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Heute las ich eine Zahl in der Frankfurter Rundschau (war die nicht eh pleite?), die ich erstaunlich fand:

Von 100 Profilen sind etwa 95 praktisch nicht zu gebrauchen

behauptete die Karriereexpertin Svenja Hofert. Eine Zahl, ähnlich wie, dass sich 51% aller Menschen auf Facebook über Marken unterhalten wollen. Zum einen würde mich eine empirische Herleitung interessieren, zum anderen frage ich mich, wie statistisch daneben mein (persönliches) Netzwerk liegt.

Wie vollständig muss ein Online Profil sein?

Kommen wir zu der obigen Aussage zurück: Wäre geschrieben worden mit der Ergänzung “für den nächsten Karriereschritt” oder ähnliches, bräuchte ich den Artikel nicht zu schreiben. Wer aber die Horden von blonden Kostümchen kennt, die unter den Label des “Recruiting” einen mit irgendwelchen Angeboten kalt torpedieren, weiß, dass ein rudimentäres Profil auch Charme besitzt. Im Zentrum eines Online Profils steht das eigene Netzwerk, dass es zu pflegen gilt.

Was wollen Sie erreichen?

Die generelle Frage ist, was wollen Sie erreichen. Schielen Sie auf den nächsten Job oder suchen Aufträge, insbesondere als neuer Freelancer oder Freiberufler, ist ein gut strukturiertes und vor allem vollständiges Online Profil ein Muss. Jedoch sind das nicht alle Nutzer. Der Mehrwert kann (und wird) auch aus dem Netzwerk generiert. Umso besser man bereits vernetzt ist, desto unwichtiger wird die Darstellung im Online Profil.

Netzwerk aufbauen

Das Netzwerk aufzubauen geht nicht schnell. Gerade bei den B Kontakten (also Personen, die man fast oder schon aus den Augen verloren hat) können Netzwerke wie Xing oder LinkedIn gute Dienste leisten. Das benötigt Zeit, viel Zeit. Hier sollte man immer wieder in den Kontakten der Kontakte surfen oder nach alten Namen oder Arbeitgeber fahnden: Oft melden sich die Personen erst später an. Das Netzwerk kann einem aber auch so helfen: Die Personen wissen ja hoffentlich, mit wem sie sich vernetzt haben.

Das Online Profil pflegen

Das Online Profile zu pflegen, ist gerade für Neulinge und / oder Freiberufler ein Muss: Wollen diese ja auf sich aufmerksam machen. Für alle anderen gilt: Die Pflege ist gut und sinnvoll, aber kein Muss. Was gar nicht geht, gerade auf Xing oder LinkedIn, sind Spaßfotos oder irgendwelcher Murks bis hin zu Falschangaben. Aber Vollständigkeit ist nicht das a und o.

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Ich kann die 95% nicht bestätigen. Es gibt viele, die LinkedIn oder Xing als selbstaktualisierendes Adressbuch benutzen. Und das ist auch gut so und nicht zu beanstanden. Ohne die Fragestellung des Benutzers zu kennen, kann ich keine Aussage zu der Sinnhaftigkeit eines Online Profils machen. Für Freiberufler sind Referenzen und ein Unternehmensprofil sehr sinnvoll.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoIn Deutschland stehen, im  Gegensatz zu anderen Ländern, bei Businessnetzwerken Xing und LinkedIn zur Verfügung. Es spricht generell nichts dagegen, als Unternehmen bei beiden zum Beispiel ein Unternehmensprofil zu pflegen, zumindest in der jeweiligen, kostenfreien Logo XingBasisvariante. Wenn ich, zum Beispiel als Recruiter, jemanden, suche, gibt es Unterschiede zwischen den Zielgruppen? Die Funktionen oder auch der Preis ist letztlich egal, wichtig ist, die entsprechenden Personen zu finden. Daher habe ich mal ein paar Parameter gegenübergestellt: Branche, Alter und Unternehmensgrößen der Personen, die auf den Plattformen vertreten sind.

Die Zahlen

Bei den untersuchten Zahlen habe ich versucht, eine einheitliche Darstellung zu finden. Bei den Branchen war mir das nicht möglich, da die Zahlen nicht 1:1 vergleichbar sind. Insgesamt sind die Zahlen direkt von LinkedIn (aus dem LinkedIn Ads Tool) oder aus den Xing Mediadaten.

Welche Branche findet man wo?

Zuerst eine Übersicht aller Branchen, wie sie prozentual bei LinkedIn vertreten sind. Die Zahlen sind für Deutschland, Schweiz und Österreich:

LinkedIn Branchen DACH

(Zum Vergrößern darauf Klicken)

Wem das zu viele Daten auf einmal sind, so hier die jeweils größten fünf Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

Top 5 DACH Branchen LinkedIn

Im Vergleich dazu sind die Branchen bei Xing wie folgt vertreten (keine Differenzierung nach Ländern):

XING Branchen

Welche Unternehmen sind wie vertreten?

Von Interesse ist auch, welche Unternehmensgrößen durch die Mitarbeiter wie vertreten sind. Bei den Großkonzernen ist die Verteilung schon länger bekannt, aber wie sieht es insgesamt aus? Hier kann man die Zahlen gut gegenüberstellen:

Verteilung Xing LinkedIn Unternehmensgröße

(Zum Vergrößern darauf klicken)

Wer also Freiberuflern und kleinen Unternehmern was verkaufen möchte, ist bei Xing gut aufgehoben, Budgets und Projekte bei großen Unternehmen kann man eher bei LinkedIn finden.

Wie alt sind die Mitglieder

Bei LinkedIn scheinen prozentual mehr jüngere Mitglieder zu finden sein, als bei Xing. Hintergrund könnte die Anzahl der Praktika sein, die ausgeschrieben sind. Hier sind für Deutschland bei Xing aktuell (Also: Mai 2013) 1.669 zu verzeichnen, bei LinkedIn 5.459. Der direkte Vergleich sieht wie folgt aus:

Verteilung Xing LinkedIn Alter

(Zum Vergrößern darauf klicken)

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Die Gegenüberstellungen bieten keine großen Überraschungen, eher die Bestätigung von Vermutungen. Ich hoffe, sie helfen einigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHeute habe ich die neue Preispolitik von Xing für Unternehmensprofile mir angeschaut. Hier hat sich einiges getan, so dass mein alter Vergleich aus dem November nicht mehr gültig ist. Die Preise von Xing haben es in sich. So muss ein mittelständiger Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern in brutto jährlich den Gegenwert eines Golfs in der Grundausstattung bezahlen, um in den Genuss sämtlicher Funktionalitäten Logo Xing(die Xing bietet) zu gelangen. Im Zentrum steht dabei die Einbindung vom Kununu, dem kürzlich aufgekauften StartUp für Arbeitgeberbewertungen aus Österreich. Das erklärt auch die Welle an Erinnerungen und Mahnungen, endlich seinen Arbeitgeber zu bewerten, die über die Xing Mitglieder hereingebrochen ist. Was bringt das neue Unternehmensprofil im Vergleich?

Kosten Unternehmensprofile im Vergleich

Wie bereits geschrieben, kann man zwischen einem rudimentären Profil, und der Kununu Variante wählen. Diese kostet zwischen 395 und 1.095 € im Monat (netto), was einer Bruttobandbreite von 5.641 € – 15.637 € im Jahr entspricht. Wer sich nicht für kununu interessiert, oder nicht an das Modell glaubt, ist damit zur Standardvariante gezwungen. Allerdings bietet diese nur das Wichtigste. Eine Übersicht der Funktionen eines Firmenprofiles bei LinkedIn und Xing in der Übersicht, inklusive Kosten:

Unternehmensprofile xing linkedin kosten

Wer sich auf einem Unternehmensprofil mit mehr als nur einen Text darstellen will, muss also zu LinkedIn oder der “Employer Branding” Variante von Xing greifen.

Was für welche Zielgruppe?

Jede Zielgruppe hat andere Interessen. Wer auf maximale Reichweite setzt, überlegt sowieso nicht, ob Xing oder LinkedIn sondern steht ehr vor der Entscheidung Facebook oder Google+. Große Konzerne sind seit langem stärker bei LinkedIn vertreten, und ich persönlich denke nicht, dass die Integration von kununu dieses ändern wird.

Die Entscheidung steht und fällt mit kununu. Wer also dieses integriert haben möchten, muss zu der Employer Branding Variante von Xing greifen. Alle anderen werden um die Preise einen Bogen machen und sich mit der Nuklearvariante zufrieden geben müssen.

Besonders Freiberufler, Existenzgründer und kleine Unternehmer können die Beträge gar nicht aufbringen, nur um zum Beispiel mit Hilfe von Followerstatistiken ihr Angebot zu überarbeiten. Diese werden in Zukunft zu LinkedIn, Facebook oder Google+ greifen müssen. Hier hatte Xing jedoch seine Stärken.

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Die Produktentscheidung der Xing AG verlangt Respekt: Sich im Premiumpreissegment zu positionieren ist schwierig, bietet auf Dauer aber eine komfortable Situation. Ob es gelingen wird? Tupper und Apple ist dieses gelungen, mit hochwertigen Produkten, die sich am Markt absetzen. Ob kununu hierzu genügt? Die restlichen Parameter sind eher im Marktdurchschnitt und nicht dazu geeignet.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist bestrebt, seine Seite, trotz businessbezug, nicht zu langweilig werden zu lassen. Trotzdem wird LinkedIn von manchen als seelenlos beschrieben, wie letztens Jürgen Vielmeier. Dazu bietet (leider nur) die englischsprachige Oberfläche mit Signals und für alle LinkedIn Today interessante Alternativen der Informationsbeschaffung. LinkedIn Today wurde nun gerade aktualisiert.

Was ist LinkedIn Today

LinkedIn NewsBei LinkedIn Today kann man sich einen kleinen Nachrichtenkanal zusammenbauen. Hierzu hat man zwei Metriken zur Verfügung: Entweder kann man “Personen” folgen (zum Beispiel Persönlichkeiten). Da dieses noch sehr amerikanisch fokussiert ist, ist die zweite Variable interessanter: Man kann verschiedenen Themen folgen. Diese werden auch in der Timeline angezeigt. Daher sollte man sich auch überlegen, was und wen man folgt: Nimmt man sich alle Influenzer und Themen für seine Nachrichten, so wird die Timeline überfüllt und so können wichtige Updates aus dem Kontaktbereich untergehen.

So sieht es aus

LinkedIn Today InfluencerInsgesamt hat man 323 “Influenzer” zur Auswahl, dem man folgen kann. Hinzu kommen 20 Themenbereiche, die meisten mit Businessbezug, die man zum Folgen wählen kann. Aus den Angaben, die man macht, werden die Neuigkeiten passend herausgesucht, die man selber in seiner Timeline angezeigt bekommt. Wenn man auf eine, der Artikel klickt, kommt man auf einen blogähnlichen Bereich, wo auch über den Artikel diskutiert werden kann und soll. Bei den Nachrichten aus dem Themenbereichen wiederum wird man auf externe Seiten geleitet.

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Ich bin persönlich mehr ein Fan von Signals, dass, wie bereits erwähnt, in der Form nur auf der englischsprachigen Oberfläche zur Verfügung steht. Es mag aber auch daran liegen, dass die “Influenzer” nicht aus meinem Sprachraum stammen. Einen Professor Kruse zum Beispiel würde ich sofort folgen. Hier fehlt die Lokalisierung, viele von den Influenzern kenne ich nicht mal beim Namen.

Ich hätte allerdings gern einen “Regler” alá Google+, der die Frequenz der Nachrichten in der Timeline steuert. Ansonsten eine schöne Möglichkeit, dass die Timeline etwas interessanter gestaltet werden kann.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich gern die Zahlen vergleiche. Da Xing keine Auswertungsmöglichkeiten direkt hat, muss man die jeweiligen Publikationen abwarten. Heute war es so weit und die Hamburger Xing AG hat die Zahlen für das erste Quartal 2013 publiziert. Noch vor ein paar Logo XingMonaten wurde in den Pressemitteilungen vom höchsten Wachstum im deutschsprachigen Raum gesprochen, sind solche Aussagen nun nicht mehr zu finden. Das Wachstum ist eher, wie die Welt es ausdrückt, gemütlich.

Die Zahlen im Vergleich

Wie bereits im Frühjahr geschrieben, sind Vergleiche nicht immer einfach. Ich versuche, vergleichbare Zahlen gegenüberzustellen.

Mitglieder

Bei der Gesamtsumme der Mitglieder im DACH Raum hat Xing mit 6,3 Millionen Mitgliedern die Nase vorn. Weltweit LinkedIn mit 226 Millionen am 31.03.2013:

Mitglieder LinkedIn und Xing weltweit und DACH per 31.03.2013Beim Wachstum sieht es etwas anders aus. Hier hatte ich schon bereits über die Unterschiede netto vs. brutto referiert: Xing weist gerne die neuen Mitglieder aus. Wenn man sich den Gesamtanstieg anschaut, erkennt man, dass ein nicht unerheblicher Teil sich von Xing verabschiedet. Im ersten Quartal waren das 105.000 Mitglieder:

Wachstum Xing vs. LinkedIn DACHXing ist im ersten Quartal netto um 105.000 Mitglieder gewachsen, LinkedIn im gleichen Zeitraum um 308.268 Mitglieder. Der Trend hat sich auch weiter verstärkt, so wuchs LinkedIn im April um 130.000 Mitglieder im DACH Raum.

Stellenmarkt

Was ich seit Januar mir auch anschaue, ist der Stellenmarkt. Ich halte das für ein Karrierenetzwerk für einen wichtigen Indikator. Hier sieht es aktuell wie folgt aus (Praktika gesondert ausgewiesen):

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn März 2013 Gesamt

Hier der Vergleich von Januar zu heute:

Stellenanzeigen xing vs linkedin

Zugriffe

Auch über Twitter ist zu verfolgen, dass der Trend zu LinkedIn geht. Trotzdem wandern nicht so viele ab, wie es bei den VZs geschehen ist. Wenn man sich Alexa anschaut (die übrigens beim Traffic die gleichen Werte wie zum Beispiel SimilarWeb ausweist), so sieht man folgendes Ergebnis:

Alexa xing april 2013

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Wenn man denkt, nur die Mitglieder migrieren von Xing zu LinkedIn, sollte sich folgende Werbungen anschauen:

Werbung xing vs linkedinAnsonsten: Mal schauen, was in der nächsten Zeit noch so alles passiert. Dia aktuelle Lage als “wunderbare Ausgangslage” zu beschreiben, finde ich sportlich.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoDas Unternehmensprofile (oder auch Firmenprofile) bei LinkedIn existieren, ist kein großes Geheimnis. Auch die Preisgestaltung ist recht übersichtlich: Wenn man keine konzernähnliche Karriereseite bucht, ist das Unternehmensprofil kostenfrei. Was weniger bekannt ist, dass man seine Services und / oder Produkte nur einer bestimmten Zielgruppe anzeigen lassen kann.

Warum targeten?

Stellen Sie sich vor: Ein Spiegelanzeige einer Unternehmung mit ganz vielen Produkten und sehr viel Text. Würden Sie alles durchlesen, um festzustellen, ob eines passen würde? Wahrscheinlich nicht, Sie würden weiterblättern.

Targeting bietet nun die Möglichkeit, ein Produkt anzuzeigen, was den Leser auch anspricht. Hier bieten sich viele Möglichkeiten

  • Branchenspezifische Beschreibungen
  • Mitbewerbern etwas anderes anzeigen als Kunden
  • Geographische Besonderheiten einbetten

Targeting bei LinkedIn Unternehmensprofilen

So kann man die Chancen, dass ein Kunde sich den Text oder das Produkt anschaut, erheblich erhöhen.

So wird es gemacht!

Wie ein Unternehmensprofil erstellt wird, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben. Das ist natürlich eine Voraussetzung. Weiterhin müssen Sie ein “allgemeines Produkt” bereits anzeigen, was immer vorhanden ist. Das Targeting funktioniert nur zusätzlich.

Die Funktion des Targeting ist nicht einfach zu finden. Unter “Neues Produkt anlegen” ist es nämlich nicht. Man muss auf die Produktseite und hier “Bearbeiten”:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten

Danach muss man eine “Zielgruppe” erstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 2

Geben Sie der Zielgruppe einen Namen, am besten einen Sprechenden. Hier können Sie auch Ihre Zielgruppe einstellen:

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 3

Unter (1) können Sie den Namen eingeben, die Reiter (2) sind für die verschiedenen Parameter

  • Unternehmensgröße
  • Tätigkeitsbereich
  • Branche
  • Karrierestufe
  • Ort

Unter dem Namen finden Sie dann die von Ihnen definierte Zielgruppe.

LinkedIn Unternehmensprofil targeten 4

So können Sie die Seite für Produkte anders designen für die Zielgruppe, als die generelle Produktseite.

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Das Targeten bietet die Möglichkeit, Kunden gezielt anzusprechen. Gerade Unternehmen und Freiberufler  mit einem stark gestreuten Produktportfolio können so genau auf das aufmerksam machen, was von Interesse ist. Angenehmer Nebeneffekt: Da alle Produkte für sie Suche indexiert werden, kann man so die Anzahl der relevanten Suchwörter dezent erhöhen, ohne dass der Leser davon erschlagen wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoHeute erhielt ich eine Mail von einem jungen LinkedIn Mitglied, der seine Timeline etwas nervend empfand. Grund waren die amerikanischen Persönlichkeiten, die in seiner Timeline waren. Es gibt aber auch andere Zeitgenossen, die einen, gelinde gesagt, nerven. Also wie gehe ich damit um?

Was soll ich tun, wenn Beiträge nerven

Vorab: Kümmern Sie sich um die Hygiene Ihrer Timeline. Ansonsten kommen Sie später nicht mehr dagegen an. Hierbei sollten Sie sich Gedanken machen, wie die Timeline generell aussehen soll und was enthalten sein muss. Machen Sie sich auch Gedanken, wie oft Sie bei LinkedIn vorbeischauen.

Wenn jetzt jemand nervt, kann es fünf Szenarien geben: Den ersten Ansatz werden wohl die meisten wählen…. einfach nicht beachten. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten:

Wem folgen - Ablauf LinkedIn
Wenn nun jemand nervt (also: dauerhaft), sollten Sie reagieren. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  1. Es handelt sich um einen Kontakt: Die brachiale Lösung: Kontakt entfernen
  2. Oft wollen Sie den Kontakt gar nicht entfernen: Hier hilft ausblenden
  3. Manchmal sind auch Gruppenkollegen dabei. Wie kann ich diese entfolgen?
  4. Die letzte Möglichkeit: Man kann auch Persönlichkeiten folgen. Dieses schlägt LinkedIn auch vor. Diese können natürlich auch entfolgt werden.

Umgang mit Kontakten

Bei Kontakten können Sie die Timeline auf zwei Arten bereinigen: Entweder Kontakt lösen und entfernen oder die entsprechende Person aus den Updates ausblenden (ignorieren).

Wie entferne ich einen Kontakt

Das entfernen eines Kontaktes ist bei LinkedIn etwas tricky: Gehen Sie oben über die Menüleiste zu “Kontakte”. Dann sehen Sie rechts oben klein einen Button “Kontakte entfernen”. Hierüber können Sie Kontakte löschen.

Kontakt bei LinkedIn entfernen

Wie ignoriere ich einen Kontakt

Wenn es nicht so brachial sein soll, so können Sie auch einen bestimmten Kontakt aus der Timeline ausblenden:

Updates von Kontakten ausblenden

Oben rechts von dem Beitrag findet sich ein “Ausblenden”. Hier können Sie einen Kontakt aus Ihrer Timeline entfernen.

Unter den Updates findet sich eine Liste. Hier ist ein Menüeintrag “Ausgeblendet (n)”, wo Sie sich einen Überblick verschaffen können, wen Sie ausgeblendet haben.

Ausgeblendete Kontakte

Umgang mit Nicht-Kontakten

Bei Nicht-Kontakten könnten die Personen aus dem asynchronen Folgen entstammen. Dieses sind entweder (exemplarisch) Personen aus Gruppen, oder Persönlichkeiten, denen Sie gefolgt sind.

Wie entfolge ich jemanden aus den Gruppen

Wenn Sie immer wieder Updates von Personen haben, die zum Beispiel in einer Gruppe sind, aber nicht Ihr Kontakt, so kann es sein, dass Sie diesen folgen. Dieses passiert bei LinkedIn manchmal schnell, ohne dass man es merkt. Wenn dem so ist, können Sie diese Person auch schnell entfolgen. Hierzu gehen Sie auf eine Gruppendiskussion mit der Person:

Nicht mehr folgen

Der Satz unter dem Profilbild “Nicht mehr folgen” dient zum Entfolgen der Person

Wie entfolge ich einer Persönlichkeit

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, Persönlichkeiten direkt zu folgen. Wollen Sie dieses nicht mehr, so schauen Sie auf den Link bei Kontakten: “Folgen”

Menü Persönlichkeiten entfolgen

Hier sehen Sie, wem Sie folgen. Der kleine, graue Link darunter dient zum entfolgen. Gemeinerweise lautet er “Folgen” und man verknüpft damit nicht die Funktionalität des Entfolgens.

Persönlichkeiten entfolgen

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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Tweet GruppenaktivitätGestern hatte ich einen Dialog über Twitter, der mir zu denken gab. Ich bin selber Moderator von ein paar Gruppen auf LinkedIn und Xing, und die Entwicklung sehe ich ähnlich. Bereits vor zwei Jahren stellte ich fest: Ist die Timeline das Ende der Gruppe?

Gruppenaktivitäten lassen nach….

Und tatsächlich: Standen vor ein paar Jahren noch Fachdiskussionen im Vordergrund, so sind die Gruppen heute oftmals ein Hort der Recruiter oder werden in einem hohen Umfang zugespammt. Die Folge ist häufig schwindendes Interesse bei den Gruppenmitgliedern. Als Moderator den Einsatz durch konstante Vorarbeit zu erhöhen, möchte ich (persönlich) nicht. Reicht die nachlassende Aktivität für einen Totengesang auf die Gruppe als Medium?

….und wo ist das Problem?

Wenn ich die Gruppenaktivitäten zwischen 2006 und heute vergleiche, hat sich eine Menge getan. Allerdings stellt sich die Frage, ob man die hyperaktiven Zeiten 2006/2007 wieder zurückwünscht? Wenn man die damalige Aktivitäten genauer anschaut, war das auch nicht immer fachlich. Bei fachlichen Diskussionen ergeben sich zwei Probleme:

  1. Die Zeit: Nicht jeder hat immer Zeit, an den Diskussionen teilzunehmen und
  2. die Inhalte: Gerade in Fachgruppen kann man nicht alles diskutieren. 95% aller Probleme im Arbeitsalltag haben entweder mit Personen oder mit der Organisationsstruktur zu tun. Das kann (und darf) man nicht öffentlich diskutieren. Die Öffentlichkeit ist der Metaebene vorbehalten.

Und da hat man nicht immer und überall was mitzuteilen. Ich finde das gar nicht schlecht. Gerade Diskussionen in Bezug auf Politik oder gerade Religion haben aus meiner Sicht kaum was in Gruppen zu suchen: Oftmals eskalieren diese Diskussionen und bieten wenig Mehrwert.

Statt dessen sollte man die Gruppe als das betrachten was es ist: Ein Medium, wo sich Personen mit dem gleichen Ort, den gleichen Bezug, den gleichen Hobby oder Beruf treffen. Nicht mehr oder weniger.

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Ja, ich finde auch, die Gruppenaktivitäten haben nachgelassen. Aber die Gruppe ist nach wie vor der Ort, um mit Unbeteiligten zu diskutieren und Gleichgesinnte zu finden. Von daher hat die Gruppe auch in Zukunft ihre Existenzberechtigung.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoMein letzter Artikel zum Thema Kosten von LinkedIn ist jetzt schon einige Zeit her. Mittlerweile sind die Preise auch in Euro, so dass ich fand, einen aktualisierten Artikel erstellen zu müssen. Unterscheiden müssen wir das Unternehmens- und Persönliches Profil. Während es beim Persönlichen eine Vielzahl von Modellen gibt, ist es beim Unternehmensprofil recht einfach: Hier gibt es quasi nur eine kostenfreie Basisvariante.

Brauche ich ein Premium Profil

Vorab stellt sich die Frage, ob Sie ein Premium Profil überhaupt benötigen. Viele der Funktionen stehen bereits in der Basisvariante zur Verfügung. Eine kleine Merkregel: Wenn Sie sich nicht täglich mindestens einen kleinen Zeitraum auf LinkedIn verbringen, benötigen Sie auch kein Premiumkonto. Hier ein paar funktionale Beispiele:

LinkedIn Vorteile Premium Account

Kontomodelle in der Übersicht

Es gibt eine Vielzahl von Kontomodellen. Diese haben eine Oberkategorie und sind dann nach Inhalten gestaffelt.

Generell kann man die Kontotypen so darstellen:

Linkedin Kosten Konten

Besonderheiten sind zum Beispiel beim “Job Seeker” Account, dass man bei Recruitern bevorzugt angezeigt wird, wenn diese Personen suchen. Beim Sales Navigator sind CRM Merkmale zur Leadgenerierung und -verfolgung enthalten. Allen gemein ist, dass man eine bestimmte Anzahl “InMails”, daher Kaltnachrichten an Nichtkontakte, verwenden kann. (Bitte Anklicken, ich wusste nicht, wie ich es besser darstellen hätte können).

Linkedin Kosten Vergleich Kontentypen

Zusätzlich gibt es noch Unternehmenslösungen zum Recruiting, die bei ungefähr 300 € p.M  und Mitarbeiter kosten. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz.

Was kostet ein Unternehmensprofil

Beim Unternehmensprofil ist es relativ einfach: Es kostet nichts. Das Unternehmensprofil enthält eigentlich alles, was man so braucht. Allerdings gibt es eigenständige Karriereseiten, die LinkedIn Career Pages oder kurz LCP. Diese fangen bei ca. 8.000 € an und beinhalten ein Paket, um das Unternehmensprofil aufzupeppen. Auch sind dort die Konzernaggregationen enthalten.

Was kostet sonst noch was

Das wichtigste: Stellenanzeigen (oder Job Postings): Diese kosten einzeln 139 €, im Zehnerpack das Stück 89 €. Auch gibt es verschiedene Formen von Werbung, die man schalten kann, angefangen mit den “LinkedInAds“, kleinen, selbstdefinierten Anzeigen bis hin zu kompletten Paketen. Die Kosten sind in den meisten Fällen auch steuerlich ansetzbar.

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Ich hoffe, die Übersichten halfen ein bisschen durch den LinkedIn Kontodschungel. Das Wichtigste: Erst mal ausprobieren, wie weit man mit den Freemium Varianten kommt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoMittlerweile sind die Apps von LinkedIn nahezu zwei Jahre alt. So wurde es Zeit, die Apps zu modernisieren. Das Ergebnis kann man ab heute für iPhone und für Android Geräte herunterladen. Für Microsoft Phones gab es auch ein Major Update (Windows Blog), Obwohl sowohl Techcrunch, der LinkedIn Blog, als auch Mashable dieses verschweigen.

Die neuen Apps

Mit den neuen Apps geht LinkedIn bereits den gleichen Weg, wie die Amerikaner aus Palo Alto bereits letztes Jahr mit der iPad Version beschritten hatten: Simplifizierung. Während die graphische Oberfläche immer komplexer wird und mit dem Funktionsumfang sogar Experten hin- und wieder in Erstaunen versetzt, sollen die mobilen Applikationen hier den Nutzer durch eine einfachere Version zur Nutzung animieren.

Wer einen Überblick haben möchte, dem sei das Promotionsvideo von LinkedIn empfohlen, dass auf YouTube zur Verfügung steht:

Mit der neuen Version wurde die graphische Darstellung aufgepeppt und dem “LinkedIn Today” Look angepasst. Diese ist bekannt seit Anfang 2011, wobei sie sich erst im englischsprachigen Raum durchsetzte. Mit den Mobilen Versionen setzt sich diese Personalisierung von der klassischen Timeline hin zu den “Headlines” auch im deutschsprachigen Raum durch.

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Nach Aussaugen von Techcrunch erfolgen mittlerweile 27% aller Zugriffe auf LinkedIn mittels mobilen Endgeräten. Somit besteht ein Marktdruck, hier vernünftige Apps bereit zu stellen. Die neue LinkedIn App läuft laut Benutzeraussagen sehr flüssig. Der Erfolg der mobilen Endversionen bereitet LinkedIn (wie auch schon Facebook) Kummer: Die Nutzer blieben bis jetzt von Werbung verschont.

Diese Überarbeitungen haben also einen weiteren Grund, der im Blog von LinkedIn nicht dezidiert aufgeführt ist: Mit den neuen Apps wird auch LinkedIn in die Lage versetzt, Werbung auf mobilen Endgeräten zu schalten. Ein Umstand, den vielleicht nicht alle Nutzer auch gut finden. Wenn man die 27% mobiler Nutzer anschaut und das mit der Tatsache vergleicht, dass die Basisversion eigentlich schon recht gut nutzbar ist, wird man diesen Schritt ökonomisch nachvollziehen können. Ein Weg, den auch bereits Facebook mit seinem Facebook Home geht.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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