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Es war schon länger angekündigt, jetzt wird es schrittweise in Deutschland ausgerollt: Eine überarbeitete Kontaktverwaltung bei LinkedIn. Susanne Hillmer hat diese in einem Video bereits kurz vorgestellt, jetzt habe ich das neue Feature auch erhalten und angeschaut.
So sieht es aus
Im Wesentlichen die Neuerungen kurz vorgestellt. Die Hauptänderungen ergeben sich auf den Profilen. Hier wird ein eigenständiges CRM eingeführt, mit direktem Zugriff auf die Nachrichten und zusätzlichen Informationen.
Der Kontakt
Im Bereich der Kontakte (oder auch Profilen: Man kann auch “Nicht Kontakten” Informationen hinzufügen) sind die Änderungen am ehesten sichtbar:
Auf dem Profil sind die Informationen auf zwei Reiter verteilt, Beziehung und Kontaktinformationen (1). Die letzten Nachrichten, die man mit der Person ausgetauscht hat, werden direkt angezeigt (2). Im gegrauten Bereich sind die vergebenen Tags angezeigt (3). Dabei ist immer ein Tag vergeben bei den Kontakten ersten Grades: Der Grund der Kontaktaufnahme wie sie es aus der Kontaktanbahnung kennen (Auto Tagging). Zusätzlich kann man unter “Note” Ergänzungen sich notieren oder auch Erinnerungen (Reminder) anlegen.
Auf der zweiten Seite (1) sind die verschiedenen Kontaktinformationen (2) angegeben. Dank an Rüdiger, den ich hier verscreenshotet habe. Die Telefonnummern und andere Kontaktkoordinaten habe ich herausgeschnitten, die würden sonst im Bereich des blauen Pfeiles stehen.
Neben der Möglichkeit, sich Notizen zu machen, ist ein praktischer Helferlein, sich selber Erinnerungen anzulegen (1). Hierbei kann man einen eigenen Text erfassen (2) und definieren, wann man erinnert werden möchte (3).
Das Adressbuch
Zusammen mit dem neuen Kontaktmanagement ist auch das Adressbuch überarbeitet worden:
Dieses kenn man zum Beispiel, wenn man seine Kontakte importiert hat. Hier sind nicht nur die Kontakte verzeichnet, sondern auch Kontakte, die man selber angelegt hat.
Unter “Add Contacts” (1) können eigene Personen angelegt werden. Praktisches Detail: Wenn man eine Person anlegt und diese auf LinekdIn ist, so wird dieses angezeigt oder auch, wenn er sich neu anmeldet (Allerdings sein angemerkt, dass man in Deutschland das nicht ungefragt tun sollte). Unter “Saved” (2) sind die gespeicherten LinkedIn “Nicht Kontakte” gesammelt und unter Tags (3) kann man nach den Schlüsselwörtern sortieren. Daneben sind die Settings: Hier kann man sein LinkedIn Netzwerk exportieren und (sehr intuitiv) die Zeitzone einstellen.
Neu ist auch der Merge Editor (Zumindest kannte ich den noch nicht): Wenn man zwei Profile / Kontakte anklickt (2) , so kann man die Informationen zusammenführen (1):
Aber Obacht! Wenn man “Merge” klickt, wird ohne Sicherheitsabfrage zusammengeführt. Die Zusammenführung kann man über einen Merge Editor wieder rückgängig machen, ist aber mühsam. Hierzu das Profil aufrufen und unter “Contact Info” unten “Edit contact Source” anklicken.
Was ist mit dem Profil Organizer
Der Profil Organizer, eh ein Premium Feature gewesen, ist damit nicht mehr existent. Die Daten sind aber nach wie vor vorhanden: Die gespeicherten “Nicht Kontakte” finden sich unter “Saved” wieder, die Zuordnungen, wenn man Ordner angelegt hat, sind in Tags im Adressbuch wiederzufinden.
Extro
Mit den neuen Feautures ist LinkedIn zu einem “MiniCRM” mutiert und übernimmt Rolodex Tätigkeiten. Gerade die Notizen sind wertvoll, wenn man mit seltenen Kontakten agiert: Kann man Kleinigkeiten dort hinterlegen, wo man sie braucht.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;



















































