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Grundlagen

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Logo elloIn meinen Timelines war in den letzten Tagen ein neues, soziales Netzwerk, dass die Runde machte: Ello. Das neue Netzwerk möchte Transparenz in die Datenhaushalte bringen. So verspricht ello: “keine Werbung – niemals”. In den Policies ist genau ausgewiesen, was ello mit den Daten vorhat. Der Ansatz sollte zumindest näher betrachtet werden.

Was ist ello

Ello ist im Moment ein kleines, aber feines soziales Netzwerk. Schon da ist die Creme de la Creme im Social Media Umfeld. Die Funktionen sind noch sehr überschaubar (und alles sehr, sehr Beta). An den Start scheint ello Anfang Juli gegangen zu sein.

Screenshot Ello Timeline

Was mir jetzt schon gefällt: Die Eingabemöglichkeiten (Omnibar) in der Timeline zu formatieren und Links einzufügen.

Omnibar Eingabe in der Timeline von Ello

Für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr sympathisch. Ansonsten erinnert ello in seinen Funktionalitäten anderen Netzwerken wie Facebook, So.Cl oder auch Google+: Eine Timeline, die man zwischen Friends und Noise hin- und herschalten kann. Friends ist hierbei in so weit irreführend, da ello asynchron arbeitet: Man folgt den Freunden wie bei Twitter. Noise hingegen ist die “Best of” Sammlung der Kommentare, die man markiert.

Das Styling ist sehr unaufdringlich und in schwarz und weiß gehalten. Das “Profil” hat zur Zeit nur wenige Eingabemöglichkeiten:

Profil bei ello

Meinungen und Stimmungen

Einige haben bereits über ello geschrieben. T3N natürlich, Nina Diercks auf ihren SocialMedia und Recht Blog oder auch Torsten Materna auf seinem Social Media Talk. Dirk Baranek sieht gar einen Twitter Killer. Interessant hierbei: Weder auf Mashable, noch auf techcrunch habe ich Artikel zu ello gefunden, im deutschsprachigen Raum jedoch etliche.

Wie Beta ello ist, erkannt man daran, dass die Domain über GoDaddy registriert ist und in der Amazon Cloud arbeitet. Die Policies lassen Gutes erahnen. Kann sich ello etablieren? Versuche, weitere Netzwerke auszurollen, hat es etliche gegeben. Datenschutz scheint international hierbei keine hohe Relevanz zu genießen, ansonsten hätte Facebook nicht seinen Siegeszug gefeiert. Soziale Netzwerke werden sich bei uns allen weiter etablieren – welches Netzwerk in 10 Jahren die Nase vorne hat, weiß niemand.

Wer selber recherchieren möchte, kann bei Angel mal vorbeischauen. Ansonsten ist ello im Moment nur über Einladung erreichbar. Lieben Dank an Robert Krauss, der mich eingeladen hat!

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoHin und wieder (eigentlich dauernd) möchte ich mit ein paar Zahlen Informationshungrige begeistern. Dabei ist der folgende Artikel für regelmäßige Leser eher unspannend. Für Leute, die jedoch ein paar Informationen zu sozialen Netzwerken im B2B Kontext recherchieren, vielleicht hier und da ganz hilfreich.

Die Verteilung

Viele Informationen sind Allgemeingut (zum Beispiel die Dominanz von LinkedIn bei Konzernen). Andere eher überraschend. Ich habe mal ein paar Zahlen zusammengetragen. Die Grafiken müssen angeklickt werden, da sonst der zugehörige Text schlecht lesbar ist.

LinkedIn in Europa

Zu Beginn: Wie viele Mitglieder hat LinkedIn im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu anderen Ländern. Daher aktualisiert die Zahlen für Europa. Die Grafik werden einige noch aus dem Juni kennen:

LinkedIn Europa August 2014

LinkedIn: Altersklassen in DACH

Gibt es Unterschiede im deutschsprachigen Raum nach Alter? Wer nutzt LinkedIn? Die Unterschiede sind nicht gravierend. Gebildet aus dem Median des Altersclusters sind die Deutschen mit 35,1 Jahren die Jüngsten im Durchschnitt, knapp gefolgt von den Österreichern mit 35,3 Jahren. Die Schweizer sind mit 36,9 etwas älter.

Altersverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn: Die beliebtesten Branchen in DACH

Bei den Branchen gibt es zwischen den deutschsprachigen Ländern deutliche Unterschiede. Während die Fertigung (Automobilbau) die Branchen anführen, ist es in der Schweiz, wenig überraschend, das Finanzwesen und in Österreich die Konsumgüterindustrie:

Branchenverteilung LinkedIn August 2014

LinkedIn im DACH: Mitglieder nach Unternehmensgrößen

Bei den Unternehmensgrößen sind die Freiberufler unterrepräsentiert. Das liegt aber an der Ermittlungslogik von LinkedIn, da diese in der Regel keinem Unternehmen zugeordnet sind. Für den Rest ergeben sich folgende Verteilungen:

Verteilung Unternehmensgröße LinkedIn August 2014
Hier zeigt sich erneut die Dominanz von Konzernen bei LinkedIn: gerade in Deutschland sind 54,7% der Mitglieder bei Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern angestellt.

LinkedIn im DACH: Geschlechterverteilung

Zum Schluss: Wie genderneutral ist LinkedIn im deutschsprachigen Raum?

LinkedIn Geschlechterverteilung August 2014Hierbei liegt Deutschland mit 57/43 am ehesten an einer 50/50 Verteilung. Schweiz hingegen ist männlich dominiert mit 67/33.

Extro

Wie immer: für die meisten Leser uninteressant – bis sie die Zahlen selber mal brauchen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist als Businessnetzwerk bekannt. Viele setzen das amerikanische Netzwerk automatisch mit den Themen Karriere und Recruiting gleich. Damit tut man LinkedIn unrecht: Gerade im Vertrieb gibt es viele Ansätze, LinkedIn sinnvoll einzusetzen. Hierzu wurde der “Sales Navigator” erneuert, ein Premiumaccount, dass den belangen eines Vertriebsfachmannes entgegen kommen soll.

Neuer Sales Navigator

Koka Sexton hat mich auf einen Blogbeitrag von LinkedIn aufmerksam gemacht. Die Vorteile des Sales Navigator sind in einem englischsprachigen PDF aufgelistet. Im Grunde handelt es sich um einen Premiumaccount bei LinkedIn, dass um CRM Komponenten erweitert wird: So ist eine Leadverwaltung alá Salesforce möglich (und tatsächlich kann man Salesforce auch verknüpfen). Auf den Leads aufsetzen versucht LinkedIn, über ein Dashboard neue Kontakte zu finden und zu erstellen. Im Mittelpunkt steht also, den LinkedIn Kunden mit Informationen aus seinen Netzwerk zu versorgen, aber auch “ähnliche” Informationen zu interpolieren: Wo gibt es Ansätze, nach positiv verlaufenden Leads zu neuen zu kommen. Die Angaben der Leute in ihren Profilen bieten hierzu Informationen, die man manuell gar nicht in der Menge sichten könnte. Hinzu kommen Teamlösungen: So können Leads auch collaborativ bearbeitet werden.

Wer den Sales Navigator bucht, erhält auch die anderen Premium Features (wie am wichtigsten InMails oder volle Ansicht der Liste, wer sein Profil besucht hat).

Promotion Video

LinkedIn verschenkt Trial Monat

Das schönste: Wenn jemand schon immer ein Premium ausprobieren wollte, kann einen Probemonat nutzen, immerhin im Wert von 94,99 Euro in Anspruch nehmen. Einfach mal hier schauen. Keine Ahnung, ob der Link bei jedem geht, ansonsten über diese Seite und “Free Trial” wählen.

LinkedIn Trial Sales Navigator

Extro

Nicht nur ich, auch Susanne Hillmer propagiert: Für Sales ist LinkedIn ein sinnvolles Werkzeug. Ausprobieren lohnt sich allemal. Als CRM Werkzeug ist LinkedIn immer noch unterschätzt. Und das, obwohl für große Konzerne LinkedIn bereits heute eine gute Basis an enthaltenen Profilen bietet.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter “Ihre Stellen” auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

Extro

Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet viele Möglichkeiten, sich und seine Profession darszustellen. Ob Sie das wollen, ist eine andere Frage: Wer ein Businessnetzwerk eher als selbstaktualisierendes Adressbuch verwenden möchte, dem sei das vergönnt. Wer aber gefunden werden möchte, gerade Berufseinsteiger oder Freiberufler seien hier als erstes genannt, der kann mit nur wenig Zeit sein LinkedIn Profil ausbauen. Die Überschrift ist für mich eher untypisch, aber mal schauen :-)

10 Punkte für Ihr LinkedIn Profil

LinkedIn Profil komplett ausfüllen

1. Achten Sie auf den Kopfbereich

Am wichtigsten ist der Kopfbereich. Sie sollten ihren echten Namen beim LinkedIn Profil verwenden: Zum einen fordern das schlichtweg die AGB von LinkedIn, zum anderen wirkt “Mickey Mouse” nicht unbedingt seriös. Der Kopfbereich hat aber noch mehr zu bieten: Nutzen Sie einen vernünftigen Profilslogan. Im Normalfall steht da standardmäßig wie “Controller bei Muster AG”: Hier was Passendes aussuchen. Ein vernünftiges Foto ist auch sinnvoll.

2. Schreiben Sie Beiträge und Updates

LinkedIn bietet die Möglichkeit, selber Status Updates und sogar Beiträge zu veröffentlichen. Aber auch ohne gleich zu bloggen, kann man über Status Updates seine Sichtbarkeit verbessern. Einen guten Artikel gelesen? Empfehlen Sie diesen doch: Einfach den Link kopieren und ein paar Worte dazu schreiben.

3. Veröffentlichen Sie Studien und Whitepaper

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, alle möglichen Dokumente zu publizieren. Zwar sind zwar nur wenige MB angeblich zugelassen, jedoch habe ich erfolgreich ein 4 GB großes Konzert von Linkin Park hochgeladen. Ob das nun in einem Businessnetzwerk so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Wenn Sie also Studien, eine Diplomarbeit oder Whitepaper haben, fügen Sie das Ihren Profil an.

4. Lassen Sie sich empfehlen

Sie können sich loben wie Sie wollen: Empfehlungen von anderen haben einen höheren Wert. Denken Sie an Amazon: Die Produktbeschreibung ist ja nett, gerade für Fakten. Aber die Aussagen anderer Nutzer haben eine ganz andere Wirkung. Solche Empfehlungen muss man im Regelfall aktiv akquirieren.

5. Geben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten an

Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sind vor allem Stichwörter. Geben Sie diese unbedingt an, sie bilden die Grundlage für Endorsement, den Bestätigungen von Bekannten und Kontakten. Im ersten Moment könnte man daran denken, dass das nichts bringt. Tatsächlich wird kein Recruiter darauf acht geben, ob man n Bestätigungen hat. Aber diese haben eine weitere Funktion: Sie gehen in die Suchmaschine mit ein. Wenn Sie also gefunden werden wollen oder müssen, sind gut gepflegte Endorsements Gold wert.

6. Schreiben Sie eine sinnvolle Zusammenfassung

Wissen Sie wie viel Zeit ein Recruiter mit Ihrem Profil beschäftigt? Nutzen Sie die wenige Zeit und geben eine sinnvolle Zusammenfassung an.

7. Zeigen Sie, welche Projekte Ihren Erfolg Ihnen zu verdanken haben

Gerade Freiberufler werden es zu schätzen wissen: Oft kann man seine Auftraggeber nicht öffentlich machen. Zeigen Sie mit Projekten, was Sie geleistet haben.

8. Haben Sie etwas veröffentlicht?

Bücher? Studien? Fachartikel? Zeigen Sie, wenn Sie bereits was veröffentlicht haben!

9. Geben Sie Ihre Sprachen an

Sprechen Sie nur Deutsch? Mit Sprachen können Sie zeigen, dass Sie mehr beherrschen, als Ihre Profession. Die Angabe der Sprachen hat aber nichts mit einem multilingualen Profil zu tun, dass ist dann eher für Fortgeschrittene.

10. Nutzen Sie Gruppen, aber sinnvoll!

Gruppen sind was Tolles: Hier kann man sich prima zu einem Thema austauschen. Aber die Anwesenheit in Gruppen kann man auch nutzen, um sein Interesse an einem Thema zu bekunden. Sie können die Logos auf Ihrem Profil ein- und ausblenden: Zeigen Sie die Gruppen an, die Sie mit sich verküpft sehen wollen. 100 Gruppen sollten Sie nicht eingeblendet lassen: Dieses suggeriert eher Freizeitprobleme!

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoAm Freitag wurde ich von Eva Zils in ihrem Blogbeitrag auf eine Neuerung bei LinekdIn hingewiesen: LinkedIn will in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Web wie von Karriereseiten mit anzeigen. Dieses würde das Potenzial von LinkedIn erheblich erhöhen.

Nach dem Kauf von Bright

Langsam wandelt die Landschaft und die Grenzen zwischen Stellenbörsen und Businessportalen verschwimmen. Zuerst öffneten sie sich einzelnen Kooperationen, wie LinkedIn mit SimplyHired oder XING mit Kimeta, nun kündigt LinkedIn an, in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Internet mit anzuzeigen. Hierzu bedient sich LinkedIn der Engine von der Firma bright, die im Februar für 120 Millionen dazugekauft worden ist. Ziel ist es, sein Angebot zu erweitern und nicht nur durch die klassischen Job Slots, also Stellenanzeigen, Geld zu verdienen, sondern auch durch Klicks aus gesammelten Anzeigen aus dem Internet. Auch gebe ich Eva im Tenor recht: Damit kannibalisiert LinkedIn nicht sein eigenes Angebot, sondern wird für Nutzer deswegen interessanter, da LinkedIn ein vollständigeres Bild abgibt als nur die eigenen Stellenanzeigen.

Und Active Sourcing?

Zum Thema Aktive Sourcing gab es letztens eine interessante Headline im Handelsblatt: Deutsche Bank verklagt Mitbewerber für das Abwerben von Mitarbeitern. Wer allerdings genauer liest, wird feststellen, dass es im Kern nicht um die Abwerbung an sich, sondern um die Mitnahme von Kunden geht: Wenn dieses passiert sein sollte, so ist das Verklagen des Mitbewerbers durchaus nachvollziehbar. Generell kann man nach Nina Diercks auch davon ausgehen, dass Unternehmen keinen Bestandsschutz auf ihre Mitarbeiter genießen. Der Prozess sollte also nicht, wie einige Tweets suggerieren, keinen Einfluss auf das noch junge Active Sourcing besitzen. Der größte Feind des Active Sourcing sind meines Erachtens diejenigen, die noch niemals ein Profil anständig lesen und statt dessen wild anrufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (“Ach, Sie haben noch nie mit SAP gearbeitet? Aber Sie kennen doch sicherlich jemanden…..”)

Extro

Generell spannende Zeiten. Die Anreicherung der Stellenanzeigen von LinkedIn findet allerdings aktuell nur für den amerikanischen Markt statt. Wann das später auch in anderen Ländern verfügbar sein sollte, konnte ich nirgends finden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoWenn man über LinkedIn bloggt, so sollte man spontan sein: Neue Funktionen kommen heimlich in Form eines Silent Releases, also ohne Ankündigung oder Blogbeitrag von LinkedIn. Sie sind irgendwann da. Und so war es auch bei der Funktion “Wer hat Dein Profil angesehen”, wo sich eine kleine Überraschung fand: Ein Ranking, wer die meisten Profilbesucher hatte. Die Funktion ist aber noch nicht generell ausgerollt und nur auf Englisch bis jetzt verfügbar.

Wer hat Dein Profil angesehen – Best of?

Bereits im Frühjahr hatte LinkedIn seine beliebteste Funktion “Wer hat mein Profil angesehen” erheblich überarbeitet. Das modernere Kacheldesign löste die Listen ab und auch die Statistiken wurden besser bedienbar. Jetzt wird sukzessiv eine Funktion eingeführt, die das persönliche Netzwerk rankt und in eine Statistik gießt. Dazu werden die Personen im persönlichen Netzwerk nach Anzahl der Profilbetrachtungen sortiert.

Wer hat Dein Profil betrachtet LinkedIn EinstiegNeben den üblichen Statistiken ist ein großes Feld “How you rank for profile views”. Klickt man das an, so erhält man das Ranking seines Netzwerkes und an welcher Stelle man mit seinen Profilbesuchen im Vergleich steht:

Wer hat Dein Profil betrachtet Wie rank ich im Vergleich zu meinem Netzwerk bei LinkedInOben sind die Angaben,

  • In den wieviel “besten” Prozent man sich befindet (Ich bevorzuge den Terminus “am meisten”)
  • Die Positionierung in seinem Netzwerk
  • Und die Veränderung zur letzten Woche

Ein kleiner Button führt einen direkt zu seinem Ergebnis in der Liste. Bei mir ist die Liste auf 175 Einträge begrenzt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das eine generelle Beschränkung ist. Auf der rechten Seite ein paar Tipps, wie man sein Ranking verbessern könnte. Was gerade die deutschen Nutzern freuen wird: Man kann das Ranking abschalten (Dieses findet man dann unter Datenschutz und Einstellungen), so dass man nicht in den Hitlisten bei seinen Kontakten sich wiederfindet:

Wer hat Dein Profil betrachtet Neu How you rank LinkedIn Einstellungen abschaltenDiese Einstellung findet sich im Moment nur, wenn man als Oberflächensprache Englisch aktiviert hat.

Extro

Im Moment sehe ich noch nicht ganz den Nutzen der neuen Spielerei. Einen Nutzen kann ich mir für Berufseinsteiger vorstellen, wenn diese sich mit Kommilitonen vergleichen wollen. Die reinen Profilbetrachtungen an sich haben für mich eher weniger Nutzen. Entscheidend ist ja, dass die richtigen Leute einen finden und nicht, dass man generell dauernd gefunden wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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