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Wenn man einen Blog betreibt, so halte ich nach wie gute Inhalte (Entschuldigung: Content) für das wichtigste. In meinen Augen kann man damit eine “qualifizierte” Reichweite erzielen. Trotzdem kommt man nicht darum, seine Inhalte zu verbreiten. Die Klassiker sind sicherlich Twitter, Facebook oder auch aktuell im Zusammenhang mit SEO Google+. Aber hier gibt es viele, gute Artikel zu (wie zum Beispiel über Google+ von t3n).

Wer versucht, seinen Blog graphisch aufzupeppen kann auch zusätzlich So.Cl und Pinterest gut verwenden….und unter Umständen auch ohne einen Blog Artikel.

Pinterest

Logo PinterestEin ganz großer Hype zur Zeit ist Pinterest. Dieses Netzwerk setzt als digitale Pinnwand darauf, dass interessante Inhalte geteilt werden. Diesen Umstand kann man für sich und seinen Blog gut nutzen. Einen Account muss man allerdings bei Pinterest schon dafür haben. Danach sollte man sich unter den Favoriten den “Pin It” Link einfügen lassen. Dieses ist zwar nicht zwingend nötig (Man kann auch mittels Drag & Drop eine URL direkt zum hochladen verwenden), vereinfacht das Arbeiten damit aber enorm. Dazu muss man im Menü oben “About” den Menüpunkt “Pin it Button” anklicken und kann dann über das Kontextmenü diesen zu seinen Favoriten hinzufügen.

Pinterest Pin It Button zu den Favoriten hinzufügen Dann sollte man sich über die Inhalte Gedanken machen. Hierzu mal schauen, ob man gute Grafiken oder Photos zur Hand hat. Wenn nicht, einfach eine Nahaufnahme von einem Gegenstand, oft kann man damit schöne Effekte erzielen. Dieses auf seinen Blog hochladen. Wenn kein Artikel zur Verfügung steht, einfach in die Mediathek damit.

Mediathek WordPress bedienen

Zum Beispiel habe ich letztens eine Quitscheente meiner Tochter photographiert:

Nach dem hochladen entweder den “Pin It” Button verwenden (oder ersatzweise die URL direkt über Upload verwenden).

Satanic Duck bei Pinterest hochladen

Und zum Schluß nicht einen Text einfügen. Dabei Hashtags verwenden…. und die URL seinen Blogs verwenden. So kann man Traffic erzeugen. Zwar sind die Besucher, die dann folgen, nicht so interessant (hohe Absprungraten), aber es sorgt für besseres Ranking.

So.Cl

Logo SoClEine weitere Alternative ist So.Cl, dass Suchnetzwerk von Microsoft. “Nicht noch ein soziales Netzwerk” werden viele denken, aber So.Cl ist eigentlich kein soziales Netzwerk, eher eine kollaborierte Suchmaschine, die mit bing eng verbunden ist. Seit gestern ist So.Cl nicht nur über Invites erreichbar, sondern man kann sich direkt anmelden (alledings über einen Facebook oder Windows Live Account).

Aber genau wie Google+ SEO Wirkung auf Google hat, so scheint So.Cl auch eine Wirkung auf die bing Suche zu haben (zumindest erscheint es mir so). Viele werden denken, “na und”? Hierzu so viel: tatsächlich wird in Deutschland Google 10x mehr genutzt als bing (Quelle). Auf der anderen Seite wird auf bing kaum SEO betrieben (im Vergleich zu Google). Daher: Man kann eher Begrifflichkeiten besetzen. Auf meinem Blog hat sich die Anzahl der Besucher über bing um Faktor 10 gestiegen seit Dezember letzten Jahres.

Den Share Button erreicht man auf der rechten Seite. Auch wird ein Favorit angelegt:

Share button auf SoCl

Wenn man nun auf den Link geht, wenn man seinen Blog aufgerufen hat, kann man sein Bild posten. Gibt es mehrere, so kann man entscheiden, welche man zu einer Kollage zusammenbauen. Hier eine aus meinen Blog erstellte:

Collage linkedinsidersExtro

Einen Blick auf die beiden Netzwerke sollte sich lohnen, so weit man visuelle Leckerbissen zu bieten hat. Auch ohne aktuellen Blog Beitrag kann man so SEO für seinen Blog betreiben, zwar nicht hochgradig effektiv, dafür kostengünstig. Vernünftiges Bildmaterial vorausgesetzt.


Immer wieder werden soziale Netzwerke unter dem Blickwinkel der Privatspäre betrachtet. Hierbei erst mal ein Blick auf die Begrifflichkeiten: Gerne werden die Begriffe Datenschutz und Privatsphäre durcheinandergebracht, daher, angelehnt an Wikipedia:

  • Datenschutz: Hier wird der Umgang der persönlichen Daten durch Unternehmen (aber auch Behörden) definiert.
  • Privatsphäre: Bezeichnet den nicht-öffentlichen Raum, in dem ein Mensch sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnimmt.

Beim Datenschutz kann man eigentlich nichts tun, außer einen Dienst zu verweigern, wo man vermutet, dass der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Bei dem Umgang mit der Privatsphäre widerum kann man bei den amerikanischen Vertretern viel mehr einstellen, als man es von deutschen Pendanten gewohnt ist. Allerdings muss man einige Minuten Zeit hierzu verbringen. Der folgende Artikel ist ein Update des Artikels, den ich 2010 zu diesem Thema erstellt habe.

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

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Neu bei LinkedIn ist, dass man für Business Accounts für Unternehmen anlegen kann. Diese sind auch nur für DirectAd Kampagnen nutzbar.

DirectAds sind Kleinanzeigen bei LinkedIn, die man ähnlich wie Google- oder FacebookAds selber administrieren kann. Während Google quasi die Schrotflinte im Anzeigenmarkt ist und facebook eher für Consumerartikel, so kann man LinkedIn als Präzisionsgewehr betrachten: Zwar ist die Schaltung nicht zwingend ein Schnäppchen, habe aber wenig Beifang 8und ganz nebenbei sehen die Mitbewerber die Anzeigen nicht, wenn sie intelligent “getargeted” sind).

Wer diese allerdings nutzt, kann nun sich einige Ausdrucke und Kreditkartenabrechnungen ersparen.

Business Account bei LinkedIn

Hierzu ist im DirectAds Menü nun ein Klappbaum zu finden, wo man einen Business Account direkt anlegen kann:

Wer für das deutsche Finanzamt schon mal LinkedIn oder ähnliches abgerechnet hat, weiß so einen Account zu schätzen. Grundsätzlich ist die Idee nicht neu, bekannt sind solche Accounts bereits durch Facebook.

Business Account anlegen

Nachdem man über “Create” sich zum Anlegen eines Business Accounts entschieden hat, muss man sich für eine Unternehmung entscheiden.

Wer bereits ein Unternehmensprofil auf LinkedIn besitzt, sollte dieses dringend tun: So ist sichergestellt, dass niemand anderes den Account missbräuchlich verwendet.

Danach kann man zwischen seinen persönlichen Account und dem Business Account wechseln. Der persönliche bleibt bestehen. Zur Validierung muss man allerdings eine gültige Kreditkarte bereit halten, da zur Aktivierung ein Betrag von 5 $ eingezogen oder besser belastet wird.

Danach sieht der Business Account so aus:

Business Account Nutzer

Unter “Add User” kann man direkt seine Kontakte zu dem Business Account hinzufügen. Hier gibt es ein Rechte- und Rollenkonzept: man weist dem User bei Anlage direkt verschiedene Typen zu:

  • Viewer: Der Nutzer mit den wenigsten Rechte. Er kann nur die Daten und das Reporting anschauen
  • Standard: Neben den Rechten des Viewers darf der Standarduser Kampagnen anlegen und alte editieren
  • Admin: Dieser darf zusätzlich die Bezahldaten ändern, Nutzer hinzufügen doer entfernen.

unabhängig von den Rechten kann ein User als Ansprechpartner für Kampagnen ausgelobt werden oder als Ansprechpartner üfr die Bezahlinformationen.

Business Account User hinzufügen

fazit

Der Business Account ist nahezu kostenfrei (von der Aktivierungsgebühr in Höhe von 5 $ abgesehen). Damit sollte jeder, der auch ein Unternehmensprofil besitzt, einen solchen Account anlegen. Wer DirectAds direkt nutzt, wird die gesonderte Abrechnung zu schätzen wissen. Ich hoffe, dass der Business Account bald auch für Stellenanzeigen verwendbar ist.

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