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Eigentlich müsste man sein LinkedIn Profil überarbeiten. Wenn, hätte, aber….. wer nicht gerade auf Jobsuche ist, verdrängt solche pflegenden Tätigkeiten gerne. Umso größer das Netzwerk ist, desto unwichtiger wird es, immer sofort gefunden zu werden. Wer auf der Höhe Zeit sein möchte, kann jedoch mit ein paar Handgriffen an seinen Profil schrauben.

1. Ist Dein Profil öffentlich?

Manche wollen ihr Profil nicht öffentlich haben. Den meisten ist aber gar nicht bewusst, dass man das Ein- und Ausschalten kann und wo. Der Link ist hier.

Öffentliches Profil bei LinkedIn

 

Wollen Sie öffentlich auffindbar sein? Und wenn ja, womit? Das können Sie unter den Einstellungen auf der rechten Seite einstellen.

2. Welchen Link benutze ich?

Oft baut LinkedIn etwas kryptische Links /xxx/pub/thomas.meier/b2cdd etc. Diesen Link können Sie anpassen, so dass es auf Visitenkarten (die alten Kartonteile sind das) oder Email Feeder besser aussehen. So können Sie Ihren Namen nehmen oder auch Ihre Berufsbezeichnung. Das Anpassen der URL finden Sie auf der gleichen Seite wie 1) etwas weiter unten.

3. Der erste Eindruck: Profil Slogan anpassen

Direkt unter den Namen prangt der Profil Slogan. Dieser wird von LinkedIn generiert (“Wirtschaftsprüfer in Hannover”), kann und sollte aber angepasst werden. Seien Sie dabei aber nicht zu kreativ: Lustige Sprüche sind zwar nett, aber wer sucht danach? Der Profil Slogan hat eine große Wirkung auf die Suchmaschine von LinkedIn. Verwenden Sie also Schlüsselwörter! Gehen Sie über “Profil bearbeiten“. Unter dem Namen finden Sie den Slogan und über das Bleistiftsymbol können Sie den Slogan bearbeiten.

Profil Slogan auf LinkedIn bearbeiten

 

4. Zwei Stufen Authentifizierung aktivieren?

LinkedIn bietet die Möglichkeit der Zwei Stufen Authentifizierung: Das bedeutet, immer wenn Sie sich von einen neuen oder anderen Rechner sich anmelden, wird per SMS ein Code gesendet, um den Rechner zur Nutzung mit Ihrem Account zu legitimieren. Wer nur ein oder zwei Rechner für seinen LinkedIn Account nutzt, kann so sicherstellen, dass sein Account selbst nach abfischen oder erraten des Passwortes missbräuchlich verwendet wird. Die Sicherheitseinstellungen finden Sie hier.

5. Timeline im Griff?

Schauen Sie sich Ihre Timeline mal in Ruhe an: Information Overflow? Sie können die Timeline auch aufräumen. Umso seltener Sie bei LinkedIn hereinschauen, desto restriktiver sollten sie die Einstellungen halten: Nutzen Sie nur so viel, wie Sie auch lesen können. Wer nur alle ein oder zwei Wochen vorbeischaut, sollte sich auf Informationen der Kontakte beschränken.

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LinkedIn Official LogoWas weiß LinkedIn über mich? Wer diese Frage genauer betrachten möchte: Man kann jetzt bei LinkedIn ein Datenarchiv “bestellen”. Die Vorgehensweise kennt man bereits von Facebook, die eine ähnliche Funktion seit 2011 anbieten.

Das Datenarchiv

Das Datenarchiv ist eine Aufzeichnung der gespeicherten Daten über einen. Hier findet man Logins wieder, wie Empfehlungen oder auch die bisher verwendete Historie an Mailadressen.

LinkedIn Datenarchiv bestellen

Im Moment kann man das Datenarchiv nur über die englischsprachigen Einstellungen von LinkedIn anfordern. Allerdings bekommt man die Mails dazu bereits auf Deutsch, die Funktion wird wohl bald international ausgerollt. Wer jetzt die Daten schon haben möchte, muss also seine Profilsprache erst auf Englisch umstellen:

Profilsprache ändern LinkedInDanach gibt es einen Link unter Account, der unter den deutschsprachigen Einstellungen nicht vorhanden ist:

LinkedIn Archieve Request LinkWenn Sie diesem Link folgen, dann können Sie Ihr Archiv anfordern:

LinkedIn Archieve RequestHier finden Sie auch den Link zum Hilfecenter von LinkedIn, der nähere Informationen über die Archiverstellung bereithält.

Der Rest wird über Mail abgehandelt: Man erhält erst eine Bestätigung und danach eine Mail mit dem Link zum Archiv. Dieses muss man innerhalb von 72h herunterladen, da es danach gelöscht wird.

LinkedIn Datenarchiv Inhalt

Der Inhalt ist wenig spektakulär, und auch nicht überraschend. An Stelle eines überbordenden PDF, wie man es von Facebook kennengelernt hat, erhält man eine ZIP Datei.

LinkedIn Archiv InhaltIch will jetzt nicht alle Dateien einzeln aufführen. Es sind Excel-(besser CSV)-Dateien, über die Gruppenbeiträge, Empfehlungen, Kontakte, verwendet Mailadressen, Werbung die man geschaltet und Attachments, die man hochgeladen hat. Auch Kommentare und die einzelnen Status Updates sind aufgeführt bis hin zu den einzelnen Suchen, die man durchgeführt hat. Bei mir geht die Suchhistorie “nur” bis 2013 – ob das an der Menge meiner Suchen liegt, oder ob generell nur ab einem bestimmten Datum gespeichert wurde, vermag ich nicht beurteilen. Auch die Historie, wann man sich wo bei LinkedIn angemeldet hat, ist spannend: Nicht die Information an sich, sondern die Erkenntnis, wie soziale Netzwerke ganze Bewegungsmuster kartographieren können.

Extro

Ganz nebenbei erfüllt damit LinkedIn die deutschen Anforderungen an informationelle Selbstbestimmung: Man erfährt viel über sein Nutzungsverhalten und dem Speicherverhalten sozialer Netzwerke. Ein interessantes Selbstexperiment, dass ich jedem LinkedIn Nutzer ans Herz lege.

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

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Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZur Zeit lässt mich LinkedIn fleißig bloggen: Neue Funktionen kommen in rascher Folge. Letzte Woche hatte ich bereits darüber geschrieben, dass LinkedIn sein Publishingtool für Influenzer jetzt generell öffnet. Und vor ein paar Wochen wurden die Fokusseiten für Unternehmen vorgestellt. Nun gibt es eine Funktion, die sich bereits etliche gewünscht haben: Das Blockieren anderer Personen, wieder eher still veröffentlicht. Gerade mal eine kleine Zeile im offiziellen LinkedIn Blog wies auf das neue Feature hin.

So funktioniert das Blockieren auf LinkedIn

Das neue Feature “Blocken” findet sich auf dem Profil der entsprechenden Personen. Anstatt der kleinen roten Flagge zum Melden von Profilen gibt es nun einen Menüeintrag zum sowohl Blockieren einer Person, als auch zum Melden:

LinkedIn Profil BlockierenWenn man diesen Menüeintrag wählt, wird man dazu aufgefordert, ob man die Person nur blockieren, oder auch melden möchte:

LinkedIn Profil Blockieren Bestätigung

Hat man das Durchgelesen und sich entschieden, folgt die Aufklärung, was danach passiert:

LinkedIn Profil Blockieren Aufklärung

Was passiert, wenn ich jemand bei LinkedIn blockiere?

Ich kann sowohl Kontakte, als auch Fremde blockieren. Die Funktion ist ähnlich, nur dass bei Kontakten die Verbindung aufgelöst wird und alle Empfehlungen etc. gelöscht werden.

Die geblockte Person findet den Blockenden nicht mehr über die Suche:

Liste bei blockierten Mitglied(Hinweis: Eigentlich stehe ich bei der Suche nach Stephan Koß immer an erster Stelle).

Gibt die geblockte Person den  Link direkt ein (Zum Beispiel aus einer Mail), so sieht es wie folgt aus:

Ansicht des blockierten Mitgliedes bei LinkedInDer Blockierte erhält übrigens nicht eine Nachricht darüber.

Blocklist, Verwaltung der blockierten Personen

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch eine Verwaltung dazu gäbe (die Kenner von LinkedIn fragen sich wahrscheinlich eher, wann es eine demografische Statistik der blockierten Mitglieder gibt). Man kann aktuell bis zu 50 Personen blockieren. Die Blockverwaltung erhält man über die Einstellungen:

Blockierliste in LinkedInVon dort aus kann man sich die Liste der blockierten Personen anschauen und bei Bedarf wieder “entblocken”:

Blockierliste verwalten

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Stalking ist ein trauriges Thema, besonders, wenn es sich, wie so häufig, im Grenzbereich des Legalen stattfindet. Daher sind solche Funktionen nicht unwichtig: Man kann es nutzen, muss es aber nicht.

Ein praktischer Anwendungsfall (Ich wundere mich immer über die Besuche, so jung bin ich gar nicht mehr):

LinkedIn Reif trifft jung

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als “Unbekannt” gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoVor ungefähr einem Jahr hatte LinkedIn ein Leak, bei dem 6,5 Millionen Passwörter im Internet auftauchten. Zwar bot LinkedIn schon immer SSL Verschlüsselung bei den Einstellungsdaten an, das die gesamte Session unter SSL läuft, wurde 2012 optional aktiviert. In Zeiten zunehmender Pishing Versuche ist ein “gutes” Passwort nicht alles. Daher ist seitens LinkedIn eine Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich.

Wie kann ich mich bei der Nutzung von LinkedIn schützen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor Übergriffen oder “Hijacking” (also die Übernahme des Accounts) zu schützen. Ein sicheres Passwort, dass zudem auch noch regelmäßig gewechselt wird, bildet hierbei eine gute Basis.

SSL Verschlüsselung aktivieren

Wenn man die Kontodaten ändert (zum Beispiel) ist SSL immer aktiviert. Ansonsten ist SSL nicht immer aktiv. Dieses kann man jedoch unter Einstellungen aktivieren. Bei SSL werden die Daten so verschlüsselt, so dass Datenpakete im Internet nicht gelesen werden können.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die nun letzten Freitag von LinkedIn eingeführt wurde. Hierbei wird gespeichert, von welchen Rechner LinekdIn genutzt werden kann und darf. Wird von einem anderen Browser oder Rechner auf LinkedIn zugegriffen, so wird erst eine SMS an den Benutzer gesendet, der damit die Sitzung aktiviert.

Wer sollte diese nutzen

Die Antwort ist einfach: Eigentlich jeder. Wer vor allem von einem Rechner aus LinkedIn ansteuert, hat keine Qualitätsteinbußen und zusätzliche Sicherheit, da von einem anderem Rechner nicht zugegriffen werden kann. Wer sich viel über Hotels etc. einloggt sollte das noch eher tun. Zum einen können Schnüffelprogramme (sog. Keylogger) das Passwort protokollieren oder, was wahrscheinlicher ist, man drückt aus Versehen “Passwort speichern”.

Wie aktiviere ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für alle englischsprachigen gibt es eine Präsentation von LinkedIn. Ansonsten sieht das Schritt für Schritt wie folgt aus: Zuerst sucht man die “Einstellungen auf”:

LinkedIn Sicherheit EinstellungUnter Konto (1) findet man die Sicherheitseinstellungen (2).

LinkedIn Sicherheit Einstellungen DetailHier kann man nicht nur SSL, sondern auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen zweistufig AktivierenDanach wird man aufgefordert, eine Handynummer für die SMS anzugeben, an die der Code bei Nutzung eines neuen Gerätes gesendet werden soll:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail TelefonnummerMan erhält nun (sehr schnell übrigens, innerhalb von Sekunden) eine SMS zum Aktivieren. Danach sieht es wie folgt aus, wenn man über einen anderen Rechner wie gespeichert auf LinkedIn zugreifen möchte:

Fremdes Gerät LinkedInDabei kann man entscheiden, ob das Gerät dauerhaft gespeichert werden soll oder nur einmalig. Zusätzlich erhält man vom “LinkedIn Kundendienst” eine Mail, die den Zugriff bestätigt:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail Mail

Extro

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte von jedem genutzt werden. Hierbei folgt LinkedIn anderen sozialen Netzwerken, gerade dem blauen Bruder,die das bereits eingeführt haben. Überrascht sind deswegen nicht alle Beobachter.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoIch blogge ja gern Sonntag abends. Meinen aktuellen “Redaktionsplan” habe ich aus aktuellem Anlass umgeschmissen: Zur zeit gehen wieder Pishingmails um, die versuchen, die Zugangsdaten für LinkedIn Profile zu erschleichen. Solche Attacken gibt es immer wieder, egal ob für ebay, Amazon oder den Onlinebanken.

Wie erkenne ich solche Mails (Laie)?

Der einfachste Weg, eine solche Mail zu identifizieren, ist die Sprache in der Betreffzeile. Wenn Sie eine andere Oberflächensprache als englisch gewählt haben, so ist der Betreff von den Original Mails von LinkedIn in der Sprache der Oberfläche (nicht: Profilsprache!).

Wenn Sie also LinkedIn in Deutsch bedienen, so steht in den Mails im Betreff “Treten Sie meinem Netzwerk bei” und kein englischer Text. Auch achten Sie auf Unterschiede. Die aktuellen Pishingmails werden mit “wichtig” versendet, was LinkedIn nicht tut. Auch sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn die Mails über einen anderen Mailaccount als sonst üblich eingehen.

Wenn irgendwas eigentümlich aussieht, nutzen Sie die LinkedIn Oberfläche und klicken nicht auf die Links in der Mail!

Pishing Mails LinkedIn 3Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Mail echt es: Schauen Sie einfach über die Oberfläche von LinkedIn. Sie können einfach über Ihre Post bei LinkedIn schauen, ob eine Einladung in das Netzwerk einer anderen Person eingegangen ist.

Gehen dazu zuerst über den Link Post (1.) und danach auf die Unterkategorie Einladungen (2.). hier sehen Sie in chronologischer Reihenfolge alle erhaltenen Einladungen.

Wie erkenne ich solche Mails (Details)?

Die aktuellen Pishing Mails haben bereits eine gute Qualität. Zum Vergleich habe ich die Pishingmail einer aktuellen gegenübergestellt:

Pishing Mails GegenüberstellungWenn man die Pishingmail einer aktuellen Mail von LinkedIn gegenüberstellt, so fällt das veraltete Design aus. Das Design der Pishingmails, die ich erhalten habe, entstammt dem Releasebereich bis Anfang Juli 2012. Ab da wurde in html himmelblau hinterlegt. Auch stimmen einzelne Details nicht: so wird nur ein c an stelle des angloamerikanischen © verwendet. Auch stimmt die Anzahl der messages in der Mail nicht (Wenn die stimmen würde, hätte ich arge Sorgen).

extro

Pishing Mails sind nicht wirklich neues. Bereits Anfang  2012 gab es eine große Menge davon. Scheinbar ist der Januar ein beliebter Pishing Monat.

Wenn Sie etwas auf Unstimmigkeit achten, bestehen aber gute Chancen, nicht darauf hereinzufallen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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