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LinkedIn Official LogoIn Deutschland stehen, im  Gegensatz zu anderen Ländern, bei Businessnetzwerken Xing und LinkedIn zur Verfügung. Es spricht generell nichts dagegen, als Unternehmen bei beiden zum Beispiel ein Unternehmensprofil zu pflegen, zumindest in der jeweiligen, kostenfreien Logo XingBasisvariante. Wenn ich, zum Beispiel als Recruiter, jemanden, suche, gibt es Unterschiede zwischen den Zielgruppen? Die Funktionen oder auch der Preis ist letztlich egal, wichtig ist, die entsprechenden Personen zu finden. Daher habe ich mal ein paar Parameter gegenübergestellt: Branche, Alter und Unternehmensgrößen der Personen, die auf den Plattformen vertreten sind.

Die Zahlen

Bei den untersuchten Zahlen habe ich versucht, eine einheitliche Darstellung zu finden. Bei den Branchen war mir das nicht möglich, da die Zahlen nicht 1:1 vergleichbar sind. Insgesamt sind die Zahlen direkt von LinkedIn (aus dem LinkedIn Ads Tool) oder aus den Xing Mediadaten.

Welche Branche findet man wo?

Zuerst eine Übersicht aller Branchen, wie sie prozentual bei LinkedIn vertreten sind. Die Zahlen sind für Deutschland, Schweiz und Österreich:

LinkedIn Branchen DACH

(Zum Vergrößern darauf Klicken)

Wem das zu viele Daten auf einmal sind, so hier die jeweils größten fünf Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

Top 5 DACH Branchen LinkedIn

Im Vergleich dazu sind die Branchen bei Xing wie folgt vertreten (keine Differenzierung nach Ländern):

XING Branchen

Welche Unternehmen sind wie vertreten?

Von Interesse ist auch, welche Unternehmensgrößen durch die Mitarbeiter wie vertreten sind. Bei den Großkonzernen ist die Verteilung schon länger bekannt, aber wie sieht es insgesamt aus? Hier kann man die Zahlen gut gegenüberstellen:

Verteilung Xing LinkedIn Unternehmensgröße

(Zum Vergrößern darauf klicken)

Wer also Freiberuflern und kleinen Unternehmern was verkaufen möchte, ist bei Xing gut aufgehoben, Budgets und Projekte bei großen Unternehmen kann man eher bei LinkedIn finden.

Wie alt sind die Mitglieder

Bei LinkedIn scheinen prozentual mehr jüngere Mitglieder zu finden sein, als bei Xing. Hintergrund könnte die Anzahl der Praktika sein, die ausgeschrieben sind. Hier sind für Deutschland bei Xing aktuell (Also: Mai 2013) 1.669 zu verzeichnen, bei LinkedIn 5.459. Der direkte Vergleich sieht wie folgt aus:

Verteilung Xing LinkedIn Alter

(Zum Vergrößern darauf klicken)

extro

Die Gegenüberstellungen bieten keine großen Überraschungen, eher die Bestätigung von Vermutungen. Ich hoffe, sie helfen einigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoHeute habe ich die neue Preispolitik von Xing für Unternehmensprofile mir angeschaut. Hier hat sich einiges getan, so dass mein alter Vergleich aus dem November nicht mehr gültig ist. Die Preise von Xing haben es in sich. So muss ein mittelständiger Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern in brutto jährlich den Gegenwert eines Golfs in der Grundausstattung bezahlen, um in den Genuss sämtlicher Funktionalitäten Logo Xing(die Xing bietet) zu gelangen. Im Zentrum steht dabei die Einbindung vom Kununu, dem kürzlich aufgekauften StartUp für Arbeitgeberbewertungen aus Österreich. Das erklärt auch die Welle an Erinnerungen und Mahnungen, endlich seinen Arbeitgeber zu bewerten, die über die Xing Mitglieder hereingebrochen ist. Was bringt das neue Unternehmensprofil im Vergleich?

Kosten Unternehmensprofile im Vergleich

Wie bereits geschrieben, kann man zwischen einem rudimentären Profil, und der Kununu Variante wählen. Diese kostet zwischen 395 und 1.095 € im Monat (netto), was einer Bruttobandbreite von 5.641 € – 15.637 € im Jahr entspricht. Wer sich nicht für kununu interessiert, oder nicht an das Modell glaubt, ist damit zur Standardvariante gezwungen. Allerdings bietet diese nur das Wichtigste. Eine Übersicht der Funktionen eines Firmenprofiles bei LinkedIn und Xing in der Übersicht, inklusive Kosten:

Unternehmensprofile xing linkedin kosten

Wer sich auf einem Unternehmensprofil mit mehr als nur einen Text darstellen will, muss also zu LinkedIn oder der “Employer Branding” Variante von Xing greifen.

Was für welche Zielgruppe?

Jede Zielgruppe hat andere Interessen. Wer auf maximale Reichweite setzt, überlegt sowieso nicht, ob Xing oder LinkedIn sondern steht ehr vor der Entscheidung Facebook oder Google+. Große Konzerne sind seit langem stärker bei LinkedIn vertreten, und ich persönlich denke nicht, dass die Integration von kununu dieses ändern wird.

Die Entscheidung steht und fällt mit kununu. Wer also dieses integriert haben möchten, muss zu der Employer Branding Variante von Xing greifen. Alle anderen werden um die Preise einen Bogen machen und sich mit der Nuklearvariante zufrieden geben müssen.

Besonders Freiberufler, Existenzgründer und kleine Unternehmer können die Beträge gar nicht aufbringen, nur um zum Beispiel mit Hilfe von Followerstatistiken ihr Angebot zu überarbeiten. Diese werden in Zukunft zu LinkedIn, Facebook oder Google+ greifen müssen. Hier hatte Xing jedoch seine Stärken.

Extro

Die Produktentscheidung der Xing AG verlangt Respekt: Sich im Premiumpreissegment zu positionieren ist schwierig, bietet auf Dauer aber eine komfortable Situation. Ob es gelingen wird? Tupper und Apple ist dieses gelungen, mit hochwertigen Produkten, die sich am Markt absetzen. Ob kununu hierzu genügt? Die restlichen Parameter sind eher im Marktdurchschnitt und nicht dazu geeignet.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich gern die Zahlen vergleiche. Da Xing keine Auswertungsmöglichkeiten direkt hat, muss man die jeweiligen Publikationen abwarten. Heute war es so weit und die Hamburger Xing AG hat die Zahlen für das erste Quartal 2013 publiziert. Noch vor ein paar Logo XingMonaten wurde in den Pressemitteilungen vom höchsten Wachstum im deutschsprachigen Raum gesprochen, sind solche Aussagen nun nicht mehr zu finden. Das Wachstum ist eher, wie die Welt es ausdrückt, gemütlich.

Die Zahlen im Vergleich

Wie bereits im Frühjahr geschrieben, sind Vergleiche nicht immer einfach. Ich versuche, vergleichbare Zahlen gegenüberzustellen.

Mitglieder

Bei der Gesamtsumme der Mitglieder im DACH Raum hat Xing mit 6,3 Millionen Mitgliedern die Nase vorn. Weltweit LinkedIn mit 226 Millionen am 31.03.2013:

Mitglieder LinkedIn und Xing weltweit und DACH per 31.03.2013Beim Wachstum sieht es etwas anders aus. Hier hatte ich schon bereits über die Unterschiede netto vs. brutto referiert: Xing weist gerne die neuen Mitglieder aus. Wenn man sich den Gesamtanstieg anschaut, erkennt man, dass ein nicht unerheblicher Teil sich von Xing verabschiedet. Im ersten Quartal waren das 105.000 Mitglieder:

Wachstum Xing vs. LinkedIn DACHXing ist im ersten Quartal netto um 105.000 Mitglieder gewachsen, LinkedIn im gleichen Zeitraum um 308.268 Mitglieder. Der Trend hat sich auch weiter verstärkt, so wuchs LinkedIn im April um 130.000 Mitglieder im DACH Raum.

Stellenmarkt

Was ich seit Januar mir auch anschaue, ist der Stellenmarkt. Ich halte das für ein Karrierenetzwerk für einen wichtigen Indikator. Hier sieht es aktuell wie folgt aus (Praktika gesondert ausgewiesen):

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013 Gesamt

Hier der Vergleich von Januar zu heute:

Stellenanzeigen xing vs linkedin

Zugriffe

Auch über Twitter ist zu verfolgen, dass der Trend zu LinkedIn geht. Trotzdem wandern nicht so viele ab, wie es bei den VZs geschehen ist. Wenn man sich Alexa anschaut (die übrigens beim Traffic die gleichen Werte wie zum Beispiel SimilarWeb ausweist), so sieht man folgendes Ergebnis:

Alexa xing april 2013

Extro

Wenn man denkt, nur die Mitglieder migrieren von Xing zu LinkedIn, sollte sich folgende Werbungen anschauen:

Werbung xing vs linkedinAnsonsten: Mal schauen, was in der nächsten Zeit noch so alles passiert. Dia aktuelle Lage als “wunderbare Ausgangslage” zu beschreiben, finde ich sportlich.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Tweet Xing ImportGestern las ich einen Tweet: Da wurde bemängelt, dass man sein Profil nicht aus Xing importieren könne. Was die meisten nicht wissen: Das geht durchaus. Zwar ist es kein automatischer Import auf Knopfdruck, wie es bei BranchOut aus LinkedIn ging, kann aber doch etwas Arbeit ersparen. Wie man die Kontakte importiert, hatte ich ja bereits ausführlich beschrieben.

Profil automatisch erstellen lassen

Bei LinkedIn gibt es ein Funktion, aus der heraus das Profil erstellt werden kann. Dieses findet man unter “Profil bearbeiten” und dann versteckt am Button “Bearbeiten”:

Lebenslauf bei LinkedIn importierenHier kann man seinen Lebenslauf hochladen.

Lebenslauf bei LinkedIn HochladenEs funktioniert mit RTF, DOC, DOCX und PDF (wahrscheinlich sogar mehr, habe ich aber nicht ausprobiert).

Die besten Ergebnisse erzielt man mit einer englischsprachigen, tabellarischen CV, aber auch deutsch wird größtenteils zuverlässig erkannt.

Nachdem hochladen lässt LinkedIn den eingelesenen Text kontrollieren:

Import Kontrolle LinkedIn

Aber was tun, wenn man keine Vorlage hat? Mit einem Xing Profil geht es auch!

Xing Profil als automatische Vorlage

Die Schnittstelle von LinkedIn ist sehr gutmütig und nimmt vieles entgegen, so zum Beispiel einen Xing Profil Ausdruck.

Easy Way

Der einfachste Weg ist, sein Profil als PDF zu drucken. Da Xing selber kein PDF unterstützt, sondern direkt zur Druckausgabe schreitet, benötigt man einen “PDF Drucker”. Beim Mac ist das einfach, da in der Druckausgabe bereits “Als PDF speichern” enthalten ist. Windows User finden bei heise.de etliche, kostenfreie Lösungen.

Einstellungen Xing zum Profildruck

Das so erzeugte PDF lässt sich in vielen, aber leider nicht allen Fällen, bei LinkedIn hochladen (Siehe 1)

 

Auf Englisch

In Manchen Fällen hilft es auch, seine Xing Systemsprache auf Englisch zu stellen. Mein Profil hat LinkedIn auf Deutsch nicht genommen, auf Englisch jedoch schon.

Einstellungen Xing englisch als Systemsprache

Aber denken Sie daran: Wenn Sie einmal auf Xing die Systemsprache auf Englisch angepasst haben, fügen die Hamburger auch automatisch Englisch als Sprachkenntnisse hinzu. Wenn Sie dieses PDF nun hochladen, sollte es funktionieren.

Wenn auch das hapert (eigentlich haben alle ausprobierten Profile mit englisch bereits funktioniert), gibt es noch eine letzte Lösung, die auf jeden Fall klappt:

 

Die Brechstangenmethodik

Öffnen Sie den Ausdruck Ihres Xing Profils:

Xing PDF copy & PasteKopieren Sie die Bereiche Ihrer Vitae, Referenzen, Auszeichnungen, Ausbildungen und Qualifikationen (Das sind die Bereiche, die LinkedIn zuverlässig erkennt). Kopieren Sie diese und speichern das in ein leeres Word Dokument. Spätestens dieses können Sie bei LinkedIn hochladen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Tweet GruppenaktivitätGestern hatte ich einen Dialog über Twitter, der mir zu denken gab. Ich bin selber Moderator von ein paar Gruppen auf LinkedIn und Xing, und die Entwicklung sehe ich ähnlich. Bereits vor zwei Jahren stellte ich fest: Ist die Timeline das Ende der Gruppe?

Gruppenaktivitäten lassen nach….

Und tatsächlich: Standen vor ein paar Jahren noch Fachdiskussionen im Vordergrund, so sind die Gruppen heute oftmals ein Hort der Recruiter oder werden in einem hohen Umfang zugespammt. Die Folge ist häufig schwindendes Interesse bei den Gruppenmitgliedern. Als Moderator den Einsatz durch konstante Vorarbeit zu erhöhen, möchte ich (persönlich) nicht. Reicht die nachlassende Aktivität für einen Totengesang auf die Gruppe als Medium?

….und wo ist das Problem?

Wenn ich die Gruppenaktivitäten zwischen 2006 und heute vergleiche, hat sich eine Menge getan. Allerdings stellt sich die Frage, ob man die hyperaktiven Zeiten 2006/2007 wieder zurückwünscht? Wenn man die damalige Aktivitäten genauer anschaut, war das auch nicht immer fachlich. Bei fachlichen Diskussionen ergeben sich zwei Probleme:

  1. Die Zeit: Nicht jeder hat immer Zeit, an den Diskussionen teilzunehmen und
  2. die Inhalte: Gerade in Fachgruppen kann man nicht alles diskutieren. 95% aller Probleme im Arbeitsalltag haben entweder mit Personen oder mit der Organisationsstruktur zu tun. Das kann (und darf) man nicht öffentlich diskutieren. Die Öffentlichkeit ist der Metaebene vorbehalten.

Und da hat man nicht immer und überall was mitzuteilen. Ich finde das gar nicht schlecht. Gerade Diskussionen in Bezug auf Politik oder gerade Religion haben aus meiner Sicht kaum was in Gruppen zu suchen: Oftmals eskalieren diese Diskussionen und bieten wenig Mehrwert.

Statt dessen sollte man die Gruppe als das betrachten was es ist: Ein Medium, wo sich Personen mit dem gleichen Ort, den gleichen Bezug, den gleichen Hobby oder Beruf treffen. Nicht mehr oder weniger.

Extro

Ja, ich finde auch, die Gruppenaktivitäten haben nachgelassen. Aber die Gruppe ist nach wie vor der Ort, um mit Unbeteiligten zu diskutieren und Gleichgesinnte zu finden. Von daher hat die Gruppe auch in Zukunft ihre Existenzberechtigung.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Business Netzwerke, gerade im deutschsprachigen Raum, anhand von konkreten Zahlen vergleiche. Die DAX Vergleiche führe ich jetzt sei 2010 durch. In Deutschland arbeiten ungefähr 13% aller Arbeitnehmer bei den DAX Konzernen. Bei Projektbudgets sieht es noch interessanter aus, da hier viel Geld an Subunternehmer, Unternehmensberatungen und Zulieferern ausgegeben wird. Die Logo XingAnkündigung von Xing, auch endlich eine Unterstützung der Konzernstruktur anzubieten, war für mich Anlass, meine Werte erneut zu aktualisieren. Vielleicht kann Xing nun aufschließen? Die neue Funktion ist ein Premiumfeature und steht, wie auch bei LinkedIn, nicht der Basisversion zur Verfügung. Die neuen Werte einfach mal angeschaut.

Die Zahlen

Interessant werden die Zahlen dadurch, dass der Zeitablauf dokumentiert wird. Dadurch, dass ich den Vergleich regelmäßig vornehme, kann man die Zahlen im Zeitablauf anschauen. Hierbei habe ich es wegen der Vergleichbarkeit bei der ursprünglichen DAX Zusammensetzung belassen. Überraschungen sind keine dabei, eher eine lineare Fortführung des Altbekannten.

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013Hier die Anzahl der Mitarbeiter eines DAX Konzerns, die ein Profil bei Xing und/oder LinkedIn haben. In Einzelsummen sieht es aktuell im Vergleich zu 2010 wie folgt aus:

Anzahl Summe DAX MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013

In den drei Jahren konnte Xing die Anzahl der Profile um 30% steigern, während LinkedIn fast auf eine Verdreifachung kommt.

Im Durchschnitt bedeutet das folgendes für 2010 und aktuell:

Durchschnittliche Anzahl von MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013Bei den Followern ergibt sich ein anderes Bild: Hier ist LinkedIn auf dem Niveau von Facebook, während die durchaus interessante Funktion bei Xing nahezu unbekannt ist: fast 75% der Follower sind die in 2012 automatisch zugesteuerten Mitarbeiter der Konzerne selber:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013

Gerade die Followerfunktion scheint bei LinkedIn besser zu funktionieren: Allein Siemens oder SAP haben jeweils allein mehr Follower, als alle 30 DAX Konzerne bei Xing zusammen.

Extro

Von der neuen Funktion konnte man bei den Zahlen noch nichts merken. Stattdessen sind die Zahlen eine Fortführung des bekannten Weges. Für die Hamburger bitter: Mittlerweile gibt es bei LinkedIn sogar mehr Stellenanzeigen (darüber ein eigener Post) für Vollzeitstellen, als bei Xing: Damit brechen auch die Erlöse aus dem Recruitingumfeld langsam weg.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Ich möchte nicht für alle sprechen, aber meine persönliche Erfahrung mit sozialen Netzwerken: Diese haben Grenzen. Ich habe noch nie einen Auftrag erhalten oder einen Freiberufler eingestellt auf Grund seines (ausschließlichen) Auftretens in sozialen Netzen oder in Gruppen / Foren. Kleine Gruppentreffen können hier die Kluft zwischen sozialen Netzen und der Realität überbrücken.

wie organisiert man so ein Event

Kulisse für unser aktuelles Event war zum dritten Mal Wien. Neben Schönbrunn liegt das Brandauers, dass immer wieder als Ort dienen muss. So ein Event ist sinnvoll, um Mitgliedern aus den Foren ein Gesicht zu geben.

Schönbrunn WienMan braucht gar nicht so viel Talent, um solche Events zu veranstalten.

Wen lade ich ein

Die grundlegende Frage ist: Wen lade ich ein? Hier sollte man nicht pauschal alles, was erreichbar ist, mit Einladungen zuzuspammen. Dieses bringt nach meiner Erfahrung nichts. Suchen Sie sich gezielt ein Thema und dazu die passenden Leute. Eine Gruppe ist hierbei die beste Grundlage. Auch ein Blick in die noch jungen Google+ Communities kann sinnvoll sein.

Google+, Xing oder LinkedIn?

Die Plattform ist letztendlich egal. Ich nutze alle drei parallel, wobei das oft auch sinnvoll ist: Die Überschneidungen der Netzwerke ist gar nicht so groß.

Mit “Gebühr”?

Von einem muss man ausgehen: Wenn man die Events kostenfrei organisiert, kann man davon ausgehen, dass maximal ein Drittel der zugesagten Personen kommen. Am Anfang hat das mich geärgert, mittlerweile ist das eine planbare Größe und damit kalkulierbar.

Man kann auch mit Gebühren oder Eintritt arbeiten. Allerdings empfinde ich das als “billig”. Lokale lassen sich oft auf die kostenfreie Bereitstellung ein, man muss halt etwas suchen. Mir ist das auf jeden Fall in Hamburg, Berlin, Wien und Hannover immer gelungen.

Logos und mehr

Nutzen Sie Ihre Marke, nicht die von den sozialen Netzwerken. Das hat zwei Gründe: Zum einen sollten Sie ja auf sich aufmerksam machen, zum anderen verbieten diese explizit die Verwendung Ihrer Marke (was ich aber auch nachvollziehen kann).

extro

Ich mag solche Termine: Lernt man doch die Menschen hinter den Foren kennen. Dieses hilft oft, die Menschen besser kennenzulernen. Ich schätze solche Möglichkeiten auf jeden Fall. Und wenn sie selber keine veranstalten wollen: Wenn es sich einrichten können, gehen Sie doch einfach mal hin!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHeute hat LinkedIn auf seinem Blog die neue Suche vorgestellt. Diese wird scheinbar grundlegend überarbeitet. Im Netz sind schon mehrfach Gerüchte dazu aufgetaucht, basierend auf einen Video auf YouTube, dass die amerikanische LinkedIn Insiderin Viveka von Rosen. Leider waren die entscheidenden Screenshots im Video nicht zu sehen. Jetzt aber zu den Details.

die neue Suche – erste Bilder

Über den Blogbeitrag kann man auch eine Präsentation anschauen, wo man etwas mehr über die Suche erfährt:

Neue Suche LinkedIn einfache Suche 2013

(c) bei LinkedIn

Der Einstieg erfolgt über das Feld oben, wie es heute schon bekannt ist. Dieses Feld hat verschiedene Funktionen und man kann dort die Suche für Gruppen, Personen, Jobs oder Unternehmungen ansteuern. In unserem Fall ist die Suche für Personen interessant. Im zweiten Schritt kann man die Suchergebnisse verfeinern:

Neue Suche LinkedIn erweiterte Suche 2013

(c) by LinkedIn

Hier sieht man auch, welche Suchen zur Verfügung stehen. Alle Suchen mit dem “in” Badge sind Suchen für Premiumkunden. Die Logik erinnerst stark daran, dass die neue Suche mit der neuen Jobsuche korrespondieren und eine einheitlichen LinkedIn Standard folgen.

Für Basisnutzer sind das

  • Beziehung
  • Ort
  • Alte Unternehmung
  • Aktuelle Unternehmung
  • Branche
  • Schule (neu)
  • Profilsprache

Für Premiumkunden steht zusätzlich

  • Gruppen
  • Erfahrung
  • Funktion
  • Level
  • Interessiert an
  • Unternehmensgröße
  • Fortune (für Europa eh uninteressant)
  • Mitglied seit

zur Verfügung. Eine Eingrenzung auf das Netzwerk ist nicht ersichtlich, so kann man nach wie vor auf Personen filtern, die Kontakt 3. Grades und weiter sind.

extro

Solche Änderungen sind immer ein zweischneidiges Schwert. 2009 war es noch ruhig bei LinkedIn. Damals wurde die Suche auch geändert und in Zusammenhang mit diesem Release entfielen die statistischen Funktion für Blogger wie mir (vorher konnte man nach Deutschland suchen und sah “830.000″ Mitglieder –> So konnte man alle erdenklichen Sachen auswerten).

Auf der einen Seite wird es komfortabler, einen Schritt, den gerade LinkedIn dringend benötigt. Andererseits muss man im realen Betrieb erleben, ob es neue Betriebseinschränkungen im praktischen Alltag sich ergeben. Im Moment wirkt es aber nicht so, dass es zu einer Minimalsuche wie bei Xing mutiert.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDie Wahrnehmung über die Nutzung sozialer Netzwerke im Businesskontext ist unterschiedlich. So wird Facebook nur zu einem kleinen Anteil für Busisnesszwecke genutzt (B2C Marketing zähle ich mal nicht dazu), der Riesenmarktanteil im Bereich der sozialen Netzwerke führt aber dazu, dass es Logo Xingsoch mehr oder weniger auf den ersten Platz ist. Heute wollte ich mal mir die Verhältniszahlen für Europa näher anschauen: Wer nutzt am ehsten Businessnetzwerke? Hierzu fünfzehn europäische Länder im Vergleich: Wer ist im Verhältnis am meisten in Businessnetzwerken vertreten. Ein Vergleich.

der tweet

Ausgangslage war ein Tweet von Thomas Maniura, der über Twitter verlautbarte, dass die Schweiz weltweit Top in der Nutzung von Xing und LinkedIn wäre. Die Schweiz selber nutzt LinkedIn ungefähr Faktor zwei zu Xing.

TOP SchweizerDas wollte ich genauer wissen. (Update: Wie Herr Maniura betont, handelt es sich um ein Zitat von Robert Beer).

die zahlen

Ich habe mir die Mitgliederzahlen in Europa von LinkedIn angeschaut. Die nackten Zahlen an Nutzern sehen so aus:

Die Zahlen Business Netzwerke in EuropaBei Österreich, Schweiz und Deutschland habe ich die Xing Zahlen hinzugefügt. Da sich Xing auf den deutschsprachigen Raum konzentriert, braucht man (nachdem ausländische Töchter ad acta gelegt worden sind) nicht mehr anschauen. Was bedeuten diese Zahlen aber insgesamt:

Prozentuale Nutzung LinkedIn in Europa Frühjahr 2013Hier der prozentuale Anteil der Nutzer von LinkedIn im Verhältnis der Bevölkerung des Landes (Quelle der Bevölkerung hier). Nimmt man führ den DACH Raum Xing hinzu, ergibt sich folgendes Bild:

Prozentuale Nutzung Xing und LinkedIn in Europa Frühjahr 2013Tatsächlich verschiebt sich die Schweiz. Aber die TOP Nutzer sind Niederlande, Dänemark und England. Gerade die Nutzung in Dänemark finde ich erstaunlich: So sind über ein Fünftel der Bevölerung Mitglied bei LinkedIn. Die zahlen fand ich im ersten Moment unplausibel und habe sie noch mal gecheckt, aber sie stimmten.

Was für ein Potential die Businessnetzwerke noch haben, kann man erkennen, wenn man die Nutzer der Businessnetzwerke mit Facebooknutzern ins Verhältnis setzt:

Prozentuale Nutzung Businessnetzwerken im Vergleich zu Facebook

extro

Für Businessnetzwerke ist noch viel Spielraum, wie der damalige Xing Chef Groß-Selbeck bemerkte, noch Spielraum. Und auch die Vergleichszahlen mit anderen europäischen Ländern gibt diesem Recht. Da LinkedIn in 2013 scheinbar bereits schneller wächst in Deutschland als Xing, lässt aber meines Erachtens auf eine Konsolidierung im europäischen Raum schließen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAm 28. Februar war es so weit. Zum einen startete die neuste Staffel von Germany`s Next Top Modell und Xing publizierte seine(vorläufigen) Zahlen für das Jahr 2012. Da meine Vergleichszahlen scheinbar ein fester Bestandteil der Logo XingBlogosphäre wird (zumindest den Verlinkungen nach zu urteilen), ist die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2012 ein guter Anlass, sich dem Thema mal wieder neu zu widmen. Zu Beginn hierzu ein paar Zahlen, die ich mit der Zeit so angesammelt habe.

Ein paar Zahlen

Beginnen wir mit der Einordnung von Xing im Vergleich zu LinkedIn im direkten Gesamtsummenvergleich.

Mitglieder Xing LinkedIn Februar 2013

Da ich aber auf den deutschsprachigen Markt fokussieren wollte. Das Wachstum von LinkedIn ist hierbei sehr linear im deutschsprachigen Raum:

Mitglieder DACH LinkedIn Februar 2013

Ich hatte ja letztens ein Vergleich der Stellenanzeigen erstellt. Ich fand das in so weit interessant, da mich das Ergebnis erstaunte. Allerdings ist bei LinkedIn eine hohe Anzahl von Praktika enthalten, deshalb habe ich diese gesondert ausgewiesen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013

Ich habe das Gefühl, dass die Kunden Xing nicht in demselben Tempo verlassen, wie seinerzeit die VZs. Stattdessen behält man den Account als passives, sich selbstaktualisierendes Adressbuch. Diese Theorie wird auch von Alexa gestärkt, wo die durchschnittliche Verweildauer Ende 2012 auf Xing fast die Hälfte von LinkedIn betrug:

Time on Site LinkedIn vs Xing

Alexa ist ein Stichwort: Den Bekunden von Xing wird ausschließlich auf den deutschen Markt fokussiert. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die internationale Relevanz abnimmt. Betrachtet man den Alexarang, so passiert das zurzeit in einem  atemberaubenden Tempo:

Alexa Xing 2013

So habe ich die Zahlen seit dem 20 Januar gemessen. In diesem Zeitraum ist die Seite Xing.com von Position 345 der meistbesuchten Webseiten auf 461 per heute gefallen. Hier besteht die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Google & Co werden die Relevanz immer niedriger bewerten und dadurch wird die Seite tatsächlich immer unwichtiger.

Xing: Größtes Wachstum in DACH?

Selbstbewusst präsentiert Marc-Sven Kopka die Zahlen von 2012. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

XING ist erneut das berufliche Netzwerk mit dem höchsten Mitgliederwachstum im deutschsprachigen Raum.“ So hat XING im vergangenen Jahr 816.000 neue Mitglieder willkommen geheißen und damit das höchste Mitgliederwachstum seit drei Jahren verzeichnet.

Diese Aussage wollte ich genauer ansehen. Man hat ja so seine Last mit den Zahlen, und Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Für mich ist Wachstum die Differenz aus vorher und nachher. Deswegen muss man “Nettowachstum” und “Bruttowachstum” unterscheiden: Bei Bruttowachstum handelt es sich um die reinen Neuanmeldungen, bei Nettowachstum um das tatsächliche (Also Differenz aus Neu- und Abmeldungen). Bei LinkedIn liegen mir (leider) nur die Nettozahlen vor. Hier ergibt sich folgendes Bild:

Wachstum Xing vs LinkedIn DACH 2012So hatte LinkedIn im DACH Raum ein Wachstum von 808 Tsd. Mitgliedern, während Xing nur auf 800 Tsd. kommt.

Dass die Aussage “Höchstes” Wachstum hinterfragt werden könnte, sieht man auch daran, dass diese Aussage in der Adhoc Mitteilung fehlt. Verhaftet werden möchte die Xing AG darauf also nicht.

Auf jeden Fall liegen beide nah beieinander. Um den Trend zu verstehen, ein Blick auf das Wachstum (also nicht Neuanmeldungen) nur im vierten Quartal:

LinkedIn vs Xing Wachstum Q 4 2012

Dass sich dieser Trend fortsetzt, kann man annehmen. Im Januar und Februar hatte LinkedIn im DACH bereits ein Wachstum von 194.057 Mitgliedern, und für den Q 1 fehlt ja noch der gesamte März.

Gern hätte ich auch was zu den Premiummitgliedern geschrieben. Allerdings sind diese erstmalig nicht ausgewiesen:

Der Umsatz des im Januar dieses Jahres neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Premium Club“, der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich Display Advertising umfasst, stieg um fünf Prozent auf 51,3 Mio. € (48,8 Mio. €).

Warum man für 2012 Zahlen im Rahmen einer erst im Januar gegründeten Division aufteilt, erschließt sich mir nicht. Die Interpretation, warum die Xing AG die Premiummitglieder nicht mehr ausweist, ist jedem selber überlassen.

Extro

Ich möchte mit dem Pressesprecher von Xing nicht tauschen. Als börsennotierte AG wird man im Außenverhältnis auf Erfolgsmeldungen festgenagelt.

Der neue Deutschland Chef Till Kästner von LinkedIn steigt auf jedem Fall zu einem Zeitpunkt ein, wo er eine gesunde Ausgangsbasis besitzt. Mein persönliches Fazit: Der Start der neuen Staffel von Germany`s Next Top Modell war spannender……

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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