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LinkedIn Official LogoBereits im Frühsommer hatte ich einen kleinen Artikel über Hintergrundbilder bei LinkedIn geschrieben: LinkedIn ermöglicht es, Headerbilder für sein Profil hochzuladen. Dieses ermöglicht es, sein Profil, analog Facebook, Google+ (oder ketzerisch wie tsu und ello), aufzuwerten und abzugrenzen. Individualität ist gefragt.

So sieht es aus

Wer mein Profil besucht, müsste jetzt auch das für mich typische Legomännchen Foto vorfinden.

Hintergrundbild bei LinkedIn

Allerdings bei der Nutzung anderer Marken oder Ähnlichem sollte man sich immer mit dem Markenrecht auseinandersetzen. Dazu gibt es dazu von Thomas Schwenke gute Artikel. In meinem Fall habe ich phrophylaktisch die Nutzung der Legomännchen auch von dem Bausteinhersteller absegnen lassen.

Hintergrundbild einstellen

Das Bild lässt sich problemlos über “Profil bearbeiten“:

Profil bearbeiten bei LinkedIn

Im oberen Bereich gelangt man zum Hintergrundbild, dass man als Header einfügen kann:

LinkedIn Hintergrundbild hochladen

Das Bild sollte eine Größe von 1440 x 425 Pixel haben. LinkedIn bietet auch die Möglichkeit des Verschiebens an, so dass größere Bilder problemlos verwendet werden können.

Was verwenden?

Man kann Vieles verwenden – aber mit dem “Dürfen” hapert es oftmals. Selbst bei Bildern von Fotografen, die man vermeintlich erworben hat, kann es sein, dass diese nicht verwendet werden dürfen. Auch von Stockfotos rate ich ab (so fern sie keine explizite Social Media Lizenz beinhalten)… und erst recht von der Bildersuche in Google.

Aber was nehmen? Schreiben Sie doch Ihre Skills in unterschiedlichen Größen und Schriftarten in Word und machen einen Screenshot. Für die Kreativen bietet sich zum Beispiel auch Piet Mondrian an. Ein entsprechendes Bild kann man mit Paint in wenigen Sekunden selber bauen:

Hintergrund alá Mondrian selber bauen

Dazu die Größe definieren, ein paar senkrechte und horizontalen Linien ziehen und die entstehenden Blöcke farblich gestalten – fertig. Das muss nicht jedem gefallen, soll aber darstellen, wie man mit schnellen und einfachen Mitteln sich behelfen kann. Das Mondrian Exempel würde dann so aussehen:

Mondrian Header für LinkedInIm Sommer hieß es, dass die Funktion nur für Premiummitglieder zur Verfügung stehen würde. Tatsächlich scheint es aber auch bei den Basismitgliedern zu funktionieren. In meinem Buch habe ich da noch Anderes geschrieben, so schnell ändert sich das.

 

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Facebook fr Unternehmen richtig einsetzenWenn massenhaft ein Artikel zu der neusten Produktidee von Facebook durch das Netz kursieren und auch noch direkten Bezug zu LinkedIn und XING haben, muss ich mich ja nahezu reflexartig dazu äußern. Aktuell geht es um die Thematik, “Facebook at work”, der Versuch, aus dem sozialen Netzwerk eine Unternehmenslösung zu bauen und anzubieten. Zuerst gab es eine kleine Randnotiz von Reuters, die sich via Financial Times rasend schnell verbreitete.

Kommentar

Bereits in den Headlines deutete sich an, dass Facebook at work LinkedIn und XING ins Visier nehmen sollte. Am Rande, solche Versuche gab es schon häufiger. Aber als Karrierenetzwerk sollte sich Facebook nicht entwickeln. Auch die vor zwei Jahren etablierte Jobsuchmaschine konnte keine nennenswerte Entwicklung aufweisen (und verortet “Germany” nach wie vor in Wisconsin, was die Wertschätzung der internationalen Kunden dokumentiert).

Was durchgesickert ist: Facebook plane ein “lokales” Facebook. Was mir nicht klar geworden ist, ob es sich dabei um eine Cloudlösung handelt, oder um eine Unternehmenssoftware, die ein Unternehmen selber hostet. Zu ersteren möchte ich gar nicht viel sagen: Wer Unternehmensdaten im Zugriff von Facebook lässt, sollte sich über gar nichts wundern. Ich denke eher, dass es sich um eine Softwaresuite handelt. Und hier ist einer der größten Konkurrenten mitnichten LinkedIn oder XING, sondern eher SAP, IBM mit seinem “Connections” oder dem Sharepoint von Microsoft, der seit 2012 Elemente wie Newsfeed, Gruppen und Kontakte beinhaltet. Ein Facebook at work hätte genau diese Unternehmenssoftware im Visier.

Und hier würde Facebook neues Terrain betreten: Bei den Lösungen handelt es sich um integrative Ansätze: Egal ob IBM Connections mit der Lotus Welt in Großkonzernen, oder Microsofts Sharepoint, mit Exchange Integration und vor allem der MS Office Kompatibilität: Die Produkte sind nicht zwingend optisch der letzte Schrei, fügen sich aber nahtlos in die bestehenden Architekturen ein. Wer die Netzwerkarchitektur eines Konzerns schon mal näher gesehen hat, weiß, dass dieser Vorteil nahezu uneinholbar ist.

Als Karrierenetzwerk innerhalb eines Konzerns macht eine eigenständige Insellösung weniger Sinn: So ist man auf XING und / oder LinkedIn wegen der generellen Vernetzung unterwegs, um Kontakte zu verwalten, die man sonst aus dem Orbit verlieren würde und nicht wegen des Flurnachbarn. Isolierte Lösungen gibt es genug, ich denke nicht, dass da der Bedarf so enorm ist.

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Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

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LinkedIn selber veröffentlicht Zahlen nur noch im Rahmen der Investoren Calls. Damit muss man außerhalb dieses Rahmens selber recherchieren. Gerade hat dabei LinkedIn im deutschsprachigen Raum gehörig zugelegt: Waren es im Mai die fünf Millionen Mitglieder im DACH, die vermeldet wurden, so sind es jetzt sechs Millionen: Eine Million Mitglieder im deutschsprachigen Raum Zugewinn ist schon beachtlich.

Ein paar Zahlen

Gerade hatte ich ja die Europazahlen für LinkedIn veröffentlicht. Dabei war ja schon abzusehen, dass der Meilenstein der 6 Millionen Mitglieder in DACH fast erreicht ist. In Europa sieht es damit zur Zeit so aus:

LinkedIn Mitglieder Europa November 2014

 

(Mitglieder von LinkedIn in Europa, November 2014)

Und im Vergleich zu XING

Das Wachstum des deutschsprachigen Pendanten ist erheblich gesunken und kann mit den Wachstumsraten von LinkedIn im deutschsprachigen Raum nicht mehr mithalten. Das Magazin Meedia konstatiert sogar höhere Zugriffszahlen, als XING in Deutschland. Im weltweiten Vergleich ist es schon lange eindeutig:

Mitglieder XING und LinkedIn DACH und weltweit November 2014

 

(Mitglieder DACH und Weltweit XING und LinkedIn im Vergleich, November 2014) 

Noch liegt XING an Mitgliederzahlen im DACH knapp vor LinkedIn, das sollte sich aber im Frühjahr 2015 langsam ändern. Die Hamburger indes versuchen wie seinerzeits die VZ Netzwerke mit dem Aspekt Sicherheit zu punkten und verweisen auf von Ihnen in Auftrag gegebene Studie durch den TÜV.

Auch Google Trends und Alexa kommen auf vergleichbare Ergebnisse: So ist mittlerweile auch auf anderen Trackingsites LinkedIn knapp vor oder hinter XING.

Aber man kann nicht behaupten, dass XING nicht die Zeiten der Zeit und das Wachstum von LinkedIn erkannt hätten. Ganz im Gegenteil, die Hamburger nutzen die Reichweite von LinkedIn auf Ihre ganz eigene Weise:

XING Werbung auf LinkedIn

(Wichtiger Hinweis: Das ist kein Fake, sondern gesichtet am 23.10.2014)

Extro

Trotz der etlichen Abgesänge wird XING wohl nicht per sofort die Puste ausgehen: Zum einen steht mit Hubert Burda ein finanzstarker Investor dahinter, zum anderen kündigt man ein Businessnetzwerk nicht so schnell, wie ein privates Funnetzwerk. Es könnte sich ja doch irgendwann irgendwas ergeben.

Wie immer der obligatorische Hinweis: Die Zahlen, die ich hier publiziere sind dem LinkedIn Ads Planner entnommen und stellen keine offizielle Verlautbarung seitens LinkedIn dar.

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Die Funktion “Wer hat mein Profil betrachtet” bei LinkedIn wurde im Frühjahr bereits kräftig überarbeitet. Nun wurde die Funktion auch im deutschsprachigen Raum mit einem Ranking hinterlegt: So kann man sehen, wie man im Vergleich zu seinen und Kontakten oder hundert ähnlichen Profilen im Vergleich abschneidet. Da diese Funktion angeblich die beliebteste ist, ein kleiner Blick darauf.

So sieht das Ranking aus

Das Ranking ist nicht über den üblichen Link, sondern (bis jetzt) nur über die Sidebar auf der Startseite zu erreichen:

Wo finde ich das Profil RankingBei dem Hinweis “Sie hatten XYZ % mehr oder weniger Profilbesucher” findet sich das Ranking:

Profil Ranking So sieht es ausVon der Startseite gelangt man direkt zum Ranking (1). Von hier aus können Sie auch zu den Profilansichten wechseln (2).

Standardmäßig startet das Ranking mit dem Netzwerk (5). Hier kann man vergleichen, wie sein persönliches Netzwerk in punkto Profilansichten abschneidet. Über den Link “Sie” (3) springt man “zu sich selber” und sieht, wer knapp darüber und darunter liegt.

Man kann sich aber auch mit 99 Personen (4) vergleichen, die (nach der Meinung von LinkedIn) ein ähnliches Profil besitzen, wie man selber.

Ranking direkt kontaktenWas ich unschön finde, ist der Vernetzungsbutton: Dieser sendet direkt ohne die Möglichkeit, einen individualisierten Text einzugeben, eine Vernetzungsanfrage an die angezeigte Person.

Ranking deaktivieren

Wer nicht möchte, dass er mit seinem Netzwerk gerankt wird oder mit Unbekannten, die ein ähnliches Profil besitzen, in einen Topf geworfen wird, bietet LinkedIn die Möglichkeit, sich dort auszublenden. Allerdings wird man dann auch (“Quit pro Quo“) aus dem Ranking entfernt, so dass man sich selber nicht mehr einschätzen kann.

Ranking deaktivieren
Gerade das Ranking mit Unbekannten und der etwas schnellen Art der Vernetzung dürfte dazu führen, dass einige die Funktion nicht wünschen. Allerdings muss man dazu erst von der Existenz der Möglichkeit wissen.

Für Berufseinsteiger und Personen, die aktiv einen neuen Job suchen, eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, sich zu vergleichen. So können gerade Berufseinsteiger in Kombination mit “Wer hat mein Profil betrachtet” interessante Rückschlüsse darauf ziehen, ob Ihr Profil Optimierungsbedarf hat. Die “Hochgeschwindigkeitsvernetzung” allerdings sollte noch mal überdacht werden.


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Hin und wieder veröffentliche ich ein paar Zahlen zu LinkedIn. Diese entstammen dem linkedineigenem AdPlanner. Wer die zahlen nachvollziehen möchte sollte daran denken, dass die Sprache zu Beginn einer Ad kommt. Man hat also immer nur einen Teilausschnitt, den man zusammensetzen muss. Wie immer der obligatorische Hinweis, dass die Zahlen nicht offiziell sind. Da LinkedIn miitlerweile nur noch im Rahmen der Investorencalls neue Zahlen publiziert, muss man sich darüber behelfen.

Übersicht

Für die meisten ist die Übersicht nach Welt und Europa durchaus ausreichend:

LinkedIn weltweit ende oktober 2014

In Europa sehen die Länder wie folgt aus:

LinkedIn Europa ende oktober 2014

Detail

Wichtig ist noch der Hinweis, dass es sich um angemeldete, nicht zwingend aktive Nutzer handelt. Im Detail zum Nachschlagen:

Afrika Σ 15.809.532
Algerien 881.074
Ghana 622.346
Kenia 1.029.393
Marokko 1.020.866
Nigeria 1.903.842
Simbabwe 279.086
Südafrika 4.000.264
Tansania 330.283
Tunesien 507.923
Uganda 355.848
Ägypten 1.461.137
Rest 3.417.470
Antarktis Σ 6.018
Asien Σ 56.941.232
Bangladesch 889.587
China 7.106.219
Honkong 1.005.386
Indien 29.881.232
Indonesien 4.040.196
Japan 1.289.555
Korea 1.012.839
Malaysia 2.118.764
Nepal 291.625
Philippinen 2.883.960
Singapur 1.488.097
Sri Lanka 557.111
Thailand 1.051.775
Taiwan 894.636
Vietnam 950.168
Rest 1.480.082
Europa Σ 83.611.668
Belgien 2.299.927
Bulgarien 433.987
Deutschland 3.980.294
Dänemark 1.703.724
Finnland 715.062
Frankreich 9.065.074
Griechenland 930.761
Großbritannien 17.896.874
Irland 1.304.655
Italien 7.972.065
Kroatien 362.989
Litauen 215.064
Niederlande 5.614.987
Norwegen 1.239.559
Polen 1.520.793
Portugal 1.867.699
Rumänien 1.501.377
Russische Föderation 4.226.218
Schweden 2.091.409
Schweiz 1.471.502
Serbien 421.859
Slowakische Republik 301.779
Spanien 7.008.800
Tschechische Republik 814.921
Türkei 3.851.466
Ukraine 1.188.268
Ungarn 525.666
Österreich 582.280
Rest 2.502.609
Lateinamerika Σ 49.061.728
Argentinien 4.271.106
Bolivien 329.507
Brasilien 20.273.645
Chile 2.861.161
Costa Rica 515.409
Dominikanische Republik 463.092
Ecuador 1.093.831
Guatemala 430.791
Kolumbien 4.046.210
Mexiko 7.098.517
Panama 340.266
Peru 2.482.949
Puerto Rico 432.776
Trinigad / Tobago 244.100
Uruguay 428.305
Venezuela 1.886.139
Rest 1.863.924
Mittlerer Osten Σ 11.584.500
Bahrain 179.324
Iran 1.590.525
Israel 1.163.211
Jordanien 374.881
Katar 403.641
Kuwait 332.398
Libanon 375.226
Oman 242.714
Pakistan 2.605.522
Saudi-Arabien 1.633.182
Vereinigte Arabische Emirate 2.106.479
Rest 577.397
Nordamerika Σ 124.317.636
USA 113.282.513
Kanada 11.034.048
Ozeanien Σ 8.378.064
Australien 6.787.664
Neuseeland 1.268.483
Rest 321.917

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Logo tsuDie Welt besteht nicht nur aus Facebook (und LinkedIn) allein. Vor ein paar Wochen ging es hoch her: Das “non profit” Netzwerk ello ging nur per Einladung an den Start und machte die Runde. Nun grassiert ein anderer Geist: tsū (Gesprochen Sue, geschrieben mit Makron). Dieses Netzwerk, stark angelehnt an Facebook, geht genau den umgekehrten Weg: Werbung, ja, und die Nutzer sollen daran partizipieren.

Was ist tsū

Wenn man sich anmeldet, benötigt man keinen direkten Invite. Allerdings muss man eine Referenz angeben, wobei jede geht. Wer also keinen weiss, kann einfach im Anmeldeprozess bei dem Feld kossi für meinen Account angeben. Danach kann man ein klassisches Profil anlegen, mit Headergrafik (wie von Facebook, Google+ oder LinkedIn bekannt). Jan Firsching machte mich über Futurebiz darauf aufmerksam. Mittlerweile wurde schon einiges darüber berichtet, wie auf t3n oder auch auf techclick und ZDnet. Für das teilen und kommentieren soll man für die erzielte Reichweite vergütet werden.

Wie sieht es aus

Eigentlich kann man sich tsū so vorstellen: Facebook in Ersatzflüssigkeitsgrün, wie es auch von So.Cl seit dem relaunch bekannt ist:

Tsu in action

 

Man hat die üblichen Funktionen: Links teilen, Freunde adden (oder auch nur Folgen), liken. Dabei ist es für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr stabil.

Das Cashback unter den Social Networks

Jan schreibt zu Recht: Teilen und Liken wir, damit wir Geld verdienen? Die Frage hat wohl weniger interrogativen Charakter. Jedoch im Umkehrschluss: Gehen wir zu Real, weil wir Paybackpunkte sammeln? Es ist ja eher umgekehrt: Wir gehen zu Real einkaufen und nehmen die Paybackpunkte mit, weil wir da eh einkaufen. Genau darauf zielt auch tsū ab: Unterhalt Dich mit Deinen Freunden und wenn ein paar Cents abfallen: Umso besser. Transfer von Funds auf tsuEin kleines Detail dabei am Rande: Man kann auch sein erwirtschaftetes Geld statt auszahlen, transferieren.

Damit schlägt tsū den Weg ein, den Facebook 2012 aufgegeben hat: Ein soziales Netzwerk mit einer eigenen Währung auszustatten. Dabei verzichtet tsū auf einen eigenen Begriff. Eine Lücke, die bis jetzt, weder von Facebook oder Apple geschlossen wurde. Nur Bitcoin scheint bestand zu haben, ist aber losgelöst von sozialen Netzwerken.

Auf diesen Mitnahmeeffekt zu zielen ist sicherlich sinnig. Und es funktioniert auch analog bei den Cashback Kreditkarten: Die Marge ist eh die gleiche, also machen wir Hälfte / Hälfte. So gesehen das Aldiprinzip für soziale Netzwerke: Ich gebe Dir die Marge ab und Du kommst zu mir.

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