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Logo socialbenchHeute war ich zu Besuch in Düsseldorf. Die Agentur Kantar Media lud dazu nach Düsseldorf zu Kaffee und Slides ein. Die Vortragenden waren zum einen Susanne Dall, direkt von der Agentur, und Nico Pliquett, Gründer von Nico SocialBenchSocialBench. Mit SocialBench soll man Analysen über “Social Media” vornehmen können. De facto ist es im Moment nahezu “nur” Facebook und ein bisschen Twitter. SocialBench nimmt in letzter Zeit Fahrt auf, auch mit der Unterstützung von Sven Wiesner. Interessant fand ich vor allem die Benchmarks, die in diesem Zusammenhang von Socialbench mit angeboten werden. Nach Socialbakers ein weiterer Anbieter in diesem Feld.

Socialbench

Ich mag ja Zahlen. Jedoch hat man Mühe, Vergleichsmaterial zu bekommen. Für LinkedIn versuche ich ja immer, alle möglichen Quellen anzuzapfen. SocialBench fungiert hier quasi als Dienstleister und Aggregator: Von X Unternehmen (Besser: Fanseiten) werden die Insights vorgehalten (und auch historisiert). So kann man zum einen seine eigene Seite messen, aber, was ich viel spannender finde, seine Seite in Relation zu Mitbewerbern setzen. Hat man seine eigene Seite durchaus auf dem Schirm, so sind Vergleichszahlen rar: Ohne Hilfsmittel ist man da auf die grobe Zahl “Fans” etc. angewiesen. Und Fans allein bringen noch keinen Mehrwert, es ist eher eine zwingende Nebenbedingung. Das Vergleichen und der Zugriff auf dessen Daten bringt einen hohen Mehrwert. Wer hat schon a) Zeit b) Lust und c) die Möglichkeiten, zig tausende von Likes und Shares der Mitbewerber auszuwerten.

Foto schlägt Video

SocialBench Fotos vor VideoEine Sache hat sich auch in den gezeigten Praxisfällen bewahrheitet: Fotos werden am meisten geteilt und geliked, Videos wesentlich weniger und Links gehen auch nicht so gut.

Nützliche Helferlein

Neben der einfachen Handhabung, die von Nico Piquett betont wurde, fand ich praktische Helferlein mit am sinnvollsten: Klare Vorstellungen über die Tageszeiten von Likes und Shares sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen, wann man als Unternehmen was postet, können sinnvolle Unterstützung darstellen.

Personifizierte Auswertungen

Einen Bereich, den ich etwas skeptisch betrachte, ist die personenbezogenen Auswertungen. Mit aggregierten Daten habe ich prinzipiell kein Problem. Wenn aber die Personen gezeigt werden, die am meisten Kommentare geschrieben haben und auch gleich mit aufgezeigt wird, auf welchen Fanpages diese Person noch aktiv ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass das rechtskonform ist. Der Ball liegt meines Erachtens aber bei Facebook: Mir war gar nicht bewusst, dass die Insights API so detailliert personenbezogene Daten zur Verfügung stellt. (Grund genug, die letzten drei Unternehmensseite, die ich in meinem Portfolio habe zu entliken.)

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Schönes Detail am Rande: Bei deren API Auswertungen gab es einen Zusammenbruch … an dem Tag, an dem auch Instagramm einen vermeintlichen Einbruch hatte. Die Zahlen sind halt nur so gut wie die zuliefernden Unternehmen.

Mein persönliches Fazit: Gutes Tool, gerade im B2C Bereich sind solche Unterstützungen notwendig, da Vergleichszahlen, wenn überhaupt, nur mit massiv Ressourcen ermittelt werden können. Für den B2B Bereich finde ich es weniger nützlich, da die Qualität bis hin zum einzelnen Kontakt wichtiger ist als die Quantität.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoAm 28. Februar war es so weit. Zum einen startete die neuste Staffel von Germany`s Next Top Modell und Xing publizierte seine(vorläufigen) Zahlen für das Jahr 2012. Da meine Vergleichszahlen scheinbar ein fester Bestandteil der Logo XingBlogosphäre wird (zumindest den Verlinkungen nach zu urteilen), ist die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2012 ein guter Anlass, sich dem Thema mal wieder neu zu widmen. Zu Beginn hierzu ein paar Zahlen, die ich mit der Zeit so angesammelt habe.

Ein paar Zahlen

Beginnen wir mit der Einordnung von Xing im Vergleich zu LinkedIn im direkten Gesamtsummenvergleich.

Mitglieder Xing LinkedIn Februar 2013

Da ich aber auf den deutschsprachigen Markt fokussieren wollte. Das Wachstum von LinkedIn ist hierbei sehr linear im deutschsprachigen Raum:

Mitglieder DACH LinkedIn Februar 2013

Ich hatte ja letztens ein Vergleich der Stellenanzeigen erstellt. Ich fand das in so weit interessant, da mich das Ergebnis erstaunte. Allerdings ist bei LinkedIn eine hohe Anzahl von Praktika enthalten, deshalb habe ich diese gesondert ausgewiesen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013

Ich habe das Gefühl, dass die Kunden Xing nicht in demselben Tempo verlassen, wie seinerzeit die VZs. Stattdessen behält man den Account als passives, sich selbstaktualisierendes Adressbuch. Diese Theorie wird auch von Alexa gestärkt, wo die durchschnittliche Verweildauer Ende 2012 auf Xing fast die Hälfte von LinkedIn betrug:

Time on Site LinkedIn vs Xing

Alexa ist ein Stichwort: Den Bekunden von Xing wird ausschließlich auf den deutschen Markt fokussiert. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die internationale Relevanz abnimmt. Betrachtet man den Alexarang, so passiert das zurzeit in einem  atemberaubenden Tempo:

Alexa Xing 2013

So habe ich die Zahlen seit dem 20 Januar gemessen. In diesem Zeitraum ist die Seite Xing.com von Position 345 der meistbesuchten Webseiten auf 461 per heute gefallen. Hier besteht die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Google & Co werden die Relevanz immer niedriger bewerten und dadurch wird die Seite tatsächlich immer unwichtiger.

Xing: Größtes Wachstum in DACH?

Selbstbewusst präsentiert Marc-Sven Kopka die Zahlen von 2012. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

XING ist erneut das berufliche Netzwerk mit dem höchsten Mitgliederwachstum im deutschsprachigen Raum.“ So hat XING im vergangenen Jahr 816.000 neue Mitglieder willkommen geheißen und damit das höchste Mitgliederwachstum seit drei Jahren verzeichnet.

Diese Aussage wollte ich genauer ansehen. Man hat ja so seine Last mit den Zahlen, und Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Für mich ist Wachstum die Differenz aus vorher und nachher. Deswegen muss man “Nettowachstum” und “Bruttowachstum” unterscheiden: Bei Bruttowachstum handelt es sich um die reinen Neuanmeldungen, bei Nettowachstum um das tatsächliche (Also Differenz aus Neu- und Abmeldungen). Bei LinkedIn liegen mir (leider) nur die Nettozahlen vor. Hier ergibt sich folgendes Bild:

Wachstum Xing vs LinkedIn DACH 2012So hatte LinkedIn im DACH Raum ein Wachstum von 808 Tsd. Mitgliedern, während Xing nur auf 800 Tsd. kommt.

Dass die Aussage “Höchstes” Wachstum hinterfragt werden könnte, sieht man auch daran, dass diese Aussage in der Adhoc Mitteilung fehlt. Verhaftet werden möchte die Xing AG darauf also nicht.

Auf jeden Fall liegen beide nah beieinander. Um den Trend zu verstehen, ein Blick auf das Wachstum (also nicht Neuanmeldungen) nur im vierten Quartal:

LinkedIn vs Xing Wachstum Q 4 2012

Dass sich dieser Trend fortsetzt, kann man annehmen. Im Januar und Februar hatte LinkedIn im DACH bereits ein Wachstum von 194.057 Mitgliedern, und für den Q 1 fehlt ja noch der gesamte März.

Gern hätte ich auch was zu den Premiummitgliedern geschrieben. Allerdings sind diese erstmalig nicht ausgewiesen:

Der Umsatz des im Januar dieses Jahres neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Premium Club“, der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich Display Advertising umfasst, stieg um fünf Prozent auf 51,3 Mio. € (48,8 Mio. €).

Warum man für 2012 Zahlen im Rahmen einer erst im Januar gegründeten Division aufteilt, erschließt sich mir nicht. Die Interpretation, warum die Xing AG die Premiummitglieder nicht mehr ausweist, ist jedem selber überlassen.

Extro

Ich möchte mit dem Pressesprecher von Xing nicht tauschen. Als börsennotierte AG wird man im Außenverhältnis auf Erfolgsmeldungen festgenagelt.

Der neue Deutschland Chef Till Kästner von LinkedIn steigt auf jedem Fall zu einem Zeitpunkt ein, wo er eine gesunde Ausgangsbasis besitzt. Mein persönliches Fazit: Der Start der neuen Staffel von Germany`s Next Top Modell war spannender……

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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socialbakers logoIm Rahmen der Social Media Weeks lud der Statistikanbieter Socialbakers zu einen Event in Hamburg. Also habe ich mir etwas Zeit genommen und mir die Veranstaltung angeschaut. Da ich selber gerne aus dem Umfeld Zählen, Messen, Wiegen komme, finde ich die Entwicklungen hier spannend. Im Social Media Umfeld setzt langsam eine Professionalisierung ein: Die getätigten Einsätze an Kapital und menschlichen Ressourcen müssen sich an normalen Maßstäben wie Umsatz und Gewinn messen.

Die Veranstaltung

Jab Rezab in HamburgDen Auftakt machte Jan Rezab, der Gründer der tschechischen Zahlenschmiede. Jan zeigte auf, was ein Drittanbieter mit den öffentlichen Zahlenmaterial, dass von Facebook und anderen sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellt wird. Das Geschäftsmodell an sich interessant, allerdings steht es auf tönernen Füßen. Was hindert die sozialen Netzwerke daran, nicht selber Statistiken aus ihren eigenen Material zu erstellen? Trotzdem interessant, was alles gemessen und erhoben wird. So kann man ermitteln, wann der beste Zeitpunkt für einen Post ist und wie sich das Gesamtumfeld entwickelt. Speaker SocialBakersDanach folgten drei Vorträge von SocialBakers Nutzern. Allerdings waren die Vorträge auf einem hohen Abstraktionslevel. Da fast ausschließlich Experten aus dem Social Media Umfeld anwesend waren, hätten hier gern mehr Details publiziert werden dürfen. Am spannendsten fand ich den Vortrag der Dame von bonprix, da diese sich nicht scheute, mal konkrete Umsatzzahlen darzustellen. Dafür von mir große Anerkennung. Die Zahlen machten eins deutlich: Social Media mag die Zukunft sein, es ist nicht die Facebook Sat1 Pro7Gegenwart. Zur allgemeinen Aufheiterung kam auch ein Vortrag von der Pro7Sat1 Media AG. Hier wurde auch deutlich gemacht, wo das Niveau langsam hindriftet. Na ja, wem es gefällt.

Extro

Eins wird deutlich: Social Media wird erwachsen. Tools wie von Socialbakers werden imemr wichtiger werden: So ist das Messen der eigenen Aktivitäten ein Muss für jeden Social Media Verantwortlichen. Aber auch das Messen des Umfeldes wird immer wichtiger: So können Korrelationen zum Kontext der Marke hergestellt werden. So hat der Erfolg oder Misserfolg eines Posts viele Parameter (Mitbewerber, Uhrzeit, etc.) und diese kann man mit Hilfe solcher Tools besser auseinander dividieren.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoMich hatte in einem anderen Zusammenhang interessiert, wie viele Mitglieder LinkedIn in welchem Land hat. Da das Erstellen der Statistik bereits einige Zeit in Anspruch genommen hat, dachte ich mir, dass vielleicht auch andere Interesse daran haben könnte.

Die Zahlen

Ich habe in der Grafik nur Länder aufgeführt ab 1,5 Millionen LinkedIn Mitglieder. Alles andere war kaum noch lesbar. Wer trotzdem ein brennendes Interesse hat, ist die Liste der Top 88. Die restlichen werden nicht ausgewiesen, sind in Summe aber auch über 3 Millionen. Aufgeteilt habe ich die Zahlen in zwei Grafiken: Verteilung nach Kontinente und Verteilung der 20 meistvertretenen Länder:

LinkedIn Continents 2013

Und hier die Top 20 an LinkedIn Ländern:

LinkedIn Worldwide 2013

Wer also nach Tobago oder Tunesien recherchiert, hier die Quelldaten:

United States 76550937
India 19136962
United Kingdom 11504442
Brazil 11497030
Canada 7062084
France 4861901
Italy 4574182
Spain 4236960
Australia 4012284
Netherlands 3924934
Mexico 3806971
China 2949680
Argentina 2692346
South Africa 2295794
Colombia 2136943
Germany 2126406
Turkey 1963878
Indonesia 1816794
Chile 1711757
Pakistan 1550039
Philippines 1520690
Belgium 1407542
Peru 1346529
United Arab Emirates 1262376
Sweden 1242407
Russia 1206832
Portugal 1157220
Malaysia 1135506
Denmark 1079397
Venezuela 987354
Singapore 974304
Nigeria 956474
Romania 902312
Saudi Arabia 891233
Ireland 844332
Switzerland 842776
Egypt 792296
Israel 783205
Poland 776236
Japan 773913
New Zealand 755620
Norway 732195
Hong Kong 615030
Kenya 566569
Iran 557348
Morocco 555275
Greece 553300
Ecuador 531026
Thailand 519886
Tunisia 510962
South Korea 506396
Ukraine 503177
Vietnam 482272
Algeria 461814
Bangladesh 451135
Finland 437618
Taiwan 408158
Czech Republic 367610
Ghana 331255
Sri Lanka 308057
Hungary 291129
Austria 287807
Costa Rica 282735
Puerto Rico 255450
Bulgaria 253901
Uruguay 253789
Dominican Republic 245639
Qatar 236404
Jordan 230272
Lebanon 229542
Serbia 225414
Guatemala 224186
Croatia 222151
Kuwait 209393
Uganda 191644
Panama 186928
Bolivia 175026
Tanzania 168484
Zimbabwe 155681
Nepal 153487
Slovakia 149994
Oman 144949
Trinidad and Tobago 140700
Cameroon 140600
Lithuania 126351
Bahrain 115726
Anktarktis 3383
Rest 36338402

Viel Spaß damit!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn erscheint ja der Spielplatz für mathematisch begabte Entwickler zu sein. Jetzt wurden Follower Statistiken eingeführt. Diese sind bekannt von Facebook, die so etwas öffentlich anbieten:

LinkedIn DACH bei Facebook In diesem Zusammenhang steht auch die Neuerung, dass man Unternehmensnachrichten nun gezielt an Followergruppen senden kann. Die Statistiken bieten ähnliche Selektionskriterien.

Wo finde ich diese Statistiken?

Die Statistiken stehen, im Gegensatz zu Facebook, nur den Seiteneigentümern zur Verfügung und sind damit nicht öffentlich.

Follower Statistik Unternehmensprofil

Zu erreichen sind diese über zwei Wege:

  1. Über den neuen Reiter “Follower-Statistik”
  2. Über den Kasten “Follower”. Ist man Administrator, so kann man damit die Statistik Seite direkt erreichen.

Was beinhaltet die Statistik

Die Statistik Seite gliedert sich in mehrere Bereiche. Ich habe mal einen Gesamtabdruck erstellt:

Follower Statistik im Detail1. Gesamtstatistik

Hier befinden sich die allgemeinen Angaben zu den Followern. Dieses beinhaltet

  1. FOLLOWER GESAMT Weitere Informationen
  2. IMPRESSIONEN GESAMT DER LETZTEN 7 TAGE
  3. NEUE FOLLOWER DER LETZTEN 7 TAGE
  4. IMPRESSIONEN/UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE
  5. UPDATES DER LETZTEN 7 TAGE
  6. INTERAKTIONEN MIT UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE

wobei hier “Nettoangaben” gemacht werden, zum Beispiel bei den neuen Followern wird der Nettozuwachs ausgewiesen.

2. Interaktionen mit den Updates

Da die Kommuniaktion mit den Followern ein zentraler Bestandteil des Unternehmensprofiles darstellt, wird hier eine eigene Grafik zur Verfügung gestellt.

3. Follower Demografie

So der interessanteste Teil stellt hier die Follower Demografie dar. Hier kann man sich in verschiedenen Grafiken darstellen lassen, wie sich die Follower aufteilen nach:

  1. Karrierestufe
  2. Branche
  3. Tätigkeitsbereich
  4. Region
  5. Unternehmensgröße
  6. Mitarbeiter

4. Unternehmensupdate Impressionen

Darstellung, wie häufig die Unternehmensupdates angezeigt wurden

5. Aktuelle Follower

Darstellung der neusten Follower

6. Follower Insgesamt

Hier wird die Entwicklung der Follower graphisch dargestellt.

7. Neue Follower

Hier wird die Entwicklung der neuen Follower graphisch dargestellt.

8. Scrollbar

Hier kann man die Grafiken zurückscrollen. Die Daten reichen bis August 2011.

Extro

Eine nette Ergänzung. So kann man direkt messen, wei Updates bei wem wirken und mit der Möglichkeit zusammen, gezielt Kreisen Nachricht zukommen zu lassen, kann man wirksam A/B Panel Tests durchführen und so die Wirksamkeit des Unternehmensprofiles auch tatsächlich messen.


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GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter “Werkzeugen” hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

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Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner “Highlights” des Blogs (nach dem Suchbegriff “Leben”) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.


Erst mal ein gesundes und frohes 2012. Umfragen gibt es bei LinkedIn schon länger (seit nahezu drei Jahren, um es genauer einzugrenzen). Diese sind als App bei der LinkedIn Oberfläche eingebunden:

Umfrage (Poll) klassischer Einstieg bei LinkedIn

Diese stehen nur in englisch zur Verfügung.

Um Umfragen in den Gruppen zu nutzen, gibt es zwei Ansätze. Der eine ist neu und ermöglicht jedem Gruppenmitglied, eine “kleine” Umfrage zu starten:

Umfrage in LinkedIn Gruppe erstellen

Allerdings kann es sein, dass Umfragen in Gruppen entweder gar nicht oder nur für die Moderatoren möglich sind. Dieses lässt sich als Moderator konfigurieren:

Umfragen in Gruppen administrieren

Man kann also eine Umfrage direkt in der Gruppe starten oder über die App erstellen und später in der Gruppe verlinken.

Ich empfehle den zweiten Weg, da bei der Erstellung über die App statistische Auswertungen zur Verfügung stehen, die interessante Aufschlüsse zulassen. Als Beispiel eine Umfrage, die ich in meine Gruppe Projektmanagement promoted habe:

Umfragewerte

Hier kann man die Verteilung der Antworten auf

  • Geschlecht
  • Alter
  • Karrieregrad

erkennen. In meinem Beispiel sieht man, dass

  • Frauen entweder keine hohe Affinität zu Umfragen oder zum Projektmanagement haben
  • Das ältere Teilnehmer zur politisch weicheren Antwort neigen

Die Erstellung in der Gruppe geht zwar schneller, aber über den Umweg über die App hat man verschiedene Möglichkeit der Distribution: So kann man die Umfrage nicht nur über die Gruppe verteilen, sondern über verschiedene Kanäle. Am interessantesten hierbei sicherlich über Facebook:

Umfrage bei Facebook promoten

Eine weitere Möglichkeit ist, die Umfrage über den zur Verfügung gestellten embedded Code in seine Page oder seinen Blog zu integrieren:

Umfrage Embedded Code generieren

Auf der anderen Seite hat eine Umfrage in der Gruppe, den Vorteil, dass ausschließlich Gruppenmitglieder (so fern die Gruppe nicht komplett öffentlich ist) zur Verfügung steht: So kann man Meinungen und Stimmungsbilder direkt aus der Gruppe auffangen und verarbeiten.

Seien Sie emotional!

Bei der Umfrage können Sie durchaus etwas emotionalere Fragen stellen. So hat in meiner Bankengruppe bei LinkedIn jemand die Frage gestellt: “Investment-Banking – Zocken ohne Moral oder Nützliches Werkzeug der Wirtschaft?” Dabei überwiegte als Antwort zwar, dass Investment Banking nützlich sei (in einem Forum für Banker nicht weiter verwunderlich), jedoch führte die Art der Fragestellung zu einer interessanten Diskussion.

Auf jeden Fall (so oder so): Ausprobieren!

 


Bei LinkedIn gibt es ja auch Gruppen. Mittlerweile gibt es davon schon über eine Million, genau genommen 1.103.989. In deutsch sind mittlerweile auch 3.947 verfügbar. Wie der Produktmanager für die Gruppen, Ian McCarthy im Produktforum bereits im Spätsommer angekündigt hat, gibt es nun Statistiken für Gruppen.

Alle Screenshots habe ich am Beispiel meiner eigenen Gruppe Projektmanagement dargestellt.

Diese sind im Gruppenverzeichnis einsehbar: Hier sieht man in seiner Übersicht ein kleines Icon in Form eines stilisierten Diagramms:

LinkedIn Statistik Gruppen Start

Falls das Icon nicht sichtbar sein sollte, so ist die Statistik auch über die Gruppe selber über den Link “Mehr” / “Gruppenstatistik” erreichbar.

LinkedIn Statistik Gruppen Link

Der Start der Gruppenstatistik erfolgt über das DashBoard. Hier sind allgemeine Angaben zur Gruppe wie Anzahl der Mitglieder, Gründung, größter Standort, Karrierestufenverteilung etc. zu ersehen:

LinkedIn Statistik Gruppen Zusammenfassung

Hier kann man übrigens die Statistik via Twitter, Facebook oder auch LinkedIn selber verbreiten. Wie die Links suggerieren: Die Statistiken sind öffentlich und für alle (einschließlich Google) einsehbar.

Der Tweet, der hier generiert wird, würde dann so wirken:

LinkedIn Statistik Gruppen Statistik Tweet

Vom Dashboard aus kann man weitere Statistikseiten erreichen. Die erste Folgeseite ist die demographische Seite:

LinkedIn Statistik Gruppen Demographie

Hierbei sollte man die Dynamik beachten: Man kann die Demographie differenziert nach

  • Karrierestufe
  • Tätigkeitsbereich
  • Standort
  • Branche

anzeigen lassen. Sehr schön finde ich die Übergänge bei den Wechseln visualisiert. Als folgende Seite wird dem Wachstum der Gruppe dargestellt, inklusive Wachstum der letzten Woche und einer Grafik, die seit der Gründung (die man auf der ersten Seite sieht) die Gesamtentwicklung darstellt:

LinkedIn Statistik Gruppen Wachstum

Wenn man über einen Punkt der Grafik mit der Maus fährt, wird das Detaildatim im Mouseover angezeigt.

Als letzte Seite folgt die Aktivitätenstatistik: Hier kann man sehen, wie sich die Diskussionen in Summe entwickelt haben. Auch hier ein Beispiel aus meiner Gruppe:

LinkedIn Statistik Gruppen Aktivität

Hier tut sich, auch in meiner Gruppe relativ wenig. Die amerikanischen Pendanten mit teilweise mehreren hunderttausend Mitglieder wirken da anders. Hier ein Beispiel der größten amerikanischen Gruppe:

LinkedIn Statistik Gruppen Aktivität der größten Gruppe

Was mich fasziniert: Allein 2.058 Stellenanzeigen….in der letzten Woche!

Übrigens: Da die Statistik öffentlich ist, kann man sie auch für jede Gruppe anzeigen lassen. Wenn bei Gruppen, wo man kein Mitglied ist, die GruppenID (Kurz GID) im Link für die Gruppenstatistik selber ergänzen. Die GID sieht man, wenn man auf eine Gruppenstartseite geht oben im Hyperlinkfeld des Browsers.

Fazit

Ein schönes Spielzeug, an dem man als Moderator messen kann, wie sich die Gruppe entwickelt und wie zum Beispiel bestimmte Postings auf die Aktivität wirken.

Für Recruiter ist es ebenso nett, kann man im Vorfeld sehen, ob sich meine Zielgruppe auch in der entsprechenden Gruppe befindet.

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LinkedIn als Businessnetzwerk wächst, vor allem weltweit, aber auch in Deutschland. Im Moment wurden gerade 120 Millionen Mitglieder via Pressemitteilung gemeldet, so sind es aktuell schon 123 Millionen. Alle zwei Sekunden meldet sich ein neues Mitglied an.

Zur Information: Alle Zahlen beziehen sich auf angemeldete Benutzer, nicht auf Unique Visitors oder Cookies alá Google.

Sommer 2011 Gesamtmitglieder von LinkedIn

Sommer 2011 Gesamtmitglieder von LinkedIn

Zeit also, die aktuellen Zahlen mal genauer anzuschauen. Aber zuerst ein paar interessante Zahlen zu den Gesamtmitgliedern:

LinkedIn weltweit

Ich habe mal die Zahlen in Excel gegossen um ein paar Grafiken zu erzeugen. Um eine schöne Infografik zu basteln bin ich leider zu ungeschickt.

Sommer 2011: Gesamtanzahl der Mitglieder nach Kontinenten
Sommer 2011: Gesamtanzahl der Mitglieder nach Kontinenten

Wie man sieht ist Nordamerika mit 55 Millionen weit vorne. Aber bereits an zweiter Stelle kommt Europa mit 27,5 Millionen Mitglieder.

Wie sieht es in Europa aus?

Die Verteilung in Europa ist im Folgenden dargestellt. Interessant ist, dass sich Deutschland bereits auf dem sechsten Rang befindet:

Sommer 2011: Anzahl der Mitglieder bei LinkedIn in der EU

Sommer 2011: Anzahl der Mitglieder bei LinkedIn in der EU

Wie sieht es in Deutschland aus?

Aber: Wer ist in Deutschland bei LinkedIn angemeldet? Im Folgenden ein paar Zahlen zur Verteilung. Aktuell sind in Deutschland 1.296.878 Mitglieder bei LinkedIn angemeldet. Die Anzahl hat sich genau seit dem 23.02.2009 verdoppelt:

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: Entwicklung

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: Entwicklung

Am Anfang nach Geschlecht:

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Geschlecht

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Geschlecht

Wie man unschwer erkennt: Leicht “männerlastig”.

Weitere Verteilungen: Welche Branche findet sich bei den in Deutschland angemeldeten LinkedIn Benutzer:

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Branchen

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Branchen

 Nicht verwunderlich: An erster Stelle steht “High Tech”. Das beinhaltet unter anderem Telekommunikation, Halbleiter, Hard- und Software, aber auch Verteidigungstechnologie. Wer eine genaue Liste will, bei mir melden.

Ich persönlich fand interessant, dass Medizin bereits an fünfter Stelle steht.

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Unternehmensgröße
Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Unternehmensgröße

Für Recruiter vielleicht interessant: Aus welchen Unternehmen nach Größe kommen die LinkedIn Mitglieder aus Deutschland? Auch nicht überraschend, die Konzerne dominieren hier (wahrscheinlich auch gerade wegen der internationalen Vernetzung). Übrigens liegt die Anzahl der Angestellten bei einer knappen Million, daher maximal 290.000 Freiberufler tummeln sich im Umkehrschluss auf LinkedIn in Deutschland.

Auch nicht sonderlich spannend, aber eine Bestätigung des Vermuteten: Die Altersverteilung

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Alter

Sommer 2011: Mitglieder von LinkedIn in Deutschland: nach Alter

78 % der angemeldeten Benutzer von LinkedIn in Deutschland sind zwischen 25 und 54.

Insgesamt keine Überaschungen, eher die Bestätigung des Erwarteten. Die Fortentwicklung ist sicher interessant, gerade unter dem Aspektes des erstmalig gelungenen Markteintrittes von Google in die sozialen Netzwerke. Allerdings würde ich das nicht überbewerten, schon facebook konnte LinkedIn bis dato nicht schaden.

Herleitung

[Update: Dieser Artikel ist 2010 entstanden...aber immer noch aktuell. Die Zahlen zu 2011 finden sich hier]

In Deutschland sind zwei soziale Netzwerke im Business Bereich besonders aktiv: das deutsche Xing und das amerikanische LinkedIn. In meinem persönlichen Umfeld haben gerade Führungskräfte oft gar kein Profil – nirgendwo. Wenn aber eins vorhanden ist, dann eher auf LinkedIn. Nun möcht ich jedoch nicht von mir behaupten, dass meine persönliche Einschätzung irgendwelche empirische Relevanz hätte. Insgesamt hat Xing > 4 Millionen Profile, LinkedIn kommt nur auf knapp unter eine Million. Die Summe an sich spricht eher für Xing.

Also wollte ich versuchen, mal einen quantitativen Massstab zu finden. Die Wahl fiel auf die 30 größten deutschen Konzerne, die DAX 30.

Bis jetzt gab es nur einen Versuch des CIO Magazines, dieses zu messen. Dieses wurde über Gruppen und Twitterkanälen durchgeführt. Diese fröhlich-heuristische Herangehensweise der Autorin fand ich doch sehr charmant.

Ausschlag für den Vergleich gab allerdings ein Headhunter, der behauptete, LinkedIn wäre in Deutschland wichtiger. Leider gibt es bei Xing keine statistischen Funktionalitäten, so dass man auf andere Hilfsmittel zurückgreifen muss. Dabei fielen mir die “Unternehmensprofile” auf, die es ja sowohl bei LinkedIn, als auch bei Xing gibt. Hierzu habe ich alle DAX 30 Konzerne aufgelistet, da auch diese die wichtige Grundlage für das Recruiting von Fach- und Führungskräfte darstellt.

 

Dax 30 Ermittlung Mitarbeiter und Follower

Dax 30 Ermittlung Mitarbeiter und Follower

Aus den Angaben habe ich zwei Sachen verglichen:

  1. Wie viele Mitarbeiter haben ein Profil bei LinkedIn / Xing
  2. Wie viele folgen einem Konzern?

Mitarbeiterprofile von Konzernen im Vergleich

Im folgenden eine Übersicht aller Dax Konzerne und die Anzahl der vertretenen Mitarbeiterprofile:

 

Dax MA bei Xing und LinkedIn übersicht

Dax MA bei Xing und LinkedIn übersicht

Um die Gesamtanzahl zu vergleichen die Anzahl aller Mitarbeiterprofile bei LinkedIn vs. Xing:

 

Dax MA bei Xing und LinkedIn Summe

Dax MA bei Xing und LinkedIn Summe

 

Jetzt wird wahrscheinlich argumentiert, dass diese Konzerne international aufgestellt sind und Mitarbeiter aus aller Herren Länder Profile bei LinkedIn hätten. Wo kommen diese Mitarbeiterprofile (bei LinkedIn) denn her? Zwei Konzerne als Beispiel:

Hier sieht man nebeneinander a) Die Profile der Mitarbeiter von Bayer bei LinkedIn in Summe, b) nur diese aus Deutschland (kann jeder über die erweiterte Suche bei LinkedIn selber nachvollziehen) und die c) Profile aller Bayer Mitarbeiter weltweit bei Xing. Als weiteres Beispiel Infineon:

 

Dax Infineon bei Xing und LinkedIn Übersicht

Dax Infineon bei Xing und LinkedIn Übersicht

Es gibt durchaus auch Gegenbeispiele. Das Beste hierfür ist die deutsche Post. Wer also nach Mitarbeitern der Post sucht, ist bei Xing durchaus besser bedient:

Dax Post bei Xing und LinkedIn Übersicht

Dax Post bei Xing und LinkedIn Übersicht

Die Herkunft der Xing Profile kann man leider nicht differenzieren.

In Summe bedeutet das:

  • 20 deutsche DAX Unternehmen haben mehr Mitarbeiterprofile bei LinkedIn als bei Xing
  • Bei 5 deutschen DAX Unternehmen haben Mitarbeiter aus Deutschland mehr Profile bei LinkedIn als Xing weltweit

Unternehmensprofilen folgen

Eine zweite Möglichkeit, die Aktivität der DAX Konzerne zu untersuchen, ist die Followerzahl (Bei Xing: Abonnenten). Eigentlich hatte ich gar nicht vor, diesen Bereich näher zu betrachten. Allerdings stieß ich relativ früh auf Siemens, deren Unternehmensdarstellung bei LinkedIn insgesamt 52.382 Personen folgen. Über dieses Ergebnis war ich so überrascht, dass ich die Follower (resp. Abonnenten-) Zahlen mit gemessen habe.

Im Vorfeld sei allerdings erläutert, dass man bei LinkedIn jedem gelisteten Unternehmen folgen kann, während das “Abonnieren” bei Xing kostenpflichtigen Unternehmensprofilen vorbehalten ist. Somit ergibt sich bei den Dax Konzernen folgendes (Anzahl der “Folgbaren” Unternehmensauftritten):

"Folgbare" Dax Profile bei Xing und LinkedIn übersicht

"Folgbare" Dax Profile bei Xing und LinkedIn übersicht

Schaut man sich im Detail an, wie viele Personen den Dax Konzernen folgen, scheint das Interesse an diesen bei LinkedIn weitaus ausgeprägter zu sein. Hier eine Übersicht der fünf meistgefolgten Dax Unternehmensprofilen in puncto “Follower” / “Abonnenten” bei LinkedIn und Xing im direkten Vergleich:

Dax Profile bei Xing und LinkedIn Follower in Zahlen

Dax Profile bei Xing und LinkedIn Follower in Zahlen

(Hinweis: Die Auswertung habe ich zwei Wochen vor dem Screenshot oben gemacht, daher die abweichenden Zahlen. Spannend hierbei: Siemens hat in den zwei Wochen ca. 1.000 Follower gewonnen)

Die durchschnittliche Anzahl der Follower / Abonnenten stellt sich wie folgt dar:

Dax 30 Follower Durchschnitt

Dax 30 Follower Durchschnitt

Allerdings: Wie schon erwähnt ist bei Xing die Anzahl der DAX 30 Konzerne, die ein abonomentsfähiges Profil aufweisen, auf fünf beschränkt. So ist der Durchschnittswert auf die fünf bezogen. Würde man den Durchschnittswert auf alle 30 berechnen, kämen gerade noch mal knapp 401 Abonnenten heraus. Verdeutlichen kann man das, in dem man die nominale Anzahl aller Follower (LinkedIn) bzw. Abonnenten (Xing) der DAX 30 Konzerne anschaut:

Dax 30 Follower Summe

Dax 30 Follower Summe

Hier ist besonders die Funktionalität für Recruiter durchaus interessant: Man kann in den Followern bei LinkedIn weiter suchen (Geographie, Sprache, Universität ….).

Fazit

Diese Zahlen muss man in einer bestimmten Dimension sehen: Wen und was suche ich? Insbesondere wenn ich Freiberufler (oder wie dargestellt Mitarbeiter der deutschen Post) suche, ist Xing in Deutschland die erste Wahl. Wenn man allerdings Mitarbeiter großer Konzerne sucht, so ist man heute bereits mit LinkedIn in Deutschland besser beraten.

Die Zahlen sagen aber noch etwas Weiteres aus: Die B2B Netzwerke haben noch Wachstum voraus. Wenn durchschnittlich 3.500 (Xing) oder 6.000 (LinkedIn) Mitarbeiter ein Profil haben, so ist das für Konzerne mit mehreren hundertausend Mitarbeitern noch nicht viel.

Eine parallele Nutzung beider Plattformen ist wohl in absehbarer Zeit die sinnvollste Alternative, es kommt halt auf den Zweck an.

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