intro
Pinterest, der Bilderdienst aus den USA, führt seine Überarbeitung der graphischen Oberfläche sukzessiv ein. Nachdem die Überarbeitung zuerst Ende Januar im hauseigenen Blog publiziert wurde, schaute sich das zuerst und fast taggleich Techcrunch darüber. Gestern folgte dann Mashable mit der Ankündigung, dass das neue Design nun von vielen getestet werden kann. Da auch bei mir in der oberen Leiste der Button “Probiere es aus” zu sehen war, habe ich die Chance genutzt. Damit steht das erste große Redesign des jungen Bilderdienstes an.
so schaut es aus
Oben in der Menüleiste findet sich bei vielen ein neuer Knopf: Zum neuen Design wechseln. Mit einer kurzen Bestätigung findet man sich im neuen Design wieder. Auf den ersten Blick sieht es unspektakulär aus:
Die Menüleiste oben wirkt etwas anders. Insgesamt ist das Outfit relativ ähnlich und erinnert etwas an BranchOuts Discover Board, nur halt in rot (Wobei BranchOut das Discover Board mittlerweile wieder abgeschafft hat……oder: Was war jetzt noch mal BranchOut?)
Was sich in der Technik getan hat, sieht man, wenn man auf ein Bild direkt klickt. Dann werden dem Nutzer eine Vorschau auf die Photos auf dem Board in einer Vorschau präsentiert und Vorschläge, was noch interessieren könnte:
Unter (1) wird das Board angezeigt, wo das Foto angepinnt wurde. Des Weiteren gibt es einen Block, wo die gleiche Quelle (in meinem Fall http://LinkedInsiders.wordpress.com ) angezeigt wird. Was noch nicht immer funktioniert (vielleicht abhängig von der Sprache) ist, dass Pinterest Vorschläge macht für ähnliche Bilder.
extro
Pinterest ist seit einem Jahr konstant beliebt. So hat es Ende 2011 einen rasanten Aufstieg erlebt und kann diesen Level halten. Und dieser Level liegt bei immerhin Platz 34 aller besuchten Webseiten (zumindest nach Alexa). Die Diskussion um die rechtlichen Grenzen, zumindest in Deutschland, hat dem keinen Abbruch getan. Im Produktmarketing kann es seine Vorteile voll ausschöpfen, ob es im Recruiting wirklich andere Medien ersetzen kann, möchte ich noch nicht ganz glauben.
Als fester Bestandteil in der Welt der sozialen Netze konnte sich Pinterest im letzten Jahr auf jeden Fall etablieren.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß




















