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intro

KossiHeute mal ein etwas anderer Beitrag. Sonst versuche ich ja etwas Licht in das Dunkel der Businessnetzwerke zu bringen. Dazu vergleiche ich immer wieder gern die Bestehenden oder gebe Tipps zu den aktuellen Entwicklungen, gerade bei LinkedIn, aber auch zu anderen Netzwerken wie SoCl oder Pinterest. Jetzt habe ich das letzte Jahr genutzt, um mein erstes Buch zu publizieren. Hierbei habe ich versucht einen sachlichen Überblick für Kleinunternehmer und vor allem Freiberufler zu geben.

Die Motivation

Meine Motivation war eigentlich recht einfach: Ich wollte ein anschauliches Buch über Social Media schreiben. In dem Kontext Social Media gibt es viele Experten, aber gerade Freiberufler und kleine Unternehmer können sich nicht einen entsprechenden leisten und es ergibt auch keinen Sinn: Die meisten wollen gar nicht große Kampagnen fahren, sondern einfach das Medium zur Netzwerkpflege verwenden. Hierzu gab es bis jetzt wenig Literatur, so dass sogar Verlage sich in Eigenregie was zusammenbastelten.

Der Tenor

Was mir ganz wichtig erschien: Habe eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt! Wer keine qualifizierte Dienstleistung oder ähnliches offeriert, dem kann Facebook, LinkedIn & Co auch nur im überschaubaren Rahmen helfen. Oder es ist sogar kontraproduktiv: Zwar hat ein Freiberufler so gut wie gar nicht einen Shitstorm zu fürchten, aber wenn sich die Kunden alle negativ äußern, hilft mir der Social Media Kanal auch nicht.

Stattdessen wollte ich zeigen, wie man seine Zeit effektiv einsetzt: Wenn ein Freiberufler so genug Aufträge hat, so kann er sich vorrangig auf die Netzwerkpflege konzentrieren. Wie wertvoll dieses sein kann, habe ich versucht aufzuzeigen.

Extro

Social Media für Freiberufler und KleinunternehmerIch hoffe, meine Stammleserschaft mag mir den Werbeeintrag in eigener Sache verzeihen. Ich muss mittlerweile meine Meinung bezüglich dem Publizieren eines Buches revidieren: Es steckt mehr Mühe und Arbeit darin, als ich am Anfang annahm. Und so hat das Projekt viel meiner Zeit in Anspruch genommen. Ich hoffe, dass diese  Zeit gut investiert war und vielen eine Hilfe ist.

Auf jeden Fall danke ich, neben den Kollegen von Wiley Verlag und meiner Lektorin, den treuen Fans, Followern, Likern, Sharern, Pinnern, Plussern, Paper.li`rern und was es noch für Teilkonzepte es im Rahmen von Social Media so noch gibt: Ihr habt das erst möglich gemacht! Und dank an Matthias Schwenk für die erste Rezension!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Intro

Eigentlich schreibe ich freitags selten bis nie einen Blog Beitrag. Die Aufmerksamkeit ist schlichtweg am geringsten und gerade samstags sind die Social Media Enthusiasten unterwegs (scheinbar). Im Gegensatz zum Sonntag. Aber was für Meldungen und Feststellungen hatten wir denn diese Woche alles?

Facebookaktie im Tiefenrausch

Facebook Aktie (Quelle: Finanzen.net)

Facebook Aktie (Quelle: Finanzen.net)

Die Woche begann ja eher ruhig. Allein die allgemeine Verwunderung Ich hatte ja bereits letztes Jahr mal dargelegt, was die Bewertung alá 100 Millarden bedeutet. Das sich die Emissionsbegleitenden Banken so vertun, ist schon für die Branche peinlich (und nicht für Facebook!).

Passwortklau geht um

Danach der Klopper, erst bei LinkedIn, dann bei last.fm und eHarmony, und das alles innerhalb einer Woche. Zwar sollte man seine Passwörter eh regelmäßig ändern und auch so wählen, dass es kaum zu erraten ist, aber wenn diese an der Basis entwendet werden, ist kein Kraut gewachsen. Auch Jürgen Schmidt vom Heise Verlag macht seiner Wut Platz und maßregelt die Betreiber der Netzwerke.

StudiVZ wieder im Rampenlicht

Logo VZDas Netzwerk aus Berlin kennt bei Mitgliedern und Zugriffen seit längerer Zeit nur eins, den Weg nach unten. Letztes Jahr übernahm die Diplom Betribswirtin Stefanie Wählert die Geschäfte dort. Aktuell wurde jetzt im Blog von Martin Vogel vorgerechnet, dass das nächste Woche sein könnte. Dieses wurde vom Spiegel online aufgenommen, der über Mitarbeiterentlassungen berichtet. Besonders perfide geht bei der Berichterstattung der Focus vor, der unter dem Titel “Ist StudiVZ in einer Woche tot?” berichtet und auf eine Webseite verlinkt, die auf Amazon das Buch “Die zweite Chance: So retten Sie Ihr Unternehmen mit dem Insolvenzplanverfahren” widerum verlinkt. So kam man mit Journalismus auch Geld verdienen. Ich hoffe, dass Holger Schmidt den Focus hier aus der Schmuddelecke holen kann.

Aber zurück zum Thema: Rosig sieht es bei den VZ-Netzwerken nicht aus. Das letzte Mal machten sich die VZ Netzwerke von sich reden, als sie eine Mobbing App publizierten.

Xing produziert Mega Timeline

Xing Beta Labs ProfilbestätigungenDas deutsche Business Netzwerk Xing hingegen probiert eine neue Funktion aus: “Profileinträge bestätigen”. An sich eine gute Sache: Die Einträge unter “Ich biete” sehen nun aus wie die Skills bei LinkedIn. Diese können von anderen Mitgliedern bestätigt werden. Allerdings hat Xing im Moment ein Luxusproblem: Die Timeline quillt über. Auch wurde noch niemals “Stop words” integriert, so dass sich die Leute untereinander sogar Relativpronomina bestätigen. Das Luxusproblem kehrt sich aber an manchen Ecken ins Gegenteil, da einige schon twitterten, dass sie Xing wegen temporärer Überlastung den Rücken kehren. An sich finde ich die Funktion sinnvoll und sie ist ja auch noch im Beta Stadium.

BranchOut Trend ist schon wieder vorbei

BeKnown und BranchOutNachdem in den ersten Monaten das Netzwerk um BranchOut nur einen Weg kannte, den nach oben, scheint hier eine schnelle Umkehrbewegung stattzufinden. Im Moment ist sie auf Platz 71 der Facebook Apps. Der große Run ist damit schneller vorbei und BeKnown nimmt nach wie vor keiner wahr. Auf jeden Fall muss sich Rick Marini schnell was einfallen lassen, oder facebook übernimmt das Karrierefeld selber.

Schufa und die sozialen Netzwerke

schufa logoIn der Wochenmitte machte nun die Schufa mal wieder von sich hören. So sollte untersucht werden, ob Daten aus sozialen Netzwerken für die Bemessung der Ausfallwahrscheinlichkeit herangezogen werden könnten. Dass das geht, hatte ich ja gestern bereits beschrieben. Besonders die Politik spielt hier ein doppeltes Spiel: So fordert diese per Solvabilitätsverordnung individuelle Messungen von der Kreditwürdikeit, verdammt aber die Vehikel, die dieses bewerkstelligen soll. Wie dem auch sei, dass Hasso Plattner Institut distanziert sich mittlerweile von dem Projekt. Aber zu Ende ist die Diskussion meines Erachtens nicht. Ein paar pfiffige, mathematisch bewandte Teckies können da auch alleine was bauen.

Extro

In Summe lässt sich sagen. Social Media war diese Woche oft im Mittelpunkt und Dank der Schufa auch außerhalb der eigen der Enthusiasten. Aber nutzen wird so eine Woche der noch jungen Industrie kaum. Im Gegenteil: Vorhandene Ängste wurden weiter genährt.


Immer wieder gibt es Pishing Wellen. Diesmal hat es (wie bereits jede andere, große Plattform wie Facebook) LinkedIn erwischt. Dieses berichtet auch Markus Sekulla bei Krawattenträger, der sich auch direkt mit LinkedIn in Verbindung gesetzt hat. Daraufhin hat sich W & V auch der Thematik angenommen (@ W & V: Schaut Euch mal Eure Links an). Zeus berichtet hier davon.

Was ist Pishing?

Zu dem Begriff Pishing gibt es etliche Definitionen. LinkedIn erklärt es selber hier. Pishing ist ein Kunstwort aus “Password Fishing” und dient dazu, fremde Accounts zu kapern. Waren in der Vergangenheit oftmals Kreditinstitute das Ziel von Pishing Attacken, wechselte die Strategie der Pisher erst zu Onlineversendern, wie Ebay und darauf folgten viele soziale Netzwerke. Von Facebook kennt man dieses schon länger, für LinkedIn ist das neuer.

Was wollen die Pisher mit den Daten?

Das betriebswirtschaftliche Interesse erschließt sich beim Account Daten von Kreditkarten oder Bankkonten noch relativ schnell. Bei Angriffen auf soziale Netzwerke ist man noch etwas am Grübeln, was die Kriminellen damit wollen.

Das Geschäftsmodell fußt hierbei in den meisten Fällen auf zwei Ideen:

  1. Verkauf von Empfehlungen, Kontaktdaten, Mailadressen et cetera. Hier werden die Accountdaten entweder abgefischt oder die entsprechenden Daten heruntergeladen zum Verkauf. Auch werden zum Beispiel “Empfehlungen” verkauft.
  2. Die andere Variante, die Account Daten zu verwenden, ist wesentlich aufwendiger und nutzt social engineering: Hierbei wird von dem gehackten Account die Kontakte angeschrieben und um Hilfe (für was auch immer gebettelt). Hierbei gehen die Pisher mittlerweile sogar direkt in die Kommunikation mit den Kontakten, in deren Verlauf um dringende Hilfe gebeten wird.

Wie erkenne ich Pishing Mails?

Die Tipps sind nicht nur allein für LinkedIn gültig. Es empfiehlt sich, mehrere Mailadressen vorzuhalten. Kommt eine Mail nun auf eine falsche Adresse an, ist Obacht angebracht.

Eine Sache, die man nicht oft genug wiederholen kann: Wählen Sie als Passwort etwas, was man sich zwar leicht merken kann, aber nicht der Name des Hundes ist! Zum Beispiel: Bilden Sie einen Satz und nehmen nur die Anfangsbuchstaben (Ich habe meinen Führerschein mit 18 gemacht = IhmFm18g).

Und: Ändern Sie dieses Passwort: 41 % aller Nutzer ändern nie ihre Passwörter!

Wie erkenne ich LinkedIn Pishing Mails?

Eine der Merkmale: Achten Sie auf den Namen. “Daren Fair” ist gerade in Verwendung. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Pisher hier Anpassung vornehmen werden.

Nutzen Sie LinkedIn auf Englisch? Dann stellen Sie die Spracheinstellung unten rechts auf deutsch. Die Mails von LinkedIn kommen nach der Spracheinstellung, die Pisher verwenden aber meistens englisch, so dass die Mails auffallen.

Achten Sie auf das (C) in der Mail: Die Psiher verwnden oft eine nicht aktuelle Jahreszahlm, bei 2010 oder älter ist auch Vorsicht geboten.

Ich bin gerade hereingefallen!

…auch kein Drama. Aber ändern Sie sofort (!) das Passwort. Danach forwarden sie die Mail an safety@linkedin.com.

intro

Von Januar bis April haben wir mit unserer Unternehmung eine Stelle als Projektleiter ausschließlich über Social Media Kanäle besetzt. Zielsetzung war es in Erfahrung zu bringen, in wie weit diese Kanäle heute schon etwas taugen. Die Erfahrungen hatte ich damals in diesem Blog gegenübergestellt, einschließlich einem HowTo für Xing, LinkedIn und Facebook.

Jetzt sollte erneut eine Stelle besetzt werden, allerdings als Junior. Die Stellenanzeige kann über unsere Page noch betrachtet werden. Eigentlich wollte ich noch BeKnown von Monsters mit einbinden. Die Eindrücke, die ich von dem Primus erhielt schreckten mich deutlich ab.

Was ist aus der Anzeige geworden?

Die Anzeige hatte eine Laufzeit von vier Wochen. Es wurde der Bewerbungsprozess via LinkedIn selber gewählt, so dass man die Bewerber im direkten Vergleich hat:

LinkedIn Stellenanzeige Bewerberübersicht
LinkedIn Stellenanzeige Bewerberübersicht

Praktisch ist, dass man an der rechten Seite direkt die Vitae einsehen kann.

Quintessenz waren auf die Anzeige 21 Bewerbungen… allerdings davon die Hälfte von Indern, die den Satz “nur deutsche Bewerbungen erwünscht” wohl nicht von Google übersetzen lassen haben (Einschließlich der Grußformel “Spirituelle Grüße”, fand ich schon wieder originell).

Aber immerhin kam es zu drei Vorstellungsgesprächen von qualifizierten Bewerbern. Bei einem Preis von 71 € ein annehmbares Preis- / Leistungsverhältnis.

Wie kann ich das Auswerten?

Wer für eine kleine Unternehmung mal eine Stelle zu besetzen hat, wird die Statistiken, die zur Verfügung stehen, vorrangig als informativ betrachten. Allerdings wer für einen Konzern immer wieder Stellenanzeigen aufgibt oder als Recruiter Bewerber sucht, wird in den Statistiken interessante Hilfen finden. Insgesamt sieht die Statistik so aus:

Statistiken Stellenanzeige (Übersicht)

Statistiken Stellenanzeige (Übersicht)

Zum einen stehen die Betrachter der Anzeige anonymisiert aufgelistet. In meinem Fall haben die Anzeige 1.326 Betrachter die Anzeige begutachtet.

Die Interessanten Details finden sich allerdings auf der rechten Seite:

Quelle Stellenanzeige

Quelle Stellenanzeige

Hier kann man erkennen, dass 72 % der Betrachter (also nahezu 1.000 Leute) durch mein Marketing in Gruppen und via Twitter auf die Stellenanzeige kamen.

Henry Ford lehrte uns, dass man sich auf die Stärken konzentrieren muss: In meinem Fall Twitter und Gruppen ausbauen, da kommen die Interessenten her.

Zum Benchmarken gibt es aber noch bessere Mittel:

Details Stellenanzeige
Details Stellenanzeige

Diese Statistiken lassen auf Details zurückschließe:

  • Wann kamen die Bewerbungen
  • Wie waren die Peaks auf Mitteilungen verteilt
  • Welche Stichwörter wurden gesucht

Allein diese Informationen können helfen in der Zukunft die Kampagnen zu gestalten.

Live Benchmarking

Besonders spannend ist jedoch der chronologische Verlauf: Wenn man zwei Kampagnen mit den gleichen Wortlaut und Layout schaltet, so kann man die eine nur via Twitter bewerben und die andere via LinkedIn Gruppen und dann die Verläufe vergleichen.

So bekommt man nicht nur ein Gefühl, wie die Kanäle wirken, sondern belastbares Zahlenmaterial.

Ein anderer Versuch wäre auch eine Kampagne nur einzustellen und eine gleiche massiv über alle Kanäle zu promoten und damit den Unterschied herauszuarbeiten.

Wem das zu teuer ist (wir erinnern uns, eine Stellenanzeige kostet 71 € für vier Wochen) kann auch nach Wochen trennen (Eine Woche Google+, eine Twitter, eine Gruppen) und daraus die Rückschlüsse ziehen.

So erhält man Zahlenmaterial, um die Kanäle zu tracken / testen.

Eine weitere Möglichkeit ist, zwei ähnliche Anzeigen zu schalten und die Qualität der Betrachter zu messen: Über welche Variante kommen die qualifizierten Interessenten?

Auch die Wirksamkeit der entscheidenden Stichwörter kann man so überprüfen. Darüber erhält man Werkzeuge, langfristig seinen Erfolg zu verbessern

Fazit

Getreu Norton Kaplan: “Was Du nicht messen kannst,  kannst Du auch nicht managen”

Für Einmalaktionen stellen sie Statistiken ein nettes Gadget dar. Für Personen aus dem HR werden jedoch Werkzeuge an die Hand gegeben, auch ohne massiv Social Media Kenntnisse zu besitzen den Erfolg einer Kampagne zu messen und damit auf Dauer zu verbessern. Gerade einfache “Ceteris Paribus” Tests können hier schnell weiterhelfen und aufzeigen, woher Kandidaten kommen und was sie suchen.

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