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Über Klaus Eck bin ich auf eine interessante Blogparade gestoßen: Blogs finde ich gut, weil….. Die Blogparade wurde von der R+V, genauer von Suitbert Monz ins Leben gerufen. Da ich mich vor allem LinkedIn und Social Media im B2B Kontext beschäftige, wollte ich auch einiges darüber schreiben. Dabei sind meine Hauptargumente für einen Unternehmensblog bereits von Klaus Eck sehr ausführlich beschrieben worden (worüber ich auch mal irgendwann ausgelassen habe). Auch den Aspekt, was zu bloggen ist (wenn es da überhaupt Gesetzmäßigkeiten gibt), hat Meike Leopold schön aufbereitet. Also schreibe ich etwas zu wer bloggen sollte.

Unternehmensblog sollte jeder machen….

außer PR, Marketing oder Öffenlichkeitsarbeit. Okay, dass ist etwas, was nach Linkbait stinkt. Damit möchte ich auch nicht einer ganzen Bevölkerungs- und Berufsgruppe pauschal die Fähigkeit absprechen. Zwei Gründe sprechen jedoch dafür, die “Blogger” intern zu akquirieren.

Mehrwerte transportieren

Ein Blog lebt vom Inhalt. Mit Inhalten meine ich, potenziellen “Suchern” etwas zu bieten. Dabei sind es häufig, kleine hilfreiche Texte, die die Nutzer anziehen. Es muss nicht das akademische Whitepaper sein. In meinem Fall (B2B, Banken, Projektmanagement) kann und sollte man sich auf einfache Fragestellungen konzentrieren, oder auf Fragen auf der Metaebene. Dabei gilt: wenige 1.000 Zeichen reichen aus. Die Artikel sollten auch für die Zielgruppe authentisch sein. Und diese Authentizität erreichen die Praktiker in ihrem Themengebiet wesentlich besser, als ausgebildete Kommunikatoren. Ein Blog hat (nach meiner Meinung) gar nicht den Anspruch, sich perfekt zu inszenieren. Man sollte sein Thema inszenieren.

Dabei ist, wie Meike Leopold jedoch richtig beschreibt, eine Strategie mindestens hilfreich: Ein freies CMS, wo alle Mitarbeiter irgendwas schreiben, hilft auch nicht weiter: Eine Zielsetzung sollte das mindeste sein, was man beim Start eines Unternehmensblog im Vorfeld klären sollte, genauso wie die Gesamthoheit (Die ich Durchaus in den Eingangs genannten Abteilungen sehe).

Netzwerke ausbauen

Ein Blog kann aber auch die Vernetzung fördern. Gerade Mittelständler und KMU können hier stark profitieren. Ein Blog lebt von den Verlinkungen und zitieren. Also: Meinungsführer identifizieren und einbinden, Mitarbeiter profilieren lassen (natürlich nur die, die Interesse daran haben). Hier kann man (siehe Absatz davor) mit vergleichsweise geringen Mitteln einiges erreichen. Das Netzwerken funktioniert aber nur, wenn wir das Thema Authentizität betrachten. Und das können nach meiner Meinung diejenigen, die auch in der Praxis sich damit beschäftigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoHin und wieder (eigentlich dauernd) möchte ich mit ein paar Zahlen Informationshungrige begeistern. Dabei ist der folgende Artikel für regelmäßige Leser eher unspannend. Für Leute, die jedoch ein paar Informationen zu sozialen Netzwerken im B2B Kontext recherchieren, vielleicht hier und da ganz hilfreich.

Die Verteilung

Viele Informationen sind Allgemeingut (zum Beispiel die Dominanz von LinkedIn bei Konzernen). Andere eher überraschend. Ich habe mal ein paar Zahlen zusammengetragen. Die Grafiken müssen angeklickt werden, da sonst der zugehörige Text schlecht lesbar ist.

LinkedIn in Europa

Zu Beginn: Wie viele Mitglieder hat LinkedIn im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu anderen Ländern. Daher aktualisiert die Zahlen für Europa. Die Grafik werden einige noch aus dem Juni kennen:

LinkedIn Europa August 2014

LinkedIn: Altersklassen in DACH

Gibt es Unterschiede im deutschsprachigen Raum nach Alter? Wer nutzt LinkedIn? Die Unterschiede sind nicht gravierend. Gebildet aus dem Median des Altersclusters sind die Deutschen mit 35,1 Jahren die Jüngsten im Durchschnitt, knapp gefolgt von den Österreichern mit 35,3 Jahren. Die Schweizer sind mit 36,9 etwas älter.

Altersverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn: Die beliebtesten Branchen in DACH

Bei den Branchen gibt es zwischen den deutschsprachigen Ländern deutliche Unterschiede. Während die Fertigung (Automobilbau) die Branchen anführen, ist es in der Schweiz, wenig überraschend, das Finanzwesen und in Österreich die Konsumgüterindustrie:

Branchenverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn im DACH: Mitglieder nach Unternehmensgrößen

Bei den Unternehmensgrößen sind die Freiberufler unterrepräsentiert. Das liegt aber an der Ermittlungslogik von LinkedIn, da diese in der Regel keinem Unternehmen zugeordnet sind. Für den Rest ergeben sich folgende Verteilungen:

Verteilung Unternehmensgröße LinkedIn August 2014
Hier zeigt sich erneut die Dominanz von Konzernen bei LinkedIn: gerade in Deutschland sind 54,7% der Mitglieder bei Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern angestellt.

LinkedIn im DACH: Geschlechterverteilung

Zum Schluss: Wie genderneutral ist LinkedIn im deutschsprachigen Raum?

LinkedIn Geschlechterverteilung August 2014Hierbei liegt Deutschland mit 57/43 am ehesten an einer 50/50 Verteilung. Schweiz hingegen ist männlich dominiert mit 67/33.

Extro

Wie immer: für die meisten Leser uninteressant – bis sie die Zahlen selber mal brauchen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Eine Stellenanzeige bei LinkedIn zu posten ist relativ einfach. Aber “Post & Pray“, da kann man soziale Netze wie LinkedIn effektiver nutzen. Seine Mitarbeiter und seine Netzwerke für die Stellensuche zu aktivieren bis hin zur aktiven Ansprache von Kandidaten wird schon einiges geboten. LinkedIn hat gegenüber klassischen Stellenbörsen und gerade der regionalen Postille einen klaren Vorteil: Sie wissen wer sich eine Job Posting anschaut und wer auf den Bewerbungsklick verwendet. Diese Daten werden auch aufbereitet.

Wo finde ich die Statistiken

Die Statistiken finden Sie an zwei Stellen: In Ihrem administrativen Bereich der Stellenanzeige und im öffentlichen Bereich (also: Was jeder sehen kann)

Meine Anzeigenseite

Wenn Sie zu Ihrer Stellenanzeige gehen, finden Sie ein paar Links:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 1

Sie können anonymisiert (1) und (3) sich anschauen, wer die Stellenanzeige betrachtet hat. Dieses allein gibt schon Auskunft: Wenn Ihre Zielgruppe der Stellenanzeige nicht dabei ist, sollten Sie sich Gedanken machen. Der spannendere Bereich befindet sich rechts (2):

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 2

Hier können Sie im Zeitverlauf sich anschauen:

  1. Wie oft eine Anzeige aufgerufen wurde
  2. Wie viele Bewerbungsklicks Sie hatten
  3. Wie oft Sie in der Suche zu finden waren
  4. Wie oft die Anzeige mitgeteilt wurde (Gruppen, Twitter, Facebook oder als persönliche Updates)

Diese Zahlen sind noch aufgegliedert: So finden Sie, woher die Stellensuchende kamen und wie im Zeitverlauf die Anzeige angeklickt worden ist. Spannend ist dieses im Zusammenhang, wann Sie getwittert oder anderweitig Unterstützung genutzt haben. Ich persönlich finde die Suchparameter spannend: Wie wurde meine Anzeige gefunden?

Der öffentliche Bereich

Im öffentlichen Bereich (Also da, wo jeder die Stellenanzeige sehen kann) finden sich weitere Statistiken. Allerdings erst, wenn sich 10 “Bewerber” gefunden haben:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 5

Klicken Sie dazu “Erhalten Sie mehr Einblicke” unterhalb des Kopfbereiches:

Statistiken bei Stellenanzeige LinkedIn 4

Hier finden Sie verschiedene soziodemografische Angaben zu den Personen, die den Bewerbungsklick verwendet haben: Zeitverlauf, Größe des Unternehmens oder auch Abschlüsse der Personen. Hinzu kommen die Top Kenntnisse und Studienfächer.

Auch hier gilt: Ist Ihre Zielgruppe dabei?

Extro

Die Statistiken geben einige Aufschlüsse. Auch sind A/B Tests durchaus von Interesse: Schalten Sie die gleiche Stellenanzeige 2 x mit beispielsweise unterschiedlichen Bildern. Gibt es Unterschiede in den Klick- und Bewerbungsraten?


Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLetzte Woche habe ich gezeigt, wie man eine Stellenanzeige auf LinkedIn erstellt. Eine Stellenanzeige auf LinkedIn entwickelt seine Möglichkeiten nicht voll und ganz, wenn man diese nur postet: Post & Pray führt dazu, dass vorrangig Kandidaten, die aktiv einen neuen Job suchen, die Anzeige finden. Und diese suchen auch nicht nur auf LinkedIn.

So verbreiten Sie die Stellenanzeigen

Sie müssen kein Social Media Experte sein, um die Möglichkeiten zu nutzen, die LinkedIn bietet. Mit ein paar Handgriffen können Sie selber das Potenzial Ihrer Stellenanzeige erhöhen.

Mitteilen

Die einfachste Möglichkeit, der Stellenanzeige mehr Beachtung zu bringen, ist das Mitteilen. Dieses finden Sie bei der Verwaltung der Stellenanzeige:

Stellenanzeige bei LinkedIn bewerbenSie können die Anzeige bei Twitter und Facebook bewerben, an Personen senden, und in Gruppen verteilen.

Die Möglichkeit, die Stellenanzeige in Gruppen zu posten finde ich persönlich am interessantesten. Sie müssen allerdings Mitglied der Gruppe zu sein. Wundern Sie sich nicht, wenn die Anzeige nicht sofort sichtbar ist. Oft müssen diese vom Moderator freigegeben werden. Achten Sie auch darauf, dass die Gruppe und die Anzeige einen Bezug haben (Entweder regional oder thematisch). Sonst wird es schnell als Spam wahrgenommen.

Mitarbeiter einbinden

Nutzen Sie Mitarbeiter, die bei LinkedIn sind: Oft können neue Mitarbeiter aus dem Umkreis bestehender Beschäftigungsverhältnisse akquiriert werden. Ist der fachliche Ansprechpartner vor Ort? Dann sollte gerade dieser auch die Anzeige teilen. Hat Ihr Unternehmen ein Unternehmensprofil? Dann erscheint die Anzeige auch dort.

Direktansprache

Haben Sie sich überlegt, Kandidaten direkt anzusprechen? Bei jeder Stellenanzeige sind 5 InMails dabei, also die Möglichkeit, nicht verbundenen Personen eine Nachricht zu senden.

Bei der Stellenanzeige finden Sie Vorschläge, welche Personen interessant sein könnten. Schauen Sie sich die Vorschläge an:

Stellenaneige bei LinkedIn passende ProfileÜber “Inmail senden” können Sie die Kandidaten direkt anschreiben. Falls Sie mehr als nur 5 anschreiben möchten, so müssen Sie weitere InMails zu 7,95 € das Stück erwerben. LinkedIn macht es zwar einfach mit einem (durchaus brauchbaren) Standardtext, aber Sie sollten sich die Mühe machen, den Text zu individualisieren. Zum einen ist es schlichtweg höflicher, zum anderen wirkt es dann nicht so spamartig.

Ob das in Deutschland rechtlich zulässig ist, weiß ich selber nicht genau. Die Meinungen schwanken zwischen der mutmaßlichen Einwilligung des Kandidaten (da er zu solchen Zwecken ja bei einem Karrierenetzwerk angemeldet sind), bis hin zu eher nein. Wer sich da reinlesen möchte empfehle ich die Beiträge von Thomas Schwenke zu diesem Thema.

Extro

Nutzen Sie die Möglichkeiten von LinkedIn, Ihrer Stellenanzeige eine höhere Sichtbarkeit zu verschaffen. Nächste Woche zeige ich, was LinkedIn an Statistiken so zu bieten hat. Hier kann man einiges an Informationen herausholen.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter “Ihre Stellen” auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

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Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAm Freitag wurde ich von Eva Zils in ihrem Blogbeitrag auf eine Neuerung bei LinekdIn hingewiesen: LinkedIn will in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Web wie von Karriereseiten mit anzeigen. Dieses würde das Potenzial von LinkedIn erheblich erhöhen.

Nach dem Kauf von Bright

Langsam wandelt die Landschaft und die Grenzen zwischen Stellenbörsen und Businessportalen verschwimmen. Zuerst öffneten sie sich einzelnen Kooperationen, wie LinkedIn mit SimplyHired oder XING mit Kimeta, nun kündigt LinkedIn an, in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Internet mit anzuzeigen. Hierzu bedient sich LinkedIn der Engine von der Firma bright, die im Februar für 120 Millionen dazugekauft worden ist. Ziel ist es, sein Angebot zu erweitern und nicht nur durch die klassischen Job Slots, also Stellenanzeigen, Geld zu verdienen, sondern auch durch Klicks aus gesammelten Anzeigen aus dem Internet. Auch gebe ich Eva im Tenor recht: Damit kannibalisiert LinkedIn nicht sein eigenes Angebot, sondern wird für Nutzer deswegen interessanter, da LinkedIn ein vollständigeres Bild abgibt als nur die eigenen Stellenanzeigen.

Und Active Sourcing?

Zum Thema Aktive Sourcing gab es letztens eine interessante Headline im Handelsblatt: Deutsche Bank verklagt Mitbewerber für das Abwerben von Mitarbeitern. Wer allerdings genauer liest, wird feststellen, dass es im Kern nicht um die Abwerbung an sich, sondern um die Mitnahme von Kunden geht: Wenn dieses passiert sein sollte, so ist das Verklagen des Mitbewerbers durchaus nachvollziehbar. Generell kann man nach Nina Diercks auch davon ausgehen, dass Unternehmen keinen Bestandsschutz auf ihre Mitarbeiter genießen. Der Prozess sollte also nicht, wie einige Tweets suggerieren, keinen Einfluss auf das noch junge Active Sourcing besitzen. Der größte Feind des Active Sourcing sind meines Erachtens diejenigen, die noch niemals ein Profil anständig lesen und statt dessen wild anrufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (“Ach, Sie haben noch nie mit SAP gearbeitet? Aber Sie kennen doch sicherlich jemanden…..”)

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Generell spannende Zeiten. Die Anreicherung der Stellenanzeigen von LinkedIn findet allerdings aktuell nur für den amerikanischen Markt statt. Wann das später auch in anderen Ländern verfügbar sein sollte, konnte ich nirgends finden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet eine Vielzahl von Funktionen, unter anderem auch Gruppen (Foren) zu den verschiedensten Themen. Diese sind nicht so prominent platziert, bieten aber viele Inhalte. Insgesamt gibt es fast 2 Millionen Gruppen auf LinkedIn. Damit müsste für jeden etwas dabei sein. Für diejenigen, die als Gruppensprache deutsch bevorzugen, stehen  immerhin noch 7.550 Gruppen zur Auswahl.

Die Gruppen auf LinkedIn

Die Gruppen bei LinkedIn sind etwas versteckt. Auch gibt es keinen direkten Link im Hauptmenü von LinkedIn.

Wozu Gruppen nutzen?

Gruppen können Ihnen auf zwei Wegen helfen: Zum einen “passiv”: In Ihrem Profil werden Vorschaubildchen angezeigt von den Gruppen, in denen Sie Mitglied sind. Sie können damit Ihre Fachgebiete symbolisieren. In der Vorschau auf Ihrem Profil werden sieben Gruppen angezeigt. Nutzen Sie die Möglichkeit, selber zu entscheiden, welche Gruppen auf Ihrem Profil auftauchen:

Gruppensichtbarkeit bei LinkedInDazu erst auf das “Bearbeiten” Symbol  auf Ihrer Seite nutzen und danach das Feld “Sichtbar” anklicken.

Aber natürlich können Sie in den Gruppen auch diskutieren – das sollen Sie sogar!

Wie trete ich einer Gruppe bei?

Wenn Sie eine interessante Gruppe entdeckt haben, so können Sie sich noch genauer informieren: Neben dem “Beitreten” Button finden Sie ein kleines “i”

LinkedIn Gruppe Header

Wenn Sie das “i” drücken, klappt ein Bereich auf, wo Sie sich weitere Informationen wie das Profil der Gruppe, die Gruppenregeln oder sogar Statistiken über die Gruppe finden können.

Wie finde ich Gruppen?

Die Gruppensuche findet man in der obigen Menüleiste in der generellen Suche versteckt:

Gruppensuche LinkedIn DropDown MenüWenn Sie noch nicht direkt wissen, was oder wie sie suchen sollen, machen Sie einfach eine Leersuche: Das Menü auf Gruppen stellen und dann die Lupe drücken. Sie kommen automatisch auf die Übersicht der größten Gruppen:

Gruppensuche LinkedIn ErweitertSie können nun die Gruppensuche verfeinern. Am interessantesten dürfte die Eingrenzung nach Sprache sein: Hierzu bei Sprache “Deutsch” eintippen und Sie erhalten, wenn Sie kein Stichwort angeben, die größten deutschsprachigen Gruppen.

Unternehmen und Gruppen

Unternehmen können selber keine Gruppenmitglieder werden. Allerdings können Unternehmen auf Ihren Unternehmensprofile Gruppen promoten. Wenn ein Unternehmen Werbung oder Stellenanzeigen in Gruppen platzieren möchte, muss Sie eine natürliche Person dazu nutzen, zum Beispiel einen Community Manager.

Extro

Einfach mal auf die Suche gehen und ein paar Gruppen anschauen. Es gibt recht aktive, aber Aktivität ist bei einer Fachgruppe nicht zwingend entscheidend.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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