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branchout logo

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Heute mal wieder ein Blick auf das Recruiting 2.0 mittels sozialer Netzwerke. Hierbei fällt einen zum einen die Abstinenz von Facebook selber ein, dieses Feld zu bewirtschaften, zum anderen einige Drittanbieter, die diese Lücke füllen woll(t)en. Bei Facebook fällt einen dabei sehr schnell BranchOut ein, dass im Frühjahr eine große Rallye hinter sich hatte: Hatte es zeitweise mehr Zugriffe als im Vergleich das deutsche Xing.

Status Quo

Im April kam BranchOut auf 12 Millionen Besucher. Eine irre Zahl. Und das waren nur die besucher über die App, nicht mitgezählt die Besucher über die Seite www.branchout.com. Wie bereits dargestellt handelt es sich bei BranchOut nicht nur um eine App, sondern um ein eigenständiges, soziales Netzwerk. Wir erinnern uns: Die BranchOut App war auf Facebook bis auf Platz 31 der meistgenutzen Apps gelandet (vielleicht sogar noch besser, dass war zumindest der höchste, von mir dokumentierte Wert) mit nahezu 12 Mio. monatlichen Nutzern. Jetzt aktuell sagt App Data nun folgendes:

branchout Juli 2012 (c) AppData

branchout Juli 2012 (c) AppData

Die aktuellen Zahlen sollten zur Ernüchterung bei Rick Marinis Shooting Star des Frühjahrs führen. So sind die aktuellen Besucher auf 1,7 Mio. per Monat zurückgegangen (von über 12 Mio. kommend) und die App jetzt auf Platz 218, nach diversen Casino Apps.

Was ist die Zukunft des Facebook Recruitings?

BranchOut Payment

BranchOut Payment

Wir haben selber mehrfach verschiedene Male Recruiting über BranchOut probiert. Das letzte mal im April dieses Jahres. Wer sich allein die Rechnung anschaut, weiß, dass hier noch Potenzial nach oben existiert. Zwar habe ich in meinen Artikeln den Ansichten von Alexander Fedossov nicht geteilt, dass BranchOut keine Zukunft hätte, aber wie schnell die Nutzung nach unten ging, war genauso atemberaubend wie vorher der Anstieg. 49 $ für eine Stellenanzeige sind nicht viel Geld, aber bei einem Response von 0 beim letzen mal im April ist auch 49 $ viel Geld (oder wie Excel sagen würde: Division by Zero). Um passive Kandidaten zu finden ist Facebook jetzt schon gut…. eben so gut wie die Suchalgorithmen und deren Bekanntheit. Vielleicht ändert sich das in Zukunft, da Facebook ja neue Cash Cows generieren muss. Und da dem facebook Handy gerade eine Absage erteilt worden ist, vielleicht kommt eine Stellenbörse jetzt doch?

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Facebook erschien bis jetzt noch nicht als das ultimative Karriereportal. Zu offensichtlich waren die Nachteile fehlender Suchelemente und Lebensläufe. Facebook bietet hier kaum Unterstützung als Werbung zu schalten. Ersatzweise gibt es Apps, die diese Lücke schließen sollen.

Was ist BranchOut?

branchout logo

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BranchOut ist eine App auf Facebook. Hier können Arbeitgeber ihre Jobofferten positionieren. Hierbei steht jedoch nicht der Bewerber im Sinne einer Zeugnisdatenbank im Mittelpunkt, sondern Beziehungen. So sollen Mitarbeiter im Bekanntennetzwerk vorhandener Mitarbeiter, Kontakte, Lieferanten und ähnliches gefunden werden.

Wird BranchOut genutzt?

Diese Frage führt mich zu diesem kleinen Artikel.
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Eine interessante Studie wurde gerade veröffentlicht. Diese wurde von IPSOS durchgeführt. Alle verwendeten Grafiken stammen von LinkedIn (aus deren Blog), bzw. aus der Studie.

Die zentrale Erkenntnis:

Mehr als 50 % würden ihren Job wechseln wollen

Wobei der Wechselwille nach Ballungszentren unterschiedlich ausgeprägt ist: In München am Höchsten und in Berlin am Niedrigsten:

(C) LinkedIn

(C) LinkedIn

Um die Abfrage näher einzuordnen, die Frage, ob ein Jobwechsel in Betracht kommt, konnte wie folgt beantwortet werden:

Jobwechsel Anzahl (c) LinkedIn

Jobwechsel Anzahl (c) LinkedIn

Aber warum wollen die Deutschen den Job wechseln? Auch dieses wurde hinterfragt:

Motivation Jobwechsel (c) LinkedIn

Motivation Jobwechsel (c) LinkedIn

Im Detail die Beweggründe, warum deutsche Arbeitnehmer über einen Jobwechsel nachdenken:

Beweggründe für einen Jobwechsel (c) LinkedIn

Beweggründe für einen Jobwechsel (c) LinkedIn

LinkedIn Profil fit machen

Das LinkedIn Profil kann helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Viel Zeit ist dafür nicht notwendig, aber eine halbe Stunde kann helfen, besser gefunden zu werden. Die schnellsten Tipps:

5. Multlinguales Profil erstellen

Sprechen Sie mehrere Sprachen? Bloß nicht verstecken! Ein mehrsprachiges Profil ist schnell erstellt.

4. Sinnvollen Slogan ausdenken

Sie sollten den Profil Slogan überdenken. Auf der einen Seite repräsentiert dieser sie an prominenter Stelle, zum anderen geht er in die Suche von LinkedIn zentral ein. Also was pfiffiges – aber mit den wichtigsten Wörtern.

3. Buzz Wörter reduzieren

Wenn es geht, Buzz Wörter vermeiden. Gerade heute ist bei CNN ein Ranking der meistgenutzten Buzzwörter erschienen. Bestes Beispiel: Erfolgsorientiert. Ein Wort, was eigentlich die Grundlage jeder Tätigkeit darstellen sollte. Oder versuchen Sie sich einmal das Gegenteil vorzustellen: Misserfolgsorientiert? Erfolglosigkeitsgarantie?

2. Photo

Repräsentiert Sie Ihr Photo? Das Photo sollte Sie darstellen, wenn möglich, nicht auf einer Party oder mit Weizenglas in der Hand. Die Kleidung sollte angemessen sein: Trainingsanzug ist bei einen Sportlehrer okay, für fast alle anderen Tabu. Und ein Smoking passt auch nur bei Operndarstellern oder bei Max Raabe.

1. Vollständigkeit

Aber das Wichtigste: Vervollständigen Sie Ihr Profil, wenn es geht auch mit Ehrenämtern und mit Universitäten. Die Wahrscheinlichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, wird stark erhöht. Umgekehrt: Ein Recruiter oder Personaler wird bei einem rudimentären Profil sich in den wenigsten Fällen die Mühe machen, nachzufragen.

Das wichtigste sind Sie!

Aber stellen Sie das auch dar!

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