Über diese Anzeigen

Archiv

Schlagwort-Archive: Netzwerk

intro

KossiHeute mal ein etwas anderer Beitrag. Sonst versuche ich ja etwas Licht in das Dunkel der Businessnetzwerke zu bringen. Dazu vergleiche ich immer wieder gern die Bestehenden oder gebe Tipps zu den aktuellen Entwicklungen, gerade bei LinkedIn, aber auch zu anderen Netzwerken wie SoCl oder Pinterest. Jetzt habe ich das letzte Jahr genutzt, um mein erstes Buch zu publizieren. Hierbei habe ich versucht einen sachlichen Überblick für Kleinunternehmer und vor allem Freiberufler zu geben.

Die Motivation

Meine Motivation war eigentlich recht einfach: Ich wollte ein anschauliches Buch über Social Media schreiben. In dem Kontext Social Media gibt es viele Experten, aber gerade Freiberufler und kleine Unternehmer können sich nicht einen entsprechenden leisten und es ergibt auch keinen Sinn: Die meisten wollen gar nicht große Kampagnen fahren, sondern einfach das Medium zur Netzwerkpflege verwenden. Hierzu gab es bis jetzt wenig Literatur, so dass sogar Verlage sich in Eigenregie was zusammenbastelten.

Der Tenor

Was mir ganz wichtig erschien: Habe eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt! Wer keine qualifizierte Dienstleistung oder ähnliches offeriert, dem kann Facebook, LinkedIn & Co auch nur im überschaubaren Rahmen helfen. Oder es ist sogar kontraproduktiv: Zwar hat ein Freiberufler so gut wie gar nicht einen Shitstorm zu fürchten, aber wenn sich die Kunden alle negativ äußern, hilft mir der Social Media Kanal auch nicht.

Stattdessen wollte ich zeigen, wie man seine Zeit effektiv einsetzt: Wenn ein Freiberufler so genug Aufträge hat, so kann er sich vorrangig auf die Netzwerkpflege konzentrieren. Wie wertvoll dieses sein kann, habe ich versucht aufzuzeigen.

Extro

Social Media für Freiberufler und KleinunternehmerIch hoffe, meine Stammleserschaft mag mir den Werbeeintrag in eigener Sache verzeihen. Ich muss mittlerweile meine Meinung bezüglich dem Publizieren eines Buches revidieren: Es steckt mehr Mühe und Arbeit darin, als ich am Anfang annahm. Und so hat das Projekt viel meiner Zeit in Anspruch genommen. Ich hoffe, dass diese  Zeit gut investiert war und vielen eine Hilfe ist.

Auf jeden Fall danke ich, neben den Kollegen von Wiley Verlag und meiner Lektorin, den treuen Fans, Followern, Likern, Sharern, Pinnern, Plussern, Paper.li`rern und was es noch für Teilkonzepte es im Rahmen von Social Media so noch gibt: Ihr habt das erst möglich gemacht! Und dank an Matthias Schwenk für die erste Rezension!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Über diese Anzeigen

Intro

LinkedIn Official LogoZur Zeit melden sich gerade im DACH Raum viele Personen neu bei LinkedIn an. Weltweit kommt das soziale Netzwerk auf über 211 Millionen Mitglieder. Der Artikel heute wendet sich nicht an die übliche Leserschaft, sondern ist für Neueinsteiger gedacht: Wie finde ich meine Kontakte? Nachdem ich letztens schon darüber geschrieben habe, wie man ein neues Profil anlegt, heute, wie ich mein Netzwerk aufbaue. Es wird viel geschrieben über den Nutzen sozialer Netzwerke, der wirkliche Mehrwert liegt aber auf seinem Netzwerk und in wie weit es bereit ist, einen weiter zu helfen. Nicht umsonst halte ich einen der größten Vorteile von LinkedIn darin, dass es so langweilig ist.

Vorgehensweise

Begründung KontaktaufnahmeIm Folgenden geht es nur darum, sein eigenes Netzwerk in LinkedIn abzubilden. LinkedIn ist dabei auf Vertrauen ausgerichtet: Man soll Personen aus dem “realen” Leben kennen und nur kontaktieren, wenn man diesen auch vertraut. Dieses kann man bei einer Kontaktaufnahme erkennen, da gefragt wird, woher man jemanden kennt. Auch kann es passieren, dass eine Kontaktanbahnung gestattet ist, wenn man die Mailadresse der entsprechenden Person kennt. Dieses ist der Fall, wenn jemand die Privatsphäre so eingestellt hat. Wie finde ich mein Netzwerk?

Die einfache Suche

Einfache Suche für Personen bei LinkedInBeginnen können Sie mit der einfachen Suche. Dieses ist ein Google ähnliches Eingabefeld, in dem Sie den Namen der gesuchten Person eingeben. Achten Sie darauf, dass das Feld davor (1.) auf Mitglieder gestellt ist. Durch ändern des Feldes davor kann man auch Unternehmen, Jobs oder Gruppen suchen. Wenn Sie den Namen eingegeben haben, kommen Ergebnis Personensuche LinkedIn Sie zu einer Ergebnisübersicht. Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

1) Die gesuchte Person ist dabei: Dann klicken Sie auf den Namen und besuchen das Profil

2) Die Person ist nicht in der Liste: In diesem Fall können Sie die Suche verfeinern. Hierzu gibt es auf der linken Seite “Checkboxcluster”, bei denen Sie genauere Angaben machen können, zum Beispiel für Ort oder Unternehmen.

LinkedIn macht auch manchmal Vorschläge, die oben stehen, wenn die Schreibweise abweicht (“Meinten Sie XYZ“). Dann können Sie darauf klicken und die Ergebnisse zur anderen Schreibweise wird Ihnen präsentiert.

Profil anschauen und vernetzenWenn Sie auf den Profil sind, so sehen Sie den Button “InMail”. Neben diesen Button ist ein kleines Untermenü versteckt. Hier finden Sie als erstes den Unterpunkt “vernetzen”. Wenn Sie diesen Button drücken, kommen Sie zu der Folgeseite, die im Abschnitt “Vorgehensweise” gezeigt ist. Es kann auch sein, dass ein Feld  zur Eingabe einer Mailadresse kommt. In diesem Fall möchte der Empfänger nicht von jedem Kontaktanfragen erhalten und Sie müssen die Mailadresse des Empfängers angeben.

Die erweiterte Suche

Erweiterte Suche bei LinkedInBereits in der Basismitgliedschaft kann man eine vernünftige Suche verwenden. Hierzu muss man den kleinen Button “erweitert” verwenden, wenn man die generelle Suche oben rechts auf “Mitglieder” stehen hat. Hier kann man nach seiner Region, Profession oder alten Erweiterte Suche bei LinkedInUnternehmen schauen. Die folgenden Bereiche:

1. Grundlegende Abfragen wie Name, Ort oder Unternehmung. Besonders interessant, man kann auch eine Umkreissuche (Hameln +80 km) verwenden.

2. Hier ist der Button “Suche”, mit dem die Suche durchgeführt werden kann.

3. Sie können auch die Suche eingrenzen auf Personen einer oder mehrerer Branchen.

4. Analog dazu, ob Sie Gruppenmitglieder, Kontakte 3. oder 4. Grades (mehr geht mit der Suche nicht) oder nur direkte Kontakte suchen wollen.

5. Genauso verhält es sich mit Sprache. Wenn Sie zum Beispiel “Deutsch” verwenden, werden nur Personen mit einem deutschen Profil angezeigt.

6. Hier in rot: Das sind die Premiumsuchkriterien, wozu Sie einen Premiumaccount benötigen.

Insgesamt kann die erweiterte Suche schon gut genutzt werden. Die Kriterien der Premiummitgliedschaft sind vorrangig etwas für Powernutzer (und somit kein Vergleich zum deutschen Klon Xing, der sich bei der Suche eher an Facebook orientiert).

Kontakte andere Personen

Kontakte der KontakteEine wahre Fundgrube, gerade für “B-Kontakte”, ist, mal in den Kontakten anderer Personen zu stöbern. Hierbei kommt es darauf auf die Privatsphäre des besuchten Profils an, ob diese sichtbar sind oder nicht. Wenn ja, dann können Sie die Zahl mit der Anzahl der Kontakte anklicken. Wichtig: Das jemand einen gemeinsamen Kontakt hat, halte ich nicht für einen Kontaktanbahnungsgrund. Vielmehr kann man sich Anregungen holen, Kollegen aus alten Tagen, die in der Versenkung verschwunden sind. Ein Blick darein ist immer sinnvoll.

Alumnis, Unternehmensprofile und Kombination

AlumnisEin weiterer guter Ansatz um alte Bekannte aufzustöbern sind Alumnis und Unternehmensprofile. Für Alumnis bietet LinkedIn direkt einen Link an. Wenn Sie diesem folgen, so kommen Sie direkt auf eine Alumnis Seite Ihrer Alma Mater. Wenn Sie im Profil den Zeitraum angegeben haben, an dem Sie eine Fakultät besucht haben, werden automatisch die Personen angezeigt, die im selben Zeitraum dort waren:

Alumnis 2

Genauso können Sie Unternehmensprofile nutzen, um alte Kollegen wiederzufinden. Hierzu bietet LinkedIn eine Suche an, die mit dem Unternehmensprofil verbunden ist:

Mitarbeiterprofile bei Siemens auf LinkedIn

Im Beispiel Siemens haben über 100.000 Personen eine Profil auf LinkedIn, davon knapp 12.000 aus Deutschland. Es gibt auf den Unternehmensprofilen auch noch die Kombination: Sein Alumni im Zusammenhang mit dem Unternehmensprofil.

Vorschläge

Vorschläge LinkedInEtwas Angst haben manche Personen vor den Vorschlägen bei LinkedIn. Diese sind mit der Zeit aber recht gut. Die Algorithmen arbeiten mit der Zeit recht gut, brauchen allerdings etwas “Futter”: So sollte man sein Profil schon ausgefüllt haben und ein paar Kontakte angesammelt, dann kann man über die Vorschläge sinnvolle Hinweise erhalten. Ein Großteil der Informationen zieht LinkedIn hierbei aus dem Profil, dem Netzwerk und auch aus dem Twitter einstellenTwitter Account. Es ist also sinnvoll, seinen Twitter Account bei LinkedIn anzugeben. Dieses kann man in den Einstellungen (1) tun. Direkt über die Karte “Profil” (2) findet man den Link “Ihre Twitter Einstellungen verwalten”. Über diesen können Sie einen oder sogar mehrere Twitter Accounts mit Ihrem Profil verknüpfen (3). Wie in dem obigen Beispiel kann man die Vorschläge sich komplett anschauen. Man sollte auch “unsinnige” Vorschläge entfernen, da darüber der Algorithmus von LinkedIn auch lernt.

Mit der Zeit tauchen dazwischen wirkliche Perlen auf, Personen, mit der man vor Jahren zu tun hatte und in Vergessenheit geraten sind.

Extro

Ich halte die Pflege des Netzwerkes für sehr sinnvoll. Hierbei sollte man Priorität auf die “B-Kontakte” legen, Personen, die sonst aus dem Orbit verschwinden. Die “A-Kontakte” hat man auch so im Griff.

Versuchen Sie Ihr Netzwerk auszubauen, aber ohne zum Kontaktsammler zu werden. Suchen Sie gezielt alte Bekannte, mit denen Sie mal gut zusammengearbeitet haben. Der Wert eines Businessnetzwerkes liegt in den Kontakten, die man im realen Leben gesammelt hat. Neue Kontakte zu finden ist anstrengend, wie auch im echten Leben.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


Intro

Bei LinkedIn gibt es die Möglichkeit sich Personen vorschlagen zu lassen, die man vielleicht kennen könnte. Hierbei sind nicht alle Personen Treffer, doch es lohnt sich einen Blick hinein zu werfen, da doch einige ganz interessant erscheinen:

personen die sie vielleicht kennen Startseite

Geht man auf die Folgeseite, so werden mehr Vorschläger offeriert. Nettes Goodie dabei: man kann auch nach Firmen selektieren:

personen die sie vielleicht kennen Folgeseite

Dieses tat auch Torsten Herrmann, der verwunderliche Verbindungen in seinem Blog in einem Artikel hinterfragte.

Ganz wichtig: Der folgende Artikel ist im Konjunktiv zu sehen, da ich keine Einblicke in die wirklichen Algorithmen von LinkedIn habe.

Wie verknüpft LinkedIn die Vorschläge?

Einmal erst eine Übersicht, welche Daten herangezogen werden könnten:

personen die sie vielleicht kennen - Einflussfaktoren

Folgende Faktoren würde ich differenzieren:

  1. Adressbuchabgleich
  2. Twitter
  3. Gruppen
  4. Netzwerk
  5. Profilmatching

1. Adressbuchabgleich

Eine der wichtigsten Quellen sind die Adressbuchabgleiche, die manche vornehmen. Hat jemand eine Mailadresse in seinem Adressbuch, die an einem Profil hinterlegt ist, so ist der Vorschlag ja recht sinnig. Man kann das daran erkennen, dass, obwohl die Person kein Kontakt ist, die Mailadresse unter “Kontaktdaten angezeigt wird.

personen die sie vielleicht kennen Adressbuchabgleich

2. Twitter

Eine zweite gute Quelle stellt Twitter dar, wenn man seinen Twitteraccount verknüpft hat: Folgt man einer bestimmten Person, die wiederum die gefolgte Twitteradresse hinterlegt hat, so ist ja ein gewisses Interesse schon bekundet. Aber auch wenn es hier keine 1:1 Beziehung gibt, so kann man ja messen, ob gemeinsam anderen Accounts gefolgt wird. Ist hier eine Häufung, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man die Person auch kennt.

3. Gruppen

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Aktivitäten in und um Gruppen zu messen. So ist eine Gruppe allein noch nicht so interessant, aber wenn zwei Personen einen ähnlichen Mix haben und das womöglich über verschiedenen Themenbereiche (Also: Alumni, Projektmanagement und Gruppen für Telekommunikation), so ist es auch wahrscheinlicher, dass man sich kennen könnte.

4. Netzwerk

Ein weiteres Kriterium ist das Netzwerk. Hat man viele gleich Kontakte, so könnte man sich eher kennen. Interessant sind nicht nur die Kontakte per se, sondern auch die Anzahl der Kontaktpfade (zum Beispiel bei Kontakten vierten Grades etc.)

5. Profilmatching

Ein letzter Punkt ist die Analyse der persönlichen Daten. So kann zum Beispiel erkannt werden, ob man zur gleichen Zeit an der gleichen Universität oder bei einem gleichen Arbeitgeber war.

Die Mischung macht`s

Ich habe eben dargestellt, was alles einfließen könnte.  Die Wahrheit wird aber nicht immer digital sein (a oder b führte dazu), sondern ich würde ein Scoring hinterlegen, das jeweils Punkte vergibt. Wie so ein Scoring funktioniert hatte ich ja bereits bei der Schufa / Facebook Geschichte in einem Artikel erläutert.

Im Fall von Herrn Herrmann tippe ich übrigens auf die Verknüpfungen in Twitter, die zu dem Vorschlag führten. Aber wissen tue ich das auch nicht, das könnte nur LinkedIn selber.


Bei LinkedIn gibt es ja auch Gruppen. Mittlerweile gibt es davon schon über eine Million, genau genommen 1.103.989. In deutsch sind mittlerweile auch 3.947 verfügbar. Wie der Produktmanager für die Gruppen, Ian McCarthy im Produktforum bereits im Spätsommer angekündigt hat, gibt es nun Statistiken für Gruppen.

Alle Screenshots habe ich am Beispiel meiner eigenen Gruppe Projektmanagement dargestellt.

Diese sind im Gruppenverzeichnis einsehbar: Hier sieht man in seiner Übersicht ein kleines Icon in Form eines stilisierten Diagramms:

LinkedIn Statistik Gruppen Start

Falls das Icon nicht sichtbar sein sollte, so ist die Statistik auch über die Gruppe selber über den Link “Mehr” / “Gruppenstatistik” erreichbar.

LinkedIn Statistik Gruppen Link

Der Start der Gruppenstatistik erfolgt über das DashBoard. Hier sind allgemeine Angaben zur Gruppe wie Anzahl der Mitglieder, Gründung, größter Standort, Karrierestufenverteilung etc. zu ersehen:

LinkedIn Statistik Gruppen Zusammenfassung

Hier kann man übrigens die Statistik via Twitter, Facebook oder auch LinkedIn selber verbreiten. Wie die Links suggerieren: Die Statistiken sind öffentlich und für alle (einschließlich Google) einsehbar.

Der Tweet, der hier generiert wird, würde dann so wirken:

LinkedIn Statistik Gruppen Statistik Tweet

Vom Dashboard aus kann man weitere Statistikseiten erreichen. Die erste Folgeseite ist die demographische Seite:

LinkedIn Statistik Gruppen Demographie

Hierbei sollte man die Dynamik beachten: Man kann die Demographie differenziert nach

  • Karrierestufe
  • Tätigkeitsbereich
  • Standort
  • Branche

anzeigen lassen. Sehr schön finde ich die Übergänge bei den Wechseln visualisiert. Als folgende Seite wird dem Wachstum der Gruppe dargestellt, inklusive Wachstum der letzten Woche und einer Grafik, die seit der Gründung (die man auf der ersten Seite sieht) die Gesamtentwicklung darstellt:

LinkedIn Statistik Gruppen Wachstum

Wenn man über einen Punkt der Grafik mit der Maus fährt, wird das Detaildatim im Mouseover angezeigt.

Als letzte Seite folgt die Aktivitätenstatistik: Hier kann man sehen, wie sich die Diskussionen in Summe entwickelt haben. Auch hier ein Beispiel aus meiner Gruppe:

LinkedIn Statistik Gruppen Aktivität

Hier tut sich, auch in meiner Gruppe relativ wenig. Die amerikanischen Pendanten mit teilweise mehreren hunderttausend Mitglieder wirken da anders. Hier ein Beispiel der größten amerikanischen Gruppe:

LinkedIn Statistik Gruppen Aktivität der größten Gruppe

Was mich fasziniert: Allein 2.058 Stellenanzeigen….in der letzten Woche!

Übrigens: Da die Statistik öffentlich ist, kann man sie auch für jede Gruppe anzeigen lassen. Wenn bei Gruppen, wo man kein Mitglied ist, die GruppenID (Kurz GID) im Link für die Gruppenstatistik selber ergänzen. Die GID sieht man, wenn man auf eine Gruppenstartseite geht oben im Hyperlinkfeld des Browsers.

Fazit

Ein schönes Spielzeug, an dem man als Moderator messen kann, wie sich die Gruppe entwickelt und wie zum Beispiel bestimmte Postings auf die Aktivität wirken.

Für Recruiter ist es ebenso nett, kann man im Vorfeld sehen, ob sich meine Zielgruppe auch in der entsprechenden Gruppe befindet.


Heute ein paar Worte zum Social Media Bereich in Deutschland. Einiges passiert gerade. Google launched sein Google+ und scheint zumindest unter den Early Adaptorn großen Erfolg zu haben. Zumindest ist die Aktivität von meinem subjektiven Empfinden her dort am höhsten.

Twitter scheint zu verlieren und das Ende wird schon von vielen Seiten phrophezeit (zumindest hier, hier oder hier). Zumindest wird die fehlende Fortentwicklung missgünstig betrachtet.

Facebook scheint, wenn schon nicht in der Anzahl der Nutzer, zumindest in so weit einen Kratzer abbekommen zu haben, da ein “potenzieller” Konkurrent bekoam Social Media Himmel erschienen ist. Der imaginäre Börsenwert (den ich persönlich für illusorisch halte) muss zumindest ein bisschen nach unten korrigiert werden. Aus meinem Umfeld habe ich das Gefühl, dass Facebook zur Bildzeitung der sozialen Netzwerke wird. Folgende Aussagen trifft man immer häufiger:

Google plus vs. Facebook

Google plus vs. Facebook

Google scheint alles richtig gemacht zu haben. Es hat den Markt analysiert und “best of both worlds” an den Markt gebracht. Dieses wird von vielen Seiten honoriert, auch von Personen im öffentlichen Raum, die sonst sich hier weniger positionieren.

Allerdings die Trennung zwischen privat und geschäftlich wird weiter wohl bestehen bleiben, wie auch aktuell der Spiegel in seiner Online Ausgabe konstatiert. Somit braucht LinkedIn vorerste keine Existenzsorgen zu haben, insbesondere da der Erfolg von Facebook im Businessumfeld nie geschadet hat.

Die Kommunikation scheint sich allerdings an die Technik anzupassen. Fand vor ein paar Jahren die Kommunikation viel über Gruppen statt, scheint die Timeline, egal ob bei Facebook, LinkedIn oder Google+ das Erfolgsmodell für die nächsten Jahre zu sein.

Eins hat der spektakuläre Launch von Google+ vor Augen geführt: Man kann nur spekulieren, alles andere (was teilweise nur über Monate voraus geht) ist in diesem volatilen Markt nicht vorhersehbar. Ob Google+ sich auch in der Masse verbreitet, bleibt abzuwarten. Hier kann man beobachten, ob die “Trendsetter” wirklich in der Lage sind, Trend zu setzen.

Auf jeden Fall muss der Markt sich konsolidieren, die meisten werden schon beobachtet haben, dass man denselben auf mehreren Kanälen folgt und auch Informationen (wahrscheinlich auch die zu diesem Blogbeitrag) mehrfach zu einen gelangen. Entweder wird man in Zukunft sich auf ein Netzwerk eher beschränken (müssen) oder eine gewisse Trennschärfe hineinbringen. Auf Duaer erscheint es nicht sinnhaft, sich mit mehreren Netzwerken in der gleichen Intensität zu beschäftigen.

Was denkt Ihr? “The Winner takes it all”? Wird Twitter sterben? Kann Google+ seinen frühen Erfolg auch in die Verbreitung bringen?

Heute ein Beitrag zu Facebook, dem größten Social Network für den privaten Bereich.

Facebooks Wachstum ist ungebrochen, seit gestern gibt es für ausgewählte Mitglieder auch eine neue Benutzeroberfläche.

Philipp Kemper (Twitter: @wattnditte) ist manchen bereits als LinkedInsider bekannt. Er hat sich Facebook etwas genauer angeschaut und den folgenden Artikel verfasst.

Schönes neues Facebook

Zur digitalen Morgentoilette meldete ich mich heute morgen bei Facebook an. Und was sehe ich da? Alles schön, alles neu: Eine überarbeitete Navigation – praktisch. Eine neue Spieleseite: übersichtlich. Eine klare Unterscheidung zwischen Nachrichten von Menschen und Spam von Spielen: endlich.

Neue Facebook Homepage

Um im Web 2.0 nicht hinten runterzufallen nehme ich mir ein paar Minuten, um die Änderungen und den digitalen Tag mit einem gehaltvollen Status-Update zu kommentieren. Kurz darauf erreicht mich eine Flut von neidvollen Kommentaren. In diesem Moment wird mir klar, dass ich Facebook-VIP bin. Ich gehöre zu den privilegierten 20%, die das neue Design zuerst zu sehen bekommen. Keiner meiner Freunde hat das neue Design. Status-Neider stellen eilig ihr Profil auf Englisch um aber auch das bringt nichts. Gnädig poste ich einen Screenshot. Auf der folgenden Kommentarwelle surfe ich in den digitalen Sonnenaufgang der Netzwerkelite.

Aus Hannover wird Paris

Stephan hatte kürzlich über Facebooks Niederlassungspläne in Deutschland berichtet. Anlass genug, mal einen genaueren Blick auf Facebook, den Big Mac unter den Social Networks zu werfen. Auf der Burda-Digitalkonferenz verkündete Facebook-Gründer Zuckerberg Anfang 2009 stolze Zahlen: innerhalb eines Jahr ist Facebook in Deutschland von 500.000 auf 2 Millionen Mitglieder gewachsen. Quasi so, als ob aus Hannover zur Größe von Paris heranwächst. Das Wachstum verläuft auch nicht gradlinig, ganz im Gegenteil, es beschleunigt sich zunehmend.

Anm. des Autors, 12.2.2010: 2009 wuchs Facebook von 2 Millionen auf 7.5 Millonen Mitglieder – aus Paris wird London.

Bald jede(r) Zweite

Auch weltweit hat Facebook die Nase ganz weit vorn. Sheryl Sandberg gab auf dem World Economic Forum in Davos bekannt, dass Facebook nun auf unvorstellbare 400 Millionen Mitglieder angewachsen sei. Von denen melden sich täglich 175 Millionen an. Mitte 2010 sei der nächste Meilenstein erreicht: Dann werden sich innerhalb eines Monats 500 Millionen Nutzer bei Facebook anmelden. Das ist immerhin jeder zweite internetbefähigte Erdenbürger. Das sind eindrucksvolle Zahlen.

Social Networks – das neue “Internet”?

Facebooks Reichweite ist extrem. Selbst Internetgigant Google gerät da zunehmend unter Druck: Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass Facebook erstmalig mehr Besucher als Google verzeichnen konnte. Das schlägt sich auch deutlich in den Online-Anzeigen Budgets wieder, der Anteil der Social Networks hat sich in einem Jahr verdoppelt. In Australien ist es bereits eine Tatsache: Social Networks haben den Suchmaschinen den Rang abgelaufen. Kann man da eigentlich noch von einem Internet sprechen? Wohl eher ein Konglomerat von Intranets, zu denen ich mich jeweils beim Betreiber anmelden muss.

Warum Facebook?

Es stellt sich die Frage, was Facebook zu diesem Wachstum verhilft. Aus Benutzersicht: Facebook macht dem Ottonormalsurfer den digitalen Alltag leichter. Email, Chat, Diskussionsforen.Veröffentlichen von News, Fotos, Videos. Spiele. Gruppenkalender und Adressbuch. Facebook macht das alles einfach. Kein Handbuch, kein Support-Hotline. Das meiste erklärt sich selbst, der Rest wird von anderen erklärt. Was braucht man mehr? Nichts. Naja, vielleicht noch ein “Facbook für Business”, um Berufliches und Privates zu trennen. In Deutschland vielleicht auch zwei.

PAI: Abschaffung der Privatsphäre

Bei aller Benutzbarkeit hat es Facebook seinen Nutzern nicht leicht gemacht. Mehrfache Änderungen des Newsfeeds auf der Homepage verärgerten viele, der Ärger verflog aber schnell. Erstaunlicher: Die Änderung der Datenschutzbestimmungen ging im gemeinschaftlichen Sozial-Taumel unter. Erstaunlich, da sie zur Abschaffung der Privatsphäre auf Facebook führte. Klar, die Einstellungsseite für Privatsphäre ist jetzt viel übersichtlicher. Liegt daran, dass es weniger Einstellungsmöglichkeiten gibt. Wo ist die Einstellung hin, dass Applikationen nicht mehr auf meine Daten zugreifen können? Die gibt es nicht mehr. Stattdessen gibt es neuerdings PAI: “publicly available information”. Zu Deutsch: Öffentlich verfügbare Information. Profilbild, Status, Freundesliste, Fanpages, Email-Adresse usw. gehören nicht mehr den Nutzern, sondern sind für alle da. Abschaffung der Privatsphäre? Laut Gründer Zuckerberg ist Privatsphäre eine “alte Konvention” und somit nicht mehr zeitgemäß. Ähnlich äußerte sich ja bereits Google CEO Eric Schmidt: “Wenn Sie etwas tun, was niemand wissen soll, dann sollten Sie es vielleicht nicht tun”.

Das digitale Kurzzeitgedächtnis

20% der Nutzer sehen das neues Facebook, das sind 80 Millionen User. Da verfliegt jegliche Elite-Stimmung schnell. Doch was verschafft mir die Ehre? Nach welchen Kritierien wird ausgewählt? Reiner Zufall? Dank der allgegenwärtigen Informationsüberflutung werden meine Sorgen bald weggewaschen sein. Genau so wie es damals, nach der Einführung von Google Earth und Google Street-View. Die fortschreitende Abschaffung der Privatsphäre in den sozialen Netzwerken bedarf einer aufmerksamen Beobachtung.

Zur Zerstreuung eventueller Sorgen nun abschließend noch ein paar Leckerbissen für die anderen 320 Millionen, die das neue Design noch nicht kennen. Vielen Dank an dieser Stelle an Folke Renken für die Erstellung des Screencast.

Vom weltweit und Europas größten Business Netzwerk LinkedIn und dem Start in Deutschland.

Am Anfang überlegt man noch – ein weiteres Netzwerk in Deutschland. Lokalisten, Wer-Kennt-Wen, Stayfriends, Xing (Formally known as OpenBC), ist das nicht alles dasselbe? Na, gut, man meldet sich an, und dann erst mal das Zweifeln:  wie, 10 $, um eine Mail zu schreiben? Schnell kann die Euphorie vergehen.

Wenn man als deutscher Nutzer als erstes mit LinkedIn konfrontiert wird, so muss man sich erst mal wiederfinden. Man ist von den verschiedenen anderen Social Networks in Deutschland, allen voran Wer-Kennt-Wen mit den meisten deutschen Nutzern,  anderes gewöhnt.  Die Anzahl der Kontakte steht dort im Mittelpunkt. Wenn man jedoch die x-te Anfrage von einem „Social Media Evangelist“ bekommt mit Texten wie „Let`s Network“ und davon auf Grund der Sinnhaftigkeit genervt ist und ein Social Network für geschäftliche Inhalte sucht, sollte man sich näher mit LinkedIn beschäftigen.

Im Mittelpunkt: Reputation und Vertrauen!

Das eigene Profil steht im Mittelpunkt, für alle. Wie dieses jedoch gepflegt wird, ist abhängig davon, wie LinkedIn genutzt werden soll: Als passiver Typus ist die Vollständigkeit des Profils nicht so wichtig. Als aktiver Nutzer, der gefunden werden möchte, ist diese jedoch unablässig. Jedoch für alle gilt: Bei LinkedIn sollte eine seriöses Auftreten gepflegt werden.

Kommen wir zu dem Beispiel mit der „InMail“ zu 10 $: Bei LinkedIn gibt es mehrere Nachrichtentypen. Eine Kaltakquise soll vermieden werden. Daher ist es nicht möglich, fremde Personen einfach so anzuschreiben. Dieses ändert sich, wenn man sein Netzwerk virtualisiert. Seine Kontakte darf man immer anschreiben, auch als Basismitglied.

Ersatzweise zur InMail kann man sich über sein Netzwerk vorstellen lassen. Dieses hat den Vorteil, dass sie Kontaktkette für die Reputation gerade steht und hat daher eine hohe Wahrscheinlichkeit, zumindest einen validen Erstkontakt herzustellen.

Stephan Koß

Der Autor

In den nächsten Wochen will ich einiges zu LinkedIn erklären. Ein teures Seminar ist hierfür eigentlich nicht notwendig, ein bisschen Zeit sollte man jedoch investieren.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 246 Followern an