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LinkedIn Official LogoMan findet viele, englischsprachige Artikel, wie man im B2B Bereich Leads über LinkedIn generiert. Hierfür gibt es praktische bis hin zu amüsanten Artikeln. Im deutschsprachigen Raum sind diese noch eher selten, daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.

10 Wege, Business Leads mit LinkedIn zu generieren

Das Hauptargumente, sich bei LinkedIn zu engagieren sind Karriere und Geschäft. Zum Spaß gibt es andere Netzwerke (wie ich finde). Daher ein paar Grundlagen, um auf sich aufmerksam zu machen und LinkedIn effektiv einzusetzen.

1. Suchen Sie Ihre Kontakte

Klingt einfach, machen aber nicht viele: Das wertvollste, dass Sie haben, ist Ihr Netzwerk. Bauen Sie es auf. Damit meine ich nicht, einfach “kalt” zu kontakten, sondern Menschen aus Ihrem echten Netzwerk einzuladen. Hierzu bietet LinkedIn viele Helferlein, vom Alumni bis hin zu den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber. Es ist auch nichts anrüchiges, in den Kontakten bestehender Kontakte zu schauen. Allerdings ist ein gemeinsamer Kontakt kein Grund der Kontaktaufnahme, aber es finden sich immer wieder Perlen aus vergangenen Tagen. Für Hartgesottene: Exportieren Sie Ihr Xing Netzwerk und schauen, wer bei LinkedIn ist.

2. Pflegen Sie Ihr Netzwerk

Pflegen Sie Ihr Netzwerk, gratulieren Sie zur neuen Stelle und erkundigen Sie sich, was gute, alte Kollegen so machen. verteilen Sie Empfehlungen und Endorsements: So erhalten Sie selber welche und werden dadurch besser gefunden.

3. Pflegen Sie Ihr Profil

Klingt zwar trivial, aber nicht jeder tut es: Pflegen Sie Ihr Profil. Während sich bei Fach- und Führungskräften nicht immer etwas tut, so ist die Darstellung gerade für Freiberufler oder Existenzgründer essentiell. Besonders über Projekte können Sie Ihr Netzwerk auf dem Laufenden halten.

4. Erstellen Sie ein multlinguales Profil

Gar nicht viel Mühe macht die Erstellung eines multilingualen Profils. Auch wenn Sie gar nicht die Intention haben, im Ausland zu arbeiten: Sie werden besser gefunden und können zentrale Begriffe besser verwenden, ohne als Buzzwortspammer unangenehm aufzufallen.

5. Erstellen Sie ein Unternehmensprofil

Spätestens seit dem Umbau der Unternehmensprofile gilt: Als Unternehmer oder auch Selbstständiger ist die Erstellung eines Unternehmensprofiles ein Muss. Sie können hier viele Varianten nutzen: Erstellen Sie Produkte, machen Sie Ihr Unternehmensprofil mehrsprachig und sammeln Sie (wichtig!) Empfehlungen dafür ein. Sie sind Coach oder Unternehmensberater? Machen Sie ein Produkt über Ihre Kernkompetenz. Mit optischer Aufwertung wie Visualisierungen oder Banner können Sie auf sich aufmerksam machen. Vorteil gegenüber dem deutschen Xing: Ein Unternehmensprofil kostet, auch wenn Sie Videos nutzen, kein Geld. Gerade für Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler zu empfehlen!

6. Status Updates – Bleiben Sie im Orbit

Hin- und wieder sollten Sie sich, egal ob mit dem eigenen oder mit einem Unternehmensprofil, zu Wort melden. Teilen Sie interessante Artikel oder weisen Sie auf Neuigkeiten hin. Dabei sollten Sie auf eine permanente Eigenbeweihräucherung verzichten: Solche sind in sozialen Netzwerken eher schädlich. Machen Sie Ihr Profil zu einem Leuchtturm Ihrer Kernkompetenz.

7. Nutzen Sie Gruppen

Gruppen sind ein wichtiges Instrument: Nutzen Sie diese. Treten Sie ruhig mehreren Gruppen bei und lassen sich Zusammenfassungen schicken: Damit brauchen Sie nicht immer dabei zu sein. Teilen Sie interessante Artikel und erstellen Sie Polls: Damit können Sie Aufmerksamkeit generieren.

8. Nutzen Sie Endorsements und Empfehlungen

Mittlerweile sind über eine Milliarde Endorsements über LinkedIn verteilt worden. Nutzen Sie diese: Auch wenn man über die Sinnhaftigkeit streiten kann (keiner wird jemanden wegen ein paar Endorsements einstellen), so wirken diese positiv auf die Suche und Sie werden besser gefunden. Umgekehrt: Verteilen Sie auch ungefragt welche! Akquiriren Sie Empfehlungen für sich und Ihr Produkt. Hierbei sind Empfehlungen avon Kunden am wertvollsten.

9. Nutzen Sie LinkedInAds

Ein guter Trick, für günstig Geld Aufmerksamkeit zu erlangen, sind die LinkedInAds (früher: DirectAds): Diese sind die günstigste Form, “Werbung” zu schalten. Sie können dabei Ihre Zielgruppe so genau schalten, dass Sie mit einem Tagesbudget von 10 $ auskommen. Die deutschsprachigen LinkedInAds werden im Moment noch relativ wenig genutzt, also nutzen Sie die Chance als Early Adaptor.

10. Bleiben Sie am Ball

Es ist kaum sinnvoll, sich auf LinkedIn zu stürzen und wochenlang darin für Stunden am Tag zu surfen. Der Aufbau des Netzwerkes braucht seine Zeit. Machen Sie sich einen Plan: Jeden Montag ein Update, einmal im Monat nach neuen Kontakten suchen. Nutzen Sie die Mailagenten: Wenn jemand Ihren Beitrag kommentiert, sollten Sie schon zeitnah reagieren. Es besteht aber kein Grund, immer online zu sein. Nutzen Sie Ihre Zeit effektiv!

Weniger ist mehr

Wenn Sie LinkedIn nutzen, gibt es verschiedene Wege, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Seien Sie kreativ. So können Sie bei den Skills auch ein oder zwei kreative Einträge verwenden (Sesambrötchentester oder McDonalds Mitarbeiter des Monats April 1994) um auf sich aufmerksam zu machen. Erzählen Sie nicht dauernd, wie toll Sie sind…. auf die Idee müssen die Leute alleine kommen.

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Wer Ihnen erzählt, wie man automatisch Leads ohne Arbeit generiert, will wahrscheinlich nur sein eigenes Buch verkaufen: Business Leads kommen nicht automatisch angeflogen. Akquise ist Arbeit, egal wo. Mit etwas Ausdauer und Geschick aber kein Ding der Unmöglichkeit. Seien Sie regelmäßig dabei und übertreiben Sie es nicht. Wichtiger ist es, sein Zeit geschickt einzusetzen.

Das Wichtigste ist aber: Nutzen Sie Ihr Netzwerk! Dieses ist das wertvollste, dass sie haben!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

About these ads

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LinkedIn Official LogoIch habe schon häufiger über LinkedIn Unternehmensprofile geschrieben. Seit dem Relaunch im Oktober sind diese relativ schick. Auch sehr praktisch: Diese kosten nichts (außer Zeit für das Einrichten). Immer wieder gibt es Probleme beim Einrichten. Daher einige wichtige Rahmenbedingungen, damit der Start auch klappt. Für alle, die bereits ein Unternehmensprofil Ihr Eigen nennen, ist dieser Artikel eher uninteressant. Hier sind andere ans Herz gelegt, zum Beispiel wie man Produkte anlegt oder Multlingualität nutzt.

Startbedingungen

Um ein Unternehmensprofil anzulegen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein.

  1. Profil des Anlegers muss einige Bedingungen erfüllen: So muss man mindestens 10 Kontakte aufweisen und das Profil muss zu mindestens 50 % ausgefüllt sein (kann man unter Profil bearbeiten am rechten Rand erkennen).
  2. Das Unternehmen darf noch kein Profil haben: Es wird überprüft, ob das Unternehmen bereits ein Profil hat. Dieses darf nicht der Fall sein
  3. Die Domain “@Diese_Firma.DE” darf nicht belegt sein: Die Domain, die mit der Unternehmung verknüpft sein, darf noch nicht verwendet sein. Übrigens: Geläufige Freemaileradressen wie GMX, Hotmail, Yahoo, GMail oder Web.de gehen nicht!
  4. Eine Mailadresse mit der Domain der Unternehmung muss mit dem Profil des Anlegenden verknüpft sein: Die Domain muss in den Mailadressen des LinkedIn Kontos verknüpft sein. Wenn man eine andere primäre Mailadresse hat, kann man unter Einstellungen eine Adresse hinzufügen.

Was bei vielen ein Fragezeichen aufwirft, ist die Plausibilitätskontrolle bei LinkedIn. Diese vermeldet lapidar ein aktuelles Problem, aber nicht den Grund, der die Anlage eines Unternehmensprofils verhindert:

Leider kann derzeit keine neue Unternehmensseite erstellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte über den Kundendienst-Link unten auf dieser Seite an uns.

Ein Hinweis, der einem an der Stelle nicht weiterhilft. Wenn dieser auftritt, sollten Sie die oberen Punkte überprüfen.

Umleitung

Unternehmensprofil NeuEin Problem, dass einige haben: Diese besitzen gar keine Unternehmensseite oder Homepage. Dieses ist gerade bei Freelancern oder Existenzgründern der Fall, die keine Notwendigkeit hatten, eine entsprechende Seite vorzuhalten. Aber gerade für diese Zielgruppe ist ein Unternehmensprofil durchaus sinnvoll. Man muss aber keine eigene Homepage mit einer eigenen Domain zulegen, man kann sich auch mit einem Trick behelfen.

Hier kann man sich mit einem kleinen Hack behelfen: “Fun Domains”. Klingt im ersten Augenblick nicht, was zu einem seriösen Unternehmensprofil gehört, funktioniert aber einwandfrei. GMX bietet so einen GMX Fun DomainService an und auch andere Anbieter haben einen ähnlichen Service. Hier kann man sich eine Mailadresse anlegen, zum Beispiel Koss@habmalnefrage.de (übrigens, das geht nur 1x, habmalnefrage habe ich dementsprechend schon “verbraucht”). Diese Mailadresse kann man nun in den Einstellungen seines LinkedIn Profils als sekundäre Adresse anlegen.

hat man diese Adresse angelegt, so kann man ein neues Unternehmensprofil anlegen. Als Domain für die Unternehmung nutzt man nun die der Funadresse, in meinem Beispiel
http://www.habmalnefrage.de
. Zuerst geht man über die Unternehmensseite, dann oben rechts “Unternehmen hinzufügen” und danach die Domain und Mailadresse angeben:

Hab Mal ne Frage 1Wenn Sie hierrüber die Unternehmensseite angegeben haben, können Sie Ihr Unternehmensprofil wie gewohnt anlegen.

Das Unternehmensprofil kann mit Produkten angereichert oder in mehreren Sprachen angelegt werden. Dieses Feature ist sinnvoll, um seine Reichweite zu verbessern. Aber gerade bei Kleinen: Empfehlungen für die Produkte akquirieren, dass garantiert nahezu Aufrufe.

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Ich hoffe, die wichtigsten Klippen abgearbeitet zu haben. Wenn Ihr ein ähnliches Problem hattet, das nicht aufgelistet ist, bitte in den Kommentaren darauf hinweisen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß
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LinkedIn Official LogoIn einem sehr leisen Roll Out hat LinkedIn seine Unternehmensprofile überarbeitet. Die Oberfläche wirkt jetzt etwas ruhiger und, deswegen blogge ich heute darüber, die Unternehmensnachrichten wurden aufgewertet: Nun sind Anhänge und Bilder möglich!

so sieht es aus

Wenn man auf die Seite von seinem Firmenprofil geht, so sieht es aus wie immer. Eine kleine Büroklammer macht das neue Feature sichtbar, mit der Maus darüber gefahren gibt es einen kleinen Text hierzu (An dieser Stelle noch mal lieben Dank an Johannes, der mich darauf aufmerksam machte):

Präsentationen 1

Wenn man darauf klickt, kann man verschiedene Dateitypen seiner Unternehmensnachricht beifügen:

Präsentationen 2

Zur Wahl stehen die gängigen Bilder und Präsentationstypen, aber auch .Doc oder .PDF sind möglich:

Präsentationen: pdf, ppt, pps, pptx, ppsx, pot, potx (Powerpoint), odp (OpenOffice)

Dokumente: pdf, doc, docx, rtf (MSOffice), odt

Bilder: png, gif, jpeg

Maximale Dateigröße: 100 MB

Wobei die 100 MB maximale Dateigröße scheinbar nicht plausibilisiert werden. Zumindest ging eine 117 MB große PowerPoint Präsentation durch (in wie weit LinkedIn noch größere Dateien bemängelt, vermag ich mangels Spaß am Ausprobieren nicht sagen).

So kann man über Unternehmensprofile in Zukunft Bilder, Präsentationen oder auch (dank Doc, RTF und PDF) zum Beispiel Whitepaper seinem Fachpublikum zur Verfügung stellen. Das ganze mit einem guten Bild als Eye Catcher kann die Verbreitung der Unternehmensnachrichten verbessern.

In der Historie können einzelne Updates auch hervorgehoben werden:

Hervorheben

Eine Einschränkung hierzu gibt es nicht, man benötigt keine bezahlte Variante des Unternehmensprofiles, um die Anhänge in seinen Unternehmensnachrichten zu nutzen.

Für alle, die eine visualisierte Form mögen, gibt es auch ein kleines Promotionvideo hierzu von LinkedIn:

extro

Scheinbar gibt es noch ein paar Startschwierigkeiten, gerade für diejenigen, die den Internet Explorer als Browser nutzen. Insgesamt ist das neue Feature eine gute Annäherung an Facebook und Google+. Gerade Visualisierungen bieten gute Möglichkeiten, auf sich und sein Angebot aufmerksam zu machen. Ein weiterer Schritt weg von der Langeweile Richtung multimedialer Plattform. Auch grenzt sich LinkedIn immer weiter vom Angebot der Hamburger Xing AG ab.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Letzte Woche wurde es bekannt gegeben: Der Burda Verlag will die Xing AG vollständig übernehmen. Folgt jetzt ein TurnAround der Geschäftspolitik? Ein paar Gedanken…

Das Angebot

Xing Aktie seit AprilDer Burda Verlag, der bereits einen großen Teil der Aktien an der Xing AG hält, will ein Angebot mit 44 € unterbreiten. Wenn man sich den Verlauf der Xing Aktie seit dem diesjährigen Jahreshöchstpreises anschaut, erscheint das mehr als fair. Bereits Mitte Oktober übernahm überraschend schnell der Schweizer Thomas Vollmöller den Vorstand der Xing AG. Nun wird eifrig über die Zukunft Hamburger Netzwerkes diskutiert. Viele begrüßen es (warum auch immer), einige wiederum sehen in der Übernahme den Grund, dem Netzwerk den Rücken zu kehren (ebenso: warum auch immer). Aber was bedeutet es für den Nutzer? Um diese Frage mal symbolisch darzustellen: Beim letzten Autokauf haben Sie sich über die Eigentümer der Automarke Gedanken gemacht? Nein? Warum auch!

Braut aufhübschen…wohl kaum

Einige machen sich auch Gedanken über den strategischen Nutzen, den Burda hieraus ziehen könnte. Variante 1) wäre das aufhübschen der Braut. Dieses Szenario überdenkt auch Martin Weigert in seinem Blog. Dieses Szenario halte ich für unrealistisch. Als Käufer fällt mir nur der amerikanische Konzern LinkedIn ein. Und diese hatten in der Vergangenheit mehrfach ihr Desinteresse bekundet. Die Gründe hierfür, warum ich das nachvollziehen kann, hatte ich bereits 2011 dargelegt und haben im Kern auch heute noch Bestand. Und andere Käufer? Xing hatte letztes Jahr einen Umsatz von 65 Millionen € und einen Verlust von 7 Millionen. Bei einer Marktkapitalisierung von 241 Millionen € dürften Angebote da eher selten ausfallen.

Strategisches Invest

Bleibt noch die Überlegung des strategischen Investments. Ohne zynische Bemerkungen über Strickmustervertrieb zu lassen: Was ein Verlag mit einem hochinnovativen Technologieunternehmen möchte, kann ich auch nicht herleiten. Zum Vergleich:

  • News Corp kauft MySpace
  • Holtzbrinck kauft StudiVZ
  • RTL kauft WKW

und allen drei Konzernen ist es gemein, dass das Invest in den Sand gesetzt wurde.

Ansatz zur Hoffnung gibt die Aussage von Thomas Vollmöller, dass die Gruppen 2013 neu programmiert werden sollen. Waren 2005/2006 etc. die Gruppen das Standbein von damals OpenBC, so wurden diese technisch seitdem auch nicht mehr vorangetrieben…. und diese waren zu diesem Zeitpunkt schon rückständig.

Vielleicht kommt durch einen Eigentümer mal etwas Struktur in die Produktentwicklung, da ein weiteres Verlustjahr von einem Eigentümer eher hingenommen wird, als bei einer heterogenen Anteilseignerstruktur.

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LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Unternehmung zu setzen.  Im Zentrum steht oftmals das Unternehmens- oder Firmenprofil, was zu großen Teilen auch kostenfrei ist. Aber was gibt es noch für Möglichkeiten? Was ist der Unterschied zwischen DirectAds, LinkedInAds und SocialAds? Eine Übersicht…

Die Übersicht

Um die verschiedenen Möglichkeiten zu strukturieren, hier mal eine grafische Übersicht der verschiedenen Werbe und Marketingmöglichkeiten:

Werbemöglichkeiten LinkedIn

Kostenfreie Marketingaktivitäten

Einzelne Marketingaktivitäten bei LinkedIn sind kostenfrei. Die wichtigsten Möglichkeiten sind zum einen das normale Unternehmensprofil und eine Gruppe zu gründen.

Das Unternehmensprofil

Eine zentrale Bedeutung bei LinkedIn kommt dem Unternehmensprofil zu. Dieses ist in der Grundvariante kostenfrei. Allerdings bietet es bereits Möglichkeiten vom Status Update, über Einbindung von Produkt- und Serviceseiten, Empfehlungen, Following bis hin zur Einbindung einer WKN für Aktiengesellschaften, um den Börsenkurs mit anzeigen zu lassen.

Hier können Sie Kunden, Mitarbeiter und Interessenten dazu animieren, Ihrem Unternehmensprofil zu folgen und so mit etwas Geschick im “Orbit” zu bleiben.

Gruppe

Eine weitere Möglichkeit, kostenfrei für Reichweite zu sorgen, ist das Gründen einer Gruppe. Hier können Sie entweder eine Gruppe zu einem Thema oder Ihrer Unternehmung an sich gründen und somit ein Portal zum Austausch zu bieten. Umso kleiner Ihre Unternehmung ist, umso eher bietet es sich an, ein Fachthema zu besetzen.

Lösungen für den kleinen Geldbeutel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei LinkedIn, für ein kleines Budget Marketing zu betreiben.

Stellenanzeigen

Eine Speziallösung für das Recruiting sind Stellenanzeigen. Diese kosten im Einzelpreis 139 € und sind damit deutlich günstiger als zum Beispiel bei Monster, wo man unter 1.045 € kaum Anzeigen schalten kann. Schaltet man regelmäßig welche, kann man ganze Slots erwerben, die einen Anzeigenpreis bis hin von 73 € bedeuten.

LinkedInAds

Beispiel LinkedInAdEine weitere Alternative sind die sogenannten “LinkedInAds“. Dieses sind Kleinanzeigen alá Google, nur das man sehr gut targeten kann (Job Level, Bereich bis hin zur Unternehmung oder Geschlecht). Die LinkedInAds sind gedacht ab einen Budget von 100 $ im Monat. Abgerechnet wird nach Click oder nach Impressions. Bereits ab 1 $ kann man schon schalten, kommt aber im Biddingverfahren eher weniger zum Zug. Im Regelfall sollte man 2-4 $ per Click oder 1.000 Impressions planen. Da man eine Kampagne jederzeit abbrechen kann, muss man noch niemals für 100 $ im Monat Anzeigen schalten, es geht sogar für 10 $ (auch wenn das nicht so promoted wird).

Die LinkedInAds (die früher DirectAds hießen) sind auf deutsch verfügbar und man kann sogar kleine Videos einbinden.

Professionelle Lösungen

Auch wenn ich im Umkehrschluss nicht behaupten möchte, dass die bisherigen Lösungen nur was für Amateure wären, so sind die folgenden Lösungen eher was für Großunternehmen oder Konzerne.

Career Pages

Das Unternehmensprofil bei LinkedIn kann man erweitern lassen zu den LinkedIn Career Pages (LCP). Hier wird das Unternehmensprofil weiter aufgewertet um Karriereseiten, Konzernaggregation und Gestaltungen, die sich dem Betrachter anpassen. Kombiniert sind diese mit Werbelösungen für die Seiten, so dass auch kalter Traffic generiert wird. Diese Premiumlösungen beginnen bei 8.000 € (Silver Company Page). Ein schönes Beispiel ist die Career Page von SAP.

SocialAds

Beispiel für SocialAdsEine Besonderheit sind SocialAds. Hier wird der Grundsatz aus dem Direktmarketing adaptiert, dass man seinen eigenen Namen gerne liest. Genauso werden Stellenanzeigen mit dem Profilphoto des Betrachters garniert und erzeugen so eine höhere Aufmerksamkeit als zum Beispiel das blanke Logo einer Unternehmung. Diese kann man nicht isoliert erwerben sondern nur im Bundle der Career Pages. Hier gibt es noch einen klassischen TKP Preis, für SocialAds muss man so um 37 € rechnen. Die SocialAds bitte nicht mit den LinkedInAds verwechseln.

Display / Bannerwerbung

Der Web Klassiker ist die Banner- und Display Werbung. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die wichtigsten sind:

  • Plain Text: Oberhalb im LinkedIn Profil
  • Grafisch entweder 300 x 250 oder länglich 150 x 400

Von festen Preisen kann man an dieser Stelle nicht berichten, da die Preisgestaltung im Biddingverfahren ermittelt wird. So kann man schon für ein paar € bereits TKP haben… auf die Gefahr hin, dass man nur bei uninteressanten Zielgruppen zum Zug kommt. Realistischer ist ein TKP ab 20 €.

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LinkedIn_Official LogoHeute wurde ich von einem Blogbeitrag von LinkedIn überrascht: DirectAds sind nun in 17 Sprachen, unter anderem deutsch, einsetzbar. Bis jetzt mussten diese immer englischsprachig gehalten werden. Dieser Umstand wurde auch getrackt.

Was sind DirectAds?

DirectAd Beispiel PM

DirectAd Beispiel PM

DirectAds sind das Gegenstück zu Google Anzeigen. Es handelt sich um kleine Anzeigen, die in kleinen Rahmen den Mitgliedern präsentiert werden. Zu erkennen sind diese Anzeigen an dem kleinen “Ads by LinkedIn Members”. Diese können (oder sollten) ein kleines Logo haben und etwas Text (Genauer gesagt 25 Zeichen Überschrift, 75 Zeichen Text). Diese Anzeigen kann jeder in ein paar Schritten erstellen, man muss kein Premiummitglied sein (allerdings eine Kreditkarte haben).

Wie diese eingesetzt werden, habe ich ja schon beschrieben. Und auch wie man dort mit einem Rollenkonzept mehrere User verwalten kann. Neu ist zum Beispiel die Sprachangabe bei der Anlage:

DirectAds Sprachangabe

Was is Targeting?

Oben zog ich ja den Vergleich zu Google. Allerdings wenn Google die Schrotflinte des Marketing ist, so ist LinkedIn das Präzisionswerkzeug. Hintergrund sind die präzisen Angaben der Mitglieder. So kann nach Land differenziert werden (in Deutschland noch zusätzlich nach den Regionen Köln, Frankfurt und München), nach Alter, Unternehmung, Skill, Position etc. Besonders interessant: Man kann auch konkrete Unternehmungen auswählen:

DirectAds Selektion nach Unternehmung

  1. Hier gibt man den Unternehmensnamen an
  2. Hier stehen die bereits ausgesuchten Unternehmen
  3. LinkedIn gibt auch eine Vorschlagsliste ähnlicher Unternehmen an

So kann man beispielsweise nur Einkäufer der Unternehmung Siemens die Werbung anzeigen lassen.

Für wen sind DirectAds geeignet?

Für mich gibt es drei Einsatzgebiete, die sich lohnen:

Recruiting

Wenn man bereits Stellenanzeigen geschaltet hat, so sind die DirectAds als begleitende Maßnahme sehr sinnvoll: Kann man so das Umfeld der Kandidaten direkt ansprechen und auch passive Kandidaten ansprechen. Auch ist es denkbar, gezielt die Anzeigen bei Unternehmungen des Mittbewerbs zu schalten (ob das legal ist, weiß ich nicht, nachprüfbar ist es direkt aber nicht).

Freiberufler und kleine Unternehmer

gerade für Freiberufler und Kleinstunternehmer sind die Anzeigen wertvoll: Die wenigsten davon können eine richtige Kampagne für 25.000 € platzieren. Gerade diese Klientel kann damit ihr Unternehmensprofil zu weiteren Followern verhelfen, und vor allen: Den richtigen. Was nützt Reichweite, wenn ich nicht dir Richtigen dabei habe?

Produkt- und Dienstleistungsmarketing

Der klassische Einsatz wäre das Produkt- und Dienstleistungsmarketing. Hier können die DirectAds eingesetzt werden, um die konkrete Zielgruppe zu erreichen.

Gerade für kleine Unternehmer und Freiberufler ergeben sich hier Möglichkeiten, neue Quellen zu erschließen. Mit einer Budgetdeckelung von 10 $ am Tag kann man schon was erreichen (und wenn man das Targeting sehr stringent ausführt, werden selbst diese nicht ausgeschöpft).

Abgerechnet wird entweder (alá Google) nach Klicks oder nach Anzeigen. Wenn man bei Führungskräften in Banken sucht, kann der Klick schnell 6 $ Kosten. Allerdings hat man auch die Gewähr, dass eine Person der Zielgruppe einen gefunden hat.

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Letztens hatte ich einen Artikel darüber geschrieben, dass man Nachrichten über das Firmenprofil nun auch zielgruppengesteuert versenden kann. Bei Erstellung des Blogbeitrages und der Screenshots stolperte ich über folgenden Satz in der Administration: “Verfassen Sie Ihre Unternehmensbeschreibung in einer anderen Sprache”.

Das weckte meine Neugierde: Hatte ich sogar mal einen Beitrag dazu verfasst, dass gerade multlinguale Beschreibungen umgangen werden müssen. Das wurde scheinbar in einem silent Update eingeführt.

Wie sieht es aus

Bilder sagen mehr als Worte. Daher als Beispiel das Unternehmensprofil der ITP, wo ich jetzt eine englische Beschreibung hinzugefügt habe:

Multilinguale Unternehmensprofile im VergleichIn Rot sind die Merkmale, die bereits im Vorfeld in der Sprache des Betrachters waren. In blau der individuelle Text, der nun in Abhängigkeit des Betrachters geschaltet wird. Schönes Detail am Rande: Auch wenn die deutsche Beschreibung bei uns die ältere ist, so wird einem spanischen Betrachter der englische Text angezeigt.

Für alle SEO affinen Menschen: Es wird tatsächlich ein anderer Link verwendet. Während das normale (zuerst erstellte) Profil unter


http://www.linkedin.com/company/NAME

das in der anderen Sprache unter


http://www.linkedin.com/company/NAME?_l=en

angesteuert.

Wie richte ich das ein?

Die Einrichtung geht ganz normal über die Administration des Unternehmensprofiles:

Multilinguale Unternehmensprofile erstellen 1

Wenn man den Administrationsmodus erreicht hat, fällt die neue Option bereits ins Auge:

Multilinguale Unternehmensprofile erstellen 2Hierbei kann man nun aus 45 Sprachen wählen (+ die Option “Andere”). Ich habe allerdings nicht ausprobiert, wie viele gehen. Danach kann man den gewünschten Text eingeben:

Multilinguale Unternehmensprofile erstellen 3

Wer sollte das Nutzen?

Wer internationales Klientel hat, dem brauche ich die Vorteile nicht näher zu erläutern.

Aber auch allen anderen sei es ans Herz gelegt, die Möglichkeit zu nutzen. Warum?

  1. Bessere Wirkung auf Google (da die Seiten “Multipliziert” werden)
  2. Man kann mehr / andere Suchwörter unterbringen (Zur Erinnerung: Bei LinkedIn wird alles für die Suche herangezogen, nicht nur 1 / 5 / 10 einzelne Begriffe)
  3. Höherer Komfort für Besucher aus anderen Ländern.

Während (3) viele nicht interessieren dürfte (ein Freiberufler aus Deutschland der nur dort arbeitet hat kaum Interesse, anderssprachige Kunden anzuziehen, um dann doch nicht ins Geschäft zu kommen), wirken (1) und (2) für alle. Wenn also rudimentäre Kenntnisse in der Unternehmung einer anderen Sprache da sind: Unbedingt nutzen!

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LinkedIn erscheint ja der Spielplatz für mathematisch begabte Entwickler zu sein. Jetzt wurden Follower Statistiken eingeführt. Diese sind bekannt von Facebook, die so etwas öffentlich anbieten:

LinkedIn DACH bei Facebook In diesem Zusammenhang steht auch die Neuerung, dass man Unternehmensnachrichten nun gezielt an Followergruppen senden kann. Die Statistiken bieten ähnliche Selektionskriterien.

Wo finde ich diese Statistiken?

Die Statistiken stehen, im Gegensatz zu Facebook, nur den Seiteneigentümern zur Verfügung und sind damit nicht öffentlich.

Follower Statistik Unternehmensprofil

Zu erreichen sind diese über zwei Wege:

  1. Über den neuen Reiter “Follower-Statistik”
  2. Über den Kasten “Follower”. Ist man Administrator, so kann man damit die Statistik Seite direkt erreichen.

Was beinhaltet die Statistik

Die Statistik Seite gliedert sich in mehrere Bereiche. Ich habe mal einen Gesamtabdruck erstellt:

Follower Statistik im Detail1. Gesamtstatistik

Hier befinden sich die allgemeinen Angaben zu den Followern. Dieses beinhaltet

  1. FOLLOWER GESAMT Weitere Informationen
  2. IMPRESSIONEN GESAMT DER LETZTEN 7 TAGE
  3. NEUE FOLLOWER DER LETZTEN 7 TAGE
  4. IMPRESSIONEN/UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE
  5. UPDATES DER LETZTEN 7 TAGE
  6. INTERAKTIONEN MIT UPDATE DER LETZTEN 7 TAGE

wobei hier “Nettoangaben” gemacht werden, zum Beispiel bei den neuen Followern wird der Nettozuwachs ausgewiesen.

2. Interaktionen mit den Updates

Da die Kommuniaktion mit den Followern ein zentraler Bestandteil des Unternehmensprofiles darstellt, wird hier eine eigene Grafik zur Verfügung gestellt.

3. Follower Demografie

So der interessanteste Teil stellt hier die Follower Demografie dar. Hier kann man sich in verschiedenen Grafiken darstellen lassen, wie sich die Follower aufteilen nach:

  1. Karrierestufe
  2. Branche
  3. Tätigkeitsbereich
  4. Region
  5. Unternehmensgröße
  6. Mitarbeiter

4. Unternehmensupdate Impressionen

Darstellung, wie häufig die Unternehmensupdates angezeigt wurden

5. Aktuelle Follower

Darstellung der neusten Follower

6. Follower Insgesamt

Hier wird die Entwicklung der Follower graphisch dargestellt.

7. Neue Follower

Hier wird die Entwicklung der neuen Follower graphisch dargestellt.

8. Scrollbar

Hier kann man die Grafiken zurückscrollen. Die Daten reichen bis August 2011.

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Eine nette Ergänzung. So kann man direkt messen, wei Updates bei wem wirken und mit der Möglichkeit zusammen, gezielt Kreisen Nachricht zukommen zu lassen, kann man wirksam A/B Panel Tests durchführen und so die Wirksamkeit des Unternehmensprofiles auch tatsächlich messen.


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Bei LinkedIn gibt es die Möglichkeit sich Personen vorschlagen zu lassen, die man vielleicht kennen könnte. Hierbei sind nicht alle Personen Treffer, doch es lohnt sich einen Blick hinein zu werfen, da doch einige ganz interessant erscheinen:

personen die sie vielleicht kennen Startseite

Geht man auf die Folgeseite, so werden mehr Vorschläger offeriert. Nettes Goodie dabei: man kann auch nach Firmen selektieren:

personen die sie vielleicht kennen Folgeseite

Dieses tat auch Torsten Herrmann, der verwunderliche Verbindungen in seinem Blog in einem Artikel hinterfragte.

Ganz wichtig: Der folgende Artikel ist im Konjunktiv zu sehen, da ich keine Einblicke in die wirklichen Algorithmen von LinkedIn habe.

Wie verknüpft LinkedIn die Vorschläge?

Einmal erst eine Übersicht, welche Daten herangezogen werden könnten:

personen die sie vielleicht kennen - Einflussfaktoren

Folgende Faktoren würde ich differenzieren:

  1. Adressbuchabgleich
  2. Twitter
  3. Gruppen
  4. Netzwerk
  5. Profilmatching

1. Adressbuchabgleich

Eine der wichtigsten Quellen sind die Adressbuchabgleiche, die manche vornehmen. Hat jemand eine Mailadresse in seinem Adressbuch, die an einem Profil hinterlegt ist, so ist der Vorschlag ja recht sinnig. Man kann das daran erkennen, dass, obwohl die Person kein Kontakt ist, die Mailadresse unter “Kontaktdaten angezeigt wird.

personen die sie vielleicht kennen Adressbuchabgleich

2. Twitter

Eine zweite gute Quelle stellt Twitter dar, wenn man seinen Twitteraccount verknüpft hat: Folgt man einer bestimmten Person, die wiederum die gefolgte Twitteradresse hinterlegt hat, so ist ja ein gewisses Interesse schon bekundet. Aber auch wenn es hier keine 1:1 Beziehung gibt, so kann man ja messen, ob gemeinsam anderen Accounts gefolgt wird. Ist hier eine Häufung, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man die Person auch kennt.

3. Gruppen

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Aktivitäten in und um Gruppen zu messen. So ist eine Gruppe allein noch nicht so interessant, aber wenn zwei Personen einen ähnlichen Mix haben und das womöglich über verschiedenen Themenbereiche (Also: Alumni, Projektmanagement und Gruppen für Telekommunikation), so ist es auch wahrscheinlicher, dass man sich kennen könnte.

4. Netzwerk

Ein weiteres Kriterium ist das Netzwerk. Hat man viele gleich Kontakte, so könnte man sich eher kennen. Interessant sind nicht nur die Kontakte per se, sondern auch die Anzahl der Kontaktpfade (zum Beispiel bei Kontakten vierten Grades etc.)

5. Profilmatching

Ein letzter Punkt ist die Analyse der persönlichen Daten. So kann zum Beispiel erkannt werden, ob man zur gleichen Zeit an der gleichen Universität oder bei einem gleichen Arbeitgeber war.

Die Mischung macht`s

Ich habe eben dargestellt, was alles einfließen könnte.  Die Wahrheit wird aber nicht immer digital sein (a oder b führte dazu), sondern ich würde ein Scoring hinterlegen, das jeweils Punkte vergibt. Wie so ein Scoring funktioniert hatte ich ja bereits bei der Schufa / Facebook Geschichte in einem Artikel erläutert.

Im Fall von Herrn Herrmann tippe ich übrigens auf die Verknüpfungen in Twitter, die zu dem Vorschlag führten. Aber wissen tue ich das auch nicht, das könnte nur LinkedIn selber.

Heute hat LinkedIn ein neues Feature für seine Unternehmensprofile veröffentlicht. So kann man nun Unternehmensnachrichten nicht nur pauschal verteilen, sondern gezielt an eine Zielgruppe verteilen (oder Neudeutsch “targeten”). Hierzu wurde auch ein kleines Video promoted:

Lieben Dank an Johannes, der auf den Beitrag von Yu-Ting verweist, der bereits bei grey darüber  geblogged hat.

Wie funktioniert das?

Dass man über sein Unternehmensprofil Nachrichten verteilen kann, ist ja vielleicht bekannt. Nun ist eine Komponente hinzugekommen, wo man einschränken LinkedIn Unternehmensnachrichten targetenkann, wer die Nachricht erhält. Die darauf folgende  Zielgruppenselektion ist den Powerusern vielleicht schon von den Produktseiten bekannt.  Darauf folgen die entsprechenden Karten zur Selektion. Die wichtigste Selektion vorweg ist die Unterscheidung nach Mitarbeitern und Nichtmitarbeitern der Unternehmung. Danach kommen die Bekannten nach

  • Unternehmensgröße
  • Branche
  • Tätigkeitsbereich
  • Karrierestufe
  • Region

LinkedIn Zielgruppenselektion Unternehmensnachrichtenwobei die Österreicher besonders ein kleines Feld in der regionalen Suche gefallen dürfte (Gruß an Michael und alles Gute zum Geburtstag). Allerdings gibt es die Einschränkung, dass mindestens 100 Follower der Zielgruppenselektion entsprechen müssen.

Wo ist der Nutzen?

Damit kann man Nachrichten gezielter streuen und so vermeiden, dass durch irrelevante Nachrichten Follower der Unternehmungen abspringen. Besonders interessant finde ich das für den Bereich Recruiting, aber auch die Unterscheidung nach Mitarbeitern und Nichtmitarbeitern finde ich wertvoll.

Besonders große Unternehmungen dürften hiervon profitieren. Ich denke da insbesondere an Siemens, dass mit 160.555 Followern mehr als bei Facebook hat (und 6 x mehr als bei Xing). Hier müssen Nachrichten schon mit Vorsicht publiziert werden, da schnell eine große Menge erreicht wird.

Siemens Follower Juni 2012Andere Möglichkeiten wäre, gerade bei Nichtmitarbeitern der Unternehmung nach Tätigkeitsbereich, Branche und Karrierestufe gezielt Stellenanzeigen zu setzen. Im Gegensatz dazu könnte gerade bei Mitarbeitern plattformrelevante Neuigkeiten verteilt werden (“Nutzen Sie schon in Ihrer EMail Signatur unseren Follower Button?”)

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