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LinkedIn Official LogoDas LinkedIn auch Stellenanzeigen hat, ist wohl bekannt. Auch dass diese in den sozialen Netzwerken am ehesten genutzt werden, hatte ich ja bereits berichtet. Was noch nicht so bekannt ist: Mit den Statistiken, die LinkedIn der Stellenanzeige zur Seite stellt, kann man hervorragend A/B Tests durchführen.

Stellenanzeigen bei LinkedIn

Die Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten zur Zeit zwischen 89 € (10er Pack) und 139 € (einzeln). Im Preis ist die vierwöchige Anzeige bei LinkedIn, ein Tool zum Management der Bewerber und Statistiken enthalten. man selber benötigt keinen Recruiter- oder Premiumaccount, ein Basisaccount reicht völlig aus. Was spannend ist und in dieser Form andere Anbieter in den sozialen Netzwerken anbieten, sind die Statistiken.

Jobs Statistik LinkedIn

Jobs Statistik LinkedIn

Was ist ein A/B Test

Große Unternehmungen oder professionelle Recruiter arbeiten häufig mit getesten Kampagnen. Eine kleine Unternehmung hat jedoch kaum Geld, einen fünfstelligen Betrag hinzulegen, um die Wirksamkeit einer Kampagne zu prüfen.

Mit einem A/B Test können Sie hier selber die Wirksamkeit oder besser, die Wirksamkeit Ihres Auftrittes in den sozialen Netzen überprüfen.

Legen Sie hierzu zwei identische Stellenanzeigen bei LinkedIn an. Die eine lassen Sie einfach laufen, die andere bewerben Sie über alle Kanäle (vor allem Netzwerk, aber auch LinkedIn Ads Facebook, Twitter. Je nach Geldbeutel kann man auch das ganze Ausdehnen und dieselbe Anzeige noch öfter schalten.

Wichtig dabei: Die Anzeigen sollten vollständig identisch sein, um Auszuschließen, dass andere Suchbegriffe etc. zum Finden der Anzeige geführt haben.

Statistiken sinnvoll genutzt

Die Statistiken geben Auskunft, wann eine Anzeige gefunden und aufgerufen wurde. Notieren Sie den Zeitpunkt der Tweets, Verteilung oder Postens, so können Sie zuordnen, was am ehesten zum Ergebnis geführt hat. Achten Sie dabei vor allem auf Qualität und erst an zweiter Stelle auf Quantität: Sie wollen ja den richtigen Ansprechpartner finden und nicht unter 10 Falschen wählen können.

Die Statistiken zeigen aber auch Abhängigkeiten zu den Schlüsselbegriffen, über die Ihre Anzeige gefunden wurde. Hier sollten Sie die Starken ausbauen (Konzentrieren Sie sich generell auf Stärken, wer sich auf Schwächen konzentriert, wird im besten Fall Mittelmaß).

Extro

Ob nun Twitter oder LinkedIn die erste Wahl ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sehr wohl kann man die Wirkung seiner eigenen Unternehmung über die LinkedIn Stellenanzeigen konkret messen. Im schlimmsten Fall helfen Ihnen die sozialen Netze gar nichts, aber auch das wäre eine Erkenntnis. Welche Wirkung Sie wo erzielen, können Sie so konkret messen und für die Zukunft neue Ideen ableiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

About these ads

….und keiner merkt es

Facebook LogoOkay, die Schlagzeile ist etwas hoch gegriffen. Trotz der Schwierigkeiten im Kontext der Messung von Zahlen beobachte ich ja verschiedene Dienste. Neben professionellen Diensten wie SocialBench oder Socialbakers gibt es auch noch den Dienst Alexa. Ich weiß, dieser ist in Punkto Genauigkeit nicht google-plus-logo-buttondie erste Wahl (wahrscheinlich auch nicht die Zweite), aber man bekommt Vergleichswerte über einen Zeitraum. Und der Dienst steht halt jedem zur Verfügung. Bei dem gestrigen Artikel über Domian, ist mir etwas aufgefallen, dass ich von allein gar nicht gemerkt hätte: Ich wollte ja nur zeigen, in wie weit Facebook Anteil am weltweiten Traffic hat und stellte fest, dass nach Pageviews Facebook Google überholt hat.

Die Zahlen

Während viele den Traffic von Pinterest verfolgen, habe ich mir aktuelle die Pageviews von Facebook und Google genauer angeschaut. Dabei ergaben sich im Dreimonatsvergleich folgende Werte:

Traffic Google FacebookAllerdings hat Google noch einen Trumpf im Ärmel: Das 2006 erworbene YouTube. Schaut man sich die Zahlen mit YouTube an, so ist das Verhältnis ein anderes:

Traffic Google Facebook YoutubeWas dabei interessant ist: Der Anteil von Google+ ist nach wie vor gering, auch wenn nach eigenen Bekunden über 500 Millionen Personen bei Google+ sein sollen. Ich selber bin ja seit Anfang an bei Google+ dabei, aber die hohen Nutzerzahl spiegeln nicht meine eigene Wahrnehmung wieder, die Alexa Zahlen da eher. Lustiges Detail am Rande: Im Zeitvergleich scheinen Facebook und Google Nutzung exakt antizyklisch zu sein:

Facebook Google Antizyklisch

So eine exakte Symmetrie lässt eher auf Messfehler, als auf Zufall hindeuten.

Strategie zählt

Bei Google+ habe ich eigentlich auf den Penetrationseffekt getippt. Das Wachstum von facebook scheint seit dem Börsengang eher dezenter zu verlaufen. Google und Facebook scheinen mittlerweile auf Augenhöhe zu sein. Was jetzt zählt, ist die Strategie: Facebook versucht mit dem Social Graph in die Kernkompetenz von Google einzudringen und durch die Social Jobs im Gebiet von LinkedIn zu wildern. Gleichzeitig wird die Monetarisierung mit dem Edgerank vorangetrieben. Google versucht es eher durch Penetration über die Handies:  Android kommt mittlerweile auf einen Marktanteil von 67% und bringt Google damit in die Haushalte. Facebooks Handypläne wiederum machen kaum noch von sich reden.

Extro

Ich muss selber sagen: Ich bin erstaunt. Hintergrund ist, dass selbst 1 Milliarde facebook Nutzer im Vergleich zu Google (also ohne Plus!) wenig erscheinen. Ich denke, der Titanenkampf wird auf Ausdauer und Innovation hinauslaufen. Ideen, wer das Rennen gewinnen mag, habe ich keine. Ihr?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo socialbenchHeute war ich zu Besuch in Düsseldorf. Die Agentur Kantar Media lud dazu nach Düsseldorf zu Kaffee und Slides ein. Die Vortragenden waren zum einen Susanne Dall, direkt von der Agentur, und Nico Pliquett, Gründer von Nico SocialBenchSocialBench. Mit SocialBench soll man Analysen über “Social Media” vornehmen können. De facto ist es im Moment nahezu “nur” Facebook und ein bisschen Twitter. SocialBench nimmt in letzter Zeit Fahrt auf, auch mit der Unterstützung von Sven Wiesner. Interessant fand ich vor allem die Benchmarks, die in diesem Zusammenhang von Socialbench mit angeboten werden. Nach Socialbakers ein weiterer Anbieter in diesem Feld.

Socialbench

Ich mag ja Zahlen. Jedoch hat man Mühe, Vergleichsmaterial zu bekommen. Für LinkedIn versuche ich ja immer, alle möglichen Quellen anzuzapfen. SocialBench fungiert hier quasi als Dienstleister und Aggregator: Von X Unternehmen (Besser: Fanseiten) werden die Insights vorgehalten (und auch historisiert). So kann man zum einen seine eigene Seite messen, aber, was ich viel spannender finde, seine Seite in Relation zu Mitbewerbern setzen. Hat man seine eigene Seite durchaus auf dem Schirm, so sind Vergleichszahlen rar: Ohne Hilfsmittel ist man da auf die grobe Zahl “Fans” etc. angewiesen. Und Fans allein bringen noch keinen Mehrwert, es ist eher eine zwingende Nebenbedingung. Das Vergleichen und der Zugriff auf dessen Daten bringt einen hohen Mehrwert. Wer hat schon a) Zeit b) Lust und c) die Möglichkeiten, zig tausende von Likes und Shares der Mitbewerber auszuwerten.

Foto schlägt Video

SocialBench Fotos vor VideoEine Sache hat sich auch in den gezeigten Praxisfällen bewahrheitet: Fotos werden am meisten geteilt und geliked, Videos wesentlich weniger und Links gehen auch nicht so gut.

Nützliche Helferlein

Neben der einfachen Handhabung, die von Nico Piquett betont wurde, fand ich praktische Helferlein mit am sinnvollsten: Klare Vorstellungen über die Tageszeiten von Likes und Shares sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen, wann man als Unternehmen was postet, können sinnvolle Unterstützung darstellen.

Personifizierte Auswertungen

Einen Bereich, den ich etwas skeptisch betrachte, ist die personenbezogenen Auswertungen. Mit aggregierten Daten habe ich prinzipiell kein Problem. Wenn aber die Personen gezeigt werden, die am meisten Kommentare geschrieben haben und auch gleich mit aufgezeigt wird, auf welchen Fanpages diese Person noch aktiv ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass das rechtskonform ist. Der Ball liegt meines Erachtens aber bei Facebook: Mir war gar nicht bewusst, dass die Insights API so detailliert personenbezogene Daten zur Verfügung stellt. (Grund genug, die letzten drei Unternehmensseite, die ich in meinem Portfolio habe zu entliken.)

extro

Schönes Detail am Rande: Bei deren API Auswertungen gab es einen Zusammenbruch … an dem Tag, an dem auch Instagramm einen vermeintlichen Einbruch hatte. Die Zahlen sind halt nur so gut wie die zuliefernden Unternehmen.

Mein persönliches Fazit: Gutes Tool, gerade im B2C Bereich sind solche Unterstützungen notwendig, da Vergleichszahlen, wenn überhaupt, nur mit massiv Ressourcen ermittelt werden können. Für den B2B Bereich finde ich es weniger nützlich, da die Qualität bis hin zum einzelnen Kontakt wichtiger ist als die Quantität.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoAm 28. Februar war es so weit. Zum einen startete die neuste Staffel von Germany`s Next Top Modell und Xing publizierte seine(vorläufigen) Zahlen für das Jahr 2012. Da meine Vergleichszahlen scheinbar ein fester Bestandteil der Logo XingBlogosphäre wird (zumindest den Verlinkungen nach zu urteilen), ist die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2012 ein guter Anlass, sich dem Thema mal wieder neu zu widmen. Zu Beginn hierzu ein paar Zahlen, die ich mit der Zeit so angesammelt habe.

Ein paar Zahlen

Beginnen wir mit der Einordnung von Xing im Vergleich zu LinkedIn im direkten Gesamtsummenvergleich.

Mitglieder Xing LinkedIn Februar 2013

Da ich aber auf den deutschsprachigen Markt fokussieren wollte. Das Wachstum von LinkedIn ist hierbei sehr linear im deutschsprachigen Raum:

Mitglieder DACH LinkedIn Februar 2013

Ich hatte ja letztens ein Vergleich der Stellenanzeigen erstellt. Ich fand das in so weit interessant, da mich das Ergebnis erstaunte. Allerdings ist bei LinkedIn eine hohe Anzahl von Praktika enthalten, deshalb habe ich diese gesondert ausgewiesen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013

Ich habe das Gefühl, dass die Kunden Xing nicht in demselben Tempo verlassen, wie seinerzeit die VZs. Stattdessen behält man den Account als passives, sich selbstaktualisierendes Adressbuch. Diese Theorie wird auch von Alexa gestärkt, wo die durchschnittliche Verweildauer Ende 2012 auf Xing fast die Hälfte von LinkedIn betrug:

Time on Site LinkedIn vs Xing

Alexa ist ein Stichwort: Den Bekunden von Xing wird ausschließlich auf den deutschen Markt fokussiert. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die internationale Relevanz abnimmt. Betrachtet man den Alexarang, so passiert das zurzeit in einem  atemberaubenden Tempo:

Alexa Xing 2013

So habe ich die Zahlen seit dem 20 Januar gemessen. In diesem Zeitraum ist die Seite Xing.com von Position 345 der meistbesuchten Webseiten auf 461 per heute gefallen. Hier besteht die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Google & Co werden die Relevanz immer niedriger bewerten und dadurch wird die Seite tatsächlich immer unwichtiger.

Xing: Größtes Wachstum in DACH?

Selbstbewusst präsentiert Marc-Sven Kopka die Zahlen von 2012. In der Pressemitteilung liest sich das dann so:

XING ist erneut das berufliche Netzwerk mit dem höchsten Mitgliederwachstum im deutschsprachigen Raum.“ So hat XING im vergangenen Jahr 816.000 neue Mitglieder willkommen geheißen und damit das höchste Mitgliederwachstum seit drei Jahren verzeichnet.

Diese Aussage wollte ich genauer ansehen. Man hat ja so seine Last mit den Zahlen, und Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Für mich ist Wachstum die Differenz aus vorher und nachher. Deswegen muss man “Nettowachstum” und “Bruttowachstum” unterscheiden: Bei Bruttowachstum handelt es sich um die reinen Neuanmeldungen, bei Nettowachstum um das tatsächliche (Also Differenz aus Neu- und Abmeldungen). Bei LinkedIn liegen mir (leider) nur die Nettozahlen vor. Hier ergibt sich folgendes Bild:

Wachstum Xing vs LinkedIn DACH 2012So hatte LinkedIn im DACH Raum ein Wachstum von 808 Tsd. Mitgliedern, während Xing nur auf 800 Tsd. kommt.

Dass die Aussage “Höchstes” Wachstum hinterfragt werden könnte, sieht man auch daran, dass diese Aussage in der Adhoc Mitteilung fehlt. Verhaftet werden möchte die Xing AG darauf also nicht.

Auf jeden Fall liegen beide nah beieinander. Um den Trend zu verstehen, ein Blick auf das Wachstum (also nicht Neuanmeldungen) nur im vierten Quartal:

LinkedIn vs Xing Wachstum Q 4 2012

Dass sich dieser Trend fortsetzt, kann man annehmen. Im Januar und Februar hatte LinkedIn im DACH bereits ein Wachstum von 194.057 Mitgliedern, und für den Q 1 fehlt ja noch der gesamte März.

Gern hätte ich auch was zu den Premiummitgliedern geschrieben. Allerdings sind diese erstmalig nicht ausgewiesen:

Der Umsatz des im Januar dieses Jahres neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Premium Club“, der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich Display Advertising umfasst, stieg um fünf Prozent auf 51,3 Mio. € (48,8 Mio. €).

Warum man für 2012 Zahlen im Rahmen einer erst im Januar gegründeten Division aufteilt, erschließt sich mir nicht. Die Interpretation, warum die Xing AG die Premiummitglieder nicht mehr ausweist, ist jedem selber überlassen.

Extro

Ich möchte mit dem Pressesprecher von Xing nicht tauschen. Als börsennotierte AG wird man im Außenverhältnis auf Erfolgsmeldungen festgenagelt.

Der neue Deutschland Chef Till Kästner von LinkedIn steigt auf jedem Fall zu einem Zeitpunkt ein, wo er eine gesunde Ausgangsbasis besitzt. Mein persönliches Fazit: Der Start der neuen Staffel von Germany`s Next Top Modell war spannender……

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoIch versuche immer wieder, Detailvergleiche für die Karrierenetzwerke in Deutschland zu machen. Die Gesamtzahlen, egal welches Netzwerk, sagen im Allgemeinen nicht viel darüber aus, was es mir wirklich nutzt. Den Vergleich der DAX Konzerne kennen ja viele und aktuell der Vergleich der Jobpostings. Was ist nun das Gegenteil eines DAX Konzerns? Hier Logo Xingsind zwei Varianten denkbar: Zum einen Freiberufler oder, das andere Extrema: Startups und Gründer. Also habe ich mir die Seiten Gründerszene und Deutsche StartUps angeschaut. Hier waren mir die Artikel von Joel Kaczmarek und Alexander Hüsing eine große Hilfe. Aus deren Artikeln habe ich mir Gründer und Investoren herausgesucht. Details, welche Firmen ich mir genauer angeschaut habe, unten im Anhang.

was nutzen deutsche Startups….

Ich habe aus den oben genannten Seiten mir 50 Gründer und Startups herausgesucht. Da es keine offizielle Liste gibt, bin ich vorrangig über “Startup des jahres 201x” gegangen. Dann habe ich mir Mitarbeiter und Follower dieser Startups angeschaut, um einen Gesamtüberblick zu erhalten:

Mitarbeiter deutsche StartUps 2013Bei den Mitarbeitern der Startups und Gründerfirmen ist ein nahezu Gleichstand: LinkedIn hat ein paar mehr, aber das kann auch im Rahmen der Statistik liegen. Lustiges Detail am Rande: Das Startup HackFwd vom OpenBC Gründer Lars Hinrichs hat bei LinkedIn 3x mehr Mitarbeiterprofile als bei Xing. Bei Followern sieht es ganz anders aus:

Follower deutsche StartUps 2013Da sowohl Xing als auch LinkedIn die Mitarbeiter der entsprechenden Unternehmungen mit als Follower ausweist, habe ich diese “mitgemessen”, damit man einen Überblick hat, wie viele Follower ein StartUp wirklich hat. Und hier liegt LinkedIn ganz klar vorn. Im Regelfall lag das Verhältnis bei 1:3 und wurde für LinkedIn noch nach oben hin verbessert, da SoundCloud allein schon über 10.000 Follower bei LinkedIn hat. Bei der Recherche zeigte sich auch wieder, dass das automatische aggregieren seitens Xing zu eigentümlichen Ergebnissen führen kann:Direktzu So hat das Startup “Direktzu” keine Mitarbeiter auf Xing, aber ein Unternehmensprofil (was scheinbar auch irgendjemand mal befüllt hat). Zwar gibt es Mitarbeiter, die bei Xing ein Profil haben, aber die Zuordnung scheint nicht immer zu klappen. Hier sollte dringend an einem Qualitätsmanagement gearbeitet werden, dass Messen von “Mitarbeiter = 0″ sollte keine große, technische Hürde darstellen. Unabhängig davon sollten die Unternehmensprofile mal neu aufgesetzt werden.

…und was die Investoren & Venture Capitals?

Zu dem Gründen gehört aber noch eine andere Seite: Die Investoren oder “Venture Capitals”. Gerade für die Gründer selber ist es existentiell zu wissen, wo man diese finden oder auf sich aufmerksam machen könnte. Hier zeigte sich, bezogen auf 13 VCs, die ich mir angeschaut habe, ein anderes Bild, wie bei den Startups selber:

Mitarbeiter deutsche Investoren 2013

Investoren und deren Mitarbeiter haben, auch in Deutschland, eine wesentlich höhere Affinität zu LinkedIn als zu Xing. Bei Followern ergibt sich ein ähnliches Bild:

Follower deutsche Investoren 2013

Extro

Der Blick auf die Investoren zeigt: Für einen Gründer und StartUp ist die Präsenz auf LinkedIn unerlässlich. Bei Xing kann man ein Unternehmensprofil haben, muss man aber nicht. Gerade die Bezahlvariante mit über 1.800 € im Jahr ist ein stolzer Betrag, den man nicht investieren muss.

Für einen Gründer ist das Netzwerk extrem wichtig, vielleicht noch wichtiger als das Produkt oder die Dienstleistung. Damit sollte er auch wissen, wo wer zu finden ist. Sowohl Xing als auch LinkedIn sind da nur Hilfsmittel

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Anhang

Untersuchte Startups

6Wunderkinder, Affiliprint, Amen, Amiando, Betterplace, Conceptboard, DailyDeal, DaWanda, Direktzu, Doo , Dress-for-Less, GameDuell, Gidsy, Glossybox, HackFwd, HRS, Internetstores, KaufDa, kisseria, Madvertise, MyMuesli, Neonga, Niuu, Parship, Pixray, Pizza.de, Qype, Readmill, ReBuy, Scout24, Simfy, SoundCloud, Sport1.de , Spreadshirt, Tape.tv, Teekampagne, Tradoria, Travian Games , Trivago, TruVenturo, Ujam, Unister, Upcload, Urbanara, Web.de, Wooga, wywy, yourvideocard, Zalando, zanox

Untersuchte Investoren

HGTF, Bertelsmann Digital Media Investments, DuMont Venture, European Founders Fund, Hasso Plattner Ventures, Holtzbrinck Ventures, Hommels, IBB Beteiligungsgesellschaft, Neuhaus Partners, Passion Capital, Rocket Internet, Team Europe, Wellington Partners

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socialbakers logoIm Rahmen der Social Media Weeks lud der Statistikanbieter Socialbakers zu einen Event in Hamburg. Also habe ich mir etwas Zeit genommen und mir die Veranstaltung angeschaut. Da ich selber gerne aus dem Umfeld Zählen, Messen, Wiegen komme, finde ich die Entwicklungen hier spannend. Im Social Media Umfeld setzt langsam eine Professionalisierung ein: Die getätigten Einsätze an Kapital und menschlichen Ressourcen müssen sich an normalen Maßstäben wie Umsatz und Gewinn messen.

Die Veranstaltung

Jab Rezab in HamburgDen Auftakt machte Jan Rezab, der Gründer der tschechischen Zahlenschmiede. Jan zeigte auf, was ein Drittanbieter mit den öffentlichen Zahlenmaterial, dass von Facebook und anderen sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellt wird. Das Geschäftsmodell an sich interessant, allerdings steht es auf tönernen Füßen. Was hindert die sozialen Netzwerke daran, nicht selber Statistiken aus ihren eigenen Material zu erstellen? Trotzdem interessant, was alles gemessen und erhoben wird. So kann man ermitteln, wann der beste Zeitpunkt für einen Post ist und wie sich das Gesamtumfeld entwickelt. Speaker SocialBakersDanach folgten drei Vorträge von SocialBakers Nutzern. Allerdings waren die Vorträge auf einem hohen Abstraktionslevel. Da fast ausschließlich Experten aus dem Social Media Umfeld anwesend waren, hätten hier gern mehr Details publiziert werden dürfen. Am spannendsten fand ich den Vortrag der Dame von bonprix, da diese sich nicht scheute, mal konkrete Umsatzzahlen darzustellen. Dafür von mir große Anerkennung. Die Zahlen machten eins deutlich: Social Media mag die Zukunft sein, es ist nicht die Facebook Sat1 Pro7Gegenwart. Zur allgemeinen Aufheiterung kam auch ein Vortrag von der Pro7Sat1 Media AG. Hier wurde auch deutlich gemacht, wo das Niveau langsam hindriftet. Na ja, wem es gefällt.

Extro

Eins wird deutlich: Social Media wird erwachsen. Tools wie von Socialbakers werden imemr wichtiger werden: So ist das Messen der eigenen Aktivitäten ein Muss für jeden Social Media Verantwortlichen. Aber auch das Messen des Umfeldes wird immer wichtiger: So können Korrelationen zum Kontext der Marke hergestellt werden. So hat der Erfolg oder Misserfolg eines Posts viele Parameter (Mitbewerber, Uhrzeit, etc.) und diese kann man mit Hilfe solcher Tools besser auseinander dividieren.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoMich hatte in einem anderen Zusammenhang interessiert, wie viele Mitglieder LinkedIn in welchem Land hat. Da das Erstellen der Statistik bereits einige Zeit in Anspruch genommen hat, dachte ich mir, dass vielleicht auch andere Interesse daran haben könnte.

Die Zahlen

Ich habe in der Grafik nur Länder aufgeführt ab 1,5 Millionen LinkedIn Mitglieder. Alles andere war kaum noch lesbar. Wer trotzdem ein brennendes Interesse hat, ist die Liste der Top 88. Die restlichen werden nicht ausgewiesen, sind in Summe aber auch über 3 Millionen. Aufgeteilt habe ich die Zahlen in zwei Grafiken: Verteilung nach Kontinente und Verteilung der 20 meistvertretenen Länder:

LinkedIn Continents 2013

Und hier die Top 20 an LinkedIn Ländern:

LinkedIn Worldwide 2013

Wer also nach Tobago oder Tunesien recherchiert, hier die Quelldaten:

United States 76550937
India 19136962
United Kingdom 11504442
Brazil 11497030
Canada 7062084
France 4861901
Italy 4574182
Spain 4236960
Australia 4012284
Netherlands 3924934
Mexico 3806971
China 2949680
Argentina 2692346
South Africa 2295794
Colombia 2136943
Germany 2126406
Turkey 1963878
Indonesia 1816794
Chile 1711757
Pakistan 1550039
Philippines 1520690
Belgium 1407542
Peru 1346529
United Arab Emirates 1262376
Sweden 1242407
Russia 1206832
Portugal 1157220
Malaysia 1135506
Denmark 1079397
Venezuela 987354
Singapore 974304
Nigeria 956474
Romania 902312
Saudi Arabia 891233
Ireland 844332
Switzerland 842776
Egypt 792296
Israel 783205
Poland 776236
Japan 773913
New Zealand 755620
Norway 732195
Hong Kong 615030
Kenya 566569
Iran 557348
Morocco 555275
Greece 553300
Ecuador 531026
Thailand 519886
Tunisia 510962
South Korea 506396
Ukraine 503177
Vietnam 482272
Algeria 461814
Bangladesh 451135
Finland 437618
Taiwan 408158
Czech Republic 367610
Ghana 331255
Sri Lanka 308057
Hungary 291129
Austria 287807
Costa Rica 282735
Puerto Rico 255450
Bulgaria 253901
Uruguay 253789
Dominican Republic 245639
Qatar 236404
Jordan 230272
Lebanon 229542
Serbia 225414
Guatemala 224186
Croatia 222151
Kuwait 209393
Uganda 191644
Panama 186928
Bolivia 175026
Tanzania 168484
Zimbabwe 155681
Nepal 153487
Slovakia 149994
Oman 144949
Trinidad and Tobago 140700
Cameroon 140600
Lithuania 126351
Bahrain 115726
Anktarktis 3383
Rest 36338402

Viel Spaß damit!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Auch wenn man Zahlen immer mit Vorsicht zu genießen sind, wollte ich mal wissen, wie die sozialen Netzwerke für Stellenanzeigen von Unternehmen angenommen werden. Während die Online Stellenbörsen wie Monster den Zenit überschritten haben dürften, kommen gerade LinkedIn, Xing und Facebook in Mode. Wie sieht es aus?

Vorgehensweise

Fast alle Anbieter haben die Möglichkeit, der erweiterten Suche. Über diese werden die Stellenanzeigen ausgewiesen:

Identifikation Stellenanzeigen
Bei BranchOut und der Facebook App musste über die Stichwörter gesucht werden. Diese Vorgehensweise ist nur ein Annäherungswert, da zum Beispiel ein “Vertriebsleiter Deutschland”, der in den Niederlanden tätig ist, mit ausgewiesen wird. Die Zahlen müssen daher im Zweifel nach unten korrigiert werden.

Die Zahlen

Ich habe die Zahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgewertet:

Stellenanzeigen DACH

Auch wenn ich sehr LinkedIn affin bin, hat mich das Ergebnis überrascht. Damit ist LinkedIn von den vier betrachteten Anbietern führend und liegt fast 50% vor dem deutschen Pendanten Xing. In Summe sehen die Stellenanzeigen für die vier sozialen Netzwerke wie folgt aus:

Stellenanzeigen DACH Summe
Die Zahlen zeigen auch: Die Facebook Jobbörse kommt, wenn auch sehr langsam.

Extro

Thomas Vollmöller zeigte sich in Interviews unzufrieden. Das beim blauen Erzrivalen mittlerweile mehr Stellenanzeigen geschaltet werden, könnte drei Gründe haben:

  1. Xing ist zu teuer: 470 € mit Umsatzsteuer und das bei einem eher geringeren Leistungsumfang als die Kontrahenten ist viel Geld.
  2. Stellenanzeigen werden eher von Konzernen geschaltet: Und diese sind bei LinkedIn besser vertreten. So hat Daimler bei Xing 4 Stellenanzeigen, bei LinkedIn mehrere hundert. Bei SAP steht es 0 Anzeigen (Xing) zu 57 (LinkedIn). Robert Bosch hat 79 Stellenanzeigen für Berufseinsteiger.
  3. Zahlen sind falsch: Nicht außer acht zu lassen ist die Möglichkeit, dass Zahlen einfach nicht stimmen. Bei den Unternehmensprofilen der Fa. Siemens konnte man horrende Abweichungen in der Anzahl der Mitarbeiter beobachten. Wer Zahlen ausweist, wird auch daran gemessen.

Wenn die Zahlen allerdings stimmen, dann hat Herr Vollmöller viel zu tun. Die Anzahl der Stellenanzeigen haben Signalwirkung für die Nutzung eines Businessnetzwerkes.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Heute bin ich an einem Tag über zwei Artikel gestoßen. Der eine Artikel beschreibt die aktuellen Mitgliederzahlen als Bullshit, der andere untersucht einen Einbruch der Instagram Zahlen im Dezember.

Zu den aktuellen Zahlen

Instagram und der Nutzereinbruch

Ein Artikel auf t3n machte heute die Runde: Im Dezember sind die Nutzerzahlen auf Instagram erst dramatisch eingebrochen und konnten sich nicht mehr erholen. Eine Statistik von AppStats zeigte dieses deutlich. Ich selber vertraue Alexa: Auch wenn Alexa die Page und nicht die App misst, so unterstelle ich mal, dass Nutzer global und nicht nur auf einem Medium davonlaufen. Die Gegenüberstellung sieht dann so aus:

InstagramHier kommen zwei Probleme zusammen:

  1. Instagram wird über mehrere Kanäle (Facebook, Page & Mobile) genutzt. Man kann diese Zahlen schlecht aggregieren.
  2. AppStats ist ein Drittanbieter. Genau wie Alexa, Zoomsphere oder Google kann man den Wahrheitsgehalt nur vermuten.

LinkedIn und die Nutzerzahlen

Anders sieht es bei dem Artikel von Liz Gannes aus. Diese kritisiert die unterschiedlichen Metriken. Die einen messen Unique Visitors (Google, Alexa), der nächste aktive Nutzer (facebook), die anderen wieder angemeldete Nutzer (LinkedIn, Xing). Sie vertritt die (durchaus korrekte) Meinung, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht.

Die Messung der angemeldeten Nutzer bei den Businessnetzwerken hat aber durchaus ihre Existenzberechtigung: So ist man in einem Businessnetzwerk nicht nur zum Spaß, sondern will sich beruflich austauschen. Und dieses geht halt nicht immer täglich, eine gewisse Langeweile ist also systemimmanent.

Das die Unternehmen unterschiedlich messen, hat wirtschaftliche Gründe: Während ein Nutzer auf Xing oder LinkedIn seinen Wert durch ein qualitativ hochwertiges Profil hat (da diese durch Recruiter und so gefunden werden), ist diese bei Facebook egal. Hier interessiert nur Traffic, da nur dieser Umsatz generiert.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Daher stehen wir vor der Problematik: Was nun?

Eigene Statistiken vs. Drittanbieter

Die Anbieter der sozialen Netzwerke bieten oft eigene Zahlen an. Voran Facebook und LinkedIn, die mit ihren AdPlannern Zugriff auf hauseigene Statistiken gewähren. Auch andere Mittel (wie Anzahl der Follower und Mitarbeiter auf Unternehmensprofilen) bieten sich an. Wenn alles nichts hilft (und keine aktuellen Pressemitteilungen vorliegen), kann man auch bei manchen Drittanbietern schauen. ich persönlich mag Alexa. Nicht nur zu einem großen Teil kostenfrei, auch scheinen die Zahlen sehr gut zu passen (zumindest nach meinem eigenen Blog zu urteilen: Hier habe ich Abweichungen in Höhe von 5 – 10%, was ich für erstaunlich gut halte).

Aber auch die Drittanbieter haben hin- und wieder Macken:

Facebook ZahlenSo zeigt Zoomsphere zum Beispiel Schwankungen bei Facebook, die am Tag mal 50 Millionen Nutzer darstellen. Noch schlimmer SocialBakers: Diese zeigen teilweise Statistiken aus 2010 an (!). Ich hatte mal nachgefragt, wie das kommt und tatsächlich kam eine Antwort: “Oups, gar nicht gesehen” …. geändert wurden die falschen Zahlen aber nicht.

Aber auch die die Zahlen der sozialen Netzwerke an sich hapern hin- und wieder. Drei Beispiele:

  1. DBSAGSo findet man immer wieder Unternehmensprofile bei Xing, denen man nicht folgen kann, aber Follower haben. Wahrscheinlich wurden die Mitarbeiter automatisch zu Followern gemacht, ergibt aber kaum Sinn, wenn ein Profil nicht gepflegt wird. Bei denen, wo ich dass das letzte mal geblogt habe, wurde das nun korrigiert, es gibt aber immer noch welche, aktuell zum Beispiel Deutsche Börse Systems AG
  2. SiemensEin anderes Beispiel, auch aus den Bereich Unternehmensprofile bei Xing: Im Zeitablauf hatte die Firma Siemens: Diese hatten Ende 2010 über 21.00 0 Mitarbeiter, ein Jahr später 15.000, im Februar nur noch 8.000 um dann im August wieder den Wert aus 2010 anzunehmen. Diese Schwankungen werfen doch ein paar Fragen bezüglich der Messungen und der Metrik auf.
  3. Beispiel aus LinkedIn: Hier wird der AdPlanenr (gerade bei Millionenereignissen) öfter mal “zurückgesetzt”. So war die 100 Millionen Marke gerade zum Zeitpunkt von Fukushima erreicht. Da dieser zeitpunkt ungünstig war, zeigte der AdPlanner über Wochen die gleichen, alten Werte an.

Um das Ganze noch etwas zu verkomplizieren, kommunizieren manche Unternehmen die Neuanmeldungen (Xing), während andere den Nettozuwachs (LinkedIn) zu veröffentlichen.

Die Krux mit den medialen Wegen

Eine weitere Schwierigkeit besteht in den medialen Wegen: Sind die einen als Apps über Facebook aufrufbar, so arbeiten die anderen über die Page und bieten eigen iPhone / Android Apps an zur mobilen Nutzung. Es gibt aber kaum bis gar keine Anbieter die dieses aggregieren und so kann man diese Zahlen schlecht bis gar nicht vergleichen oder vermischen. So kann man die Facebook App Identified mit Silp vergleichen, aber nicht mit BranchOut, da diese über Facebook nur noch die Authorisierung machen. Und wie vergleicht man die Nutzung einer Facebook App mit den Zugriffen auf LinkedIn oder Xing?

Was fehlt: Der Standard

Im Moment buhlen Anbieter mit Zahlen. Gerade bei Neuaufsteigern ist eine schlechte Vergleichbarkeit sogar gewünscht, diese nutzt nur den Anbieter im oberen Segment. Als erstes müsste definiert werden, was ein Nutzer ist: Einer mit angemeldeten Profil oder jemand, der die Seite aufruft. Während der Meter in Paris in Platin liegt, kocht im Social Media Umfeld jeder sein eigenes Süppchen. Auch fehlt eine Überleitung: Ist ein Nutzer einer App gleichbedeutend mit einem Seitenaufruf über das Internet? Hier muss sich erts noch ein Standard etablieren. Nach Austausch des DoubleClick AdPlanners durch das GDN wird so eine  Standardisierung wohl auch nicht von Google kommen.

Extro

Ich selber zeige trotz aller Für und Wieder gern Zahlen auf und vergleiche diese, auch wenn es schwer fällt. Hin- und wieder braucht man trotz aller Unzulänglichkeiten ein paar Beispiele. Und auch wenn man Zahlen nicht immer trauen kann, so bieten sie zumindest Trendangaben und können für Vergleiche herangezogen werden. Eine gesunde Portion Skepsis sollte aber immer dabei sein.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoLeute, Personen, Skills, Mitarbeiter werden zunehmend über LinkedIn gesucht. Über drei Millionen im deutschen Sprachraum sind dort mit einem eigenen Profil vertreten. Wie fällt man darunter auf? Was viele nicht wissen: Durch die richtigen Stellschrauben kann man in der Suche nach oben rutschen. Was für Angestellte ganz nett ist, kann für Freiberufler oder Selbstständige von existenzieller Bedeutung sein. Mit wenigen Minuten Zeiteinsatz kann man viel erreichen. Wenn man über einen Namen (wie Stephan Koß) gesucht wird, ist das egal, bei Suchen für zentrale Themen hingegen (wie bei mir: Projektmanagement) ist eine hohe Platzierung in den Suchergebnissen hingegen Gold wert.

Die Suche bei LinkedIn

Um zu verstehen, wie die Suche funktioniert, muss man wissen, dass LinkedIn mehrere Ausgabewege für eine Suche kennt:

Suchkriterien

Suchkriterien

Die Suche nach Beziehung oder Kontakte sind recht digital. Interessant wird es bei “Relevanz”: Hier ermittelt LinkedIn in einem Scoringprozess, an welcher Stelle man angezeigt wird. Daher macht es Sinn, sein Profil zu pflegen (macht ohnehin immer Sinn) und zu optimieren, so dass sie schnell gefunden werden.

Worauf muss ich achten?

Die Suche bei LinkedIn funktioniert über verschiedene Parameter. Der exakte Algorithmus ist mir auch nicht bekannt. Einige Faktoren kann man in der positiven Wirkung dennoch beschreiben. Die wichtigsten habe ich aufgeführt:

Vollständigkeit

Sorgen Sie dafür, dass Ihr LinkedIn Profil vollständig ausgefüllt ist. Den derzeitigen Stand können Sie jederzeit über ihr Profil einsehen:

LEO Vollständig

Wenn Sie noch nicht 100% erreicht haben, achten Sie auf folgende Kriterien, die in die Berechnung mit einfließen

  • Branche und Postleitzahl
  • Eine gegenwärtige Position einschließlich Beschreibung
  • Zwei weitere Positionen
  • Ausbildung
  • Mindestens 5 Kenntnisse/Fähigkeiten
  • Profilfoto
  • Mindestens 50 Kontakte
  • Eine Zusammenfassung

Profil Slogan

Eigentlich gehört der Profil Slogan mit zum vollständigen Profil. Allerdings wirken Begriffe im Profil Slogan überproportional auf die Suche. Nutzen Sie den Slogan deswegen für zentrale Kriterien, nach der sie gefunden werden möchten.

LEO Profilslogan

LEO Profilslogan

Den Slogan können Sie bei mehrsprachigen Profilen auch mehrfach nutzen (in einer anderen Sprache halt). Wenn es geht, immer Profile in einer anderen Sprache anlegen. Dieses erhöht die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden.

Netzwerk

Das Netzwerk fließt auch in die Berechnung mit ein. Hierbei sollten Sie auf 50 Kontakte kommen. Die Anzahl ist gekappt, über 500 Kontakte werden immer gleich gewichtet (also egal ob 501 oder 12.501).

Empfehlungen

Einen weiteren Einfluss haben Empfehlungen. Lassen Sie sich empfehlen! Hierbei wird auch noch unterschieden, Empfehlungen von Kunden haben einen höheren Rang als Empfehlungen von Kollegen oder Vorgesetzten.

Status Updates

Ein weiterer Punkt ist die Nutzung von Status Updates. Diese fließen auch mit ein. Sie brauchen es aber nicht übertreiben, mehr als einmal die Woche scheint sich nicht zusätzlich positiv auszuwirken.

Extro

Wenn man sich die Merkmale anschaut, so kann man mit wenig Zeitaufwand dafür Sorge tragen, dass man in der Suche zu zentralen Begriffen weit oben landet. Noch hat sich die Bekanntheit der wichtigsten Faktoren noch nicht herumgesprochen – ein Umstand, den sie für ihre Zwecke nutzen können

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