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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter “Ihre Stellen” auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

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Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn, Mitglieder erstes Halbjahr 2014

LinkedIn Official LogoIch schreibe gern viele Tutorials. Aber was oft am meisten interessiert sind Zahlen. Daher habe ich mal wieder ausgewertet, wie viele Mitglieder LinkedIn welt weit hat. Für Interessierte habe ich mal alle verfügbaren länder (immerhin 57 Stück) und die Kontinente dargestellt. Die Zahlen entstammen dem LinkedIn AdPlanner und sind keine offiziellen.

Der Überblick

Zuerst ein paar Grafiken zur Übersicht. Die Kontinente im Vergleich:

LinkedIn weltweit Juni 2014In Europa sehen die Länder im Überblick so aus (eine Auswahl):

LinkedIn Europa Juni 2014

Alle Länder und Kontinente im Überblick

Afrika 14.293.336
Algerien 799.872
Ghana 559.585
Kenia 933.155
Marokko 934.539
Nigeria 1.697.012
Simbabwe 256.172
Südafrika 3.649.958
Tansania 296.807
Tunesien 466.440
Uganda 324.925
Ägypten 1.315.225
Rest 3.059.646
Antarktis 5.502
Asien 50.993.609
Bangladesch 797.858
China 5.375.777
Honkong 920.792
Indien 27.843.527
Indonesien 3.516.841
Japan 1.188.927
Korea 900.026
Malaysia 1.881.493
Nepal 263.792
Philippinen 2.598.579
Singapur 1.389.064
Sri Lanka 507.202
Thailand 923.932
Taiwan 760.172
Vietnam 833.172
Rest 1.292.455
Europa 76.897.728
Belgien 2.152.199
Bulgarien 398.945
Deutschland 3.593.845
Dänemark 1.600.596
Finnland 671.002
Frankreich 8.256.665
Griechenland 863.605
Großbritannien 16.715.845
Irland 1.219.638
Italien 7.425.745
Kroatien 337.641
Litauen 198.852
Niederlande 5.341.316
Norwegen 1.156.053
Polen 1.349.110
Portugal 1.740.071
Rumänien 1.388.368
Russische Föderation 3.447.934
Schweden 1.947.375
Schweiz 1.345.386
Serbien 389.655
Slowakische Republik 272.335
Spanien 6.539.565
Tschechische Republik 730.864
Türkei 3.499.441
Ukraine 1.027.768
Ungarn 479.331
Österreich 518.806
Rest 2.289.772
Lateinamerika 45.132.940
Argentinien 3.971.896
Bolivien 299.508
Brasilien 18.705.029
Chile 2.641.338
Costa Rica 472.986
Dominikanische Republik 422.023
Ecuador 988.544
Guatemala 393.271
Kolumbien 3.715.577
Mexiko 6.502.806
Panama 311.033
Peru 2.266.499
Puerto Rico 402.086
Trinigad / Tobago 227.767
Uruguay 394.691
Venezuela 1.714.559
Rest 1.703.327
Mittlerer Osten 10.597.980
Bahrain 167.594
Iran 1.396.283
Israel 1.099.722
Jordanien 345.883
Katar 372.083
Kuwait 309.845
Libanon 348.727
Oman 224.762
Pakistan 2.409.611
Saudi-Arabien 1.478.258
Vereinigte Arabische Emirate 1.937.801
Rest 507.411
Nordamerika 117.994.517
USA 107.578.681
Kanada 10.414.695
Ozeanien 7.741.712
Australien 6.280.239
Neuseeland 1.171.637
Rest 289.836


Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoMal schauen, ob ich nun wieder öfters bloggen muss: LinkedIn hat die Tendenz, mehrere Features hintereinander zu publizieren. Das letzte war der Benchmark, wie häufig man in seinem Netzwerk im Vergleich angesehen wurde. Jetzt wurde ein neues Feature ausgerollt: Man kann für sein persönliches Profil ein Hintergrundbild für den oberen Bereich hochladen.

So sieht es aus

Die neuen Cover Fotos bei LinkedIn. Wer seine LinkedIn Oberfläche auf englisch eingestellt hat, kann es sich bei mir bereits anschauen. Für alle anderen habe ich einen Screenshot angefertigt:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 20.22.45

Wer meine Profile auf Facebook oder Google+ kennt, weiß auch, dass ich das Stormtrooperfoto liebe. Allerdings kann man es auch sicherlich unter Marketing und Personal Branding Gesichtspunkten sinnvoller einsetzen, als ein niedliches Foto von Lego Figuren. Was soll`s, ich mag es halt. LinkedIn liefert auch 25 generelle Vorlagen, man muss also kein eigenes Bild hochladen. Die Editierung erfolgt über die ganz normale Funktion der Profilbearbeitung:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 18.21.38

Das Foto kann bis hin zu 4.000 x 4.000 Pixel und vier Megabyte groß sein. Als ideal gibt die englische LinkedIn Hilfe 1.400 x 425 Pixel an. Bei größeren Fotos kann der Ausschnitt frei gewählt beziehungsweise verschoben werden. Wermutstropfen: Das Feature gibt es zur Zeit nur bei Nutzung der englischsprachigen Oberfläche und für Premiumkunden. Allerdings ist es wohl geplant, die Möglichkeit des Hintergrundbildes später allen Kunden zugänglich zu machen.

LinkedIn Premium Spotlight

Ein interessantes Detail fand sich bei Techcrunch: Angeblich soll eine günstige Premiumvariante für 9,99 $ offeriert werden. Unter dem Begriff LinkedIn Premium Spotlight sollen nur wenige Premium Features verfügbar sein. Darunter allerdings die (angeblich) beliebteste Funktion der Profilbetrachter. Markus Sekulla wird es freuen: Ist das die Funktion, die ihn zeitweise zum Premiumkunden beim Hamburger Pendanten XING machte.

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Etwas mehr Farbe finde ich nett. Auch, finde ich, erinnert es eher an Google+, als an Facebook. Es bietet aber nette Möglichkeiten, sich abzugrenzen. Mal sehen, wann die Funktion im deutschsprachigen Umfeld ausgerollt wird. Wer behauptet denn, dass Businessnetzwerke nur langweilig sein müssen?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoWenn man über LinkedIn bloggt, so sollte man spontan sein: Neue Funktionen kommen heimlich in Form eines Silent Releases, also ohne Ankündigung oder Blogbeitrag von LinkedIn. Sie sind irgendwann da. Und so war es auch bei der Funktion “Wer hat Dein Profil angesehen”, wo sich eine kleine Überraschung fand: Ein Ranking, wer die meisten Profilbesucher hatte. Die Funktion ist aber noch nicht generell ausgerollt und nur auf Englisch bis jetzt verfügbar.

Wer hat Dein Profil angesehen – Best of?

Bereits im Frühjahr hatte LinkedIn seine beliebteste Funktion “Wer hat mein Profil angesehen” erheblich überarbeitet. Das modernere Kacheldesign löste die Listen ab und auch die Statistiken wurden besser bedienbar. Jetzt wird sukzessiv eine Funktion eingeführt, die das persönliche Netzwerk rankt und in eine Statistik gießt. Dazu werden die Personen im persönlichen Netzwerk nach Anzahl der Profilbetrachtungen sortiert.

Wer hat Dein Profil betrachtet LinkedIn EinstiegNeben den üblichen Statistiken ist ein großes Feld “How you rank for profile views”. Klickt man das an, so erhält man das Ranking seines Netzwerkes und an welcher Stelle man mit seinen Profilbesuchen im Vergleich steht:

Wer hat Dein Profil betrachtet Wie rank ich im Vergleich zu meinem Netzwerk bei LinkedInOben sind die Angaben,

  • In den wieviel “besten” Prozent man sich befindet (Ich bevorzuge den Terminus “am meisten”)
  • Die Positionierung in seinem Netzwerk
  • Und die Veränderung zur letzten Woche

Ein kleiner Button führt einen direkt zu seinem Ergebnis in der Liste. Bei mir ist die Liste auf 175 Einträge begrenzt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das eine generelle Beschränkung ist. Auf der rechten Seite ein paar Tipps, wie man sein Ranking verbessern könnte. Was gerade die deutschen Nutzern freuen wird: Man kann das Ranking abschalten (Dieses findet man dann unter Datenschutz und Einstellungen), so dass man nicht in den Hitlisten bei seinen Kontakten sich wiederfindet:

Wer hat Dein Profil betrachtet Neu How you rank LinkedIn Einstellungen abschaltenDiese Einstellung findet sich im Moment nur, wenn man als Oberflächensprache Englisch aktiviert hat.

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Im Moment sehe ich noch nicht ganz den Nutzen der neuen Spielerei. Einen Nutzen kann ich mir für Berufseinsteiger vorstellen, wenn diese sich mit Kommilitonen vergleichen wollen. Die reinen Profilbetrachtungen an sich haben für mich eher weniger Nutzen. Entscheidend ist ja, dass die richtigen Leute einen finden und nicht, dass man generell dauernd gefunden wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Facebook blogGestern las ich einen Artikel von Michael Kroker auf seinem WiWo Blog. Darin fand ich ein paar wahre Worte. Abgesänge gibt es in zyklischen Abständen ja immer wieder, aktuell viele über XING (wo ich mich auch nicht ausnehme), aber die, dass Facebook die jungen Leute weglaufen, am ehesten. Den Unternehmen dürfte das zu Recht kommen: Wollen die meisten ja die Gehälter Ihrer Mitarbeiter verdienen und nicht die Renten. Obwohl ich da nicht der einzige bin, mal ein paar Zahlen zur Darstellung, wie es aussieht.

So sieht es aus

Immer wieder liest man Headlines wie: Facebook laufen die Teenager weg (T-Online), Soziales Netzwerk: Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA (Spiegel), Vergleich 2011 bis 2014: Facebook verliert Teenager und gewinnt ältere Nutzer (Statistik Dresden) oder auch Facebook Nutzerzahlen: Nutzer werden immer Älter (FutureBiz) oder Facebook Nutzer altern rapide (t3n). Wie sieht es insgesamt aus:

So sieht die Altersverteilung aktuell aus, Quelle: Facebook AdPlanner, Mai 2014, Gesamtsumme an Mitgliedern in Deutschland: 27.708.000.

Anzahl Nutzer auf Facebook in Deutschland nach Lebensjahren 2014Im Verhältnis zur Bevölkerung sieht es dann so aus:

Anzahl Nutezr auf Facebook im Verhältnis zur Bevölkerung in Deutschland nach Lebensjahren 2014

 

(Die Grafik zeigt den prozentualen Anteil der Nutzer von Facebook im Verhältnis zur entsprechenden Altersgruppe in der Bevölkerung)

Dabei fällt auf, dass in den ersten Jahren eine nahezu 100% Deckung in den Altersgruppen bis Mitte 20. Wie sah die Entwicklung im Vergleich zu 2012 aus?

Facebook Verteilung nach Alter 2012 und 2014 im Vergleich Deutschland

Vergleichszahlen aus 2012 aus dem Blog von Thomas Hutter (Lieben Dank dafür).

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Tatsächlich hat die Altersgruppe 13 – 17 nominal nachgelassen. Alle anderen sind gestiegen. Dieses kann mehrere Gründe haben. Eine ist die Migration: ein 17 jähriger 2012 ist automatisch zwei Jahre später in der nächsten Gruppe. Das bedeutet, dass nahezu 1,5 Millionen in der nächsten Gruppe sind bei dem Vergleich. Die erste Gruppe ist die einzige, die bei solchen Vergleichen keine Neuzugänge aus Migration hat. geschrumpft ist diese Gruppe aber nur um ca. 700.000 Mitglieder. Ergo hat auch diese Gruppe Wachstum, aber nicht so schnell, wie die anderen. Dieser Prozess ist aber einmalig, wie Martin Weigert feststellt.

Auch kennen wir kein Netzwerk zum Vergleich: Das Phänomen Facebook ist in seiner Ausgestaltung einzigartig. Was mir nur persönlich auffällt (hat aber keine empirische Relevanz): Meiner Tochter ist WhatsApp wichtiger. Übrigens: Der älteste Artikel, dass Facebook die Teens weglaufen, den ich kenne: Techcrunch aus 2007.

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LinkedIn Official LogoMit der Überschrift lehne ich mich heute an einen vielbeachteten Artikel von Jürgen Vielmeier aus 2013 auf netzwertig.com an. Auslöser für die aktuelle Debatte waren die Mitteilungen, dass LinkedIn erst 300 Millionen Mitglieder weltweit erreicht hatte, und kurz darauf wurden im Anschluss bekannt, dass die 5 Millionen Mitgliedermarke im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich) überschritten hatte. Damit fand sich viel Aufmerksamkeit für den rein deutschen Kampf XING vs. LinkedIn.

Der Vergleich

LinkedIn wuchs am Anfang im Vergleich zu XING eher behäbig. Die Oberfläche von LinkedIn gibt es allerdings schon seit 2009 auf deutsch. Zu diesem Zeitpunkt sah es besser für den deutschen Pendanten noch besser aus. Die fehlende Internationalität spiegelte sich aber damals schon in der Penetration bei den großen Konzernen (DAX) damals wieder. Die Entwicklung seitdem:

Angemeldete Mitglieder LinkedIn und XING bis 2014 in DACH

Abgesänge, die Chronologie

Am Anfang stand die Pressemitteilung von LinkedIn. Abgesänge auf XING gabe es aber früher schon. Der erste, der für Diskussionen sorgte, war die Prophezeiung von Joel Kaczmarek auf Gründerszene, dass XING 2015 nicht mehr geben wird. Und tatsächlich sehen die Zeichen danach aus, dass LinkedIn im deutschsprachigen Raum an Fahrt gewinnen wird. Am 05. Mai nahm sich Heise dem Thema an. Dabei vergleicht der Artikel 839.000 Neumitglieder von XING mit der 1.000.000 Wachstum von LinkedIn seit September letzten Jahres. Was dabei keine Beachtung fand: XING hatte 839.000 neue Mitglieder (also nicht abgezogen: Abgänge), während Linkedin netto um 1.000.000 wuchs (also Abgänge mit eingerechnet). Der Unterschied ist also noch mal höher.

Was neu war: Die Nachricht wurde an vielen Stellen mit aufgegriffen. Tobias Gillen von BasicThinking nutzte die Überschrift, dass LinkedIn Gas macht, Onlinemarketing.de wähnt XING auf dem Abstellgleis, W & V fragt nach dem Feuer unterm DACH, in der Huffington Post wird von Aufholjagd gesprochen und die Berliner Morgenpost stellt nüchtern fest, dass LinkedIn schneller wächst als XING. Neu war das mediale Interesse, dass vorher so in der Form nicht festzustellen war.

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Der Zweikampf LinkedIn vs. XING ist zäher, als wir es von den VZ Netzwerken oder dem aktuellen Abgesang von Wer-Kennt-Wen gewöhnt sind. Der Grund ist banal: Business Netzwerke sind langweilig und können als Adressbuch immer gute Dienste leisten. Ein privates Netzwerk ohne Interaktion hingegen hat keine weitere Existenzberechtigung. So versucht XING mit kostenlosen Kaffee am Mittwoch für Premiummitglieder und 2,7 Millionen Euro für 50.000 zusätzliche Mitglieder im letzten Quartal den Anschluss nicht zu verlieren. Dabei kamen die unterschiedlichen Shitstorms wegen Preiserhöhungen in der Schweiz, den Gruppenumbau und der Reduktion des Leistungsangebotes bei den Unternehmensprofilen höchst ungelegen. Wenn das Wachstum so weiter geht, diskutieren wir das in sechs Monaten wieder – wenn die 6 Millionen in DACH von LinkedIn erreicht sind.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es immer wieder Änderungen. Komplettumbauten sind jedoch eher selten. So ist das Design der Gruppenübersicht im Dezember letzten Jahres überarbeitet worden und die Unternehmensprofile bei LinkedIn hin dahingehend überarbeitet worden, so dass Gruppen dort promoted werden können. Die größte Änderung war die SWAM Problematik, die im letzten Sommer ihre Kreise zog.

Neuerungen an den LinkedIn Gruppen

Nun gibt es ein paar Änderungen, die vielleicht von Interesse sind.

Änderungen an den SWAM Policies

Letztes Jahr im Sommer gab es Unruhe in den Gruppen: LinkedIn führte SWAM ein, eine Technik, um die Gruppen vor Spam zu bewahren. Eine gut gemeinte Technik, allerdings mit Nebenwirkungen: Wurde man in einer Gruppe geworfen oder die Beiträge als Spam markiert, so wurde man fortan in allen Gruppen automatisch zur Moderation seiner Artikel unterworfen. Haken war und ist: Man weiß nicht, was der Anlass hierzu ist. Diese Technik wurde nun entschärft, so dass ein Support Team diese Personen reviewed. Auch erhält man nun Meldungen und einen Link zum (englischsprachigen) Hilfecenter. Wichtigste Änderung: Die Markierung scheint nur noch temporär und nicht dauerhaft zu sein.

Abschaffung der Umfragen

Kurz und knapp: Die Umfragen in den Gruppen wird es ab Mitte Mai nicht mehr geben:

PollsAuf der einen Seite ist es immer schade, wenn Funktionen abgeschaltet werden. Aber auf der anderen Seite: Ich habe selber sehr selten Umfragen erstellt und auch selten welche zu Gesicht bekommen. Wenn das der allgemeine Tenor war, so ist es sinnvoll, hin und wieder aufzuräumen.

Gruppenübersicht

Ein Änderung, auf die ich mich freue (aber leider selber noch nicht zu Gesicht bekommen habe) ist eine generelle Übersichtseite der Gruppen mit Ansicht der letzten Artikel und Diskussionen. Ich habe diese noch nicht, daher großen Dank an Mark Lerner, der mir aus seinem Artikel den Screenshot zur Verfügung gestellt hat:

Gruppenübersicht LinkedIn Änderung Mai 2014Was mich freut, ist, dass man direkt interagieren kann, ohne in dir Gruppe wechseln zu müssen. Wie es genau aussieht werde ich beschreiben, wenn der sukzessive Rollout mich erreicht hat.

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Insgesamt erfreuliche Neuerungen für die Gruppennutzer. Die Abschaltung der Umfragen tut mir persönlich nicht weh, aber sowohl die Verbesserungen an der SWAM Problematik, als auch die neue Gruppenübersicht versprechen mehr Nutzerfreundlichkeit für die Gruppenfunktion.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDas Business Netzwerk LinkedIn wächst weiter, auch im deutschsprachigen Raum. Wurde weltweit aktuell die 300 Millionen Mitglieder Grenze gefeiert, so stehen nun die ersten fünf Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum an. Zeit sich die Entwicklung hier etwas näher anzuschauen. Als ich anfing zu bloggen (was immerhin auch 2010 war), kamen gerade mal 60 Millionen Mitglieder weltweit.

Ein paar Zahlen

Einige Zahlen hatte ich ja gerade aktuell publiziert. In Europa ist Deutschland nicht unbedingt die Vorzeigeregion von LinkedIn.

LinkedIn europaweit 2014Zwei Gründe, denke ich, sind für den Nachholbedarf im deutschsprachigen Raum für LinkedIn ausschlaggebend: Zum einen, dass die Deutschen sowieso zurückhaltender mit allem “Neuen” sind (und die Privatsphäre ganz anders geschätzt wird als in anderen Ländern) und zum anderen der Wettbewerb mit dem deutschen Anbieter XING. Allerdings spielt XING im Moment LinkedIn mit einigen Produktentscheidungen (Sei es die neuen Gruppen, die Reduktion der Unternehmensprofilservices oder die Preispolitik in der Schweiz) in die Hände. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass im deutschsprachigen Raum LinkedIn stärker wächst, als weltweit:

Wachstum LinkedIn im Vergleich 2010 2014Nur die Schweiz wächst nicht überproportional. Das verwundert auch nicht, da in der Schweiz LinkedIn bereits 2010 größer war als der Hamburger Pendant. Die Nation, mit dem schnellsten Anstieg ist allerdings Österreich. Hier wuchs die Mitgliederbasis um fast das Fünffache von 2011 bis 2014. Kaum ein anderes Land hat so ein Wachstum aufzuzeigen.

Im deutschsprachigen Raum scheint sich das Wachstum zu beschleunigen: Die vier Millionen wurden erst im September letzten Jahres erreicht.

Extro

Mittlerweile hat LinkedIn im deutschsprachigen Raum gut Fuß gefasst. Das Wachstum hat sich erheblich beschleunigt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gibt es allerdings noch erhebliches Potenzial: Sind in den Niederlanden 26% der Bevölkerung Mitglied bei LinkedIn und in Dänemark 23%, so sind es in Deutschland nur 3,2% (im Vergleich zur Bevölkerung, entnommen aus Wikipedia). So wird für mich noch einiges zu berichten sein.

Infografik von LinkedIn

Zum Abschluss noch eine kleine Infografik, die LinkedIn zur heutigen Bekanntmachung mit publiziert hat:

LinkedIn Infographik 2014

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAm Karfreitag veröffentlichte LinkedIn in seinem Blog den nächsten Meilenstein: Die 300 Millionen Mitgliedermarke wurde überschritten. Während die amerikanischen Medien hierüber trotz der Ostertage viel darüber berichteten, war es hierzulande eher still. Damit gehört LinkedIn zu den größten Netzwerken weltweit. Nur Facebook mit seinen mittlerweile weit über eine Milliarde Nutzer, Twitter, Google+, WhatsApp (so fern man dieses als soziales Netzwerk zählt) und Weibo sind noch größer. In Deutschland ist XING (noch) größer, der Abstand schrumpft aber immer schneller.

Ein paar Zahlen

Dadurch, dass LinkedIn im Ursprung ein amerikanisches, soziales Netzwerk war, ist das Business Netzwerk dort auch immer noch am stärksten vertreten. Nach Kontinenten sieht die Verteilung so aus:

LinkedIn weltweit 2In Europa ist, durch die Nähe zum amerikanischen Wirtschaftsraum, LinkedIn am stärksten in Großbritannien vertreten. Gerade wurden die 15 Millionen Mitglieder dort überschritten, was auch medial gefeiert wurde. Zum Vergleich, der deutsche Pendant kommt auf 14 Millionen Mitgliedern – weltweit. Auch in Frankreich, Spanien und Italien hat LinkedIn bereits beachtliche Größen erreicht. Die wichtigsten Märkte in Europa im Überblick:

LinkedIn europaweit 2Dabei setzt LinkedIn verstärkt auf die mobile Strategie: Mittlerweile kommen 50% des weltweiten Traffics von LinkedIn über mobile Endgeräte. Die größten Märkte, nach dem amerikanischen, sind Indien (27.045.427 Mitglieder) und Brasilien (18.001.069 Mitglieder). In Deutschland sind die wichtigsten Regionen der Kölner Raum mit 351.524 Mitgliedern (wobei LinkedIn Düsseldorf zu Köln zählt, was so manchen Düsseldorfer wurmt), Frankfurt mit aktuell 313.063 Mitgliedern und München mit 302.425 Mitgliedern. In Österreich zieht LinkedIn gerade an und wird bald die halbe Million erreicht haben. In der Schweiz ist LinkedIn schon seit 2010 stärker als XING und hat durch teilweise drastische Preiserhöhungen den Markt dort unsanft behandelt. Unter dem Begriff XINGfail finden sich etliche Beiträge zu dem Thema.

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Gerade die Unternehmensprofile werden im deutschen Markt im interessanter. Aber auch so: Das Wachstum von LinkedIn bezieht sich mittlerweile nicht mehr auf den amerikanischen Raum, sondern erstreckt sich immer mehr auf Europa: Mit fast 73 Millionen Mitgliedern ist für LinkedIn Europa der zweitgrößte Kontinentalmarkt.

Disclaimer: Die Zahlen, die ich publiziere, wurden mit Hilfe von LinkedIn Tools generiert und stellen keine offiziellen Zahlen von LinkedIn dar.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

 

intro

xing logoDie Unternehmensprofile haben bei Business Netzwerken eine wichtige Bedeutung für die Unternehmenskommunikation, gerade im Bereich im Employer Branding. Während LinkedIn, Facebook und Twitter hier Millionen von Followern allein für die DAX Konzerne anziehen, sind die Unternehmensprofile bei XING vergleichsweise unbekannt. Nun versucht XING, diese Unternehmensprofile weiter als Cash Cow auszubauen und verärgert Nutzer durch eine enorme Preissteigerung.

Die Ankündigung

Folgende Mail erhielten Betreiber der bisherigen Standard- und Plus Unternehmensprofilbetreiber:

Lieber Herr ,

Sie haben bestimmt schon davon gehört: Das neue Employer Branding Profil von XING & kununu ist da – und damit viele neue Features und Möglichkeiten, noch mehr potenzielle Kandidaten für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Wichtig: Die Entwicklung der XING Unternehmensprofile „Standard“ und „Plus“ wird eingestellt. Ihr bestehender Vertrag dazu verlängert sich ab Dezember deshalb nicht mehr automatisch. Aufgrund der anstehenden Vertragsveränderung werden wir Sie seitens XING oder kununu rechtzeitig mit einem individuellen Upgrade-Angebot kontaktieren. Unsere Empfehlung: Steigen Sie jetzt auf das neue Employer Branding Profil um und sichern Sie sich alle Vorteile!

Der Nutzen von Kununu ist ja überschaubar. Trotzdem scheint XING viel auf diese Karte setzen zu wollen. Die Mail liest sich ansonsten, dass es gar keine, kostenfreie (oder günstige) Variante mehr existiert. Tatsächlich wird es noch ein kostenfreies Profil mit rudimentären Funktionen geben, wie XING auf Twitter bestätigte:

Tweet XING

Und tatsächlich, wenn man auf der Seite lange scrollt, kommt der Hinweis. Mit der kostenfreien Alternative kann man immerhin noch Logo einbinden und Status Updates schreiben. Allerdings ist mehr nicht möglich, mehr einzubinden, und dazu muss dass Employer Branding Profil genutzt werden. Dieses kommt dann, zum Beispiel bei einem Freiberufler auf 395 € netto im Monat, ohne dass er einen weiteren Mehrwert hätte.

Extro

Wenn der XING CEO Thomas Vollmöller gerade nach dem Shitstorm aus der Schweiz davon sprach, besser zu kommunizieren, so ist das aktuell wieder nicht geglückt. Tatsächlich soll Kununu als Mehrwert angepriesen werden, ohne dass eine Vielzahl von Nutzern dieses wünschen oder gar brauchen. Für kleinere Betriebe und Firmen macht ein Engagement bei den Kosten fast gar keinen Sinn mehr. Hier muss quasi ein Produkt des Mitbewerbs genutzt werden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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