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Heute mal wieder ein richtiges spannendes Thema (wahrscheinlich noch spannender als Rechnungen von LinkedIn steuerlich geltend zu machen): Das Arbeitszeitgesetz und die Probleme, die aktive Community Manager bekommen können. Zu diesem Thema bin ich gekommen, da ich auf Google+ einen sehr aktiven Sprecher folge. Und hin- und wieder hat man das Gefühl, dass dieser wirklich durchgängig online ist.

Community Manager Huges Free

Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Das Arbeitszeitgesetz besteht in seiner Form seit nahezu 20 Jahren. In den 90ern wurde allerdings die Ausgestaltung eines Arbeitsplatzes im Jahr 2012 nicht beachtet: Dass der Arbeitsplatz mit einem 5 Zoll Display in die Hosen- (bzw. Hand-)tasche passt. Elemente hieraus sind

  • Nach der Grundregelung darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. (§ 3 ArbZG)
  • Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 ArbZG)
  • Betroffen sind alle, die keine leitenden Angestellten sind

Die Rahmenbedingungen sind ja den meisten bekannt. Was viele nicht wissen, ist, wie rigide mit Verstößen umgegangen wird. So sind Strafen bis 15.000 € für Verstöße vorgesehen und werden auch tatsächlich verhängt. Ein weiteres Problem besteht mit den Berufsgenossenschaften und einem Arbeitsunfall, wenn ein Arbeitszeitverstoß nachgewiesen wird.

….ja und?

Wieso komme ich nun darauf im Zusammenhang mit Community Management? Die Sache ist relativ einfach: Viele Community Manager dokumentieren Arbeitszeitverstöße öffentlich! Der schnelle Blick abends in sein Forum, wo sich die Hitzköpfe gerade die Rübe einschlagen (meistens wegen Nichtigkeiten) und ein kurzes Statement, bei der Sache zu bleiben, ist eine Unterbrechung der Ruhezeit. Und diese wird unterschiedlich dokumentiert.

Nicht jedes Forum ist gleichgefährdet

Der Unterschied liegt in den Foren, wie ein Kommentar dokumentiert wird. Die amerikanischen Anbieter (Facebook, LinkedIn, Pinterest aber auch der neue Dienst So.Cl) “verwischen” die Zeitangaben (vor 1h, vor 1 Tag, vor einer Woche etc.), so dass ein Verstoß online dokumentiert werden muss. DIeses ist unrealistisch.

Es gibt auch Communities, die aber relativ einfach, die einen Zeitstempel in einem Kommentar oder unter einem Artikel abspeichern. Hier sind die bekanntesten Twitter und das deutsche Netzwerk Xing. Hier kann man noch nach Monaten oder Jahren minutiös die Erstellung eines Kommentars nachvollziehen, und so unter Umständen einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.

Wie gehe ich als Unternehmer damit um?

Als Unternehmer, insbesondere als Konzern, muss ich das Wohlergehen meiner Angestellten ernst nehmen. Wenn Angestellte öffentlich Arbeitszeitverstöße kann dieses mindestens teuer werden. Hierbei meine ich nicht nur den (nicht zu hoffenden) Arbeitsunfalles: Auch ein Mitbewerber kann sich diese Dokumentationen zu Nutze machen, um mein Unternehmen bei der Genossenschaft zu diskreditieren oder sogar Abmahnungen darauf aufsetzen.

Legen Sie sich eine Strategie zurecht: Wer tritt wann öffentlich auf. Foren, die mit Zeitstempel arbeiten, sind außerhalb der regulären Arbeitszeiten tabu, alle anderen nur im Krisenfall zu bearbeiten. Aber geben Sie Ihren Mitarbeitern auch Ansprechpartner zur Hand, die sie im entsprechenden Fall informieren können.

Immer aktuell bleiben: G+

About these ads

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Wenn man einen Blog betreibt, so halte ich nach wie gute Inhalte (Entschuldigung: Content) für das wichtigste. In meinen Augen kann man damit eine “qualifizierte” Reichweite erzielen. Trotzdem kommt man nicht darum, seine Inhalte zu verbreiten. Die Klassiker sind sicherlich Twitter, Facebook oder auch aktuell im Zusammenhang mit SEO Google+. Aber hier gibt es viele, gute Artikel zu (wie zum Beispiel über Google+ von t3n).

Wer versucht, seinen Blog graphisch aufzupeppen kann auch zusätzlich So.Cl und Pinterest gut verwenden….und unter Umständen auch ohne einen Blog Artikel.

Pinterest

Logo PinterestEin ganz großer Hype zur Zeit ist Pinterest. Dieses Netzwerk setzt als digitale Pinnwand darauf, dass interessante Inhalte geteilt werden. Diesen Umstand kann man für sich und seinen Blog gut nutzen. Einen Account muss man allerdings bei Pinterest schon dafür haben. Danach sollte man sich unter den Favoriten den “Pin It” Link einfügen lassen. Dieses ist zwar nicht zwingend nötig (Man kann auch mittels Drag & Drop eine URL direkt zum hochladen verwenden), vereinfacht das Arbeiten damit aber enorm. Dazu muss man im Menü oben “About” den Menüpunkt “Pin it Button” anklicken und kann dann über das Kontextmenü diesen zu seinen Favoriten hinzufügen.

Pinterest Pin It Button zu den Favoriten hinzufügen Dann sollte man sich über die Inhalte Gedanken machen. Hierzu mal schauen, ob man gute Grafiken oder Photos zur Hand hat. Wenn nicht, einfach eine Nahaufnahme von einem Gegenstand, oft kann man damit schöne Effekte erzielen. Dieses auf seinen Blog hochladen. Wenn kein Artikel zur Verfügung steht, einfach in die Mediathek damit.

Mediathek WordPress bedienen

Zum Beispiel habe ich letztens eine Quitscheente meiner Tochter photographiert:

Nach dem hochladen entweder den “Pin It” Button verwenden (oder ersatzweise die URL direkt über Upload verwenden).

Satanic Duck bei Pinterest hochladen

Und zum Schluß nicht einen Text einfügen. Dabei Hashtags verwenden…. und die URL seinen Blogs verwenden. So kann man Traffic erzeugen. Zwar sind die Besucher, die dann folgen, nicht so interessant (hohe Absprungraten), aber es sorgt für besseres Ranking.

So.Cl

Logo SoClEine weitere Alternative ist So.Cl, dass Suchnetzwerk von Microsoft. “Nicht noch ein soziales Netzwerk” werden viele denken, aber So.Cl ist eigentlich kein soziales Netzwerk, eher eine kollaborierte Suchmaschine, die mit bing eng verbunden ist. Seit gestern ist So.Cl nicht nur über Invites erreichbar, sondern man kann sich direkt anmelden (alledings über einen Facebook oder Windows Live Account).

Aber genau wie Google+ SEO Wirkung auf Google hat, so scheint So.Cl auch eine Wirkung auf die bing Suche zu haben (zumindest erscheint es mir so). Viele werden denken, “na und”? Hierzu so viel: tatsächlich wird in Deutschland Google 10x mehr genutzt als bing (Quelle). Auf der anderen Seite wird auf bing kaum SEO betrieben (im Vergleich zu Google). Daher: Man kann eher Begrifflichkeiten besetzen. Auf meinem Blog hat sich die Anzahl der Besucher über bing um Faktor 10 gestiegen seit Dezember letzten Jahres.

Den Share Button erreicht man auf der rechten Seite. Auch wird ein Favorit angelegt:

Share button auf SoCl

Wenn man nun auf den Link geht, wenn man seinen Blog aufgerufen hat, kann man sein Bild posten. Gibt es mehrere, so kann man entscheiden, welche man zu einer Kollage zusammenbauen. Hier eine aus meinen Blog erstellte:

Collage linkedinsidersExtro

Einen Blick auf die beiden Netzwerke sollte sich lohnen, so weit man visuelle Leckerbissen zu bieten hat. Auch ohne aktuellen Blog Beitrag kann man so SEO für seinen Blog betreiben, zwar nicht hochgradig effektiv, dafür kostengünstig. Vernünftiges Bildmaterial vorausgesetzt.

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Bei LinkedIn besteht dir Möglichkeit, sein Profil um weiterer Anwendungen zu LinkedIn Anwendungenerweitern. Anwendungen sind dabei der umgekehrte Anwendungsfall der API: Es werden nicht Daten an eine Anwendung außerhalb exportiert, sondern eine von verschiedenen Anwendungen wird direkt in das Profil von LinkedIn integriert. Zu der API wollte ich getrennt etwas schreiben. Noch mal zur Verdeutlichung:

LinkedIn Anwendungen vs APIWo finde ich die Anwendungen?

Die Anwendungen kann man auf seinem Profil anzeigen lassen. Die bekanntesten dürften die Amazon Reading List, Slideshare Präsentationen und die WordPressintegration sein. Wie die Worpressintegration aussieht, kann man auf meinem Profil anschauen.

Wo sind diese Anwendungen zu finden? Man kann Sie direkt “aktivieren”. Eine Übersicht ist über diesen Link erreichbar:

LinkedIn Anwendungen wo

Was sind die wichtigsten Anwendungen?

Events

Logo LinkedIn EventsDie LinkedIn Events sind als eigene Anwendung realisiert. Wie man genau Events einstellt, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben. Ansonsten (außer dass die Anwendung in Englisch ist) ist eigentlich alles bekannt: Man kann Veranstaltungen anlegen, andere Leute dazu einladen oder auch diese bewerben. Eine direkte Einladung von Personen aus den Gruppen ist nicht möglich. Jedoch kann man über DirectAds relativ günstig Werbung machen.

Polls

Logo LinkedIn PollsVielleicht nicht ganz so bekannt: Die Umfragen. Hier kann man verschiedene Umfragen erstellen und auch zur Diskussion der Ergebnisse einladen. Hierbei handelt es sich um dasselbe Modul, wie es aus den Gruppen bereits bekannt ist und auch (nach meiner Erfahrung) gut genutzt wird. Mit den Umfragen kann man schnell auf seine eigenen Stärken hinweisen und sind deshalb besonders interessant für Freiberufler und Einzelunternehmer.

Slideshare

logo SlideShareGerade für Freiberufler und Einzelunternehmer eine schöne Anwendung: Die Integration der Slideshare Präsentationen. Hier kann man zum Beispiel öffentliche Präsentationen, Arbeitsbeispiele oder vergangene Projekte anzeigen. Das Slideshare gerade von LinkedIn akquiriert wurde, ist es mittlerweile eine “hauseigene” Anwendung. Aber obacht: Die Präsentationen werden (je nach Profileinstellung” öffentlich, also auf fremde Rechte und Marken besonders achten.

Amazon ReadingList

Logo Amazon ReadingListAuch sehr beliebt ist die Verknüpfung mit der ReadingList von Amazon. Hier kann man zum einen auf eigene Publikationen verweisen, aber sie kann auch als Angelpunkt dafür dienen, mit Betrachter des Profils in ein qualifiziertes Gespräch kommen: kann man so entweder seine wirklichen Lieblinge alá Nele Neuhaus darstellen, aber auch die Fachpublikationen die man gerade gelesen hat und so seine Profession besser darstellen.

WordPress

Logo WordPress AnwendungBloggen Sie? Ich hoffe doch, wie ich letztens dargelegt habe. Falls es sich um einen WordPress Blog handelt, so kann man diesen mit der Anwendung “WordPress” direkt auf seinem Profil einblenden. Dieses wird dann automatisch aktualisiert, so dass man nicht neue Artikel immer wieder neu einblenden muss. Für andere Blogs gibt es noch eine andere Anwendung, die ich aber selber noch nicht ausprobiert habe (da ich ja selber einen WordPress Blog habe).

Weniger ist mehr

Ich habe jetzt einen Überblick der (aus meiner Sicht) Überblick der wichtigsten Anwendungen auf LinkedIn gegeben. Aber: Es macht keinen Sinn, sein Profil mit allen Möglichkeiten auszustaffieren. Beschränken Sie sich auf ein oder zwei der wichtigsten.

Anwendungen verschiebenMan sollte auch über die Anordnung der Anwendungen sich Gedanken machen. So kann man die Anwendungen nach Belieben verschieben (siehe Bild rechts). Dazu auf “Profil bearbeiten” (1) gehen. Danach zu der Anwendung, in meinem Beispiel die WordPress Anwendung scrollen. Wenn man über den Balken der Anwendung geht, so erscheint diese blau (2). Mit der linken Maustaste daraufklicken, und die linke Maustaste gedrückt halten. Dann kann man die Anwendung nach belieben herauf oder herunter navigieren (3). Je nach Wichtigkeit sollte diese weiter oben stehen. Wenn man zum Beispiel seine Arbeitsproben mittels Slideshare darstellt, so kann diese ruhig im obersten Bereich stehen. Wenn man gerade eine aktuelle Umfrage hat, so kann diese auch weiter oben stehen. Amazons ReadingList würde ich tendenziell weiter unten ansiedeln. Aber diese Entscheidung muss jeder nach eigener Priorisierung treffen.

Facebook Nutzer weltweit 2012Wenn es um die Nutzung von Internet und gerade sozialen Netzwerken geht, steht immer wieder Facebook im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder, wirbt Facebook über seinen Börsenprospekt des gerade anstehenden IPO mit 901 Millionen Nutzern. Aber ist Facebook damit wirklich das Medium, was jeder nutzen sollte?

Gerade verkündete Sascha Lobo auf der Eröffnung der re:publica, dass Facebook das 36,5 fache an Pageviews im Vergleich zu klassischen Medien Deutschlands hätte. Eine Zahl die mindestens so imposant wie falsch ist. Allein Spiegel und Bildzeitung zusammen kommen auf Sinnlose zitateeinen höheren Wert, als das “1/36,5″-tel. Danach habe ich nicht weiter recherchiert. Aber gerade bei den Netzgrößen ist es schon regelmäßig üblich, über Twitter zugerufenen Werte als wahr zu deklinieren, das hatten wir letztens schon einmal. Der Vergleich hinkt auch deswegen, da der Traffic woanders stattfindet (Ebay, Amazon und vor allem Google (ohne +) etc.). Aber ich schweife ab…..

Facebook erste Wahl?

Den Traffic, den Facebook hat, kann und darf man nicht unterschätzen. Aber: Wenn ich eine kleine, spezialisierte Dienstleistung habe stellt sich die Frage, ob meine Zielgruppe dort tummelt und wenn ja, ob sie auch Informationen dort über das Produkt und / oder Dienstleistung sucht. Man muss ich immer vor Augen halten: Auch über 20 Mio. Nutzer in Deutschland sind eben nur 40 % der Internetnutzer:

Facebook im InternetSo stellt die Entscheidung, sich bei Facebook zu engagieren mit derselben gleich, die anderen 60 % der möglichen Nutzer auszuschließen.

Wenn man sich dafür entschieden hat, dass auf Facebook genug Nutzer vorhanden sind, stellt sich die Frage, ob auch die Informationen sinnvoll verteilt werden: Suchen meine Kunden das Produkt / die Dienstleistung auch dort oder ergibt sich Akquisepotenzial aus den “likes” und Teilen von Inhalten? Um den Punkt vor Augen zu führen: Wo suchen Sie denn spezielle Informationen? Haben Sie schon eine Fachfrage direkt über Facebook gesucht? Hier sollte man niemals Google aus den Augen verlieren.

Blog als günstige Alternative

Eigentlich kann man eine einfache Formel nennen: Um so spezieller, desto Blog. Mit einem Blog kann man seine Zielgruppe direkt erreichen, man muß keine Werbegelder für “likes” ausgeben.

Wichtig aber: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Nutzer interessant sein könnte. Der PR Doktor Kerstin Hoffmann hat das letztens praktisch umschrieben:

Was nützt es meinen Empfängern?

Das heißt: Bloggen Sie Sinnvolles, was Ihre Kunden suchen. Man kann sich das so vorstellen: Jeder in einer Unternehmung sollte über das Produkt bloggen… außer der mit Marketing beauftragten. Stellen Sie Spaxschrauben aus Holz her? Bloggen Sie über die Vorteile und wo man diese einsetzt. Sie Coachen Fußballer mit rot-grün Schwäche? Erzählen Sie von Praxisfällen, wo Sie helfen konnten. Mit einem Blog können auf Dauer Nischen besetzt werden, was KMU oft tun.

Blog ergänzen

google-plus-logo-buttonDen Blog sollte man praktischerweise flankieren. Hier bieten sich Google+ (wegen der SEO Wirkung), LinkedIn Unternehmensprofil an. Aber der Blog wird auf Dauer auch so gefunden werden. Allerdings sollten regelmäßig aktuelle Artikel eingestellt werden. Diese können (und sollen) eher kurz sein. Ein Rhythmus hilft, regelmäßigen Nutzern eine Basis zu bieten. Über soziale Netzwerke können Sie auch Journalisten über Artikel in Ihren Blog empfehlen. So werden Sie auf Dauer als Experte in ihren Fachbereich wahrgenommen.

Extro

Ich wollte nur eine sinnvolle Alternative, gerade für kleine Unternehmer aufzählen. Über Blogs kann man keine Riesenzielgruppen, dafür aber sehr Spezielle erreichen. Facebook ist mittlerweile eine Königsdisziplin im Social Web geworden. Ohne Budget und Zeit kann man hier höchstens was über sein Netzwerk erreichen, dass man sowieso hat. Gerade wurde sogar eine DIN SPEC publiziert, in der genau die klassischen Fehler gemacht werden. Am besten, man holt sich zu Beginn Unterstützung, und diese beginnt bereits bei der Wahl der Medien.


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GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter “Werkzeugen” hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

Extro

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner “Highlights” des Blogs (nach dem Suchbegriff “Leben”) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.

Was ist Pinterest?

Pinterest ist ein Kunstwort aus Pinnen (anheften) und Interest. Dieses ist ein Dienst, was Links kategorisiert und ansprechend Logo Pinterestdarstellt. Ganz neu ist der Dienst zwar nicht, scheint aber seit Dezember letzten Jahres größter Beliebtheit zu erfreuen. In welchem Umfang der Dienst gerade in den USA verwendet wird hat t3n in einem lesenswerten Artikel letztens beschrieben.

Der Umfang wird deutlich, wenn man sich die Google Trends für Pinterest anschaut: Hier ein Vergleich der Google Trends von Pinterest im Vergleich zu Xing:

Pinterest Google Trends im Vergleich zu Xing

Wer also Interesse verspürt, sollte überlegen, ob ein Pin Button nicht sinnvoll für sein Blog ist. Besonders Blogs, die viel mit Grafiken arbeiten, ist dieses eine gute Verbreitungsvariante.

Follower Pin auf WordPress.com Blog integrieren

Die erste Möglichkeit gilt vor allem für diejenigen, die direkt auf wordpress.com bloggen, so wie ich mit dem LinkedInsiders Blog. Hier ist man naturgemäß etwas eingeschränkt. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein Pinterest Account besitzt (Braucht noch jemand Invites? Ein paar hätte ich noch im Angebot).

Über das Pinterest Menü finden sich die Goodies:

Pinterest Menü

Hier findet man html Texte für einen “Follow Me” Button im Bereich ““Follow Button” for Websites”.

Pinterest Follow me for Websites

Diesen Text kann man nun in eine Widget Text Box im Standardbaukasten verwenden:

Pinterest Follow me html text einbauen

Das Ergebnis kann man rechts anschauen, wobei ich mich auf das kleine “p” beschränkt habe.

Allerdings kann man so nur die Leser zu Followern auf Pinterest machen. Die “Pin It” Variante geht für WordPress.com direkt gehostete Blogs leider nicht.

Das Widget für selbstgehostete WordPress Blogs

Etwas eleganter geht es mit einem Widget, dass direkt auf WordPress angeboten wird (hier). Eine Anleitung hierzu wurde auch hier schon verfasst.

Hier wird der RSS für Pinterest genutzt.

Die Kür

Die schönste Variante ist (wie ich finde) direkt den html als js einzubinden. Dieses muss für jeden Artikel einzeln geschehen. Den html Schnipsel kann man sich unter Goodies bei Pinterest direkt erzeugen lassen:

PinIt Button erzeugen lassen

Dieser Button ist die beste Art, Pinterest zu integrieren, da man Bilder direkt gepint werden können. Auf jeden Fall in der Beschreibung des Bildes nicht den Link vergessen. Warum, kann man hier nachlesen.

Rechtliche Konsequenzen für Buttons

In letzter Zeit wurde auf Urheberrechtsproblematik in Deutschland als Sonderproblematik an verschiedenen Stellen hingewiesen. Ein lesenswerter Artikel findet sich auf dem Blog von Spreerecht.

Im Anbieten des Buttons sehe ich keine Probleme. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie auch die Rechte (oder Genehmigungen) an allen Bildern haben.

Die Diskussion ging darum, wenn man aktiv pinnt. Das Anbieten eines Pin Butoons stellt die andere Seite dar. Aber, das Anbieten des “Pin It” Buttons ist auch eine Einladung an die Leser, den Blogartikel zu pinnen. Dieses bedeutet, dass sie im Umkehrschluss nicht ihre Rechte an den Bildern geltend machen können, wenn diese auf Pinterest erscheinen.

Den Text sollte man sich auf jeden Fall angeschaut haben, wenn man mit dem gedanken spielt, einen Pinterest Button anzubieten.


Zur Zeit gehen die Invites wie alle Viertel Jahre um. Diesmal für Pinterst. Ich Logo Pinterestselber wurde von Stefanie Söhnchen eingeladen, lieben Dank an dieser Stelle. Sie selber erklärt auf dem Blog ihres Arbeitgebers in einem lesenswerten Artikel, wie Pinterest funktioniert.

Was ist Pinterest nun?

Eigentlich scheint es ein Kunstwort aus “Pin” und “Interest” zu sein. Man soll an Brettern seinen Interesse anheften (“pinnen”). Hierzu sollte man einen Favoriten ablegen. Mit diesen kann man, wenn man sich auf einen interessanten Artikel befindet, diesen bei Pinterest pinnen.

Auf Pinterest selber hat man abonniert man “Themen”, an Stelle von Personen. Klingt ganz vernünftig und auch Martin Weigert von netzwertig befindet in einem Artikel, dass diese Vorgehensweise sinnvoll ist.

Besondere Beachtung sollten Bloggern dem Dienst schenken, da man Backlinks durch das Posten erzeugt.

Allerdings: Der Bereich des Social Media ist stark emotionalisiert, und so findet man auch Reflexe, wie “Was Pinterest besser kann als Google+“.

Ende der Urbanisierung

Schön ist, wenn man im Social Media Umfeld bloggt: Mittlerweile kommen nahezu monatsweise neue Social Networks, die alle irgendwelche Vorteile haben.

War Facebook lange Zeit der Marktführer (und ist es in der quantitativen Betrachtung auch immer noch), so sprühen immer neue Dienste, die alle ihre Vorteile haben.

google-plus-logo-buttonWar es im Sommer letzten Jahres Google+, das zu Beginn kaum neuen Nutzen versprach, ist der Run auf das neue soziale Netzwerk von Google ungebrochen. 400 Millionen Nutzer könnten den Dienst Ende 2012 nutzen, prognostiziert Nico Lumma. Zusätzlich zum organischen Wachstum flankiert Google die Maßnahmen, in dem beispielsweise das Mindestalter auf 13 gesenkt wird und eine Anmeldung bei Googles Maildienst gmail mit Google+ zwangsverbundelt.

Logo SoClZusätzlich erweitert Google den Basisdienst um soziale Suche. Dieses sehe ich als Reaktion auf So.Cl, Microsofts Social Network um die Suchmaschine bing besser zu positionieren. Dieser hat Ende 2012 seinen Dienst aufgenommen. Dieser bedient genau wie Pinterest ein spezialisiertes Bedürfniss, in So.Cls Fall die Sozialisation der Suche. Das Experiment gab es bereits 2010 von LinkedIn als “Signals“, fand aber nicht so eine hohe Beachtung.

Ging der Trend 2011 hin zu MegaCity “facebook”, scheint die Social Media Landschaft nun sich in Interessengebiete weiter zu stückeln. Weg von der MegaCity, hin zu kleineren Städten und sogar Dörfer, um die verschiedenen Interessen zu vertreten.

Unternehmen brauchen Klarheit

Habe ich gerade vor zwei Wochen einen Artikel geschrieben, wo man sich zu Beginn als Unternehmen an Besten positioniert, müsste ich den Artikel wahrscheinlich um Pinterest erweitern.

Und genau das führt zu Problemen in der Wahrnehmung von Fachfremden. So gilt facebook als Marktführer. Aber seit wann? Versuchen wir das Beispiel auf die Automobilindustrie zu übertragen: Hier hat es Audi geschafft, in der Wahrnehmung der qualitativen Marktführerschaft aufzuschließen. Hierzu war aber ein Zeitraum von 20 (!) Jahren notwendig.

Das Jahr 2011 war dadurch geprägt, dass Interessenvertretungen wie Bitkom verkündeten, dass Social Media nun erwachsen geworden wäre. Der Markt ist aber hochvolatil, kaum messbar, überhaupt nicht vorhersehbar. Dieses sind aber Eindrücke, die nicht nur ich habe, sondern oft als Vorbehalte dienen.

Und die Vorbehalte sind ernst zu nehmen: Auf  welche Basis soll eine Jahresplanung entstehen, wo “muss” man 2013 vertreten sein?

Um so wichtiger ist es, sich Hilfe von Externen zu holen und die hauseigene Strategie sollte angepasst werden, nicht das Haus an Social Media. Wer glaubt, die Aktivität sei ein muss: 2005 hieß es auch, Produktmarketing sei ohne 2nd Life nicht mehr möglich. Nichts ist so beständig, wie der Wandel.


Heute mal ein kleiner Blogartikel, den ich schreibe, da ich selber etwas forschen musste. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Blogs zumindest einen Kaffee hin- und wieder dazu zuverdienen. Die Möglichkeiten reichen über ausgeklügelte Affiliate Programme, die aus jeden zweiten Nomen eine Verbindung zu Versicherungen herstellen, über Google Ads hin zu festen Bannern.

Einige halten ihren Blog werbefrei. Ist man bei WordPress direkt gehostet, hat man auch kaum Alternativen. Eine Möglichkeit, dass sich einige der Leser erkenntlich zeigen, ist ein Spendenbutton in Kombination mit PayPal.

Wer seinen WordPressblog selber hostet, hat hierzu etliche Plugins zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn man seinen Blog via WordPress hostet. Auch hier kann man einen Donate Button mit PayPal integrieren (wie man rechts erkennen kann). Ich musste allerdings etwas fummeln.

PayPal Account

Um so einen Button sein eigen nennen zu dürfen, muss man natürlich einen PayPal Account besitzen. Dieser muss zusätzlich “Händlerstatus” haben.

Dann kann man bei PayPal einen “Button” generieren:

PayPal Button generieren

Danach kann man zu den Buttons generieren navigieren:

PayPal NavigationDort lässt sich wahlweise ein neuer Button kreieren oder ein bestehender angezeigt werden:

PayPal Button Code anzeigenWer eine eigen Page besitzt, kann den generierten Code einfach platzieren.

Wer (wie ich) jedoch bei WordPress ist, der hat weder die Möglichkeit, ein PlugIn zu installieren, noch html direkt zu platzieren. Mit ein paar Kniffen geht es doch.

Hierzu ist beim Button der Direktlink wichtig, der unter “E-Mail” angegeben ist:

PayPal Direktlink

PayPal in wordpress.org integrieren

Man kann sich hierzu den Umstand zu Nutze machen, dass die Widgets wenigstens ein bisschen html können.

Hierzu unter den Widgets einen Textbaustein auswählen:

PayPal Widget einfügen 1

Hier kann man verschiedene Texte eingeben, aber auch Grafiken referenzieren und mit einem Link versehen:

PayPal Widget einfügenAus meinem Beispiel: Man kann den Text 1:1 übernehmen, man muss nur den Link aus dem vierten Bild oben (Direktlink PayPal) austauschen).

Das Ergebnis kann man rechts sehen.

Generell

Da heute “Pay for a Blog” Day ist: Gerade wenn man einen Blog mit Tipps und Tricks betreibt, bietet sich so ein Button an. Er kostet nichts und hier und da kommt ein Kaffee zusammen. Es lohnt sich nicht, deswegen einen Blog zu betreiben, aber wenn man eh einen hat, so schadet er auch nicht.

Meines Erachtens sollte er aber dezent platziert sein. Also, wer nach diesen Informationen gesucht hat, kann ihn gerne ausprobieren….

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