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LinkedIn Official LogoHeute habe ich die neue Preispolitik von Xing für Unternehmensprofile mir angeschaut. Hier hat sich einiges getan, so dass mein alter Vergleich aus dem November nicht mehr gültig ist. Die Preise von Xing haben es in sich. So muss ein mittelständiger Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern in brutto jährlich den Gegenwert eines Golfs in der Grundausstattung bezahlen, um in den Genuss sämtlicher Funktionalitäten Logo Xing(die Xing bietet) zu gelangen. Im Zentrum steht dabei die Einbindung vom Kununu, dem kürzlich aufgekauften StartUp für Arbeitgeberbewertungen aus Österreich. Das erklärt auch die Welle an Erinnerungen und Mahnungen, endlich seinen Arbeitgeber zu bewerten, die über die Xing Mitglieder hereingebrochen ist. Was bringt das neue Unternehmensprofil im Vergleich?

Kosten Unternehmensprofile im Vergleich

Wie bereits geschrieben, kann man zwischen einem rudimentären Profil, und der Kununu Variante wählen. Diese kostet zwischen 395 und 1.095 € im Monat (netto), was einer Bruttobandbreite von 5.641 € – 15.637 € im Jahr entspricht. Wer sich nicht für kununu interessiert, oder nicht an das Modell glaubt, ist damit zur Standardvariante gezwungen. Allerdings bietet diese nur das Wichtigste. Eine Übersicht der Funktionen eines Firmenprofiles bei LinkedIn und Xing in der Übersicht, inklusive Kosten:

Unternehmensprofile xing linkedin kosten

Wer sich auf einem Unternehmensprofil mit mehr als nur einen Text darstellen will, muss also zu LinkedIn oder der “Employer Branding” Variante von Xing greifen.

Was für welche Zielgruppe?

Jede Zielgruppe hat andere Interessen. Wer auf maximale Reichweite setzt, überlegt sowieso nicht, ob Xing oder LinkedIn sondern steht ehr vor der Entscheidung Facebook oder Google+. Große Konzerne sind seit langem stärker bei LinkedIn vertreten, und ich persönlich denke nicht, dass die Integration von kununu dieses ändern wird.

Die Entscheidung steht und fällt mit kununu. Wer also dieses integriert haben möchten, muss zu der Employer Branding Variante von Xing greifen. Alle anderen werden um die Preise einen Bogen machen und sich mit der Nuklearvariante zufrieden geben müssen.

Besonders Freiberufler, Existenzgründer und kleine Unternehmer können die Beträge gar nicht aufbringen, nur um zum Beispiel mit Hilfe von Followerstatistiken ihr Angebot zu überarbeiten. Diese werden in Zukunft zu LinkedIn, Facebook oder Google+ greifen müssen. Hier hatte Xing jedoch seine Stärken.

Extro

Die Produktentscheidung der Xing AG verlangt Respekt: Sich im Premiumpreissegment zu positionieren ist schwierig, bietet auf Dauer aber eine komfortable Situation. Ob es gelingen wird? Tupper und Apple ist dieses gelungen, mit hochwertigen Produkten, die sich am Markt absetzen. Ob kununu hierzu genügt? Die restlichen Parameter sind eher im Marktdurchschnitt und nicht dazu geeignet.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

About these ads


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LinkedIn Official LogoDas LinkedIn auch Stellenanzeigen hat, ist wohl bekannt. Auch dass diese in den sozialen Netzwerken am ehesten genutzt werden, hatte ich ja bereits berichtet. Was noch nicht so bekannt ist: Mit den Statistiken, die LinkedIn der Stellenanzeige zur Seite stellt, kann man hervorragend A/B Tests durchführen.

Stellenanzeigen bei LinkedIn

Die Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten zur Zeit zwischen 89 € (10er Pack) und 139 € (einzeln). Im Preis ist die vierwöchige Anzeige bei LinkedIn, ein Tool zum Management der Bewerber und Statistiken enthalten. man selber benötigt keinen Recruiter- oder Premiumaccount, ein Basisaccount reicht völlig aus. Was spannend ist und in dieser Form andere Anbieter in den sozialen Netzwerken anbieten, sind die Statistiken.

Jobs Statistik LinkedIn

Jobs Statistik LinkedIn

Was ist ein A/B Test

Große Unternehmungen oder professionelle Recruiter arbeiten häufig mit getesten Kampagnen. Eine kleine Unternehmung hat jedoch kaum Geld, einen fünfstelligen Betrag hinzulegen, um die Wirksamkeit einer Kampagne zu prüfen.

Mit einem A/B Test können Sie hier selber die Wirksamkeit oder besser, die Wirksamkeit Ihres Auftrittes in den sozialen Netzen überprüfen.

Legen Sie hierzu zwei identische Stellenanzeigen bei LinkedIn an. Die eine lassen Sie einfach laufen, die andere bewerben Sie über alle Kanäle (vor allem Netzwerk, aber auch LinkedIn Ads Facebook, Twitter. Je nach Geldbeutel kann man auch das ganze Ausdehnen und dieselbe Anzeige noch öfter schalten.

Wichtig dabei: Die Anzeigen sollten vollständig identisch sein, um Auszuschließen, dass andere Suchbegriffe etc. zum Finden der Anzeige geführt haben.

Statistiken sinnvoll genutzt

Die Statistiken geben Auskunft, wann eine Anzeige gefunden und aufgerufen wurde. Notieren Sie den Zeitpunkt der Tweets, Verteilung oder Postens, so können Sie zuordnen, was am ehesten zum Ergebnis geführt hat. Achten Sie dabei vor allem auf Qualität und erst an zweiter Stelle auf Quantität: Sie wollen ja den richtigen Ansprechpartner finden und nicht unter 10 Falschen wählen können.

Die Statistiken zeigen aber auch Abhängigkeiten zu den Schlüsselbegriffen, über die Ihre Anzeige gefunden wurde. Hier sollten Sie die Starken ausbauen (Konzentrieren Sie sich generell auf Stärken, wer sich auf Schwächen konzentriert, wird im besten Fall Mittelmaß).

Extro

Ob nun Twitter oder LinkedIn die erste Wahl ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sehr wohl kann man die Wirkung seiner eigenen Unternehmung über die LinkedIn Stellenanzeigen konkret messen. Im schlimmsten Fall helfen Ihnen die sozialen Netze gar nichts, aber auch das wäre eine Erkenntnis. Welche Wirkung Sie wo erzielen, können Sie so konkret messen und für die Zukunft neue Ideen ableiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoEigentlich mag ich solche Überschriften nicht: Die persönliche Karriere ist von vielen Faktoren abhängig, aber vor allem von sich selber, seiner persönlichen Leistung und seinem individuellem Umfeld. Trotzdem können Hilfsmittel wie LinkedIn heute helfen, auf die richtige Position im richtigen Moment zu finden. Und wer nicht überzeugt ist: Schaden wird ein gepflegtes Profil auch nicht.

Was sollte ich beachten

Zwei Faktoren können Ihnen helfen, besser gefunden zu werden. Zum einen ein gepflegtes Profil und das eigene Netzwerk. Umso jünger Sie sind, desto mehr sollten Sie auf ein gepflegtes Profil achten.

Das Netzwerk entscheidet

Das wichtigste ist, sein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Viele Chancen können sich aus alten Kontakten ergeben: Wie viele Personen aus Ihrer Karriere haben Sie heute nicht mehr im Überblick? Und hier ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten: Mit Hilfe von sozialen Netzwerken können Sie den Kontakt zu interessanten alten Kollegen aufrecht erhalten.

Das Profil

Auch ein gepflegtes Profil ist sinnvoll, gerade wenn Sie jünger sind und noch nicht über ein breit aufgestelltes Netzwerk verfügen. Achten Sie auf Empfehlungen und Endorsements, diese helfen, dass Sie in der Suche besser gefunden werden. Die Basics sind ganz wichtig: Nutzen Sie ein ansprechendes Profilbild und füllen Sie Ihr Profil ganz aus. Kleine Details können helfen, wie zum Beispiel der Slogan: Dieser geht überproportional in die Suche ein und sollte gut überdacht werden. Genauso die Skills: Auf den ersten Blick wirken die Endorsements gar nicht so sinnvoll. Allerdings wirken diese auf die Suche und sollten entsprechend gepflegt werden.

Die Checkliste

Das   Netzwerk
Habe ich alte Kollegen gesucht?
Habe ich in die Kontaktliste von Kontakten geschaut?
Gibt es in den Gruppen interessante Kontakte?
Habe ich bei den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber geschaut?
Habe ich nach Kontakten aus anderen Netzwerken geschaut?
Bin ich bei Gruppen aktiv?
Das Profil
Habe ich ein ansprechendes Photo?
Habe ich einen vernünftigen Vanity URL für mein Profil?
Ist mein Profil vollständig?
Habe ich einen guten Profil Slogan?
Habe ich definiert, was öffentlich ist?
Habe ich definiert, wie ich erreichbar bin?
Habe ich ein Profil auf einer anderen Sprache?
Habe ich Ehrenämter angegeben?
Kann ich Empfehlungen akquirieren?
Habe ich Skills ausgefüllt?
Habe ich bei anderen Endorsements  vergeben?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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branchout logo

branchout logo

Noch im Oktober 2011 stellte sich die Frage, wann Facebook im Recruiting mit einer eigenen Lösung landet. Es gab verschiedene Ansätze über Apps. Hierbei machte gerade vor einem Jahr BranchOut von sich reden, da es einen Sturm der Anmeldungen gab. Dieser Sturm um die Anmeldungen legte sich aber schnell. Im Herbst emanzipierte sich BranchOut von Facebook und degradierte das soziale Netzwerk zum Login Anbieter. Wie sieht es aktuell um das soziale Netzwerk von Rick Marini, der gerade in die Top Ten der Recruiting CEOs gewählt wurde,  aus?

Facebook Integration

Nachdem im April letzten Jahres die 25 Millionen Nutzer geknackt wurden, wurde aus der App ein soziales Netzwerk. Mitte November startete Facebook SocialJobs: Eine App als Suchmaschinenaggregator für verschiedene Online Stellenbörse, darunter auch BranchOut. Man konnte denken, dass damit Facebook ein größeres Interesse bei den Recruitern erzeugt.

Aber Deutschland (oder der deutschsprachige Markt) bleibt von der Entwicklung ausgeschlossen. BranchOut muss man über ComScore oder Alexa messen, da die App von Facebook nur noch die Authentifizierung vornimmt. Un da sieht es weniger schön für BranchOut aus. In Deutschland zum Beispiel hat BranchOut nach Alexa Ranking einen Platz von 111.048, was wesentlich schlechter als mein Blog ist. Hinzu kommt, dass bei den Entwicklungen weder eine deutschsprachige GUI abzusehen ist, noch dass Deutschland in die angebundene SocialJobs App richtig integriert wird (So ist “Germany” laut Facebook in West Virginia und “Deutschland” unbekannt).

SocialJobs zu Deutschland

Aktuelle Entwicklungen

Branchout colleaguesTrotzdem geht es technisch weiter. Gerade für Community Manager von großen Konzernen interessant: Man kann eine Art Gruppe gründen für alle, die mit derselben Domain angemeldet sind. Ein nützlicher Hinweis, gerade für Personen, die die Diskussionen über die eigene Unternehmung monitoren: Man bekommt in Zukunft immer eine Benachrichtigung, wenn jemand mit derselben Domain in der Mailadresse etwas postet.

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Der Ansatz von BranchOut gefiel mir ursprünglich. Aktuell fehlt aber die Berücksichtigung des deutschen Marktes. Die fehlende deutschsprachige Unterstützung wird viele abschrecken. Eine mangelhafte Integration in den Aggregator von Facebook macht die Anwendung schlicht unbrauchbar: Was nutzt eine Onlinestellenbörse, in der man nicht suchen kann? Da haben meines Erachtens andere Newcomer wie Silp oder Poachee bessere Chancen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAm 28. Februar war es so weit. Zum einen startete die neuste Staffel von Germany`s Next Top Modell und Xing publizierte seine(vorläufigen) Zahlen für das Jahr 2012. Da meine Vergleichszahlen scheinbar ein fester Bestandteil der Logo XingBlogosphäre wird (zumindest den Verlinkungen nach zu urteilen), ist die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2012 ein guter Anlass, sich dem Thema mal wieder neu zu widmen. Zu Beginn hierzu ein paar Zahlen, die ich mit der Zeit so angesammelt habe.

Ein paar Zahlen

Beginnen wir mit der Einordnung von Xing im Vergleich zu LinkedIn im direkten Gesamtsummenvergleich.

Mitglieder Xing LinkedIn Februar 2013

Da ich aber auf den deutschsprachigen Markt fokussieren wollte. Das Wachstum von LinkedIn ist hierbei sehr linear im deutschsprachigen Raum:

Mitglieder DACH LinkedIn Februar 2013

Ich hatte ja letztens ein Vergleich der Stellenanzeigen erstellt. Ich fand das in so weit interessant, da mich das Ergebnis erstaunte. Allerdings ist bei LinkedIn eine hohe Anzahl von Praktika enthalten, deshalb habe ich diese gesondert ausgewiesen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013

Ich habe das Gefühl, dass die Kunden Xing nicht in demselben Tempo verlassen, wie seinerzeit die VZs. Stattdessen behält man den Account als passives, sich selbstaktualisierendes Adressbuch. Diese Theorie wird auch von Alexa gestärkt, wo die durchschnittliche Verweildauer Ende 2012 auf Xing fast die Hälfte von LinkedIn betrug:

Time on Site LinkedIn vs Xing

Alexa ist ein Stichwort: Den Bekunden von Xing wird ausschließlich auf den deutschen Markt fokussiert. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die internationale Relevanz abnimmt. Betrachtet man den Alexarang, so passiert das zurzeit in einem  atemberaubenden Tempo:

Alexa Xing 2013

So habe ich die Zahlen seit dem 20 Januar gemessen. In diesem Zeitraum ist die Seite Xing.com von Position 345 der meistbesuchten Webseiten auf 461 per heute gefallen. Hier besteht die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Google & Co werden die Relevanz immer niedriger bewerten und dadurch wird die Seite tatsächlich immer unwichtiger.

Xing: Größtes Wachstum in DACH?

Selbstbewusst präsentiert Marc-Sven Kopka die Zahlen von 2012. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

XING ist erneut das berufliche Netzwerk mit dem höchsten Mitgliederwachstum im deutschsprachigen Raum.“ So hat XING im vergangenen Jahr 816.000 neue Mitglieder willkommen geheißen und damit das höchste Mitgliederwachstum seit drei Jahren verzeichnet.

Diese Aussage wollte ich genauer ansehen. Man hat ja so seine Last mit den Zahlen, und Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Für mich ist Wachstum die Differenz aus vorher und nachher. Deswegen muss man “Nettowachstum” und “Bruttowachstum” unterscheiden: Bei Bruttowachstum handelt es sich um die reinen Neuanmeldungen, bei Nettowachstum um das tatsächliche (Also Differenz aus Neu- und Abmeldungen). Bei LinkedIn liegen mir (leider) nur die Nettozahlen vor. Hier ergibt sich folgendes Bild:

Wachstum Xing vs LinkedIn DACH 2012So hatte LinkedIn im DACH Raum ein Wachstum von 808 Tsd. Mitgliedern, während Xing nur auf 800 Tsd. kommt.

Dass die Aussage “Höchstes” Wachstum hinterfragt werden könnte, sieht man auch daran, dass diese Aussage in der Adhoc Mitteilung fehlt. Verhaftet werden möchte die Xing AG darauf also nicht.

Auf jeden Fall liegen beide nah beieinander. Um den Trend zu verstehen, ein Blick auf das Wachstum (also nicht Neuanmeldungen) nur im vierten Quartal:

LinkedIn vs Xing Wachstum Q 4 2012

Dass sich dieser Trend fortsetzt, kann man annehmen. Im Januar und Februar hatte LinkedIn im DACH bereits ein Wachstum von 194.057 Mitgliedern, und für den Q 1 fehlt ja noch der gesamte März.

Gern hätte ich auch was zu den Premiummitgliedern geschrieben. Allerdings sind diese erstmalig nicht ausgewiesen:

Der Umsatz des im Januar dieses Jahres neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Premium Club“, der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich Display Advertising umfasst, stieg um fünf Prozent auf 51,3 Mio. € (48,8 Mio. €).

Warum man für 2012 Zahlen im Rahmen einer erst im Januar gegründeten Division aufteilt, erschließt sich mir nicht. Die Interpretation, warum die Xing AG die Premiummitglieder nicht mehr ausweist, ist jedem selber überlassen.

Extro

Ich möchte mit dem Pressesprecher von Xing nicht tauschen. Als börsennotierte AG wird man im Außenverhältnis auf Erfolgsmeldungen festgenagelt.

Der neue Deutschland Chef Till Kästner von LinkedIn steigt auf jedem Fall zu einem Zeitpunkt ein, wo er eine gesunde Ausgangsbasis besitzt. Mein persönliches Fazit: Der Start der neuen Staffel von Germany`s Next Top Modell war spannender……

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoEtwas unspektakulär wurden die Jobs bei LinkedIn überarbeitet. Hätte am Freitag LinkedIn nicht einen Blog darüber publiziert, wären mir die Änderungen gar nicht weiter aufgefallen. Mal kurz angeschaut, was es Neues gibt.

So sieht es aus

Neue Stellenanzeigen LinkedIn Nun ist LinkedIn den Weg der Simplifizierung gegangen. Auf Grund der (manchmal eher nerdlastigen) vielen Eingabefelder ist die neue Suche eher vereinfacht worden mit einem (google ähnlichem) Suchfeld. Über “Erweitert” kommt man zu den weiteren Feldern. Damit dampft LinkedIn die Suche im Stil anderer Netzwerke und Karrieresuchmaschinen ein.

Ein großes Plus ist im Moment nur für die USA zugänglich: Das Ranking des Einkommens nach Payscale. Damit kann man sich in die Bandbreite der üblichen Gehälter einstufen  und eventuell auch eine bessere Position durch “objektive” Daten in Vertragsverhandlungen erhalten.

LinkedIn will auch verstärkt das Netzwerk der User ansprechen. So sind neben den obligatorischen Jobverschlägen  und möglichen E-Mail Alarmen Unternehmungen aufgelistet, die zum einen aktuell Offerten aufgeführt haben und zu dem man eine Netzwerkbeziehung auf Grund einer Person in seinen Kontakten hat. Dieses soll die Ansprache bei dem entsprechenden Unternehmen vereinfachen.

LinkedIn rückt damit von den rein objektiven Kriterien ab und versucht weiche Kriterien mehr an den Mann zu bringen. Dieses Erweiterung könnte man aber auch als Ergänzung Richtung Social Search und BranchOut sehen, die ja vorrangig auf die sozialen Verknüpfungen, und nicht auf Fakten setzt. LinkedIn hat bei seiner Stellensuche die Vorteile bei der Stellenanzeigen IntegrationStrukturierung. So kann man sich direkt auf der Stellenanzeige auf den ausgeschriebenen Job bewerben. Später sind seine Bewerbungen unter “Gespeicherte Stellen” einsehbar. So kann man auch seine Bewerbungen, die man versandt hat, auch zu einem späteren Zeitpunkt anschauen. Die Bewerbung selber kann zwar auf einen Klick erfolgen, das Beifügen einer CV als Word Dokument ist auch möglich. Übrigens: Wer die neue Such noch nicht zur Verfügung hat, so ist diese über folgenden → Direktlink ← auch erreichbar. Dieser sollte bei allen funktionieren.

Extro

Als den großen Wurf kann man den Relaunch nicht bezeichnen. Eher als Fleißarbeit oder als “Facelifting”. Freuen würde ich mich über eine PayScale Integration auch in Deutschland.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Stablish Me LogoEndlich kann ich mal wieder ein neues Karrierenetzwerk beschreiben. Seit dem letzten, Poachee, sind ja auch über 24 h her, da muss mal was neues her. Also mal schnell angemeldet bei Stablish.me und elevatorpitschmäßig mal angeschaut. Müssen Xing und LinkedIn vor dem Schweizer StartUp Angst bekommen, wie Artikel es suggerieren?

wie funktioniert es

Stablish Me AnmeldungDie Anmeldung funktioniert über Twitter, Facebook oder LinkedIn Account. Danach soll man sein Profil ausfüllen und natürlich seine Kontakte einladen. Leichter gesagt als getan, weder das Ändern der URL noch das Hochladen eines Profilfotos haben funktioniert.

Danach kann man über die “Discover” Seite so schauen, wer gerade so wen mag und eine Auszeichnung verliehen hat: Die Badges. Das System setzt auf der Idee der Endorsements auf: haben so schon viele über die Bestätigung bei LinkedIn und Xing ihre Bedenken, versucht Stablish.Me daruf sein Geschäftsmodell aufzusetzen.

Jetzt soll man sein Netzwerk aufbauen und Badges für seine verschiedenen Fähigkeiten und Skills einholen. Zu Beginn werden einem sogar nach Zufallsprinzip welche vorgeschlagen. Bei mir zum Beispiel Chemie. Die LinkedIn API scheint noch nicht so ausgereift zu sein und nur zur Authentifizierung und Abgreifen des Badge SammlungNetzwerkes zu taugen. Ansonsten gibt es die üblichen Seiten eines sozialen Netzwerkes, eine “Me” Seite, eine “Discover” Seite und natürlich eine gesonderte Seite für die Badges (ich habe irgendwo noch eine facebook Early Adaptor Badge herumfliegen, ob ich die importieren kann?). Ansonsten nix, worüber man noch sinnvoll was schreiben könnte.

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Gerade gestern hatte ich gezeigt, dass zum Beispiel in Deutschland und auch der Schweiz noch viel Potenzial für Karrierenetzwerke steckt. Über 80% der Berufstätigen sind zum Beispiel weder bei Xing, noch LinkedIn. Finde ich Silp und Poachee noch durchaus erwähnenswert, da das Anonyme Profil durchaus seine Existenzberechtigung hat, weiss ich nicht, ob es Sinn macht, den x-ten Klon von einem Klon etablieren zu wollen. Ein neues Netzwerk sollte eine neue Idee bringen und nicht nur um wenige Ångström ein bestehendes Delete Stablish mevariieren. Wer übrigens bei BranchOut ist, wird sich sehr schnell zu Recht finden, da die Oberfläche wohle Pate stand. Wobei LinkedIn und Xing ja selber auch auf Ryze aufsetzen.

Und eins hat Stablish.Me seinen Vorbildern Xing und LinkedIn weit voraus: Der Knopf zum Löschen seines Accountes bei Stablish.Me ist intuitiv und schnell zu finden. Das können die beiden großen Brüder beide im Moment nicht bieten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Intro

logo poacheeAktuell bin ich auf einen Artikel in der FAZ gestoßen, der das Berliner StartUp Poachee beschreibt. Die Idee dahinter ist simpel: Personen können sich dort anonym registrieren und abwerben lassen. Daher auch der Name Poachee: Dieses soll ein Kunstwort darstellen und bezieht sich auf das englische to poach, abwerben lassen. Wie sieht es aus?

Wie funktioniert Poachee?

poachee AnmeldungDie Anmeldung erfolgt anonym mit “irgendeiner” Mailadresse. Man benötigt keine Verbindung zu einem Netzwerk wie zum Beispiel Facebook. Über eine Bestätigungsmail ist man bereits angemeldet.

Die Angaben, die man machen muss, sind eher rudimentär und beschränken sich auf Berufserfahrung, aktuelles Gehalt, Skills, bevorzugte Branchen.

Danach kommt man in eine große Datenbank und ein Algorithmus sorgt dafür, dass man mit den richtigen Recruitern in Verbindung gebracht wird. Poachee selber spricht von “Stealth Profilen”. Der Ansatz ist die Steigerung des im letzten Jahr online gegangenen Silp aus der Schweiz. Der Grundgedanke dabei ist recht ähnlich: Ich trete im Netz nicht als Jobsuchender auf, was besonders Führungskräften und Senior Management entgegen kommen sollte. Im Moment ist die Unternehmung des Berliners Florian Röllig eigenfinanziert. Das Geld soll später von Recruitern kommen, die im “All you can eat” Angebot 112 € im Monat zahlen sollen. Das ist 1/4 wie eine Stellenanzeige beim Hamburger Netzwerk Xing kostet.

Extro

Das der Bewerber gegenüber dem Recruitern nicht in Erscheinung tritt und anonym bleibt, bis er selber in Erscheinung tritt, ist ähnlich wie bei Silp. Dass die Anmeldung selber auch Personen mit Business Profil in Deutschlandanonym ist, stellt den entscheidenden Unterschied zu Silp dar. Gerade in Deutschland hat die Idee Reiz. Viele sprechen vom Siegeszug der Businessnetzwerke. Stellt man die Anzahl der arbeitenden Bevölkerung in Verbindung zu den vorhandenen LinkedIn und Xing Profilen sich vor, ergibt sich ein anderes Bild. Die Grafik ist sogar zugunsten der Businessnetzwerke ausgefallen, da ich keine Überschneidung der beiden Netzwerke unterstellt habe. tatsächlich wird es eine geben und die Quote der Abstinenzler noch höher sein. Ein Großteil davon wird schlichtweg kein Interesse haben. Aber ein gewisser Anteil wird sich nicht öffentlich darstellen wollen und für diese ist die Vorgehensweise eine Alternative.

Nachteil ist, dass wieder nur Personen erreicht werden, die nach Alternativen suchen. Schläfer erreicht man darüber nicht.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoVor ein paar Tagen hatte ich Stellenanzeigen bei Xing und LinkedIn in Deutschland angeschaut. Die Zahlen, die sich dort ergaben, waren verwunderlich. So waren bei LinkedIn mehr Stellenanzeigen geschaltet, als beim deutschen Pendanten Xing. Ein guter Hinweis ergab, dass bei LinkedIn extrem viele Praktika ausgeschrieben sind (was auch stimmt, wo ich Logo Xingspäter noch darauf zurückkomme). Ansonsten waren die Argumentationen eher auf Fachebene, da konkretes Material schlichtweg nicht vorhanden ist. Wenn Sie ein Auto kaufen, wählen Sie die Motorisierung, mit der 70 % der Käufer zufrieden sind, oder achten Sie eher auf die KW Angabe? Konkrete Zahlen könnten helfen.

Vorgehensweise

Die Idee war recht einfach: Die Gesamtzahlen aus Deutschland sind ja bekannt und können von jedem schnell recherchiert werden:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn 160 GesamtDie Frage, die da nun lautet: Wie kann man das näher untersuchen. Die erste Idee war, sich die Großkonzerne anzuschauen. Dieses hätte aber dazu geführt, dass sich ein Ungleichgewicht zu Gunsten von LinkedIn entwickelt hätte, da Xing hier bereits seit Jahren eher nebenher läuft. Also musste die Grundlage erweitert werden: Angeschaut habe ich mir alle 160 Konzerne und Unternehmungen aus DAX, MDAX, SDAX und TecDax.

Anzahl untersuchter Stellenanzeigen

Damit entfallen von 19.447 Anzeigen bei LinkedIn und Xing 4.362 auf die genannten 160 Konzerne. Ich habe mir jede bei LinkedIn und Xing einzeln angeschaut und Stellenanzeigen, aufgeschlüsselt nach Praktika und Stellenanzeige notiert.

Diese repräsentieren ungefähr 1/4 aller Anzeigen, die sowohl auf LinkedIn, als auch bei Xing geschaltet sind. Die Analyse war aus mehreren Gründen anstrengend und zeitintensiv: Ich hatte schon ein Viertel der Xing Angebote untersucht, bis ich feststellte, dass diese nicht immer mit Xing livedem Unternehmensprofil verknüpft waren. Hier durfte ich wieder von vorne anfangen. Des weiteren sind die Ergebnisse von Xing nicht immer zuverlässig. So wird der Hinweis “x Treffer” bei Xing nach einem geheimen Randomisierungsverfahren ermittelt. Was blieb übrig, als die Stellenanzeigen manuell durchzuforsten.

Die Zahlen

Wie ich im Intro bereits erwähnte: Die Anzahl der Praktika bei LinkedIn ist hoch. Von den 4.362 Anzeigen auf LinkedIn und Xing entfallen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn 160Eine andere Zahl finde ich da insgesamt spannender: Insgesamt 351 Stellenanzeigen bei Xing stehen 1150 bei LinkedIn gegenüber (Grundlage, wie erwähnt, alle 160 Unternehmungen).

Weiter kann man sehen:

Von 160 Unternehmen nutzenHier hat Xing ie Nase vorn: Während 32 Unternehmungen nur Xing verwenden, nutzen 28 nur LinkedIn.

Von 160 Unternehmungen sind 78, die weder Xing noch LinkedIn nutzen. Hier ist also noch viel Potenzial für beide Anbieter.

Extro

Ich hoffe, dass ich jetzt etwas mehr Klarheit in die Zahlen gebracht habe. Ich muss wirklich zugeben, die Praktika sind bei LinkedIn recht hoch. Den Vogel schoss die Robert Bosch GmbH ab mit insgesamt 1.285 (!) Praktika, die in meiner Auswertung noch niemals enthalten sind. Robert Bosch ist in keinen der vier Indizes enthalten. Es mag sein, dass Xing beliebt ist, Frage ist, ob dieses auch in Umsatz mündet.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Intro

Auch wenn man Zahlen immer mit Vorsicht zu genießen sind, wollte ich mal wissen, wie die sozialen Netzwerke für Stellenanzeigen von Unternehmen angenommen werden. Während die Online Stellenbörsen wie Monster den Zenit überschritten haben dürften, kommen gerade LinkedIn, Xing und Facebook in Mode. Wie sieht es aus?

Vorgehensweise

Fast alle Anbieter haben die Möglichkeit, der erweiterten Suche. Über diese werden die Stellenanzeigen ausgewiesen:

Identifikation Stellenanzeigen
Bei BranchOut und der Facebook App musste über die Stichwörter gesucht werden. Diese Vorgehensweise ist nur ein Annäherungswert, da zum Beispiel ein “Vertriebsleiter Deutschland”, der in den Niederlanden tätig ist, mit ausgewiesen wird. Die Zahlen müssen daher im Zweifel nach unten korrigiert werden.

Die Zahlen

Ich habe die Zahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgewertet:

Stellenanzeigen DACH

Auch wenn ich sehr LinkedIn affin bin, hat mich das Ergebnis überrascht. Damit ist LinkedIn von den vier betrachteten Anbietern führend und liegt fast 50% vor dem deutschen Pendanten Xing. In Summe sehen die Stellenanzeigen für die vier sozialen Netzwerke wie folgt aus:

Stellenanzeigen DACH Summe
Die Zahlen zeigen auch: Die Facebook Jobbörse kommt, wenn auch sehr langsam.

Extro

Thomas Vollmöller zeigte sich in Interviews unzufrieden. Das beim blauen Erzrivalen mittlerweile mehr Stellenanzeigen geschaltet werden, könnte drei Gründe haben:

  1. Xing ist zu teuer: 470 € mit Umsatzsteuer und das bei einem eher geringeren Leistungsumfang als die Kontrahenten ist viel Geld.
  2. Stellenanzeigen werden eher von Konzernen geschaltet: Und diese sind bei LinkedIn besser vertreten. So hat Daimler bei Xing 4 Stellenanzeigen, bei LinkedIn mehrere hundert. Bei SAP steht es 0 Anzeigen (Xing) zu 57 (LinkedIn). Robert Bosch hat 79 Stellenanzeigen für Berufseinsteiger.
  3. Zahlen sind falsch: Nicht außer acht zu lassen ist die Möglichkeit, dass Zahlen einfach nicht stimmen. Bei den Unternehmensprofilen der Fa. Siemens konnte man horrende Abweichungen in der Anzahl der Mitarbeiter beobachten. Wer Zahlen ausweist, wird auch daran gemessen.

Wenn die Zahlen allerdings stimmen, dann hat Herr Vollmöller viel zu tun. Die Anzahl der Stellenanzeigen haben Signalwirkung für die Nutzung eines Businessnetzwerkes.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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