!, Umrechnungskurs des Dollar auf heutiger Basis)

Ausblick

Interessant wird es, wie XING den zunehmenden Druck seitens LinkedIn abfedern möchte. Eine der größten Baustellen dürften die Stellenanzeigen sein, die bei XING weiter abnehmen (aktualisierte Grafik der Stellenanzeigen im DACH Bereich von meinem Blogbeitrag):

Entwicklung Stellenanzeigen ohne Praktika 1 HJ 2013 DACH Xing vs LinkedIn aktualisiert

Eine andere Entwicklung sind die XING Projekte: Hier trifft XING meines Erachtens genau auf die Zielgruppe und bietet, im Vergleich zu LinkedIn, einen echten Mehrwert. Die XING Projekte sind seit dem ersten Juli kostenpflichtig. Die Entwicklung seitdem ging bergab, bis am 17. Juli massiv “Vouchers” verbreitet wurden. Wenn sich die Masse bei 500 eingestellten Projekten einpendelt, könnte hier ein gutes Standbein entstehen:

Xing Projekte Entwicklung Juli

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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