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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZur Zeit lässt mich LinkedIn fleißig bloggen: Neue Funktionen kommen in rascher Folge. Letzte Woche hatte ich bereits darüber geschrieben, dass LinkedIn sein Publishingtool für Influenzer jetzt generell öffnet. Und vor ein paar Wochen wurden die Fokusseiten für Unternehmen vorgestellt. Nun gibt es eine Funktion, die sich bereits etliche gewünscht haben: Das Blockieren anderer Personen, wieder eher still veröffentlicht. Gerade mal eine kleine Zeile im offiziellen LinkedIn Blog wies auf das neue Feature hin.

So funktioniert das Blockieren auf LinkedIn

Das neue Feature “Blocken” findet sich auf dem Profil der entsprechenden Personen. Anstatt der kleinen roten Flagge zum Melden von Profilen gibt es nun einen Menüeintrag zum sowohl Blockieren einer Person, als auch zum Melden:

LinkedIn Profil BlockierenWenn man diesen Menüeintrag wählt, wird man dazu aufgefordert, ob man die Person nur blockieren, oder auch melden möchte:

LinkedIn Profil Blockieren Bestätigung

Hat man das Durchgelesen und sich entschieden, folgt die Aufklärung, was danach passiert:

LinkedIn Profil Blockieren Aufklärung

Was passiert, wenn ich jemand bei LinkedIn blockiere?

Ich kann sowohl Kontakte, als auch Fremde blockieren. Die Funktion ist ähnlich, nur dass bei Kontakten die Verbindung aufgelöst wird und alle Empfehlungen etc. gelöscht werden.

Die geblockte Person findet den Blockenden nicht mehr über die Suche:

Liste bei blockierten Mitglied(Hinweis: Eigentlich stehe ich bei der Suche nach Stephan Koß immer an erster Stelle).

Gibt die geblockte Person den  Link direkt ein (Zum Beispiel aus einer Mail), so sieht es wie folgt aus:

Ansicht des blockierten Mitgliedes bei LinkedInDer Blockierte erhält übrigens nicht eine Nachricht darüber.

Blocklist, Verwaltung der blockierten Personen

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch eine Verwaltung dazu gäbe (die Kenner von LinkedIn fragen sich wahrscheinlich eher, wann es eine demografische Statistik der blockierten Mitglieder gibt). Man kann aktuell bis zu 50 Personen blockieren. Die Blockverwaltung erhält man über die Einstellungen:

Blockierliste in LinkedInVon dort aus kann man sich die Liste der blockierten Personen anschauen und bei Bedarf wieder “entblocken”:

Blockierliste verwalten

Extro

Stalking ist ein trauriges Thema, besonders, wenn es sich, wie so häufig, im Grenzbereich des Legalen stattfindet. Daher sind solche Funktionen nicht unwichtig: Man kann es nutzen, muss es aber nicht.

Ein praktischer Anwendungsfall (Ich wundere mich immer über die Besuche, so jung bin ich gar nicht mehr):

LinkedIn Reif trifft jung

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als “Unbekannt” gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoVor ungefähr einem Jahr hatte LinkedIn ein Leak, bei dem 6,5 Millionen Passwörter im Internet auftauchten. Zwar bot LinkedIn schon immer SSL Verschlüsselung bei den Einstellungsdaten an, das die gesamte Session unter SSL läuft, wurde 2012 optional aktiviert. In Zeiten zunehmender Pishing Versuche ist ein “gutes” Passwort nicht alles. Daher ist seitens LinkedIn eine Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich.

Wie kann ich mich bei der Nutzung von LinkedIn schützen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor Übergriffen oder “Hijacking” (also die Übernahme des Accounts) zu schützen. Ein sicheres Passwort, dass zudem auch noch regelmäßig gewechselt wird, bildet hierbei eine gute Basis.

SSL Verschlüsselung aktivieren

Wenn man die Kontodaten ändert (zum Beispiel) ist SSL immer aktiviert. Ansonsten ist SSL nicht immer aktiv. Dieses kann man jedoch unter Einstellungen aktivieren. Bei SSL werden die Daten so verschlüsselt, so dass Datenpakete im Internet nicht gelesen werden können.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die nun letzten Freitag von LinkedIn eingeführt wurde. Hierbei wird gespeichert, von welchen Rechner LinekdIn genutzt werden kann und darf. Wird von einem anderen Browser oder Rechner auf LinkedIn zugegriffen, so wird erst eine SMS an den Benutzer gesendet, der damit die Sitzung aktiviert.

Wer sollte diese nutzen

Die Antwort ist einfach: Eigentlich jeder. Wer vor allem von einem Rechner aus LinkedIn ansteuert, hat keine Qualitätsteinbußen und zusätzliche Sicherheit, da von einem anderem Rechner nicht zugegriffen werden kann. Wer sich viel über Hotels etc. einloggt sollte das noch eher tun. Zum einen können Schnüffelprogramme (sog. Keylogger) das Passwort protokollieren oder, was wahrscheinlicher ist, man drückt aus Versehen “Passwort speichern”.

Wie aktiviere ich die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für alle englischsprachigen gibt es eine Präsentation von LinkedIn. Ansonsten sieht das Schritt für Schritt wie folgt aus: Zuerst sucht man die “Einstellungen auf”:

LinkedIn Sicherheit EinstellungUnter Konto (1) findet man die Sicherheitseinstellungen (2).

LinkedIn Sicherheit Einstellungen DetailHier kann man nicht nur SSL, sondern auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen zweistufig AktivierenDanach wird man aufgefordert, eine Handynummer für die SMS anzugeben, an die der Code bei Nutzung eines neuen Gerätes gesendet werden soll:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail TelefonnummerMan erhält nun (sehr schnell übrigens, innerhalb von Sekunden) eine SMS zum Aktivieren. Danach sieht es wie folgt aus, wenn man über einen anderen Rechner wie gespeichert auf LinkedIn zugreifen möchte:

Fremdes Gerät LinkedInDabei kann man entscheiden, ob das Gerät dauerhaft gespeichert werden soll oder nur einmalig. Zusätzlich erhält man vom “LinkedIn Kundendienst” eine Mail, die den Zugriff bestätigt:

LinkedIn Sicherheit Einstellungen Detail Mail

Extro

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte von jedem genutzt werden. Hierbei folgt LinkedIn anderen sozialen Netzwerken, gerade dem blauen Bruder,die das bereits eingeführt haben. Überrascht sind deswegen nicht alle Beobachter.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoIch blogge ja gern Sonntag abends. Meinen aktuellen “Redaktionsplan” habe ich aus aktuellem Anlass umgeschmissen: Zur zeit gehen wieder Pishingmails um, die versuchen, die Zugangsdaten für LinkedIn Profile zu erschleichen. Solche Attacken gibt es immer wieder, egal ob für ebay, Amazon oder den Onlinebanken.

Wie erkenne ich solche Mails (Laie)?

Der einfachste Weg, eine solche Mail zu identifizieren, ist die Sprache in der Betreffzeile. Wenn Sie eine andere Oberflächensprache als englisch gewählt haben, so ist der Betreff von den Original Mails von LinkedIn in der Sprache der Oberfläche (nicht: Profilsprache!).

Wenn Sie also LinkedIn in Deutsch bedienen, so steht in den Mails im Betreff “Treten Sie meinem Netzwerk bei” und kein englischer Text. Auch achten Sie auf Unterschiede. Die aktuellen Pishingmails werden mit “wichtig” versendet, was LinkedIn nicht tut. Auch sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn die Mails über einen anderen Mailaccount als sonst üblich eingehen.

Wenn irgendwas eigentümlich aussieht, nutzen Sie die LinkedIn Oberfläche und klicken nicht auf die Links in der Mail!

Pishing Mails LinkedIn 3Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Mail echt es: Schauen Sie einfach über die Oberfläche von LinkedIn. Sie können einfach über Ihre Post bei LinkedIn schauen, ob eine Einladung in das Netzwerk einer anderen Person eingegangen ist.

Gehen dazu zuerst über den Link Post (1.) und danach auf die Unterkategorie Einladungen (2.). hier sehen Sie in chronologischer Reihenfolge alle erhaltenen Einladungen.

Wie erkenne ich solche Mails (Details)?

Die aktuellen Pishing Mails haben bereits eine gute Qualität. Zum Vergleich habe ich die Pishingmail einer aktuellen gegenübergestellt:

Pishing Mails GegenüberstellungWenn man die Pishingmail einer aktuellen Mail von LinkedIn gegenüberstellt, so fällt das veraltete Design aus. Das Design der Pishingmails, die ich erhalten habe, entstammt dem Releasebereich bis Anfang Juli 2012. Ab da wurde in html himmelblau hinterlegt. Auch stimmen einzelne Details nicht: so wird nur ein c an stelle des angloamerikanischen © verwendet. Auch stimmt die Anzahl der messages in der Mail nicht (Wenn die stimmen würde, hätte ich arge Sorgen).

extro

Pishing Mails sind nicht wirklich neues. Bereits Anfang  2012 gab es eine große Menge davon. Scheinbar ist der Januar ein beliebter Pishing Monat.

Wenn Sie etwas auf Unstimmigkeit achten, bestehen aber gute Chancen, nicht darauf hereinzufallen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Gestern bekam ich mal wieder eine Mail: Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, da bietet mir doch ein Kontakt 10 % auf seine Dienstleistungen an, einfach so, aus vollkommen altruistischen Motiven…..

Sehr geehrter Herr Koß,

wie geht es Ihnen? Ich hoffe doch gut.

Wir sind über XING miteinander verbunden und ich schätze das Networking mit Ihnen über XING sehr. Mit Interesse verfolge ich Ihre Statusmeldungen sowie auch Profiländerungen. Ich dachte mir, dass meine XING-Kontakte von den xxx dienstleistungen meines Unternehmens profitieren sollten.

// 10% Nachlass im April
Deshalb schenke ich meinen XING-Kontakten 10% Nachlass auf alle ….

Na Klasse. Erste Tat. Kontakt gelöscht. Er selber ist Social Media Experte und Top Keynote…. das zum Thema Experte.

Spam Hunters
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Immer wieder werden soziale Netzwerke unter dem Blickwinkel der Privatspäre betrachtet. Hierbei erst mal ein Blick auf die Begrifflichkeiten: Gerne werden die Begriffe Datenschutz und Privatsphäre durcheinandergebracht, daher, angelehnt an Wikipedia:

  • Datenschutz: Hier wird der Umgang der persönlichen Daten durch Unternehmen (aber auch Behörden) definiert.
  • Privatsphäre: Bezeichnet den nicht-öffentlichen Raum, in dem ein Mensch sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnimmt.

Beim Datenschutz kann man eigentlich nichts tun, außer einen Dienst zu verweigern, wo man vermutet, dass der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Bei dem Umgang mit der Privatsphäre widerum kann man bei den amerikanischen Vertretern viel mehr einstellen, als man es von deutschen Pendanten gewohnt ist. Allerdings muss man einige Minuten Zeit hierzu verbringen. Der folgende Artikel ist ein Update des Artikels, den ich 2010 zu diesem Thema erstellt habe.

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

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Heute wurde ich von Johannes Lenz auf einen interessanten Beitrag im Wall Street Journal aufmerksam gemacht. Es geht erneut um das Thema Social Screening: Dem Bewerten von Personen. An sich keine neue Erfindung, werden solche Techniken bereits seit Jahren In Assessment Center oder allgemein im Bewerbungsprozess eingesetzt. Neu daran ist die Dimension: So ermöglicht Facebook und Co das Screening nicht erst im Bewerbungsprozess, sondern bereits im Vorfeld.

Kann ein Tool automatisch Menschen bewerten?

Die Frage in der Form stellt sich eigentlich nicht: Die Schufa oder andere Auskunfteien tun das bereits, allerdings bezogen auf die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Person in Form von Kreditscorings.

Wie funktioniert Social Screening?

Eigentlich ist die Funktionsweise genauso wie das etliche Leser von Früher aus der Bravo kennen: Hier werden Fragen gestellt und Punkte zugeordnet. Je nach Punktzahl fand man sich in einer Typisierung wieder.

Grundlage bildet hierbei eine Vergleichsgröße. Beispiel: Wir wissen von 1.000 Menschen, ob sie still sind (oder introvertiert, laut, abwägend…. egal was). Dann werden verschiedene Faktoren angeschaut. Beispielsweise:

Social Screening erklärt

Social Screening erklärt

Von den tausend, die “still” sind heißen 
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Immer wieder gibt es Pishing Wellen. Diesmal hat es (wie bereits jede andere, große Plattform wie Facebook) LinkedIn erwischt. Dieses berichtet auch Markus Sekulla bei Krawattenträger, der sich auch direkt mit LinkedIn in Verbindung gesetzt hat. Daraufhin hat sich W & V auch der Thematik angenommen (@ W & V: Schaut Euch mal Eure Links an). Zeus berichtet hier davon.

Was ist Pishing?

Zu dem Begriff Pishing gibt es etliche Definitionen. LinkedIn erklärt es selber hier. Pishing ist ein Kunstwort aus “Password Fishing” und dient dazu, fremde Accounts zu kapern. Waren in der Vergangenheit oftmals Kreditinstitute das Ziel von Pishing Attacken, wechselte die Strategie der Pisher erst zu Onlineversendern, wie Ebay und darauf folgten viele soziale Netzwerke. Von Facebook kennt man dieses schon länger, für LinkedIn ist das neuer.

Was wollen die Pisher mit den Daten?

Das betriebswirtschaftliche Interesse erschließt sich beim Account Daten von Kreditkarten oder Bankkonten noch relativ schnell. Bei Angriffen auf soziale Netzwerke ist man noch etwas am Grübeln, was die Kriminellen damit wollen.

Das Geschäftsmodell fußt hierbei in den meisten Fällen auf zwei Ideen:

  1. Verkauf von Empfehlungen, Kontaktdaten, Mailadressen et cetera. Hier werden die Accountdaten entweder abgefischt oder die entsprechenden Daten heruntergeladen zum Verkauf. Auch werden zum Beispiel “Empfehlungen” verkauft.
  2. Die andere Variante, die Account Daten zu verwenden, ist wesentlich aufwendiger und nutzt social engineering: Hierbei wird von dem gehackten Account die Kontakte angeschrieben und um Hilfe (für was auch immer gebettelt). Hierbei gehen die Pisher mittlerweile sogar direkt in die Kommunikation mit den Kontakten, in deren Verlauf um dringende Hilfe gebeten wird.

Wie erkenne ich Pishing Mails?

Die Tipps sind nicht nur allein für LinkedIn gültig. Es empfiehlt sich, mehrere Mailadressen vorzuhalten. Kommt eine Mail nun auf eine falsche Adresse an, ist Obacht angebracht.

Eine Sache, die man nicht oft genug wiederholen kann: Wählen Sie als Passwort etwas, was man sich zwar leicht merken kann, aber nicht der Name des Hundes ist! Zum Beispiel: Bilden Sie einen Satz und nehmen nur die Anfangsbuchstaben (Ich habe meinen Führerschein mit 18 gemacht = IhmFm18g).

Und: Ändern Sie dieses Passwort: 41 % aller Nutzer ändern nie ihre Passwörter!

Wie erkenne ich LinkedIn Pishing Mails?

Eine der Merkmale: Achten Sie auf den Namen. “Daren Fair” ist gerade in Verwendung. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Pisher hier Anpassung vornehmen werden.

Nutzen Sie LinkedIn auf Englisch? Dann stellen Sie die Spracheinstellung unten rechts auf deutsch. Die Mails von LinkedIn kommen nach der Spracheinstellung, die Pisher verwenden aber meistens englisch, so dass die Mails auffallen.

Achten Sie auf das (C) in der Mail: Die Psiher verwnden oft eine nicht aktuelle Jahreszahlm, bei 2010 oder älter ist auch Vorsicht geboten.

Ich bin gerade hereingefallen!

…auch kein Drama. Aber ändern Sie sofort (!) das Passwort. Danach forwarden sie die Mail an safety@linkedin.com.


Letzens habe ich wieder einen Tweet gelesen, der mich zu diesem Artikel führte:

Kontaktmanagement Tweet 2

Nachdem ich mich in letzter Zeit mit der Metaebene (Woran erkenne ich Social Media Experten und Vergleich von Xing und LinkedIn) beschäftigt habe, wende ich mich mal eher praktischen Erwägungen zu.

Kontaktanfragen bei LinkedIn

Vielleicht ist es anderen auch schon passiert: Man möchte sich auf LinkedIn vernetzen…und findet den Button nicht. Das liegt aber nicht (zwingend) an der Störung der eigenen Sehkraft, sondern ist oftmals dem Design geschuldet: LinkedIn zeigt Buttons teilweise nur an, wenn auch die Funktion gewährleistet ist. Was zu einer aufgeräumten Oberfläche führt, kann Wenignutzer zur Verzweiflung bringen.

Der Button zu Kontaktanfrage erscheint nur, wenn die Person es zulässt. Was zusätzlich verwundert: Manchmal muss man eine Mailadresse angeben, manchmal nur einen Grund, woher man die zu kontaktierende Person kennen würde. Auch dieses hängt mit der Administration der betreffenden Person zusammen:

Kontakteinstellungen

Hier kann man über folgenden Weg

  1. Einstellungen
  2. E – Mail Einstellungen
  3. Wahl der Einstellungen

auswählen, wie man kontaktiert werden darf. Hier gibt es drei, mögliche Einstellungen:

  1. Alle LinkedIn Mitglieder (Die Grundeinstellung)
  2. Nur Personen, die Ihre E-Mail-Adresse kennen oder in Ihrer Adressbuch-Kontakteliste erscheinen.
  3. Nur Einladungen von Personen, die in Ihrer Adressbuch-Kontakteliste erscheinen

Die Auswahl desjenigen, den man kontaktieren möchte führt zu verschiedenen Ansichten: 

Kontakt hinzufügen Varianten

Bei (1) bekommt man die bekannte Ansicht, so dass man angeben muss, woher man die Person kennt. Etwas restriktiver ist Variante (2), hier muss man eine Mailadresse angeben. Diese muss mit einer der LinkedIn bekannten Mailadressen sein. Bei der Variante (3) bekommt man den Button nicht zu Gesicht.

Ausgenommen sind die Personen / Mailadressen, die eine Person im Adressbuch hinterlegt hat. Wie man eine Datei hier hochlädt, habe ich an anderer Stelle beschrieben.

Kontakte annehmen oder ablehnen

Auch zu den Kontakten annehmen oder ablehnen kann man einiges berichten. Zu der Annahme braucht man wohl nichts hinzufügen, ist das in anderen sozialen Netzwerken ähnlich.

Beim Ablehnen gibt es allerdings einige Varianten:

Kontaktannahme

Hierzu muss man wissen, dass LinkedIn Crowdsourcing benutzt. Wenn man eine Einladung von einer Person erhält, die man nicht kennt, so kann man das auch angeben.

Jeder LinkedIn Benutzer hat einen Counter hierzu: Haben mehrere Personen eine Kontaktanfrage mit “Ich kenne die Person nicht” markiert, so darf diese Person ab einen gewissen Zeitpunkt nur noch mit Variante (2) kontaktieren, unabhängig was der Betroffene in der Administration angegeben hat.

Kontakte wieder entfernen

Diese Funktion ist wirklich etwas versteckt: So ist die Option nicht auf dem Profil des zu Entfernden versteckt, sondern unter einer eigenen Option zu finden. Dieses hat Kerstin Hoffmann unlängst auf ihren Blog beschrieben, daher noch mal kurz visualisiert:

Kontakte emtfernen

Man muss über Kontakte (1) auf einen kleinen Link “Kontakte entfernen” (2) gehen oder diesem Link hier folgen.

Fazit

Wenn man eine Funktion nicht findet, so ist das noch kein Beinbruch.

Trotzdem sollte man seine Einstellungen überprüfen und schauen, ob man von jedem vernetzt werden möchte. Die Entscheidung, wen man zu seinen Kontakten zählen möchte, kann ich an dieser Stelle nicht abnehmen, aber die Wechselwirkungen der Administration sollte man sich doch vor Augen führen.

LinekdIn ist aus meiner Sicht weder abgeschottet, noch teuer. Aber einfach zu bedienen ist es auch nicht immer.

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