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LinkedIn Official LogoEs war schon länger angekündigt, jetzt wird es schrittweise in Deutschland ausgerollt: Eine überarbeitete Kontaktverwaltung bei LinkedIn. Susanne Hillmer hat diese in einem Video bereits kurz vorgestellt, jetzt habe ich das neue Feature auch erhalten und angeschaut.

So sieht es aus

Im Wesentlichen die Neuerungen kurz vorgestellt. Die Hauptänderungen ergeben sich auf den Profilen. Hier wird ein eigenständiges CRM eingeführt, mit direktem Zugriff auf die Nachrichten und zusätzlichen Informationen.

Der Kontakt

Im Bereich der Kontakte (oder auch Profilen: Man kann auch “Nicht Kontakten” Informationen hinzufügen) sind die Änderungen am ehesten sichtbar:

LinkedIn Contacts neuAuf dem Profil sind die Informationen auf zwei Reiter verteilt, Beziehung und Kontaktinformationen (1). Die letzten Nachrichten, die man mit der Person ausgetauscht hat, werden direkt angezeigt (2). Im gegrauten Bereich sind die vergebenen Tags angezeigt (3). Dabei ist immer ein Tag vergeben bei den Kontakten ersten Grades: Der Grund der Kontaktaufnahme wie sie es aus der Kontaktanbahnung kennen (Auto Tagging). Zusätzlich kann man unter “NoteErgänzungen sich notieren oder auch Erinnerungen (Reminder) anlegen.

LinkedIn Contacts 2Auf der zweiten Seite (1) sind die verschiedenen Kontaktinformationen (2) angegeben. Dank an Rüdiger, den ich hier verscreenshotet habe. Die Telefonnummern und andere Kontaktkoordinaten habe ich herausgeschnitten, die würden sonst im Bereich des blauen Pfeiles stehen.

LinkedIn Contacts NeuesNeben der Möglichkeit, sich Notizen zu machen, ist ein praktischer Helferlein, sich selber Erinnerungen anzulegen (1). Hierbei kann man einen eigenen Text erfassen (2) und definieren, wann man erinnert werden möchte (3).

Das Adressbuch

Zusammen mit dem neuen Kontaktmanagement ist auch das Adressbuch überarbeitet worden:

LinkedIn neues AdressbuchDieses kenn man zum Beispiel, wenn man seine Kontakte importiert hat. Hier sind nicht nur die Kontakte verzeichnet, sondern auch Kontakte, die man selber angelegt hat.

Unter “Add Contacts” (1) können eigene Personen angelegt werden. Praktisches Detail: Wenn man eine Person anlegt und diese auf LinekdIn ist, so wird dieses angezeigt oder auch, wenn er sich neu anmeldet (Allerdings sein angemerkt, dass man in Deutschland das nicht ungefragt tun sollte). Unter “Saved” (2) sind die gespeicherten LinkedIn “Nicht Kontakte” gesammelt und unter Tags (3) kann man nach den Schlüsselwörtern sortieren. Daneben sind die Settings: Hier kann man sein LinkedIn Netzwerk exportieren und (sehr intuitiv) die Zeitzone einstellen.

Neu ist auch der Merge Editor (Zumindest kannte ich den noch nicht): Wenn man zwei Profile / Kontakte anklickt (2) , so kann man die Informationen zusammenführen (1):

Merge Editor

Aber Obacht! Wenn man “Merge” klickt, wird ohne Sicherheitsabfrage zusammengeführt. Die Zusammenführung kann man über einen Merge Editor wieder rückgängig machen, ist aber mühsam. Hierzu das Profil aufrufen und unter “Contact Info” unten “Edit contact Source” anklicken.

Was ist mit dem Profil Organizer

Der Profil Organizer, eh ein Premium Feature gewesen, ist damit nicht mehr existent. Die Daten sind aber nach wie vor vorhanden: Die gespeicherten “Nicht Kontakte” finden sich unter “Saved” wieder, die Zuordnungen, wenn man Ordner angelegt hat, sind in Tags im Adressbuch wiederzufinden.

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Mit den neuen Feautures ist LinkedIn zu einem “MiniCRM” mutiert und übernimmt Rolodex Tätigkeiten. Gerade die Notizen sind wertvoll, wenn man mit seltenen Kontakten agiert: Kann man Kleinigkeiten dort hinterlegen, wo man sie braucht.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

About these ads


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Logo PinterestSeit 2012 hat sich Pinterest innerhalb der sozialen Netzwerke einen festen Platz erarbeitet. Mittlerweile hat  der Traffic, nach der Explosion am Anfang letzten Jahres, einen konstanten Level erreicht. Der Dienst ermöglicht es, Bilder zu “pinnen” und zu teilen.

Nach Alexa kommt Pinterest demnach auf Platz 38 aller weltweit am meisten besuchten Webseiten, in Deutschland immerhin noch auf Platz 192.

Pinterest Traffic Juni 2013

Was sind “Analysen” bei Pinterest

Im März 2013 wurden im Blog von Pinterest das Analysetool vorgestellt. Dieses bietet die Möglichkeit, seinen Pinterest Account mit einer Webseite (oder halt einen Blog) zu verknüpfen und die Daten, die damit verknüpft sind, zu analysieren oder einfach, sich anzuschauen. Neu ist, dass man auch bei WordPress.com gehostete Blogs nun verifizieren kann.

So sieht es aus

Wenn man eine Seite verifiziert hat, so erhält man einen zusätzlichen Eintrag “Analyse”:

Analyse bei PinterestWenn man eine Seite damit verknüpft hat, erhält man Analysen über Reichweite, Repins etc.

Analyse bei Pinterest Detail

Kostet die Anlyse bei Pinterest etwas?

Die Analyse, die ich dargestellt habe, ist im kostenfrei. Business Accounts sollen in Zukunft mehr Daten enthalten.

Wie verknüpfe ich meinen Blog

Für Blogger, die selber hosten, können ihren Blog in ihren Pinterest Account hinterlegen. Danach muss eine Verification Datei heruntergeladen werden und diese im Blog platziert.

WordPress.com Nutzer konnten so eine Datei bislang nicht selber platzieren. Hier wurde nun eine Möglichkeit von WordPress unter den Werkzeugen eingeführt, wo man auch Google verknüpfen kann.

Verification herunterladen

Die Datei, die man benötigt, muss man bei Pinterest herunterladen. Hierzu die zu verknüpfenden Seite im Profil hinterlegen.

Download Verification File PinterestDas Problem: Wie gehe ich mit dieser Datei um?

WordPress.com verknüpfen

Um einen bei WordPress.com gehosteten Blog zu verifizieren, benötigt man die ID. Diese ist in der heruntergeladenen Datei von Pinterest zu finden:

Pinterest ID aus Verification Datei extrahierenHierzu die html Datei mit einem Editor öffnen (Bei Word wird automatisch html übersetzt, hilft im ersten Schritt also nicht weiter, am besten Notepad nehmen) und den text “domain_verify” content=” suchen. Danach findet sich in Anführungszeichen ein (bei mir) 32 stelliger Schlüssel.

Diesen Schlüssel muss man nun bei dem WordPress Blog unter “Werkzeugen”

Pinterest und WordPress verknüpfen

hinterlegen. Hierzu gibt es ein Feld:

Pinterest ID bei WordPress hinterlegen

Ist die ID hinterlegt, so kann man die Seite bei Pinterest verifizieren (Bleistiftsymbol hinter dem Link bei Pinterest).

extro

Viele sind sich einig, dass die Analyse eine große Bedeutung hat. Tatsächlich halte ich gerade für Anbieter im E Commerce Umfeld die Analyse für ein überlebensnotwendiges Tool. Für Blogger ist es ganz nett, je nachdem welche Visualisierungen man bereit hält. Für kleine Optimierungen auf jeden Fall ist Pinterest immer hilfreich.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoGerade wer neu bei LinkedIn ist, wird erschlagen von der Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Dabei möchten viele gar nicht sich detailliert mit der Vielzahl von Möglichkeiten auseinandersetzen, sondern suchen ein paar bestimmte Einstellungen. Ich habe mal die wichtigsten zusammengetragen.

Die Einstellungen

Generell finden sich die Einstellungen oben rechts, wenn man bei LinkedIn angemeldet ist:

LinkedIn Einstellungen StartDanach kommen Sie in die Schaltzentrale von LinkedIn

Übersicht

LinkedIn Einstellungen ÜbersichtHier finden Sie die Sektionen:

  1. Ändern der Mailadresse
  2. Einstellungen zum Profil
  3. Einstellungen der Rechnungs- und Kreditkartendaten
  4. Einstellungen zu Mails
  5. Einstellungen zu meinen Gruppen, Unternehmen und Anwendungen
  6. Generelle Einstellungen zum Konto (auch wie man es bei LinkedIn schließt)

Wie ändere ich meine Mailadresse bei LinkedIn?

Eine Frage ist immer wieder, wie man eine Mailadresse bei LinkedIn ändert, löscht oder hinzufügt. Über die generellen Einstellungen kann man hier Mailadresse ändern / löschen verwenden:

LinkedIn Einstellungen Mailadressen

Hier können Sie eine neue Adresse einfügen. Nach Bestätigung müssen Sie die neue Adresse als primäre Adresse definieren. Danach können Sie die alte Mailadresse löschen.

Wer darf meine Kontakte sehen?

Nicht jeder möchte, dass die Kontakte einsehbar sind. Hierzu gibt es im Bereich “Profil” die Einstellung: Wählen Sie, wer Ihre Kontakte sehen darf. Hier können Sie entscheiden, ob ihre Kontakte nur von Ihnen selber oder auch von Ihren Kontakten gesehen werden können.

Wer darf mich kontaktieren?

Bei LinkedIn gibt es die Möglichkeit zu unterscheiden, wer einen kontaktieren darf.

  1. Jeder
  2. Nur Personen, die Ihre Mailadresse kennen ODER dessen Adresse Sie im Adressbuch hinterlegt haben
  3. Nur Personen, dessen Adresse Sie im Adressbuch hinterlegt haben

LinkedIn Einstellungen ErreichbarkeitDie restriktiveren Einträge empfehlen sich gerade für Führungskräfte, die sich nicht mit jedem vernetzen wollen.

Möchte ich bei Google gefunden werden?

Nicht jeder möchte auch über Google gefunden werden. Hierzu kann man die öffentliche Sichtbarkeit abschalten. Hierzu gibt es die Einstellung: Ihr öffentliches Profil bearbeiten.

LinkedIn Einstellungen öffentliche Sichtbarkeit

Hierbei können Sie nicht nur digital entscheiden, ob Sie sichtbar sind, oder nicht, sondern auch differenzieren, was öffentlich sein soll. Die Einstellungen sind:

  1. Generelle Einstellung: Einsehbar über Google ja/nein
  2. Welche Bereiche sind öffentlich einsehbar (Wenn 1.=ja)
  3. Welchen Linke möchte ich für mein Profil haben (Vanity URL)

extro

Man kann noch hundert andere Sachen einstellen. Alle zu beschreiben, macht meines Erachtens keinen Sinn. Daher hatte ich mal die wichtigsten aufgeschrieben.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoDas LinkedIn auch Stellenanzeigen hat, ist wohl bekannt. Auch dass diese in den sozialen Netzwerken am ehesten genutzt werden, hatte ich ja bereits berichtet. Was noch nicht so bekannt ist: Mit den Statistiken, die LinkedIn der Stellenanzeige zur Seite stellt, kann man hervorragend A/B Tests durchführen.

Stellenanzeigen bei LinkedIn

Die Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten zur Zeit zwischen 89 € (10er Pack) und 139 € (einzeln). Im Preis ist die vierwöchige Anzeige bei LinkedIn, ein Tool zum Management der Bewerber und Statistiken enthalten. man selber benötigt keinen Recruiter- oder Premiumaccount, ein Basisaccount reicht völlig aus. Was spannend ist und in dieser Form andere Anbieter in den sozialen Netzwerken anbieten, sind die Statistiken.

Jobs Statistik LinkedIn

Jobs Statistik LinkedIn

Was ist ein A/B Test

Große Unternehmungen oder professionelle Recruiter arbeiten häufig mit getesten Kampagnen. Eine kleine Unternehmung hat jedoch kaum Geld, einen fünfstelligen Betrag hinzulegen, um die Wirksamkeit einer Kampagne zu prüfen.

Mit einem A/B Test können Sie hier selber die Wirksamkeit oder besser, die Wirksamkeit Ihres Auftrittes in den sozialen Netzen überprüfen.

Legen Sie hierzu zwei identische Stellenanzeigen bei LinkedIn an. Die eine lassen Sie einfach laufen, die andere bewerben Sie über alle Kanäle (vor allem Netzwerk, aber auch LinkedIn Ads Facebook, Twitter. Je nach Geldbeutel kann man auch das ganze Ausdehnen und dieselbe Anzeige noch öfter schalten.

Wichtig dabei: Die Anzeigen sollten vollständig identisch sein, um Auszuschließen, dass andere Suchbegriffe etc. zum Finden der Anzeige geführt haben.

Statistiken sinnvoll genutzt

Die Statistiken geben Auskunft, wann eine Anzeige gefunden und aufgerufen wurde. Notieren Sie den Zeitpunkt der Tweets, Verteilung oder Postens, so können Sie zuordnen, was am ehesten zum Ergebnis geführt hat. Achten Sie dabei vor allem auf Qualität und erst an zweiter Stelle auf Quantität: Sie wollen ja den richtigen Ansprechpartner finden und nicht unter 10 Falschen wählen können.

Die Statistiken zeigen aber auch Abhängigkeiten zu den Schlüsselbegriffen, über die Ihre Anzeige gefunden wurde. Hier sollten Sie die Starken ausbauen (Konzentrieren Sie sich generell auf Stärken, wer sich auf Schwächen konzentriert, wird im besten Fall Mittelmaß).

Extro

Ob nun Twitter oder LinkedIn die erste Wahl ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sehr wohl kann man die Wirkung seiner eigenen Unternehmung über die LinkedIn Stellenanzeigen konkret messen. Im schlimmsten Fall helfen Ihnen die sozialen Netze gar nichts, aber auch das wäre eine Erkenntnis. Welche Wirkung Sie wo erzielen, können Sie so konkret messen und für die Zukunft neue Ideen ableiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Tweet Xing ImportGestern las ich einen Tweet: Da wurde bemängelt, dass man sein Profil nicht aus Xing importieren könne. Was die meisten nicht wissen: Das geht durchaus. Zwar ist es kein automatischer Import auf Knopfdruck, wie es bei BranchOut aus LinkedIn ging, kann aber doch etwas Arbeit ersparen. Wie man die Kontakte importiert, hatte ich ja bereits ausführlich beschrieben.

Profil automatisch erstellen lassen

Bei LinkedIn gibt es ein Funktion, aus der heraus das Profil erstellt werden kann. Dieses findet man unter “Profil bearbeiten” und dann versteckt am Button “Bearbeiten”:

Lebenslauf bei LinkedIn importierenHier kann man seinen Lebenslauf hochladen.

Lebenslauf bei LinkedIn HochladenEs funktioniert mit RTF, DOC, DOCX und PDF (wahrscheinlich sogar mehr, habe ich aber nicht ausprobiert).

Die besten Ergebnisse erzielt man mit einer englischsprachigen, tabellarischen CV, aber auch deutsch wird größtenteils zuverlässig erkannt.

Nachdem hochladen lässt LinkedIn den eingelesenen Text kontrollieren:

Import Kontrolle LinkedIn

Aber was tun, wenn man keine Vorlage hat? Mit einem Xing Profil geht es auch!

Xing Profil als automatische Vorlage

Die Schnittstelle von LinkedIn ist sehr gutmütig und nimmt vieles entgegen, so zum Beispiel einen Xing Profil Ausdruck.

Easy Way

Der einfachste Weg ist, sein Profil als PDF zu drucken. Da Xing selber kein PDF unterstützt, sondern direkt zur Druckausgabe schreitet, benötigt man einen “PDF Drucker”. Beim Mac ist das einfach, da in der Druckausgabe bereits “Als PDF speichern” enthalten ist. Windows User finden bei heise.de etliche, kostenfreie Lösungen.

Einstellungen Xing zum Profildruck

Das so erzeugte PDF lässt sich in vielen, aber leider nicht allen Fällen, bei LinkedIn hochladen (Siehe 1)

 

Auf Englisch

In Manchen Fällen hilft es auch, seine Xing Systemsprache auf Englisch zu stellen. Mein Profil hat LinkedIn auf Deutsch nicht genommen, auf Englisch jedoch schon.

Einstellungen Xing englisch als Systemsprache

Aber denken Sie daran: Wenn Sie einmal auf Xing die Systemsprache auf Englisch angepasst haben, fügen die Hamburger auch automatisch Englisch als Sprachkenntnisse hinzu. Wenn Sie dieses PDF nun hochladen, sollte es funktionieren.

Wenn auch das hapert (eigentlich haben alle ausprobierten Profile mit englisch bereits funktioniert), gibt es noch eine letzte Lösung, die auf jeden Fall klappt:

 

Die Brechstangenmethodik

Öffnen Sie den Ausdruck Ihres Xing Profils:

Xing PDF copy & PasteKopieren Sie die Bereiche Ihrer Vitae, Referenzen, Auszeichnungen, Ausbildungen und Qualifikationen (Das sind die Bereiche, die LinkedIn zuverlässig erkennt). Kopieren Sie diese und speichern das in ein leeres Word Dokument. Spätestens dieses können Sie bei LinkedIn hochladen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoHeute hat mich eine Frage ereilt, die mich selber interessiert hat: Kann man eigentlich einen eigenen Bereich definieren bei LinkedIn? Es ging um “Vorträge”. Hier gibt es einige Möglichkeiten, diese zu präsentieren. Aber vorab: Ein frei definierten Bereich mit eigenem Begriff kann man nicht erstellen.

Vorträge und Präsentationen

Um Vorträge und Präsentationen auf seinem Profil zu hinterlegen, kann man mehrere Möglichkeiten nutzen. Die wichtigsten sind zum einen über den Bereich “Veröffentlichungen”, zum anderen über eine Präsentation (kann aber auch ein PDF oder Doc oder mp3 oder… sein, eine komplette Liste der unterstützten Plattformen bei LinkedIn ist hier), die man in sein Profil einbindet.

Generell startet man immer über Profil bearbeiten:

LinkedIn Profil bearbeiten 1Danach kann man sich je nach gewünschten Weg aussuchen, ob man einen Bereich hinzufügt (zum Beispiel Veröffentlichungen, Pfeil 2), oder eine Präsentation einbinden möchte (hier bei Zusammenfassung, Pfeil 3)

LinkedIn Profil bearbeiten 2

Ein eigener Bereich: Veröffentlichungen

Der Bereich “Veröffentlichungen” kann für vieles genutzt werden. Ursprünglich für Bücher und Fachartikel gedacht, kann er für alle möglichen Ideen herhalten.

Veröffentlichung 1

Nachdem man auf der rechten Seite auf das Plus neben dem Begriff “Veröffentlichungen” geklickt hat, erscheint ein neuer Abschnitt. Diesen kann man beliebig füllen, wie zum Beispiel mit einem Vortrag und der dazugehörigen URL (wenn man eine hat).

SlideShare: Die Präsentation direkt anzeigen

Eine andere Möglichkeit, einen Vortrag oder Präsentation einzubinden ist mit Hilfe der verschiedenen Präsentationsanbieter. SlideShare ist davon einer der Bekannteren und gehört auch zu LinkedIn. Hierzu kann man die SlideShare Seite besuchen:

Slideshare 1Sie können sich direkt mit LinkedIn anmelden:

Slideshare 2Danach können Sie Ihren Vortrag oder Präsentation bei SlideShare hochladen:

Slideshare 3Nach dem Upload konvertiert SlideShare Ihr Dokument (es ist also nicht mit Dropbox vergleichbar). Kopieren Sie sich die URL aus dem Browser:

Slideshare 3komma5

Danach gehen Sie auf das LinkedIn Profil unter bearbeiten. SlideShare Dokumente können Sie an verschiedenen Stellen einbetten, unter anderem in der Zusammenfassung:

Slideshare 4Erst oben über den Stift in den Bearbeitenmodus, dann unten “Fügen Sie…” anklicken. Sie können die URL dann, die Sie vorher gespeichert haben, einfügen:

Slideshare 5Danach haben Sie den Vortrag oder Präsentation eingefügt.

Extro

Dem Fragesteller konnte ich direkt wahrscheinlich nicht helfen. Aber vielleicht kann der eine oder andere hier eine Idee wiederfinden, sein Profil etwas ansprechender zu gestalten.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es schon lange die Möglichkeit, multilinguale Profile zu erstellen. Allerdings finden sich gerade Neulinge nicht immer sofort zu Recht und finden diese Möglichkeit nicht. Aktuell ein Beitrag aus Gutefrage.Net, den ich gelesen hatte:

ich habe mich vor ca. einer Woche bei Linkedin angemeldet und würde nun gern ein Profil in Deutsch und Englisch erstellen. Allerdings kann ich diese Option nirgends finden, auch nicht mit den Hilfen bei YouTube, … da das Design von Linkedin seitdem scheinbar verändert wurde.

Daher eine aktualisierte Anleitung

So geht es

Multlinguales Profil LinkedIn 1

Zuerst wollen Sie Ihr Profil ja bearbeiten. Klicken Sie hierzu auf Ihrem Profil zuerst auf “Profil“. Dann erscheint ein Menü mit verschiedenen Punkten. Wählen Sie “Profil bearbeiten” und klicken Sie darauf.

Danach schauen Sie auf Ihren Bearbeitungsmodus Ihres Profils. Achtung: Manchmal schlägt Ihnen LinkedIn etwas vor. In diesem Fall klicken Sie “Fertig bearbeitet”, wenn das Bild nicht wie dargestellt aussieht:

Multlinguales Profil LinkedIn

Gehen Sie auf den kleinen Pfeil neben dem “Bearbeiten” Button. Hier finden Sie ein kleines Menü versteckt:

Multlinguales Profil LinkedIn 3
Hier finden Sie den Eintrag “Profil in einer anderen Sprache erstellen“. Klicken Sie darauf.

Multlinguales Profil LinkedIn 4

Sie haben dort, wie oben abgebildet, nur zwei Pflichtangaben auszufüllen: Die gewünschte Sprache und einen Profil Slogan. Dieser ist besonders wertvoll, denken Sie sich etwas aus, das nah an Ihrer Tätigkeit ist. Denken Sie daran, die gewünschte Sprache zu verwenden – und das Sie etwas anderes Schreiben als in Ihrem deutschen (oder anderssprachigen) Slogan. Nachdem Sie auf “Profil erstellen” geklickt haben, steht bereits das andere Profil.

Multlinguales Profil LinkedInHier können Sie Ihr anderssprachiges Profil befüllen, mindestens mit einer Zusammenfassung. Über die Profilsprache oben rechts können Sie zu Ihrem Profil in anderer Sprache wechseln. Beachten Sie, dass Sie ein anderssprachiges Profil wieder löschen können, jedoch nicht das Hauptprofil. Das ist immer jenes, was Sie zuerst angelegt haben (also mit dem Sie sich bei LinkedIn angemeldet haben).

extro

Wenn Sie in mehreren Sprachen arbeiten, brauche ich den Mehrwert eines mehrsprachigen Profiles nicht zu erläutern: Ihre Kunden und Geschäftspartner werden in ihrer Sprache begrüßt.

Aber auch für alle anderen, vor allem für Freiberufler, ist ein mehrsprachiges Profil sinnvoll: Sie werden besser gefunden. Der Profilslogan fließt überproportional in die Suchalgorithmen mit ein. Außerdem können Sie besser “Buzz” Wörter, über die Sie gefunden werden wollen, dezenter unterbringen: Der Betrachter sieht ja nur die eine Sprache, die Suchfilter jedoch wirken immer.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoHeute bin ich von einem guten Geist auf einen Beitrag bei Intelegia aufmerksam gemacht worden. Es ging darum, dass Hashtags, die von Twitter her sehr bekannt sind, nun auch bei LinkedIn nutzbar sind. Die Oberfläche der Suche ist eher Power Usern, die bereits LinkedIn Signals verwendet haben, bekannt.

Hashtags bei LinkedIn

LinkedIn mit HashtagsDie Hashtags auf LinkedIn sind schon länger bekannt. Diese verhashten Worte führten aber ausschließlich zu den Tweets, die auch auf LinkedIn vorhanden waren. In einem “silent Launch” wurde diese Vorgehensweise nun geändert. Statt nur den Tweets durchsucht LinkedIn nun mit Hilfe der Signals die Updates, die auf LinkedIn existieren. Signals selber existiert zwar schon seit 2010, ist aber nach wie vor recht unbekannt. Wenn man in den Updates auf ein verhashtes Wort klickt, so kommt man automatisch auf die Suche zu dem Wort:

Linkedin Signals

Das elegante: Man kann die Suche nach seinen eigenen Netzwerk Kriterien verfeinern. So stehen aus der erweiterten Suche von LinkedIn die Eingrenzungsfaktoren

  • Netzwerk (nach Kontaktpfad)
  • Unternehmen
  • Standort des publizierenden
  • Branche
  • Themen
  • Gruppe
  • Ausbildungsstätte
  • Zeitraum
  • Art des Updates

zur Verfügung. Hierbei wird nicht nur das Netzwerk des Suchenden erfasst, sondern auch Updates von Unternehmensprofilen oder öffentliche Updates anderer werden hierbei erfasst. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Signals ist die Oberfläche auch auf Deutsch verfügbar.

Extro

Zwar hat LinkedIn nicht den Anspruch von Facebook, ein gesamtes Leben nachzuzeichnen, aber durch die Umfangreiche Suchfunktionen kann man mehr ehrausbekommen, als woanders. Hintergrund ist, dass ja umfangreiche Daten des Postenden aus dessen Profil bekannt sind. Damit ist die Suche sogar mächtiger als die von Google.

Frage ist, wann diese Suche nützlich wird: Bei der Bedienungsanleitung für meine Kaffeemaschine oder Preis eines aktuellen Handies wäre LinkedIn noch niemals zweite Wahl. Die Suche lädt eher ein, wenn man sich komplexen Themen nähern möchte: Die Nähe des Netzwerks zeigt, wer sich mit gleichen Fragen beschäftigt hat. Auch vertrau ich bei manchen Fragestellungen eher meinem Netzwerk als den Algorithmen von Google (oder bing oder yahoo).

Jetzt müssen nur noch die Nutzer das Hashtag nutzen, ich musste lange scrollen, um überhaupt einen zu finden (Danke Johannes)

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoZur Zeit melden sich gerade im DACH Raum viele Personen neu bei LinkedIn an. Weltweit kommt das soziale Netzwerk auf über 211 Millionen Mitglieder. Der Artikel heute wendet sich nicht an die übliche Leserschaft, sondern ist für Neueinsteiger gedacht: Wie finde ich meine Kontakte? Nachdem ich letztens schon darüber geschrieben habe, wie man ein neues Profil anlegt, heute, wie ich mein Netzwerk aufbaue. Es wird viel geschrieben über den Nutzen sozialer Netzwerke, der wirkliche Mehrwert liegt aber auf seinem Netzwerk und in wie weit es bereit ist, einen weiter zu helfen. Nicht umsonst halte ich einen der größten Vorteile von LinkedIn darin, dass es so langweilig ist.

Vorgehensweise

Begründung KontaktaufnahmeIm Folgenden geht es nur darum, sein eigenes Netzwerk in LinkedIn abzubilden. LinkedIn ist dabei auf Vertrauen ausgerichtet: Man soll Personen aus dem “realen” Leben kennen und nur kontaktieren, wenn man diesen auch vertraut. Dieses kann man bei einer Kontaktaufnahme erkennen, da gefragt wird, woher man jemanden kennt. Auch kann es passieren, dass eine Kontaktanbahnung gestattet ist, wenn man die Mailadresse der entsprechenden Person kennt. Dieses ist der Fall, wenn jemand die Privatsphäre so eingestellt hat. Wie finde ich mein Netzwerk?

Die einfache Suche

Einfache Suche für Personen bei LinkedInBeginnen können Sie mit der einfachen Suche. Dieses ist ein Google ähnliches Eingabefeld, in dem Sie den Namen der gesuchten Person eingeben. Achten Sie darauf, dass das Feld davor (1.) auf Mitglieder gestellt ist. Durch ändern des Feldes davor kann man auch Unternehmen, Jobs oder Gruppen suchen. Wenn Sie den Namen eingegeben haben, kommen Ergebnis Personensuche LinkedIn Sie zu einer Ergebnisübersicht. Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

1) Die gesuchte Person ist dabei: Dann klicken Sie auf den Namen und besuchen das Profil

2) Die Person ist nicht in der Liste: In diesem Fall können Sie die Suche verfeinern. Hierzu gibt es auf der linken Seite “Checkboxcluster”, bei denen Sie genauere Angaben machen können, zum Beispiel für Ort oder Unternehmen.

LinkedIn macht auch manchmal Vorschläge, die oben stehen, wenn die Schreibweise abweicht (“Meinten Sie XYZ“). Dann können Sie darauf klicken und die Ergebnisse zur anderen Schreibweise wird Ihnen präsentiert.

Profil anschauen und vernetzenWenn Sie auf den Profil sind, so sehen Sie den Button “InMail”. Neben diesen Button ist ein kleines Untermenü versteckt. Hier finden Sie als erstes den Unterpunkt “vernetzen”. Wenn Sie diesen Button drücken, kommen Sie zu der Folgeseite, die im Abschnitt “Vorgehensweise” gezeigt ist. Es kann auch sein, dass ein Feld  zur Eingabe einer Mailadresse kommt. In diesem Fall möchte der Empfänger nicht von jedem Kontaktanfragen erhalten und Sie müssen die Mailadresse des Empfängers angeben.

Die erweiterte Suche

Erweiterte Suche bei LinkedInBereits in der Basismitgliedschaft kann man eine vernünftige Suche verwenden. Hierzu muss man den kleinen Button “erweitert” verwenden, wenn man die generelle Suche oben rechts auf “Mitglieder” stehen hat. Hier kann man nach seiner Region, Profession oder alten Erweiterte Suche bei LinkedInUnternehmen schauen. Die folgenden Bereiche:

1. Grundlegende Abfragen wie Name, Ort oder Unternehmung. Besonders interessant, man kann auch eine Umkreissuche (Hameln +80 km) verwenden.

2. Hier ist der Button “Suche”, mit dem die Suche durchgeführt werden kann.

3. Sie können auch die Suche eingrenzen auf Personen einer oder mehrerer Branchen.

4. Analog dazu, ob Sie Gruppenmitglieder, Kontakte 3. oder 4. Grades (mehr geht mit der Suche nicht) oder nur direkte Kontakte suchen wollen.

5. Genauso verhält es sich mit Sprache. Wenn Sie zum Beispiel “Deutsch” verwenden, werden nur Personen mit einem deutschen Profil angezeigt.

6. Hier in rot: Das sind die Premiumsuchkriterien, wozu Sie einen Premiumaccount benötigen.

Insgesamt kann die erweiterte Suche schon gut genutzt werden. Die Kriterien der Premiummitgliedschaft sind vorrangig etwas für Powernutzer (und somit kein Vergleich zum deutschen Klon Xing, der sich bei der Suche eher an Facebook orientiert).

Kontakte andere Personen

Kontakte der KontakteEine wahre Fundgrube, gerade für “B-Kontakte”, ist, mal in den Kontakten anderer Personen zu stöbern. Hierbei kommt es darauf auf die Privatsphäre des besuchten Profils an, ob diese sichtbar sind oder nicht. Wenn ja, dann können Sie die Zahl mit der Anzahl der Kontakte anklicken. Wichtig: Das jemand einen gemeinsamen Kontakt hat, halte ich nicht für einen Kontaktanbahnungsgrund. Vielmehr kann man sich Anregungen holen, Kollegen aus alten Tagen, die in der Versenkung verschwunden sind. Ein Blick darein ist immer sinnvoll.

Alumnis, Unternehmensprofile und Kombination

AlumnisEin weiterer guter Ansatz um alte Bekannte aufzustöbern sind Alumnis und Unternehmensprofile. Für Alumnis bietet LinkedIn direkt einen Link an. Wenn Sie diesem folgen, so kommen Sie direkt auf eine Alumnis Seite Ihrer Alma Mater. Wenn Sie im Profil den Zeitraum angegeben haben, an dem Sie eine Fakultät besucht haben, werden automatisch die Personen angezeigt, die im selben Zeitraum dort waren:

Alumnis 2

Genauso können Sie Unternehmensprofile nutzen, um alte Kollegen wiederzufinden. Hierzu bietet LinkedIn eine Suche an, die mit dem Unternehmensprofil verbunden ist:

Mitarbeiterprofile bei Siemens auf LinkedIn

Im Beispiel Siemens haben über 100.000 Personen eine Profil auf LinkedIn, davon knapp 12.000 aus Deutschland. Es gibt auf den Unternehmensprofilen auch noch die Kombination: Sein Alumni im Zusammenhang mit dem Unternehmensprofil.

Vorschläge

Vorschläge LinkedInEtwas Angst haben manche Personen vor den Vorschlägen bei LinkedIn. Diese sind mit der Zeit aber recht gut. Die Algorithmen arbeiten mit der Zeit recht gut, brauchen allerdings etwas “Futter”: So sollte man sein Profil schon ausgefüllt haben und ein paar Kontakte angesammelt, dann kann man über die Vorschläge sinnvolle Hinweise erhalten. Ein Großteil der Informationen zieht LinkedIn hierbei aus dem Profil, dem Netzwerk und auch aus dem Twitter einstellenTwitter Account. Es ist also sinnvoll, seinen Twitter Account bei LinkedIn anzugeben. Dieses kann man in den Einstellungen (1) tun. Direkt über die Karte “Profil” (2) findet man den Link “Ihre Twitter Einstellungen verwalten”. Über diesen können Sie einen oder sogar mehrere Twitter Accounts mit Ihrem Profil verknüpfen (3). Wie in dem obigen Beispiel kann man die Vorschläge sich komplett anschauen. Man sollte auch “unsinnige” Vorschläge entfernen, da darüber der Algorithmus von LinkedIn auch lernt.

Mit der Zeit tauchen dazwischen wirkliche Perlen auf, Personen, mit der man vor Jahren zu tun hatte und in Vergessenheit geraten sind.

Extro

Ich halte die Pflege des Netzwerkes für sehr sinnvoll. Hierbei sollte man Priorität auf die “B-Kontakte” legen, Personen, die sonst aus dem Orbit verschwinden. Die “A-Kontakte” hat man auch so im Griff.

Versuchen Sie Ihr Netzwerk auszubauen, aber ohne zum Kontaktsammler zu werden. Suchen Sie gezielt alte Bekannte, mit denen Sie mal gut zusammengearbeitet haben. Der Wert eines Businessnetzwerkes liegt in den Kontakten, die man im realen Leben gesammelt hat. Neue Kontakte zu finden ist anstrengend, wie auch im echten Leben.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Logo SoClGestern hat Microsoft seinen sozialen Netzwerk So.Cl eine neue Optik verpasst. Statt in Facebook blau erstrahlt es nun in einem grün-blauen Türkis. Damit wurde das erst vor einem Jahr veröffentlichte soziale Netzwerk überarbeitet. Inhaltlich hat sich auch einiges getan. Auf jeden Fall ist die Optik stärker auf die Visualisierung ausgelegt, zwei große Stränge des Feedes versorgen den Nutzer mit Neuigkeiten und Bildern. Mit einem neuen Outfit will So.Cl stärker wachsen. Zumindest Gestern war dort der Teufel los, vielleicht werden die einen oder anderen Nutzer dort auch hängen bleiben und sich verstärkt engagieren. Im Mittelpunkt ist aber nach wie vor die Suche, nicht persönliche Profile oder Fanseiten.

So sieht es aus

Ein erster Blick zeigt, dass die Optik nun etwas frischer und moderner wirkt. Ob das grün wirklich jedem gefällt, sei dahingestellt, aber es bietet die Möglichkeit für So.Cl zur Abgrenzung:

SoCl nach Relaunch

SoCl nach Relaunch

Eine der Details, die zwar nicht unbedingt sofort ins Auge fallen, dem Nutzer einen guten Mehrwert verschaffen, sind die “Interests”. Wenn man ein Bild taggt, so wird dieses Tag automatisch seinen Interessen zugeordnet, weiteren kann man manuell folgen. So kann man zu einem Thema schnell einen Stream finden. Das Suchen nach Material ist zum Beispiel im Vergleich zu Pinterest und Google+ damit effektiver und schneller.

SoCl interests

SoCl interests

Mit den Interessen wurde die Suche in So.Cl weiter fokussiert.

Extro

Ob So.Cl einen massiven Ansturm an Nutzern erreicht, bleibt abzuwarten. Einen Ähnlichen Anstieg wie bei Google+ kann ich mir nicht vorstellen. Auf der anderen Seite ist So.Cl von Microsoft: Die betreuenden Fuselabs stehen (zumindest in der Außendarstellung) nicht unter einem ähnlichen Erfolgsdruck wie ein StartUp. Schon heute lässt sich So.Cl hervorragend nutzen, um seinen Blog (oder Unternehmensseite) bei bing zu pushen. Das mag befremdlich wirken, aber bing ist nicht so überoptimiert wie Google. Und das bedeutet, man hat gute Chancen, gegen etablierte Seiten wie Amazon oder Zalando, die mit Millionenbeträgen Ihre Seiten optimieren, zu bestehen.

Eines hat So.Cl auf jeden Fall mit Pinterest gemein: Ein Engagement dort macht einfach Spaß.

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