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Letzte Woche ging es durch die Medien: Ein Rechtsanwalt wurde für ein nicht “richtig” gesetztes Impressum abgemahnt. Die Anwälte hatten die Standardimpressi des Anbieter XING genutzt. Dem Anwalt wurde vorgehalten, dass die vorgesehene, technische Lösung nicht ausreichend schnell zu finden war.

Was geschah

XING bietet eine Möglichkeit, ein Impressum zu hinterlegen. Aber wie sieht es mit LinkedIn aus: Benötige ich hier ein Impressum? Die lapidare Antwort lautet: Ja. Wie hinterlege ich bei LinkedIn eins? Hier kann ich nur zeigen, wie man es “vielleicht” machen könnte…. rechtssicheren kann und darf ich nicht offerieren.

Impressum bei LinkedIn

Bei LinkedIn können Sie auf zwei Arten mit der Impressumspflicht konfrontiert sein: Mit Ihrem persönlichen Profil oder mit einem Unternehmensprofil. Bei einem persönlichen Profil benötigt nicht jeder ein Impressum. Angestellte (die nicht gewerblich ihr Profil benutzen) können nach meiner Meinung auf ein Impressum verzichten. Jemand, der auf LinkedIn aktiv für seinen Arbeitgeber auftritt oder Selbständiger / Freelancer ist, sollte auch auf seinem persönlichen Profil ein Impressum vorweisen können.

Persönliches Profil

Auf dem persönlichen Profil können Sie das Impressum an verschiedenen Stellen hinterlegen. Am auffälligsten ist sicherlich im Profil Slogan:

Impressum bei LinkedIn hinterlegen: Profil Slogan

 

Jetzt werden viele argumentieren, dass das einfach hässlich ist. Und diejenigen haben Recht! Man hat aber rudimentäre Chancen, dass auch Richter den Verweis finden. Da der Profil Slogan in die Suchmaschine von LinkedIn eingeht, gibt es noch die Möglichkeit, das Impressum in der Zusammenfassung zu hinterlegen:

Impressum bei LinkedIn hinterlegen: Die Zusammenfassung
Ein Problem kann ich allerdings nicht lösen: Die Links sind nicht anklickbar.

Unternehmensprofil

Wer ein Unternehmensprofil betreibt, sollte auf jeden Fall ein Impressum hinzufügen. Der Text kann dazu genutzt werden:

LinkedIn: Impressum im Unternehmensprofil hinterlegen

Hier unbedingt darauf achten, dass das Impressum zu Beginn ist: LinkedIn klappt den Text zu, wenn man nicht direkt sich darauf befindet. Die ersten Zeilen (“Teaser area”) sind aber immer zu sehen. Hier sollte das Impressum eingefügt sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es “zu schwer” zu finden ist.

Bei multilingualen Unternehmensprofilen und Fokusseiten achten Sie darauf, dass alle Varianten einen Impressumslink aufweisen.

….ich habe gar keine Homepage

Jetzt gibt es gerade Selbstständige und Freelancer, die gar keine Homepage besitzen. Wie verlinken diese ein Impressum: Die gute Nachricht: Das ist einfach lösbar. Die Schlechte: Die Angaben müssen direkt ins Profil. Ersatzweise kann man das Impressum in einen öffentlichen Bereich (wie bei GoogleDoc) hochladen und dahin verweisen.

Extro

Selten war unter den Anwälten so viel Einigkeit: Das Ergebnis des Stuttgarter Gerichtes lässt wieder viele Fragen offen und gibt eine sehr unbefriedigende Rechtslage auf. Ob Thomas Schwenke, Carsten Ulbricht, Thomas Stadler oder Stephan Dirks: Hier werden eher Fragezeichen aufgeworfen, sowohl über die Entscheidung an sich, als in der Frage, wie die unsichere Situation zu beheben sei. Jetzt sei erst mal zu hoffen, dass die derzeitige als kurzfristige Entgleisung eines Einzelnen von höheren Instanzen revidiert wird.

So lange ist es mit Businessnetzwerken in Deutschland wie mit Radarwarnern: Anschaffung okay, Betrieb verboten…….

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLetzte Woche habe ich gezeigt, wie man eine Stellenanzeige auf LinkedIn erstellt. Eine Stellenanzeige auf LinkedIn entwickelt seine Möglichkeiten nicht voll und ganz, wenn man diese nur postet: Post & Pray führt dazu, dass vorrangig Kandidaten, die aktiv einen neuen Job suchen, die Anzeige finden. Und diese suchen auch nicht nur auf LinkedIn.

So verbreiten Sie die Stellenanzeigen

Sie müssen kein Social Media Experte sein, um die Möglichkeiten zu nutzen, die LinkedIn bietet. Mit ein paar Handgriffen können Sie selber das Potenzial Ihrer Stellenanzeige erhöhen.

Mitteilen

Die einfachste Möglichkeit, der Stellenanzeige mehr Beachtung zu bringen, ist das Mitteilen. Dieses finden Sie bei der Verwaltung der Stellenanzeige:

Stellenanzeige bei LinkedIn bewerbenSie können die Anzeige bei Twitter und Facebook bewerben, an Personen senden, und in Gruppen verteilen.

Die Möglichkeit, die Stellenanzeige in Gruppen zu posten finde ich persönlich am interessantesten. Sie müssen allerdings Mitglied der Gruppe zu sein. Wundern Sie sich nicht, wenn die Anzeige nicht sofort sichtbar ist. Oft müssen diese vom Moderator freigegeben werden. Achten Sie auch darauf, dass die Gruppe und die Anzeige einen Bezug haben (Entweder regional oder thematisch). Sonst wird es schnell als Spam wahrgenommen.

Mitarbeiter einbinden

Nutzen Sie Mitarbeiter, die bei LinkedIn sind: Oft können neue Mitarbeiter aus dem Umkreis bestehender Beschäftigungsverhältnisse akquiriert werden. Ist der fachliche Ansprechpartner vor Ort? Dann sollte gerade dieser auch die Anzeige teilen. Hat Ihr Unternehmen ein Unternehmensprofil? Dann erscheint die Anzeige auch dort.

Direktansprache

Haben Sie sich überlegt, Kandidaten direkt anzusprechen? Bei jeder Stellenanzeige sind 5 InMails dabei, also die Möglichkeit, nicht verbundenen Personen eine Nachricht zu senden.

Bei der Stellenanzeige finden Sie Vorschläge, welche Personen interessant sein könnten. Schauen Sie sich die Vorschläge an:

Stellenaneige bei LinkedIn passende ProfileÜber “Inmail senden” können Sie die Kandidaten direkt anschreiben. Falls Sie mehr als nur 5 anschreiben möchten, so müssen Sie weitere InMails zu 7,95 € das Stück erwerben. LinkedIn macht es zwar einfach mit einem (durchaus brauchbaren) Standardtext, aber Sie sollten sich die Mühe machen, den Text zu individualisieren. Zum einen ist es schlichtweg höflicher, zum anderen wirkt es dann nicht so spamartig.

Ob das in Deutschland rechtlich zulässig ist, weiß ich selber nicht genau. Die Meinungen schwanken zwischen der mutmaßlichen Einwilligung des Kandidaten (da er zu solchen Zwecken ja bei einem Karrierenetzwerk angemeldet sind), bis hin zu eher nein. Wer sich da reinlesen möchte empfehle ich die Beiträge von Thomas Schwenke zu diesem Thema.

Extro

Nutzen Sie die Möglichkeiten von LinkedIn, Ihrer Stellenanzeige eine höhere Sichtbarkeit zu verschaffen. Nächste Woche zeige ich, was LinkedIn an Statistiken so zu bieten hat. Hier kann man einiges an Informationen herausholen.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter “Ihre Stellen” auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

Extro

Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet viele Möglichkeiten, sich und seine Profession darszustellen. Ob Sie das wollen, ist eine andere Frage: Wer ein Businessnetzwerk eher als selbstaktualisierendes Adressbuch verwenden möchte, dem sei das vergönnt. Wer aber gefunden werden möchte, gerade Berufseinsteiger oder Freiberufler seien hier als erstes genannt, der kann mit nur wenig Zeit sein LinkedIn Profil ausbauen. Die Überschrift ist für mich eher untypisch, aber mal schauen :-)

10 Punkte für Ihr LinkedIn Profil

LinkedIn Profil komplett ausfüllen

1. Achten Sie auf den Kopfbereich

Am wichtigsten ist der Kopfbereich. Sie sollten ihren echten Namen beim LinkedIn Profil verwenden: Zum einen fordern das schlichtweg die AGB von LinkedIn, zum anderen wirkt “Mickey Mouse” nicht unbedingt seriös. Der Kopfbereich hat aber noch mehr zu bieten: Nutzen Sie einen vernünftigen Profilslogan. Im Normalfall steht da standardmäßig wie “Controller bei Muster AG”: Hier was Passendes aussuchen. Ein vernünftiges Foto ist auch sinnvoll.

2. Schreiben Sie Beiträge und Updates

LinkedIn bietet die Möglichkeit, selber Status Updates und sogar Beiträge zu veröffentlichen. Aber auch ohne gleich zu bloggen, kann man über Status Updates seine Sichtbarkeit verbessern. Einen guten Artikel gelesen? Empfehlen Sie diesen doch: Einfach den Link kopieren und ein paar Worte dazu schreiben.

3. Veröffentlichen Sie Studien und Whitepaper

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, alle möglichen Dokumente zu publizieren. Zwar sind zwar nur wenige MB angeblich zugelassen, jedoch habe ich erfolgreich ein 4 GB großes Konzert von Linkin Park hochgeladen. Ob das nun in einem Businessnetzwerk so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Wenn Sie also Studien, eine Diplomarbeit oder Whitepaper haben, fügen Sie das Ihren Profil an.

4. Lassen Sie sich empfehlen

Sie können sich loben wie Sie wollen: Empfehlungen von anderen haben einen höheren Wert. Denken Sie an Amazon: Die Produktbeschreibung ist ja nett, gerade für Fakten. Aber die Aussagen anderer Nutzer haben eine ganz andere Wirkung. Solche Empfehlungen muss man im Regelfall aktiv akquirieren.

5. Geben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten an

Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sind vor allem Stichwörter. Geben Sie diese unbedingt an, sie bilden die Grundlage für Endorsement, den Bestätigungen von Bekannten und Kontakten. Im ersten Moment könnte man daran denken, dass das nichts bringt. Tatsächlich wird kein Recruiter darauf acht geben, ob man n Bestätigungen hat. Aber diese haben eine weitere Funktion: Sie gehen in die Suchmaschine mit ein. Wenn Sie also gefunden werden wollen oder müssen, sind gut gepflegte Endorsements Gold wert.

6. Schreiben Sie eine sinnvolle Zusammenfassung

Wissen Sie wie viel Zeit ein Recruiter mit Ihrem Profil beschäftigt? Nutzen Sie die wenige Zeit und geben eine sinnvolle Zusammenfassung an.

7. Zeigen Sie, welche Projekte Ihren Erfolg Ihnen zu verdanken haben

Gerade Freiberufler werden es zu schätzen wissen: Oft kann man seine Auftraggeber nicht öffentlich machen. Zeigen Sie mit Projekten, was Sie geleistet haben.

8. Haben Sie etwas veröffentlicht?

Bücher? Studien? Fachartikel? Zeigen Sie, wenn Sie bereits was veröffentlicht haben!

9. Geben Sie Ihre Sprachen an

Sprechen Sie nur Deutsch? Mit Sprachen können Sie zeigen, dass Sie mehr beherrschen, als Ihre Profession. Die Angabe der Sprachen hat aber nichts mit einem multilingualen Profil zu tun, dass ist dann eher für Fortgeschrittene.

10. Nutzen Sie Gruppen, aber sinnvoll!

Gruppen sind was Tolles: Hier kann man sich prima zu einem Thema austauschen. Aber die Anwesenheit in Gruppen kann man auch nutzen, um sein Interesse an einem Thema zu bekunden. Sie können die Logos auf Ihrem Profil ein- und ausblenden: Zeigen Sie die Gruppen an, die Sie mit sich verküpft sehen wollen. 100 Gruppen sollten Sie nicht eingeblendet lassen: Dieses suggeriert eher Freizeitprobleme!

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Autor: Stephan Koß;;

LinkedIn, Mitglieder erstes Halbjahr 2014

LinkedIn Official LogoIch schreibe gern viele Tutorials. Aber was oft am meisten interessiert sind Zahlen. Daher habe ich mal wieder ausgewertet, wie viele Mitglieder LinkedIn welt weit hat. Für Interessierte habe ich mal alle verfügbaren länder (immerhin 57 Stück) und die Kontinente dargestellt. Die Zahlen entstammen dem LinkedIn AdPlanner und sind keine offiziellen.

Der Überblick

Zuerst ein paar Grafiken zur Übersicht. Die Kontinente im Vergleich:

LinkedIn weltweit Juni 2014In Europa sehen die Länder im Überblick so aus (eine Auswahl):

LinkedIn Europa Juni 2014

Alle Länder und Kontinente im Überblick

Afrika 14.293.336
Algerien 799.872
Ghana 559.585
Kenia 933.155
Marokko 934.539
Nigeria 1.697.012
Simbabwe 256.172
Südafrika 3.649.958
Tansania 296.807
Tunesien 466.440
Uganda 324.925
Ägypten 1.315.225
Rest 3.059.646
Antarktis 5.502
Asien 50.993.609
Bangladesch 797.858
China 5.375.777
Honkong 920.792
Indien 27.843.527
Indonesien 3.516.841
Japan 1.188.927
Korea 900.026
Malaysia 1.881.493
Nepal 263.792
Philippinen 2.598.579
Singapur 1.389.064
Sri Lanka 507.202
Thailand 923.932
Taiwan 760.172
Vietnam 833.172
Rest 1.292.455
Europa 76.897.728
Belgien 2.152.199
Bulgarien 398.945
Deutschland 3.593.845
Dänemark 1.600.596
Finnland 671.002
Frankreich 8.256.665
Griechenland 863.605
Großbritannien 16.715.845
Irland 1.219.638
Italien 7.425.745
Kroatien 337.641
Litauen 198.852
Niederlande 5.341.316
Norwegen 1.156.053
Polen 1.349.110
Portugal 1.740.071
Rumänien 1.388.368
Russische Föderation 3.447.934
Schweden 1.947.375
Schweiz 1.345.386
Serbien 389.655
Slowakische Republik 272.335
Spanien 6.539.565
Tschechische Republik 730.864
Türkei 3.499.441
Ukraine 1.027.768
Ungarn 479.331
Österreich 518.806
Rest 2.289.772
Lateinamerika 45.132.940
Argentinien 3.971.896
Bolivien 299.508
Brasilien 18.705.029
Chile 2.641.338
Costa Rica 472.986
Dominikanische Republik 422.023
Ecuador 988.544
Guatemala 393.271
Kolumbien 3.715.577
Mexiko 6.502.806
Panama 311.033
Peru 2.266.499
Puerto Rico 402.086
Trinigad / Tobago 227.767
Uruguay 394.691
Venezuela 1.714.559
Rest 1.703.327
Mittlerer Osten 10.597.980
Bahrain 167.594
Iran 1.396.283
Israel 1.099.722
Jordanien 345.883
Katar 372.083
Kuwait 309.845
Libanon 348.727
Oman 224.762
Pakistan 2.409.611
Saudi-Arabien 1.478.258
Vereinigte Arabische Emirate 1.937.801
Rest 507.411
Nordamerika 117.994.517
USA 107.578.681
Kanada 10.414.695
Ozeanien 7.741.712
Australien 6.280.239
Neuseeland 1.171.637
Rest 289.836


Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

Facebook, Surfen & Co: So ist mein Kind sicher im Internet

Letzte Woche erhielt ich von Amazon ein neues Buch, was ich bestellt hatte: “Facebook, Surfen & Co: So ist mein Kind sicher im Internet”, von Jane Schmidt.  Zwar bin ich durchaus Social Media Enthusiast, aber nebenbei auch Vater von zwei Töchtern von 8 und 11 Jahren. Beide nutzen bereits das Internet, wobei die Nutzung der Kleineren auch der älteren Schwester geschuldet ist. Zeit sich damit etwas auseinanderzusetzen.

Über das Buch

Kind sicher im InternetAuf über 240 Seiten beschreibt Jane Schmidt vieles bis alles, was man als Elternteil über Internet und seinen Kindern wissen sollte. Dabei ist die Zielgruppe weit gestreut: Für Eltern, die bis jetzt weniger mit dem Medium zu tun hatten, wird Schritt für Schritt erklärt, was man tun muss. Dabei werden auch Anmeldung bei einem Mailprovider oder eines Google+ Accounts erläutert.

Aber auch für Leute, die sich bereits mit Facebook und Internet auskennen, sind viele Kapitel interessant: Wie erkenne ich eine drohende (oder bereits manifestierte) Online- oder Handysucht meines Kindes oder wie soll ich mich bei Cybermobbing verhalten. Besonders interessant: Was kann ich tun, damit ich im Zweifelsfall zu einem späteren Zeitpunkt die Aufklärung meines Kindes über Filesharing nachweisen kann? Nur mit einem gelungenen Nachweis können Sie bei Abmahnungen, zum Beispiel wegen Filesharing, dagegen vorgehen. Auch hier wird erklärt, was man tun kann, wenn der Fall eintritt oder man Fälschungen entlarvt.

Dabei geht das Buch immer wieder praktikable Wege: Grundlage ist Vertrauen zwischen den Sprösslingen und den Eltern. Aufklärung ist dabei ein gesunder Weg, die Risiken zumindest einzudämmen. Die sozialen Netze und Handys werden nicht verdammt, sondern als Bestandteil der aktuellen Sozialisation akzeptiert. Das beweist Praxisnähe. Ich sehe das bei meiner älteren Tochter: Dachte ich erst, ein Smartphone mit 10 Jahren muss ja nicht sein, stellte ich sehr schnell fest, dass WhatsApp das Epizentrum der Kommunikation in der fünften Klasse darstellt. Ein Ausschluss aus diesen Strukturen würde ein Kind weit mehr treffen, als andere Risiken, die sehr wohl latent sind.

Die Verlosung

Für alle, die selber Kinder und Interesse an dem Thema haben, können sich bei Jane Schmidts Blog etwas zum nachlesen herunterladen. Man kann natürlich auch das Buch bei Amazon oder direkt beim Wiley Verlag käuflich erwerben. Aber eine weitere Möglichkeit: Empfehlt die Rezension und hinterlasst einen Kommentar! Unter allen Foristi, die bis zum 02.07.2014 hier  kommentieren, verlose ich 3 Exemplare des Buches “Facebook, Surfen und Co. So ist mein Kind sicher im Internet “. Also: Nur zu!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoBei den ersten war es schon vor ein paar Wochen zu sehen: Die Gruppenübersicht wurde aktualisiert und mit einer neueren Kacheloptik versehen. Nun ist die Übersicht (“Dashboard”) insgesamt angekommen. Inhaltlich hat sich weniger getan, vielmehr handelt es sich um ein Facelift.

So sieht die Gruppenübersicht bei LinkedIn aus

Wenn man über das Hauptmenü oben nun zu den Gruppen geht, so erscheint die neue Übersichtseite:

LinkedIn Neue Gruppenübersicht

  1. Die Gruppen sind nun in Kacheln angeordnet. Dabei ist die Reihenfolge, die Sie auch in den Einstellungen (3) festlegen können.
  2. Die ersten sechs Gruppen werden direkt angezeigt. Alle weiteren werden erst mit dem Link “Mehr anzeigen” eingeblendet
  3. Unter dem Zahnrad finden Sie die Gruppenreihenfolge. Hier können Sie festlegen, welche sechs als erstes angezeigt werden.
  4. Eine kleine Zahl in der Kachel signalisiert, dass Aktivitäten für Moderatoren notwendig sind (wie Gruppenmitglieder zulassen oder Beiträge moderieren).
  5. Sie können auch eine Diskussion direkt beginnen. Allerdings muss man sich für eine Gruppe entscheiden, multiple Posts werden nicht unterstützt (was ich persönlich auch gut so finde).
  6. Die Gruppen haben nun eine eigene Timeline, wo neue Diskussionen zu finden sind aber auch Vorschläge von LinkedIn für weitere Gruppen
  7. Auf der rechten Seite finden sich eine Schnellsuche für Gruppen und der Button für Gründung einer neuen Gruppe.

Neue Gruppen OverflyFür Moderatoren ist der Overfly (wenn man mit der Maus über die Gruppenkachel geht) eine sinnvolle Funktion: Wenn man darüber geht, so färbt sich die Fläche grau und es erscheinen die Links, die zu der Zahl, die in der Kachel angezeigt wurde, geführt haben. Die Links sind direkt anklickbar, man kann also zu den Interaktionen direkt springen. Hierzu gehören, wenn Beiträge moderiert werden müssen oder neue Mitgliedsanfragen, die auf Bestätigung warten. Für Moderatoren eine schöne Funktion, wenn man schnell mal nach der Gruppe schauen möchte und optisch ein Gewinn im Vergleich zu der 2010 eingeführten Symbole.

Extro

Ich hatte es ja bereits im Intro geschrieben: Mehr  ein Facelift, als das neue Funktionen enthalten wären. Mir gefällt es.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn wird auch in Deutschland zunehmend genutzt. Dabei ist die Oberfläche ein riesiger Fundus an Funktionen, Statistiken und Links. Was den Experten auf Grund der vielen Möglichkeiten freut, ist des Einsteigers Leid: Wie geht das überhaupt? Daher heute mal eine ganz simple Einführung in die Oberfläche von LinkedIn

So sieht es aus

In einem Blogartikel alle Ausprägungen und Spielweisen von LinkedIns Oberfläche unterzubringen, würde einen sehr langen Text bedeuten. Daher wollte ich heute nur die Startseite erläutern, die Schaltzentrale von LinkedIn:

LinkedIn Oberfläche für Anfänger

 

Übrigens: Wenn Sie sich mal “vernavigiert haben”: Ein Klick, und Sie kommen immer wieder auf die Startseite zurück.

1. Menüzeile

Ganz oben findet sich die Menüzeile. Diese führt zu den wichtigsten Bereichen, wie Ihr Profil oder Ihr Netzwerk. Unter Interessen verbergen sich sowohl die Gruppen, als auch die Unternehmensprofile.

2. Kleine Helfer

Oben rechts sehen Sie die wichtigsten Aktivitäten im Überblick:

  • Briefsymbol: Dieses zeigt neue Post an
  • Fähnchen: Zeigt Interaktionen an: Hat jemand einen Beitrag von Ihnen geliked oder geantwortet?
  • Anonymes Profilbild: Zeigt Ihnen neue Kontaktanfragen an
  • Ihr Profilbild: Dahinter verstecken sich Einstellungen, zum Beispiel, ob Sie die Oberfläche auf deutsch verwenden möchten.

Übrigens: Wenn Sie auf das Briefsymbol klicken, kommt ein Menü. Hier können Sie auch neue Nachrichten an Kontakte schreiben.

3. Das Suchfeld

Eine der größten Mehrwerte von LinkedIn ist die Suchmaschine. Hier können Sie irgendwas eingeben, ob einen Namen, ein Ort eine Universität oder ein Unternehmen.

4. Die Timeline

Vielleicht haben Sie den Begriff Timeline bereits gehört. Einen adäquaten deutschen Begriff (“Zeitleiste”?) kenne ich leider nicht. Die Timeline ist die chronologische Reihenfolge aller Nachrichten. Diese stammen aus Ihrem Umfeld, also Ihre Gruppen, von Ihren Kontakten oder Unternehmen, denen Sie aktiv folgen. Allerdings streut LinkedIn auch hin und wieder was ein, was Ihnen nutzen könnte. Dieses können Stellenanzeigen sein oder auch beworbenen Neuigkeiten von Unternehmen (sogenannte “Sponsored Updates“)

Übrigens: Zu Beginn sehen Sie “alle Updates”: Hier verbirgt sich ein Menü. Unten im Menü können Sie über Anpassen steuern, was Sie zu sehen bekommen. Um so seltener bei LinkedIn vorbeischauen, um so weniger sollten Sie sich anzeigen lassen. Das wichtigste sind die Neuigkeiten aus Ihrem Netzwerk (also Ihren Kontakten).

5. Das Status Update Feld

Woher kommen die Neuigkeiten? Von Leuten wie Sie! Sie können selber Neuigkeiten veröffentlichen. Dabei können Sie auch Dateien (zum Beispiel eine Präsentation) hochladen: Einfach die Klammer, wie Sie es vielleicht von Ihrem Mailclient kennen, verwenden. Auch interessante Artikel gehen: Einfach den Link von dem Artikel in das Feld kopieren (Können Sie schnell testen: Einfach den obigen Link meines Artikels in das Status Update kopieren. Ich würde mich freuen).

Extro

So, dass war die Startseite von LinkedIn in den wichtigsten Punkten. Wenn Sie Fragen haben, schauen Sie doch mal in den rechten Bereich, da finden Sie ein paar Links.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

LinkedIn Official LogoMal schauen, ob ich nun wieder öfters bloggen muss: LinkedIn hat die Tendenz, mehrere Features hintereinander zu publizieren. Das letzte war der Benchmark, wie häufig man in seinem Netzwerk im Vergleich angesehen wurde. Jetzt wurde ein neues Feature ausgerollt: Man kann für sein persönliches Profil ein Hintergrundbild für den oberen Bereich hochladen.

So sieht es aus

Die neuen Cover Fotos bei LinkedIn. Wer seine LinkedIn Oberfläche auf englisch eingestellt hat, kann es sich bei mir bereits anschauen. Für alle anderen habe ich einen Screenshot angefertigt:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 20.22.45

Wer meine Profile auf Facebook oder Google+ kennt, weiß auch, dass ich das Stormtrooperfoto liebe. Allerdings kann man es auch sicherlich unter Marketing und Personal Branding Gesichtspunkten sinnvoller einsetzen, als ein niedliches Foto von Lego Figuren. Was soll`s, ich mag es halt. LinkedIn liefert auch 25 generelle Vorlagen, man muss also kein eigenes Bild hochladen. Die Editierung erfolgt über die ganz normale Funktion der Profilbearbeitung:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 18.21.38

Das Foto kann bis hin zu 4.000 x 4.000 Pixel und vier Megabyte groß sein. Als ideal gibt die englische LinkedIn Hilfe 1.400 x 425 Pixel an. Bei größeren Fotos kann der Ausschnitt frei gewählt beziehungsweise verschoben werden. Wermutstropfen: Das Feature gibt es zur Zeit nur bei Nutzung der englischsprachigen Oberfläche und für Premiumkunden. Allerdings ist es wohl geplant, die Möglichkeit des Hintergrundbildes später allen Kunden zugänglich zu machen.

LinkedIn Premium Spotlight

Ein interessantes Detail fand sich bei Techcrunch: Angeblich soll eine günstige Premiumvariante für 9,99 $ offeriert werden. Unter dem Begriff LinkedIn Premium Spotlight sollen nur wenige Premium Features verfügbar sein. Darunter allerdings die (angeblich) beliebteste Funktion der Profilbetrachter. Markus Sekulla wird es freuen: Ist das die Funktion, die ihn zeitweise zum Premiumkunden beim Hamburger Pendanten XING machte.

Extro

Etwas mehr Farbe finde ich nett. Auch, finde ich, erinnert es eher an Google+, als an Facebook. Es bietet aber nette Möglichkeiten, sich abzugrenzen. Mal sehen, wann die Funktion im deutschsprachigen Umfeld ausgerollt wird. Wer behauptet denn, dass Businessnetzwerke nur langweilig sein müssen?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

Immer mehr beschäftigen sich im deutschsprachigen Raum mit LinkedIn. Da kommen dann Fragen auf: Wie nutze ich denn LinkedIn Tweet LinkedIn Werbesystemam sinnvollsten? Ein Aspekt ist hierbei das Marketing. Neben Möglichkeiten wie Unternehmensprofile oder Fokusseiten bietet LinkedIn auch weitere Möglichkeiten.

LinkedIn für Marketing

LinkedIn bietet verschiedene Werbemöglichkeiten an. Dieses geht von Textbannern, über normale Banner (klassische Tools), über LinkedIn Ads (Kleine Anzeigen alá Google Ads) bis hin zu Sponsored Updates. Hier eine Übersicht:

Werbung LinkedIn

1. Textbanner

Die erste Möglichkeit sind Textbanner, die in der Regel oben unterhalb der Menünavigation zu finden sind.

2. Klassische Banner

Auch bietet LinkedIn ganz normale Kampagnen an. Diese können nicht allein geschaltet werden, sondern dieses geht über die Kundenbetreuung von LinkedIn. Hier sind auch “normale” Budgets von Nutzen.

3. LinkedIn Ads

Die erste Möglichkeit, etwas mit kleinem Budget anzufangen, sind “LinkedInAds” (vorher unter den Begriff DirectAds bekannt). Dieses sind kleine Anzeigen, wie sie auch von Google bekannt sind. Interessant sind hierbei die Targetingmöglichkeiten: So ist es nicht nur möglich, Demografische Aspekte zu berücksichtigen, sondern auch Sprache, Karrierelevel bis hin zu Unternehmen (So kann man eine Werbung nur Mitarbeitern von Banken allgemein bis hin zu Mitarbeitern der Deutschen Bank im speziellen anzeigen zu lassen).

4. Sponsored Updates

Eine interessante Ergänzung, um seine Inhalte zu verbreiten, sind Sponsored Updates. Allerdings unterscheiden sich diese enorm von Facebook (und seinem Edgerank): Während bei Facebook die Updates von Fanseiten nach einem mir unergründlichen Mustern den Followern angezeigt werden, so zeigt LinkedIn die Updates allen Followern an (so weit diese die Updates nicht selber aktiv ausgeblendet haben). Die Sponsored Updates helfen nun, diese Unternehmensnachrichten “Nichtfollowern” anzuzeigen. Damit kann man seine Inhalte gezielt sichtbar machen. Die Targetingvarianten sind dabei genauso dezidiert: Nur Projektmanager in München, nur spanischsprechende Personen aus Frankfurt oder nur weibliche Führungskräfte bei Siemens sind beispielhaft Selektionen, die denkbar sind. Sponsored Updates gehen allerdings nur mit einem Unternehmensprofil.

Extro

So weit sind die Werbemöglichkeiten gar nicht entfernt von Facebook. Allerdings sollte man den Fokus betrachten: LinkedIn ist eher für B2B Marketing (und natürlich Mitarbeitersuche) geeignet. Für Konsumprodukte ist LinkedIn eher nicht die erste Wahl. Die LinkedIn Ads und Sponsored Updates bieten die Möglichkeit, ab 10 $ am Tag Werbung zu schalten. Und da man eine Kampagne auf einen Tag begrenzen kann, so ist eine Kampagne für 10 $ bereits möglich.

Den zweiten Teil der Frage, mit der ich den Artikel einführte, muss jeder selber ausprobieren. Hilfreich sind dabei die analytischen Fähigkeiten, die LinkedIn dabei bietet. Ein A/B Test zum Beispiel ist mit nur wenig Budget denkbar.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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