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Eine langsam feste Kolumne ist bei mir der Vergleich von XING und LinkedIn anhand der Mitarbeiter der 30 größten Konzerne, der DAX Konzerne. Hier kann man auch den Fokus der Netzwerke schnell erkennen. Im Herbst letzten Jahres habe ich den entsprechenden Artikel in der Huffington Post publiziert. Leider werden die Bilder dort heruntergebrochen und man konnte dort weniger erkennen, daher wieder im althergebrachten Format hier auf meinem Blog.

Der Vergleich

Die Vorgehensweise ist den meisten Lesern bekannt: Ich ziehe von den 30 DAX Konzernen die Unternehmensprofile auf LinkedIn und XING zu Rate und vergleiche die Mitarbeiter und Followerzahlen. Für diejenigen, die es noch nicht kennen, die LinkedIn und XING Profile von SAP in einer Gegenüberstellung:

Herleitung der Zahlen XING und LinkedIn  2014

Mitarbeiterprofile bei LinkedIn und XING

Zuerst die Zahlen zu Mitarbeitern. Die Entwicklung hat etwas nachgelassen, aber wir haben ja auch Beginn 2014. Hier die Summenwerte: Alle Mitarbeiter aller 30 DAX Konzerne aggregiert und in der Entwicklung 2010 bis 2014:

Anzahl MA DAX Konzerne auf XING und LinkedIn Entwicklung 2010 bis 2014
In der Übersicht aller 30 Konzerne sieht es wie folgt aus:

Anzahl MA DAX Konzerne auf XING und LinkedIn im Vergleich 2014
Im Detail vielleicht nur für wenige interessant. Um einen besseren Überblick zu erhalten, die jeweiligen 5 Konzerne bei XING und LinkedIn mit den meisten Mitarbeitern auf der jeweiligen Plattform.

Meisten MA von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2014

Follower bei LinkedIn und XING

Bei Followern ist der Unterschied noch erheblicher: Es gibt drei Konzerne, die auf LinkedIn mehr Follower haben, als alle 30 DAX Konzerne auf XING zusammen. Zuerst die Entwicklung:

Anzahl Follower DAX Konzerne auf XING und LinkedIn Entwicklung 2010 bis 2014Auch hier wieder die Übersicht aller Konzerne:

Anzahl Follower DAX Konzerne auf XING und LinkedIn im Vergleich 2014Und der Übersichtlichkeit die 5 Konzerne mit den jeweils meisten Followern auf XING und LinkedIn:

Meisten Follower von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2014Interessant hierbei Siemens, die jetzt fast die halbe Million an Followern voll haben. Auf XING haben von den 30 DAX Konzernen nur 2 mehr Follower als auf LinkedIn: Deutsche Post und Deutsche Telekom.

Extro

Die Ergebnisse sind nicht überraschend, sondern spiegelt nur den Trend wieder, der sich schon 2010 abzeichnete. Interessant ist das Thema eher durch meine Penetranz, die den Zeitablauf deutlich macht. Bei Mitarbeitern der Konzerne driftet es langsam weiter, als Marketing- und Distributionskanal scheint LinkedIn erheblich zu wachsen: +600.000 Follower in unter vier Monaten ist schon ein deutliches Wachstum.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo WordPress AnwendungVor knapp zwei Jahren hat WordPress seine WordAds eingeführt. Dieses Programm wurde als Alternative zum Google Adsense Programm gefeiert. Darüber habe ich ja schon berichtet, da ich meinen Blog selber auf WordPress hoste. Wichtig: Der Artikel ist nur für Leute interessant, die auch direkt bei WordPress hosten, nicht für alle die WordPress als Software einsetzen.

Jetzt wurde WordPress Ads (die kleinen Werbungen) erweitert mit “additional Ads”: Das bedeutet, zur kleinen Anzeige wurden optional eine Headerwerbung und ein Skyscraper hinzugefügt.

So sieht es aus

Aber lange Rede, kurzer bis wenig Sinn: Das beste Bild erhaltet Ihr, wenn Ihr seht, wie es aussieht (okay, da Ihr gerade den Blog liest, seht Ihr es sowieso):

Ads WordPress (additional)
Dabei wird auch Retargeting verwendet: Also Werbung von (bei mir) Herrenausstatter oder Amazon mit entsprechend aktuell angeschauten Büchern wird angezeigt.

So aktiviert man es

Für alle, die auf WordPress hosten, können die “WordAds” aktivieren. Allerdings muss man durch einen Review: Nicht jeder Blog wird für die WordAds zugelassen. So weit mir bekannt ist, werden die Qualität des Blogs manuell und die Reichweite für eine Zulassung herangezogen. An sich eine schöne Idee, da irgendwelche Contentaggregatoren (Fällt Euch eigentlich die Wortnähe zu Aggressor auf?) damit außen vor bleiben: Höhere Qualität bedeutet theoretisch auch bessere Preise. Sind WordAds aktiviert, so ist per Default nur eine kleine Werbefläche aktiv. Die zusätzliche kann man nun über die Einstellungen aktivieren:

Ads WordPress additional Ads aktivieren

Und was verdient man da?

Jetzt kommen wir zum traurigen Kapitel des hauseigenen WordAds Programm: Die Einnahmen. Sind diese in den USA wohl nicht ganz schlecht, so sieht das außerhalb der USA sehr traurig aus. Hier mal meine theoretischen Einnahmen für ein ganzes Jahr (und das bei 1.000 Besuchern am Tag und einem durchaus netten Alexa Ranking. WordAds rechnet hier wohl anders oder versorgt nicht alle mit Werbung):

Incoming Earnings WordPress

Extro

Ich verfolge es weiter und hoffe,  dass es jetzt besser wird. Gerade die geretargeten Werbungen sollten ja eigentlich lukrativer sein. So oder so, zum reichwerden in 100 Tagen taugt es nichts. Zum “Mitnehmen”, wenn man eh bloggt, schon eher.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoLinkedIn überarbeitet nach und nach seine Funktionen und hält mich bei Atem. Nachdem schon die Funktionen der Profilansichten und die Kontaktverwaltung einem Facelift unterzogen worden sind, bekommen nun die Unternehmensprofile eine neue Funktion: Die Fokusseiten. Und die haben es in sich.

Was sind LinkedIn Fokusseiten

Bis jetzt hatte LinkedIn für jedes Unternehmen nur ein Unternehmensprofil zu bieten. Hier ergab sich für viele Unternehmen das Problem, das eigenständige Marken nicht gut dargestellt werden konnten. So kennen den Begriff Tesa 98% aller Deutschen und schlägt damit in der Bekanntheit den Mutterkonzern Beiersdorf um Längen.

Auf Facebook oder Google+ kein Problem: Fanseiten für Beiersdorf (als zum Beispiel Karriereseite) und für Tesa getrennt für alle, die sich für Klebestreifen interessieren. So etwas ging bis jetzt bei LinkedIn nicht. Dieses ändert sich nun mit den Fokusseiten: Hier können bis zu zehn Seiten angelegt werden, die irgendetwas mit dem Unternehmen zu tun haben (zum Beispiel für Produkte, wie eben Tesa). Die Fokusseiten sind dem Unternehmensprofil zugeordnet, sind aber in der Außendarstellung eigenständig (können Status Updates publizieren, man kann ihnen folgen etc.)

Fokusseite LinkedIn

Wie richte ich sie ein

Die Einrichtung geht ganz einfach. Man kennt es ja bereits von den Produktseiten. Auch multilingual ist vom Start weg möglich. Im Detail:

Fokusseite vom LinkedIn Unternehmensprofil aus anlegenMan startet vom Unternehmensprofil aus. Dort kann man über den Bearbeiten Button rechts (man muss also Administrator des Unternehmensprofils sein) im letzten Menüpunkt aus beginnen.

LinkedIn Fokusseite Administration
Der Reihe nach:

  1. Ein großes Titelbild (974 x 330 Pixel, maximal 2 MB) ist ein Muss. Das hochgeladene Foto kann ruhig größer sein, es muss dann ein Ausschnitt definiert werden. LinkedIn speichert das Originalbild, man kann den Ausschnitt im Nachhinein verändern.
  2. Hier stellen Sie die Sprache ein. Sie können mehrere verwenden (Multilingual)
  3. Am Rand wird die Ziel URL gespeichert und ob die Fokusseite auf dem eigentlichen Unternehmensprofil angezeigt werden soll definiert.
  4. Die Überschrift der Fokusseite
  5. Der Text. Allerdings fällt der mit 200 Zeichen arg knapp aus.
  6. Sie können die Standardsprache frei definieren
  7. Ein Administrator muss die Seite auch haben (Per Start steht dort der Anlegende darin)
  8. Das Standardlogo, was in der Suche angezeigt wird (100 x 60 Pixel, auch 2 MB)
  9. Das kleinere Logo (50 x 50 Pixel, auch 2 MB), was in der Timeline bei Status Updates Verwendung findet.

Ist die Fokusseite erst mal angelegt, funktioniert sie wie ein Unternehmensprofil: Man kann Status Updates veröffentlichen (auch mit Anhängen) und bekommt dieselben Statistiken, sowohl für die Seite, als auch für die Updates. In der Suche findet man die Fokusseite wie ein eigenständiges Unternehmensprofil:

Fokusseite wird bei der Suche in LinkedIn wie ein Firmenprofil angezeigt

Extro

Das Feature kommt den Marketingorientierten entgegen: Die Recruiter begrüßen ein aggregiertes Unternehmensprofil, die Produktmanager werden es lieben: Als Verantwortlicher zum Beispiel wie oben von Tesa ist mir ein Karriereprofil egal, ich will und muss das Produkt nach vorne bringen. Und das gelingt damit wesentlich besser.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaEin Tool, was ich immer wieder gerne nutze, ist Alexa. Alexa bietet einem komfortabel die Möglichkeit zu recherchieren, wo eine Webseite einzusortieren ist. Auch gibt es andere Einblicke, als man über Social Signals erhält. Ich möchte aber auch den Hauptvorteil nicht verschweigen: Alexa ist in dem Umfang, den ich benötige, weitestgehend kostenfrei. Im Gegensatz zu ComScore hat Alexa gerade im deutschsprachigen Raum einen nicht ganz so guten Ruf. Ich trauere auch noch etwas dem damaligen Google AdPlanner hinterher, der 2012 gegen den MediaPlanner ausgetauscht wurde.

Woher ich das habe

Nun stieß ich über So.Cl auf einen interessanten Artikel zum Thema Alexa. Alexa soll nämlich, wen man darüber berichtet und Keywords darüber streut, diese Webseiten bevorzugen. In dem Blog steht wörtlich:

I had noticed that if you are posting about alexa, your alexa rank will increase to a huge extend because they see their name while indexing your blog because your rank will increase depending on the quality of your post which you had written on your blog.

Andere Tipps, wie, dass man seine Seite verlinken und verlinken lassen soll und regelmäßig Inhalte zu  Werke bringt, halte ich für selbstverständlich. Da ich mein Verhalten nicht ändern wollte und werde, ist mein Selbstversuch “ceteris Paribus”.

Der Test

Dann versuchen wir doch es hier einmal, wie Ihr seht, schreibe ich nun über Alexa. Ich selber hatte bei Alexa bis jetzt einen Bestwert von um die 300.000, bin aber auf 490.000 abgefallen. Den Umstand hatte ich in meiner Schreibfaulheit gesehen. So schreibe ich heute direkt über Alexa und über die Ranks. In diesem Zusammenhang fand ich auch einen netten Artikel, wie man seinen WordPress Blog bei Alexa verifiziert. Das muss ich auch gleich mal ausprobieren.

Extro

Einen Artikel zum “alexaboosting” zu schreiben mag an sich einen gewissen, intellektuellen Wert haben. Den Wert an sich zu beeinflussen ist in etwa so sinnvoll, wie Facebook Fans zu kaufen: So ziemlich gar nicht. Von Interesse ist, wer den Blog liest (übrigens ganz lieben Dank an Dich, dass Du durchhältst) und darüber spricht. Schön würde ich es nicht finden, auch wenn Alexa als Institution nicht unbedingt mit dem ADAC vergleichbar wäre.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoSeit 2010 überarbeitet LinkedIn seine Oberfläche eher vorsichtig. Damals wurde die Timeline eingeführt, übrigens vor Facebook. Nun wird wieder einiges angepasst. Gerade wurden die Kontakte aufgehübscht, nun scheint im gleichem Atemzug auch die Darstellung von “Wer hat mein Profil angesehen” auf die Appoptik angepasst. Noch ist es nicht überall, und vor allem nur auf englisch verfügbar. Ein erster Blick darauf, wie die Umstellung aussieht.

So sieht es aus

Ein Bild sagt mehr, daher zuerst ein Screenshot:

Wer hat mein Profil gesehen LinkedIn
Bitte nicht wundern, dass nur Anonymus auf dem Bild zu sehen ist: Man kann jetzt unterscheiden, ob man entweder

  • Alle
  • Nur Personifizierte oder
  • Nur anonyme Profile

in seiner Ansicht zu sehen bekommt. Ich habe die Anonymen gewählt, um nicht verpixeln zu müssen.

Man kann die Ansicht auch von der Kachel- auf die Listenansicht umstellen:

Anzeige Kontakte umstellen LinkedIn Profilbesucher
Auf dem ersten Bild oben sind wie immer die Statistiken zu sehen. Bei den anonymen Besuchern kann man eine Suche direkt anklicken, die den Informationen entspricht, die preisgegeben werden (Wenn jemand der Firma X angeklickt hat, so kommt man direkt auf die Suche nach Personen der Firma X).

Nett ist die Animation der Detailauswertungen:

Wer hat mein Profil betrachtet GeographieWenn man einen der Punkte anklickt, so werden Diagramme aufbereitet, die die Besucher strukturiert. Bei den Kreisen kann man auf die Bereiche klicken, die dann noch das Detail weiter anzeigen. Die Ansichten sind möglich für Besucherherkunft, Länder oder auch Firmen.

Am interessantesten finde ich jedoch, woher meine Besucher kamen. Da kann man sich die Keywords anschauen, oder ob die Besucher von Google oder LinkedIn gekommen sind:

Wer hat mein Profil betrachtet Herkunft und SchlüsselwörterRechts sieht man den Mouse Fly Over, wenn man auf den Bereich Andere klickt.

Extro

Die neue Ansicht bietet eine neue Optik, die dem Gesamtlayout angepasst wurde. Besonders die Statistiken über die Herkunft finde ich wertvoll: Auf welche Schlüsselwörter reagieren die Besucher und wo kommen die her. Damit kann ich auch mein Profil optimieren: Wenn die Besucher nur aus Bereiche entstammen, die mich nicht weiter interessieren, besteht Handlungsbedarf.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch schuldig bleiben muss, ist, in wie weit sich Premium- und Basisaccount in Zukunft unterscheiden. Das werde ich nachliefern, wenn es im deutschsprachigen Raum ausgeliefert wurde.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDas Geschäftsnetzwerk schraubt auch 2014 an seiner Oberfläche. Vieles wird im Rahmen von Silent Relaunches veröffentlicht, also ohne große Begleitung seitens der offiziellen Kommunikation. So etwas ist ja bereits von verschiedenen Einführungen, so wie zum Beispiel bei den multilingualen Unternehmensprofilen. In dem Fall merkte ich quasi zufällig, dass das nun geht. Jetzt ist der Kontaktbereich weiter angepasst worden. Dieser wurde im Sommer des letztens Jahres vollständig erneuert, nun folgt eine Anpassung an den aktuellen Look. Wie sieht es aus? Ein Blick darauf.

So sieht es aus

Zuerst vorweg: Noch ist nicht jedem das neue Layout zugänglich und auch nicht auf Deutsch. Das führt hier und da zu Verwirrungen (so wunderte ich mich über englischsprachige Mails, die ich bei Updates erhielt). Ein genauer Zeitplan, wann die Neuerungen vollständig ausgerollt werden, liegt mir leider nicht vor. Aber zuerst der Anblick:

Neue Kontaktseite LinkedIn 2014
Neu sind vorrangig die Bilder oben, die wie Kacheln (oder halt neudeutsch wie “Apps”) wirken. Hier kann man gemäß Gesprächsanlass direkt in die Timeline des Probanden posten, oder wahlweise dezenter eine LinkedIn Nachricht senden.

Zu den Erläuterungen, die ich in die Grafik eingebettet habe:

  1. Als kleine Symbole kann man neue Kontakte einladen (Männchen mit dem Plus), oder auch zu den Einstellungen gelangen
  2. An den gekachelten Profilbildern kann man Kontakten direkt gemäß Anlass “gratulieren” (wobei ich zum Beispiel ein dreijähriges Betriebsjubiläum nicht als Anlass sehen würde).
  3. Ab hier sieht es bekannt aus. Allerdings ist die Standardeinstellung der Kontaktansicht nach dem letzten Kontakt, den man gehabt hat. Dieses kann man aber auch wieder in alphabetisch umstellen.
  4. Unter “More” findet sich die Einstellungen, einen Kontakt zu verstecken oder sogar zu löschen (Was nicht zwingend einfach zu finden ist)
  5. Unter “All Contacts” finden sich die Suchkriterien (wie zum Beispiel Geotargeting) oder die persönlich vergebenen Tags
  6. Unter Search befindet sich das altbekannte (Freitext-)Suchfeld

Kontakteinstellungen LinkedInDie Einstellungen haben sich nicht wesentlich verändert (Ich habe diese mal nur klein dargestellt, da sonst hier noch mehr gescrollt werden müsste. Vergrößerung ist hinterlegt).

Hier findet man die verschiedenen Möglichkeiten, seine Kontakte zu synchronisieren oder zu importieren.

Ganz wichtig, hier kann man auch seine Zeitzone einstellen, in der man sich befindet. Hier hätte man auch intuitiv gesucht…..

Kontakteingrenzung bei LinkedInWie oben bereits unter 5. beschrieben, hinter dem “All contacts” befindet sich die Schaltzentrale, seine Kontakte zu filtern. Hier finden sich die Möglichkeiten, zu filtern. Zusätzlich bietet LinkedIn die Möglichkeit, Duplikate zusammenzuführen. Dieses ist gerade für Deutsche interessant, die das alte Adressbuch verwendet haben: Gerade bei Umlauten und scharfen ß (so wie bei mir) kann es sein, dass der alte Adressbucheintrag nicht mit einer späteren Anmeldung des Mitgliedes gematcht wurde, wenn er eine andere Mailadresse verwendet hat.

Extro

Durch das überarbeitete Design stellt LinkedIn die Kommunikationsanlässe weiter in den Mittelpunkt. Ob das immer sein muss (Will und soll ich zum dreijährigen Firmenjubiläum gratulieren?).

Das allerdings die “Langeweile” in Businessnetzwerken wie auch durch die Influenzer durch anlassbezogene Hinweise angegangen wird, macht durchaus Sinn: Wenn man einen alten Kontakt reaktivieren will, können diese durchaus sinnvoll sein (“Wie, Du bist bei [Firma X] schon wieder drei Jahre?“)

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZum Jahresstart wünsche ich natürlich allen Lesern alles Gute und Liebe. Und mein erster Beitrag dieses Jahr beinhaltet wieder viele Zahlen. Auch wenn bei Nico Lumma Vergleich auf dem ersten Platz der Artikel sich befindet, die uninteressant sind, will ich den Jahreswechsel nutzen, um die aktuellen Entwicklungen bei LinkedIn in Grafiken zu gießen.

LinkedIn 2014 in …

Ich habe mehrere Grafiken: Die Entwicklung von LinkedIn im deutschsprachigen Gebiet, insgesamt DACH und getrennt nach Österreich, Schweiz und Deutschland (zu Schweiz hat ja Sam gerade was geschrieben). Auch wurde ich gerade von Christian Buggisch zitiert, der LinkedIn nicht isoliert betrachtet, sondern im gesamten Social Media Kontext betrachtet. Alle Zahlen sind auf den LinkedIn Seiten erhoben und stellen keine offiziellen Zahlen dar!

DACH

Vielleicht am interessantesten: Wie sieht es im DACH Raum insgesamt aus. In 2013 hatte im Spätsommer die vier Millionen erreicht, die fünf stehen wohl im März an.

Entwicklung LinkedIn Mitglieder DACH 2014

Im folgenden die drei Einzugsgebiete (Österreich, Schweiz und Deutschland) getrennt als einzelne Charts:

Deutschland

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Deutschland 2014

Schweiz

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Schweiz 2014

Österreich

Entwicklung LinkedIn Mitglieder Österreich 2014

Wachstum

Nun noch die prozentualen Steigerungen der Mitgliederzahlen im Ein- und Zweijahresrückblick. Galten noch am ehesten die Österreicher als Entwicklungsland im Bereich Social Media im Allgemeinen, wie bei LinkedIn im Besonderen, holen diese gerade prozentual mächtig auf.

Entwicklung Mitglieder im DACH 2011 bis 2013

Fast alle drei Länder kommen im Zweijahresrückblick auf eine Verdoppelung der LinkedIn Mitgliederzahlen. Das Wachstum war in den zwei Jahren in der Schweiz am geringsten. Dieser Umstand verwundert nicht, da die Schweizer bereits jetzt eine wesentlich höhere Marktakzeptanz von LinkedIn haben, als zum Beispiel Deutschland oder Österreich.

Im Einjahresrückblick haben allerdings die Österreicher die Nase vorn:

Entwicklung Mitglieder im DACH 2012 bis 2013

Es fiel bereits bei den Zeitbetrachtungen auf, dass die Kurven nach oben führen, also ein gesteigertes Wachstum vorliegt.

Extro

Ein Vergleich zu XING werde ich nachreichen, da die Hamburger traditionell Zahlen erst mit Verzögerung publizieren. Ich gebe Nico Lumma nur zum Teil Recht: Auch wenn die nackten Zahlen isoliert kaum weiterhelfen, so bieten sie doch die Möglichkeit der groben Orientierung. Das jedes Unternehmen nach seinen Bedürfnissen individuell nach ihrer Zielsetzung ihr Engagement überdenken sollte, oder besser muss, steht auf einen anderen Blatt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoDas letzte Facelift hatten die LinkedIn Gruppen 2011. Jetzt sind diese überarbeitet worden. Allerdings hat sich inhaltlich relativ wenig geändert, es ist eher eine Anpassung an die übliche, mittlerweile auch handyfreundlichere Gestaltung der LinkedIn Oberfläche, die seit Mitte 2012 in alle Bereiche eingeführt wird.

so sieht es aus

Als erstes fällt die Gruppenübersichtsseite auf. Waren vorher Listeneinträge, so sind die Gruppen nun blockweise in Dreieranordnung gelistet:

Gruppenübersicht neu
Rechts befindet sich der “Gruppe gründen” Knopf, ähnlich prominent, wie früher. Auch der Kopfbereich der Gruppe ist neu. So ist eine Titelzeile mit einer Grafik vorhanden:

Gruppenseite obenDurch das kleine “i” kommt man auf die Einstellungen. Zusätzlich sind hier die Einstellungen zu finden, die vorher in der Navigationsleiste der Gruppe unter mehr zu finden waren, das Gruppenprofil, die Gruppenregeln und die Gruppenstatistik (die übrigens nach wie vor öffentlich ist. Einfach die ID der Gruppe merken und man kann sich die Statistik einer beliebigen Gruppe anschauen). Vorher gab es außerdem eine kleine Box für die Auswahl des Managers. Diese sind jetzt als Art Slideshow bei der Titelgrafik mit eingebunden:

Managerauswahl
Der Bereich der Gruppenvorschläge ist dabei nach ganz unten gewandert.

was muss ich als Moderator beachten

Eigentlich “muss” ich als Moderator gar nichts tun. Ich kann höchstens, zum Beispiel eine Headergrafik einbinden. Dieses geht über die Gruppeneinstellungen:

Gruppenbild obenTipp: Denken Sie daran, nach dem Hochladen der Grafik nach unten zu scrollen und “Änderungen speichern” zu drücken. Ich selber habe das mehrfach vergessen. Die Grafik sollte im JPG Format sein und mindestens 646 x 200 Pixel haben (Größere kann man zuschneiden).

Die “Gruppenregeln” sind auch nicht mehr so prominent oben platziert wie vorher. Daher sollte der Moderator, wenn er eine “Begrüßungsmail” versendet, vielleicht darauf hinweisen. Für alle, die keine Begrüßungsmail eingerichtet haben, vielleicht eine Überlegung wert.

Etwas suchen musste ich bei dem Punkt “Beitrag verschieben”. War dieses vorher unter dem Beitrag direkt als Link verknüpft, so ist dieser Punkt unter einem Klappmenü nun verborgen:

Gruppe Beitrag verschieben

extro

Große Veränderungen gab es eigentlich nicht, es handelt sich bei der Überarbeitung eher um ein Facelift, die die Optik der Gruppen dem restlichen Layout näher bringen. Im Grunde sind die Gruppen die Alten geblieben, eine gute Möglichkeit, sich über ein Thema auszutauschen.Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Mein Blog unterstützt die SternenbrückeIn letzter Zeit wurde viel über Blogger Relations geschrieben: Wie baut man zu Bloggern eine Beziehung auf. Lesenswert hierzu war der Beitrag von Johannes Lenz in der Huffington Post. Und letztens fand ich über Silke (Danke dafür) zum Blog der Firma Bonprix. Hier wurde für jeden Blogger, der das rechts positionierte Bild in seinem Blog integriert, 50 € für einen guten Zweck ausgelobt. Dabei wurde offengelassen, was und wo man bloggt, man sollte nur die Grafik einbinden. Ich persönlich finde die Aktion sehr sympathisch und zeigt auch, dass die Firma einen Großteil der Blogger verstanden hat.

Der Blogger, das unbekannte Wesen

Mein Musterbeispiel für den Umgang mit Bloggern kam von einer Marketingagentur aus dem Rhein-Main- Gebiet und nach eigener Aussage im Umgang mit Social Media führend. Diese sandten mir eine Produktankündigung zu (Kosmetik, was so gar nicht zu meinem Blog passt) mit dem Hinweis, an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit darüber zu publizieren. Anbei eine ND Erklärung, die ich unterschrieben zurücksenden sollte.

In dem Beispiel konstituieren sich einige Vorurteile, die sich unter dem Begriff “Blogger” vereinen. Blogger sind meistens nicht Nerds im Keller oder vereinsamte Hausfrauen, sondern ganz häufig Akademiker mit eigenem Büro. Und diese bloggen nicht nur des Spaßes wegen, sondern um ihre eigene Marke zu positionieren. 50 € oder ein geschenkter Lautsprecherset für das iPhone sind da keine ausgiebigen Anreize, um einen Blogbeitrag zu positionieren.

Liebe Unternehmen, sucht die Beziehung zu Bloggern

Was die meisten Blogger jedoch meistens annehmen: Den Aufbau von Beziehungen. Wenn die Unternehmen bei den relevanten Bloggern das Gespräch suchen, werden diese auch oftmals Gehör finden. Wenn der Blogger aus dem Bereich des Unternehmens bloggt: Eine Betriebsführung ist hier eher ein Garant zur positiven Erwähnung als ein günstiges Goodie.

Extro

Diesen Beitrag habe ich geschrieben, weil ich die Vorgehensweise von Bonprix sehr sympathisch finde: Unaufgeregt die Aufforderung positionieren, nicht massiv alle Foren und Facebook mit dem Hinweis auf die vermeintlich völlig altruistisches Angebot hinzuweisen. Tatsächlich bekommt Bonprix durch die Aktion massiv Reichweite – aber auf eine Art, die mir bis dato unbekannt war. Neben mir gibt es schon etliche andere Blogs (Beispiel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7…), die sich an der Aktion beteiligen. Ich hoffe, dass noch mehr mitmachen, wer noch?
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


Leseempfehlung

Letztens wurde mir das “Buch” Der Social Media Manager von Vivian Pein geliefert. Zu diesem Buch gibt es auch einen entsprechenden Blog. Hier erst mal dank an den Postboten – etwas mehr Umfang, und es hätte durch eine Spedition überbracht werden müssen. 573 Seiten ist schon ein erheblicher Umfang. Auch seine ich nicht der Erste zu sein, der es gelesen hat, sondern auch Sebastian Voss. Auch Silke Loers stimmt in meinen Tenor mit ein.

Social Media ManagerAber ein Buch sollte nicht nach Seiten oder Gewicht, sondern nach Inhalten bewertet werden.

Hier überzeugt Vivian Pein dadurch, dass Sie sich (gemäß der Zielgruppe des Buches) nicht lange mit Geplänkel (“Was ist Facebook”) aufhält, sondern das Arbeitsgebiet eines Social Media Managers erst strukturiert und dann systematisch aufarbeitet.

Was gefällt, ist, dass viele praktische Beispiele einfließen, die man selber reproduzieren kann. Auch erscheint das Buch sehr vollständig und alle Aufgabengebiete werden abgearbeitet. Als Beispiel: Das Thema “Betriebsrat” wird tatsächlich angesprochen, ein Thema, was insbesondere die Freelancer und Freiberufler unter den Autoren entweder ignorieren oder einfach vergessen. Da aber im Bereich der Personendaten gearbeitet wird, sollte ein Personal- oder Betriebsrat immer mit eingebunden werden.

Auch werden pragmatische Lösungen aufgezeigt. Zum Beispiel im Bereich des Monitoring der Aktivitäten (und zwar aller) ist der gute, alte Google Alert eines der einfachsten Mittel, und durchaus das wichtigste Instrument. Hier vergräbt sich Vivian Pein nicht sofort in die High-End Lösungen, sondern erläutert auch einfache Strategien. Da Social Media Manager nicht immer über große Budgets verfügen, eine sinnvolle Vorgehensweise.

Trotz der Detaillösungen wird zu Beginn des Buches viel über Strategie referiert: Das kann ich nur gut heißen, da viele Unternehmungen ziellos, oftmals mit Insellösungen aus Recruiting, Marketing und PR arbeiten und so viel Potential verschenken. Eine unternehmensweite Strategie ist ein Muss. Dabei muss es sich nicht um meterweise, beraterkonforme Schrankware handeln, ein einheitlicher Auftritt sollte jedoch die Mindestzielsetzung sein.

Für mich schneidet das Thema LinkedIn leider zu wenig ab, allerdings bin ich hier wohl kein Maßstab (So steht im Buch, dass die Karriereseiten ab 10.000 $ beginnen, jedoch gibt es für mittelständische Betriebe auch Lösungen, die mit 5.000 € darunter liegen ).

Insgesamt ein Buch was für Social Media Manager einen guten Überblick bietet. Durch die detailtiefe können auch bereits gestandende und erfahrene Social Media Manager durchaus was lernen. Auf Grund der empirische Belege ist das Buch aber durchaus für den akademischen Konbtext (Diplomarbeiten etc.) auch geeignet. Der Preis von 29,90 € (Amazon) ist dabei mehr als gerechtfertigt. Ich würde hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen! Wer nicht auf meine Worte allein hören möchte, kann sich auch ein qualifiziertes Urteil von Vivian Pein auf der Seite des BVCM bilden.

Interesse geweckt? Hol Dir ein Buch!

Vivian PeinVivian Pein war so lieb, ein Exemplar Ihres empfehlenswerten Buches zur Verfügung zu stellen: Das bringe ich hiermit unter die Leute.

Ihr wollt es haben? Dann einfach meinen Artikel vertwittern, verliken, verfacebooken oder was weiß ich denn: Hauptsache, Ihr schreibt in den Kommentar, wo und unter welchen Namen Ihr es verlinkt habt.

In einer Woche (bis zum 06.12.2013) könnt Ihr Euch eintragen. Ihr habt mehre Profile? Jedes nimmt teil. Wenn mehr als ein Kommentar zu finden ist (und darum bitte ich!) entscheidet das Los über den Gewinner.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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