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LinkedIn Official LogoMein letzter Artikel zum Thema Kosten von LinkedIn ist jetzt schon einige Zeit her. Mittlerweile sind die Preise auch in Euro, so dass ich fand, einen aktualisierten Artikel erstellen zu müssen. Unterscheiden müssen wir das Unternehmens- und Persönliches Profil. Während es beim Persönlichen eine Vielzahl von Modellen gibt, ist es beim Unternehmensprofil recht einfach: Hier gibt es quasi nur eine kostenfreie Basisvariante.

Brauche ich ein Premium Profil

Vorab stellt sich die Frage, ob Sie ein Premium Profil überhaupt benötigen. Viele der Funktionen stehen bereits in der Basisvariante zur Verfügung. Eine kleine Merkregel: Wenn Sie sich nicht täglich mindestens einen kleinen Zeitraum auf LinkedIn verbringen, benötigen Sie auch kein Premiumkonto. Hier ein paar funktionale Beispiele:

LinkedIn Vorteile Premium Account

Kontomodelle in der Übersicht

Es gibt eine Vielzahl von Kontomodellen. Diese haben eine Oberkategorie und sind dann nach Inhalten gestaffelt.

Generell kann man die Kontotypen so darstellen:

Linkedin Kosten Konten

Besonderheiten sind zum Beispiel beim “Job Seeker” Account, dass man bei Recruitern bevorzugt angezeigt wird, wenn diese Personen suchen. Beim Sales Navigator sind CRM Merkmale zur Leadgenerierung und -verfolgung enthalten. Allen gemein ist, dass man eine bestimmte Anzahl “InMails”, daher Kaltnachrichten an Nichtkontakte, verwenden kann. (Bitte Anklicken, ich wusste nicht, wie ich es besser darstellen hätte können).

Linkedin Kosten Vergleich Kontentypen

Zusätzlich gibt es noch Unternehmenslösungen zum Recruiting, die bei ungefähr 300 € p.M  und Mitarbeiter kosten. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz.

Was kostet ein Unternehmensprofil

Beim Unternehmensprofil ist es relativ einfach: Es kostet nichts. Das Unternehmensprofil enthält eigentlich alles, was man so braucht. Allerdings gibt es eigenständige Karriereseiten, die LinkedIn Career Pages oder kurz LCP. Diese fangen bei ca. 8.000 € an und beinhalten ein Paket, um das Unternehmensprofil aufzupeppen. Auch sind dort die Konzernaggregationen enthalten.

Was kostet sonst noch was

Das wichtigste: Stellenanzeigen (oder Job Postings): Diese kosten einzeln 139 €, im Zehnerpack das Stück 89 €. Auch gibt es verschiedene Formen von Werbung, die man schalten kann, angefangen mit den “LinkedInAds“, kleinen, selbstdefinierten Anzeigen bis hin zu kompletten Paketen. Die Kosten sind in den meisten Fällen auch steuerlich ansetzbar.

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Ich hoffe, die Übersichten halfen ein bisschen durch den LinkedIn Kontodschungel. Das Wichtigste: Erst mal ausprobieren, wie weit man mit den Freemium Varianten kommt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

About these ads

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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Business Netzwerke, gerade im deutschsprachigen Raum, anhand von konkreten Zahlen vergleiche. Die DAX Vergleiche führe ich jetzt sei 2010 durch. In Deutschland arbeiten ungefähr 13% aller Arbeitnehmer bei den DAX Konzernen. Bei Projektbudgets sieht es noch interessanter aus, da hier viel Geld an Subunternehmer, Unternehmensberatungen und Zulieferern ausgegeben wird. Die Logo XingAnkündigung von Xing, auch endlich eine Unterstützung der Konzernstruktur anzubieten, war für mich Anlass, meine Werte erneut zu aktualisieren. Vielleicht kann Xing nun aufschließen? Die neue Funktion ist ein Premiumfeature und steht, wie auch bei LinkedIn, nicht der Basisversion zur Verfügung. Die neuen Werte einfach mal angeschaut.

Die Zahlen

Interessant werden die Zahlen dadurch, dass der Zeitablauf dokumentiert wird. Dadurch, dass ich den Vergleich regelmäßig vornehme, kann man die Zahlen im Zeitablauf anschauen. Hierbei habe ich es wegen der Vergleichbarkeit bei der ursprünglichen DAX Zusammensetzung belassen. Überraschungen sind keine dabei, eher eine lineare Fortführung des Altbekannten.

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013Hier die Anzahl der Mitarbeiter eines DAX Konzerns, die ein Profil bei Xing und/oder LinkedIn haben. In Einzelsummen sieht es aktuell im Vergleich zu 2010 wie folgt aus:

Anzahl Summe DAX MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013

In den drei Jahren konnte Xing die Anzahl der Profile um 30% steigern, während LinkedIn fast auf eine Verdreifachung kommt.

Im Durchschnitt bedeutet das folgendes für 2010 und aktuell:

Durchschnittliche Anzahl von MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013Bei den Followern ergibt sich ein anderes Bild: Hier ist LinkedIn auf dem Niveau von Facebook, während die durchaus interessante Funktion bei Xing nahezu unbekannt ist: fast 75% der Follower sind die in 2012 automatisch zugesteuerten Mitarbeiter der Konzerne selber:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013

Gerade die Followerfunktion scheint bei LinkedIn besser zu funktionieren: Allein Siemens oder SAP haben jeweils allein mehr Follower, als alle 30 DAX Konzerne bei Xing zusammen.

Extro

Von der neuen Funktion konnte man bei den Zahlen noch nichts merken. Stattdessen sind die Zahlen eine Fortführung des bekannten Weges. Für die Hamburger bitter: Mittlerweile gibt es bei LinkedIn sogar mehr Stellenanzeigen (darüber ein eigener Post) für Vollzeitstellen, als bei Xing: Damit brechen auch die Erlöse aus dem Recruitingumfeld langsam weg.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

….und keiner merkt es

Facebook LogoOkay, die Schlagzeile ist etwas hoch gegriffen. Trotz der Schwierigkeiten im Kontext der Messung von Zahlen beobachte ich ja verschiedene Dienste. Neben professionellen Diensten wie SocialBench oder Socialbakers gibt es auch noch den Dienst Alexa. Ich weiß, dieser ist in Punkto Genauigkeit nicht google-plus-logo-buttondie erste Wahl (wahrscheinlich auch nicht die Zweite), aber man bekommt Vergleichswerte über einen Zeitraum. Und der Dienst steht halt jedem zur Verfügung. Bei dem gestrigen Artikel über Domian, ist mir etwas aufgefallen, dass ich von allein gar nicht gemerkt hätte: Ich wollte ja nur zeigen, in wie weit Facebook Anteil am weltweiten Traffic hat und stellte fest, dass nach Pageviews Facebook Google überholt hat.

Die Zahlen

Während viele den Traffic von Pinterest verfolgen, habe ich mir aktuelle die Pageviews von Facebook und Google genauer angeschaut. Dabei ergaben sich im Dreimonatsvergleich folgende Werte:

Traffic Google FacebookAllerdings hat Google noch einen Trumpf im Ärmel: Das 2006 erworbene YouTube. Schaut man sich die Zahlen mit YouTube an, so ist das Verhältnis ein anderes:

Traffic Google Facebook YoutubeWas dabei interessant ist: Der Anteil von Google+ ist nach wie vor gering, auch wenn nach eigenen Bekunden über 500 Millionen Personen bei Google+ sein sollen. Ich selber bin ja seit Anfang an bei Google+ dabei, aber die hohen Nutzerzahl spiegeln nicht meine eigene Wahrnehmung wieder, die Alexa Zahlen da eher. Lustiges Detail am Rande: Im Zeitvergleich scheinen Facebook und Google Nutzung exakt antizyklisch zu sein:

Facebook Google Antizyklisch

So eine exakte Symmetrie lässt eher auf Messfehler, als auf Zufall hindeuten.

Strategie zählt

Bei Google+ habe ich eigentlich auf den Penetrationseffekt getippt. Das Wachstum von facebook scheint seit dem Börsengang eher dezenter zu verlaufen. Google und Facebook scheinen mittlerweile auf Augenhöhe zu sein. Was jetzt zählt, ist die Strategie: Facebook versucht mit dem Social Graph in die Kernkompetenz von Google einzudringen und durch die Social Jobs im Gebiet von LinkedIn zu wildern. Gleichzeitig wird die Monetarisierung mit dem Edgerank vorangetrieben. Google versucht es eher durch Penetration über die Handies:  Android kommt mittlerweile auf einen Marktanteil von 67% und bringt Google damit in die Haushalte. Facebooks Handypläne wiederum machen kaum noch von sich reden.

Extro

Ich muss selber sagen: Ich bin erstaunt. Hintergrund ist, dass selbst 1 Milliarde facebook Nutzer im Vergleich zu Google (also ohne Plus!) wenig erscheinen. Ich denke, der Titanenkampf wird auf Ausdauer und Innovation hinauslaufen. Ideen, wer das Rennen gewinnen mag, habe ich keine. Ihr?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoMan findet viele, englischsprachige Artikel, wie man im B2B Bereich Leads über LinkedIn generiert. Hierfür gibt es praktische bis hin zu amüsanten Artikeln. Im deutschsprachigen Raum sind diese noch eher selten, daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.

10 Wege, Business Leads mit LinkedIn zu generieren

Das Hauptargumente, sich bei LinkedIn zu engagieren sind Karriere und Geschäft. Zum Spaß gibt es andere Netzwerke (wie ich finde). Daher ein paar Grundlagen, um auf sich aufmerksam zu machen und LinkedIn effektiv einzusetzen.

1. Suchen Sie Ihre Kontakte

Klingt einfach, machen aber nicht viele: Das wertvollste, dass Sie haben, ist Ihr Netzwerk. Bauen Sie es auf. Damit meine ich nicht, einfach “kalt” zu kontakten, sondern Menschen aus Ihrem echten Netzwerk einzuladen. Hierzu bietet LinkedIn viele Helferlein, vom Alumni bis hin zu den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber. Es ist auch nichts anrüchiges, in den Kontakten bestehender Kontakte zu schauen. Allerdings ist ein gemeinsamer Kontakt kein Grund der Kontaktaufnahme, aber es finden sich immer wieder Perlen aus vergangenen Tagen. Für Hartgesottene: Exportieren Sie Ihr Xing Netzwerk und schauen, wer bei LinkedIn ist.

2. Pflegen Sie Ihr Netzwerk

Pflegen Sie Ihr Netzwerk, gratulieren Sie zur neuen Stelle und erkundigen Sie sich, was gute, alte Kollegen so machen. verteilen Sie Empfehlungen und Endorsements: So erhalten Sie selber welche und werden dadurch besser gefunden.

3. Pflegen Sie Ihr Profil

Klingt zwar trivial, aber nicht jeder tut es: Pflegen Sie Ihr Profil. Während sich bei Fach- und Führungskräften nicht immer etwas tut, so ist die Darstellung gerade für Freiberufler oder Existenzgründer essentiell. Besonders über Projekte können Sie Ihr Netzwerk auf dem Laufenden halten.

4. Erstellen Sie ein multlinguales Profil

Gar nicht viel Mühe macht die Erstellung eines multilingualen Profils. Auch wenn Sie gar nicht die Intention haben, im Ausland zu arbeiten: Sie werden besser gefunden und können zentrale Begriffe besser verwenden, ohne als Buzzwortspammer unangenehm aufzufallen.

5. Erstellen Sie ein Unternehmensprofil

Spätestens seit dem Umbau der Unternehmensprofile gilt: Als Unternehmer oder auch Selbstständiger ist die Erstellung eines Unternehmensprofiles ein Muss. Sie können hier viele Varianten nutzen: Erstellen Sie Produkte, machen Sie Ihr Unternehmensprofil mehrsprachig und sammeln Sie (wichtig!) Empfehlungen dafür ein. Sie sind Coach oder Unternehmensberater? Machen Sie ein Produkt über Ihre Kernkompetenz. Mit optischer Aufwertung wie Visualisierungen oder Banner können Sie auf sich aufmerksam machen. Vorteil gegenüber dem deutschen Xing: Ein Unternehmensprofil kostet, auch wenn Sie Videos nutzen, kein Geld. Gerade für Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler zu empfehlen!

6. Status Updates – Bleiben Sie im Orbit

Hin- und wieder sollten Sie sich, egal ob mit dem eigenen oder mit einem Unternehmensprofil, zu Wort melden. Teilen Sie interessante Artikel oder weisen Sie auf Neuigkeiten hin. Dabei sollten Sie auf eine permanente Eigenbeweihräucherung verzichten: Solche sind in sozialen Netzwerken eher schädlich. Machen Sie Ihr Profil zu einem Leuchtturm Ihrer Kernkompetenz.

7. Nutzen Sie Gruppen

Gruppen sind ein wichtiges Instrument: Nutzen Sie diese. Treten Sie ruhig mehreren Gruppen bei und lassen sich Zusammenfassungen schicken: Damit brauchen Sie nicht immer dabei zu sein. Teilen Sie interessante Artikel und erstellen Sie Polls: Damit können Sie Aufmerksamkeit generieren.

8. Nutzen Sie Endorsements und Empfehlungen

Mittlerweile sind über eine Milliarde Endorsements über LinkedIn verteilt worden. Nutzen Sie diese: Auch wenn man über die Sinnhaftigkeit streiten kann (keiner wird jemanden wegen ein paar Endorsements einstellen), so wirken diese positiv auf die Suche und Sie werden besser gefunden. Umgekehrt: Verteilen Sie auch ungefragt welche! Akquiriren Sie Empfehlungen für sich und Ihr Produkt. Hierbei sind Empfehlungen avon Kunden am wertvollsten.

9. Nutzen Sie LinkedInAds

Ein guter Trick, für günstig Geld Aufmerksamkeit zu erlangen, sind die LinkedInAds (früher: DirectAds): Diese sind die günstigste Form, “Werbung” zu schalten. Sie können dabei Ihre Zielgruppe so genau schalten, dass Sie mit einem Tagesbudget von 10 $ auskommen. Die deutschsprachigen LinkedInAds werden im Moment noch relativ wenig genutzt, also nutzen Sie die Chance als Early Adaptor.

10. Bleiben Sie am Ball

Es ist kaum sinnvoll, sich auf LinkedIn zu stürzen und wochenlang darin für Stunden am Tag zu surfen. Der Aufbau des Netzwerkes braucht seine Zeit. Machen Sie sich einen Plan: Jeden Montag ein Update, einmal im Monat nach neuen Kontakten suchen. Nutzen Sie die Mailagenten: Wenn jemand Ihren Beitrag kommentiert, sollten Sie schon zeitnah reagieren. Es besteht aber kein Grund, immer online zu sein. Nutzen Sie Ihre Zeit effektiv!

Weniger ist mehr

Wenn Sie LinkedIn nutzen, gibt es verschiedene Wege, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Seien Sie kreativ. So können Sie bei den Skills auch ein oder zwei kreative Einträge verwenden (Sesambrötchentester oder McDonalds Mitarbeiter des Monats April 1994) um auf sich aufmerksam zu machen. Erzählen Sie nicht dauernd, wie toll Sie sind…. auf die Idee müssen die Leute alleine kommen.

Extro

Wer Ihnen erzählt, wie man automatisch Leads ohne Arbeit generiert, will wahrscheinlich nur sein eigenes Buch verkaufen: Business Leads kommen nicht automatisch angeflogen. Akquise ist Arbeit, egal wo. Mit etwas Ausdauer und Geschick aber kein Ding der Unmöglichkeit. Seien Sie regelmäßig dabei und übertreiben Sie es nicht. Wichtiger ist es, sein Zeit geschickt einzusetzen.

Das Wichtigste ist aber: Nutzen Sie Ihr Netzwerk! Dieses ist das wertvollste, dass sie haben!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Logo GemaGestern sah ich einen Artikel auf Heise, der mich mal wieder fassungslos machte: Da wurde die Erde von einer “Beinahe” Katastrophe heimgesucht und in Russland wurde viele Menschen verletzt, und die Gema hat nichts Besseres zu tun, als Videos von Augenzeugen auf Grund von Autoradios, die im Hintergrund laufen, sperren zu lassen. Hier besteht Bedarf zu erläutern, ob die Gema nicht langsam ins Grundgesetz aufgenommen werden sollte, da deren Rechte vor allen anderen kommt. Einem normalen Bürger (und Steuerzahler) kann man hier kaum noch vermitteln, wozu die ganze Posse dient.

Die Gema….

GEMA BlockWer kennt Sie nicht: Den Anti Smiley auf YouTube. Dieser zeigt, dass ein Video in “deinem” Land nicht ansehbar. Dieses ist in Deutschland kein Zeichen der Zensur oder des staatlichen Eingriffes, sondern zeigt ein typisch deutsches Dilemma: Die Unfähigkeit einzelner Behörden (oder behördenähnlicher Strukturen). So sind nach Auswertung von OpenDataCity in Deutschland über 61,5% der 1.000 beliebtesten Videos gebannt:

YouTube Anteil gesperrter Videos

Die Situation um den Meteoriteneinschläge in Russland zeigt das Dilemma: Die Gema ist in der Lage, ein technisches System bei YouTube etablieren zu lassen, dass alle Videos sperrt, wo andeutungsweise diese involviert sein könnten, aber nicht befähigt, in ernsthafte Verhandlungen zu treten. Zwar wird seitens der Gema immer wieder betont, dass sie gesprächsbereit seien, aber da sich die Situation seit Jahren nicht geändert hat, erscheint das unglaubwürdig. Dieses wird dadurch verstärkt, dass in anderen Ländern mit ähnlichen Institutionen wie die Gema, eine Einigung durchaus erzielt wurde.

…das BGB und Schikaneverbot

Dadurch, dass die Situation so lange anhält, stellt sich die Frage: Was ist eigentlich die Zielsetzung der Gema? Ich bin gegen Raubkopien und bin der Meinung, dass Künstler eine angemessene Vergütung erhalten müssen. Aber woher soll die Vergütung kommen, wenn sich die Vertreter der Rechte gegen Einnahmen sperren? Durch die frühkindliche Blokadehaltung der Gema werden nicht nur Nutzer verärgert, sondern auch die Künstler um ihre Einnahmen gebracht.

Es drängt sich die Frage auf, ob das zähe durchhalten der Gema nicht selber schon gegen das Grundgesetz ist:

§ 226 Schikaneverbot

Die Ausübung eines Rechts ist unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen.
Hier könnten ja qualifizierte Menschen mal sich mit auseinandersetzen.
Ich habe auf jeden Fall den Klingelton meines Handys erstmal auf ein normales piepen umgestellt. Wenn man auf dem Marktplatz Dire Straits hört, handelt es sich sonst um illegale, öffentliche Wiedergabe….

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Heute bin ich an einem Tag über zwei Artikel gestoßen. Der eine Artikel beschreibt die aktuellen Mitgliederzahlen als Bullshit, der andere untersucht einen Einbruch der Instagram Zahlen im Dezember.

Zu den aktuellen Zahlen

Instagram und der Nutzereinbruch

Ein Artikel auf t3n machte heute die Runde: Im Dezember sind die Nutzerzahlen auf Instagram erst dramatisch eingebrochen und konnten sich nicht mehr erholen. Eine Statistik von AppStats zeigte dieses deutlich. Ich selber vertraue Alexa: Auch wenn Alexa die Page und nicht die App misst, so unterstelle ich mal, dass Nutzer global und nicht nur auf einem Medium davonlaufen. Die Gegenüberstellung sieht dann so aus:

InstagramHier kommen zwei Probleme zusammen:

  1. Instagram wird über mehrere Kanäle (Facebook, Page & Mobile) genutzt. Man kann diese Zahlen schlecht aggregieren.
  2. AppStats ist ein Drittanbieter. Genau wie Alexa, Zoomsphere oder Google kann man den Wahrheitsgehalt nur vermuten.

LinkedIn und die Nutzerzahlen

Anders sieht es bei dem Artikel von Liz Gannes aus. Diese kritisiert die unterschiedlichen Metriken. Die einen messen Unique Visitors (Google, Alexa), der nächste aktive Nutzer (facebook), die anderen wieder angemeldete Nutzer (LinkedIn, Xing). Sie vertritt die (durchaus korrekte) Meinung, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht.

Die Messung der angemeldeten Nutzer bei den Businessnetzwerken hat aber durchaus ihre Existenzberechtigung: So ist man in einem Businessnetzwerk nicht nur zum Spaß, sondern will sich beruflich austauschen. Und dieses geht halt nicht immer täglich, eine gewisse Langeweile ist also systemimmanent.

Das die Unternehmen unterschiedlich messen, hat wirtschaftliche Gründe: Während ein Nutzer auf Xing oder LinkedIn seinen Wert durch ein qualitativ hochwertiges Profil hat (da diese durch Recruiter und so gefunden werden), ist diese bei Facebook egal. Hier interessiert nur Traffic, da nur dieser Umsatz generiert.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Daher stehen wir vor der Problematik: Was nun?

Eigene Statistiken vs. Drittanbieter

Die Anbieter der sozialen Netzwerke bieten oft eigene Zahlen an. Voran Facebook und LinkedIn, die mit ihren AdPlannern Zugriff auf hauseigene Statistiken gewähren. Auch andere Mittel (wie Anzahl der Follower und Mitarbeiter auf Unternehmensprofilen) bieten sich an. Wenn alles nichts hilft (und keine aktuellen Pressemitteilungen vorliegen), kann man auch bei manchen Drittanbietern schauen. ich persönlich mag Alexa. Nicht nur zu einem großen Teil kostenfrei, auch scheinen die Zahlen sehr gut zu passen (zumindest nach meinem eigenen Blog zu urteilen: Hier habe ich Abweichungen in Höhe von 5 – 10%, was ich für erstaunlich gut halte).

Aber auch die Drittanbieter haben hin- und wieder Macken:

Facebook ZahlenSo zeigt Zoomsphere zum Beispiel Schwankungen bei Facebook, die am Tag mal 50 Millionen Nutzer darstellen. Noch schlimmer SocialBakers: Diese zeigen teilweise Statistiken aus 2010 an (!). Ich hatte mal nachgefragt, wie das kommt und tatsächlich kam eine Antwort: “Oups, gar nicht gesehen” …. geändert wurden die falschen Zahlen aber nicht.

Aber auch die die Zahlen der sozialen Netzwerke an sich hapern hin- und wieder. Drei Beispiele:

  1. DBSAGSo findet man immer wieder Unternehmensprofile bei Xing, denen man nicht folgen kann, aber Follower haben. Wahrscheinlich wurden die Mitarbeiter automatisch zu Followern gemacht, ergibt aber kaum Sinn, wenn ein Profil nicht gepflegt wird. Bei denen, wo ich dass das letzte mal geblogt habe, wurde das nun korrigiert, es gibt aber immer noch welche, aktuell zum Beispiel Deutsche Börse Systems AG
  2. SiemensEin anderes Beispiel, auch aus den Bereich Unternehmensprofile bei Xing: Im Zeitablauf hatte die Firma Siemens: Diese hatten Ende 2010 über 21.00 0 Mitarbeiter, ein Jahr später 15.000, im Februar nur noch 8.000 um dann im August wieder den Wert aus 2010 anzunehmen. Diese Schwankungen werfen doch ein paar Fragen bezüglich der Messungen und der Metrik auf.
  3. Beispiel aus LinkedIn: Hier wird der AdPlanenr (gerade bei Millionenereignissen) öfter mal “zurückgesetzt”. So war die 100 Millionen Marke gerade zum Zeitpunkt von Fukushima erreicht. Da dieser zeitpunkt ungünstig war, zeigte der AdPlanner über Wochen die gleichen, alten Werte an.

Um das Ganze noch etwas zu verkomplizieren, kommunizieren manche Unternehmen die Neuanmeldungen (Xing), während andere den Nettozuwachs (LinkedIn) zu veröffentlichen.

Die Krux mit den medialen Wegen

Eine weitere Schwierigkeit besteht in den medialen Wegen: Sind die einen als Apps über Facebook aufrufbar, so arbeiten die anderen über die Page und bieten eigen iPhone / Android Apps an zur mobilen Nutzung. Es gibt aber kaum bis gar keine Anbieter die dieses aggregieren und so kann man diese Zahlen schlecht bis gar nicht vergleichen oder vermischen. So kann man die Facebook App Identified mit Silp vergleichen, aber nicht mit BranchOut, da diese über Facebook nur noch die Authorisierung machen. Und wie vergleicht man die Nutzung einer Facebook App mit den Zugriffen auf LinkedIn oder Xing?

Was fehlt: Der Standard

Im Moment buhlen Anbieter mit Zahlen. Gerade bei Neuaufsteigern ist eine schlechte Vergleichbarkeit sogar gewünscht, diese nutzt nur den Anbieter im oberen Segment. Als erstes müsste definiert werden, was ein Nutzer ist: Einer mit angemeldeten Profil oder jemand, der die Seite aufruft. Während der Meter in Paris in Platin liegt, kocht im Social Media Umfeld jeder sein eigenes Süppchen. Auch fehlt eine Überleitung: Ist ein Nutzer einer App gleichbedeutend mit einem Seitenaufruf über das Internet? Hier muss sich erts noch ein Standard etablieren. Nach Austausch des DoubleClick AdPlanners durch das GDN wird so eine  Standardisierung wohl auch nicht von Google kommen.

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Ich selber zeige trotz aller Für und Wieder gern Zahlen auf und vergleiche diese, auch wenn es schwer fällt. Hin- und wieder braucht man trotz aller Unzulänglichkeiten ein paar Beispiele. Und auch wenn man Zahlen nicht immer trauen kann, so bieten sie zumindest Trendangaben und können für Vergleiche herangezogen werden. Eine gesunde Portion Skepsis sollte aber immer dabei sein.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Ein Profil anlegen ist schnell erledigt. Trotzdem hadern einige damit. Schaden kann ein LinkedIn Profil kaum, daher ist dieser Artikel wirklich für Leute gedacht, die noch kein LinkedIn Profil besitzen und soll Schritt für Schritt durch die Anmeldung führen.

Profil anlegen

Neues LinkedIn Profil 1Ein Profil ist schnell angelegt. Besuchen Sie dazu die Seite LinkedIn.Com, wo Sie bereits auf der Startseite die wichtigsten Felder für die Neuanlage Ihres Profils finden. Füllen Sie diese Felder aus. Sie können bei LinkedIn auch mit Pseudonym arbeiten. Zwar ist dieses nach den Richtlinien nicht gestattet, wird aber auch nicht “verfolgt”. LinkedIn führt Sie dann zum nächsten Schritt.

Neues LinkedIn Profil 2Hier müssen Sie nun die wichtigsten Felder ausfüllen, wie zum Beispiel Ihren Wohnort einschließlich Postleitzahl, in welcher Position Sie sich befinden und ganz wichtig, der Unternehmensname. Achten Sie dabei auf die genaue Schreibweise, da Sie so im weiteren Verlauf dem Unternehmen zugeordnet werden.

Neues LinkedIn Profil 3Danach kommt die obligatorische Bestätigung per Mail. Sie müssen an dieser Stelle Ihr neues Profil über die erhaltene Mail verifizieren. Diese Mailadresse ist bis auf weiteres auch Ihre “primäre” Adresse, an die LinkedIn die Nachrichten versendet.

Neues LinkedIn Profil 4Beim nächsten Schritt sollten Sie aufpassen. Hier möchte LinkedIn einen Abgleich vornehmen, wen Sie so kennen. Was nicht deutlich wird: Personen, die noch nicht bei LinkedIn sind, werden damit von Ihnen eingeladen. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt sich damit befassen, auch ein Import von Xing Kontakten bekommt man hin. Dieses sollte man aber gezielt, und nicht pauschal tun. An dieser Stelle: Hände weg! Sie können den Schritt auch überspringen (siehe Pfeil).

Neues LinkedIn Profil 5 An dieser Stelle können Sie einen eventuell vorhandenen Twitter Account mit Ihrem LinkedIn Profil verknüpfen. Hierbei wird angeboten ein “Hallo Welt” Tweet über Ihr neues LinkedIn Profil bekannt zu machen. Das Verknüpfen hat den Vorteil, dass Sie später über Aktivitäten twittern können. Interessant ist das sicherlich, wenn Sie beruflich schon viel mit Twitter tun. Für alle anderen: Sie können den Schritt auc überspringen, ein späteres Verknüpfen geht auch noch.

Neues LinkedIn Profil 6Jetzt bietet Ihnen LinkedIn die Möglichkeit, ein Premium Account abzuschließen. Dieser ist mit 29 $ im Monat teuer – und gerade zu Beginn eher unnötig. Anders, wie zum Beispiel von Xing bekannt, können Sie LinkedIn auch in der Basisversion vernünftig nutzen. So ist zum Beispiel die Suche auch für Basismitglieder schon funktional ausreichend.

Neues LinkedIn Profil 7 Jetzt sind Sie schon sehr weit. An dieser Stelle bietet Ihnen LinkedIn die Möglichkeit, Ihr Profil Schritt für Schritt zu vervollständigen. Denken Sie daran, um so vollständiger ein Profil ist, umso besser wird es gefunden. Gerade für Freiberufler und Existenzgründer ist ein gepflegtes Profil wichtig. Auf der anderen Seite können Sie die Pflege zu einem beliebigen, späteren Zeitpunkt vornehmen.

Jetzt ist es da – erste Schritte

So sieht Ihr LinkedIn Profil nun aus.

LinkedIn Optimieren 2

Sie können es, wenn Sie wollen, weiter ausfüllen. Hierzu müssen Sie auf “Profil LinkedIn Optimieren 1bearbeiten” gehen, was Sie oben in der Menüleiste finden. Hier können Sie ein Foto einfügen, Fähigkeiten ergänzen, eine eigene LinekdIn Adresse (sog. Vanity URL) definieren und verschiedene, andere Tätigkeiten bezüglich Ihres Profils vornehmen. Auch ein Photo hochzuladen, halte ich für wichtig: Die Visualisierung Ihrer Person schafft Vertrauen.

Was ich an dieser Stelle aber wichtiger finde: Achten Sie auf die Neues LinkedIn Profil 8Privatsspähreneinstellungen. Diese können Sie oben unter “Einstellungen” anpassen. Diese finden Sie oben rechts, wo Ihr Name steht und dann die Klappbox dazu öffnen. Ein oder zwei Minuten sollten Sie sich diese mal anschauen. Wenn Sie Einstellungen öffnen, sehen Sie bereits die wichtigsten Werte:

Neues LinkedIn Profil Einstellungen 1

  1. Hier kommen Sie wieder zum Einstellungsbereich Profil
  2. Darf man Sie “sehen”, wenn Sie ein Profil besuchen?
  3. Dürfen Ihre Kontakte sichtbar für andere sein?
  4. Was davon ist öffentlich, daher über Google auffindbar?

Ein paar weitere Einstellungen finden Sie auf der zweiten Seite (“E Mail Einstellungen”)

Neues LinkedIn Profil Einstellungen 2

  1. Hier kommen Sie in den Bereich E Mail Einstellungen
  2. Hier können Sie entscheiden, worüber Sie LinkedIn per Mail informieren soll
  3. Hier können Sie einstellen, wie Sie kontaktiert werden können. Gehören Sie einer gehobeneren Managementposition an, können Sie “kaltkontakten” damit verhindern.
  4. Hier können Sie weitere Zusammenfassungen, wie für Gruppen, administrieren

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Es gibt viele Protagonisten, die ein vollständiges Profil fordern. Ob Sie das wirklich brauchen, ist davon abhängig, was Sie mit dem Profil vorhaben. Zur reinen Netzwerkpflege reicht auch ein rudimentäres Profil. Wollen Sie sich aktiv beteiligen und gefunden werden, sollten Sie das Profil schon mehr ausarbeiten.

Wie Sie ein Netzwerk aufbauen, beim nächsten mal….

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Ist es wirklich schon ein Jahr her, dass ich meinen sehr subjektiven Rückblick auf das Jahr 2011 erstellte? Ich endete mit den Worten, dass es 2012 auch spannend werden würde, und das wurde es auch.

was passierte

Linkedin über 200 MillionenDurch meinen Blog kümmere ich viel um das amerikanische Netzwerk LinkedIn. Dieses hat zum Jahresende über 200 Millionen Mitglieder. Was passierte noch im selben Kontext? Schauen wir nch mal zurück, was im Jahr 2012 so alles passierte. Vieles davon ist wahrscheinlich noch bekannt.

Januar

Im Januar war der im Nachhinein niedliche Shitstorm der IngDiBa. Dieser war in so fern erstaunlich, dass er sich in einen Anti Shitstorm wandelte. Was man auch hier wieder sehen konnte: Ein gesunder Shitstorm hat noch keinem Unternehmen geschadet.

Logo PinterestIm Januar stiegen auch die Einladungen für Pinterest stark an. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Online Foto Pinnwand Dienst nahezu unbekannt, hatte seitdem aber einen enormen Anstieg verzeichnet.

Mittlerweile hat sich der Dienst etabliert und rangiert bei Alexa auf Platz 36 und auch in Deutschland immerhin noch auf Platz 75 der meistbesuchtesten Webseiten der Welt.

Februar

Der Februar startete mit der Veröffentlichung des Prospektes für den anstehenden Börsengang von Facebook. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch rosa und die begleitenden Banken waren von einem Börsenwert von 100 Milliarden Dollar überzeugt – ein Wert, den ich irgendwie nicht nachvollziehen konnte. In der Schweiz konnte sich LinkedIn deutlich von Xing absetzen.

Ein eher lustiges Highlight war ein misslungener Tweet und seine Geschichte der EVAG.

März

Im März war dann der BranchOut Boom. Kurzfristig war der amerikanische Karriereappanbieter in aller Munde und die Zugriffszahlen explodierten.

Gleichzeitig widmete ich mich auch wieder dem Thema, wann die Beratung um Social Media erwachsen wird. Mein etwas älterer Artikel hierzu stellte sich im Branchenschmunzler des Jahres 2012 in der DIN SPEC 91253 unter Beweis. Zur allgemeinen Erheiterung nach wie vor gut geeignet.

April

Im April hat Google+ seine Optik stark überarbeitet. Der Boom von BranchOut ging weiter und veranlasste mich dazu, mal etwas Aufklärungsarbeit zu leisten, dass es sich hierbei nicht nur um eine App handelt. Ansonsten war der April eher von Detailverbesserungen geprägt, wie die iPad Version von LinkedIn.

Mai

Im Mai verlaibt sich LinkedIn den Präsentationsspezialisten Slidesshares ein. Ich versuchte über Sinn und Nutzen der Anwendungen zu schreiben, die sich mittlerweile erledigt haben. Die Api gibt es aber noch. Xing gab bekannt, einen neuen CEO zu bekommen, Herrn Vollmöller.

Juni

Der Juni 2012 begann äußerst turbulent: Gehackte Passwörter, Schufa & facebook und mehr ließen kurzfristig an der Sinnhaftigkeit an Social Media zweifeln. Noch mehr Wochen wie die erste Juniwoche hätte mein Blog nicht überstanden. Aber auch solche turbulente Zeiten gehen herum.

Eine sinnvolle Erweiterung war von LinkedIn die Möglichkeit, nun Unternehmensnachrichten zu targeten.

Juli

Im Juli, traditionell Sommerloch, ging LinkedIn mit einer neuen Optik an den Start. Vorher hatte ich noch eine Liste für Herrn Vollmöller erstellt, was Xing so alles zu tun hat.

August

Silp Logo

Im August kam dann der nächste Recruitinganbieter: SILP. Erstaunlich war dabei, dass selbst der bis dahin abgeklungende Boom von Branchout noch getoppt wurde und in unter 2 Wochen eine Million Nutzer aktiviert werden konnten. In einem Kommentar zu Facebook setzte ich mich damit auseinander, ob ein Unternehmen gut oder böse sein kann. Ein Klassiker war die nunmehr dritte Auflage des Vergleiches von Xing- und LinkedIn Profilen bei DAX Unternehmen.

September

Der September war eher ein langweiliger Monat: Neue iPad Version bei LinkedIn, bing integriert Facebook Bilder. Der Monat wäre völlig unspektakulär geworden, wenn sich nicht Bettina Wulff mit Google angelegt hätte. Allerdings spielte wohl das “zufällig” zu diesem Termin erscheinende Buch da mit herein.

Oktober

Am spannendsten am Oktober war die Emanzipation von BranchOut. Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht glauben wollte, dass es sich hierbei nicht nur um eine App handelt, wurde jetzt davon überzeugt.

November

Wieder zurück zu LinkedIn. Mit mittlerweile über 3 Millionen Mitgliedern in der DACH Region zeigt LinkedIn, dass es nicht nur Konzerne kann. Ansonsten wurde es im November interessanter, dass @ Zeichen wurde als Marke geschützt. Ein interessanter Schritt war, dass Facebook nun eine Jobbörse startete, wenn auch etwas buggy und nur von Drittanbietern mit Jobangeboten gespeist. Die Anzahl der Jobpostings ist seitdem von 1,7 auf 1,9 Millionen gestiegen, allerdings denkt Facebook nach wie vor, dass Germany in Pennsylvania liegt….

Dezember

Der spannendste Monat war nahezu der Dezember. Er begann mit dem Relaunch von So.Cl. Nahezu zeitgleich habe ich noch mal verglichen, wo Personen am ehsten deutschen Konzernen folgen, Facebook, LinkedIn oder Xing. Das größte Echo im Social Media Dschungel erzeugte die Veröffentlichung von Google+ Communities.

was wird?

Wer Prognosen im Social Media Umfeld macht, muss über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen. Ich bleibe bei der Aussage wie 2011 – es wird spannend bleiben. Noch scheint sich nichts zu verfestigen und alles bleibt in Bewegung. Allerdings eine gute Grundlage, darüber zu bloggen …. was auch Unternehmungen zusehends machen sollten….

Immer aktuell bleiben: G+


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Mein Blog wird immer mehr gefunden (Erst mal lieben Dank an alle fleißigen Twitterer,  Liker und wie man das so nennt). Ich stelle über die Keywords, mit dem mein Blog gefunden wird, fest, dass meine Leser verstärkt Personen sind, die sich mit einem Profil bei LinkedIn profilieren möchten und grundsätzliche Fragen haben. Der Anstieg ist nicht nur bei LinkedIn Mitarbeiter Sucheden neuen Profilen zu erkennen. Haben bis vor einem Jahr vorrangig große DAX Konzerne Mitarbeiter bei LinkedIn gesucht, neigen mittlerweile auch kleine TecDAX Unternehmen zum Recruiting über LinkedIn. Bei Kontaktanfragen ist mittlerweile ein ähnliches Bild. Mit der Zunahme an Profilen bei LinkedIn kommen auch zugegebenermaßen Kontaktanfragen, die ich beim besten Willen nicht zuordnen kann.

Die interessantesten Fakten für Um- und Einsteiger….

Xing LinkedIn UnterschiedeIch habe mal die wichtigsten Fragen zusammengetragen, die ich aus den verschiedenen Schlüsselwörtern herauslesen und interpretieren konnte. Viele davon lassen sich schnell und zügig beantworten.

Muss ich von Xing zu LinkedIn wechseln?

Wechseln muss keiner. Sie können ein LinkedIn Profil auch erst mal zusätzlich anlegen. Das Netzwerk aufzubauen, dauert seine Zeit. Ein LinkedIn Profil parallel zu nutzen kann nicht schaden, zumal die Netzwerke gar nicht so eine hohe Überschneidung haben, wie man vermuten mag.

Wie hoch sind die Kosten bei LinkedIn?

Die Preise für LinkedIn sind für einen Einsteiger einfach zu beziffern: Die Einsteigerversion (auch Freemium genannt) kostet nichts. Wenn Sie nicht zum Heavy User mutieren sollten Sie es dabei belassen: Eine vernünftige Suche zum Beispiel hat die Einsteigervariante auch. Pi x Daumen: Erst wenn Sie täglich mindestens eine halbe Stunde am Tag auf LinkedIn verbringen, sollten Sie sich den Mehrwert eines Premiumaccounts überlegen. Details finden Sie hier.

Kann ich ein Unternehmensprofil anlegen?

Ja! Und sollten Sie auch. Gerade als kleiner Unternehmer, Selbstständiger oder Freelancer ist ein Unternehmensprofil Gold wert: Durch die Möglichkeit, sich empfehlen zu lassen, steigern Sie die Sichtbarkeit gerade in Ihrer Zielgruppe und werden besser gefunden. Vor- und Nachteile eines Unternehmensprofils im Vergleich zu Xing finden Sie hier.

Kann ich meine Kontakte von Xing mitnehmen?

Per Knopfdruck leider nicht. LinkedIn hat aber eine Schnittstelle, die so alles frisst, was einigermaßen strukturiert ist. Ein Export von Xing via VCF ist für Premiummitglieder von Xing kein Problem. Basismitglieder von Xing dürfen Ihre Kontakte nicht am Stück herunterladen. Hier ist etwas Handarbeit angesagt. Eine genaue Anleitung finden Sie hier. Aber an zwei Sachen denken: a) Achten Sie darauf, nicht pauschal alle Mails mit Netzwerkeinladungen überziehen und b) fremde Mailadressen woanders hochzuladen sollten Sie immer unter den Aspekt Datenschutz überdenken.

Sehe ich auch, wer mein Profil besucht hat?

Klares “Jein”. Als Freemiummitglied bekommt man bei LinkedIn nicht die vollständige Liste. Und zum anderen: Es kann sein, dass nur der Vorname oder “LinkedIn Mitglied” zu sehen ist. Das liegt aber an den Privatsphäreneinstellungen des Besuchers: Sie können unter Einstellungen sich entscheiden, wie Sie gesehen werden.

Was sind sonst Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn?

Der Hauptunterschied liegt zwischen Xing und LinkedIn, dass LinkedIn wesentlich stärker auf das Netzwerk fokussiert. Kontaktanbahnungen sind nur erwünscht, wenn Sie jemanden kennen. So wird bei der Kontaktanfrage auch gefragt, woher Sie jemanden kennen. Klicken Sie “Kenne ich nicht” als Begründung an, wird die Kontaktanfrage bereits vom System abgelehnt. Hier sollten Sie besser Vorstellungen nutzen.

Mit Mails ist es genauso: Dürfen Sie bei Xing als Premium jede Menge Personen anschreiben, so geht das bei LinkedIn in der Form nicht: Kalte Mails sind weniger erwünscht und werden mit 10 $ abgestraft. Der beste Schutz gegen einen LinkedInButler oder Automatismen zum Massenversand von Nachrichten.

Extro

Gefühlt ist LinkedIn ähnlich zu nutzen wie Xing auch. Die Funktionen sind halt vielfältiger und machen die Oberfläche manchmal umständlicher. Für Einstiger ist daher die iPad Variante wesentlich übersichtlicher. Ansonsten: Da muss man durch, meine Tochter ist gerade von der Grundschule aufs Gymnasium gekommen – die Umstellung muss ähnlich gewesen sein.

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Intro

Logo SoClGestern hat Microsoft seinen sozialen Netzwerk So.Cl eine neue Optik verpasst. Statt in Facebook blau erstrahlt es nun in einem grün-blauen Türkis. Damit wurde das erst vor einem Jahr veröffentlichte soziale Netzwerk überarbeitet. Inhaltlich hat sich auch einiges getan. Auf jeden Fall ist die Optik stärker auf die Visualisierung ausgelegt, zwei große Stränge des Feedes versorgen den Nutzer mit Neuigkeiten und Bildern. Mit einem neuen Outfit will So.Cl stärker wachsen. Zumindest Gestern war dort der Teufel los, vielleicht werden die einen oder anderen Nutzer dort auch hängen bleiben und sich verstärkt engagieren. Im Mittelpunkt ist aber nach wie vor die Suche, nicht persönliche Profile oder Fanseiten.

So sieht es aus

Ein erster Blick zeigt, dass die Optik nun etwas frischer und moderner wirkt. Ob das grün wirklich jedem gefällt, sei dahingestellt, aber es bietet die Möglichkeit für So.Cl zur Abgrenzung:

SoCl nach Relaunch

SoCl nach Relaunch

Eine der Details, die zwar nicht unbedingt sofort ins Auge fallen, dem Nutzer einen guten Mehrwert verschaffen, sind die “Interests”. Wenn man ein Bild taggt, so wird dieses Tag automatisch seinen Interessen zugeordnet, weiteren kann man manuell folgen. So kann man zu einem Thema schnell einen Stream finden. Das Suchen nach Material ist zum Beispiel im Vergleich zu Pinterest und Google+ damit effektiver und schneller.

SoCl interests

SoCl interests

Mit den Interessen wurde die Suche in So.Cl weiter fokussiert.

Extro

Ob So.Cl einen massiven Ansturm an Nutzern erreicht, bleibt abzuwarten. Einen Ähnlichen Anstieg wie bei Google+ kann ich mir nicht vorstellen. Auf der anderen Seite ist So.Cl von Microsoft: Die betreuenden Fuselabs stehen (zumindest in der Außendarstellung) nicht unter einem ähnlichen Erfolgsdruck wie ein StartUp. Schon heute lässt sich So.Cl hervorragend nutzen, um seinen Blog (oder Unternehmensseite) bei bing zu pushen. Das mag befremdlich wirken, aber bing ist nicht so überoptimiert wie Google. Und das bedeutet, man hat gute Chancen, gegen etablierte Seiten wie Amazon oder Zalando, die mit Millionenbeträgen Ihre Seiten optimieren, zu bestehen.

Eines hat So.Cl auf jeden Fall mit Pinterest gemein: Ein Engagement dort macht einfach Spaß.

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