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Facebook LogoDas ein Facebook Phone kommen soll, ist schon lange im Gespräch. Nun wurde zu einem Event geladen und es wurde Facebook Home präsentiert. Hierbei handelt es sich nicht um eine eigene Entwicklung, sondern um ein “verbogenes” Android, dass Power Usern es ermöglichen soll, besser mit ihrem Netzwerk zu agieren. Ist die Strategie sinnvoll?

Was technisch falsch erscheint…..

Cover Feed Facebook Home

(c) Facebook 2013

Im Zentrum der Facebook Entwicklung ist der Cover Feed. Mit diesem wird die Interaktion mit seinem Facebook Netzwerk verbessert, Facebook ist zentraler Bestandteil des Handys. Dieser wandelt ein Android Handy in ein “Facebook” Handy. Es handelt sich also nicht um eine eigene, technische Entwicklung eines Betriebssystems, sondern ein bestehendes wird modifiziert (oder besser: Customized, um es englisch auszudrücken). Hierbei begibt sich Facebook in gewisse Risiken: Auch wenn man dem ersten Anschein Google durch die Nutzung seines Quellcodes ein Schnippchen geschlagen wird, so begibt man sich in eine starke Abhängigkeit: Man ist dem Suchmaschinenhersteller in gewisser Weise ausgeliefert, da man seine Weiterentwicklungen am Android System benötigen wird. Sich in Abhängigkeiten zu begeben, ist immer mit Risiken verbunden. So kann Google einzelne Bestandteile seines Betriebssystems so modifizieren, dass eine Nutzung durch Facebook Home nicht möglich wäre.

…kann trotzdem richtig sein

MA Facebook Google Microsoft Ende 2012Warum macht Facebook nicht sein eigenes Android? Die Antwort ergibt sich aus den Ressourcen, die Facebook zur Verfügung stehen. Vergleicht man die Mitarbeiter von Facebook mit Google und Microsoft, so sieht man, dass Facebook, trotz des gigantischen Marktwertes von 60 Milliarden Dollar eher ein mittelständisches Unternehmen ist. Android hat mittlerweile so viele Codezeile, wie Windows NT: Ein Betriebssystem mit wesentlich weniger Funktionen würden die Anwender wohl kaum akzeptieren. Von daher erscheint es sinnvoll, “nur” auf ein bestehendes aufzusetzen. Hinzu kommt: Wer ist die Zielgruppe? Hier kommen eher Power User in Frage, vor allem im Bereich der jungen Generation (deren Verdrängung schon seit 2007 beobachtet werden will)

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Eine Bewertung von der Sinnhaftigkeit von Facebook Home liegt mir fern: Dafür gibt es bessere Möglichkeiten. Dass sich Facebook nicht in den Hardwaremarkt direkt begibt, sondern Kooperationen sucht und auf bestehende Integrationen setzt, erscheint betriebswirtschaftlich sinnvoll.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Karrieretag_Soest_FH_SWF LogoHatte ich vor ein paar Tagen von der Sinnhaftigkeit von Offline Events geschrieben, habe ich heute eine Karrieremesse der FH Südwestfalen in Soest besuchen dürfen. Der Karrieretag an sich versteht sich als Marktplatz, wo sich Angebot und Nachfrage des Arbeitsmarktes aufeinandertreffen.

Karrieretag Soest

Bernd Schlömer Piratenpartei DeutschlandDer Karrieretag in Soest soll die Marktteilnehmer des Arbeitsmarktes zusammenbringen. Um das interessanter zu gestalten (ich wage mal zu behaupten, dass Soest nicht das Epizentrum des HR ist), haben sich die Veranstalter rund um Professor Spörer einiges einfallen lassen: Neben den klassischen Bedingungen (Parkplätze, Ausstellungsfläche etc.), wurde Ehrengäste eingeladen und mit einer Podiumsdiskussion gestartet. Neben ein paar Lokalpolitikern war einer der Diskutanten Bernd Schlömer von der Piratenpartei in Deutschland. Mit einem solchen Rahmen lässt sich gut werben und tatsächlich war der Audimax in Soest gut gefüllt. nach der Auftaktveranstaltung begann die Veranstaltung im klassischen Sinne.

Offline- und Onlinewelt verknüpfen

Auch Bernd Schlömer bestätigte: Auch in einer digitalen Welt mit sozialen Netzwerken ist die tatsächliche, echte Kommunikation ein Gut, dass vermittelt werden muss. Hierbei kann man die sozialen Netze gut für seine Sache einspannen: Ein eigener Twitter Account Soest karrieretag PRunterstütze den Karrieretag, gerade auf LinkedIn wurde für die Sache geworben: Findet man hier gut Recruiter und andere Zielgruppen. Hierbei wurde nicht nur stumpf gepostet, sondern mit eigenen Aktionen (wie mit einem QR Code) Neugierde erzeugt und Interesse bei potenziellen Teilnehmern geweckt. Hierbei fand ich die Aussage von Professor Spörer interessant:

Meine Studenten erreiche ich immer weniger über Facebook, eher über Tumblr

Eine Aussage, die sich mit anderen Berichten deckt. Dass die User auf Facebook immer älter werden, ging zwar aktuell wieder durch die Netze, ist aber schon eher seit 2010 bekannt.

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Das Zusammenbringen von jungen Menschen und Unternehmen in Form eines Karrieretages ist nicht neu. Durch die Nutzung von modernen Medien kann man den Einsatz in das 21. Jahrhundert gut transformieren. Unter den Talaren, der Muff von 1.000 Jahren, gilt nicht zwingend.

Der Focus im Recruiting sollte nach wie vor der Mensch sein. Neue Trends, wie das Mobile Recruiting verschlafen die deutschen Unternehmen gerade, aber, man muss auch nicht alles mitmachen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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branchout logo

branchout logo

Noch im Oktober 2011 stellte sich die Frage, wann Facebook im Recruiting mit einer eigenen Lösung landet. Es gab verschiedene Ansätze über Apps. Hierbei machte gerade vor einem Jahr BranchOut von sich reden, da es einen Sturm der Anmeldungen gab. Dieser Sturm um die Anmeldungen legte sich aber schnell. Im Herbst emanzipierte sich BranchOut von Facebook und degradierte das soziale Netzwerk zum Login Anbieter. Wie sieht es aktuell um das soziale Netzwerk von Rick Marini, der gerade in die Top Ten der Recruiting CEOs gewählt wurde,  aus?

Facebook Integration

Nachdem im April letzten Jahres die 25 Millionen Nutzer geknackt wurden, wurde aus der App ein soziales Netzwerk. Mitte November startete Facebook SocialJobs: Eine App als Suchmaschinenaggregator für verschiedene Online Stellenbörse, darunter auch BranchOut. Man konnte denken, dass damit Facebook ein größeres Interesse bei den Recruitern erzeugt.

Aber Deutschland (oder der deutschsprachige Markt) bleibt von der Entwicklung ausgeschlossen. BranchOut muss man über ComScore oder Alexa messen, da die App von Facebook nur noch die Authentifizierung vornimmt. Un da sieht es weniger schön für BranchOut aus. In Deutschland zum Beispiel hat BranchOut nach Alexa Ranking einen Platz von 111.048, was wesentlich schlechter als mein Blog ist. Hinzu kommt, dass bei den Entwicklungen weder eine deutschsprachige GUI abzusehen ist, noch dass Deutschland in die angebundene SocialJobs App richtig integriert wird (So ist “Germany” laut Facebook in West Virginia und “Deutschland” unbekannt).

SocialJobs zu Deutschland

Aktuelle Entwicklungen

Branchout colleaguesTrotzdem geht es technisch weiter. Gerade für Community Manager von großen Konzernen interessant: Man kann eine Art Gruppe gründen für alle, die mit derselben Domain angemeldet sind. Ein nützlicher Hinweis, gerade für Personen, die die Diskussionen über die eigene Unternehmung monitoren: Man bekommt in Zukunft immer eine Benachrichtigung, wenn jemand mit derselben Domain in der Mailadresse etwas postet.

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Der Ansatz von BranchOut gefiel mir ursprünglich. Aktuell fehlt aber die Berücksichtigung des deutschen Marktes. Die fehlende deutschsprachige Unterstützung wird viele abschrecken. Eine mangelhafte Integration in den Aggregator von Facebook macht die Anwendung schlicht unbrauchbar: Was nutzt eine Onlinestellenbörse, in der man nicht suchen kann? Da haben meines Erachtens andere Newcomer wie Silp oder Poachee bessere Chancen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Ich habe mich letztens schon zum Leistungsschutzrecht geäußert. Für Blogger, wie mir, wird die Zukunft einige Irritationen mit sich bringen. Ich selber habe jetzt einen Disclaimer gelauncht, aber: Was bringt dieser?

Die Entscheidung

Nun ist es doch durch den Bundesrat. Aus Sicht eines Journalisten empfehle ich den Blogbeitrag von Stefan Niggemeier. Interessant hierbei, wer von der SPD, die ja “eigentlich” dagegen waren, in der Abstimmung durch Nichtabgabe glänzten. Zum einen meine Vertreterin, Gabriele Lönskrug-Meyer, die in einer Mail an mich offen zugab, mit der Materie nicht vertraut zu sein. Sie lies mir ein PDF zukommen, in der stand:

Die Einführung eines eigenen Leistungsschutzrechts in der von der Bundesregierung diskutierten Form ist dazu aber nicht erforderlich. Denn freier Informationsfluss und die Funktionsfähigkeit von Suchmaschinen, Blogs und sozialen Netzwerken ermöglichen erst das Auffinden von Informationen im Internet.

Neben meiner Provinzvertreterin waren es aber auch Sigmar Gabriel, Wolfgang Thierse, Andrea Nahles oder Heidemarie Wieczorek-Zeul, die sich durch die nicht Abgabe dezent aus der Affäre zogen. Wahrscheinlich war die Angst doch zu groß, im Wahljahr einen Malus bei der Bildzeitung zu erleiden.

Irritationen inklusive

Der Gesetzestext ist leider nicht sehr durchdacht und lädt zum Missbrauch durch auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte ein:

„Der Hersteller eines Presseerzeugnisses (Presseverleger) hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte.“

Eine gute Einschätzung findet sich (mal wieder) von Thomas Schwenke. Einige Fragen drängen sich mir dabei auf:

Soziale Netze

Nicht nur für Blogger interessant: Wer ist in Zukunft verantwortlich, wenn ein Artikel von einem Verlag, dass das Lesitungsschutzrecht in Anspruch genommen wird, in einem sozialen Netzwerk wie LinkedIn oder Facebook gepostet wird? Hat der Presseverleger Social Bookmarks, sollte die Sache eindeutig sein, da er selber zum Teilen auffordert. Bietet er diese aber nicht an, wie sieht es dann aus?

Rückwirkend?

Wie sieht es eigentlich aus: Gilt das Leistungsschutzrecht rückwirkend? Nach der jetzigen Gesetzeslage würde ich vermuten: Ja. Also muss man seinen Blog durchwühlen, ob man in der Vergangenheit die Bildzeitung angerissen hat? In diesem Zusammenhang mein Beileid für den Bildblog.

Ausländische Medien

Die (zum Glück gutmütig beigelegten) Abmahnungen von Werken des Lego Künstlers Nathan Sawaya zeigen: Vorsicht an der Bahnsteigkante! Es kann passieren, dass Medien wie Techcrunch oder Mashable (die ich gern zitiere) ihre Rechte veräußern. Ein ausländischer Verleger bietet keine Sicherheit.

Zeitliche Befristungen

Auch bin ich mir nicht sicher, in wie weit die jetzt (wie auch von mir) abgegebenen Disclaimer ihre Wirksamkeit entfalten, wenn diese irgendwann zurückgezogen werden? Auch Verlage sind betriebswirtschaftlich getrieben und vielleicht wird das Leistungsschutzrecht noch der Refinanzierungsrenner, an denen mehr teilhaben möchten?

Anwälte lassen die Grenzen ausloten

Eines der Hauptprobleme liegt an der Ausgestaltung des Gesetzestextes. So ist die Begrifflichkeit der “gewerblichen Nutzung” nicht deklariert. Im Zweifel wird alles “gewerblich” sein, was auch nur die Andeutung einer Eigenwerbung enthält oder GoogleAds etc. Im Zweifel wird abgemahnt werden, die Gerichte können dann im Nachgang klären, ob es zulässig war.

Der Erfolg des Geschäftsmodells Abmahnung beruht ja auf der Risikofreiheit für die juristische Zunft: Für fehler- bis mangelhafte Abmahnungen hat ein Anwalt nur seine Zeit vergeudet. Aus dieser Logik heraus wird es schnell zu einer Welle kommen: Zu sehr ist die Thematik in den Medien gewesen, als dass es nicht als Zugpferd zur Einkommenssicherung diverser juristischer Vertreter dienen könnte.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Heute wollte ich mich noch mal zum Thema Leistungsschutzrecht zu Wort melden. Dass mir dieser in der jetzigen Form mir und anderen ein Dorn im Auge ist, konnten vielleicht einige meiner Stammleser zur Kenntnis nehmen. Wer nicht: Ich halte das Leistungsschutzrecht in der jetzigen, verabschiedeten Form für mindestens verbesserungswürdig (um nicht härtere Worte zu verwenden). Das Leistungsschutzrecht kommt gerade Presseverlagen zu Gute, was ich mit meinem Blog LinkedInsiders bestimmt nicht bin. Auch ist der Blog nicht gewerblich, ganz im Gegenteil, der Blog refinanziert sich durch die Dankestweets, Teilen und anderen Social Web konformen Aufmerksamkeiten.

Disclaimer, in eigener Sache #LSRfrei

Daher ganz konkret: Hiermit danke ich Rivva oder virato als Aggregatoren und auch Google (denen ich bereits nahezu 100.000 Aufrufe allein zu verdanken habe), bing oder Yahoo.

Ich erlaube und bestehe darauf, dass meine Artikel verlinkt werden. Anrisstexte sind dabei völlig in Ordnung, die Übernahme meiner Grafiken als Thumbnail ebenso.

Was ich ungern sehe, ist, wenn Texte 1:1 übernommen werden oder meine Grafiken und Rückfrage und ohne Verweis verarbeitet werden (Dank Google Bildersuche ist mir aufgefallen, dass das scheinbar gern getan wird). Aber: Rückfrage kostet nichts und ich habe bis jetzt niemanden die Genehmigung verweigert. Je nachdem, wie gewerblich die Verwertung ist, bestehe ich auf eine Verlinkung.

Auch wenn ich kein Presseverlag bin: Für obige Beispiele (Anrisse, Zitate, Thumbnails werde ich keine Rechnungen schreiben, keinen Anwalt bemühen oder Abmahnungen herbeiführen lassen. Auch werde ich meine Rechte nicht weiterveräußern oder, wenn doch, nur unter der gleichen Zusicherung, wie ich sie hier erkläre.

Zu Ihrem Schutz: Speichern Sie diesen Ausdruck, wenn Sie meinen Blog verwenden, was noch ungeklärt ist: Wie geht die Rechtssprechung damit um, wenn jemand die Erklärung zurückzieht (Allerdings: Ich sehe nicht ein, warum ich davon abweichen sollte).

Dieser Disclaimer wird in Palo Alto keine Begeisterungsstürme auslösen (viel schlimmer, es wird dort wahrscheinlich keiner merken), es soll ein Zeichen sein, ein Signal, dass ich als Blogger die Inanspruchnahme eines undurchdachten Gesetzestextes ablehne. Auch wenn sich die Welt wenig für LinkedInsiders interessiert, wenn viele dem Beispiel folgen (s. Mediainfo, wo eine gute Übersicht sich befindet).

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHeute hat LinkedIn auf seinem Blog die neue Suche vorgestellt. Diese wird scheinbar grundlegend überarbeitet. Im Netz sind schon mehrfach Gerüchte dazu aufgetaucht, basierend auf einen Video auf YouTube, dass die amerikanische LinkedIn Insiderin Viveka von Rosen. Leider waren die entscheidenden Screenshots im Video nicht zu sehen. Jetzt aber zu den Details.

die neue Suche – erste Bilder

Über den Blogbeitrag kann man auch eine Präsentation anschauen, wo man etwas mehr über die Suche erfährt:

Neue Suche LinkedIn einfache Suche 2013

(c) bei LinkedIn

Der Einstieg erfolgt über das Feld oben, wie es heute schon bekannt ist. Dieses Feld hat verschiedene Funktionen und man kann dort die Suche für Gruppen, Personen, Jobs oder Unternehmungen ansteuern. In unserem Fall ist die Suche für Personen interessant. Im zweiten Schritt kann man die Suchergebnisse verfeinern:

Neue Suche LinkedIn erweiterte Suche 2013

(c) by LinkedIn

Hier sieht man auch, welche Suchen zur Verfügung stehen. Alle Suchen mit dem “in” Badge sind Suchen für Premiumkunden. Die Logik erinnerst stark daran, dass die neue Suche mit der neuen Jobsuche korrespondieren und eine einheitlichen LinkedIn Standard folgen.

Für Basisnutzer sind das

  • Beziehung
  • Ort
  • Alte Unternehmung
  • Aktuelle Unternehmung
  • Branche
  • Schule (neu)
  • Profilsprache

Für Premiumkunden steht zusätzlich

  • Gruppen
  • Erfahrung
  • Funktion
  • Level
  • Interessiert an
  • Unternehmensgröße
  • Fortune (für Europa eh uninteressant)
  • Mitglied seit

zur Verfügung. Eine Eingrenzung auf das Netzwerk ist nicht ersichtlich, so kann man nach wie vor auf Personen filtern, die Kontakt 3. Grades und weiter sind.

extro

Solche Änderungen sind immer ein zweischneidiges Schwert. 2009 war es noch ruhig bei LinkedIn. Damals wurde die Suche auch geändert und in Zusammenhang mit diesem Release entfielen die statistischen Funktion für Blogger wie mir (vorher konnte man nach Deutschland suchen und sah “830.000″ Mitglieder –> So konnte man alle erdenklichen Sachen auswerten).

Auf der einen Seite wird es komfortabler, einen Schritt, den gerade LinkedIn dringend benötigt. Andererseits muss man im realen Betrieb erleben, ob es neue Betriebseinschränkungen im praktischen Alltag sich ergeben. Im Moment wirkt es aber nicht so, dass es zu einer Minimalsuche wie bei Xing mutiert.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDie Wahrnehmung über die Nutzung sozialer Netzwerke im Businesskontext ist unterschiedlich. So wird Facebook nur zu einem kleinen Anteil für Busisnesszwecke genutzt (B2C Marketing zähle ich mal nicht dazu), der Riesenmarktanteil im Bereich der sozialen Netzwerke führt aber dazu, dass es Logo Xingsoch mehr oder weniger auf den ersten Platz ist. Heute wollte ich mal mir die Verhältniszahlen für Europa näher anschauen: Wer nutzt am ehsten Businessnetzwerke? Hierzu fünfzehn europäische Länder im Vergleich: Wer ist im Verhältnis am meisten in Businessnetzwerken vertreten. Ein Vergleich.

der tweet

Ausgangslage war ein Tweet von Thomas Maniura, der über Twitter verlautbarte, dass die Schweiz weltweit Top in der Nutzung von Xing und LinkedIn wäre. Die Schweiz selber nutzt LinkedIn ungefähr Faktor zwei zu Xing.

TOP SchweizerDas wollte ich genauer wissen. (Update: Wie Herr Maniura betont, handelt es sich um ein Zitat von Robert Beer).

die zahlen

Ich habe mir die Mitgliederzahlen in Europa von LinkedIn angeschaut. Die nackten Zahlen an Nutzern sehen so aus:

Die Zahlen Business Netzwerke in EuropaBei Österreich, Schweiz und Deutschland habe ich die Xing Zahlen hinzugefügt. Da sich Xing auf den deutschsprachigen Raum konzentriert, braucht man (nachdem ausländische Töchter ad acta gelegt worden sind) nicht mehr anschauen. Was bedeuten diese Zahlen aber insgesamt:

Prozentuale Nutzung LinkedIn in Europa Frühjahr 2013Hier der prozentuale Anteil der Nutzer von LinkedIn im Verhältnis der Bevölkerung des Landes (Quelle der Bevölkerung hier). Nimmt man führ den DACH Raum Xing hinzu, ergibt sich folgendes Bild:

Prozentuale Nutzung Xing und LinkedIn in Europa Frühjahr 2013Tatsächlich verschiebt sich die Schweiz. Aber die TOP Nutzer sind Niederlande, Dänemark und England. Gerade die Nutzung in Dänemark finde ich erstaunlich: So sind über ein Fünftel der Bevölerung Mitglied bei LinkedIn. Die zahlen fand ich im ersten Moment unplausibel und habe sie noch mal gecheckt, aber sie stimmten.

Was für ein Potential die Businessnetzwerke noch haben, kann man erkennen, wenn man die Nutzer der Businessnetzwerke mit Facebooknutzern ins Verhältnis setzt:

Prozentuale Nutzung Businessnetzwerken im Vergleich zu Facebook

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Für Businessnetzwerke ist noch viel Spielraum, wie der damalige Xing Chef Groß-Selbeck bemerkte, noch Spielraum. Und auch die Vergleichszahlen mit anderen europäischen Ländern gibt diesem Recht. Da LinkedIn in 2013 scheinbar bereits schneller wächst in Deutschland als Xing, lässt aber meines Erachtens auf eine Konsolidierung im europäischen Raum schließen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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Heute Morgen sah ich eine Grafik von Stefan Keuchel, über die ich sehr schmunzeln musste. Es war eine grafische Darstellung, wem das neue Leistungsschutzrecht nutzt:

Wem Leistungsschutzrecht nütztHinweis: Die Idee ist nicht von mir, sondern adaptiert. Lieben Dank!

Wem nutz das neue LSR nutzt

Axel Springer Verlag LogoDie Sichtweise ist die, dass der Axel Springer Verlag sich eine neue Einnahmequelle erhofft. Aber ich denke, die Sichtweise sollte man (also gerade bei den Lobbykollegen) überdenken. Was wird denn passieren? Ich denke an das Beispiel Belgien, wo das schon durchexerziert wurde: Google (vor allem), aber auch Yahoo und bing werden die Verlage, die das Leistungsschutzrecht in Anspruch nehmen, aus den Suchindex schmeißen. Ich denke nicht, dass Google und Co freiwillig (s. GEMA) horrende Beträge überweisen wird.

Um das plastisch darzustellen: Die Stadt Hameln hat die Namensrechte an dem Begriff Hameln (Beispiel nur zufällig). Wenn nun die Stadt Hameln auf seine Namensrechte pocht und den Namen aus allen Verkehrsschildern, Routenplanern und Landkarten verbannt, was würde passieren? Nur noch Einheimische würden die Stadt überhaupt finden.

Wem nutz das neue wirklich LSR nutzt

Ich habe die Grafik mal erweitert: langfristig schaden sich die Verlage nur, wie die Beispiele Heise und Spiegel zeigen, die bereits auf die Inanspruchnahme verzichten. Wer ist also der “Gewinner”:

Leistungsschutzrecht nützt langfristigMeines Erachtens nur einem kleinen Klientel in Deutschland: Den Anwälten und abmahnenden Zunft. Diese sind ja gerade an schwammigen Gesetzeslagen interessiert, da man ja erst mal abmahnt – unabhängig ob es sinnvoll und justiziabel ist oder nicht. Man kann ja im Nachgang bei Gericht schauen, ob es passte.

Extro

Lustigerweise sind gerade Heise und Spiegel die wichtigsten Medien, die ich selber konsumiere. Es ist wie bei der GEMA: Hier werden auch alle geschadet, vor allem den Künstlern: Diese haben seit 6 Jahren keine Einnahmen mehr aus YouTube generiert. Mit dem Leistungsschutzrecht wird es ähnlich werden. Gerade kleine Zeitungen werden nur noch einen minimalen Stamm an Lesern haben und keine neuen zugeführt bekommen. Aber Abmahnungen, die werden kommen. Danke, deutsches Recht!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

….und keiner merkt es

Facebook LogoOkay, die Schlagzeile ist etwas hoch gegriffen. Trotz der Schwierigkeiten im Kontext der Messung von Zahlen beobachte ich ja verschiedene Dienste. Neben professionellen Diensten wie SocialBench oder Socialbakers gibt es auch noch den Dienst Alexa. Ich weiß, dieser ist in Punkto Genauigkeit nicht google-plus-logo-buttondie erste Wahl (wahrscheinlich auch nicht die Zweite), aber man bekommt Vergleichswerte über einen Zeitraum. Und der Dienst steht halt jedem zur Verfügung. Bei dem gestrigen Artikel über Domian, ist mir etwas aufgefallen, dass ich von allein gar nicht gemerkt hätte: Ich wollte ja nur zeigen, in wie weit Facebook Anteil am weltweiten Traffic hat und stellte fest, dass nach Pageviews Facebook Google überholt hat.

Die Zahlen

Während viele den Traffic von Pinterest verfolgen, habe ich mir aktuelle die Pageviews von Facebook und Google genauer angeschaut. Dabei ergaben sich im Dreimonatsvergleich folgende Werte:

Traffic Google FacebookAllerdings hat Google noch einen Trumpf im Ärmel: Das 2006 erworbene YouTube. Schaut man sich die Zahlen mit YouTube an, so ist das Verhältnis ein anderes:

Traffic Google Facebook YoutubeWas dabei interessant ist: Der Anteil von Google+ ist nach wie vor gering, auch wenn nach eigenen Bekunden über 500 Millionen Personen bei Google+ sein sollen. Ich selber bin ja seit Anfang an bei Google+ dabei, aber die hohen Nutzerzahl spiegeln nicht meine eigene Wahrnehmung wieder, die Alexa Zahlen da eher. Lustiges Detail am Rande: Im Zeitvergleich scheinen Facebook und Google Nutzung exakt antizyklisch zu sein:

Facebook Google Antizyklisch

So eine exakte Symmetrie lässt eher auf Messfehler, als auf Zufall hindeuten.

Strategie zählt

Bei Google+ habe ich eigentlich auf den Penetrationseffekt getippt. Das Wachstum von facebook scheint seit dem Börsengang eher dezenter zu verlaufen. Google und Facebook scheinen mittlerweile auf Augenhöhe zu sein. Was jetzt zählt, ist die Strategie: Facebook versucht mit dem Social Graph in die Kernkompetenz von Google einzudringen und durch die Social Jobs im Gebiet von LinkedIn zu wildern. Gleichzeitig wird die Monetarisierung mit dem Edgerank vorangetrieben. Google versucht es eher durch Penetration über die Handies:  Android kommt mittlerweile auf einen Marktanteil von 67% und bringt Google damit in die Haushalte. Facebooks Handypläne wiederum machen kaum noch von sich reden.

Extro

Ich muss selber sagen: Ich bin erstaunt. Hintergrund ist, dass selbst 1 Milliarde facebook Nutzer im Vergleich zu Google (also ohne Plus!) wenig erscheinen. Ich denke, der Titanenkampf wird auf Ausdauer und Innovation hinauslaufen. Ideen, wer das Rennen gewinnen mag, habe ich keine. Ihr?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Facebook LogoGestern und heute geisterte es durch das Internet: Domian, ein Moderator bei Einslife / WDR kritisiert die katholische Kirche und dessen Vertreter und bei Facebook werden diese kritischen Stimmen “zensiert”. Als Moderator von verschiedenen Gruppen wurde ich auch schon öfters mit dem Begriff Zensur konfrontiert… ein kritischer Blick auf die Begrifflichkeiten ist angebracht. Vorab: ich mag Domian, haben seine Nighttalksendungen auf Einslife so manche Fahrt zur Fakultät versüßt, wenn ich sonntags von Hameln in die Pfalz fuhr.

Was ist Zensur

Mit der Sache an sich haben sich etliche beschäftigt, von t3n über Kerstin Hoffmann als PR Doktor, Heise, Cicero oder bis hin zu Einzelnen, wie Antje Schrupp in Ihrem Blog. Dabei kommt meiner Meinung gerade der Artikel vom PR Doktor ziemlich nahe. Ich möchte mich nicht zu sehr in das juristische ausschweifen, wer die Begrifflichkeiten sucht ist bei Dr. Carsten Ulbricht Artikel gut aufgehoben. Nur so viel: Zensur ist ein Begriff, dass stattliche Kontrollen greifen und die freie Meinungsäußerung, gerade der Medien, einschränken. So ist zum Beispiel der Eingriff durch die GEMA in das Geschäftsmodell von YouTube keine Zensur.

Man sollte den Begriff nicht auch verwässern: Man hat Alternativen und sollte diese auch nutzen. Wenn man einen Provider nicht mag (oder meint, dieser würde einen zu stark einschränken), so sollte man die Konsequenzen ziehen. Im Fall Domian hat dieser die Infrastruktur von Facebook für seine Reichweite genutzt und ein beachtliche Fangemeinde aufgebaut. Die Konsequenz der Nutzung ist aber auch, dass er mit Facebook als Betreiber leben muss.

Löschen von Postings ist nicht schön und hinterfragenswert. Hier hat Facebook (erstaunlicherweise) auf die Kritik reagiert:

Wir möchten, dass Facebook ein Ort ist, wo Menschen offen diskutieren können, ihre Fragen und ihre Meinung äußern können, während die Rechte und Gefühle anderer respektiert werden. Einige Kommentare und Inhalte können für jemanden störend sein – Kritik an einer bestimmten Kultur, Land, Religion, Lebensstil oder politische Ideologie, zum Beispiel. Das allein ist kein Grund, um die Diskussion zu entfernen. Wir glauben fest daran, dass Facebook-Nutzer die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu äußern, und dass wir in der Regel diese Inhalte, Gruppen oder Seiten, die sich gegen Länder, Religionen, politischen Organisationen oder Ideen richten, nicht entfernen.

Entschuldige bitte, https://www.facebook.com/Domian.Juergen!!!

Facebook ist nicht das Internet

Kommen wir zum anderen Punkt: Facebook ist nicht das Internet. Hier kann man abschichten:

Traffic WorldWide FacebookDie Größenklassen sind dabei durchaus proportional. So hat Facebook schon einen großen Anteil am Traffic im WWW (und hat sogar in diesem Jahr erstmals Google überholt), aber das ist nicht alles. Vergleicht man Facebook mit anderen sozialen Netzwerken, so sieht es wie folgt aus:

Anteil Traffic facebook, Twitter, Pinterest, LinkedIn

Die Prozentwerte entsprechen der Nutzung am weltweiten Traffic im World Wide Web. Facebook ist schon groß – aber nicht so dominant, wie man glauben mag. Wie man sieht, hat Facebook 7% des weltweilten WWW Traffics. Toyota hat zum Beispiel 12 % aller verkauften PKW in der Welt hergestellt: Hier würde niemand eine derartig große Vormachtstellung darstellen, wie es immer bei Facebook suggeriert wird.

Extro

Facebbok ist nicht das Internet. Wer mit der Dienstleistung nicht zufrieden ist, sollte sich Alternativen suchen. Das ist nicht böse gemeint: Domian ist kein Privatnutzer, sondern eine Marke, die auf Facebook vertrieben wird (man entschuldige die Doppeldeutigkeit). Wenn er selber sagt, er würde demnächst mehr bloggen, so halte ich das für eine gute Idee.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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