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Grundlagen

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet eine Karrierebörse mit den dazugehörigen Stellenanzeigen. Letzte Woche habe ich die Details der Stellensuche näher ausgeführt. Aber die Stellenanzeigen bieten sowohl für Einstellende, als auch für die Suchende noch nette Features, die man bei anderen Anbietern weniger kennt. Neben der Möglichkeit, sich direkt über LinkedIn zu bewerben, ist hier die Analyse der Bewerbungen zu nennen: Als zahlenverliebte Entwickler gibt es das Feature, dass ab zehn Bewerbern hierzu Statistiken ausgegeben werden.

Stellenangebote

Die Stellenangebote haben alle ein einheitliches Design.

Stellenangebote 1

 

Unter dem Kopf ist zum Beispiel ein Link, der die Unternehmensinformationen, wie man sie aus dem Unternehmensprofil kennt, anzeigt. Darunter finden Sie einen Benchmark, der auf Grundlage Ihres Profils eine Aussage über die Übereinstimmungen zur Anzeige gibt und wie sie im Vergleich zu den anderen Bewerbern abschneiden. Unter dem Menüpunkt “Erhalten Sie mehr Einblicke” kommt die anonymisierte Analyse der bisherigen Bewerber:

Stellenangebote bei LinkedIn

Hier können Sie erkennen,

  • Wann die Bewerbungen eingegangen sind
  • Die Karrierestufen der Bewerber
  • Die Top Kenntnisse und den
  • Ausbildungsstand

der Bewerber auf diese Position.

Was sagen diese noch aus?

Diese Angaben können für alle Beteiligten nützlich sein, sowohl für die Stellenanbieter, als auch die Stellensuchenden.

Für Bewerber…

Die Bewerber können hier sich selber abschätzen. Zum einen können sie erkennen, wie beliebt eine Position ist und wie viele Bewerber mit welchen Qualifikationen sich bereits beworben haben. Dieses ermöglicht eine wesentlich bessere Selbsteinschätzung als man nur mit dem Bauch. Zum anderen kann es auch als Erinnerung dienen, sein Profil zu optimieren.

…und Stellenanbieter

Diese Funktionen haben aber meines Erachtens den besseren Nutzen für Stellenanbieter. Zwar bietet LinkedIn schon länger Statistiken für Stellenanzeigen an, hier kann man aber Unterschiede direkt ableiten.

Ein A/B Test wird dadurch ganz einfach: Dieselbe Stellenanzeige, nur um Nuancen verändert, kann Erkenntnisse darüber bringen, ob der Zeitpunkt des Postens Unterschiede bei den Ergebnissen bringt oder verschiedene Formulierungen.

Extro

LinkedIn hat viele statistische Funktionen. Oft muss man nur wissen, wo man suchen muss.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaIch beschäftige mich ja nicht nur mit LinkedIn, sondern auch regelmäßig mit Social Media im Allgemeinen. Hier greife ich auch immer wieder gern auf das Tool Alexa zurück.

Alexa gehört zum Haus Amazon. Zielsetzung ist es, ein Internetranking aufzubauen. Damit hat es eine vergleichbare Zielgruppe wie zum Beispiel ComScore. Dabei wird Alexa häufig auf Grund der Erhebung kritisiert. Allerdings findet es immer wieder Verwendung, daher sollte man es durchaus beachten.

So sieht es aus

Wenn man Alexa erstmalig besucht, so wird man aufgefordert, dass neue Design mal auszuprobieren:

Neues Alexa 1Folgt man dieser Aufforderung, so erhält man ein wesentlich hübscheres Design. An Stelle einer Optimierung für den Netscape Navigator ist die Optik wesentlich hübscher und aufgeräumter:

Neues Alexa 2An den Details scheint sich allerdings weniger geändert zu haben. Nach wie vor wird ein globales Ranking für die 20.000.000 am meisten besuchten Websites dargeboten, unterschieden nach Global und Länderstatistiken. Einzelne Websites können näher untersucht werden, wobei Detaildaten “nur” für die Top 100.000 existieren.

Neues Alexa 3(Für eine detailliertere Ansicht auf die Anhang Seite bitte gehen). Nach wie vor stehen Auswertungen für die einzelnen Websites global und nach Topländern, und für die Top 100.000 Seiten weitergehende demografischen Daten zur Verfügung. So wie ich das erkennen kann, hat sich da wenig geändert. Daher gehe ich davon aus, dass es sich nur um einen (dringend notwendiges) Facelift handelt.

Extro

Wie schon gesagt: Das Gelbe vom Ei ist Alexa auch nicht. Aber es ist eine kostenfreie Alternative, und zum Herleiten von Tendenzen durchaus geeignet. Seit Wegfall des Google DoubleClick AdPlanner (was ich nach wie vor bedaure) ein durchaus nützliches Instrument.

Auf Grund der normativen Kraft des Faktischen (“Es wird genutzt, also muss ich dem auch Beachtung schenken“) gibt es auch etliche Artikel zum Boosting des Alexa Ranking. Der Klassiker ist, selbst die Toolbar zu installieren, auch wenn aus Sicherheitsgründen dieses nicht dringend zu empfehlen ist. Alexa wurde schon mehrfach für tot erklärt, aber es lebt irgendwie weiter. Und ich werde es wohl (mit den üblichen Disclaimern) auch weiter nutzen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn tut einiges, um seine Mitglieder vor Spam zu bewahren und damit die Mitglieder sich quasi einigeln können. Vieles ist dabei durchaus sinnvoll. Dass die Amerikaner aber manchmal zu sehr auf die mathematischen Grundlagen vertrauen, hat die Problematik der SWAM Automation gezeigt: Wenn jemand aus einer Gruppe fliegt, so muss er in allen anderen moderiert werden.

Aktuell werden scheinbar verstärkt LinkedIn Mitglieder temporär generell gesperrt:

Mein LinkedIn Konto wurde eingeschränkt – was nun?

Scheinbar ist bei LinkedIn das Scoringsystem zur Bewertung der Mitglieder überarbeitet worden. Es tauchen vermehrt Kunden auf, die folgende Meldung beim Versuch, sich bei LinkedIn einzuloggen, auf ihrem Bildschirm vorfinden “Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränkt”

Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränktOder, wer die englischsprachige Oberfläche benutzt: “Your LinkedIn Account has been temporarily restricted“. Wer sein Konto dringend braucht, ist auf Hilfe angewiesen. Im englischsprachigen Raum findet sich hier einiges, hier weniger, da ist man auf die Originalhilfe von LinkedIn angewiesen.

LinkedIn Konto Einschränkung selbst aufheben

Die Krux an der Sache ist, dass man von dort aus den LinkedIn Kundendienst erreicht, dieses jedoch mit Zeit verbunden ist. Was so direkt nicht sichtbar ist, man kann in einigen Fällen, vor allem, wenn das zum ersten mal Auftritt, selber bereinigen.

Dazu muss man die LinkedIn Seite finden, wo man erneut bestätigt, in Zukunft nichts “Falsches” zu tun. Diese Seite findet Ihr hier.

Ihr Konto wurde eingeschränkt, da eine große Anzahl der von Ihnen in Ihr Netzwerk eingeladenen LinkedIn Mitglieder angegeben haben, dass sie Sie nicht kennen. Die Nutzung von LinkedIn unterliegt unserer Nutzervereinbarung gegen die Sie verstoßen haben. Ein Beispiel des Verstoßes wäre die Missachtung von Abschnitt 11, LinkedIn Verhaltensregeln.

Kundendienst kontaktieren

Wenn das nicht funktioniert, dann hilft nur den Kundendienst anzuschreiben…. und zu warten. In der Regel dauert es ein paar Tage, bis sich das Sicherheitsteam direkt mit Ihnen in Verbindung setzt. Wie man das beschleunigt, kann ich leider auch nicht sagen.

Etwas unschön: man soll den Ticketverlauf in der Hilfe verfolgen können – kann aber genau darauf nicht mehr zugreifen.

Warum wurde mein LinkedIn Konto eingeschränkt?

Es gibt mehrere Gründe, die zu einer Einschränkung führen konnten. Dieses sind zum Beispiel:

  1. Zu viele Profile besucht
  2. Mindestens drei Leute haben auf eine Einladung mit “Kenne ich nicht” reagiert
  3. Unprofessionelles Foto (Keine Person)
  4. Namensfeld missbraucht (Zum Beispiel: “Stephan LAD MICH EIN 1.500 KONTAKTE Koß”)
  5. Zu oft gemeldet (bei zum Beispiel Gruppendiskussionen).
  6. Wenn Sie direkt als Spam gemeldet werden (Wobei ich meine, dass nur eine Spam Meldung nicht ausreicht)

Wenn Nummer drei oder vier in Frage kommen, sollten Sie sofort versuchen, die Situation zu bereinigen.

Die neue “Blocken” Funktion wird sicherlich auch darein spielen.

Extro

Auf der einen Seite, gut zu wissen, dass hier was unternommen wird. Auf der anderen Seite: Wer betroffen ist, mag das auch nicht als Trost empfinden. Auch “zu aktive” Konten sollen betroffen sein. Allerdings ist das nur ein Gerücht aus dem angelsächsischen Bereich.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZur Zeit lässt mich LinkedIn fleißig bloggen: Neue Funktionen kommen in rascher Folge. Letzte Woche hatte ich bereits darüber geschrieben, dass LinkedIn sein Publishingtool für Influenzer jetzt generell öffnet. Und vor ein paar Wochen wurden die Fokusseiten für Unternehmen vorgestellt. Nun gibt es eine Funktion, die sich bereits etliche gewünscht haben: Das Blockieren anderer Personen, wieder eher still veröffentlicht. Gerade mal eine kleine Zeile im offiziellen LinkedIn Blog wies auf das neue Feature hin.

So funktioniert das Blockieren auf LinkedIn

Das neue Feature “Blocken” findet sich auf dem Profil der entsprechenden Personen. Anstatt der kleinen roten Flagge zum Melden von Profilen gibt es nun einen Menüeintrag zum sowohl Blockieren einer Person, als auch zum Melden:

LinkedIn Profil BlockierenWenn man diesen Menüeintrag wählt, wird man dazu aufgefordert, ob man die Person nur blockieren, oder auch melden möchte:

LinkedIn Profil Blockieren Bestätigung

Hat man das Durchgelesen und sich entschieden, folgt die Aufklärung, was danach passiert:

LinkedIn Profil Blockieren Aufklärung

Was passiert, wenn ich jemand bei LinkedIn blockiere?

Ich kann sowohl Kontakte, als auch Fremde blockieren. Die Funktion ist ähnlich, nur dass bei Kontakten die Verbindung aufgelöst wird und alle Empfehlungen etc. gelöscht werden.

Die geblockte Person findet den Blockenden nicht mehr über die Suche:

Liste bei blockierten Mitglied(Hinweis: Eigentlich stehe ich bei der Suche nach Stephan Koß immer an erster Stelle).

Gibt die geblockte Person den  Link direkt ein (Zum Beispiel aus einer Mail), so sieht es wie folgt aus:

Ansicht des blockierten Mitgliedes bei LinkedInDer Blockierte erhält übrigens nicht eine Nachricht darüber.

Blocklist, Verwaltung der blockierten Personen

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch eine Verwaltung dazu gäbe (die Kenner von LinkedIn fragen sich wahrscheinlich eher, wann es eine demografische Statistik der blockierten Mitglieder gibt). Man kann aktuell bis zu 50 Personen blockieren. Die Blockverwaltung erhält man über die Einstellungen:

Blockierliste in LinkedInVon dort aus kann man sich die Liste der blockierten Personen anschauen und bei Bedarf wieder “entblocken”:

Blockierliste verwalten

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Stalking ist ein trauriges Thema, besonders, wenn es sich, wie so häufig, im Grenzbereich des Legalen stattfindet. Daher sind solche Funktionen nicht unwichtig: Man kann es nutzen, muss es aber nicht.

Ein praktischer Anwendungsfall (Ich wundere mich immer über die Besuche, so jung bin ich gar nicht mehr):

LinkedIn Reif trifft jung

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHin und wieder gibt es ja Neuigkeiten um die Plattform LinkedIn. Heute gab es einen kleinen Blogpost von Ryan Roslansky, der eine Verbesserung der Veröffentlichungsfunktion verspricht: Posts können nun wie bei den Influenzern formatiert werden.

So sieht es aus

Die Nachricht an sich ist gar nicht so spektakulär, könnte man meinen: Man kann nun formatierte Posts erstellen. Während ähnliches ja seit Januar letzten Jahres von Quora bekannt ist, hat XING ein ähnliches Angebot mit den XING Themen gerade aus dem Programm genommen (was ich persönlich schade fand).

Im angelsächsischen Sprachraum wurde bis jetzt schon viel darüber berichtet, wie auf TechCrunch, von Mike Isaac auf Re/Code und natürlich auf Mashable und Marketingland. Die Oberfläche hierfür gibt es schon seit Ende 2012 für die Influenzer wie Richard Branson (Mit fast vier Millionen Followern der Star des LinkedIn Influenzerprogramms) oder Bill Gates.

Wie damals von den eingestellten XING Themen bekannt, bekommt man ein kleines Editierprogramm zum Erstellen von kleinen Blogartikeln von LinkedIn mit auf den Weg:

Neues Schreibtool LinkedIn
Obwohl im offiziellen Blog vom Start des Programmes am Mittwoch (also heute, 19.02.2014) gesprochen wurde, ist es nicht automatisch überall aktiv. Und man muss sich dazu anmelden, da es zur Zeit auf 25.000 User beschränkt wurde. Aus der Vergangenheit kennen wir ja, dass die nichtenglischen Oberflächen auch schon mal ein halbes Jahr auf eine neue Funktion warten müssen. In diesem Fall sehr schade. Die XING Themen fand ich ähnlich gut und Teil meines Traffics generiere ich mittlerweile über meine Quora Subblog (wo ich eigentlich nur eine Art Zweitverwertung meiner Grafiken mache).

Der Editor ähnelt dem aus dem Bereich der Unternehmensprofile (oder alternativ dem aus den Stellenanzeigen) und bietet die wichtigsten Möglichkeiten, um einen Blogpost etwas ansprechender zu gestalten als mit reinem Text.

Extro

Das Feature finde ich gut. Und wie LinkedIn selber schreibt: Gerade für Kleinunternehmer oder gar Freiberufler eine tolle Ergänzung, um interessante Inhalte nach vorne zu bringen. Jeder, der nicht über eine Markenbasis alá Daimer oder BMW verfügt, wird solch einen Kanal zu schätzen wissen. Mal sehen, wann die Funktionen generell zur Verfügung stehen, ich würde dann natürlich berichten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo WordPress AnwendungVor knapp zwei Jahren hat WordPress seine WordAds eingeführt. Dieses Programm wurde als Alternative zum Google Adsense Programm gefeiert. Darüber habe ich ja schon berichtet, da ich meinen Blog selber auf WordPress hoste. Wichtig: Der Artikel ist nur für Leute interessant, die auch direkt bei WordPress hosten, nicht für alle die WordPress als Software einsetzen.

Jetzt wurde WordPress Ads (die kleinen Werbungen) erweitert mit “additional Ads”: Das bedeutet, zur kleinen Anzeige wurden optional eine Headerwerbung und ein Skyscraper hinzugefügt.

So sieht es aus

Aber lange Rede, kurzer bis wenig Sinn: Das beste Bild erhaltet Ihr, wenn Ihr seht, wie es aussieht (okay, da Ihr gerade den Blog liest, seht Ihr es sowieso):

Ads WordPress (additional)
Dabei wird auch Retargeting verwendet: Also Werbung von (bei mir) Herrenausstatter oder Amazon mit entsprechend aktuell angeschauten Büchern wird angezeigt.

So aktiviert man es

Für alle, die auf WordPress hosten, können die “WordAds” aktivieren. Allerdings muss man durch einen Review: Nicht jeder Blog wird für die WordAds zugelassen. So weit mir bekannt ist, werden die Qualität des Blogs manuell und die Reichweite für eine Zulassung herangezogen. An sich eine schöne Idee, da irgendwelche Contentaggregatoren (Fällt Euch eigentlich die Wortnähe zu Aggressor auf?) damit außen vor bleiben: Höhere Qualität bedeutet theoretisch auch bessere Preise. Sind WordAds aktiviert, so ist per Default nur eine kleine Werbefläche aktiv. Die zusätzliche kann man nun über die Einstellungen aktivieren:

Ads WordPress additional Ads aktivieren

Und was verdient man da?

Jetzt kommen wir zum traurigen Kapitel des hauseigenen WordAds Programm: Die Einnahmen. Sind diese in den USA wohl nicht ganz schlecht, so sieht das außerhalb der USA sehr traurig aus. Hier mal meine theoretischen Einnahmen für ein ganzes Jahr (und das bei 1.000 Besuchern am Tag und einem durchaus netten Alexa Ranking. WordAds rechnet hier wohl anders oder versorgt nicht alle mit Werbung):

Incoming Earnings WordPress

Extro

Ich verfolge es weiter und hoffe,  dass es jetzt besser wird. Gerade die geretargeten Werbungen sollten ja eigentlich lukrativer sein. So oder so, zum reichwerden in 100 Tagen taugt es nichts. Zum “Mitnehmen”, wenn man eh bloggt, schon eher.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaEin Tool, was ich immer wieder gerne nutze, ist Alexa. Alexa bietet einem komfortabel die Möglichkeit zu recherchieren, wo eine Webseite einzusortieren ist. Auch gibt es andere Einblicke, als man über Social Signals erhält. Ich möchte aber auch den Hauptvorteil nicht verschweigen: Alexa ist in dem Umfang, den ich benötige, weitestgehend kostenfrei. Im Gegensatz zu ComScore hat Alexa gerade im deutschsprachigen Raum einen nicht ganz so guten Ruf. Ich trauere auch noch etwas dem damaligen Google AdPlanner hinterher, der 2012 gegen den MediaPlanner ausgetauscht wurde.

Woher ich das habe

Nun stieß ich über So.Cl auf einen interessanten Artikel zum Thema Alexa. Alexa soll nämlich, wen man darüber berichtet und Keywords darüber streut, diese Webseiten bevorzugen. In dem Blog steht wörtlich:

I had noticed that if you are posting about alexa, your alexa rank will increase to a huge extend because they see their name while indexing your blog because your rank will increase depending on the quality of your post which you had written on your blog.

Andere Tipps, wie, dass man seine Seite verlinken und verlinken lassen soll und regelmäßig Inhalte zu  Werke bringt, halte ich für selbstverständlich. Da ich mein Verhalten nicht ändern wollte und werde, ist mein Selbstversuch “ceteris Paribus”.

Der Test

Dann versuchen wir doch es hier einmal, wie Ihr seht, schreibe ich nun über Alexa. Ich selber hatte bei Alexa bis jetzt einen Bestwert von um die 300.000, bin aber auf 490.000 abgefallen. Den Umstand hatte ich in meiner Schreibfaulheit gesehen. So schreibe ich heute direkt über Alexa und über die Ranks. In diesem Zusammenhang fand ich auch einen netten Artikel, wie man seinen WordPress Blog bei Alexa verifiziert. Das muss ich auch gleich mal ausprobieren.

Extro

Einen Artikel zum “alexaboosting” zu schreiben mag an sich einen gewissen, intellektuellen Wert haben. Den Wert an sich zu beeinflussen ist in etwa so sinnvoll, wie Facebook Fans zu kaufen: So ziemlich gar nicht. Von Interesse ist, wer den Blog liest (übrigens ganz lieben Dank an Dich, dass Du durchhältst) und darüber spricht. Schön würde ich es nicht finden, auch wenn Alexa als Institution nicht unbedingt mit dem ADAC vergleichbar wäre.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoSeit 2010 überarbeitet LinkedIn seine Oberfläche eher vorsichtig. Damals wurde die Timeline eingeführt, übrigens vor Facebook. Nun wird wieder einiges angepasst. Gerade wurden die Kontakte aufgehübscht, nun scheint im gleichem Atemzug auch die Darstellung von “Wer hat mein Profil angesehen” auf die Appoptik angepasst. Noch ist es nicht überall, und vor allem nur auf englisch verfügbar. Ein erster Blick darauf, wie die Umstellung aussieht.

So sieht es aus

Ein Bild sagt mehr, daher zuerst ein Screenshot:

Wer hat mein Profil gesehen LinkedIn
Bitte nicht wundern, dass nur Anonymus auf dem Bild zu sehen ist: Man kann jetzt unterscheiden, ob man entweder

  • Alle
  • Nur Personifizierte oder
  • Nur anonyme Profile

in seiner Ansicht zu sehen bekommt. Ich habe die Anonymen gewählt, um nicht verpixeln zu müssen.

Man kann die Ansicht auch von der Kachel- auf die Listenansicht umstellen:

Anzeige Kontakte umstellen LinkedIn Profilbesucher
Auf dem ersten Bild oben sind wie immer die Statistiken zu sehen. Bei den anonymen Besuchern kann man eine Suche direkt anklicken, die den Informationen entspricht, die preisgegeben werden (Wenn jemand der Firma X angeklickt hat, so kommt man direkt auf die Suche nach Personen der Firma X).

Nett ist die Animation der Detailauswertungen:

Wer hat mein Profil betrachtet GeographieWenn man einen der Punkte anklickt, so werden Diagramme aufbereitet, die die Besucher strukturiert. Bei den Kreisen kann man auf die Bereiche klicken, die dann noch das Detail weiter anzeigen. Die Ansichten sind möglich für Besucherherkunft, Länder oder auch Firmen.

Am interessantesten finde ich jedoch, woher meine Besucher kamen. Da kann man sich die Keywords anschauen, oder ob die Besucher von Google oder LinkedIn gekommen sind:

Wer hat mein Profil betrachtet Herkunft und SchlüsselwörterRechts sieht man den Mouse Fly Over, wenn man auf den Bereich Andere klickt.

Extro

Die neue Ansicht bietet eine neue Optik, die dem Gesamtlayout angepasst wurde. Besonders die Statistiken über die Herkunft finde ich wertvoll: Auf welche Schlüsselwörter reagieren die Besucher und wo kommen die her. Damit kann ich auch mein Profil optimieren: Wenn die Besucher nur aus Bereiche entstammen, die mich nicht weiter interessieren, besteht Handlungsbedarf.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch schuldig bleiben muss, ist, in wie weit sich Premium- und Basisaccount in Zukunft unterscheiden. Das werde ich nachliefern, wenn es im deutschsprachigen Raum ausgeliefert wurde.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoDas Geschäftsnetzwerk schraubt auch 2014 an seiner Oberfläche. Vieles wird im Rahmen von Silent Relaunches veröffentlicht, also ohne große Begleitung seitens der offiziellen Kommunikation. So etwas ist ja bereits von verschiedenen Einführungen, so wie zum Beispiel bei den multilingualen Unternehmensprofilen. In dem Fall merkte ich quasi zufällig, dass das nun geht. Jetzt ist der Kontaktbereich weiter angepasst worden. Dieser wurde im Sommer des letztens Jahres vollständig erneuert, nun folgt eine Anpassung an den aktuellen Look. Wie sieht es aus? Ein Blick darauf.

So sieht es aus

Zuerst vorweg: Noch ist nicht jedem das neue Layout zugänglich und auch nicht auf Deutsch. Das führt hier und da zu Verwirrungen (so wunderte ich mich über englischsprachige Mails, die ich bei Updates erhielt). Ein genauer Zeitplan, wann die Neuerungen vollständig ausgerollt werden, liegt mir leider nicht vor. Aber zuerst der Anblick:

Neue Kontaktseite LinkedIn 2014
Neu sind vorrangig die Bilder oben, die wie Kacheln (oder halt neudeutsch wie “Apps”) wirken. Hier kann man gemäß Gesprächsanlass direkt in die Timeline des Probanden posten, oder wahlweise dezenter eine LinkedIn Nachricht senden.

Zu den Erläuterungen, die ich in die Grafik eingebettet habe:

  1. Als kleine Symbole kann man neue Kontakte einladen (Männchen mit dem Plus), oder auch zu den Einstellungen gelangen
  2. An den gekachelten Profilbildern kann man Kontakten direkt gemäß Anlass “gratulieren” (wobei ich zum Beispiel ein dreijähriges Betriebsjubiläum nicht als Anlass sehen würde).
  3. Ab hier sieht es bekannt aus. Allerdings ist die Standardeinstellung der Kontaktansicht nach dem letzten Kontakt, den man gehabt hat. Dieses kann man aber auch wieder in alphabetisch umstellen.
  4. Unter “More” findet sich die Einstellungen, einen Kontakt zu verstecken oder sogar zu löschen (Was nicht zwingend einfach zu finden ist)
  5. Unter “All Contacts” finden sich die Suchkriterien (wie zum Beispiel Geotargeting) oder die persönlich vergebenen Tags
  6. Unter Search befindet sich das altbekannte (Freitext-)Suchfeld

Kontakteinstellungen LinkedInDie Einstellungen haben sich nicht wesentlich verändert (Ich habe diese mal nur klein dargestellt, da sonst hier noch mehr gescrollt werden müsste. Vergrößerung ist hinterlegt).

Hier findet man die verschiedenen Möglichkeiten, seine Kontakte zu synchronisieren oder zu importieren.

Ganz wichtig, hier kann man auch seine Zeitzone einstellen, in der man sich befindet. Hier hätte man auch intuitiv gesucht…..

Kontakteingrenzung bei LinkedInWie oben bereits unter 5. beschrieben, hinter dem “All contacts” befindet sich die Schaltzentrale, seine Kontakte zu filtern. Hier finden sich die Möglichkeiten, zu filtern. Zusätzlich bietet LinkedIn die Möglichkeit, Duplikate zusammenzuführen. Dieses ist gerade für Deutsche interessant, die das alte Adressbuch verwendet haben: Gerade bei Umlauten und scharfen ß (so wie bei mir) kann es sein, dass der alte Adressbucheintrag nicht mit einer späteren Anmeldung des Mitgliedes gematcht wurde, wenn er eine andere Mailadresse verwendet hat.

Extro

Durch das überarbeitete Design stellt LinkedIn die Kommunikationsanlässe weiter in den Mittelpunkt. Ob das immer sein muss (Will und soll ich zum dreijährigen Firmenjubiläum gratulieren?).

Das allerdings die “Langeweile” in Businessnetzwerken wie auch durch die Influenzer durch anlassbezogene Hinweise angegangen wird, macht durchaus Sinn: Wenn man einen alten Kontakt reaktivieren will, können diese durchaus sinnvoll sein (“Wie, Du bist bei [Firma X] schon wieder drei Jahre?“)

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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