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LinkedIn Official LogoHin und wieder (eigentlich dauernd) möchte ich mit ein paar Zahlen Informationshungrige begeistern. Dabei ist der folgende Artikel für regelmäßige Leser eher unspannend. Für Leute, die jedoch ein paar Informationen zu sozialen Netzwerken im B2B Kontext recherchieren, vielleicht hier und da ganz hilfreich.

Die Verteilung

Viele Informationen sind Allgemeingut (zum Beispiel die Dominanz von LinkedIn bei Konzernen). Andere eher überraschend. Ich habe mal ein paar Zahlen zusammengetragen. Die Grafiken müssen angeklickt werden, da sonst der zugehörige Text schlecht lesbar ist.

LinkedIn in Europa

Zu Beginn: Wie viele Mitglieder hat LinkedIn im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu anderen Ländern. Daher aktualisiert die Zahlen für Europa. Die Grafik werden einige noch aus dem Juni kennen:

LinkedIn Europa August 2014

LinkedIn: Altersklassen in DACH

Gibt es Unterschiede im deutschsprachigen Raum nach Alter? Wer nutzt LinkedIn? Die Unterschiede sind nicht gravierend. Gebildet aus dem Median des Altersclusters sind die Deutschen mit 35,1 Jahren die Jüngsten im Durchschnitt, knapp gefolgt von den Österreichern mit 35,3 Jahren. Die Schweizer sind mit 36,9 etwas älter.

Altersverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn: Die beliebtesten Branchen in DACH

Bei den Branchen gibt es zwischen den deutschsprachigen Ländern deutliche Unterschiede. Während die Fertigung (Automobilbau) die Branchen anführen, ist es in der Schweiz, wenig überraschend, das Finanzwesen und in Österreich die Konsumgüterindustrie:

Branchenverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn im DACH: Mitglieder nach Unternehmensgrößen

Bei den Unternehmensgrößen sind die Freiberufler unterrepräsentiert. Das liegt aber an der Ermittlungslogik von LinkedIn, da diese in der Regel keinem Unternehmen zugeordnet sind. Für den Rest ergeben sich folgende Verteilungen:

Verteilung Unternehmensgröße LinkedIn August 2014
Hier zeigt sich erneut die Dominanz von Konzernen bei LinkedIn: gerade in Deutschland sind 54,7% der Mitglieder bei Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern angestellt.

LinkedIn im DACH: Geschlechterverteilung

Zum Schluss: Wie genderneutral ist LinkedIn im deutschsprachigen Raum?

LinkedIn Geschlechterverteilung August 2014Hierbei liegt Deutschland mit 57/43 am ehesten an einer 50/50 Verteilung. Schweiz hingegen ist männlich dominiert mit 67/33.

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Wie immer: für die meisten Leser uninteressant – bis sie die Zahlen selber mal brauchen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Eine Stellenanzeige bei LinkedIn zu posten ist relativ einfach. Aber “Post & Pray“, da kann man soziale Netze wie LinkedIn effektiver nutzen. Seine Mitarbeiter und seine Netzwerke für die Stellensuche zu aktivieren bis hin zur aktiven Ansprache von Kandidaten wird schon einiges geboten. LinkedIn hat gegenüber klassischen Stellenbörsen und gerade der regionalen Postille einen klaren Vorteil: Sie wissen wer sich eine Job Posting anschaut und wer auf den Bewerbungsklick verwendet. Diese Daten werden auch aufbereitet.

Wo finde ich die Statistiken

Die Statistiken finden Sie an zwei Stellen: In Ihrem administrativen Bereich der Stellenanzeige und im öffentlichen Bereich (also: Was jeder sehen kann)

Meine Anzeigenseite

Wenn Sie zu Ihrer Stellenanzeige gehen, finden Sie ein paar Links:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 1

Sie können anonymisiert (1) und (3) sich anschauen, wer die Stellenanzeige betrachtet hat. Dieses allein gibt schon Auskunft: Wenn Ihre Zielgruppe der Stellenanzeige nicht dabei ist, sollten Sie sich Gedanken machen. Der spannendere Bereich befindet sich rechts (2):

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 2

Hier können Sie im Zeitverlauf sich anschauen:

  1. Wie oft eine Anzeige aufgerufen wurde
  2. Wie viele Bewerbungsklicks Sie hatten
  3. Wie oft Sie in der Suche zu finden waren
  4. Wie oft die Anzeige mitgeteilt wurde (Gruppen, Twitter, Facebook oder als persönliche Updates)

Diese Zahlen sind noch aufgegliedert: So finden Sie, woher die Stellensuchende kamen und wie im Zeitverlauf die Anzeige angeklickt worden ist. Spannend ist dieses im Zusammenhang, wann Sie getwittert oder anderweitig Unterstützung genutzt haben. Ich persönlich finde die Suchparameter spannend: Wie wurde meine Anzeige gefunden?

Der öffentliche Bereich

Im öffentlichen Bereich (Also da, wo jeder die Stellenanzeige sehen kann) finden sich weitere Statistiken. Allerdings erst, wenn sich 10 “Bewerber” gefunden haben:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 5

Klicken Sie dazu “Erhalten Sie mehr Einblicke” unterhalb des Kopfbereiches:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 4

Hier finden Sie verschiedene soziodemografische Angaben zu den Personen, die den Bewerbungsklick verwendet haben: Zeitverlauf, Größe des Unternehmens oder auch Abschlüsse der Personen. Hinzu kommen die Top Kenntnisse und Studienfächer.

Auch hier gilt: Ist Ihre Zielgruppe dabei?

Extro

Die Statistiken geben einige Aufschlüsse. Auch sind A/B Tests durchaus von Interesse: Schalten Sie die gleiche Stellenanzeige 2 x mit beispielsweise unterschiedlichen Bildern. Gibt es Unterschiede in den Klick- und Bewerbungsraten?


Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter “Ihre Stellen” auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

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Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAm Freitag wurde ich von Eva Zils in ihrem Blogbeitrag auf eine Neuerung bei LinekdIn hingewiesen: LinkedIn will in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Web wie von Karriereseiten mit anzeigen. Dieses würde das Potenzial von LinkedIn erheblich erhöhen.

Nach dem Kauf von Bright

Langsam wandelt die Landschaft und die Grenzen zwischen Stellenbörsen und Businessportalen verschwimmen. Zuerst öffneten sie sich einzelnen Kooperationen, wie LinkedIn mit SimplyHired oder XING mit Kimeta, nun kündigt LinkedIn an, in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Internet mit anzuzeigen. Hierzu bedient sich LinkedIn der Engine von der Firma bright, die im Februar für 120 Millionen dazugekauft worden ist. Ziel ist es, sein Angebot zu erweitern und nicht nur durch die klassischen Job Slots, also Stellenanzeigen, Geld zu verdienen, sondern auch durch Klicks aus gesammelten Anzeigen aus dem Internet. Auch gebe ich Eva im Tenor recht: Damit kannibalisiert LinkedIn nicht sein eigenes Angebot, sondern wird für Nutzer deswegen interessanter, da LinkedIn ein vollständigeres Bild abgibt als nur die eigenen Stellenanzeigen.

Und Active Sourcing?

Zum Thema Aktive Sourcing gab es letztens eine interessante Headline im Handelsblatt: Deutsche Bank verklagt Mitbewerber für das Abwerben von Mitarbeitern. Wer allerdings genauer liest, wird feststellen, dass es im Kern nicht um die Abwerbung an sich, sondern um die Mitnahme von Kunden geht: Wenn dieses passiert sein sollte, so ist das Verklagen des Mitbewerbers durchaus nachvollziehbar. Generell kann man nach Nina Diercks auch davon ausgehen, dass Unternehmen keinen Bestandsschutz auf ihre Mitarbeiter genießen. Der Prozess sollte also nicht, wie einige Tweets suggerieren, keinen Einfluss auf das noch junge Active Sourcing besitzen. Der größte Feind des Active Sourcing sind meines Erachtens diejenigen, die noch niemals ein Profil anständig lesen und statt dessen wild anrufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (“Ach, Sie haben noch nie mit SAP gearbeitet? Aber Sie kennen doch sicherlich jemanden…..”)

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Generell spannende Zeiten. Die Anreicherung der Stellenanzeigen von LinkedIn findet allerdings aktuell nur für den amerikanischen Markt statt. Wann das später auch in anderen Ländern verfügbar sein sollte, konnte ich nirgends finden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist als Karrierenetzwerk bekannt. Das führt auch dazu, dass mehr und mehr Stellenanzeigen dort geschaltet werden. Wenn man auf Jobsuche ist, so ist LinkedIn ein durchaus hilfreiches Instrument. Und auch wer keinen LinkedIn Account besitzt (und aus welchen Gründen auch immer keinen anlegen möchte), kann auch die Jobs ohne Anmeldung durchsuchen. Interessant wird es erst mit der erweiterten Suche.

So suche ich Jobs

Ob in der Reihe befindet sich der Eintrag “Stellenmarkt“. Der führt zu den Stellenanzeigen. Personen, die keinen LinkedIn Account haben, müssen unten nach “Stellenmarkt” auf der Startseite von LinkedIn schauen.

LinkedIn StellensucheFolgt man den Link, so gelangt man zur Schnellsuche. Dieses ist ein Freitextfeld alá Google, wo man die Suchparameter eingibt. Hier kann man zum Beispiel “Bank Hannover” oder “Accounting Energieversorger” als Suchbegriffe direkt eingeben:

Stellenanzeigen SchnellsucheZusätzlich bietet auch die Schnellsuche bereits Eingrenzungsfunktionen nach Land, Postleitzahl, Branche und Tätigkeitsbereich an. Die Postleitzahl ist voreingestellt: Will man Bundesweit suchen, so kann man diese einfach löschen.

Ich nutze allerdings immer lieber die erweiterte Suche. Diese lässt sich über einen kleinen Umweg erreichen: Einfach das Suchfeld leer lassen und auf “Suche” drücken. Dann erscheint ein Suchergebnis (durchaus schon auf das Profil des Suchenden abgestimmt):

Stellenanzeigen Erweitert

Jetzt kann man seine Suche nach Belieben eingrenzen. Der Klassiker wäre, den Ort zu spezifizieren. Voreingestellt ist die eigene Postleitzahl. Hier kann man jede, beliebige (gültige) Postleitzahl eintragen und einen Radius von wahlweise 15, 40, 55, 80, 120 oder 160 km eingeben. Wenn man bundesweit suchen möchte, so einfach die voreingestellte Postleitzahl entfernen. Auch das Land ist voreingestellt. Hierbei handelt es sich um ein Pflichtfeld: Suche in Deutschland und Schweiz gleichzeitig ist nicht möglich. Zusätzlich kann man noch die Suchparameter nach dem Unternehmen und der Beziehung dorthin, Standort des Unternehmens, Veröffentlichungszeitraum, Tätigkeitsbereich, Branche und Berufserfahrung verwenden.

War man mit einer Such so weit zufrieden, kann man die Suche auch speichern:

Stellenanzeigen SuchergebnisEine weitere Option ist es, die Suchergebnisse nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Interessant ist dieses vorrangig, wenn man eine Suche hat, die mehrere hundert Stellen als Ergebnis ausgibt.

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Noch kommt LinkedIn nicht gegen klassische Börsen wie Stepstone oder Monsters an. Allerdings gibt es schon mehr Anzeigen (ohne Praktika) als der deutsche Pendant XING. Die Auswertung nach Beziehungen ist allerdings ein Vorteil gegenüber den klassischen Stellenbörsen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Die Tage habe ich mir das Buch “Mythos Fachkräftemangel” von Martin Gaedt zu Gemüte geführt. Ich bin ja selber kein Personaler (eher das Gegenteil), so dass ich die Einblicke sehr spannend fand. Meine Eindrücke…

Das Buch…

WILEY VCH WEINHEIM GERMANYSelber hat 240 Seiten und ist im Wiley Verlag erschienen. In verschiedenen Kapiteln werden die “Problemzonen” des Arbeitsmarktes beschrieben: Teilnehmer sind hier die Fachkräfte an sich, die Unternehmen und natürlich die Agentur. Der Agentur ist (als größter Einzelteilnehmer auf dem Arbeitsmarkt) besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Bei dem Buch wird die Hälfte des Buches der Beschreibung des Status Quo unseres Arbeitsmarktes gewidmet. Die andere Hälfte beleuchtet Möglichkeiten, wie man dem Mangel entgegentreten könnte.

Dabei wird immer wieder auf das Phänomen des menschlichen Miteinanders eingegangen: Bei Arbeitskräften handelt es sich zuerst mal um Menschen, die auch als solche behandelt werden wollen. Anschaulich beschreibt Martin Gaedt selber Masterstudenten akquiriert: Dabei kommt eigentlich vorrangig gesunder Menschenverstand und Zeit zum Tragen: Damit lassen sich auch heute hervorragende Ergebnisse erzielen. Was er tut, nennt sich neudeutsch “Sourcing”: Er sucht aktiv nach Teilnehmern und macht sich die Mühe, deren Profile zu studieren.

…lesenswert

Das Buch fällt durch seine teilweise extreme Einstellung auf. Trotzdem: Durch die Extrema werden Verantwortliche auf die Missstände hingewiesen und mögliche, realistische Lösungsstrategien karikiert.

Für alle Personalverantwortlichen aus meiner Sicht eine gute Anleitung zur Selbstreflexion. Wer die heutigen Prozesse, gerade bei Konzernen oder Unternehmensberatungen, gesehen hat, weiß, dass es im Bereich der “Menschlichkeit” noch Potential gibt. Aufmerksam bin ich auf das Buch über einen Artikel in der Huffington Post geworden. Mit meiner Empfehlung scheine ich auch nicht allein zu sein: Auch Lars Hahn, Helge Weinberg, Ina Ferber, Svenja Hofert oder Jochen Mai in der Karrierebibel sind derselben Meinung. Ein Buch was stark polarisiert, was aber auf Grund der jetzigen Situation auch notwendig ist. Für alle, die die Aufmachung etwas zu reißerisch wirkt, möchte ich zum Schluss noch mal Ina Ferber zitieren:

ICH BIN WIDER WILLEN BEGEISTERT: BUCHEMPFEHLUNG „MYTHOS FACHKRÄFTEMANGEL“


Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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Bereits zu Beginn des Jahres hatte ich die auf XING und LinkedIn öffentlich zugänglichen Stellenanzeigen gesammelt und verglichen. Zwar werden die Businessnetzwerke eher dazu genutzt, passive Kandidaten zu identifizieren und anzusprechen, aber diese Vorgehensweise ist schlecht messbar. Stellenanzeigen hingegen kann man direkt vergleichen. Kritik hatte ich im Frühjahr dafür einstecken müssen, dass ich Praktika nicht direkt ausgewiesen hatte. Daher ist in der Gesamtentwicklung die Summe ohne Praktika ausgewiesen und in den Ländervergleichen die Gesamtsumme und Praktika einzeln. Damit kann jeder die Zahlen selber beurteilen.

Die Zahlen

Insgesamt folgen nun sieben Grafiken, die das Duell der Businessnetzwerke auf Grundlage der aktuell angebotenen Stellenanzeigen quantifizieren.

Entwicklung (DACH Gesamt)

Sicherlich am interessantesten ist auf Metaebene die Gesamtentwicklung. Diese habe ich seit Januar immer wieder gemessen:

Stellenanzeigen Entwicklung in der DACH Region bis November 2013Hier konnte LinkedIn im Frühjahr und Sommer einen Vorsprung von nahezu 2.000 Stellen ohne Praktika aufbauen und seitdem relativ konstant halten.

Stellen aktuell in Deutschland

Im Folgenden das Angebot nur in Deutschland:

Stellenanzeigen Deutschland November 2013

Stellen aktuell in Österreich

Im Folgenden das Angebot nur in Österreich:

Stellenanzeigen Österreich November 2013

Hier kommt XING dem amerikanischen Konkurrenten am nächsten.

Stellen aktuell in der Schweiz

Im Folgenden das Angebot nur in Schweiz:

Stellenanzeigen Schweiz November 2013

Größten Branchen im Vergleich

Interessant dürfte für einige Leser sein, ob es Unterschiede bei den Branchen gibt. Diese Auswertung ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Branchen bei XING und LinkedIn nicht identisch sind. Wer in der Automobilbranche oder im Maschinenbau etwas sucht, hat bei LinkedIn eine größere Auswahl:

Größten Branchen nach Stellenanzeigen in DE November 2013

Die größten Anbieter im Vergleich

Wer sind die größten Anbieter von Stellenanzeigen auf XING und LinkedIn?

Größte Anbieter nach Stellenanzeigen in DE November 2013

Regionale Unterschiede

Die Unterschiede hatte ich im Frühjahr bereits ausgearbeitet: Während Hamburg und Berlin xinglastig sind, sind alle anderen Städte eher auf LinkedIn vertreten. Hier die Übersicht der wichtigsten Regionen:

Stellenanzeigen Regionen Deutschland November 2013

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Auch bei den Stellenanzeigen zeigt sich, dass LinkedIn eher bei Konzernen dominant ist. XING will seinen Umsatz bis 2016 verdoppeln. Bei den Stellenanzeigen sehe ich das jedoch nicht kommen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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