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xing logoDie Unternehmensprofile haben bei Business Netzwerken eine wichtige Bedeutung für die Unternehmenskommunikation, gerade im Bereich im Employer Branding. Während LinkedIn, Facebook und Twitter hier Millionen von Followern allein für die DAX Konzerne anziehen, sind die Unternehmensprofile bei XING vergleichsweise unbekannt. Nun versucht XING, diese Unternehmensprofile weiter als Cash Cow auszubauen und verärgert Nutzer durch eine enorme Preissteigerung.

Die Ankündigung

Folgende Mail erhielten Betreiber der bisherigen Standard- und Plus Unternehmensprofilbetreiber:

Lieber Herr ,

Sie haben bestimmt schon davon gehört: Das neue Employer Branding Profil von XING & kununu ist da – und damit viele neue Features und Möglichkeiten, noch mehr potenzielle Kandidaten für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Wichtig: Die Entwicklung der XING Unternehmensprofile „Standard“ und „Plus“ wird eingestellt. Ihr bestehender Vertrag dazu verlängert sich ab Dezember deshalb nicht mehr automatisch. Aufgrund der anstehenden Vertragsveränderung werden wir Sie seitens XING oder kununu rechtzeitig mit einem individuellen Upgrade-Angebot kontaktieren. Unsere Empfehlung: Steigen Sie jetzt auf das neue Employer Branding Profil um und sichern Sie sich alle Vorteile!

Der Nutzen von Kununu ist ja überschaubar. Trotzdem scheint XING viel auf diese Karte setzen zu wollen. Die Mail liest sich ansonsten, dass es gar keine, kostenfreie (oder günstige) Variante mehr existiert. Tatsächlich wird es noch ein kostenfreies Profil mit rudimentären Funktionen geben, wie XING auf Twitter bestätigte:

Tweet XING

Und tatsächlich, wenn man auf der Seite lange scrollt, kommt der Hinweis. Mit der kostenfreien Alternative kann man immerhin noch Logo einbinden und Status Updates schreiben. Allerdings ist mehr nicht möglich, mehr einzubinden, und dazu muss dass Employer Branding Profil genutzt werden. Dieses kommt dann, zum Beispiel bei einem Freiberufler auf 395 € netto im Monat, ohne dass er einen weiteren Mehrwert hätte.

Extro

Wenn der XING CEO Thomas Vollmöller gerade nach dem Shitstorm aus der Schweiz davon sprach, besser zu kommunizieren, so ist das aktuell wieder nicht geglückt. Tatsächlich soll Kununu als Mehrwert angepriesen werden, ohne dass eine Vielzahl von Nutzern dieses wünschen oder gar brauchen. Für kleinere Betriebe und Firmen macht ein Engagement bei den Kosten fast gar keinen Sinn mehr. Hier muss quasi ein Produkt des Mitbewerbs genutzt werden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Hin und wieder versuche ich, Vergleich zu ziehen. Dieses mal habe ich mir die Follower mal genauer angeschaut. Wie unterscheiden sich die Plattformen in der Reichweite? Wie bereits öfters versucht, habe ich die DAX Konzerne genommen. Diese haben eine insgesamt hohe Reichweite (unabhängig von den sozialen Netzen) und sind meistens auch hinreichend vertreten. Man meint, Facebook wäre allein auf weiter Flur, aber stimmt diese Intuition? Angeschaut habe ich mir Facebook, Google+, LinkedIn, Twitter und XING.

Logo soziale Netzwerke Facebook GooglePlus LinkedIn Twitter und XING

Vergleich Vorgehensweise

Einige werden jetzt berechtigte Kritik aufweisen. tatsächlich hinkt der Vergleich, so dass man die Ergebnisse nur als Indikator sehen darf und nicht als empirische pure Wahrheit. Mehrere Faktoren stechen dabei ins Auge:

  • Bei manchen Plattformen können die Konzerne mehrere Profile, teilweise zweckgebunden, führen, auf anderen nur eins.
  • Reichweite ist nicht gleich Reichweite (Stichwort Relevanz)
  • Bei manchen gibt es Fangates und Follower wurden damit erkauft
  • Bei Google+ kann man die Anzeige der Follower ausschalten. Zwei Unternehmen haben das getan und gehen damit nicht in die Statistik mit ein. Eines der beiden Unternehmen ist BMW, und bei knapp 200 Millionen Seitenaufrufen ist die Nichtberücksichtigung eine Verzerrung.

Nur um ein paar Punkte selbstkritisch aufzuzählen. Daher sind die Zahlen nur indikativ, nicht absolut.

Die Zahlen

Betrachtet wurden alle DAX Konzerne. Schaut man auf die nominale Anzahl, so haben alle 30 DAX Konzerne folgende Anzahl an Followern:

Anzahl Follower DAX bei sozialen Netzwerken nominal

Die Verteilung verwundert nicht: Facebook ganz weit vorne, an zweiter Position LinkedIn, gefolgt von Twitter und danach Google+. Xing gibt es auch noch, ist aber mit 280.000 Followern für alle 30 DAX Konzerne mit einer ähnlichen Reichweite wie StayFriends ausgestattet.

Schaut man sich die Unternehmen mit den meisten Follower an, so wird das Rennen ausschließlich zwischen Facebook und LinkedIn ausgetragen. Von den 30 Konzernen haben jeweils 15 die meisten Follower auf Facebook und LinkedIn.

Meisten Follower DAX bei sozialen Netzwerken nominal

Um die Ergebnisse etwas zu relativieren, habe ich die Anzahl Follower gescored: Ein Punktesystem. Für das soziale Netzwerk mit den meisten Followern gab es 4 Punkte, das Zweitbeste 3, das Drittbeste 2 und das Viertbeste Netzwerk noch einen Punkt. Dieses für alle 30 Konzerne ergibt summiert:

Scorepunkte Follower DAX bei sozialen NetzwerkenErstaunlich ist hierbei, dass XING noch deutlich vor Google+ liegt.

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Wie bereits einleitend geschrieben: Nicht die endgültige Wahrheit, aber für den einen oder anderen ein paar Grafiken mit Indikatorwirkung.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

 


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Heute wurde ich von Johannes Lenz auf einen Google+ Beitrag von André Vatter aufmerksam gemacht: Es war ein Beitrag über eine Plattform, SellHack genannt. Dieses ist eine Browserextension für den Google Chromebrowser, der

So funktioniert es

Über die Seite SellHack kann man die Browserextension herunterladen. Vor der Benutzung ist eine Registration notwendig:

SellHack 1Danach ist die Extension im Google Chromebrowser aktiv: Das bedeutet, ein Profil hat jeweils einen neuen Button mit der Aufschrift “Hack In”

SellHack neuer ButtonWenn man den Button nutzt, so erscheint nach kurzer Zeit entweder eine Mailadresse, oder ein Text:

SellHack Ergebnis

Sicherheitslücke? Eher kaum!

Im ersten Moment dachte ich, so etwas wäre eine schwere Sicherheitslücke. Und tatsächlich kommen bei Personen von Siemens und anderen Konzernen durchaus valide Ergebnisse.

Selber als “Hack” tituliert, schreiben die Betreiber selber:

The data we process is all publicly available. We just do the heavy lifting and complicated computing to save you time. We aren’t doing anything malicious to the LinkedIn website. We think browser extensions are the best way to personalize an individuals web experience. We love LinkedIn and are trying to make it better for the community.

Das Tool scheint eher auf Brute Force zu setzen, also der industrialisierten Form von Versuch und Irrtum. Bei meiner Frau funktioniert es nicht:

SellHack und KarenSchaut man sich nun die API an, so fällt einem folgendes auf:

SellHack APIDabei ist das “ß” in meinem Namen hilfreich: Jeder, der deutschen Sprache mächtigen, Person, ist  sofort klar, dass die Mailadresse statt dem scharfen S ein Doppel S enthalten würde. Dieses scheinen die Macher von SelfHack noch nicht zu wissen.

Wenn man das Tool mehrfach ausprobiert, kommen einen eher Assoziationen mit Yasni oder 123People in den Sinn. Das würde auch mit dem Hilfetext, den SellHack anbietet, passen.

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Die Nutzung dieses Tools passt schon mal nicht zur Nutzervereinbarung mit LinkedIn:

Auf LinkedIn basierende, abgeleitete Arbeiten oder andere, den Diensten zugrunde liegende Technologien, oder den Inhalt anderer Nutzer als Ganzes oder teilweise anzupassen, zu verändern oder zu erschaffen, es sei denn, dies ist nach dem Entwicklerprogramm von LinkedIn zulässig

Davon abgesehen kann das Tool einem Recherchen ersparen, die mit Google, Yasni oder 123People auch möglich sind. Ganz praktisch, aber auf keinen Fall ein “Hack”. Wer es installiert, sollte sich im Klaren sein, dass dieses nicht mit der Erlaubnis von LinkedIn geschieht. Auch die Anmeldung finde ich nicht sehr vertrauenerweckend. Ich rate von der Nutzung daher ab.

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Logo AlexaIch beschäftige mich ja nicht nur mit LinkedIn, sondern auch regelmäßig mit Social Media im Allgemeinen. Hier greife ich auch immer wieder gern auf das Tool Alexa zurück.

Alexa gehört zum Haus Amazon. Zielsetzung ist es, ein Internetranking aufzubauen. Damit hat es eine vergleichbare Zielgruppe wie zum Beispiel ComScore. Dabei wird Alexa häufig auf Grund der Erhebung kritisiert. Allerdings findet es immer wieder Verwendung, daher sollte man es durchaus beachten.

So sieht es aus

Wenn man Alexa erstmalig besucht, so wird man aufgefordert, dass neue Design mal auszuprobieren:

Neues Alexa 1Folgt man dieser Aufforderung, so erhält man ein wesentlich hübscheres Design. An Stelle einer Optimierung für den Netscape Navigator ist die Optik wesentlich hübscher und aufgeräumter:

Neues Alexa 2An den Details scheint sich allerdings weniger geändert zu haben. Nach wie vor wird ein globales Ranking für die 20.000.000 am meisten besuchten Websites dargeboten, unterschieden nach Global und Länderstatistiken. Einzelne Websites können näher untersucht werden, wobei Detaildaten “nur” für die Top 100.000 existieren.

Neues Alexa 3(Für eine detailliertere Ansicht auf die Anhang Seite bitte gehen). Nach wie vor stehen Auswertungen für die einzelnen Websites global und nach Topländern, und für die Top 100.000 Seiten weitergehende demografischen Daten zur Verfügung. So wie ich das erkennen kann, hat sich da wenig geändert. Daher gehe ich davon aus, dass es sich nur um einen (dringend notwendiges) Facelift handelt.

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Wie schon gesagt: Das Gelbe vom Ei ist Alexa auch nicht. Aber es ist eine kostenfreie Alternative, und zum Herleiten von Tendenzen durchaus geeignet. Seit Wegfall des Google DoubleClick AdPlanner (was ich nach wie vor bedaure) ein durchaus nützliches Instrument.

Auf Grund der normativen Kraft des Faktischen (“Es wird genutzt, also muss ich dem auch Beachtung schenken“) gibt es auch etliche Artikel zum Boosting des Alexa Ranking. Der Klassiker ist, selbst die Toolbar zu installieren, auch wenn aus Sicherheitsgründen dieses nicht dringend zu empfehlen ist. Alexa wurde schon mehrfach für tot erklärt, aber es lebt irgendwie weiter. Und ich werde es wohl (mit den üblichen Disclaimern) auch weiter nutzen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Im Moment hat es der Businessnetzwerkanbieter XING aus Hamburg schwer: Gleich an drei Stellen sind kommunikative Probleme in den Vordergrund gerückt. Sind diese Probleme isoliert noch gar nicht schlimm, so ist der zeitliche Zusammenfall mindestens unglücklich.

Die Shitstörmchen

An drei Fronten muss sich XING gerade gegen Ansturm der Kunden wehren: Preiserhöhung in der Schweiz, Änderung der AGB und das Thema der Umstellung der Gruppen.

XING und die Schweiz

In der Schweiz hat XING die Preise, teilweise massiv, erhöht. Je nachdem, wie lange ein User bereits Premiumkunde ist, kann die Preiserhöhung bis zu 60% ausmachen. Die Reaktionen von Kunden überraschen wenig:

Tweet Xing LinkedIn März 2014 CH
Der Communitymanager für die Alpen, Robert Beer, versucht auf Twitter und im Interview zu beschwichtigen: Das wäre die erste Preiserhöhung seit 10 Jahren. Dieser Fokus vergisst eine grundlegende Regel bei der Preisbildung: Nicht die Kosten determinieren einen Preis, sondern Angebot und Nachfrage. Und hier tritt XING nach wie vor sehr selbstbewusst auf. Die Zahlen unterstützen das Selbstbewusstsein jedoch nicht: Der amerikanische Pendant LinkedIn hat in der Schweiz nicht nur mehr als doppelt so viele Mitglieder, sondern wird auch, laut Alexa, ganz anders frequentiert:

XING LinkedIn Alexa Schweiz 2014

So ist LinkedIn die siebente, am meisten aufgerufenen Webseite in der Schweiz, XING rangiert auf Platz 30.

Durch die Berichterstattung wurden auch Schweizer Medien darauf aufmerksam und berichteten Ihrerseits von den Preisaufschlägen.

XING und die AGB

Eine am Montag, dem 17.03.2014 ausgesandte Mail kündigte Änderungen an den AGB an. Außer der PC Welt hatte kaum jemand davon Notiz genommen. Könnte man meinen. In der Mail ist jedoch ein Verweis auf den Blog von XING, der die AGB Änderungen erläutert. Ein Blick in den Blogeintrag ernüchtert:

Account löschen XING
Ob das nun konstruiert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Die Masse an “Lösch mich” Kommentaren ist schon beachtlich.

XING und die Gruppen

An der dritten Baustelle sind die Gruppen. Diese werden sukzessiv auf ein neues Design umgestellt. Dieses führt auch zu Beschwerden, vor allem in dem XING eigenem Forum.

Ich sehe die Änderungen (auch wenn mein Forum stark gelitten hat) eher konstruktiv. Die Kritik ist jedoch anhaltend und einige beschwören auch schon das Ende der Gruppen herauf.

Extro

Auch in Deutschland holt LinkedIn massiv auf: Bald dürften fünf Millionen Mitglieder in der DACH Region angemeldet sein. Das ist zwar für europäische Verhältnisse immer noch wenig.

Die drei “Einzelshitstörmchen” kommen also äußerst ungelegen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn tut einiges, um seine Mitglieder vor Spam zu bewahren und damit die Mitglieder sich quasi einigeln können. Vieles ist dabei durchaus sinnvoll. Dass die Amerikaner aber manchmal zu sehr auf die mathematischen Grundlagen vertrauen, hat die Problematik der SWAM Automation gezeigt: Wenn jemand aus einer Gruppe fliegt, so muss er in allen anderen moderiert werden.

Aktuell werden scheinbar verstärkt LinkedIn Mitglieder temporär generell gesperrt:

Mein LinkedIn Konto wurde eingeschränkt – was nun?

Scheinbar ist bei LinkedIn das Scoringsystem zur Bewertung der Mitglieder überarbeitet worden. Es tauchen vermehrt Kunden auf, die folgende Meldung beim Versuch, sich bei LinkedIn einzuloggen, auf ihrem Bildschirm vorfinden “Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränkt”

Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränktOder, wer die englischsprachige Oberfläche benutzt: “Your LinkedIn Account has been temporarily restricted“. Wer sein Konto dringend braucht, ist auf Hilfe angewiesen. Im englischsprachigen Raum findet sich hier einiges, hier weniger, da ist man auf die Originalhilfe von LinkedIn angewiesen.

LinkedIn Konto Einschränkung selbst aufheben

Die Krux an der Sache ist, dass man von dort aus den LinkedIn Kundendienst erreicht, dieses jedoch mit Zeit verbunden ist. Was so direkt nicht sichtbar ist, man kann in einigen Fällen, vor allem, wenn das zum ersten mal Auftritt, selber bereinigen.

Dazu muss man die LinkedIn Seite finden, wo man erneut bestätigt, in Zukunft nichts “Falsches” zu tun. Diese Seite findet Ihr hier.

Ihr Konto wurde eingeschränkt, da eine große Anzahl der von Ihnen in Ihr Netzwerk eingeladenen LinkedIn Mitglieder angegeben haben, dass sie Sie nicht kennen. Die Nutzung von LinkedIn unterliegt unserer Nutzervereinbarung gegen die Sie verstoßen haben. Ein Beispiel des Verstoßes wäre die Missachtung von Abschnitt 11, LinkedIn Verhaltensregeln.

Kundendienst kontaktieren

Wenn das nicht funktioniert, dann hilft nur den Kundendienst anzuschreiben…. und zu warten. In der Regel dauert es ein paar Tage, bis sich das Sicherheitsteam direkt mit Ihnen in Verbindung setzt. Wie man das beschleunigt, kann ich leider auch nicht sagen.

Etwas unschön: man soll den Ticketverlauf in der Hilfe verfolgen können – kann aber genau darauf nicht mehr zugreifen.

Warum wurde mein LinkedIn Konto eingeschränkt?

Es gibt mehrere Gründe, die zu einer Einschränkung führen konnten. Dieses sind zum Beispiel:

  1. Zu viele Profile besucht
  2. Mindestens drei Leute haben auf eine Einladung mit “Kenne ich nicht” reagiert
  3. Unprofessionelles Foto (Keine Person)
  4. Namensfeld missbraucht (Zum Beispiel: “Stephan LAD MICH EIN 1.500 KONTAKTE Koß”)
  5. Zu oft gemeldet (bei zum Beispiel Gruppendiskussionen).
  6. Wenn Sie direkt als Spam gemeldet werden (Wobei ich meine, dass nur eine Spam Meldung nicht ausreicht)

Wenn Nummer drei oder vier in Frage kommen, sollten Sie sofort versuchen, die Situation zu bereinigen.

Die neue “Blocken” Funktion wird sicherlich auch darein spielen.

Extro

Auf der einen Seite, gut zu wissen, dass hier was unternommen wird. Auf der anderen Seite: Wer betroffen ist, mag das auch nicht als Trost empfinden. Auch “zu aktive” Konten sollen betroffen sein. Allerdings ist das nur ein Gerücht aus dem angelsächsischen Bereich.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHin und wieder gibt es ja Neuigkeiten um die Plattform LinkedIn. Heute gab es einen kleinen Blogpost von Ryan Roslansky, der eine Verbesserung der Veröffentlichungsfunktion verspricht: Posts können nun wie bei den Influenzern formatiert werden.

So sieht es aus

Die Nachricht an sich ist gar nicht so spektakulär, könnte man meinen: Man kann nun formatierte Posts erstellen. Während ähnliches ja seit Januar letzten Jahres von Quora bekannt ist, hat XING ein ähnliches Angebot mit den XING Themen gerade aus dem Programm genommen (was ich persönlich schade fand).

Im angelsächsischen Sprachraum wurde bis jetzt schon viel darüber berichtet, wie auf TechCrunch, von Mike Isaac auf Re/Code und natürlich auf Mashable und Marketingland. Die Oberfläche hierfür gibt es schon seit Ende 2012 für die Influenzer wie Richard Branson (Mit fast vier Millionen Followern der Star des LinkedIn Influenzerprogramms) oder Bill Gates.

Wie damals von den eingestellten XING Themen bekannt, bekommt man ein kleines Editierprogramm zum Erstellen von kleinen Blogartikeln von LinkedIn mit auf den Weg:

Neues Schreibtool LinkedIn
Obwohl im offiziellen Blog vom Start des Programmes am Mittwoch (also heute, 19.02.2014) gesprochen wurde, ist es nicht automatisch überall aktiv. Und man muss sich dazu anmelden, da es zur Zeit auf 25.000 User beschränkt wurde. Aus der Vergangenheit kennen wir ja, dass die nichtenglischen Oberflächen auch schon mal ein halbes Jahr auf eine neue Funktion warten müssen. In diesem Fall sehr schade. Die XING Themen fand ich ähnlich gut und Teil meines Traffics generiere ich mittlerweile über meine Quora Subblog (wo ich eigentlich nur eine Art Zweitverwertung meiner Grafiken mache).

Der Editor ähnelt dem aus dem Bereich der Unternehmensprofile (oder alternativ dem aus den Stellenanzeigen) und bietet die wichtigsten Möglichkeiten, um einen Blogpost etwas ansprechender zu gestalten als mit reinem Text.

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Das Feature finde ich gut. Und wie LinkedIn selber schreibt: Gerade für Kleinunternehmer oder gar Freiberufler eine tolle Ergänzung, um interessante Inhalte nach vorne zu bringen. Jeder, der nicht über eine Markenbasis alá Daimer oder BMW verfügt, wird solch einen Kanal zu schätzen wissen. Mal sehen, wann die Funktionen generell zur Verfügung stehen, ich würde dann natürlich berichten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaEin Tool, was ich immer wieder gerne nutze, ist Alexa. Alexa bietet einem komfortabel die Möglichkeit zu recherchieren, wo eine Webseite einzusortieren ist. Auch gibt es andere Einblicke, als man über Social Signals erhält. Ich möchte aber auch den Hauptvorteil nicht verschweigen: Alexa ist in dem Umfang, den ich benötige, weitestgehend kostenfrei. Im Gegensatz zu ComScore hat Alexa gerade im deutschsprachigen Raum einen nicht ganz so guten Ruf. Ich trauere auch noch etwas dem damaligen Google AdPlanner hinterher, der 2012 gegen den MediaPlanner ausgetauscht wurde.

Woher ich das habe

Nun stieß ich über So.Cl auf einen interessanten Artikel zum Thema Alexa. Alexa soll nämlich, wen man darüber berichtet und Keywords darüber streut, diese Webseiten bevorzugen. In dem Blog steht wörtlich:

I had noticed that if you are posting about alexa, your alexa rank will increase to a huge extend because they see their name while indexing your blog because your rank will increase depending on the quality of your post which you had written on your blog.

Andere Tipps, wie, dass man seine Seite verlinken und verlinken lassen soll und regelmäßig Inhalte zu  Werke bringt, halte ich für selbstverständlich. Da ich mein Verhalten nicht ändern wollte und werde, ist mein Selbstversuch “ceteris Paribus”.

Der Test

Dann versuchen wir doch es hier einmal, wie Ihr seht, schreibe ich nun über Alexa. Ich selber hatte bei Alexa bis jetzt einen Bestwert von um die 300.000, bin aber auf 490.000 abgefallen. Den Umstand hatte ich in meiner Schreibfaulheit gesehen. So schreibe ich heute direkt über Alexa und über die Ranks. In diesem Zusammenhang fand ich auch einen netten Artikel, wie man seinen WordPress Blog bei Alexa verifiziert. Das muss ich auch gleich mal ausprobieren.

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Einen Artikel zum “alexaboosting” zu schreiben mag an sich einen gewissen, intellektuellen Wert haben. Den Wert an sich zu beeinflussen ist in etwa so sinnvoll, wie Facebook Fans zu kaufen: So ziemlich gar nicht. Von Interesse ist, wer den Blog liest (übrigens ganz lieben Dank an Dich, dass Du durchhältst) und darüber spricht. Schön würde ich es nicht finden, auch wenn Alexa als Institution nicht unbedingt mit dem ADAC vergleichbar wäre.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDas Geschäftsnetzwerk schraubt auch 2014 an seiner Oberfläche. Vieles wird im Rahmen von Silent Relaunches veröffentlicht, also ohne große Begleitung seitens der offiziellen Kommunikation. So etwas ist ja bereits von verschiedenen Einführungen, so wie zum Beispiel bei den multilingualen Unternehmensprofilen. In dem Fall merkte ich quasi zufällig, dass das nun geht. Jetzt ist der Kontaktbereich weiter angepasst worden. Dieser wurde im Sommer des letztens Jahres vollständig erneuert, nun folgt eine Anpassung an den aktuellen Look. Wie sieht es aus? Ein Blick darauf.

So sieht es aus

Zuerst vorweg: Noch ist nicht jedem das neue Layout zugänglich und auch nicht auf Deutsch. Das führt hier und da zu Verwirrungen (so wunderte ich mich über englischsprachige Mails, die ich bei Updates erhielt). Ein genauer Zeitplan, wann die Neuerungen vollständig ausgerollt werden, liegt mir leider nicht vor. Aber zuerst der Anblick:

Neue Kontaktseite LinkedIn 2014
Neu sind vorrangig die Bilder oben, die wie Kacheln (oder halt neudeutsch wie “Apps”) wirken. Hier kann man gemäß Gesprächsanlass direkt in die Timeline des Probanden posten, oder wahlweise dezenter eine LinkedIn Nachricht senden.

Zu den Erläuterungen, die ich in die Grafik eingebettet habe:

  1. Als kleine Symbole kann man neue Kontakte einladen (Männchen mit dem Plus), oder auch zu den Einstellungen gelangen
  2. An den gekachelten Profilbildern kann man Kontakten direkt gemäß Anlass “gratulieren” (wobei ich zum Beispiel ein dreijähriges Betriebsjubiläum nicht als Anlass sehen würde).
  3. Ab hier sieht es bekannt aus. Allerdings ist die Standardeinstellung der Kontaktansicht nach dem letzten Kontakt, den man gehabt hat. Dieses kann man aber auch wieder in alphabetisch umstellen.
  4. Unter “More” findet sich die Einstellungen, einen Kontakt zu verstecken oder sogar zu löschen (Was nicht zwingend einfach zu finden ist)
  5. Unter “All Contacts” finden sich die Suchkriterien (wie zum Beispiel Geotargeting) oder die persönlich vergebenen Tags
  6. Unter Search befindet sich das altbekannte (Freitext-)Suchfeld

Kontakteinstellungen LinkedInDie Einstellungen haben sich nicht wesentlich verändert (Ich habe diese mal nur klein dargestellt, da sonst hier noch mehr gescrollt werden müsste. Vergrößerung ist hinterlegt).

Hier findet man die verschiedenen Möglichkeiten, seine Kontakte zu synchronisieren oder zu importieren.

Ganz wichtig, hier kann man auch seine Zeitzone einstellen, in der man sich befindet. Hier hätte man auch intuitiv gesucht…..

Kontakteingrenzung bei LinkedInWie oben bereits unter 5. beschrieben, hinter dem “All contacts” befindet sich die Schaltzentrale, seine Kontakte zu filtern. Hier finden sich die Möglichkeiten, zu filtern. Zusätzlich bietet LinkedIn die Möglichkeit, Duplikate zusammenzuführen. Dieses ist gerade für Deutsche interessant, die das alte Adressbuch verwendet haben: Gerade bei Umlauten und scharfen ß (so wie bei mir) kann es sein, dass der alte Adressbucheintrag nicht mit einer späteren Anmeldung des Mitgliedes gematcht wurde, wenn er eine andere Mailadresse verwendet hat.

Extro

Durch das überarbeitete Design stellt LinkedIn die Kommunikationsanlässe weiter in den Mittelpunkt. Ob das immer sein muss (Will und soll ich zum dreijährigen Firmenjubiläum gratulieren?).

Das allerdings die “Langeweile” in Businessnetzwerken wie auch durch die Influenzer durch anlassbezogene Hinweise angegangen wird, macht durchaus Sinn: Wenn man einen alten Kontakt reaktivieren will, können diese durchaus sinnvoll sein (“Wie, Du bist bei [Firma X] schon wieder drei Jahre?“)

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoDas letzte Facelift hatten die LinkedIn Gruppen 2011. Jetzt sind diese überarbeitet worden. Allerdings hat sich inhaltlich relativ wenig geändert, es ist eher eine Anpassung an die übliche, mittlerweile auch handyfreundlichere Gestaltung der LinkedIn Oberfläche, die seit Mitte 2012 in alle Bereiche eingeführt wird.

so sieht es aus

Als erstes fällt die Gruppenübersichtsseite auf. Waren vorher Listeneinträge, so sind die Gruppen nun blockweise in Dreieranordnung gelistet:

Gruppenübersicht neu
Rechts befindet sich der “Gruppe gründen” Knopf, ähnlich prominent, wie früher. Auch der Kopfbereich der Gruppe ist neu. So ist eine Titelzeile mit einer Grafik vorhanden:

Gruppenseite obenDurch das kleine “i” kommt man auf die Einstellungen. Zusätzlich sind hier die Einstellungen zu finden, die vorher in der Navigationsleiste der Gruppe unter mehr zu finden waren, das Gruppenprofil, die Gruppenregeln und die Gruppenstatistik (die übrigens nach wie vor öffentlich ist. Einfach die ID der Gruppe merken und man kann sich die Statistik einer beliebigen Gruppe anschauen). Vorher gab es außerdem eine kleine Box für die Auswahl des Managers. Diese sind jetzt als Art Slideshow bei der Titelgrafik mit eingebunden:

Managerauswahl
Der Bereich der Gruppenvorschläge ist dabei nach ganz unten gewandert.

was muss ich als Moderator beachten

Eigentlich “muss” ich als Moderator gar nichts tun. Ich kann höchstens, zum Beispiel eine Headergrafik einbinden. Dieses geht über die Gruppeneinstellungen:

Gruppenbild obenTipp: Denken Sie daran, nach dem Hochladen der Grafik nach unten zu scrollen und “Änderungen speichern” zu drücken. Ich selber habe das mehrfach vergessen. Die Grafik sollte im JPG Format sein und mindestens 646 x 200 Pixel haben (Größere kann man zuschneiden).

Die “Gruppenregeln” sind auch nicht mehr so prominent oben platziert wie vorher. Daher sollte der Moderator, wenn er eine “Begrüßungsmail” versendet, vielleicht darauf hinweisen. Für alle, die keine Begrüßungsmail eingerichtet haben, vielleicht eine Überlegung wert.

Etwas suchen musste ich bei dem Punkt “Beitrag verschieben”. War dieses vorher unter dem Beitrag direkt als Link verknüpft, so ist dieser Punkt unter einem Klappmenü nun verborgen:

Gruppe Beitrag verschieben

extro

Große Veränderungen gab es eigentlich nicht, es handelt sich bei der Überarbeitung eher um ein Facelift, die die Optik der Gruppen dem restlichen Layout näher bringen. Im Grunde sind die Gruppen die Alten geblieben, eine gute Möglichkeit, sich über ein Thema auszutauschen.Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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