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Bei LinkedIn besteht dir Möglichkeit, sein Profil um weiterer Anwendungen zu LinkedIn Anwendungenerweitern. Anwendungen sind dabei der umgekehrte Anwendungsfall der API: Es werden nicht Daten an eine Anwendung außerhalb exportiert, sondern eine von verschiedenen Anwendungen wird direkt in das Profil von LinkedIn integriert. Zu der API wollte ich getrennt etwas schreiben. Noch mal zur Verdeutlichung:

LinkedIn Anwendungen vs APIWo finde ich die Anwendungen?

Die Anwendungen kann man auf seinem Profil anzeigen lassen. Die bekanntesten dürften die Amazon Reading List, Slideshare Präsentationen und die WordPressintegration sein. Wie die Worpressintegration aussieht, kann man auf meinem Profil anschauen.

Wo sind diese Anwendungen zu finden? Man kann Sie direkt “aktivieren”. Eine Übersicht ist über diesen Link erreichbar:

LinkedIn Anwendungen wo

Was sind die wichtigsten Anwendungen?

Events

Logo LinkedIn EventsDie LinkedIn Events sind als eigene Anwendung realisiert. Wie man genau Events einstellt, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben. Ansonsten (außer dass die Anwendung in Englisch ist) ist eigentlich alles bekannt: Man kann Veranstaltungen anlegen, andere Leute dazu einladen oder auch diese bewerben. Eine direkte Einladung von Personen aus den Gruppen ist nicht möglich. Jedoch kann man über DirectAds relativ günstig Werbung machen.

Polls

Logo LinkedIn PollsVielleicht nicht ganz so bekannt: Die Umfragen. Hier kann man verschiedene Umfragen erstellen und auch zur Diskussion der Ergebnisse einladen. Hierbei handelt es sich um dasselbe Modul, wie es aus den Gruppen bereits bekannt ist und auch (nach meiner Erfahrung) gut genutzt wird. Mit den Umfragen kann man schnell auf seine eigenen Stärken hinweisen und sind deshalb besonders interessant für Freiberufler und Einzelunternehmer.

Slideshare

logo SlideShareGerade für Freiberufler und Einzelunternehmer eine schöne Anwendung: Die Integration der Slideshare Präsentationen. Hier kann man zum Beispiel öffentliche Präsentationen, Arbeitsbeispiele oder vergangene Projekte anzeigen. Das Slideshare gerade von LinkedIn akquiriert wurde, ist es mittlerweile eine “hauseigene” Anwendung. Aber obacht: Die Präsentationen werden (je nach Profileinstellung” öffentlich, also auf fremde Rechte und Marken besonders achten.

Amazon ReadingList

Logo Amazon ReadingListAuch sehr beliebt ist die Verknüpfung mit der ReadingList von Amazon. Hier kann man zum einen auf eigene Publikationen verweisen, aber sie kann auch als Angelpunkt dafür dienen, mit Betrachter des Profils in ein qualifiziertes Gespräch kommen: kann man so entweder seine wirklichen Lieblinge alá Nele Neuhaus darstellen, aber auch die Fachpublikationen die man gerade gelesen hat und so seine Profession besser darstellen.

WordPress

Logo WordPress AnwendungBloggen Sie? Ich hoffe doch, wie ich letztens dargelegt habe. Falls es sich um einen WordPress Blog handelt, so kann man diesen mit der Anwendung “WordPress” direkt auf seinem Profil einblenden. Dieses wird dann automatisch aktualisiert, so dass man nicht neue Artikel immer wieder neu einblenden muss. Für andere Blogs gibt es noch eine andere Anwendung, die ich aber selber noch nicht ausprobiert habe (da ich ja selber einen WordPress Blog habe).

Weniger ist mehr

Ich habe jetzt einen Überblick der (aus meiner Sicht) Überblick der wichtigsten Anwendungen auf LinkedIn gegeben. Aber: Es macht keinen Sinn, sein Profil mit allen Möglichkeiten auszustaffieren. Beschränken Sie sich auf ein oder zwei der wichtigsten.

Anwendungen verschiebenMan sollte auch über die Anordnung der Anwendungen sich Gedanken machen. So kann man die Anwendungen nach Belieben verschieben (siehe Bild rechts). Dazu auf “Profil bearbeiten” (1) gehen. Danach zu der Anwendung, in meinem Beispiel die WordPress Anwendung scrollen. Wenn man über den Balken der Anwendung geht, so erscheint diese blau (2). Mit der linken Maustaste daraufklicken, und die linke Maustaste gedrückt halten. Dann kann man die Anwendung nach belieben herauf oder herunter navigieren (3). Je nach Wichtigkeit sollte diese weiter oben stehen. Wenn man zum Beispiel seine Arbeitsproben mittels Slideshare darstellt, so kann diese ruhig im obersten Bereich stehen. Wenn man gerade eine aktuelle Umfrage hat, so kann diese auch weiter oben stehen. Amazons ReadingList würde ich tendenziell weiter unten ansiedeln. Aber diese Entscheidung muss jeder nach eigener Priorisierung treffen.


Immer wieder werden soziale Netzwerke unter dem Blickwinkel der Privatspäre betrachtet. Hierbei erst mal ein Blick auf die Begrifflichkeiten: Gerne werden die Begriffe Datenschutz und Privatsphäre durcheinandergebracht, daher, angelehnt an Wikipedia:

  • Datenschutz: Hier wird der Umgang der persönlichen Daten durch Unternehmen (aber auch Behörden) definiert.
  • Privatsphäre: Bezeichnet den nicht-öffentlichen Raum, in dem ein Mensch sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnimmt.

Beim Datenschutz kann man eigentlich nichts tun, außer einen Dienst zu verweigern, wo man vermutet, dass der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Bei dem Umgang mit der Privatsphäre widerum kann man bei den amerikanischen Vertretern viel mehr einstellen, als man es von deutschen Pendanten gewohnt ist. Allerdings muss man einige Minuten Zeit hierzu verbringen. Der folgende Artikel ist ein Update des Artikels, den ich 2010 zu diesem Thema erstellt habe.

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

Achten Sie auf Ihre Privatsspäre!

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Heute wurde ich von Johannes Lenz auf einen interessanten Beitrag im Wall Street Journal aufmerksam gemacht. Es geht erneut um das Thema Social Screening: Dem Bewerten von Personen. An sich keine neue Erfindung, werden solche Techniken bereits seit Jahren In Assessment Center oder allgemein im Bewerbungsprozess eingesetzt. Neu daran ist die Dimension: So ermöglicht Facebook und Co das Screening nicht erst im Bewerbungsprozess, sondern bereits im Vorfeld.

Kann ein Tool automatisch Menschen bewerten?

Die Frage in der Form stellt sich eigentlich nicht: Die Schufa oder andere Auskunfteien tun das bereits, allerdings bezogen auf die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Person in Form von Kreditscorings.

Wie funktioniert Social Screening?

Eigentlich ist die Funktionsweise genauso wie das etliche Leser von Früher aus der Bravo kennen: Hier werden Fragen gestellt und Punkte zugeordnet. Je nach Punktzahl fand man sich in einer Typisierung wieder.

Grundlage bildet hierbei eine Vergleichsgröße. Beispiel: Wir wissen von 1.000 Menschen, ob sie still sind (oder introvertiert, laut, abwägend…. egal was). Dann werden verschiedene Faktoren angeschaut. Beispielsweise:

Social Screening erklärt

Social Screening erklärt

Von den tausend, die “still” sind heißen 
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Bereits vor wenigen Wochen hat LinkedIn in seinem Blog angekündigt, nun Ehrenämter und soziales Engagement im Profil zu berücksichtigen. Ich halte das Feature für eine gute und sinnvolle Ergänzung. Bereits die Zeitung W & V lobte diese Ergänzung ausdrücklich. Da die Anlage nicht ganz einfach ist, dieser Blogartikel.

Die Motivation eines persönlich, solche Daten zu hinterlegen, ist schnell dargelegt: Tue Gutes und rede darüber! Das Sprichwort entstammt wohl dem jiddischen und ist im Kern auch relativ eindeutig: Man muss sich für altruistischen, gesellschaftlichen Einsatz nicht schämen, ganz im Gegenteil.

Extrem wichtig finde ich eine solche Darstellung für Berufsanfänger: Können hier Führungsfähigkeiten und Engagement dargelegt werden.

Fertig sieht das Ganze dann am Beispiel in meinem Profil dann so aus:

Ehrenamt bei Stephan Koß

Hierbei können nicht nur Funktionen angegeben werden, sondern ob man eine Sache vielleicht auch nur passiv unterstützt.

Wenn man dieses seinem Profil hinzufügen möchte, so muss man als erstes den entsprechenden Abschnitt für Ehrenämter anfügen. Dieses geht über

1. Profil bearbeiten

Ehrenamt : Profil bearbeiten

2. Abschnitt hinzufügen

Als nächstes muss man den Abschnitt für Ehrenämter hinzufügen. Als erstes hierfür “Abschnitt hinzufügen”:

Ehrenamt Abschnitt hinzufügen

Danach den entsprechenden Bereich für Ehrenämter suchen:

Ehrenamt Abschnitt hinzufügen 2

3. Details angeben

Zum Schluss müssen noch die eigentlichen Angaben vorgenommen werden:

Ehrenamt Detailanagaben

Die Kategorien sind vorgegeben und sind eingeteilt in vierzehn Stück:

  1. Armutsbekämpfung
  2. Ausbildung
  3. Bürgerrecht und soziales Handeln
  4. Gesundheit
  5. Katastrophen und humanitäre Hilfe
  6. Kinder
  7. Kunst und Kultur
  8. Menschenrecht
  9. Politik
  10. Sozialdienste
  11. Tierschutz
  12. Umwelt
  13. Wirtschaftliche Unterstützung benachteiligter Gruppen
  14. Wissenschaft und Technologie

Gerade für Berufsanfänger mit entsprechenden Erfahrungen ist die Angabe hier ein Muß. Aber auch für alle anderen gilt: Mit dem Abschnitt kann man Kenntnisse und Engagement außerhalb des beruflichen Umfeldes schön darlegen.

Die Texte, die man hinterlegt, werden auch bei multlingualen Profilen automatisch mit angezeigt. Hierbei werden die Kategorien und Felder automatisch in der entsprechenden Sprache mit angezeigt:

Ehrenamt Multlinguales Profil


Ein Businessnetzwerk dient anderen Interessen als ein Netzwerk zum Spaß und Freizeit. Auch werden hier Personen anders gesucht und eher kalt angesprochen. Von daher ist für ein Businessnetzwerk die Mitgliedersuche eines der wichtigsten Funktionalitäten.

Bei Google+ und facebook (aber auch Stayfriends et cetera) reicht ein primitives Suchfeld, wo ich nach Namen suchen kann. Kontakte werden entweder nur virtuell abgebildet oder ergeben sich aus dem sozialen Kontext. Dazu benötigt es keine filigranen Suchmöglichkeiten.

Beim Businessnetzwerk suche ich nicht nach Namen, sondern nach Funktionen oder Fähigkeiten. So ist der Name zu Beginn der Suche egal, sondern ich suche eher (beispielsweise) nach Entwicklern mit Javakenntnissen, die im Einzugsgebiet von Frankfurt wohnen.

In Deutschland kommen hierbei zwei Netzwerke in Frage: Xing und LinkedIn (BranchOut und Facebook lass ich mal außen vor). Im folgenden habe ich verglichen,

  • Welche Suchfunktionen zur Verfügung stehen
  • mit welchem Account

Hierbei habe ich mich auf die “normalen” Premiumaccounts beschränkt.

LinkedIn

Ich habe die Accounts mal grafisch gegenübergestellt (auf die Grafik klicken, um die Zuordnung zur Synopse sehen zu können):

Suchen LinkedIn

Die meisten Suchfilter stehen Basismitgliedern bereits zur Verfügung. Besonderes Augenmerk sollte man auf die “Sortieren nach” Funktion legen: So kann man die Ergebnismenge beeinflussen (und im Bestenfall verfünffachen). Man kann die Ergebnisse je nachdem für welchen Zweck sortieren lassen. Suche ich einen Freiberufler, sollte ich nach Anzahl Empfehlungen sortieren lassen. Möchte ich mich vorstellen lassen, so ist nach Kontaktgrad zu empfehlen.

Zwei weitere Highlights sind zum einen: GeoTargeting. Hier kann ich nicht nur nach Hamburg suchen, sondern auch im Umkreis von n km. Auch die Unternehmensgröße ist gerade für Vertriebler von Interesse (allerdings ist das ein Premiumfeature): Hier interessieren ja gerade Unternehmen ab einer bestimmten Größe.

Xing

Auch hier eine Grafik:

Suchen Xing

Da hier die Funktionen weniger sind, kann man die Ordnungszahlen besser lesen. Man erkennt, dass als Basismitglied die gleiche Suche zur Verfügung steht, wie bei Google. Eine sinnvolle Suche ist erst als Premiummitglied möglich.

Highlights sind für mich die Suchfelder “Ich suche”, wo ich konkret nach Ansprechpartnern suchen kann und “Ich biete”.

Synopse

Alle die Suchfunktionen habe ich durchnummeriert und aufgelistet. In einer Übersicht sieht das ganz dann so aus:

Mitgliedersuchen bei Xing und LinkedIn im Vergleich

Hier bin ich nach Komfort vorgegangen: Bei einigen Suchen ist LinkedIn im Vorteil, da es Mehrfachauswahlen zulässt. Andererseits muss man bei LinkedIn eine Postleitzahl verwenden, eine direkte Suche nach Ort ist nicht möglich. Dieses wurde jeweils berücksichtigt.

Wenn man die Summe gegenüberstellt, ergibt sich folgendes Ergebnis:

Synopse Suchfunktionen Xing vs. LinkedIn

Man stößt bei Xing schnell als Basis an die (neudeutsch) “PayWall” (So sind hier Ergebnisse auch nach Namen anonymisiert und im Gegensatz zu LinkedIn “nicht anklickbar”):

Namenssuche bei Xing anonymisiert

Ich konnte mir den Hinweis nicht verkneifen, da Groß-Selbeck im Interview behauptete:

“Das Geschäftsmodell des Wettbewerbers baut stattdessen darauf auf, den Zugang zu den Nutzerprofilen zu verkaufen, die sonst nicht einsehbar sind.”

Ich sehe nicht, was Xing hier anderes macht. Bei LinkedIn gibt es diese anonymisierten Ergebnisse auch:

Suche LinkedIn Anonym

aber zum einen liegt dieses an der Privatssphäre des Betroffenden, zum anderen kann ich mir das Profil trotzdem anschauen (was bei Xing nicht geht).

Wenn man nicht monatlich einen Obolus entrichten möchte, so ist man auf LinkedIn angewiesen. Wenn man Freiberufler allerdings sucht, sollte man die monatliche Gebühr den Hamburgern entrichten, hier ist die Auswahl einfach größer.

Für alle anderen (insbesondere HR und Personalern) ist eher LinkedIn zu empfehlen, oder halt beides.


Gestern las ich einen Tweet, der mir einige Gedanken bereitete:

Tweet
Tweet

Ich versuche mal ein paar Gegenthesen aufzustellen:

  1. Ich werde meinen Job bis zur Rente behalten
  2. Meine Unternehmung wird es garantiert in 10 Jahren noch geben
  3. Wir brauchen keine neuen Kunden
  4. Unsere Referenzen sind so gut, dass sich keine Neukunden über uns informieren brauchen

Können alle Fragen mit “Ja” beantwortet werden, dann braucht hier nicht weitergelesen werden. Dann sind B2B Netzwerke wirklich unnötig. Falls ein einziges “Nein” dabei ist, sollte man sich vielleicht meine Argumente mal anschauen.

Mir ist bewusst, dass Phrasen wie “Sie müssen Ihr Business neu überdenken” in einer sachlichen Diskussion nichts zu suchen haben. Hierauf will ich gar nicht hinaus. Aber Schaden wird ein Profil bei LinkedIn auch kaum.

Fange lieber jetzt an…

 Ich hatte oben (zugegeben etwas karikierend) ein paar Thesen aufgelistet. Worum es mir im Kern ging: Wer weiß mit absoluter Sichereheit, was in 10, 20 oder auch nur in 2 Jahren ist.

Hintergrund ist: Man kann nie wissen, ob man seine “alten” Kontakte mal wieder braucht, neuer Job, neues Produkt, neue Idee….und wenn man in diese Situation kommt, was ich niemanden wünsche, braucht man dann sein Netzwerk. Wobei wir bei Argument 2 sind:

Pflege Dein “B Netzwerk”

Wie viel Kollegen wechseln den Arbeitgeber, man hat nur in einem Projekt zusammengearbeitet? Und viele davon waren gut, sympathisch, aber man hat keine Zeit und Lust, diese Kontakte zu pflegen.

Gerade aber diese Kontakte kann man mit Hilfsmitteln wie LinkedIn im Orbit halten, ohne ein mal im Jahr Essen zu gehen oder ähnliche Pflegeinstrumente. Das eigentliche “A Netzwerk” hat man auch so im Griff, die anderen können aber auch irgendwann man hilfreich sein.

Noch nicht die Richtigen getroffen?

Vielleicht liegt eine eher rudimentär ausgestaltete Nutzung an den Personen, die angemeldet sind. Wenn man im intensiven B2B Bereich arbeitet, kommt man um LinkedIn nicht herum. Gerade bezogen auf die DAX 30 ist LinkedIn das führende Netzwerk. Ich hatte im Oktober schon gezeigt, dass hier mehr Fach- und Führungskräfte zu finden sind. Dieses Bild hat sich mittlerweile verstärkt.

DAX Unternehmen Mai 2011

DAX Unternehmen Mai 2011

Okay, etwas unübersichtlich. Hier sind die Follower und Anzahl der Profile der Mitarbeiter von DAX 30 Unternehmen per Mai 2011 aufgeführt. Die Summen sind vielleicht überschaubarer:

Vergleich Mitarbeiter und Follower von DAX 30 Oktober 2010 zu Mai 2011

Vergleich Mitarbeiter und Follower von DAX 30 Oktober 2010 zu Mai 2011

 

Hier kann man erkennen, dass 22 % mehr Mitarbeiter von DAX 30 Unternehmen im Mai 2011 ein LinkedIn Profil haben.

Und hier setzt der Herdentrieb ein: Gerade im DAX Bereich werden viel Budgets bereit gestellt, Mitarbeiter gesucht und gefunden. Also kommt der Tross an Recruitern, Key Accountants etc. hinterher, was wieder zur Steigerung des Netzwerkes beiträgt.

Freemium reicht – kostet ja nix

Bei LinkedIn hat man den Vorteil, dass man mit der Freemium Variante ausreichend weit kommt. Die Suche ist voll funktional, ich kann Gruppenkollegen anschreiben und sehen, wer mein Profil besucht hat. Die (zugegebenermermaßen teure) Premiumvariante ist eher was für Poweruser.

Ansonsten: Einigeln!

LinkedIn bietet die Möglichkeit, zum Beispiel, dass das Profilphoto nur dem eigenen Netzwerk angezeigt wird oder dass Kontaktanfragen nur von Leuten gestellt werden können, die Ihre Mailadresse kennen.

Darüber, dass “kalt” nachrichten nur gegen 10 $ versendet werden können, bleibt man in einem hohen Maße geschützt vor “Reif trifft jung” und anderen Gedöns.

Also: Warum LinkedIn nicht nutzen?

Schaden wird es wohl kaum!

Intro

Bei LinkedIn kann man generell zwischen einem “Freemium” Modell wählen, wo schon etliche Funktionen enthält und sog. Premiummodellen. Zusätzlich gibt es verschiedene Premium Modelle, die schnell viel Geld kosten. Jedoch – werden diese immer benötigt? Der folgende Artikel soll hierrüber Auskunft geben. Der Preis von LinkedIn….

Freemium oder Premium?

Das Freemium Modell enthält schon etliche Funktionalitäten. Diese beinhaltet unter anderen

  • Eine funktionierende Suche (allerdings nicht mit so vielen Ergebnissen)
  • Nachrichten an
    • Kontakte
    • Moderatoren
    • Job einstellende
    • Gruppenkollegen
  • Export von Kontakten / VCF Export
  • Ansicht der Besucher des Profils

Hier kann man mit zwei Irrtümern aufräumen:

Irrtum eins: Eine Nachricht kostet 10 $. Dieses stimmt so halb. Es handelt sich um sogenannte InMails. Dieses sind “Kaltnachrichten”, also Leute, die ich nicht kenne. Also: Nachrichten kosten in den meisten Fällen gar nichts, außer, wenn ich jemand kalt anschreibe.

Irrtum Zwei: ich kann nicht sehen, wer mein Profil besucht hat. Das liegt aber nicht am Bezahlmodell, sondern, wie der Besuchende sich in den Einstellungen definiert hat. Hier kann jeder selber definieren, wie und in welchem Umfang der Besuch des Profiles sichtbar ist.

Als Faustregel kann man sich merken: Wer mindestens eine halbe bis eine Stunde am Tag mit LinkedIn verbringt, sollte über ein Premium Modell nachdenken. Für alle anderen reicht erst mal der Freemium Account.

Um sich das betriebswirtschaftlich zu erklären, helfen die Zahlen aus dem IPO:

Nettoumsatz nach Einkommensart

Nettoumsatz nach Einkommensart

So ist das Einkommen ungefähr gleichverteilt nach Recruitinglösungen, Marketing- und Werbeeinnahmen und Premiummitgliedschaften, wobei von den drei Standbeinen von LinkedIn die Einnahmen von Premiummitgliedschaften an dritter Stelle stehen.

Welche Vorteile hat ein Premiumaccount?

So nur als Stichpunkte

  • Es sind mehrere “InMails” enthalten- also kostenpflichtige Mails an “Unbekannte”
  • Mehr Suchergebnisse
  • Zusätzliche Suchfilter (Firmengröße, Job Level)
  • Zusätzliche Auswertungen bei der Seite, wer mein Profil betrachtet hat

Welche Premiummitgliedschaften?

Generell gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

Accounts LinkedIn

Accounts LinkedIn

Diese fragmentieren sich noch in verschiedene Unterkategorien. Sie unterscheiden sich vorrangig darin,

  • Wie viele “InMails” man versenden darf per Monat
  • Wie viele Suchergebnisse angezeigt werden
  • Wie viele Suchagenten per Woche / Tag ausgeführt werden können

Daraus ergibt sich, dass man die Premiummodelle je nachdem einsetzen kann, was man für einen Bedarf an kalten Ansprachen hat. Eine Übersicht der vorhandenen Businessmodelle:

Accounts LinkedIn Vergleich

Accounts LinkedIn Vergleich

Wobei ich den aktuellen Dollarkurs von 1,4236 zu Grunde gelegt habe. Hinzu habe ich nicht gesondert aufgeführt, dass es noch einen erheblichen Rabatt gibt (ca. 20%), wenn man ein Jahresabo wählt.

Nicht erschrecken lassen sollte man sich vom “Talent Pro” für immerhin 499,95 $ im Monat. Hierbei handelt es sich nicht um eine “Recruitermitgliedschaft” im herkömmlichen Sinne, sondern es handelt sich um eine collaborative Lösung für eine ganze Recruitingunternehmung.

Ein genereller Vorteil ist bei den Premiummodellen, dass man besser sieht, wer sein Profil besucht hat (Besser: Das “Wie”)

Wer hat mein Profil angeschaut Gesamt

Wer hat mein Profil angeschaut Gesamt

Die Gesamtstatistik unter (1) ist auch den Freemiumkunden ersichtlich, die genaueren Analysen gibt es nur beim Premiumaccount. Eine genaue Beschreibung findet sich hier.

Fazit

Gerade wenn man bei LinkedIn neu ist, sollte man auf einen Premiumaccount verzichten. Wichtiger ist, dass Netzwerk auszubauen. Hier ergeben sich verschieden Möglichkeiten, des kontaktens und des (in Deutschland eher unüblichen) vorstellen lassen.

Erst wenn man sich mehrere Monate mit LinkedIn beschäftigt hat, sollte man über eine Premiummitgliedschaft nachdenken.

Das wichtigtse lässt sich auch so erreichen.

Ein kleines, aber feines neues Feature ist der Resume Builder. Damit kann man mit wenigen Klicks eine Vitae mit verschiedenen Templates bauen. Diese sehen dann wie folgt aus:

Curriculum Vitae

Curriculum Vitae

Der Link

http://resume.linkedinlabs.com/

hier muss man sich via LinkedIn anmelden

Die Vorgehensweise:

Der Resume Builder bezieht seine Informationen aus dem LinkedIn Profil. Es existieren verschieden Templates, die dann befüllt werden.

Resume Builder Bedienung

Resume Builder Bedienung

  1. Hier kann man angeben, ob man eine neue Zusammenfassung erstellen oder die alten bearbeiten, veröffentlichen oder löschen möchte
  2. Man kann mehrere Resumes erstellen. Hierr kann man den Titel, der auch später für einen PDF Druck verwendet wird, definieren
  3. Hier kann man sich eins von zur Zeit elf Templates / Vorlagen aussuchen
  4. Hier der sicherlich wichtigste Punkt: Hier kann man die verschiedenen Bereiche angeben und verschieben:
Vitae Sections
Vitae Sections

 

 

5.  Hier kann man einstellen, wer auf ein gespeichertes Resume Zugriff haben soll (Privat, jeder, der den Link kennt oder öffentlich).

6. Die üblichen Spielereien zum Teilen via Facebook, LinkedIn oder Twitter

7. Als letztes die Funktionalität, um den Resume als PDF zu speichern.

Fazit

Nettes kleines Tool, um auf die schnelle eine Zusammenfassung zu bauen. Das Ergebnis ist durchaus publikationsfähig. Ein publiziertes Ergebnis von mir: http://resume.linkedinlabs.com/7ku2be6

Kleiner Wermutstropfen:

  1. Bis jetzt wird nur englisch und keine multilinguale Profile unterstützt
  2. Man kann keinen IE verwenden (nur FF, Safari, Opera & Chrome)

Aber durchaus sympathisches Goodie…

 

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