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LinkedIn Official LogoDas LinkedIn auch Stellenanzeigen hat, ist wohl bekannt. Auch dass diese in den sozialen Netzwerken am ehesten genutzt werden, hatte ich ja bereits berichtet. Was noch nicht so bekannt ist: Mit den Statistiken, die LinkedIn der Stellenanzeige zur Seite stellt, kann man hervorragend A/B Tests durchführen.

Stellenanzeigen bei LinkedIn

Die Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten zur Zeit zwischen 89 € (10er Pack) und 139 € (einzeln). Im Preis ist die vierwöchige Anzeige bei LinkedIn, ein Tool zum Management der Bewerber und Statistiken enthalten. man selber benötigt keinen Recruiter- oder Premiumaccount, ein Basisaccount reicht völlig aus. Was spannend ist und in dieser Form andere Anbieter in den sozialen Netzwerken anbieten, sind die Statistiken.

Jobs Statistik LinkedIn

Jobs Statistik LinkedIn

Was ist ein A/B Test

Große Unternehmungen oder professionelle Recruiter arbeiten häufig mit getesten Kampagnen. Eine kleine Unternehmung hat jedoch kaum Geld, einen fünfstelligen Betrag hinzulegen, um die Wirksamkeit einer Kampagne zu prüfen.

Mit einem A/B Test können Sie hier selber die Wirksamkeit oder besser, die Wirksamkeit Ihres Auftrittes in den sozialen Netzen überprüfen.

Legen Sie hierzu zwei identische Stellenanzeigen bei LinkedIn an. Die eine lassen Sie einfach laufen, die andere bewerben Sie über alle Kanäle (vor allem Netzwerk, aber auch LinkedIn Ads Facebook, Twitter. Je nach Geldbeutel kann man auch das ganze Ausdehnen und dieselbe Anzeige noch öfter schalten.

Wichtig dabei: Die Anzeigen sollten vollständig identisch sein, um Auszuschließen, dass andere Suchbegriffe etc. zum Finden der Anzeige geführt haben.

Statistiken sinnvoll genutzt

Die Statistiken geben Auskunft, wann eine Anzeige gefunden und aufgerufen wurde. Notieren Sie den Zeitpunkt der Tweets, Verteilung oder Postens, so können Sie zuordnen, was am ehesten zum Ergebnis geführt hat. Achten Sie dabei vor allem auf Qualität und erst an zweiter Stelle auf Quantität: Sie wollen ja den richtigen Ansprechpartner finden und nicht unter 10 Falschen wählen können.

Die Statistiken zeigen aber auch Abhängigkeiten zu den Schlüsselbegriffen, über die Ihre Anzeige gefunden wurde. Hier sollten Sie die Starken ausbauen (Konzentrieren Sie sich generell auf Stärken, wer sich auf Schwächen konzentriert, wird im besten Fall Mittelmaß).

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Ob nun Twitter oder LinkedIn die erste Wahl ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sehr wohl kann man die Wirkung seiner eigenen Unternehmung über die LinkedIn Stellenanzeigen konkret messen. Im schlimmsten Fall helfen Ihnen die sozialen Netze gar nichts, aber auch das wäre eine Erkenntnis. Welche Wirkung Sie wo erzielen, können Sie so konkret messen und für die Zukunft neue Ideen ableiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

About these ads

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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Business Netzwerke, gerade im deutschsprachigen Raum, anhand von konkreten Zahlen vergleiche. Die DAX Vergleiche führe ich jetzt sei 2010 durch. In Deutschland arbeiten ungefähr 13% aller Arbeitnehmer bei den DAX Konzernen. Bei Projektbudgets sieht es noch interessanter aus, da hier viel Geld an Subunternehmer, Unternehmensberatungen und Zulieferern ausgegeben wird. Die Logo XingAnkündigung von Xing, auch endlich eine Unterstützung der Konzernstruktur anzubieten, war für mich Anlass, meine Werte erneut zu aktualisieren. Vielleicht kann Xing nun aufschließen? Die neue Funktion ist ein Premiumfeature und steht, wie auch bei LinkedIn, nicht der Basisversion zur Verfügung. Die neuen Werte einfach mal angeschaut.

Die Zahlen

Interessant werden die Zahlen dadurch, dass der Zeitablauf dokumentiert wird. Dadurch, dass ich den Vergleich regelmäßig vornehme, kann man die Zahlen im Zeitablauf anschauen. Hierbei habe ich es wegen der Vergleichbarkeit bei der ursprünglichen DAX Zusammensetzung belassen. Überraschungen sind keine dabei, eher eine lineare Fortführung des Altbekannten.

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013Hier die Anzahl der Mitarbeiter eines DAX Konzerns, die ein Profil bei Xing und/oder LinkedIn haben. In Einzelsummen sieht es aktuell im Vergleich zu 2010 wie folgt aus:

Anzahl Summe DAX MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013

In den drei Jahren konnte Xing die Anzahl der Profile um 30% steigern, während LinkedIn fast auf eine Verdreifachung kommt.

Im Durchschnitt bedeutet das folgendes für 2010 und aktuell:

Durchschnittliche Anzahl von MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013Bei den Followern ergibt sich ein anderes Bild: Hier ist LinkedIn auf dem Niveau von Facebook, während die durchaus interessante Funktion bei Xing nahezu unbekannt ist: fast 75% der Follower sind die in 2012 automatisch zugesteuerten Mitarbeiter der Konzerne selber:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013

Gerade die Followerfunktion scheint bei LinkedIn besser zu funktionieren: Allein Siemens oder SAP haben jeweils allein mehr Follower, als alle 30 DAX Konzerne bei Xing zusammen.

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Von der neuen Funktion konnte man bei den Zahlen noch nichts merken. Stattdessen sind die Zahlen eine Fortführung des bekannten Weges. Für die Hamburger bitter: Mittlerweile gibt es bei LinkedIn sogar mehr Stellenanzeigen (darüber ein eigener Post) für Vollzeitstellen, als bei Xing: Damit brechen auch die Erlöse aus dem Recruitingumfeld langsam weg.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoEigentlich mag ich solche Überschriften nicht: Die persönliche Karriere ist von vielen Faktoren abhängig, aber vor allem von sich selber, seiner persönlichen Leistung und seinem individuellem Umfeld. Trotzdem können Hilfsmittel wie LinkedIn heute helfen, auf die richtige Position im richtigen Moment zu finden. Und wer nicht überzeugt ist: Schaden wird ein gepflegtes Profil auch nicht.

Was sollte ich beachten

Zwei Faktoren können Ihnen helfen, besser gefunden zu werden. Zum einen ein gepflegtes Profil und das eigene Netzwerk. Umso jünger Sie sind, desto mehr sollten Sie auf ein gepflegtes Profil achten.

Das Netzwerk entscheidet

Das wichtigste ist, sein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Viele Chancen können sich aus alten Kontakten ergeben: Wie viele Personen aus Ihrer Karriere haben Sie heute nicht mehr im Überblick? Und hier ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten: Mit Hilfe von sozialen Netzwerken können Sie den Kontakt zu interessanten alten Kollegen aufrecht erhalten.

Das Profil

Auch ein gepflegtes Profil ist sinnvoll, gerade wenn Sie jünger sind und noch nicht über ein breit aufgestelltes Netzwerk verfügen. Achten Sie auf Empfehlungen und Endorsements, diese helfen, dass Sie in der Suche besser gefunden werden. Die Basics sind ganz wichtig: Nutzen Sie ein ansprechendes Profilbild und füllen Sie Ihr Profil ganz aus. Kleine Details können helfen, wie zum Beispiel der Slogan: Dieser geht überproportional in die Suche ein und sollte gut überdacht werden. Genauso die Skills: Auf den ersten Blick wirken die Endorsements gar nicht so sinnvoll. Allerdings wirken diese auf die Suche und sollten entsprechend gepflegt werden.

Die Checkliste

Das   Netzwerk
Habe ich alte Kollegen gesucht?
Habe ich in die Kontaktliste von Kontakten geschaut?
Gibt es in den Gruppen interessante Kontakte?
Habe ich bei den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber geschaut?
Habe ich nach Kontakten aus anderen Netzwerken geschaut?
Bin ich bei Gruppen aktiv?
Das Profil
Habe ich ein ansprechendes Photo?
Habe ich einen vernünftigen Vanity URL für mein Profil?
Ist mein Profil vollständig?
Habe ich einen guten Profil Slogan?
Habe ich definiert, was öffentlich ist?
Habe ich definiert, wie ich erreichbar bin?
Habe ich ein Profil auf einer anderen Sprache?
Habe ich Ehrenämter angegeben?
Kann ich Empfehlungen akquirieren?
Habe ich Skills ausgefüllt?
Habe ich bei anderen Endorsements  vergeben?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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branchout logo

branchout logo

Noch im Oktober 2011 stellte sich die Frage, wann Facebook im Recruiting mit einer eigenen Lösung landet. Es gab verschiedene Ansätze über Apps. Hierbei machte gerade vor einem Jahr BranchOut von sich reden, da es einen Sturm der Anmeldungen gab. Dieser Sturm um die Anmeldungen legte sich aber schnell. Im Herbst emanzipierte sich BranchOut von Facebook und degradierte das soziale Netzwerk zum Login Anbieter. Wie sieht es aktuell um das soziale Netzwerk von Rick Marini, der gerade in die Top Ten der Recruiting CEOs gewählt wurde,  aus?

Facebook Integration

Nachdem im April letzten Jahres die 25 Millionen Nutzer geknackt wurden, wurde aus der App ein soziales Netzwerk. Mitte November startete Facebook SocialJobs: Eine App als Suchmaschinenaggregator für verschiedene Online Stellenbörse, darunter auch BranchOut. Man konnte denken, dass damit Facebook ein größeres Interesse bei den Recruitern erzeugt.

Aber Deutschland (oder der deutschsprachige Markt) bleibt von der Entwicklung ausgeschlossen. BranchOut muss man über ComScore oder Alexa messen, da die App von Facebook nur noch die Authentifizierung vornimmt. Un da sieht es weniger schön für BranchOut aus. In Deutschland zum Beispiel hat BranchOut nach Alexa Ranking einen Platz von 111.048, was wesentlich schlechter als mein Blog ist. Hinzu kommt, dass bei den Entwicklungen weder eine deutschsprachige GUI abzusehen ist, noch dass Deutschland in die angebundene SocialJobs App richtig integriert wird (So ist “Germany” laut Facebook in West Virginia und “Deutschland” unbekannt).

SocialJobs zu Deutschland

Aktuelle Entwicklungen

Branchout colleaguesTrotzdem geht es technisch weiter. Gerade für Community Manager von großen Konzernen interessant: Man kann eine Art Gruppe gründen für alle, die mit derselben Domain angemeldet sind. Ein nützlicher Hinweis, gerade für Personen, die die Diskussionen über die eigene Unternehmung monitoren: Man bekommt in Zukunft immer eine Benachrichtigung, wenn jemand mit derselben Domain in der Mailadresse etwas postet.

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Der Ansatz von BranchOut gefiel mir ursprünglich. Aktuell fehlt aber die Berücksichtigung des deutschen Marktes. Die fehlende deutschsprachige Unterstützung wird viele abschrecken. Eine mangelhafte Integration in den Aggregator von Facebook macht die Anwendung schlicht unbrauchbar: Was nutzt eine Onlinestellenbörse, in der man nicht suchen kann? Da haben meines Erachtens andere Newcomer wie Silp oder Poachee bessere Chancen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoEtwas unspektakulär wurden die Jobs bei LinkedIn überarbeitet. Hätte am Freitag LinkedIn nicht einen Blog darüber publiziert, wären mir die Änderungen gar nicht weiter aufgefallen. Mal kurz angeschaut, was es Neues gibt.

So sieht es aus

Neue Stellenanzeigen LinkedIn Nun ist LinkedIn den Weg der Simplifizierung gegangen. Auf Grund der (manchmal eher nerdlastigen) vielen Eingabefelder ist die neue Suche eher vereinfacht worden mit einem (google ähnlichem) Suchfeld. Über “Erweitert” kommt man zu den weiteren Feldern. Damit dampft LinkedIn die Suche im Stil anderer Netzwerke und Karrieresuchmaschinen ein.

Ein großes Plus ist im Moment nur für die USA zugänglich: Das Ranking des Einkommens nach Payscale. Damit kann man sich in die Bandbreite der üblichen Gehälter einstufen  und eventuell auch eine bessere Position durch “objektive” Daten in Vertragsverhandlungen erhalten.

LinkedIn will auch verstärkt das Netzwerk der User ansprechen. So sind neben den obligatorischen Jobverschlägen  und möglichen E-Mail Alarmen Unternehmungen aufgelistet, die zum einen aktuell Offerten aufgeführt haben und zu dem man eine Netzwerkbeziehung auf Grund einer Person in seinen Kontakten hat. Dieses soll die Ansprache bei dem entsprechenden Unternehmen vereinfachen.

LinkedIn rückt damit von den rein objektiven Kriterien ab und versucht weiche Kriterien mehr an den Mann zu bringen. Dieses Erweiterung könnte man aber auch als Ergänzung Richtung Social Search und BranchOut sehen, die ja vorrangig auf die sozialen Verknüpfungen, und nicht auf Fakten setzt. LinkedIn hat bei seiner Stellensuche die Vorteile bei der Stellenanzeigen IntegrationStrukturierung. So kann man sich direkt auf der Stellenanzeige auf den ausgeschriebenen Job bewerben. Später sind seine Bewerbungen unter “Gespeicherte Stellen” einsehbar. So kann man auch seine Bewerbungen, die man versandt hat, auch zu einem späteren Zeitpunkt anschauen. Die Bewerbung selber kann zwar auf einen Klick erfolgen, das Beifügen einer CV als Word Dokument ist auch möglich. Übrigens: Wer die neue Such noch nicht zur Verfügung hat, so ist diese über folgenden → Direktlink ← auch erreichbar. Dieser sollte bei allen funktionieren.

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Als den großen Wurf kann man den Relaunch nicht bezeichnen. Eher als Fleißarbeit oder als “Facelifting”. Freuen würde ich mich über eine PayScale Integration auch in Deutschland.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Stablish Me LogoEndlich kann ich mal wieder ein neues Karrierenetzwerk beschreiben. Seit dem letzten, Poachee, sind ja auch über 24 h her, da muss mal was neues her. Also mal schnell angemeldet bei Stablish.me und elevatorpitschmäßig mal angeschaut. Müssen Xing und LinkedIn vor dem Schweizer StartUp Angst bekommen, wie Artikel es suggerieren?

wie funktioniert es

Stablish Me AnmeldungDie Anmeldung funktioniert über Twitter, Facebook oder LinkedIn Account. Danach soll man sein Profil ausfüllen und natürlich seine Kontakte einladen. Leichter gesagt als getan, weder das Ändern der URL noch das Hochladen eines Profilfotos haben funktioniert.

Danach kann man über die “Discover” Seite so schauen, wer gerade so wen mag und eine Auszeichnung verliehen hat: Die Badges. Das System setzt auf der Idee der Endorsements auf: haben so schon viele über die Bestätigung bei LinkedIn und Xing ihre Bedenken, versucht Stablish.Me daruf sein Geschäftsmodell aufzusetzen.

Jetzt soll man sein Netzwerk aufbauen und Badges für seine verschiedenen Fähigkeiten und Skills einholen. Zu Beginn werden einem sogar nach Zufallsprinzip welche vorgeschlagen. Bei mir zum Beispiel Chemie. Die LinkedIn API scheint noch nicht so ausgereift zu sein und nur zur Authentifizierung und Abgreifen des Badge SammlungNetzwerkes zu taugen. Ansonsten gibt es die üblichen Seiten eines sozialen Netzwerkes, eine “Me” Seite, eine “Discover” Seite und natürlich eine gesonderte Seite für die Badges (ich habe irgendwo noch eine facebook Early Adaptor Badge herumfliegen, ob ich die importieren kann?). Ansonsten nix, worüber man noch sinnvoll was schreiben könnte.

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Gerade gestern hatte ich gezeigt, dass zum Beispiel in Deutschland und auch der Schweiz noch viel Potenzial für Karrierenetzwerke steckt. Über 80% der Berufstätigen sind zum Beispiel weder bei Xing, noch LinkedIn. Finde ich Silp und Poachee noch durchaus erwähnenswert, da das Anonyme Profil durchaus seine Existenzberechtigung hat, weiss ich nicht, ob es Sinn macht, den x-ten Klon von einem Klon etablieren zu wollen. Ein neues Netzwerk sollte eine neue Idee bringen und nicht nur um wenige Ångström ein bestehendes Delete Stablish mevariieren. Wer übrigens bei BranchOut ist, wird sich sehr schnell zu Recht finden, da die Oberfläche wohle Pate stand. Wobei LinkedIn und Xing ja selber auch auf Ryze aufsetzen.

Und eins hat Stablish.Me seinen Vorbildern Xing und LinkedIn weit voraus: Der Knopf zum Löschen seines Accountes bei Stablish.Me ist intuitiv und schnell zu finden. Das können die beiden großen Brüder beide im Moment nicht bieten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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logo poacheeAktuell bin ich auf einen Artikel in der FAZ gestoßen, der das Berliner StartUp Poachee beschreibt. Die Idee dahinter ist simpel: Personen können sich dort anonym registrieren und abwerben lassen. Daher auch der Name Poachee: Dieses soll ein Kunstwort darstellen und bezieht sich auf das englische to poach, abwerben lassen. Wie sieht es aus?

Wie funktioniert Poachee?

poachee AnmeldungDie Anmeldung erfolgt anonym mit “irgendeiner” Mailadresse. Man benötigt keine Verbindung zu einem Netzwerk wie zum Beispiel Facebook. Über eine Bestätigungsmail ist man bereits angemeldet.

Die Angaben, die man machen muss, sind eher rudimentär und beschränken sich auf Berufserfahrung, aktuelles Gehalt, Skills, bevorzugte Branchen.

Danach kommt man in eine große Datenbank und ein Algorithmus sorgt dafür, dass man mit den richtigen Recruitern in Verbindung gebracht wird. Poachee selber spricht von “Stealth Profilen”. Der Ansatz ist die Steigerung des im letzten Jahr online gegangenen Silp aus der Schweiz. Der Grundgedanke dabei ist recht ähnlich: Ich trete im Netz nicht als Jobsuchender auf, was besonders Führungskräften und Senior Management entgegen kommen sollte. Im Moment ist die Unternehmung des Berliners Florian Röllig eigenfinanziert. Das Geld soll später von Recruitern kommen, die im “All you can eat” Angebot 112 € im Monat zahlen sollen. Das ist 1/4 wie eine Stellenanzeige beim Hamburger Netzwerk Xing kostet.

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Das der Bewerber gegenüber dem Recruitern nicht in Erscheinung tritt und anonym bleibt, bis er selber in Erscheinung tritt, ist ähnlich wie bei Silp. Dass die Anmeldung selber auch Personen mit Business Profil in Deutschlandanonym ist, stellt den entscheidenden Unterschied zu Silp dar. Gerade in Deutschland hat die Idee Reiz. Viele sprechen vom Siegeszug der Businessnetzwerke. Stellt man die Anzahl der arbeitenden Bevölkerung in Verbindung zu den vorhandenen LinkedIn und Xing Profilen sich vor, ergibt sich ein anderes Bild. Die Grafik ist sogar zugunsten der Businessnetzwerke ausgefallen, da ich keine Überschneidung der beiden Netzwerke unterstellt habe. tatsächlich wird es eine geben und die Quote der Abstinenzler noch höher sein. Ein Großteil davon wird schlichtweg kein Interesse haben. Aber ein gewisser Anteil wird sich nicht öffentlich darstellen wollen und für diese ist die Vorgehensweise eine Alternative.

Nachteil ist, dass wieder nur Personen erreicht werden, die nach Alternativen suchen. Schläfer erreicht man darüber nicht.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoVor ein paar Tagen hatte ich Stellenanzeigen bei Xing und LinkedIn in Deutschland angeschaut. Die Zahlen, die sich dort ergaben, waren verwunderlich. So waren bei LinkedIn mehr Stellenanzeigen geschaltet, als beim deutschen Pendanten Xing. Ein guter Hinweis ergab, dass bei LinkedIn extrem viele Praktika ausgeschrieben sind (was auch stimmt, wo ich Logo Xingspäter noch darauf zurückkomme). Ansonsten waren die Argumentationen eher auf Fachebene, da konkretes Material schlichtweg nicht vorhanden ist. Wenn Sie ein Auto kaufen, wählen Sie die Motorisierung, mit der 70 % der Käufer zufrieden sind, oder achten Sie eher auf die KW Angabe? Konkrete Zahlen könnten helfen.

Vorgehensweise

Die Idee war recht einfach: Die Gesamtzahlen aus Deutschland sind ja bekannt und können von jedem schnell recherchiert werden:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn 160 GesamtDie Frage, die da nun lautet: Wie kann man das näher untersuchen. Die erste Idee war, sich die Großkonzerne anzuschauen. Dieses hätte aber dazu geführt, dass sich ein Ungleichgewicht zu Gunsten von LinkedIn entwickelt hätte, da Xing hier bereits seit Jahren eher nebenher läuft. Also musste die Grundlage erweitert werden: Angeschaut habe ich mir alle 160 Konzerne und Unternehmungen aus DAX, MDAX, SDAX und TecDax.

Anzahl untersuchter Stellenanzeigen

Damit entfallen von 19.447 Anzeigen bei LinkedIn und Xing 4.362 auf die genannten 160 Konzerne. Ich habe mir jede bei LinkedIn und Xing einzeln angeschaut und Stellenanzeigen, aufgeschlüsselt nach Praktika und Stellenanzeige notiert.

Diese repräsentieren ungefähr 1/4 aller Anzeigen, die sowohl auf LinkedIn, als auch bei Xing geschaltet sind. Die Analyse war aus mehreren Gründen anstrengend und zeitintensiv: Ich hatte schon ein Viertel der Xing Angebote untersucht, bis ich feststellte, dass diese nicht immer mit Xing livedem Unternehmensprofil verknüpft waren. Hier durfte ich wieder von vorne anfangen. Des weiteren sind die Ergebnisse von Xing nicht immer zuverlässig. So wird der Hinweis “x Treffer” bei Xing nach einem geheimen Randomisierungsverfahren ermittelt. Was blieb übrig, als die Stellenanzeigen manuell durchzuforsten.

Die Zahlen

Wie ich im Intro bereits erwähnte: Die Anzahl der Praktika bei LinkedIn ist hoch. Von den 4.362 Anzeigen auf LinkedIn und Xing entfallen:

Stellenanzeigen Xing und LinkedIn 160Eine andere Zahl finde ich da insgesamt spannender: Insgesamt 351 Stellenanzeigen bei Xing stehen 1150 bei LinkedIn gegenüber (Grundlage, wie erwähnt, alle 160 Unternehmungen).

Weiter kann man sehen:

Von 160 Unternehmen nutzenHier hat Xing ie Nase vorn: Während 32 Unternehmungen nur Xing verwenden, nutzen 28 nur LinkedIn.

Von 160 Unternehmungen sind 78, die weder Xing noch LinkedIn nutzen. Hier ist also noch viel Potenzial für beide Anbieter.

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Ich hoffe, dass ich jetzt etwas mehr Klarheit in die Zahlen gebracht habe. Ich muss wirklich zugeben, die Praktika sind bei LinkedIn recht hoch. Den Vogel schoss die Robert Bosch GmbH ab mit insgesamt 1.285 (!) Praktika, die in meiner Auswertung noch niemals enthalten sind. Robert Bosch ist in keinen der vier Indizes enthalten. Es mag sein, dass Xing beliebt ist, Frage ist, ob dieses auch in Umsatz mündet.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Intro

Auch wenn man Zahlen immer mit Vorsicht zu genießen sind, wollte ich mal wissen, wie die sozialen Netzwerke für Stellenanzeigen von Unternehmen angenommen werden. Während die Online Stellenbörsen wie Monster den Zenit überschritten haben dürften, kommen gerade LinkedIn, Xing und Facebook in Mode. Wie sieht es aus?

Vorgehensweise

Fast alle Anbieter haben die Möglichkeit, der erweiterten Suche. Über diese werden die Stellenanzeigen ausgewiesen:

Identifikation Stellenanzeigen
Bei BranchOut und der Facebook App musste über die Stichwörter gesucht werden. Diese Vorgehensweise ist nur ein Annäherungswert, da zum Beispiel ein “Vertriebsleiter Deutschland”, der in den Niederlanden tätig ist, mit ausgewiesen wird. Die Zahlen müssen daher im Zweifel nach unten korrigiert werden.

Die Zahlen

Ich habe die Zahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgewertet:

Stellenanzeigen DACH

Auch wenn ich sehr LinkedIn affin bin, hat mich das Ergebnis überrascht. Damit ist LinkedIn von den vier betrachteten Anbietern führend und liegt fast 50% vor dem deutschen Pendanten Xing. In Summe sehen die Stellenanzeigen für die vier sozialen Netzwerke wie folgt aus:

Stellenanzeigen DACH Summe
Die Zahlen zeigen auch: Die Facebook Jobbörse kommt, wenn auch sehr langsam.

Extro

Thomas Vollmöller zeigte sich in Interviews unzufrieden. Das beim blauen Erzrivalen mittlerweile mehr Stellenanzeigen geschaltet werden, könnte drei Gründe haben:

  1. Xing ist zu teuer: 470 € mit Umsatzsteuer und das bei einem eher geringeren Leistungsumfang als die Kontrahenten ist viel Geld.
  2. Stellenanzeigen werden eher von Konzernen geschaltet: Und diese sind bei LinkedIn besser vertreten. So hat Daimler bei Xing 4 Stellenanzeigen, bei LinkedIn mehrere hundert. Bei SAP steht es 0 Anzeigen (Xing) zu 57 (LinkedIn). Robert Bosch hat 79 Stellenanzeigen für Berufseinsteiger.
  3. Zahlen sind falsch: Nicht außer acht zu lassen ist die Möglichkeit, dass Zahlen einfach nicht stimmen. Bei den Unternehmensprofilen der Fa. Siemens konnte man horrende Abweichungen in der Anzahl der Mitarbeiter beobachten. Wer Zahlen ausweist, wird auch daran gemessen.

Wenn die Zahlen allerdings stimmen, dann hat Herr Vollmöller viel zu tun. Die Anzahl der Stellenanzeigen haben Signalwirkung für die Nutzung eines Businessnetzwerkes.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


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LinkedIn Official LogoDie Kenntnisse und Fähigkeiten gibt es bei LinkedIn schon länger. Seit September diesen Jahres können diese Fähigkeiten auch von Kontakten “bestätigt” werden (wenn auch nur über die englischsprachige Oberfläche von LinkedIn). Dieses sind die sogenannten Endorsements (“Bestätigung”). Ist das sinnvoll? Ein paar Gedanken hierzu.

Wie funktionieren Endorsements

Um Endorsements zu erhalten, müssen Sie als erstes Kenntnisse und Fähigkeiten auf Ihrem Profil hinterlegen:

Skills hinzufügen
wenn Sie das noch nicht getan haben, sollten Sie diese hinterlegen. Achten Sie darauf, dass die wichtigsten vorne stehen, da Ihre Kontakte dazu neigen werden, die Ersten zu bestätigen. Auch sollten Sie einige vergeben, bnicht nur zwei oder drei. Wenn Sie diese haben, können Ihre Kontakte diese mit dem + Zeichen “bestätigen (Allerdings im Moment nur über die englischsprachige Oberfläche). Das sieht dann so aus:

Endorsements erhaltenAllerdings, wenn Sie selber Endorsements erteilen, sollten Sie diese in einer einzigen Hau Ruck Aktion durchführen: Da diese unter den Updates erscheinen, wird Ihr Netzweerk darüber informiert. Das sieht dann so aus:

Endorsements in der TimelineUnd wenn Sie 100 oder 200 zu Beginn vergeben, dann ahnen Sie, was das für die Timeline Ihres Netzwerkes bedeuten kann.

Warum Endorsements sinnvoll sind

Immer wieder tauchen Diskussionen zur Nützlichkeit dieser Funktion auf. Gerade aktuell bei Baloise Jobs von Michèle Richner. Und der Sinn, das möglichst viele Menschen einen Kenntnissstand bestätigen, erschließt sich im ersten Anlauf auch nicht in hohen Maßen: So sind viele Endorsements eher ein Zeichen für ein großes Netzwerk, nicht für tatsächliche Kenntnisse. Zu Recht bemerkt Michèle Richner an:  “jedoch wird sich kein Recruiter allein darauf verlassen.” Drei weitere Aspekte sind zusätzlich bemerkenswert.

Einfach

Wie Stacey Zapar in Ihrem Blog richtig bemerkt: Die Endorsements sind einfach zu vergeben und einfach zu interpretieren. Ich messe den Freitextempfehlungen einen größeren Wert zu, aber man benötigt Zeit, um diese zu lesen.

Schneller gefunden werden

Die Suche nach den Skills selber ist einfach – und daher für Recruiter verlockend. So kann die Suche nach Projektmanagment ermüdend sein – kombiniert man aber zwei oder drei Skills miteinander, so kann man schnell zu einer interessanten Liste gelangen. Hier kann man aber nur dabei sein, wenn man diese gepflegt hat.

Besseres Ranking

Die Skills gehen hierbei auch in die Suche mit ein. Man verbessert also das Ranking, wo man gelistet wird. Für Angestellte nett, für Freiberufler ein Muß. Diese sollten auf gar keinen Fall darauf verzichten.

Extro

Mittlerweile wurden über 550 Millionen Endorsements (!) auf LinkedIn verzeichnet. Durch die schiere masse kann man sich dem Trend schlecht entziehen (ähnlich wie Klout). Und wen die positiven Argumente nicht überzeugen, so in den Worten von Michèle Richner: “Schaden tun diese Empfehlungen sicherlich nicht”.

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