Archiv

Schlagwort-Archive: soziale Netzwerke

Intro

LinkedIn Official LogoVor ungefähr einem Jahr hatte LinkedIn ein Leak, bei dem 6,5 Millionen Passwörter im Internet auftauchten. Zwar bot LinkedIn schon immer SSL Verschlüsselung bei den Einstellungsdaten an, das die gesamte Session unter SSL läuft, wurde 2012 optional aktiviert. In Zeiten zunehmender Pishing Versuche ist ein “gutes” Passwort nicht alles. Daher ist seitens LinkedIn eine Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich.

Wie kann ich mich bei der Nutzung von LinkedIn schützen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor Übergriffen oder “Hijacking” (also die Übernahme des Accounts) zu schützen. Ein sicheres Passwort, dass zudem auch noch regelmäßig gewechselt wird, bildet hierbei eine gute Basis.

SSL Verschlüsselung aktivieren

Wenn man die Kontodaten ändert (zum Beispiel) ist SSL immer aktiviert. Ansonsten ist SSL nicht immer aktiv. Dieses kann man jedoch unter Einstellungen aktivieren. Bei SSL werden die Daten so verschlüsselt, so dass Datenpakete im Internet nicht gelesen werden können.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die nun letzten Freitag von LinkedIn eingeführt wurde. Hierbei wird gespeichert, von welchen Rechner LinekdIn genutzt werden kann und darf. Wird von einem anderen Browser oder Rechner auf LinkedIn zugegriffen, so wird erst eine SMS an den Benutzer gesendet, der damit die Sitzung aktiviert.

Wer sollte diese nutzen

Die Antwort ist einfach: Eigentlich jeder. Wer vor allem von einem Rechner aus LinkedIn ansteuert, hat keine Qualitätsteinbußen und zusätzliche Sicherheit, da von einem anderem Rechner nicht zugegriffen werden kann. Wer sich viel über Hotels etc. einloggt sollte das noch eher tun. Zum einen können Schnüffelprogramme (sog. Keylogger) das Passwort protokollieren oder, was wahrscheinlicher ist, man drückt aus Versehen “Passwort speichern”.

Wie aktiviere ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für alle englischsprachigen gibt es eine Präsentation von LinkedIn. Ansonsten sieht das Schritt für Schritt wie folgt aus: Zuerst sucht man die “Einstellungen auf”:

LinkedIn Sicherheit EinstellungUnter Konto (1) findet man die Sicherheitseinstellungen (2).

LinkedIn Sicherheit Einstellungen DetailHier kann man nicht nur SSL, sondern auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen zweistufig AktivierenDanach wird man aufgefordert, eine Handynummer für die SMS anzugeben, an die der Code bei Nutzung eines neuen Gerätes gesendet werden soll:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail TelefonnummerMan erhält nun (sehr schnell übrigens, innerhalb von Sekunden) eine SMS zum Aktivieren. Danach sieht es wie folgt aus, wenn man über einen anderen Rechner wie gespeichert auf LinkedIn zugreifen möchte:

Fremdes Gerät LinkedInDabei kann man entscheiden, ob das Gerät dauerhaft gespeichert werden soll oder nur einmalig. Zusätzlich erhält man vom “LinkedIn Kundendienst” eine Mail, die den Zugriff bestätigt:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail Mail

Extro

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte von jedem genutzt werden. Hierbei folgt LinkedIn anderen sozialen Netzwerken, gerade dem blauen Bruder,die das bereits eingeführt haben. Überrascht sind deswegen nicht alle Beobachter.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

About these ads

Intro

LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Business Netzwerke, gerade im deutschsprachigen Raum, anhand von konkreten Zahlen vergleiche. Die DAX Vergleiche führe ich jetzt sei 2010 durch. In Deutschland arbeiten ungefähr 13% aller Arbeitnehmer bei den DAX Konzernen. Bei Projektbudgets sieht es noch interessanter aus, da hier viel Geld an Subunternehmer, Unternehmensberatungen und Zulieferern ausgegeben wird. Die Logo XingAnkündigung von Xing, auch endlich eine Unterstützung der Konzernstruktur anzubieten, war für mich Anlass, meine Werte erneut zu aktualisieren. Vielleicht kann Xing nun aufschließen? Die neue Funktion ist ein Premiumfeature und steht, wie auch bei LinkedIn, nicht der Basisversion zur Verfügung. Die neuen Werte einfach mal angeschaut.

Die Zahlen

Interessant werden die Zahlen dadurch, dass der Zeitablauf dokumentiert wird. Dadurch, dass ich den Vergleich regelmäßig vornehme, kann man die Zahlen im Zeitablauf anschauen. Hierbei habe ich es wegen der Vergleichbarkeit bei der ursprünglichen DAX Zusammensetzung belassen. Überraschungen sind keine dabei, eher eine lineare Fortführung des Altbekannten.

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013Hier die Anzahl der Mitarbeiter eines DAX Konzerns, die ein Profil bei Xing und/oder LinkedIn haben. In Einzelsummen sieht es aktuell im Vergleich zu 2010 wie folgt aus:

Anzahl Summe DAX MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013

In den drei Jahren konnte Xing die Anzahl der Profile um 30% steigern, während LinkedIn fast auf eine Verdreifachung kommt.

Im Durchschnitt bedeutet das folgendes für 2010 und aktuell:

Durchschnittliche Anzahl von MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013Bei den Followern ergibt sich ein anderes Bild: Hier ist LinkedIn auf dem Niveau von Facebook, während die durchaus interessante Funktion bei Xing nahezu unbekannt ist: fast 75% der Follower sind die in 2012 automatisch zugesteuerten Mitarbeiter der Konzerne selber:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013

Gerade die Followerfunktion scheint bei LinkedIn besser zu funktionieren: Allein Siemens oder SAP haben jeweils allein mehr Follower, als alle 30 DAX Konzerne bei Xing zusammen.

Extro

Von der neuen Funktion konnte man bei den Zahlen noch nichts merken. Stattdessen sind die Zahlen eine Fortführung des bekannten Weges. Für die Hamburger bitter: Mittlerweile gibt es bei LinkedIn sogar mehr Stellenanzeigen (darüber ein eigener Post) für Vollzeitstellen, als bei Xing: Damit brechen auch die Erlöse aus dem Recruitingumfeld langsam weg.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


intro

Heute bin ich an einem Tag über zwei Artikel gestoßen. Der eine Artikel beschreibt die aktuellen Mitgliederzahlen als Bullshit, der andere untersucht einen Einbruch der Instagram Zahlen im Dezember.

Zu den aktuellen Zahlen

Instagram und der Nutzereinbruch

Ein Artikel auf t3n machte heute die Runde: Im Dezember sind die Nutzerzahlen auf Instagram erst dramatisch eingebrochen und konnten sich nicht mehr erholen. Eine Statistik von AppStats zeigte dieses deutlich. Ich selber vertraue Alexa: Auch wenn Alexa die Page und nicht die App misst, so unterstelle ich mal, dass Nutzer global und nicht nur auf einem Medium davonlaufen. Die Gegenüberstellung sieht dann so aus:

InstagramHier kommen zwei Probleme zusammen:

  1. Instagram wird über mehrere Kanäle (Facebook, Page & Mobile) genutzt. Man kann diese Zahlen schlecht aggregieren.
  2. AppStats ist ein Drittanbieter. Genau wie Alexa, Zoomsphere oder Google kann man den Wahrheitsgehalt nur vermuten.

LinkedIn und die Nutzerzahlen

Anders sieht es bei dem Artikel von Liz Gannes aus. Diese kritisiert die unterschiedlichen Metriken. Die einen messen Unique Visitors (Google, Alexa), der nächste aktive Nutzer (facebook), die anderen wieder angemeldete Nutzer (LinkedIn, Xing). Sie vertritt die (durchaus korrekte) Meinung, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht.

Die Messung der angemeldeten Nutzer bei den Businessnetzwerken hat aber durchaus ihre Existenzberechtigung: So ist man in einem Businessnetzwerk nicht nur zum Spaß, sondern will sich beruflich austauschen. Und dieses geht halt nicht immer täglich, eine gewisse Langeweile ist also systemimmanent.

Das die Unternehmen unterschiedlich messen, hat wirtschaftliche Gründe: Während ein Nutzer auf Xing oder LinkedIn seinen Wert durch ein qualitativ hochwertiges Profil hat (da diese durch Recruiter und so gefunden werden), ist diese bei Facebook egal. Hier interessiert nur Traffic, da nur dieser Umsatz generiert.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Daher stehen wir vor der Problematik: Was nun?

Eigene Statistiken vs. Drittanbieter

Die Anbieter der sozialen Netzwerke bieten oft eigene Zahlen an. Voran Facebook und LinkedIn, die mit ihren AdPlannern Zugriff auf hauseigene Statistiken gewähren. Auch andere Mittel (wie Anzahl der Follower und Mitarbeiter auf Unternehmensprofilen) bieten sich an. Wenn alles nichts hilft (und keine aktuellen Pressemitteilungen vorliegen), kann man auch bei manchen Drittanbietern schauen. ich persönlich mag Alexa. Nicht nur zu einem großen Teil kostenfrei, auch scheinen die Zahlen sehr gut zu passen (zumindest nach meinem eigenen Blog zu urteilen: Hier habe ich Abweichungen in Höhe von 5 – 10%, was ich für erstaunlich gut halte).

Aber auch die Drittanbieter haben hin- und wieder Macken:

Facebook ZahlenSo zeigt Zoomsphere zum Beispiel Schwankungen bei Facebook, die am Tag mal 50 Millionen Nutzer darstellen. Noch schlimmer SocialBakers: Diese zeigen teilweise Statistiken aus 2010 an (!). Ich hatte mal nachgefragt, wie das kommt und tatsächlich kam eine Antwort: “Oups, gar nicht gesehen” …. geändert wurden die falschen Zahlen aber nicht.

Aber auch die die Zahlen der sozialen Netzwerke an sich hapern hin- und wieder. Drei Beispiele:

  1. DBSAGSo findet man immer wieder Unternehmensprofile bei Xing, denen man nicht folgen kann, aber Follower haben. Wahrscheinlich wurden die Mitarbeiter automatisch zu Followern gemacht, ergibt aber kaum Sinn, wenn ein Profil nicht gepflegt wird. Bei denen, wo ich dass das letzte mal geblogt habe, wurde das nun korrigiert, es gibt aber immer noch welche, aktuell zum Beispiel Deutsche Börse Systems AG
  2. SiemensEin anderes Beispiel, auch aus den Bereich Unternehmensprofile bei Xing: Im Zeitablauf hatte die Firma Siemens: Diese hatten Ende 2010 über 21.00 0 Mitarbeiter, ein Jahr später 15.000, im Februar nur noch 8.000 um dann im August wieder den Wert aus 2010 anzunehmen. Diese Schwankungen werfen doch ein paar Fragen bezüglich der Messungen und der Metrik auf.
  3. Beispiel aus LinkedIn: Hier wird der AdPlanenr (gerade bei Millionenereignissen) öfter mal “zurückgesetzt”. So war die 100 Millionen Marke gerade zum Zeitpunkt von Fukushima erreicht. Da dieser zeitpunkt ungünstig war, zeigte der AdPlanner über Wochen die gleichen, alten Werte an.

Um das Ganze noch etwas zu verkomplizieren, kommunizieren manche Unternehmen die Neuanmeldungen (Xing), während andere den Nettozuwachs (LinkedIn) zu veröffentlichen.

Die Krux mit den medialen Wegen

Eine weitere Schwierigkeit besteht in den medialen Wegen: Sind die einen als Apps über Facebook aufrufbar, so arbeiten die anderen über die Page und bieten eigen iPhone / Android Apps an zur mobilen Nutzung. Es gibt aber kaum bis gar keine Anbieter die dieses aggregieren und so kann man diese Zahlen schlecht bis gar nicht vergleichen oder vermischen. So kann man die Facebook App Identified mit Silp vergleichen, aber nicht mit BranchOut, da diese über Facebook nur noch die Authorisierung machen. Und wie vergleicht man die Nutzung einer Facebook App mit den Zugriffen auf LinkedIn oder Xing?

Was fehlt: Der Standard

Im Moment buhlen Anbieter mit Zahlen. Gerade bei Neuaufsteigern ist eine schlechte Vergleichbarkeit sogar gewünscht, diese nutzt nur den Anbieter im oberen Segment. Als erstes müsste definiert werden, was ein Nutzer ist: Einer mit angemeldeten Profil oder jemand, der die Seite aufruft. Während der Meter in Paris in Platin liegt, kocht im Social Media Umfeld jeder sein eigenes Süppchen. Auch fehlt eine Überleitung: Ist ein Nutzer einer App gleichbedeutend mit einem Seitenaufruf über das Internet? Hier muss sich erts noch ein Standard etablieren. Nach Austausch des DoubleClick AdPlanners durch das GDN wird so eine  Standardisierung wohl auch nicht von Google kommen.

Extro

Ich selber zeige trotz aller Für und Wieder gern Zahlen auf und vergleiche diese, auch wenn es schwer fällt. Hin- und wieder braucht man trotz aller Unzulänglichkeiten ein paar Beispiele. Und auch wenn man Zahlen nicht immer trauen kann, so bieten sie zumindest Trendangaben und können für Vergleiche herangezogen werden. Eine gesunde Portion Skepsis sollte aber immer dabei sein.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


intro

Mein Blog wird immer mehr gefunden (Erst mal lieben Dank an alle fleißigen Twitterer,  Liker und wie man das so nennt). Ich stelle über die Keywords, mit dem mein Blog gefunden wird, fest, dass meine Leser verstärkt Personen sind, die sich mit einem Profil bei LinkedIn profilieren möchten und grundsätzliche Fragen haben. Der Anstieg ist nicht nur bei LinkedIn Mitarbeiter Sucheden neuen Profilen zu erkennen. Haben bis vor einem Jahr vorrangig große DAX Konzerne Mitarbeiter bei LinkedIn gesucht, neigen mittlerweile auch kleine TecDAX Unternehmen zum Recruiting über LinkedIn. Bei Kontaktanfragen ist mittlerweile ein ähnliches Bild. Mit der Zunahme an Profilen bei LinkedIn kommen auch zugegebenermaßen Kontaktanfragen, die ich beim besten Willen nicht zuordnen kann.

Die interessantesten Fakten für Um- und Einsteiger….

Xing LinkedIn UnterschiedeIch habe mal die wichtigsten Fragen zusammengetragen, die ich aus den verschiedenen Schlüsselwörtern herauslesen und interpretieren konnte. Viele davon lassen sich schnell und zügig beantworten.

Muss ich von Xing zu LinkedIn wechseln?

Wechseln muss keiner. Sie können ein LinkedIn Profil auch erst mal zusätzlich anlegen. Das Netzwerk aufzubauen, dauert seine Zeit. Ein LinkedIn Profil parallel zu nutzen kann nicht schaden, zumal die Netzwerke gar nicht so eine hohe Überschneidung haben, wie man vermuten mag.

Wie hoch sind die Kosten bei LinkedIn?

Die Preise für LinkedIn sind für einen Einsteiger einfach zu beziffern: Die Einsteigerversion (auch Freemium genannt) kostet nichts. Wenn Sie nicht zum Heavy User mutieren sollten Sie es dabei belassen: Eine vernünftige Suche zum Beispiel hat die Einsteigervariante auch. Pi x Daumen: Erst wenn Sie täglich mindestens eine halbe Stunde am Tag auf LinkedIn verbringen, sollten Sie sich den Mehrwert eines Premiumaccounts überlegen. Details finden Sie hier.

Kann ich ein Unternehmensprofil anlegen?

Ja! Und sollten Sie auch. Gerade als kleiner Unternehmer, Selbstständiger oder Freelancer ist ein Unternehmensprofil Gold wert: Durch die Möglichkeit, sich empfehlen zu lassen, steigern Sie die Sichtbarkeit gerade in Ihrer Zielgruppe und werden besser gefunden. Vor- und Nachteile eines Unternehmensprofils im Vergleich zu Xing finden Sie hier.

Kann ich meine Kontakte von Xing mitnehmen?

Per Knopfdruck leider nicht. LinkedIn hat aber eine Schnittstelle, die so alles frisst, was einigermaßen strukturiert ist. Ein Export von Xing via VCF ist für Premiummitglieder von Xing kein Problem. Basismitglieder von Xing dürfen Ihre Kontakte nicht am Stück herunterladen. Hier ist etwas Handarbeit angesagt. Eine genaue Anleitung finden Sie hier. Aber an zwei Sachen denken: a) Achten Sie darauf, nicht pauschal alle Mails mit Netzwerkeinladungen überziehen und b) fremde Mailadressen woanders hochzuladen sollten Sie immer unter den Aspekt Datenschutz überdenken.

Sehe ich auch, wer mein Profil besucht hat?

Klares “Jein”. Als Freemiummitglied bekommt man bei LinkedIn nicht die vollständige Liste. Und zum anderen: Es kann sein, dass nur der Vorname oder “LinkedIn Mitglied” zu sehen ist. Das liegt aber an den Privatsphäreneinstellungen des Besuchers: Sie können unter Einstellungen sich entscheiden, wie Sie gesehen werden.

Was sind sonst Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn?

Der Hauptunterschied liegt zwischen Xing und LinkedIn, dass LinkedIn wesentlich stärker auf das Netzwerk fokussiert. Kontaktanbahnungen sind nur erwünscht, wenn Sie jemanden kennen. So wird bei der Kontaktanfrage auch gefragt, woher Sie jemanden kennen. Klicken Sie “Kenne ich nicht” als Begründung an, wird die Kontaktanfrage bereits vom System abgelehnt. Hier sollten Sie besser Vorstellungen nutzen.

Mit Mails ist es genauso: Dürfen Sie bei Xing als Premium jede Menge Personen anschreiben, so geht das bei LinkedIn in der Form nicht: Kalte Mails sind weniger erwünscht und werden mit 10 $ abgestraft. Der beste Schutz gegen einen LinkedInButler oder Automatismen zum Massenversand von Nachrichten.

Extro

Gefühlt ist LinkedIn ähnlich zu nutzen wie Xing auch. Die Funktionen sind halt vielfältiger und machen die Oberfläche manchmal umständlicher. Für Einstiger ist daher die iPad Variante wesentlich übersichtlicher. Ansonsten: Da muss man durch, meine Tochter ist gerade von der Grundschule aufs Gymnasium gekommen – die Umstellung muss ähnlich gewesen sein.

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

Letzte Woche wurde es bekannt gegeben: Der Burda Verlag will die Xing AG vollständig übernehmen. Folgt jetzt ein TurnAround der Geschäftspolitik? Ein paar Gedanken…

Das Angebot

Xing Aktie seit AprilDer Burda Verlag, der bereits einen großen Teil der Aktien an der Xing AG hält, will ein Angebot mit 44 € unterbreiten. Wenn man sich den Verlauf der Xing Aktie seit dem diesjährigen Jahreshöchstpreises anschaut, erscheint das mehr als fair. Bereits Mitte Oktober übernahm überraschend schnell der Schweizer Thomas Vollmöller den Vorstand der Xing AG. Nun wird eifrig über die Zukunft Hamburger Netzwerkes diskutiert. Viele begrüßen es (warum auch immer), einige wiederum sehen in der Übernahme den Grund, dem Netzwerk den Rücken zu kehren (ebenso: warum auch immer). Aber was bedeutet es für den Nutzer? Um diese Frage mal symbolisch darzustellen: Beim letzten Autokauf haben Sie sich über die Eigentümer der Automarke Gedanken gemacht? Nein? Warum auch!

Braut aufhübschen…wohl kaum

Einige machen sich auch Gedanken über den strategischen Nutzen, den Burda hieraus ziehen könnte. Variante 1) wäre das aufhübschen der Braut. Dieses Szenario überdenkt auch Martin Weigert in seinem Blog. Dieses Szenario halte ich für unrealistisch. Als Käufer fällt mir nur der amerikanische Konzern LinkedIn ein. Und diese hatten in der Vergangenheit mehrfach ihr Desinteresse bekundet. Die Gründe hierfür, warum ich das nachvollziehen kann, hatte ich bereits 2011 dargelegt und haben im Kern auch heute noch Bestand. Und andere Käufer? Xing hatte letztes Jahr einen Umsatz von 65 Millionen € und einen Verlust von 7 Millionen. Bei einer Marktkapitalisierung von 241 Millionen € dürften Angebote da eher selten ausfallen.

Strategisches Invest

Bleibt noch die Überlegung des strategischen Investments. Ohne zynische Bemerkungen über Strickmustervertrieb zu lassen: Was ein Verlag mit einem hochinnovativen Technologieunternehmen möchte, kann ich auch nicht herleiten. Zum Vergleich:

  • News Corp kauft MySpace
  • Holtzbrinck kauft StudiVZ
  • RTL kauft WKW

und allen drei Konzernen ist es gemein, dass das Invest in den Sand gesetzt wurde.

Ansatz zur Hoffnung gibt die Aussage von Thomas Vollmöller, dass die Gruppen 2013 neu programmiert werden sollen. Waren 2005/2006 etc. die Gruppen das Standbein von damals OpenBC, so wurden diese technisch seitdem auch nicht mehr vorangetrieben…. und diese waren zu diesem Zeitpunkt schon rückständig.

Vielleicht kommt durch einen Eigentümer mal etwas Struktur in die Produktentwicklung, da ein weiteres Verlustjahr von einem Eigentümer eher hingenommen wird, als bei einer heterogenen Anteilseignerstruktur.

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Unternehmung zu setzen.  Im Zentrum steht oftmals das Unternehmens- oder Firmenprofil, was zu großen Teilen auch kostenfrei ist. Aber was gibt es noch für Möglichkeiten? Was ist der Unterschied zwischen DirectAds, LinkedInAds und SocialAds? Eine Übersicht…

Die Übersicht

Um die verschiedenen Möglichkeiten zu strukturieren, hier mal eine grafische Übersicht der verschiedenen Werbe und Marketingmöglichkeiten:

Werbemöglichkeiten LinkedIn

Kostenfreie Marketingaktivitäten

Einzelne Marketingaktivitäten bei LinkedIn sind kostenfrei. Die wichtigsten Möglichkeiten sind zum einen das normale Unternehmensprofil und eine Gruppe zu gründen.

Das Unternehmensprofil

Eine zentrale Bedeutung bei LinkedIn kommt dem Unternehmensprofil zu. Dieses ist in der Grundvariante kostenfrei. Allerdings bietet es bereits Möglichkeiten vom Status Update, über Einbindung von Produkt- und Serviceseiten, Empfehlungen, Following bis hin zur Einbindung einer WKN für Aktiengesellschaften, um den Börsenkurs mit anzeigen zu lassen.

Hier können Sie Kunden, Mitarbeiter und Interessenten dazu animieren, Ihrem Unternehmensprofil zu folgen und so mit etwas Geschick im “Orbit” zu bleiben.

Gruppe

Eine weitere Möglichkeit, kostenfrei für Reichweite zu sorgen, ist das Gründen einer Gruppe. Hier können Sie entweder eine Gruppe zu einem Thema oder Ihrer Unternehmung an sich gründen und somit ein Portal zum Austausch zu bieten. Umso kleiner Ihre Unternehmung ist, umso eher bietet es sich an, ein Fachthema zu besetzen.

Lösungen für den kleinen Geldbeutel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei LinkedIn, für ein kleines Budget Marketing zu betreiben.

Stellenanzeigen

Eine Speziallösung für das Recruiting sind Stellenanzeigen. Diese kosten im Einzelpreis 139 € und sind damit deutlich günstiger als zum Beispiel bei Monster, wo man unter 1.045 € kaum Anzeigen schalten kann. Schaltet man regelmäßig welche, kann man ganze Slots erwerben, die einen Anzeigenpreis bis hin von 73 € bedeuten.

LinkedInAds

Beispiel LinkedInAdEine weitere Alternative sind die sogenannten “LinkedInAds“. Dieses sind Kleinanzeigen alá Google, nur das man sehr gut targeten kann (Job Level, Bereich bis hin zur Unternehmung oder Geschlecht). Die LinkedInAds sind gedacht ab einen Budget von 100 $ im Monat. Abgerechnet wird nach Click oder nach Impressions. Bereits ab 1 $ kann man schon schalten, kommt aber im Biddingverfahren eher weniger zum Zug. Im Regelfall sollte man 2-4 $ per Click oder 1.000 Impressions planen. Da man eine Kampagne jederzeit abbrechen kann, muss man noch niemals für 100 $ im Monat Anzeigen schalten, es geht sogar für 10 $ (auch wenn das nicht so promoted wird).

Die LinkedInAds (die früher DirectAds hießen) sind auf deutsch verfügbar und man kann sogar kleine Videos einbinden.

Professionelle Lösungen

Auch wenn ich im Umkehrschluss nicht behaupten möchte, dass die bisherigen Lösungen nur was für Amateure wären, so sind die folgenden Lösungen eher was für Großunternehmen oder Konzerne.

Career Pages

Das Unternehmensprofil bei LinkedIn kann man erweitern lassen zu den LinkedIn Career Pages (LCP). Hier wird das Unternehmensprofil weiter aufgewertet um Karriereseiten, Konzernaggregation und Gestaltungen, die sich dem Betrachter anpassen. Kombiniert sind diese mit Werbelösungen für die Seiten, so dass auch kalter Traffic generiert wird. Diese Premiumlösungen beginnen bei 8.000 € (Silver Company Page). Ein schönes Beispiel ist die Career Page von SAP.

SocialAds

Beispiel für SocialAdsEine Besonderheit sind SocialAds. Hier wird der Grundsatz aus dem Direktmarketing adaptiert, dass man seinen eigenen Namen gerne liest. Genauso werden Stellenanzeigen mit dem Profilphoto des Betrachters garniert und erzeugen so eine höhere Aufmerksamkeit als zum Beispiel das blanke Logo einer Unternehmung. Diese kann man nicht isoliert erwerben sondern nur im Bundle der Career Pages. Hier gibt es noch einen klassischen TKP Preis, für SocialAds muss man so um 37 € rechnen. Die SocialAds bitte nicht mit den LinkedInAds verwechseln.

Display / Bannerwerbung

Der Web Klassiker ist die Banner- und Display Werbung. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die wichtigsten sind:

  • Plain Text: Oberhalb im LinkedIn Profil
  • Grafisch entweder 300 x 250 oder länglich 150 x 400

Von festen Preisen kann man an dieser Stelle nicht berichten, da die Preisgestaltung im Biddingverfahren ermittelt wird. So kann man schon für ein paar € bereits TKP haben… auf die Gefahr hin, dass man nur bei uninteressanten Zielgruppen zum Zug kommt. Realistischer ist ein TKP ab 20 €.

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

Heute fand ich mal wieder einen klassischen Artikel über Social Media. Wie immer zu finden die Liste an typischen Buzz Wörtern (“Nutzen Sie Super Skills“) und das Globalargument “Der Workflow muss ein Stück weit an das Internet angepasst werden.” Helfen solche pauschalen Hinweise weiter?

Social Media ist ein Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger

Social Media kann Vieles. Hervorzuheben wären die Unterstützung für

  • HR –> Identifikation von neuen Mitarbeitern, Bindung von Alten und ehemaligen
  • Kundenkommunikation –> Interaktion mit Abnehmern, Dialog
  • Klassische Werbung –> Positionierung der Produkte oder Dienstleistung
  • Nutzung des Netzwerkes –> Erweiterung von Dialog und “Vertrieb” auf mehr Mitarbeiter

Wenn Sie diese Auflistung lesen, so wird etwas auffallen: Die Kernkompetenz eines Unternehmens ist fast nie erwähnt. BMW wird kein besseres Getriebe entwickeln, weil Mitarbeiter bei LinkedIn (oder Facebook oder Xing oder was weiß ich denn) sind. Und Unternehmensprozesse sehen anders aus, wenn man nicht gerade in einer 50 Mann Bude arbeitet. Es gibt sicherlich Ansätze, wo neue Prozesse dank Social Media aufgesetzt werden sollten, aber das sind in einem normalen Unternehmen vielleicht ein oder zwei Prozent der wirklichen Prozesse.

Das Geschäftsmodell haben Sie in der Hand

Eine bittere Wahrheit: Wenn Sie bis jetzt ein funktionierendes Geschäftsmodell hatten, dann wird die Unternehmung auch funktionieren. Mit Social Media bekommen Sie viele, wertvolle Werkzeuge an die Hand, einiges besser oder schneller zu erledigen. Solche Werkzeuge kommen und gehen, Telefon ist aus einem Geschäftsalltag nicht mehr hinwegzudenken, das gute Faxgerät hingegen schon. Wenn Sie kein funktionierendes Geschäftsmodell haben, wird Social Media auch nicht helfen können.

Wann wird die Beratung erwachsen?

So lange man Workshops findet mit dem Titel “Kontakte Dich reich”, wird die Evolution ausbleiben. Vordenker sind erfolgreiche Unternehmer. Wenn mir jemand mein Geschäft erklären will, der in seiner Vitae ein halbes dutzend Strukturvertriebe auflistet, dann habe ich da keinen Bedarf.

Hier sind die USA etwas weiter: Hier kommen die erfolgreichsten Berater zum Beispiel aus der MD Ebene von Dell oder aus dem Stab von Hillary Clinton.

Und wenn Sie Social Media bis heute nicht genutzt haben, fangen Sie ruhig an. Das Feld nur Praktikanten zu überlassen ist auch nicht der richtige Weg: Immerhin geht es um Ihre professionelle Außendarstellung und damit um Ihre Reputation. Aber Wunder werden Sie nicht erhalten!

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

Im Rahmen der Reduktion der persönlichen Nachrichten bei Xing gab es in den letzten Tagen viele Diskussionen. Was mir immer wieder dabei auffällt, ist, dass Leute versuchen, ihr Geschäftsmodell 1:1 zu übertragen und sich über den mangelnden Erfolg beklagen.

Kontakte jagen mit Hindernissen

Es gibt Xing Kunden, die die Anzahl der Kontakte als Qualitätsmerkmal erachten. Wenn nun dieses auf LinkedIn versucht wird, passiert folgendes: Wenn mehrere Personen den Kontakt abweisen mit den Begründungen “Kenne ich nicht” oder gar “Spam”, so wird diese Person für offene Kontaktanfragen gesperrt: Man kann nur noch eine Kontaktanfrage stellen, wenn man die Mailadresse der entsprechenden Person kennt. Ein simpler (oder gar automatisierter) Netzwerkaufbau ist damit nicht möglich – und ich persönlich finde das auch gut so.

Mit Nachrichten verhält es sich genauso: Das kalt anschreiben gilt auf LinkedIn als verpöhnt und wird mit einem Strafzoll belegt (die sog. InMail).

Vertrauen im Mittelpunkt

Bei LinkedIn steht das Netzwerk im Mittelpunkt. Dieses bedeutet, im Mittelpunkt sollte das reale Netzwerk stehen, Personen, denen ich vertraue. Wenn ich nun einen Kontaktwunsch habe, so stellt LinkedIn sich das vorrangig über Empfehlungen vor: Ich wende mich an jemanden, der die entsprechende Person kennt und lasse mich einführen.

Das ist wie auf einer Party: Wenn ein guter Bekannter mich vorstellt, wird relativ schnell ein Gespräch in Gang kommen. Wenn ich auf der gleichen Party zu einem Unbekannten gehe und sage “Hey, ich bin Stephan und übrigens ein ganz toller Typ”, ist die Wahrscheinlichkeit geringer. Und um so höher ich jemanden in einer Hierarchie anspreche, um so besser ist ein Avis – wie im echten Leben.

Das jemand so viel kalt anschreiben kann, wie er will, gibt es bei keinem anderen Netzwerk, außer bei Xing. Und davon sollte man sich verabschieden, wenn man bei LinkedIn aktiv sein möchte.

Hier gilt es, ein vertrauenswertes Netzwerk aufzubauen. So kann man auf Dauer mehr erreichen. Eine Diskussion isoliert, wie viele Kaltnachrichten man versenden darf zu welchem Preis ist daher auch nicht sinnvoll.

Beim Anschreiben fremder Leute hatte Xing ein Alleinstellungsmerkmal, dass nun auf 1/30 el gesenkt worden ist. Meines Erachtens ist das auch noch zu viel, aber das ist meine persönliche Meinung.

Wege zum Vertrauen

Wer bei LinkedIn gefunden werden möchte, sollte zu allererst sein Profil pflegen. Dann sind Empfehlungen (und das am Besten von Kunden) ein guter Weg, sein Profil besser zu positionieren (Tatsächlich gehen die Kundenempfehlungen auch in den Suchalgorithmus mit ein). Auch gute Gruppen, die fachlich gute Inhalte haben, sind ein sinnvoller Weg sich zu positionieren. Aber nur mit dem kalten “Hey Ich bin`s” wird man auf LinkedIn nicht weit kommen.

intro

Facebook LogoZur Zeit ist Facebook wieder im Mittelpunkt der Diskussionen. Die Diskussionen scheinen zyklisch immer wieder zu kommen, und haben den gleichen Kern, mit dem sich Google vor ein paar Jahren konfrontiert sah: Ein Unternehmen, dass zu viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist vielen nicht geheuer. Dass war vor ein paar Jahren Microsoft, später Google, heute Facebook. Aber wie wird diese Diskussion zur Zeit geführt? Ein paar Betrachtungen zum aktuellen Stand der Diskussion.

Facebook ist nicht gut und nicht böse – es ist gewinnorientiert

Die Diskussion wird zur Zeit sehr emotional geführt. Auf der einen Seite Kommentare wie von Falk Hedemann auf t3n, der mit dem Artikel Facebook, es reicht! [Kommentar] die aktuellen Geschehnisse um Promoted Stories oder der Tierschutzorganisation Tasso, oder auf der Gegenseite der Konterkommentar von Thomas Hutter, der mindestens genauso emotional auf den Artikel von Falk Hedemann mit seiner Gegenposition “Facebook: es reicht! [Kommentar] – eine Frage der Sichtweise” entgegentritt. Ich hätte mir hierzu mehr Informationen gewünscht, aber leider konnten einige der “handwerklichen Fehler” von Falk Hedemann nicht entkräftet werden.

Beide Positionen haben Ihre für und wider, aber eins muss man bei jeder Diskussion betrachten: Facebook ist in erster Linie ein betriebswirtschaftliches Unternehmen, dass sich selber und seinen Unternehmenszielen unterliegt. Damit ist es per se weder böse noch gut. Das trifft aber auch auf Sandoz und Shell zu.

Politik der Trippelschritte

Eins kann ich nachvollziehen: Facebook betreibt eine Politik der Trippelschritte. Neue Feautures werden testweise gelaunched und die Schmerzgrenze der Nutzer angetestet. Ist die öffentliche Wahrnehmung so, dass man denkt, Grenzen überschritten zu haben, wird wieder ein Stück zurückzurudern. Und was, gerade im redaktionellen Bereich, wirklich anstrengend ist, dass man so regelrecht zu kritischer Berichterstattung gezwungen wird, da sonst neue Features ohne öffentliche Diskussion sozusagen durch Konkludenz akzeptiert werden. Und das hilft auf Dauer nicht weiter.

Meldet Euch doch ab?

Was ich viel anstrengender finde, sind die ewigen: “Wenn es Euch nicht passt, meldet Euch doch ab” Kommentare. Die Personen die so etwas proklamieren, werden dieses so lange tun….. bis es wirklich passiert. Tatsächlich sind die Nutzerzahlen von Facebook in den USA, dem Kernmarkt, erstmalig zurückgegangen. Mag der marginale Rückgang vielen unwichtig erscheinen, bedeutet dieses für Facebook einen Paradigmenwechsel: Mehr Geld kommt ab dann nicht durch mehr Nutzer, sondern müssen aus der bestehenden Nutzerbasis generiert werden. Und das wiederum beseutet, es müssen neue, in Geld umwandelbare Innovationen generiert werden.

Ist die Diskussion sinnlos?

Immer wieder werden neue Features eingeführt, die grenzwertig sind. Den Gesetzgebern sind dort die Hände gebunden, da die neuen Features nicht massiv gegen den Datenschutz verstoßen (zum Beispiel aktiver Verkauf der Daten), sondern schrittweise die Grenze verschieben. Und hier hat niemand Erfahrung. Um so mehr ist die Wahrnehmung im öffentlichen Bereich wie Blogs oder News wichtiger, da dieses die einzige Kontrollfunktion ist. Von den Aktionären kann man dieses nicht erwarten. Aber eins ist auch klar: “Facebook verdrängt die Konkurrenz” (wie PwC in einer “Studie” aus 2012 schreibt) ist seit einem Jahr vorbei. Und deswegen ist Facebook auf neue Einnahmequellen angewiesen. Ein Regulatorium daher ist sehr wünschenswert – und deswegen die anstrengenden Diskussionen darüber auch! Umgekehrt ausgedrückt: Wenn Medien wie t3n oder Heise nicht mehr kontrovers diskutieren, ist Facebook an einen Punkt angelangt, den sich Aktionäre nicht wünschen können.
Stephan Koß


Intro

Heute morgen ist das seit längerem erwartete und von Techcrunch als erstes dargestellte neue Outfit von LinkedIn Online gegangen – zumindest bei mir. Dass da schon einige darauf warten, Wo ist das neue Outfitkonnte man auch bei Twitter schon lesen, die Online-Recruiting Fachfrau Eva Zils twitterte unter anderem danach. Das Redesign war auch langsam notwendig, bietet die Oberfläche nun einen aktuelleren, zeitgemäßeren Charme.

Erster Eindruck

Das Layout lehnt sich sehr stark an das alte, wie man es gewöhnt ist, an. Die Knöpfe und Buttons befinden sich an derselben Stelle, zumindest oben in der Menüleiste:

Neues Outfit LinkedIn

Auch die Boxen an der rechten Seite sind dieselben geblieben, zum Beispiel die Jobvorschläge oder Personen, die Du vielleicht kennen könntest.

Der Hauptunterschied im neuen Layout ist die Überarbeitung der zentralen Timeline. Das nun schwarze Menüband an der oberen Leiste ist nun fixiert und beim scrollen in der Timeline muss man nicht mehr zurückspringen, wenn man beispielsweise zur Post möchte. Ich finde es auch angenehm, dass nicht eine “linke Leiste” alá Google+ hinzugekommen ist, das ist aber wohl eher Geschmackssache.

Insgesamt ist die Seite von LinkedIn deutlich “entweisst” worden (gibt es so ein Verb?), auch ist der Hintergrund nun eher ein leichtes grau.

Die Unterschiede sind eher im Styling zu suchen. So wirken die Updates in der Timeline nun aufgeräumter, die Bilder sind deutlich größer. Auch sind die Menüs etwas größer geworden, was sich vor allem in der Updatebox auf der Startseite bemerkbar macht:

Updates anpassen

Wenn nun aktuelle Updates, während man liest, erscheinen, so wird ein Button eingeblendet. Betätigt man diesen, werden die neuen Updates hereingescrollt. Die Timeline ist nun “unendlich” und so lange man scrollt, werden unten ältere Beiträge angehängt.

Ein kleines Designproblem: Das nachscrollen der unendlichen Timeline geht nun so fix, dass man schlechte Chancen hat, auf das untere Menüband mit Hilfe, Entwickler, Sprachen und ähnlichen zu kommen.

Extro

Es wirkt nun deutlich jünger. Auch sind die Menüpunkte besser erreichbar und LinkedIn kommt damit der Ergonomie entgegen. Hat LinkedIn mit Abstand die meisten Funktionen, war die Kehrseite der Medaille, dass es manchmal etwas schwierig zu bedienen war. Dieses sollte sich durch das Redesign verbessert haben.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 237 Followern an