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LinkedIn Official LogoHeute erhielt ich eine Mail von einem jungen LinkedIn Mitglied, der seine Timeline etwas nervend empfand. Grund waren die amerikanischen Persönlichkeiten, die in seiner Timeline waren. Es gibt aber auch andere Zeitgenossen, die einen, gelinde gesagt, nerven. Also wie gehe ich damit um?

Was soll ich tun, wenn Beiträge nerven

Vorab: Kümmern Sie sich um die Hygiene Ihrer Timeline. Ansonsten kommen Sie später nicht mehr dagegen an. Hierbei sollten Sie sich Gedanken machen, wie die Timeline generell aussehen soll und was enthalten sein muss. Machen Sie sich auch Gedanken, wie oft Sie bei LinkedIn vorbeischauen.

Wenn jetzt jemand nervt, kann es fünf Szenarien geben: Den ersten Ansatz werden wohl die meisten wählen…. einfach nicht beachten. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten:

Wem folgen - Ablauf LinkedIn
Wenn nun jemand nervt (also: dauerhaft), sollten Sie reagieren. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  1. Es handelt sich um einen Kontakt: Die brachiale Lösung: Kontakt entfernen
  2. Oft wollen Sie den Kontakt gar nicht entfernen: Hier hilft ausblenden
  3. Manchmal sind auch Gruppenkollegen dabei. Wie kann ich diese entfolgen?
  4. Die letzte Möglichkeit: Man kann auch Persönlichkeiten folgen. Dieses schlägt LinkedIn auch vor. Diese können natürlich auch entfolgt werden.

Umgang mit Kontakten

Bei Kontakten können Sie die Timeline auf zwei Arten bereinigen: Entweder Kontakt lösen und entfernen oder die entsprechende Person aus den Updates ausblenden (ignorieren).

Wie entferne ich einen Kontakt

Das entfernen eines Kontaktes ist bei LinkedIn etwas tricky: Gehen Sie oben über die Menüleiste zu “Kontakte”. Dann sehen Sie rechts oben klein einen Button “Kontakte entfernen”. Hierüber können Sie Kontakte löschen.

Kontakt bei LinkedIn entfernen

Wie ignoriere ich einen Kontakt

Wenn es nicht so brachial sein soll, so können Sie auch einen bestimmten Kontakt aus der Timeline ausblenden:

Updates von Kontakten ausblenden

Oben rechts von dem Beitrag findet sich ein “Ausblenden”. Hier können Sie einen Kontakt aus Ihrer Timeline entfernen.

Unter den Updates findet sich eine Liste. Hier ist ein Menüeintrag “Ausgeblendet (n)”, wo Sie sich einen Überblick verschaffen können, wen Sie ausgeblendet haben.

Ausgeblendete Kontakte

Umgang mit Nicht-Kontakten

Bei Nicht-Kontakten könnten die Personen aus dem asynchronen Folgen entstammen. Dieses sind entweder (exemplarisch) Personen aus Gruppen, oder Persönlichkeiten, denen Sie gefolgt sind.

Wie entfolge ich jemanden aus den Gruppen

Wenn Sie immer wieder Updates von Personen haben, die zum Beispiel in einer Gruppe sind, aber nicht Ihr Kontakt, so kann es sein, dass Sie diesen folgen. Dieses passiert bei LinkedIn manchmal schnell, ohne dass man es merkt. Wenn dem so ist, können Sie diese Person auch schnell entfolgen. Hierzu gehen Sie auf eine Gruppendiskussion mit der Person:

Nicht mehr folgen

Der Satz unter dem Profilbild “Nicht mehr folgen” dient zum Entfolgen der Person

Wie entfolge ich einer Persönlichkeit

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, Persönlichkeiten direkt zu folgen. Wollen Sie dieses nicht mehr, so schauen Sie auf den Link bei Kontakten: “Folgen”

Menü Persönlichkeiten entfolgen

Hier sehen Sie, wem Sie folgen. Der kleine, graue Link darunter dient zum entfolgen. Gemeinerweise lautet er “Folgen” und man verknüpft damit nicht die Funktionalität des Entfolgens.

Persönlichkeiten entfolgen

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Tweet GruppenaktivitätGestern hatte ich einen Dialog über Twitter, der mir zu denken gab. Ich bin selber Moderator von ein paar Gruppen auf LinkedIn und Xing, und die Entwicklung sehe ich ähnlich. Bereits vor zwei Jahren stellte ich fest: Ist die Timeline das Ende der Gruppe?

Gruppenaktivitäten lassen nach….

Und tatsächlich: Standen vor ein paar Jahren noch Fachdiskussionen im Vordergrund, so sind die Gruppen heute oftmals ein Hort der Recruiter oder werden in einem hohen Umfang zugespammt. Die Folge ist häufig schwindendes Interesse bei den Gruppenmitgliedern. Als Moderator den Einsatz durch konstante Vorarbeit zu erhöhen, möchte ich (persönlich) nicht. Reicht die nachlassende Aktivität für einen Totengesang auf die Gruppe als Medium?

….und wo ist das Problem?

Wenn ich die Gruppenaktivitäten zwischen 2006 und heute vergleiche, hat sich eine Menge getan. Allerdings stellt sich die Frage, ob man die hyperaktiven Zeiten 2006/2007 wieder zurückwünscht? Wenn man die damalige Aktivitäten genauer anschaut, war das auch nicht immer fachlich. Bei fachlichen Diskussionen ergeben sich zwei Probleme:

  1. Die Zeit: Nicht jeder hat immer Zeit, an den Diskussionen teilzunehmen und
  2. die Inhalte: Gerade in Fachgruppen kann man nicht alles diskutieren. 95% aller Probleme im Arbeitsalltag haben entweder mit Personen oder mit der Organisationsstruktur zu tun. Das kann (und darf) man nicht öffentlich diskutieren. Die Öffentlichkeit ist der Metaebene vorbehalten.

Und da hat man nicht immer und überall was mitzuteilen. Ich finde das gar nicht schlecht. Gerade Diskussionen in Bezug auf Politik oder gerade Religion haben aus meiner Sicht kaum was in Gruppen zu suchen: Oftmals eskalieren diese Diskussionen und bieten wenig Mehrwert.

Statt dessen sollte man die Gruppe als das betrachten was es ist: Ein Medium, wo sich Personen mit dem gleichen Ort, den gleichen Bezug, den gleichen Hobby oder Beruf treffen. Nicht mehr oder weniger.

Extro

Ja, ich finde auch, die Gruppenaktivitäten haben nachgelassen. Aber die Gruppe ist nach wie vor der Ort, um mit Unbeteiligten zu diskutieren und Gleichgesinnte zu finden. Von daher hat die Gruppe auch in Zukunft ihre Existenzberechtigung.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoHeute erreichte mich eine Mail von einem Gruppenmitglied: Sein Beitrag wäre auf der Karte für Werbung verschoben worden, was könne er tun? Was ist das überhaupt? Hierzu ein bisschen Aufklärung.

Wie funktioniert das?

Bei den Foren (oder besser Gruppen) von LinkedIn gibt es eigene Karten für Stellenanzeigen und Werbung. Ich halte dieses für sehr nützlich, da man so den Bereich der Diskussion sortenrein halten kann. Wie gelangen nun Beiträge auf die Werbekarte? Der einfachste Weg wäre, dass dort jemand direkt etwas publiziert. Aber es gibt noch andere Wege:

Verschobene WerbungDie anderen Wege wären:

  1. LinkedIn hat diesen aus einem Algorithmus heraus verschoben
  2. Ein Mitglied hat einen Diskussionsbeitrag als Werbung deklariert und dieser Artikel wurde auf Grund dessen verschoben
  3. Der Moderator hat es verschoben

Was genau dazu geführt hat, kann nur der Moderator erkennen. Generell gilt: Sowohl die Werbekarte an sich als auch einer der  Wege muss in den Foreneinstellungen aktiviert sein. Von alleine passiert das nicht. Um die Wege zu verstehen, ein Blick in die Administrationseinstellungen einer LinkedIn Gruppe:

Verschobene Werbung Administration

  1. Die Werbekarte ist aktiviert
  2. Nur der Moderator kann verschieben (mit Haken). Ist kein Haken gesetzt, so kann jeder, der einen Diskussionsbeitrag als Werbung markiert, verschieben
  3. LinkedIn verschiebt auch per Algorithmus automatisch.

Letzteres habe ich aktiviert, da es eigentlich recht gut funktioniert. Die Mail heute war das erste mal, seitdem die Funktion aktiviert ist, dass jemand sich beschwert hat. Und das ist seit immerhin 8 Monaten der Fall.

Werbebeiträge?

Wenn jemand einen Beitrag veröffentlicht, der bei wenig Text mehr als einen Link enthält, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Beitrag automatisch verschoben wird. Der Einstellende erhält dann folgende Nachricht:

Es sieht so aus, als ob Sie einen Werbebeitrag veröffentlicht haben … Bitte veröffentlichen Sie diesen in Zukunft hier unter dem Register “Werbung”. Mehr erfahren

In diesem Fall kann sich der Einstellende an den Moderator wenden: Dieser kann einen Beitrag auch immer wieder zurückschieben.

Extro

Die Funktionen zur Spamreduktion sind recht umfangreich. Auch werden nicht alle Mods die Funktionen überhaupt bemerkt haben. Wenn Sie betroffen sind: Wenden Sie sich an den Mod, der sollte im Regelfall helfen können.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Ich möchte nicht für alle sprechen, aber meine persönliche Erfahrung mit sozialen Netzwerken: Diese haben Grenzen. Ich habe noch nie einen Auftrag erhalten oder einen Freiberufler eingestellt auf Grund seines (ausschließlichen) Auftretens in sozialen Netzen oder in Gruppen / Foren. Kleine Gruppentreffen können hier die Kluft zwischen sozialen Netzen und der Realität überbrücken.

wie organisiert man so ein Event

Kulisse für unser aktuelles Event war zum dritten Mal Wien. Neben Schönbrunn liegt das Brandauers, dass immer wieder als Ort dienen muss. So ein Event ist sinnvoll, um Mitgliedern aus den Foren ein Gesicht zu geben.

Schönbrunn WienMan braucht gar nicht so viel Talent, um solche Events zu veranstalten.

Wen lade ich ein

Die grundlegende Frage ist: Wen lade ich ein? Hier sollte man nicht pauschal alles, was erreichbar ist, mit Einladungen zuzuspammen. Dieses bringt nach meiner Erfahrung nichts. Suchen Sie sich gezielt ein Thema und dazu die passenden Leute. Eine Gruppe ist hierbei die beste Grundlage. Auch ein Blick in die noch jungen Google+ Communities kann sinnvoll sein.

Google+, Xing oder LinkedIn?

Die Plattform ist letztendlich egal. Ich nutze alle drei parallel, wobei das oft auch sinnvoll ist: Die Überschneidungen der Netzwerke ist gar nicht so groß.

Mit “Gebühr”?

Von einem muss man ausgehen: Wenn man die Events kostenfrei organisiert, kann man davon ausgehen, dass maximal ein Drittel der zugesagten Personen kommen. Am Anfang hat das mich geärgert, mittlerweile ist das eine planbare Größe und damit kalkulierbar.

Man kann auch mit Gebühren oder Eintritt arbeiten. Allerdings empfinde ich das als “billig”. Lokale lassen sich oft auf die kostenfreie Bereitstellung ein, man muss halt etwas suchen. Mir ist das auf jeden Fall in Hamburg, Berlin, Wien und Hannover immer gelungen.

Logos und mehr

Nutzen Sie Ihre Marke, nicht die von den sozialen Netzwerken. Das hat zwei Gründe: Zum einen sollten Sie ja auf sich aufmerksam machen, zum anderen verbieten diese explizit die Verwendung Ihrer Marke (was ich aber auch nachvollziehen kann).

extro

Ich mag solche Termine: Lernt man doch die Menschen hinter den Foren kennen. Dieses hilft oft, die Menschen besser kennenzulernen. Ich schätze solche Möglichkeiten auf jeden Fall. Und wenn sie selber keine veranstalten wollen: Wenn es sich einrichten können, gehen Sie doch einfach mal hin!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


intro

LinkedIn Official LogoXing legt immer großen Wert darauf, dass es kein Klon von LinkedIn ist. Ich denke, im Bereich der Gruppen legt LinkedIn darauf auch großen Wert. Waren die Gruppen zu OpenBC Zeiten das Argument für das deutsche soziale Netzwerk, ist das Produkt kaum Logo Xingmerkbar gepflegt und die Moderatoren ohne technische Unterstützung allein gelassen worden. Hinzu kommt die Problematik, dass Xing verlangt, dass Moderatoren Mitglieder verwarnen, aber nicht die Möglichkeit zulassen, dass alle Ihre Gruppenmitglieder anschreiben können.

Ausgangslage

spam xing 2Heute Morgen sah es in meinem Forum mal wieder so aus, wie rechts abgebildet. Wie schon gesagt, nur in meiner Gruppe. Ich habe den irrealen Namen mal verpixelt, da sonst die nächste Abmahnung seitens Xing ansteht. Auch andere Mitglieder beschweren sich über den immer noch zunehmenden Spam. Hinzu kommt das Problem, dass man auf der Startseite nicht mehr erkennt, in welchem Forum der Artikel steht. Hier ist dumpfe Fleißarbeit angesagt, die kaum einen Mod Freude bringt.

Ich habe mal bei LinkedIn geschaut. Das Gruppenprodukt von Xing ist in die Jahre gekommen und Bedarf dringend Erneuerung. Hier sollte die Chance ergriffen werden, den Mods zeitgemäße Hilfe an die Hand zu geben, damit die Moderation der Gruppe nicht in administrative Fleißarbeit ausartet. Innerhalb der Geschäftszeiten von Xing kann man auf Hilfe hoffen, am Wochenende oder abends ist diese nicht zu erwarten. Aber mit etwas technischer Unterstützung könnte bräuchte man diese auch nicht.

Was kann man tun

Hier ein paar Anregungen von LinkedIn (allerdings sind sogar die neuen Google+ Communities besser ausgestattet als die Gruppen von Xing)

1. Mods können Ihre Mitglieder immer anschreiben

Nachricht an MitgliederMods können bei LinkedIn Ihre Mitglieder über die Gruppenverwaltung immer anschreiben. Dieses geht auch dann, wenn das Mitglied keine Nachrichten zulässt. Und das ist auch gut so, dass eine Kommunikation immer möglich ist. Auch muss der Mod keine Premiummitgliedschaft haben.

2. Einzelne Mitglieder moderieren

Moderation erforderlich Auch möchte man nicht unbedingt immer zur Keule greifen und ein Mitglied der Gruppe verweisen. Hier gibt es die Möglichkeit, einzelne Gruppenmitglieder auf “Moderation” zu schalten: In diesem Fall wird ein neuer Beitrag eines Mitgliedes erst nur für den Mod sichtbar geschaltet. Wenn dieser den Beitrag freigibt, wird dieser im Forum für alle Gruppenmitglieder sichtbar. Ein guter Mittelweg, um jemanden zu zügeln, der etwas zu viel Werbung betreibt.

3. Flaggen

Tester 2 neuEine der wichtigsten Funktionen in der Gruppe ist das Flaggen. Hier kann ein Mitglied einen Beitrag als

  • Unangemessen
  • Werbung
  • Stellenanzeige

Melden. Der Mod bekommt dann einen Hinweis und kann reagieren. Wichtig: Durch die Meldung allein passiert noch nichts, sofern man es nicht anders eingestellt hat. Dieses wäre die zentrale Forderung für ein zeitgemäßes Gruppenprodukt.

4. Reiter für Werbung und Stellenanzeigen

Spam Prävention bei LinkedIn: Karten für Stellenanzeigen und Werbung aktivieren

Spam Prävention bei LinkedIn: Karten für Stellenanzeigen und Werbung aktivieren

Man kann in den LinkedIn Gruppen eigene Reiter für Werbung und für den Stellenmarkt aktivieren. Dieses hilft ungemein, um die Diskussionsforen sortenrein zu halten, ohne Mitglieder vergraulen zu müssen. Ich halte das für einen netten Zwischenweg. Neuerdings kann man sogar Stellenanzeigen von LinkedIn automatisch der Karte zuordnen lassen. Dieses funktioniert in Teilen auch ganz gut (zum Beispiel, wenn Recruiter ihre Stellenanzeigen im Stream teilen). Eine, wie ich finde, nette Ergänzung.

5. Crowdsourcing

Crowd SourcingDas Flaggen der Artikel kann man auch anderweitig nutzen. Der Fachbegriff lautet Crowdsourcing: Man kann als Moderator definieren, dass, wenn x Personen einen Beitrag als unangemessen melden, dieser automatisch gelöscht wird. Die Methode ist umstritten (wenn die Gruppenmitglieder wissen, wie viele man braucht, könnten diese sich gegen einen zusammenrotten), aber, die Bedenken sind typisch deutsch. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und es funktioniert. Hier ist die Mitarbeit der Gruppenmitglieder gefragt, aber diese kommt mit der Zeit auch. Bis jetzt wurden auch nur wirkliche Spamfälle gemeldet.

6. Mitglied und Beiträge löschen

Blockieren und löschen 2Beim Entfernen von Mitgliedern gibt es drei Stufen:

1. Entfernen
2. Entfernen und Blockieren
3. Entfernen, Blockieren und löschen

Bei der dritten Möglichkeit werden alle Beiträge des Mitgliedes gelöscht, was im obigen Beispiel ein Traum wäre. Mir ist die Kritik an dieser Vorgehensweise bekannt, so dass man mit so einer Funktion vorsichtig umgehen sollte.

7. Blockieren

Blockieren und löschenBei LinkedIn kann man auch ehemalige Mitglieder blockieren: Es kommt immer wieder vor, dass Spammer sich Zutritt verschaffen, ihren Werbemüll abladen und dann wieder aus der Gruppe austreten. Hier kann man alle LinkedIn Mitglieder blockieren, die mindestens einen Beitrag im Forum hatten.

8. Anzeige von neuen Mitgliedern

Tester 1 neuWenn sich jemand in einem Forum anmeldet, so wird angezeigt, wenn dieser keine Kontakte hat oder neues Mitglied bei LinkedIn. Darüber kann man viele Spammer erkennen.

9. Moderation von Mitgliedern

Mitglieder neu in GruppeMan kann auch definieren, dass Mitglieder die entweder neu bei LinkedIn oder neu in der Gruppe sind, moderiert werden. Die Beiträge von diesen werden nicht direkt nach Erstellung im Forum angezeigt, sondern müssen von einem Moderator freigeschaltet werden. Hierbei kann man definieren, für wie viele Tage ein Mitglied als neu gilt. Hier kann man einen Tag eingeben: Durch die Begrenzung der Anzahl der Gruppen eines Mitglieds sind die Spammer oft darauf angewiesen, sofort Ihre Werbung abzukippen. Gelingt das nicht per sofort, sind diese schon wieder weg.

ModerationskonzeptWeiterhin kann man bei LinkedIn kann auch definieren, was die Mitglieder dürfen. Dass fängt frei an bei “Jeder darf alles posten” und endet bei “Alles muss moderiert werden“. Hierbei gibt es verschiedene Abstufungen. So kann man nur Stellenanzeigen moderieren lassen, nur Werbung oder neue Diskussionsstränge. Der Moderator hat hier die freie Wahl, wie er in seinem Forum umgehen möchte. Allerdings: Wirklich harte Einschnitte stelle ich mir nur für riesige Gruppen als sinnvoll vor, ich selber habe davon keinen Gebrauch gemacht. Aber man könnte ja.

10. Gruppenregeln prominent darstellen

Gruppenregeln

Gruppenregeln

Ein CoC (Code of Conduct) kann sinnvoll sein. Sinnvoll ist es aber auch, dass die Gruppenmitglieder die Regeln erkennen. Bei LinkedIn kann man diese Regeln definieren. Hat man dieses getan, so wird zentral an obiger Stelle der entsprechende Link dauerhaft angezeigt. Die Gruppenregeln sind damit den Nutzern immer präsent und schnell erreichbar. Der beste CoC nutzt nichts, wenn er versteckt ist in irgendwelchen Unterforen, und nur gefunden wird, wenn man explizit danach sucht.

extro

Nach meiner persönlichen Wahrnehmung wird es höchste Zeit, dass etwas passiert. Die Gruppen sind in vielen Fällen schon extrem Werbe- und Recruiterlastig, inhaltliche Diskussionen werden immer seltener. Den Moderatoren könnte man durch ein zeitgemäßes Gruppensystem sehr helfen. In vielen Fällen ist aber auch schon Resignation zu spüren, was ich schade finde, da vor einigen Jahren die Gruppen einen klaren Mehrwert boten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Heute mal wieder ein richtiges spannendes Thema (wahrscheinlich noch spannender als Rechnungen von LinkedIn steuerlich geltend zu machen): Das Arbeitszeitgesetz und die Probleme, die aktive Community Manager bekommen können. Zu diesem Thema bin ich gekommen, da ich auf Google+ einen sehr aktiven Sprecher folge. Und hin- und wieder hat man das Gefühl, dass dieser wirklich durchgängig online ist.

Community Manager Huges Free

Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Das Arbeitszeitgesetz besteht in seiner Form seit nahezu 20 Jahren. In den 90ern wurde allerdings die Ausgestaltung eines Arbeitsplatzes im Jahr 2012 nicht beachtet: Dass der Arbeitsplatz mit einem 5 Zoll Display in die Hosen- (bzw. Hand-)tasche passt. Elemente hieraus sind

  • Nach der Grundregelung darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. (§ 3 ArbZG)
  • Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 ArbZG)
  • Betroffen sind alle, die keine leitenden Angestellten sind

Die Rahmenbedingungen sind ja den meisten bekannt. Was viele nicht wissen, ist, wie rigide mit Verstößen umgegangen wird. So sind Strafen bis 15.000 € für Verstöße vorgesehen und werden auch tatsächlich verhängt. Ein weiteres Problem besteht mit den Berufsgenossenschaften und einem Arbeitsunfall, wenn ein Arbeitszeitverstoß nachgewiesen wird.

….ja und?

Wieso komme ich nun darauf im Zusammenhang mit Community Management? Die Sache ist relativ einfach: Viele Community Manager dokumentieren Arbeitszeitverstöße öffentlich! Der schnelle Blick abends in sein Forum, wo sich die Hitzköpfe gerade die Rübe einschlagen (meistens wegen Nichtigkeiten) und ein kurzes Statement, bei der Sache zu bleiben, ist eine Unterbrechung der Ruhezeit. Und diese wird unterschiedlich dokumentiert.

Nicht jedes Forum ist gleichgefährdet

Der Unterschied liegt in den Foren, wie ein Kommentar dokumentiert wird. Die amerikanischen Anbieter (Facebook, LinkedIn, Pinterest aber auch der neue Dienst So.Cl) “verwischen” die Zeitangaben (vor 1h, vor 1 Tag, vor einer Woche etc.), so dass ein Verstoß online dokumentiert werden muss. DIeses ist unrealistisch.

Es gibt auch Communities, die aber relativ einfach, die einen Zeitstempel in einem Kommentar oder unter einem Artikel abspeichern. Hier sind die bekanntesten Twitter und das deutsche Netzwerk Xing. Hier kann man noch nach Monaten oder Jahren minutiös die Erstellung eines Kommentars nachvollziehen, und so unter Umständen einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.

Wie gehe ich als Unternehmer damit um?

Als Unternehmer, insbesondere als Konzern, muss ich das Wohlergehen meiner Angestellten ernst nehmen. Wenn Angestellte öffentlich Arbeitszeitverstöße kann dieses mindestens teuer werden. Hierbei meine ich nicht nur den (nicht zu hoffenden) Arbeitsunfalles: Auch ein Mitbewerber kann sich diese Dokumentationen zu Nutze machen, um mein Unternehmen bei der Genossenschaft zu diskreditieren oder sogar Abmahnungen darauf aufsetzen.

Legen Sie sich eine Strategie zurecht: Wer tritt wann öffentlich auf. Foren, die mit Zeitstempel arbeiten, sind außerhalb der regulären Arbeitszeiten tabu, alle anderen nur im Krisenfall zu bearbeiten. Aber geben Sie Ihren Mitarbeitern auch Ansprechpartner zur Hand, die sie im entsprechenden Fall informieren können.

Immer aktuell bleiben: G+

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Letzte Woche wurde es bekannt gegeben: Der Burda Verlag will die Xing AG vollständig übernehmen. Folgt jetzt ein TurnAround der Geschäftspolitik? Ein paar Gedanken…

Das Angebot

Xing Aktie seit AprilDer Burda Verlag, der bereits einen großen Teil der Aktien an der Xing AG hält, will ein Angebot mit 44 € unterbreiten. Wenn man sich den Verlauf der Xing Aktie seit dem diesjährigen Jahreshöchstpreises anschaut, erscheint das mehr als fair. Bereits Mitte Oktober übernahm überraschend schnell der Schweizer Thomas Vollmöller den Vorstand der Xing AG. Nun wird eifrig über die Zukunft Hamburger Netzwerkes diskutiert. Viele begrüßen es (warum auch immer), einige wiederum sehen in der Übernahme den Grund, dem Netzwerk den Rücken zu kehren (ebenso: warum auch immer). Aber was bedeutet es für den Nutzer? Um diese Frage mal symbolisch darzustellen: Beim letzten Autokauf haben Sie sich über die Eigentümer der Automarke Gedanken gemacht? Nein? Warum auch!

Braut aufhübschen…wohl kaum

Einige machen sich auch Gedanken über den strategischen Nutzen, den Burda hieraus ziehen könnte. Variante 1) wäre das aufhübschen der Braut. Dieses Szenario überdenkt auch Martin Weigert in seinem Blog. Dieses Szenario halte ich für unrealistisch. Als Käufer fällt mir nur der amerikanische Konzern LinkedIn ein. Und diese hatten in der Vergangenheit mehrfach ihr Desinteresse bekundet. Die Gründe hierfür, warum ich das nachvollziehen kann, hatte ich bereits 2011 dargelegt und haben im Kern auch heute noch Bestand. Und andere Käufer? Xing hatte letztes Jahr einen Umsatz von 65 Millionen € und einen Verlust von 7 Millionen. Bei einer Marktkapitalisierung von 241 Millionen € dürften Angebote da eher selten ausfallen.

Strategisches Invest

Bleibt noch die Überlegung des strategischen Investments. Ohne zynische Bemerkungen über Strickmustervertrieb zu lassen: Was ein Verlag mit einem hochinnovativen Technologieunternehmen möchte, kann ich auch nicht herleiten. Zum Vergleich:

  • News Corp kauft MySpace
  • Holtzbrinck kauft StudiVZ
  • RTL kauft WKW

und allen drei Konzernen ist es gemein, dass das Invest in den Sand gesetzt wurde.

Ansatz zur Hoffnung gibt die Aussage von Thomas Vollmöller, dass die Gruppen 2013 neu programmiert werden sollen. Waren 2005/2006 etc. die Gruppen das Standbein von damals OpenBC, so wurden diese technisch seitdem auch nicht mehr vorangetrieben…. und diese waren zu diesem Zeitpunkt schon rückständig.

Vielleicht kommt durch einen Eigentümer mal etwas Struktur in die Produktentwicklung, da ein weiteres Verlustjahr von einem Eigentümer eher hingenommen wird, als bei einer heterogenen Anteilseignerstruktur.

Immer aktuell bleiben: G+


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Die Gruppen werden gerade im fachlichen Bereich immer stärker dominiert von Stellenanzeigen. Diese sind per se gut – bieten Sie Unternehmen die Möglichkeit, Ihre Offerten im richtigen Umfeld zu platzieren und Mitgliedern, sich zu orientieren. Die Dominanz der Stellenanzeigen können aber auch Fachdiskussionen überstrahlen. Daher gibt es jetzt die Möglichkeit, diese von LinkedIn automatisch der Jobkarte zuordnen zu lassen.

Das Feature

Die Tage wurde von Ian McCarthy das neue Feature im Gruppenmanagerforum von LinkedIn vorgestellt. Das Original habe ich hinten angestellt. Die Checkbox, um das neue Feature, ist bereits jetzt schon vorhanden, allerdings arbeitet der Algorithmus noch nicht in allen Gruppen.

Allerdings muss dazu auch die Jobkarte aktiviert sein:

Gruppen LeisteZu erkennen ist es, ob die Karte “Stellenmarkt” vorhanden ist (BTW: Haben Sie diese, genau wie “Werbung” aktiviert?)

Über die Gruppenverwaltung kommen sie zu der neuen Einstellung. Diese ist per Standard aktiviert:

Gruppeneinstellungen finden

Gruppeneinstellungen finden

Danach direkt in die Gruppeneinstellungen:

Stellenangebote automatisch verschieben

Stellenangebote automatisch verschieben

Wenn Sie das nicht wünschen, muss das Häkchen deaktiviert werden.

Originalposting von Ian:

New automatic tool for keeping jobs out of the Discussions area

I’m delighted to announce that we’ve begun rolling out a new automatic tool for moving job-related posts out of the main Discussions area of a group into its Jobs area where they belong.
This tool just began rollout this week to a limited number of groups and – pending what we observe as rollout continues – should reach all groups within the next handful of weeks.
If you’re a group manager, you should already see in your group a new checkbox in Manage > Group Settings that reads, “Allow LinkedIn to move jobs automatically out of the Discussions area to the Jobs area.”
This box is defaulted on for all groups – we think all groups would really benefit from leaving it checked on – but different groups have different aims, so we built in the option for group managers to disable this new automated tool if desired.
Every group should all see this checkbox now, even if the automatic filtering is not yet rolled out to your group – that way, you’ve an advance opportunity to decide whether the tool is right for you.
Automated tools are only part of the picture, of course, so I’d like to give a big public shout-out to all the group managers who actively moderate their groups and to all the group members who flag inappropriate stuff to their attention. Thank you – your individual efforts in specific groups are increasingly helping us all maintain the quality of the professional conversation across over 1 million LinkedIn groups.
Lots more to come.

Google

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Aus persönlichem Anlass heute ein kleiner Artikel zum Umgang mit Spam in Gruppen. Das Thema ist aktueller denn je: Spam in Gruppen. Hier habe ich sowieso das Gefühl, dass viele nur noch des Buttons wegen sich in Gruppen bewegen und viel der Aktivität Richtung Facebook und Timelines abgewandert ist. Somit sind die Gruppen (oft) ein Schmelztiegel von Werbung und Jobpostings.

SpamJetzt aber zu dem Erlebnis: Ich selber habe ja Foren zum Thema Projektmanagement auf Xing und LinkedIn. In meiner Xing Gruppe fand ich nun am Montag eine Anzeige für einen Segelturn. Analog meiner CoC gelöscht …. und vom Einstellenden postwendend seine Einschätzung erhalten: Das ist ein Businessforum, ich hätte das nicht verstanden etc. pp. Das sein Posting in gefühlt 500 Foren gleichzeitig gepostet wurde, schien ihn auch nicht zu stören. Anstrengend war dabei die Kommunikation: Jemand liest nicht die CoC (und gab auch in der Kommunikation zu, dass ihn das nicht interessiere). Hier war ich kurz davor, jemanden zu sperren und rauszuschmeißen (etwas, was ich eigentlich nicht tue).

Umgang mit Gruppenspam auf Xing

Logo XingWenn man bei Xing eine Gruppe moderiert, sollte man einiges beachten, wenn man Spam Herr werden möchte. Aber mit etwas “Durchhaltevermögen” kann man damit gut umgehen. Im Vorfeld sollte man für sich selber Gedanken machen, was für einen Spam bedeutet: Jede Anzeige, nur nicht Gruppenspezifische, nur nicht regionale Anzeigen etc.

1. Definieren Sie Gruppenregeln

Definieren Sie, was sie akzeptieren, was nicht. Am besten, sie erstellen Gruppenregeln und verweisen in der Begrüßungsmail auf diese. So sollte dieser jede kennen

2. Konsequenz

Die Regeln sollten auch befolgt werden. Dabei nicht von Spammern einschüchtern lassen, wenn die Vorgehensweise transparent ist.

Löschen sollten Sie hierbei nichts, sondern in ein internes Modforum verschieben, damit man das später nachvollziehen kann.

Ich handle dabei nach der Devise: “Leben und leben lassen”: Es ist schon öfters vorgekommen, dass jemand an mich wendet und deutlich macht, warum ein Posting Sinn ergibt. Und allein die Mühe kann man oftmals schon belohnen.

3. AGB beachten

Xing räumt den “Spammern” einige Rechte ein: So soll immer Kontakt aufgenommen werden, wenn man etwas “Löscht”. Das Moderatoren ihre Gruppenmitglieder jedoch nur als Premium anschreiben dürfen, erscheint hier als Kalkül…. und so verzichte ich bei vielen Spammern darauf (Ich denke da vorrangig an die Stretchlimoverleihs etc.). Allerdings: Streng genommen muss jeder Spammer über das “Löschen” informiert werden.

Umgang mit Gruppenspam auf LinkedIn

LinkedIn_logoDie Vorgehensweise auf LinkedIn sollte eigentlich dieselbe sein. Jedoch lässt einen da LinkedIn freiere Hand: Der Gruppenverantwortliche (Das Moderatorenkonzept auf LinkedIn ist mehrstufiger als bei Xing) kann hier definieren und tun, was er will. Damit haben die Spammer nicht die Drohkulisse, wie bei Xing. Jedoch: Transparenz ist hier auch wichtig. Daher sollte man auch hier Gruppenregeln definieren, was gestattet ist und was nicht. Hierbei kann man die Gruppenregeln “oben” als permanent Link in seiner Gruppe anzeigen lassen. Dieses ist wesentlich auffälliger.

1. Gruppenregeln definieren

Auch hier finde ich es wichtig, eine einheitliche Basis zu haben. Hat man als Gruppenverantwortlicher Gruppenregeln definiert, so erscheinen diese oben im Forum:

Gruppenregeln

2. Unangemessen melden

Bei LinkedIn können die Gruppenteilnehmer Diskussionbeiträge als unangemessen melden:

Unangemessen meldenWenn ein User dieses bedient, bekommt der Moderator eine Meldung, auf die er reagieren kann. Bei LinkedIn kann der Moderator über die Gruppenverwaltung jedes Mitglied direkt anschreiben, egal ob was für einen Account er besitzt.

Eine Steigerung ist die Nutzung von Crowdsourcing: So kann ein Mod definieren, dass ein Beitrag, wenn er n - mal gemeldet wurde, automatisch gelöscht wurde. Eine umstrittene, aber begehbare Lösung

3. Nutzen Sie Reiter für Werbung und Stellenamrkt

Man kann bei LinkedIn Gruppenreiter für Werbung und Job Postings einrichten. Dieses sollte genutzt werden, kann man so seine Gruppe clustern und die Diskussionen unter sich belassen. Außerdem kann man “Spam” dann auch zur “Werbung” verschieben und vielen Diskussionen aus den Weg gehen.

Mehr Details habe ich für LinkedIn schon in einem anderen Artikel geschrieben.


Erst mal ein gesundes und frohes 2012. Umfragen gibt es bei LinkedIn schon länger (seit nahezu drei Jahren, um es genauer einzugrenzen). Diese sind als App bei der LinkedIn Oberfläche eingebunden:

Umfrage (Poll) klassischer Einstieg bei LinkedIn

Diese stehen nur in englisch zur Verfügung.

Um Umfragen in den Gruppen zu nutzen, gibt es zwei Ansätze. Der eine ist neu und ermöglicht jedem Gruppenmitglied, eine “kleine” Umfrage zu starten:

Umfrage in LinkedIn Gruppe erstellen

Allerdings kann es sein, dass Umfragen in Gruppen entweder gar nicht oder nur für die Moderatoren möglich sind. Dieses lässt sich als Moderator konfigurieren:

Umfragen in Gruppen administrieren

Man kann also eine Umfrage direkt in der Gruppe starten oder über die App erstellen und später in der Gruppe verlinken.

Ich empfehle den zweiten Weg, da bei der Erstellung über die App statistische Auswertungen zur Verfügung stehen, die interessante Aufschlüsse zulassen. Als Beispiel eine Umfrage, die ich in meine Gruppe Projektmanagement promoted habe:

Umfragewerte

Hier kann man die Verteilung der Antworten auf

  • Geschlecht
  • Alter
  • Karrieregrad

erkennen. In meinem Beispiel sieht man, dass

  • Frauen entweder keine hohe Affinität zu Umfragen oder zum Projektmanagement haben
  • Das ältere Teilnehmer zur politisch weicheren Antwort neigen

Die Erstellung in der Gruppe geht zwar schneller, aber über den Umweg über die App hat man verschiedene Möglichkeit der Distribution: So kann man die Umfrage nicht nur über die Gruppe verteilen, sondern über verschiedene Kanäle. Am interessantesten hierbei sicherlich über Facebook:

Umfrage bei Facebook promoten

Eine weitere Möglichkeit ist, die Umfrage über den zur Verfügung gestellten embedded Code in seine Page oder seinen Blog zu integrieren:

Umfrage Embedded Code generieren

Auf der anderen Seite hat eine Umfrage in der Gruppe, den Vorteil, dass ausschließlich Gruppenmitglieder (so fern die Gruppe nicht komplett öffentlich ist) zur Verfügung steht: So kann man Meinungen und Stimmungsbilder direkt aus der Gruppe auffangen und verarbeiten.

Seien Sie emotional!

Bei der Umfrage können Sie durchaus etwas emotionalere Fragen stellen. So hat in meiner Bankengruppe bei LinkedIn jemand die Frage gestellt: “Investment-Banking – Zocken ohne Moral oder Nützliches Werkzeug der Wirtschaft?” Dabei überwiegte als Antwort zwar, dass Investment Banking nützlich sei (in einem Forum für Banker nicht weiter verwunderlich), jedoch führte die Art der Fragestellung zu einer interessanten Diskussion.

Auf jeden Fall (so oder so): Ausprobieren!

 

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