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Hin und wieder veröffentliche ich ein paar Zahlen zu LinkedIn. Diese entstammen dem linkedineigenem AdPlanner. Wer die zahlen nachvollziehen möchte sollte daran denken, dass die Sprache zu Beginn einer Ad kommt. Man hat also immer nur einen Teilausschnitt, den man zusammensetzen muss. Wie immer der obligatorische Hinweis, dass die Zahlen nicht offiziell sind. Da LinkedIn miitlerweile nur noch im Rahmen der Investorencalls neue Zahlen publiziert, muss man sich darüber behelfen.

Übersicht

Für die meisten ist die Übersicht nach Welt und Europa durchaus ausreichend:

LinkedIn weltweit ende oktober 2014

In Europa sehen die Länder wie folgt aus:

LinkedIn Europa ende oktober 2014

Detail

Wichtig ist noch der Hinweis, dass es sich um angemeldete, nicht zwingend aktive Nutzer handelt. Im Detail zum Nachschlagen:

Afrika Σ 15.809.532
Algerien 881.074
Ghana 622.346
Kenia 1.029.393
Marokko 1.020.866
Nigeria 1.903.842
Simbabwe 279.086
Südafrika 4.000.264
Tansania 330.283
Tunesien 507.923
Uganda 355.848
Ägypten 1.461.137
Rest 3.417.470
Antarktis Σ 6.018
Asien Σ 56.941.232
Bangladesch 889.587
China 7.106.219
Honkong 1.005.386
Indien 29.881.232
Indonesien 4.040.196
Japan 1.289.555
Korea 1.012.839
Malaysia 2.118.764
Nepal 291.625
Philippinen 2.883.960
Singapur 1.488.097
Sri Lanka 557.111
Thailand 1.051.775
Taiwan 894.636
Vietnam 950.168
Rest 1.480.082
Europa Σ 83.611.668
Belgien 2.299.927
Bulgarien 433.987
Deutschland 3.980.294
Dänemark 1.703.724
Finnland 715.062
Frankreich 9.065.074
Griechenland 930.761
Großbritannien 17.896.874
Irland 1.304.655
Italien 7.972.065
Kroatien 362.989
Litauen 215.064
Niederlande 5.614.987
Norwegen 1.239.559
Polen 1.520.793
Portugal 1.867.699
Rumänien 1.501.377
Russische Föderation 4.226.218
Schweden 2.091.409
Schweiz 1.471.502
Serbien 421.859
Slowakische Republik 301.779
Spanien 7.008.800
Tschechische Republik 814.921
Türkei 3.851.466
Ukraine 1.188.268
Ungarn 525.666
Österreich 582.280
Rest 2.502.609
Lateinamerika Σ 49.061.728
Argentinien 4.271.106
Bolivien 329.507
Brasilien 20.273.645
Chile 2.861.161
Costa Rica 515.409
Dominikanische Republik 463.092
Ecuador 1.093.831
Guatemala 430.791
Kolumbien 4.046.210
Mexiko 7.098.517
Panama 340.266
Peru 2.482.949
Puerto Rico 432.776
Trinigad / Tobago 244.100
Uruguay 428.305
Venezuela 1.886.139
Rest 1.863.924
Mittlerer Osten Σ 11.584.500
Bahrain 179.324
Iran 1.590.525
Israel 1.163.211
Jordanien 374.881
Katar 403.641
Kuwait 332.398
Libanon 375.226
Oman 242.714
Pakistan 2.605.522
Saudi-Arabien 1.633.182
Vereinigte Arabische Emirate 2.106.479
Rest 577.397
Nordamerika Σ 124.317.636
USA 113.282.513
Kanada 11.034.048
Ozeanien Σ 8.378.064
Australien 6.787.664
Neuseeland 1.268.483
Rest 321.917
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Logo tsuDie Welt besteht nicht nur aus Facebook (und LinkedIn) allein. Vor ein paar Wochen ging es hoch her: Das “non profit” Netzwerk ello ging nur per Einladung an den Start und machte die Runde. Nun grassiert ein anderer Geist: tsū (Gesprochen Sue, geschrieben mit Makron). Dieses Netzwerk, stark angelehnt an Facebook, geht genau den umgekehrten Weg: Werbung, ja, und die Nutzer sollen daran partizipieren.

Was ist tsū

Wenn man sich anmeldet, benötigt man keinen direkten Invite. Allerdings muss man eine Referenz angeben, wobei jede geht. Wer also keinen weiss, kann einfach im Anmeldeprozess bei dem Feld kossi für meinen Account angeben. Danach kann man ein klassisches Profil anlegen, mit Headergrafik (wie von Facebook, Google+ oder LinkedIn bekannt). Jan Firsching machte mich über Futurebiz darauf aufmerksam. Mittlerweile wurde schon einiges darüber berichtet, wie auf t3n oder auch auf techclick und ZDnet. Für das teilen und kommentieren soll man für die erzielte Reichweite vergütet werden.

Wie sieht es aus

Eigentlich kann man sich tsū so vorstellen: Facebook in Ersatzflüssigkeitsgrün, wie es auch von So.Cl seit dem relaunch bekannt ist:

Tsu in action

 

Man hat die üblichen Funktionen: Links teilen, Freunde adden (oder auch nur Folgen), liken. Dabei ist es für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr stabil.

Das Cashback unter den Social Networks

Jan schreibt zu Recht: Teilen und Liken wir, damit wir Geld verdienen? Die Frage hat wohl weniger interrogativen Charakter. Jedoch im Umkehrschluss: Gehen wir zu Real, weil wir Paybackpunkte sammeln? Es ist ja eher umgekehrt: Wir gehen zu Real einkaufen und nehmen die Paybackpunkte mit, weil wir da eh einkaufen. Genau darauf zielt auch tsū ab: Unterhalt Dich mit Deinen Freunden und wenn ein paar Cents abfallen: Umso besser. Transfer von Funds auf tsuEin kleines Detail dabei am Rande: Man kann auch sein erwirtschaftetes Geld statt auszahlen, transferieren.

Damit schlägt tsū den Weg ein, den Facebook 2012 aufgegeben hat: Ein soziales Netzwerk mit einer eigenen Währung auszustatten. Dabei verzichtet tsū auf einen eigenen Begriff. Eine Lücke, die bis jetzt, weder von Facebook oder Apple geschlossen wurde. Nur Bitcoin scheint bestand zu haben, ist aber losgelöst von sozialen Netzwerken.

Auf diesen Mitnahmeeffekt zu zielen ist sicherlich sinnig. Und es funktioniert auch analog bei den Cashback Kreditkarten: Die Marge ist eh die gleiche, also machen wir Hälfte / Hälfte. So gesehen das Aldiprinzip für soziale Netzwerke: Ich gebe Dir die Marge ab und Du kommst zu mir.

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet für Unternehmen ein Unternehmensprofil an. Dieses kann nicht nur großen Konzernen bei der Suche nach Talenten helfen, sondern gerade kleine Unternehmen oder gar Freiberufler können davon profitieren. Allerdings…. wie lege ich so ein Firmenprofil auf LinkedIn an? Eine kleine Starthilfe…

LinkedIn Unternehmensprofil

Das LinkedIn Unternehmensprofil ist an sich kostenfrei. Es gibt zwar LinkedIn Career Pages (LCP), aber diese dienen eher mindestens Mittelständischen Unternehmen bis hin zu Konzernen. Diese sind kostenpflichtig. Das eigentliche Unternehmensprofil ist kostenfrei. Damit kann ich

  • Mit einem Logo auf mich aufmerksam machen
  • Ein Profilbild verwenden
  • Nachrichten verteilen (sogar, bei genügend Follower, gezielt an eine bestimmte Gruppe)
  • Anhänge veröffentlichen (Whitepaper, Präsentationen)
  • Werbung schalten (LinkedIn Ads, die kosten allerdings etwas) oder Updates sponsoren

Vorbereitung

Als Freiberufler fällt die Entscheidung einfach. Wenn Sie aber in einem kleinen Unternehmen arbeiten, denken Sie daran: Dürfen Sie eigenmächtig ein Profil für die Unternehmung anlegen?

Sie müssen auch

  • Eine Homepage für das Unternehmen haben
  • Eine Mailadresse von der obigen Unternehmenspräsenz besitzen (und diese bei LinkedIn hinterlegt haben)
  • Ein paar Grafiken haben (Ein Titelbild, 646 x 220 Pixel und das Logo in den Ausführungen 100 x 60 und 50 x 50)
  • Die Daten für ein Impressum

So lege ich ein LinkedIn Unternehmensprofil an

Sie können direkt über der Seite der LinkedIn Unternehmensprofile starten:

Hier legen Sie LinkedIn Unternehmensprofil an

Der gelbe Button dient dem Start. Wenn Sie diesen bedienen, müssen Sie die Unternehmenspräsens parat haben:

Erste Angaben für das LinkedIn Unternehmensprofil

 

Denken Sie im Folgenden daran, die Angaben für Ihr Unternehmen zu machen, und vor allem: Integrieren Sie vom Start weg ein Impressum!

Wenn es nicht klappt

Manchmal erscheint bei einigen eine Fehlermeldung:

Leider kann derzeit keine neue Unternehmensseite erstellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte über den Kundendienst-Link unten auf dieser Seite an uns.

Das liegt in vielen Fällen daran, dass Sie nicht den “Mindestanforderungen” genügen, um ein Unternehmensprofil zu erstellen. Sie müssen

  • Bei dem Unternehmen tätig sein
  • Eine Mailadresse dort besitzen
  • Mindestens 10 Kontakte vorweisen können
  • Das Profil muss die Aussagekraft “Superstar” haben (Solche Begriffe sind mir irgendwie zu amerikanisch), heisst: Einen bestimmten Befüllungsgrad haben. Sie erkennen es an den Bubble auf der rechten Seite Ihres Profiles

Extro

Ein Unternehmensprofil macht Sinn. Es anzulegen ist relativ wenig Aufwand. Nehmen Sie sich trotzdem Zeit, ein paar Gedanken vorher zu machen, dass erspart etliche Mühen im Nachgang.

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XING hat jetzt nachgezogen und bietet in einem Selbstbedienungsmodus Kleinanzeigen zum Schalten an. Jedes Mitglied von XING kann unter diesem Link selber kleine Anzeigen schalten. Dabei stellte ich auch fest, dass man den AdPlanner für Auswertungen verwenden kann, was ich auch gleich umsetzen musste. Um mir ein genaueres Bild zu verschaffen, wollte ich auch gleich eine Anzeige auf XING mit dem neuen XAS Tool schalten:

XING Anzeige Schalten

So funktioniert es auf XING

Bei XING kann man direkt starten. Man benötigt, im Gegensatz zu LinkedIn, kein Unternehmensprofil, um Anzeigen schalten zu können. Auch reicht ein Basisprofil auch aus. Die Nutzer können eine Homepage, Ihr Profil, eine Gruppe oder auch eine Stellenanzeige bewerben. Als Formen kann man zwischen “Sponsored Update” und einer kleinen Anzeige alá GoogleAds wählen.

Die Selektionskriterien sind nicht so fein, wie bei LinkedIn: Man kann Alter, Geschlecht, Karrierelevel, zwischen den drei deutschsprachigen Ländern, Branche und Alter wählen.

Die Kosten funktionieren, genau wie bei Google oder LinkedIn, im Biddingverfahren: Man kann eine Range angeben und erhält den Zuschlag, wenn man bei dem Kriterium der “Höchstbietende” ist. Daher kann man auch keine pauschalen Preisangaben machen. Im Vergleich unten habe ich daher auch die Vorschläge nach einer identischen Zielgruppe übernommen.

Wichtiger Hinweis: Die Zielgruppe

Ein ganz wichtiger Hinweis: Man kann viel Pro und Contra abwägen: Wichtiger ist die Zielgruppe! Sie sollten sich nicht von Funktionen, sondern davon, wen Sie erreichen wollen, eine Entscheidung was zu nutzen sei, abhängig machen.

Wer kann was?

Hier ein kleiner Überblick, was die beiden Tools können und wo sie ihre Stärken haben:

LinkedIn Ads vs XING Ads

Vorteile LinkedIn

LinkedIn hat ganz klar seine Stärke in den Selektionskriterien. So kann man zum Beispiel ganz konkret nur Ingenieure eines bestimmten Automobilkonzernes eine Stellenanzeige empfehlen lassen. Dieses verhindert Streuverluste und macht eine Schaltung effektiver.

Die Kosten liegen bei LinkedIn nur bei 1/5 im Vergleich zu XING. Es erfolgt keine manuelle Prüfung, so dass die Anzeige sehr schnell online ist.

Vorteile XING

XING hat einen großen Vorteil: Man benötigt kein Unternehmensprofil, so, dass ich als Freiberufler auch ohne eins Anzeigen schalten kann. Ein weiterer Vorteil ist die Abrechnung in Euro.

Extro

Die Anzeigen bei XING werden scheinbar manuell auf die Konformität zu den AGB geprüft. Auf jeden Fall hat das Hamburger Unternehmen keinen Humor: Die Schaltung meiner Anzeige scheiterte an den formalen Bedingungen:

Ablehnung XING Anzeige

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LinkedIn Official LogoWas weiß LinkedIn über mich? Wer diese Frage genauer betrachten möchte: Man kann jetzt bei LinkedIn ein Datenarchiv “bestellen”. Die Vorgehensweise kennt man bereits von Facebook, die eine ähnliche Funktion seit 2011 anbieten.

Das Datenarchiv

Das Datenarchiv ist eine Aufzeichnung der gespeicherten Daten über einen. Hier findet man Logins wieder, wie Empfehlungen oder auch die bisher verwendete Historie an Mailadressen.

LinkedIn Datenarchiv bestellen

Im Moment kann man das Datenarchiv nur über die englischsprachigen Einstellungen von LinkedIn anfordern. Allerdings bekommt man die Mails dazu bereits auf Deutsch, die Funktion wird wohl bald international ausgerollt. Wer jetzt die Daten schon haben möchte, muss also seine Profilsprache erst auf Englisch umstellen:

Profilsprache ändern LinkedInDanach gibt es einen Link unter Account, der unter den deutschsprachigen Einstellungen nicht vorhanden ist:

LinkedIn Archieve Request LinkWenn Sie diesem Link folgen, dann können Sie Ihr Archiv anfordern:

LinkedIn Archieve RequestHier finden Sie auch den Link zum Hilfecenter von LinkedIn, der nähere Informationen über die Archiverstellung bereithält.

Der Rest wird über Mail abgehandelt: Man erhält erst eine Bestätigung und danach eine Mail mit dem Link zum Archiv. Dieses muss man innerhalb von 72h herunterladen, da es danach gelöscht wird.

LinkedIn Datenarchiv Inhalt

Der Inhalt ist wenig spektakulär, und auch nicht überraschend. An Stelle eines überbordenden PDF, wie man es von Facebook kennengelernt hat, erhält man eine ZIP Datei.

LinkedIn Archiv InhaltIch will jetzt nicht alle Dateien einzeln aufführen. Es sind Excel-(besser CSV)-Dateien, über die Gruppenbeiträge, Empfehlungen, Kontakte, verwendet Mailadressen, Werbung die man geschaltet und Attachments, die man hochgeladen hat. Auch Kommentare und die einzelnen Status Updates sind aufgeführt bis hin zu den einzelnen Suchen, die man durchgeführt hat. Bei mir geht die Suchhistorie “nur” bis 2013 – ob das an der Menge meiner Suchen liegt, oder ob generell nur ab einem bestimmten Datum gespeichert wurde, vermag ich nicht beurteilen. Auch die Historie, wann man sich wo bei LinkedIn angemeldet hat, ist spannend: Nicht die Information an sich, sondern die Erkenntnis, wie soziale Netzwerke ganze Bewegungsmuster kartographieren können.

Extro

Ganz nebenbei erfüllt damit LinkedIn die deutschen Anforderungen an informationelle Selbstbestimmung: Man erfährt viel über sein Nutzungsverhalten und dem Speicherverhalten sozialer Netzwerke. Ein interessantes Selbstexperiment, dass ich jedem LinkedIn Nutzer ans Herz lege.

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Bill Gates hat es gemacht, Justin Timberlake oder auch Gwen Stefani: Die Ice Bucket Challenge. Sogar in die Wikipedia hat es die moderne Form des Kettenbriefes gebracht. Wer einen Überblick der prominenten haben möchte, wird in dieser Grafik fündig (Lieben Dank an Katharina Kulawinski für den Link). Zusätzlichen Drive bekam die Aktion, da einer der Erfinder, während die Aktion ihren Lauf nahm, verstarb.

Woher der Neid?

Wie immer, wenn eine Aktion funktioniert, werden die Neider auf den Plan gerufen: Was passiert eigentlich mit den Spendengelder, warum, wieso, weshalb. Tatsächlich scheinen einigen der Erfolg der Aktion aufzustoßen.

Tatsächlich ist von der Aktion einiges erlernbar. Wie wichtig virale Aktionen sind, wurde ja auch schon von anderen erkannt:

Ist Viralität planbar?

Aber ist Viralität planbar? Wenn es ein Standardrezept geben würde, so müssten wir uns täglich mit Wasser begießen lassen. tatsächlich kann man aber einiges von der #IceBucketChallenge erlernen:

Viralität Einflussfaktoren

  1. Eine Idee hierzu muss originell sein. Die Zuschauer (Konsumenten, Fans….) muss diese faszinieren. Die Idee muss auch einen Neuigkeitswert haben. Noch mal Eiswasser über sich auskippen zu lassen, wird nicht reichen.
  2. Die Kampagne sollte zeitlich passen: So ist einer der Einflussfaktoren der Ice Bucket Challenge sicherlich das Sommerloch, perfekt, um sich zu verbreiten. Also ein gesundes Timing ist hilfreich!
  3. Ein paar Initiatoren sind für eine virale Kampagne hilfreich. Es muss ja nicht gleich Justin Timberlake oder Helene Fischer sein. Wenn diese aber zu gewinnen sind, umso besser.
  4. Es muss einfach verbreitbar sein. Dabei sollte es sich nicht auf Netzwerk wie Facebook konzentrieren, sondern verteilbar sein. Ein sinnvoller Hashtag ist da hilfreich.

Wie dem auch sei: Allein beim Thema “Idee” hapert es oftmals bei Unternehmen. Diese sollten oft kreativen Agenturen vertrauen.

So denn: Auch mich hat es dann erwischt

(Ich weiss, der Author Rank ist tot, trotzdem….)

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß

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Über Klaus Eck bin ich auf eine interessante Blogparade gestoßen: Blogs finde ich gut, weil….. Die Blogparade wurde von der R+V, genauer von Suitbert Monz ins Leben gerufen. Da ich mich vor allem LinkedIn und Social Media im B2B Kontext beschäftige, wollte ich auch einiges darüber schreiben. Dabei sind meine Hauptargumente für einen Unternehmensblog bereits von Klaus Eck sehr ausführlich beschrieben worden (worüber ich auch mal irgendwann ausgelassen habe). Auch den Aspekt, was zu bloggen ist (wenn es da überhaupt Gesetzmäßigkeiten gibt), hat Meike Leopold schön aufbereitet. Also schreibe ich etwas zu wer bloggen sollte.

Unternehmensblog sollte jeder machen….

außer PR, Marketing oder Öffenlichkeitsarbeit. Okay, dass ist etwas, was nach Linkbait stinkt. Damit möchte ich auch nicht einer ganzen Bevölkerungs- und Berufsgruppe pauschal die Fähigkeit absprechen. Zwei Gründe sprechen jedoch dafür, die “Blogger” intern zu akquirieren.

Mehrwerte transportieren

Ein Blog lebt vom Inhalt. Mit Inhalten meine ich, potenziellen “Suchern” etwas zu bieten. Dabei sind es häufig, kleine hilfreiche Texte, die die Nutzer anziehen. Es muss nicht das akademische Whitepaper sein. In meinem Fall (B2B, Banken, Projektmanagement) kann und sollte man sich auf einfache Fragestellungen konzentrieren, oder auf Fragen auf der Metaebene. Dabei gilt: wenige 1.000 Zeichen reichen aus. Die Artikel sollten auch für die Zielgruppe authentisch sein. Und diese Authentizität erreichen die Praktiker in ihrem Themengebiet wesentlich besser, als ausgebildete Kommunikatoren. Ein Blog hat (nach meiner Meinung) gar nicht den Anspruch, sich perfekt zu inszenieren. Man sollte sein Thema inszenieren.

Dabei ist, wie Meike Leopold jedoch richtig beschreibt, eine Strategie mindestens hilfreich: Ein freies CMS, wo alle Mitarbeiter irgendwas schreiben, hilft auch nicht weiter: Eine Zielsetzung sollte das mindeste sein, was man beim Start eines Unternehmensblog im Vorfeld klären sollte, genauso wie die Gesamthoheit (Die ich Durchaus in den Eingangs genannten Abteilungen sehe).

Netzwerke ausbauen

Ein Blog kann aber auch die Vernetzung fördern. Gerade Mittelständler und KMU können hier stark profitieren. Ein Blog lebt von den Verlinkungen und zitieren. Also: Meinungsführer identifizieren und einbinden, Mitarbeiter profilieren lassen (natürlich nur die, die Interesse daran haben). Hier kann man (siehe Absatz davor) mit vergleichsweise geringen Mitteln einiges erreichen. Das Netzwerken funktioniert aber nur, wenn wir das Thema Authentizität betrachten. Und das können nach meiner Meinung diejenigen, die auch in der Praxis sich damit beschäftigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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