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Mein letzter Artikel zum Thema Kosten von LinkedIn ist jetzt schon einige Zeit her. Mittlerweile sind die Preise auch in Euro, so dass ich fand, einen aktualisierten Artikel erstellen zu müssen. Unterscheiden müssen wir das Unternehmens- und Persönliches Profil. Während es beim Persönlichen eine Vielzahl von Modellen gibt, ist es beim Unternehmensprofil recht einfach: Hier gibt es quasi nur eine kostenfreie Basisvariante.
Brauche ich ein Premium Profil
Vorab stellt sich die Frage, ob Sie ein Premium Profil überhaupt benötigen. Viele der Funktionen stehen bereits in der Basisvariante zur Verfügung. Eine kleine Merkregel: Wenn Sie sich nicht täglich mindestens einen kleinen Zeitraum auf LinkedIn verbringen, benötigen Sie auch kein Premiumkonto. Hier ein paar funktionale Beispiele:
Kontomodelle in der Übersicht
Es gibt eine Vielzahl von Kontomodellen. Diese haben eine Oberkategorie und sind dann nach Inhalten gestaffelt.
- Business – für die allgemeine Geschäftsverwendung
- Job Seeker – für Stellensuchende
- Sales Navigator – für Verkaufsfachleute
- Talent Finder – für einzelne Personalvermittler und Arbeitgeber
- Recruiter – für Personalvermittler in Unternehmen
Generell kann man die Kontotypen so darstellen:
Besonderheiten sind zum Beispiel beim “Job Seeker” Account, dass man bei Recruitern bevorzugt angezeigt wird, wenn diese Personen suchen. Beim Sales Navigator sind CRM Merkmale zur Leadgenerierung und -verfolgung enthalten. Allen gemein ist, dass man eine bestimmte Anzahl “InMails”, daher Kaltnachrichten an Nichtkontakte, verwenden kann. (Bitte Anklicken, ich wusste nicht, wie ich es besser darstellen hätte können).
Zusätzlich gibt es noch Unternehmenslösungen zum Recruiting, die bei ungefähr 300 € p.M und Mitarbeiter kosten. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz.
Was kostet ein Unternehmensprofil
Beim Unternehmensprofil ist es relativ einfach: Es kostet nichts. Das Unternehmensprofil enthält eigentlich alles, was man so braucht. Allerdings gibt es eigenständige Karriereseiten, die LinkedIn Career Pages oder kurz LCP. Diese fangen bei ca. 8.000 € an und beinhalten ein Paket, um das Unternehmensprofil aufzupeppen. Auch sind dort die Konzernaggregationen enthalten.
Was kostet sonst noch was
Das wichtigste: Stellenanzeigen (oder Job Postings): Diese kosten einzeln 139 €, im Zehnerpack das Stück 89 €. Auch gibt es verschiedene Formen von Werbung, die man schalten kann, angefangen mit den “LinkedInAds“, kleinen, selbstdefinierten Anzeigen bis hin zu kompletten Paketen. Die Kosten sind in den meisten Fällen auch steuerlich ansetzbar.
extro
Ich hoffe, die Übersichten halfen ein bisschen durch den LinkedIn Kontodschungel. Das Wichtigste: Erst mal ausprobieren, wie weit man mit den Freemium Varianten kommt.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß







































