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Intro

Nachdem bereits Virato auf Grund seiner Datenbank eine eigene Blogcharts herausgegeben hat, sind die Blogcharts von Jens Schröder reanimiert worden. Wer genaues wissen möchte, muss wohl näher nachbohren, der Initiator von 10.000 Flies verweist auf das Betriebsgeheimnis. Beiden ist aber eins gemein: Sie setzen auf einen Kausalzusammenhang zwischen Sozialen Netzen und der allgemeinen Reichweite. Hier gibt es einen gewaltigen Störfaktor: Google. Artikel, die eher Ratschläge und Anleitungen geben, haben das Nachsehen, während emotionale und tagesaktuelle Artikel überproportional in den sozialen Netzen vertreten sind.

Die Geschichte wiederholt sich

Die Geschichte wird allen der Generation Golf sehr bekannt vorkommen: Media Control hat über Jahre die Verkaufszahlen durch Fragebögen in einigen Plattenläden ermitteln lassen. Diese Vorgehensweise führte dazu, dass die von Media Control veröffentlichten Zahlen nicht unbedingt einen Zusammenhang zu den tatsächlichen Verkaufszahlen hatten, sondern nur einen bestimmten Ausschnitt darstellten. Wir haben also jahrelang den Charts in der Bravo entgegengefiebert, ohne zu ahnen, dass diese Zahlen völlig unspektakulär, tendenziell sogar falsch waren. Genauso verhält es sich, wenn man einen kleinen Ausschnitt aus dem Internet (Soziale Netzwerke) betrachtet.

Genau das passiert bei den bekannten Lösungen der verschiedenen Blogcharts: Die Anbieter gehen in die Plattenläden (Google+, Facebook, Twitter) und fragen die Verkäufer (Misst die +, likes oder Teilen) nach ihrer Meinung.

Vorgehensweise

Ich habe mir die Liste der aktuellen 10.000 Flies ”Blogcharts” genommen und das Alexa Ranking der jeweiligen Blogs dagegen gehalten. Hierbei fiel nicht nur mir sondern auch Falk Hedemann von T3N auf, dass manche “Blogs” (wie MyDealz) noch etwas nachjustiert werden müssen.

Die Zahlen

Das Verhältnis von der 10.000 Flies Schätzung gegenüber Alexa sieht wie folgt aus:

Blog Charts

Wenn man sich die Verteilung anschaut, so sind fast 1/3 der Blogs passend zur Alexa Reichweite kategorisiert.

Im Folgenden die Blogcharts nach der Reichweite von Alexa. Ich weiß, dass Alexa wegen der Ermittlungsmethoden öfters in der Kritik steht, es fehlt nach wie vor ein einheitlicher Standard. Analog zu Klout: Mangelnde Alternativen machen eine bestehende Lösung nicht gut. Um selber einen besseren Überblick zu erhalten, habe ich meinen eigenen Blog mit eingefügt: Hier kenne ich die Leserzahlen am Besten.

Von Links nach Rechts:

  1. Die 100 Blogs in der Reihenfolge nach Alexa
  2. Das Alexa Ranking (weltweit)
  3. Ranking nach den 10.000 Files Blogcharts
  4. Quotient aus Alexa Ranking vs.  Blogcharts Ranking
  5. Name des Blogs
  6. Ableitung der Qualität (In Summe oben zu sehen)

Der Quotient ist interessant: Um die 1 = passt (Reichweite und Schätzung 10.000 Flies ähnlich), unter 1 = Mehr Leser, als Empfehlende, Über 1 = Mehr Leute, die einen Artikel empfehlen (Alles jeweils im Verhältnis, bezogen auf die 100 untersuchten “Blogs”)

Die Alexa Blog Charts

Rang Alexa Blog Rang Alexa Blogcharts Quotient Name Verhältnis Alexa vs. Blogcharts
1 2110 7 0,14 Störungsmelder Top
2 5551 49 0,04 mydealz.de Top
3 8162 27 0,11 AndroidPit Top
4 10795 20 0,20 Gründerszene Passt
5 15687 46 0,11 deutsche startups Top
6 16959 95 0,06 TechHive Top
7 22772 10 0,70 Caschys Blog Passt
8 26513 75 0,11 seo-united.de – SEO Blog Top
9 30678 19 0,47 allfacebook.de Passt
10 30799 9 1,11 Politically Incorrect Realistisch
11
31874
1 11,00 Der Postillon …nur empfohlen
12 32536 70 0,17 Game One Blog Top
13 36601 35 0,37 Mobilegeeks Passt
14 36952 13 1,08 androidnext Realistisch
15 39115 23 0,65 ifun | iPhone Passt
16 43705 39 0,41 ifun Passt
17 48925 15 1,13 hornoxe.com Realistisch
18 50694 17 1,06 mobiFlip Realistisch
19 50927 30 0,63 Gizmodo Passt
20 51273 21 0,95 die karrierebibel Realistisch
21 51356 2 10,50 mimikama …nur empfohlen
22 53308 12 1,83 Schlecky Silberstein Eher empfohlen…
23 55229 65 0,35 Basic thinking Passt
24 55718 52 0,46 Ignant Passt
25
56005
44 0,57 netzwertig.com Passt
26 56516 8 3,25 Nerdcore …nur empfohlen
27 56887 29 0,93 Fefes Blog Realistisch
28 59789 69 0,41 Thomas Hutter Passt
29 60679 60 0,48 OnlineMarketing.de Passt
30 64157 3 10,00 NachDenkSeiten …nur empfohlen
31 69028 48 0,65 WBI Passt
32 69095 26 1,23 GoogleWatchBlog Eher empfohlen…
33 73425 55 0,60 klatsch-tratsch.de Passt
34 73729 40 0,85 Bildblog. Realistisch
35 75951 63 0,56 Futurebiz Passt
36 77927 78 0,46 etailment Passt
37 78732 62 0,60 eblogx.com Passt
38 79116 18 2,11 Whudat …nur empfohlen
39 84888 25 1,56 Macerkopf Eher empfohlen…
40 86808 99 0,40 lead Digital Passt
41 92899 36 1,14 Der Honigmann sagt… Realistisch
42 94932 51 0,82 promicabana Realistisch
43 96897 47 0,91 apfeleimer Realistisch
44 101992 5 8,80 Das Kraftfuttermischwerk …nur empfohlen
45 104644 14 3,21 Die Achse des Guten …nur empfohlen
46 107307 24 1,92 blog.campact.de Eher empfohlen…
47 108639 76 0,62 Stefan Niggemeier Passt
48 118070 6 8,00 netzpolitik.org …nur empfohlen
49 133997 50 0,98 all about Samsung Realistisch
50 139400 73 0,68 Appgefahren Passt
51 142861 22 2,32 Dressed like Machines …nur empfohlen
52 144413 16 3,25 Notes of Berlin …nur empfohlen
53 146882 45 1,18 Buergerstimme Realistisch
54 152485 32 1,69 eigentümlich frei Eher empfohlen…
55 156111 58 0,95 The Intelligence Realistisch
56 164864 68 0,82 kwerfeldein Realistisch
57 173229 56 1,02 SmartDroid Realistisch
58 188390 86 0,67 Mercedes-Benz passion Blog Passt
59 190214 97 0,61 abgeordnetenwatch.de Blog Passt
60 193003 77 0,78 This is Jane Wayne Passt
61 202315 11 5,55 Publikative.org …nur empfohlen
62 204441 98 0,63 Internet-Law Passt
63 215110 84 0,75 gutjahrs blog Passt
64 220205 89 0,72 Testspiel.de Passt
65 227808 53 1,23 Indiskretion Ehrensache Eher empfohlen…
66 232848 71 0,93 NGO Realistisch
67 241813 31 2,16 qpress …nur empfohlen
68 266281 28 2,43 ruhrbarone …nur empfohlen
69 280948 41 1,68 Kotzendes Einhorn Eher empfohlen…
70 282359 83 0,84 Carta Realistisch
71 332525 61 1,16 Der Spiegelfechter Realistisch
72 338759 64 1,13 Endstation Rechts. Realistisch
73 339365 34 2,15 uhupardo …nur empfohlen
74 359329 4 18,50 VeganBlog.de …nur empfohlen
75 382477 91 0,82 Sascha Lobo Realistisch
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77 451860 57 1,35 Elsässers Blog Eher empfohlen…
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80 529759 88 0,91 HipHopHolic.de Realistisch
81 556346 Linkedinsider
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83 634673 94 0,88 LobbyControl Realistisch
84 671691 90 0,93 Augen geradeaus! Realistisch
85 720115 72 1,18 Bei Abriss Aufstand Realistisch
86 753726 37 2,32 Freidimensional. …nur empfohlen
87 756060 74 1,18 JD’s Rap Blog Realistisch
88 869957 100 0,88 Social Media Watchblog Realistisch
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91 1876701 38 2,39 Judith Holofernes Blog …nur empfohlen
92 3639981 96 0,96 Schnäppchenfuchs Realistisch
- 33 Alles Schall und Rauch Kein Alexa
- 42 engadget German Kein Alexa
- 54 Phänomene: Lach- und Sachgeschichten Kein Alexa
- 66 Netzökonomie-Blog Kein Alexa
- 67 Grundeinkommen im Bundestag Keine Daten
- 80 “ich bleibe oft lange auf… Kein Alexa
- 81 Blog.Telekom Kein Alexa
- 85 extra 3 Blog Kein Alexa
- 87 Astrodicticum simplex Kein Alexa

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoEigentlich mag ich solche Überschriften nicht: Die persönliche Karriere ist von vielen Faktoren abhängig, aber vor allem von sich selber, seiner persönlichen Leistung und seinem individuellem Umfeld. Trotzdem können Hilfsmittel wie LinkedIn heute helfen, auf die richtige Position im richtigen Moment zu finden. Und wer nicht überzeugt ist: Schaden wird ein gepflegtes Profil auch nicht.

Was sollte ich beachten

Zwei Faktoren können Ihnen helfen, besser gefunden zu werden. Zum einen ein gepflegtes Profil und das eigene Netzwerk. Umso jünger Sie sind, desto mehr sollten Sie auf ein gepflegtes Profil achten.

Das Netzwerk entscheidet

Das wichtigste ist, sein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Viele Chancen können sich aus alten Kontakten ergeben: Wie viele Personen aus Ihrer Karriere haben Sie heute nicht mehr im Überblick? Und hier ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten: Mit Hilfe von sozialen Netzwerken können Sie den Kontakt zu interessanten alten Kollegen aufrecht erhalten.

Das Profil

Auch ein gepflegtes Profil ist sinnvoll, gerade wenn Sie jünger sind und noch nicht über ein breit aufgestelltes Netzwerk verfügen. Achten Sie auf Empfehlungen und Endorsements, diese helfen, dass Sie in der Suche besser gefunden werden. Die Basics sind ganz wichtig: Nutzen Sie ein ansprechendes Profilbild und füllen Sie Ihr Profil ganz aus. Kleine Details können helfen, wie zum Beispiel der Slogan: Dieser geht überproportional in die Suche ein und sollte gut überdacht werden. Genauso die Skills: Auf den ersten Blick wirken die Endorsements gar nicht so sinnvoll. Allerdings wirken diese auf die Suche und sollten entsprechend gepflegt werden.

Die Checkliste

Das   Netzwerk
Habe ich alte Kollegen gesucht?
Habe ich in die Kontaktliste von Kontakten geschaut?
Gibt es in den Gruppen interessante Kontakte?
Habe ich bei den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber geschaut?
Habe ich nach Kontakten aus anderen Netzwerken geschaut?
Bin ich bei Gruppen aktiv?
Das Profil
Habe ich ein ansprechendes Photo?
Habe ich einen vernünftigen Vanity URL für mein Profil?
Ist mein Profil vollständig?
Habe ich einen guten Profil Slogan?
Habe ich definiert, was öffentlich ist?
Habe ich definiert, wie ich erreichbar bin?
Habe ich ein Profil auf einer anderen Sprache?
Habe ich Ehrenämter angegeben?
Kann ich Empfehlungen akquirieren?
Habe ich Skills ausgefüllt?
Habe ich bei anderen Endorsements  vergeben?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

Stablish Me LogoEndlich kann ich mal wieder ein neues Karrierenetzwerk beschreiben. Seit dem letzten, Poachee, sind ja auch über 24 h her, da muss mal was neues her. Also mal schnell angemeldet bei Stablish.me und elevatorpitschmäßig mal angeschaut. Müssen Xing und LinkedIn vor dem Schweizer StartUp Angst bekommen, wie Artikel es suggerieren?

wie funktioniert es

Stablish Me AnmeldungDie Anmeldung funktioniert über Twitter, Facebook oder LinkedIn Account. Danach soll man sein Profil ausfüllen und natürlich seine Kontakte einladen. Leichter gesagt als getan, weder das Ändern der URL noch das Hochladen eines Profilfotos haben funktioniert.

Danach kann man über die “Discover” Seite so schauen, wer gerade so wen mag und eine Auszeichnung verliehen hat: Die Badges. Das System setzt auf der Idee der Endorsements auf: haben so schon viele über die Bestätigung bei LinkedIn und Xing ihre Bedenken, versucht Stablish.Me daruf sein Geschäftsmodell aufzusetzen.

Jetzt soll man sein Netzwerk aufbauen und Badges für seine verschiedenen Fähigkeiten und Skills einholen. Zu Beginn werden einem sogar nach Zufallsprinzip welche vorgeschlagen. Bei mir zum Beispiel Chemie. Die LinkedIn API scheint noch nicht so ausgereift zu sein und nur zur Authentifizierung und Abgreifen des Badge SammlungNetzwerkes zu taugen. Ansonsten gibt es die üblichen Seiten eines sozialen Netzwerkes, eine “Me” Seite, eine “Discover” Seite und natürlich eine gesonderte Seite für die Badges (ich habe irgendwo noch eine facebook Early Adaptor Badge herumfliegen, ob ich die importieren kann?). Ansonsten nix, worüber man noch sinnvoll was schreiben könnte.

Extro

Gerade gestern hatte ich gezeigt, dass zum Beispiel in Deutschland und auch der Schweiz noch viel Potenzial für Karrierenetzwerke steckt. Über 80% der Berufstätigen sind zum Beispiel weder bei Xing, noch LinkedIn. Finde ich Silp und Poachee noch durchaus erwähnenswert, da das Anonyme Profil durchaus seine Existenzberechtigung hat, weiss ich nicht, ob es Sinn macht, den x-ten Klon von einem Klon etablieren zu wollen. Ein neues Netzwerk sollte eine neue Idee bringen und nicht nur um wenige Ångström ein bestehendes Delete Stablish mevariieren. Wer übrigens bei BranchOut ist, wird sich sehr schnell zu Recht finden, da die Oberfläche wohle Pate stand. Wobei LinkedIn und Xing ja selber auch auf Ryze aufsetzen.

Und eins hat Stablish.Me seinen Vorbildern Xing und LinkedIn weit voraus: Der Knopf zum Löschen seines Accountes bei Stablish.Me ist intuitiv und schnell zu finden. Das können die beiden großen Brüder beide im Moment nicht bieten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß


intro

Mein Blog wird immer mehr gefunden (Erst mal lieben Dank an alle fleißigen Twitterer,  Liker und wie man das so nennt). Ich stelle über die Keywords, mit dem mein Blog gefunden wird, fest, dass meine Leser verstärkt Personen sind, die sich mit einem Profil bei LinkedIn profilieren möchten und grundsätzliche Fragen haben. Der Anstieg ist nicht nur bei LinkedIn Mitarbeiter Sucheden neuen Profilen zu erkennen. Haben bis vor einem Jahr vorrangig große DAX Konzerne Mitarbeiter bei LinkedIn gesucht, neigen mittlerweile auch kleine TecDAX Unternehmen zum Recruiting über LinkedIn. Bei Kontaktanfragen ist mittlerweile ein ähnliches Bild. Mit der Zunahme an Profilen bei LinkedIn kommen auch zugegebenermaßen Kontaktanfragen, die ich beim besten Willen nicht zuordnen kann.

Die interessantesten Fakten für Um- und Einsteiger….

Xing LinkedIn UnterschiedeIch habe mal die wichtigsten Fragen zusammengetragen, die ich aus den verschiedenen Schlüsselwörtern herauslesen und interpretieren konnte. Viele davon lassen sich schnell und zügig beantworten.

Muss ich von Xing zu LinkedIn wechseln?

Wechseln muss keiner. Sie können ein LinkedIn Profil auch erst mal zusätzlich anlegen. Das Netzwerk aufzubauen, dauert seine Zeit. Ein LinkedIn Profil parallel zu nutzen kann nicht schaden, zumal die Netzwerke gar nicht so eine hohe Überschneidung haben, wie man vermuten mag.

Wie hoch sind die Kosten bei LinkedIn?

Die Preise für LinkedIn sind für einen Einsteiger einfach zu beziffern: Die Einsteigerversion (auch Freemium genannt) kostet nichts. Wenn Sie nicht zum Heavy User mutieren sollten Sie es dabei belassen: Eine vernünftige Suche zum Beispiel hat die Einsteigervariante auch. Pi x Daumen: Erst wenn Sie täglich mindestens eine halbe Stunde am Tag auf LinkedIn verbringen, sollten Sie sich den Mehrwert eines Premiumaccounts überlegen. Details finden Sie hier.

Kann ich ein Unternehmensprofil anlegen?

Ja! Und sollten Sie auch. Gerade als kleiner Unternehmer, Selbstständiger oder Freelancer ist ein Unternehmensprofil Gold wert: Durch die Möglichkeit, sich empfehlen zu lassen, steigern Sie die Sichtbarkeit gerade in Ihrer Zielgruppe und werden besser gefunden. Vor- und Nachteile eines Unternehmensprofils im Vergleich zu Xing finden Sie hier.

Kann ich meine Kontakte von Xing mitnehmen?

Per Knopfdruck leider nicht. LinkedIn hat aber eine Schnittstelle, die so alles frisst, was einigermaßen strukturiert ist. Ein Export von Xing via VCF ist für Premiummitglieder von Xing kein Problem. Basismitglieder von Xing dürfen Ihre Kontakte nicht am Stück herunterladen. Hier ist etwas Handarbeit angesagt. Eine genaue Anleitung finden Sie hier. Aber an zwei Sachen denken: a) Achten Sie darauf, nicht pauschal alle Mails mit Netzwerkeinladungen überziehen und b) fremde Mailadressen woanders hochzuladen sollten Sie immer unter den Aspekt Datenschutz überdenken.

Sehe ich auch, wer mein Profil besucht hat?

Klares “Jein”. Als Freemiummitglied bekommt man bei LinkedIn nicht die vollständige Liste. Und zum anderen: Es kann sein, dass nur der Vorname oder “LinkedIn Mitglied” zu sehen ist. Das liegt aber an den Privatsphäreneinstellungen des Besuchers: Sie können unter Einstellungen sich entscheiden, wie Sie gesehen werden.

Was sind sonst Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn?

Der Hauptunterschied liegt zwischen Xing und LinkedIn, dass LinkedIn wesentlich stärker auf das Netzwerk fokussiert. Kontaktanbahnungen sind nur erwünscht, wenn Sie jemanden kennen. So wird bei der Kontaktanfrage auch gefragt, woher Sie jemanden kennen. Klicken Sie “Kenne ich nicht” als Begründung an, wird die Kontaktanfrage bereits vom System abgelehnt. Hier sollten Sie besser Vorstellungen nutzen.

Mit Mails ist es genauso: Dürfen Sie bei Xing als Premium jede Menge Personen anschreiben, so geht das bei LinkedIn in der Form nicht: Kalte Mails sind weniger erwünscht und werden mit 10 $ abgestraft. Der beste Schutz gegen einen LinkedInButler oder Automatismen zum Massenversand von Nachrichten.

Extro

Gefühlt ist LinkedIn ähnlich zu nutzen wie Xing auch. Die Funktionen sind halt vielfältiger und machen die Oberfläche manchmal umständlicher. Für Einstiger ist daher die iPad Variante wesentlich übersichtlicher. Ansonsten: Da muss man durch, meine Tochter ist gerade von der Grundschule aufs Gymnasium gekommen – die Umstellung muss ähnlich gewesen sein.

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

Logo SoClGestern hat Microsoft seinen sozialen Netzwerk So.Cl eine neue Optik verpasst. Statt in Facebook blau erstrahlt es nun in einem grün-blauen Türkis. Damit wurde das erst vor einem Jahr veröffentlichte soziale Netzwerk überarbeitet. Inhaltlich hat sich auch einiges getan. Auf jeden Fall ist die Optik stärker auf die Visualisierung ausgelegt, zwei große Stränge des Feedes versorgen den Nutzer mit Neuigkeiten und Bildern. Mit einem neuen Outfit will So.Cl stärker wachsen. Zumindest Gestern war dort der Teufel los, vielleicht werden die einen oder anderen Nutzer dort auch hängen bleiben und sich verstärkt engagieren. Im Mittelpunkt ist aber nach wie vor die Suche, nicht persönliche Profile oder Fanseiten.

So sieht es aus

Ein erster Blick zeigt, dass die Optik nun etwas frischer und moderner wirkt. Ob das grün wirklich jedem gefällt, sei dahingestellt, aber es bietet die Möglichkeit für So.Cl zur Abgrenzung:

SoCl nach Relaunch

SoCl nach Relaunch

Eine der Details, die zwar nicht unbedingt sofort ins Auge fallen, dem Nutzer einen guten Mehrwert verschaffen, sind die “Interests”. Wenn man ein Bild taggt, so wird dieses Tag automatisch seinen Interessen zugeordnet, weiteren kann man manuell folgen. So kann man zu einem Thema schnell einen Stream finden. Das Suchen nach Material ist zum Beispiel im Vergleich zu Pinterest und Google+ damit effektiver und schneller.

SoCl interests

SoCl interests

Mit den Interessen wurde die Suche in So.Cl weiter fokussiert.

Extro

Ob So.Cl einen massiven Ansturm an Nutzern erreicht, bleibt abzuwarten. Einen Ähnlichen Anstieg wie bei Google+ kann ich mir nicht vorstellen. Auf der anderen Seite ist So.Cl von Microsoft: Die betreuenden Fuselabs stehen (zumindest in der Außendarstellung) nicht unter einem ähnlichen Erfolgsdruck wie ein StartUp. Schon heute lässt sich So.Cl hervorragend nutzen, um seinen Blog (oder Unternehmensseite) bei bing zu pushen. Das mag befremdlich wirken, aber bing ist nicht so überoptimiert wie Google. Und das bedeutet, man hat gute Chancen, gegen etablierte Seiten wie Amazon oder Zalando, die mit Millionenbeträgen Ihre Seiten optimieren, zu bestehen.

Eines hat So.Cl auf jeden Fall mit Pinterest gemein: Ein Engagement dort macht einfach Spaß.

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Intro

Es gibt immer wieder Situationen, wo man im Internet Bilder hochladen muss, die richtige Größe nicht zur Verfügung steht. Aktuell muss man bei LinkedIn für Unternehmensprofile eine Headergrafik von 646 x 220 Pixeln hochladen. Was also tun, um die richtige Größe zu erhalten? Eigentlich kann man sich da schnell selber behelfen, alle OS bringen hierzu die Werkzeuge mit.

Vorab: Format passt?

Als Erstes kontrollieren Sie, ob die Abmaßen ungefähr das Verhältnis haben, was Sie auch benötigen. Wenn nicht können Sie mit den vorgestellten Werkzeugen auch zuschneiden und so die gewünschten Abmaße erzeugen. Das wollte ich aber nicht auch noch beschreiben.

Größe anpassen mit Windows

Windows bietet seit Windows 3.1 ein kleines Programm an, was die notwendigen Aufgaben beherrscht: MS Paint. Das Programm gibt es in allen erdenklichen Windowsvarianten und ist sogar auf Windows 8 vorhanden. Die folgenden Screenshots habe ich auf Windows 7 erzeugt.

Sie können wahlweise die gewünschte Grafikdatei über Paint öffnen, oder auch aus dem Explorer mit dem Kontextmenü (rechte Maustaste) “Öffnen mit” direkt importieren.

Bilder Anpassen Windows 1Paint findet sich als Programm im Ordner “Zubehör”.

Wenn Sie die Datei geöffnet haben, so sehen Sie oben in der Werkzeugleiste das Detail “Größe ändern”:

Bilder Anpassen Windows 3

Über Größe ändern können Sie die gewünschte Größe anpassen. Wenn Sie nicht das Seitenverhältnis beibehalten wollen, müssen Sie die Checkbox “Seitenverhältnisse beibehalten” deaktivieren.

Größe anpassen mit Mac

Beim Mac gibt es auch ein Tool, womit man die Größe anpassen kann. Suchen Sie erst über den Finder die entsprechende Datei. Diese ganz normal öffnen.

Bilder Anpassen Mac

Oben in der Werkzeugleiste steht nun “Werkzeuge”. Hier gibt es den Menüpunkt “Größenkorrektur”.

Bilder Anpassen Mac 2

Auch hier können Sie nun die gewünschte Größe angeben. Beim Start der Größenkorrektur ist diese immer in Prozent angegeben. Vorher auf Pixel stellen. Wenn Sie nicht das Seitenverhältnis beibehalten wollen, müssen Sie die Checkbox “Größe proportional” deaktivieren.

Größe ändern – Plattformunabhängig

Ein weiterer Ansatz ist das Angebot von pixlr.com. Hier können Sie (von welchem Rechner auch immer) Ihre Dateien anpassen:

Bilder Anpassen Pixlr.com 1Wenn Sie die gewünschte Datei gefunden haben, hierrüber öffnen. In Ihrem Webbrowser öffnet sich eine Oberfläche, ähnlich Gimp oder Photoshop.

Bilder Anpassen Pixlr.com 2Auch hier findet sich ein Werkzeug zur Größenkorrektur, unter “Bild”, “Bildgröße”. Hier können Sie die gewünschte Pixelgröße angeben.

Bilder Anpassen Pixlr.com 3

Vergessen Sie aber bitte nicht, die Datei danach wieder auf Ihren PC zu speichern.

Extro

Wo ich jetzt nicht eingehen möchte: Dürfen Sie das Bild verwenden? Seien Sie vorsichtig bei Bildern aus dem Internet, auch bei Archieven müssen Sie die Nutzungsbedingungen beachten. Ein interessanten Blog Artikel hierzu hat Thomas Schwenke aktuell geschrieben.

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Intro

LinkedIn_Official LogoGestern und heute gab es etliche Neuigkeiten zum Businessnetzwerk LinkedIn. Gestern wurde im Blog von LinkedIn angekündigt, dass die GUI (Graphical User Interface, graphische Bedieneroberfläche) weiter überarbeitet wurde. Diese wurde im Juli grundlegend überarbeitet.

iPad Version verfügbar

Ab heute soll eine eigenständige iPad Version im Appstore zur Verfügung stehen. Da ich so etwas Innovatives nicht mein Eigen nenne, muss ich hierbei auf Screenshots von LinkedIn selber zurückgreifen.

LinkedIn iPad Version

So eine richtige Überraschung ist das nicht, wurde die App vor ein paar Wochen als Test medial in Szene gesetzt. Unter anderem von Rüdiger Zinke aus Hannover. Die Ergebnisse kann man sich in einem YouTube Video anschauen:

Eine sinnvolle Ergänzung ist die “Newsfunktion”, die im englischsprachigen Bereich seit 2011 seine Dienste verrichtet, im deutschsprachigen Raum aber fehlte.

Notifications

LinkedIn NotificationsWie bereits oben erwähnt, wurden jetzt Symbole in der GUI nachgereicht. Diese sind noch nicht bei allen aktiv (bei mir auch noch nicht, daher das Bild aus dem Blog). Diese sollen eine schnellere und effektivere Kommunikation über die eigentliche LinkedIn Oberfläche ermöglichen. In einem Scrollmenü werden die aktuellen Benachrichtigungen chronologisch dargestellt, wie, ob jemand etwas geliked hat, ob neue Kontaktanfragen oder Nachrichten vorhanden sind. Bekannt sind diese Helferlein aus den Benachrichtigungen als Moderator. Die Navigation wird so vereinfacht.

Extro

Sowohl mit der iPad Version als auch der Änderung der GUI kommt LinkedIn eine der Punkte entgegen, die ich selber an LinkedIn immer kritisiere: Die Funktionsüberfrachtung. Zwar würde ich mir kaum den Wegfall von Funktionen wünschen, aber es ist nicht immer einfach, alles zu überschauen.

So ist die iPad ein guter Schritt in Richtung Simplifizierung: Ich denke mal, für LinkedIn gilt das Parettoprinzip: 80 % der Nutzer brauchen nur 20 % der Funktionen. Damit ist die iPad Version auf den richtigen Weg, so dass die Normalnutzer mal abends dort hereinschauen können.

Genauso wie bei den Notifications, die auch als Annäherung an Facebook und Google+ betrachtet werden. Ein Businessnetzwerk hat andere Anforderungen zu erfüllen als ein Spaßnetzwerk. Den Otto Normal User jedoch ein gewohntes Umfeld zu verschaffen, finde ich dennoch sinnvoll: Es macht keinen Sinn, sich täglich und dauernd in Gruppen zu verlieren. Umso wichtiger ist eine intuitive Bedienung einer Oberfläche.

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Intro

Die Gruppen werden gerade im fachlichen Bereich immer stärker dominiert von Stellenanzeigen. Diese sind per se gut – bieten Sie Unternehmen die Möglichkeit, Ihre Offerten im richtigen Umfeld zu platzieren und Mitgliedern, sich zu orientieren. Die Dominanz der Stellenanzeigen können aber auch Fachdiskussionen überstrahlen. Daher gibt es jetzt die Möglichkeit, diese von LinkedIn automatisch der Jobkarte zuordnen zu lassen.

Das Feature

Die Tage wurde von Ian McCarthy das neue Feature im Gruppenmanagerforum von LinkedIn vorgestellt. Das Original habe ich hinten angestellt. Die Checkbox, um das neue Feature, ist bereits jetzt schon vorhanden, allerdings arbeitet der Algorithmus noch nicht in allen Gruppen.

Allerdings muss dazu auch die Jobkarte aktiviert sein:

Gruppen LeisteZu erkennen ist es, ob die Karte “Stellenmarkt” vorhanden ist (BTW: Haben Sie diese, genau wie “Werbung” aktiviert?)

Über die Gruppenverwaltung kommen sie zu der neuen Einstellung. Diese ist per Standard aktiviert:

Gruppeneinstellungen finden

Gruppeneinstellungen finden

Danach direkt in die Gruppeneinstellungen:

Stellenangebote automatisch verschieben

Stellenangebote automatisch verschieben

Wenn Sie das nicht wünschen, muss das Häkchen deaktiviert werden.

Originalposting von Ian:

New automatic tool for keeping jobs out of the Discussions area

I’m delighted to announce that we’ve begun rolling out a new automatic tool for moving job-related posts out of the main Discussions area of a group into its Jobs area where they belong.
This tool just began rollout this week to a limited number of groups and – pending what we observe as rollout continues – should reach all groups within the next handful of weeks.
If you’re a group manager, you should already see in your group a new checkbox in Manage > Group Settings that reads, “Allow LinkedIn to move jobs automatically out of the Discussions area to the Jobs area.”
This box is defaulted on for all groups – we think all groups would really benefit from leaving it checked on – but different groups have different aims, so we built in the option for group managers to disable this new automated tool if desired.
Every group should all see this checkbox now, even if the automatic filtering is not yet rolled out to your group – that way, you’ve an advance opportunity to decide whether the tool is right for you.
Automated tools are only part of the picture, of course, so I’d like to give a big public shout-out to all the group managers who actively moderate their groups and to all the group members who flag inappropriate stuff to their attention. Thank you – your individual efforts in specific groups are increasingly helping us all maintain the quality of the professional conversation across over 1 million LinkedIn groups.
Lots more to come.

Google

Facebook Nutzer weltweit 2012Wenn es um die Nutzung von Internet und gerade sozialen Netzwerken geht, steht immer wieder Facebook im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder, wirbt Facebook über seinen Börsenprospekt des gerade anstehenden IPO mit 901 Millionen Nutzern. Aber ist Facebook damit wirklich das Medium, was jeder nutzen sollte?

Gerade verkündete Sascha Lobo auf der Eröffnung der re:publica, dass Facebook das 36,5 fache an Pageviews im Vergleich zu klassischen Medien Deutschlands hätte. Eine Zahl die mindestens so imposant wie falsch ist. Allein Spiegel und Bildzeitung zusammen kommen auf Sinnlose zitateeinen höheren Wert, als das “1/36,5″-tel. Danach habe ich nicht weiter recherchiert. Aber gerade bei den Netzgrößen ist es schon regelmäßig üblich, über Twitter zugerufenen Werte als wahr zu deklinieren, das hatten wir letztens schon einmal. Der Vergleich hinkt auch deswegen, da der Traffic woanders stattfindet (Ebay, Amazon und vor allem Google (ohne +) etc.). Aber ich schweife ab…..

Facebook erste Wahl?

Den Traffic, den Facebook hat, kann und darf man nicht unterschätzen. Aber: Wenn ich eine kleine, spezialisierte Dienstleistung habe stellt sich die Frage, ob meine Zielgruppe dort tummelt und wenn ja, ob sie auch Informationen dort über das Produkt und / oder Dienstleistung sucht. Man muss ich immer vor Augen halten: Auch über 20 Mio. Nutzer in Deutschland sind eben nur 40 % der Internetnutzer:

Facebook im InternetSo stellt die Entscheidung, sich bei Facebook zu engagieren mit derselben gleich, die anderen 60 % der möglichen Nutzer auszuschließen.

Wenn man sich dafür entschieden hat, dass auf Facebook genug Nutzer vorhanden sind, stellt sich die Frage, ob auch die Informationen sinnvoll verteilt werden: Suchen meine Kunden das Produkt / die Dienstleistung auch dort oder ergibt sich Akquisepotenzial aus den “likes” und Teilen von Inhalten? Um den Punkt vor Augen zu führen: Wo suchen Sie denn spezielle Informationen? Haben Sie schon eine Fachfrage direkt über Facebook gesucht? Hier sollte man niemals Google aus den Augen verlieren.

Blog als günstige Alternative

Eigentlich kann man eine einfache Formel nennen: Um so spezieller, desto Blog. Mit einem Blog kann man seine Zielgruppe direkt erreichen, man muß keine Werbegelder für “likes” ausgeben.

Wichtig aber: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Nutzer interessant sein könnte. Der PR Doktor Kerstin Hoffmann hat das letztens praktisch umschrieben:

Was nützt es meinen Empfängern?

Das heißt: Bloggen Sie Sinnvolles, was Ihre Kunden suchen. Man kann sich das so vorstellen: Jeder in einer Unternehmung sollte über das Produkt bloggen… außer der mit Marketing beauftragten. Stellen Sie Spaxschrauben aus Holz her? Bloggen Sie über die Vorteile und wo man diese einsetzt. Sie Coachen Fußballer mit rot-grün Schwäche? Erzählen Sie von Praxisfällen, wo Sie helfen konnten. Mit einem Blog können auf Dauer Nischen besetzt werden, was KMU oft tun.

Blog ergänzen

google-plus-logo-buttonDen Blog sollte man praktischerweise flankieren. Hier bieten sich Google+ (wegen der SEO Wirkung), LinkedIn Unternehmensprofil an. Aber der Blog wird auf Dauer auch so gefunden werden. Allerdings sollten regelmäßig aktuelle Artikel eingestellt werden. Diese können (und sollen) eher kurz sein. Ein Rhythmus hilft, regelmäßigen Nutzern eine Basis zu bieten. Über soziale Netzwerke können Sie auch Journalisten über Artikel in Ihren Blog empfehlen. So werden Sie auf Dauer als Experte in ihren Fachbereich wahrgenommen.

Extro

Ich wollte nur eine sinnvolle Alternative, gerade für kleine Unternehmer aufzählen. Über Blogs kann man keine Riesenzielgruppen, dafür aber sehr Spezielle erreichen. Facebook ist mittlerweile eine Königsdisziplin im Social Web geworden. Ohne Budget und Zeit kann man hier höchstens was über sein Netzwerk erreichen, dass man sowieso hat. Gerade wurde sogar eine DIN SPEC publiziert, in der genau die klassischen Fehler gemacht werden. Am besten, man holt sich zu Beginn Unterstützung, und diese beginnt bereits bei der Wahl der Medien.


Intro

GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter “Werkzeugen” hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

Extro

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner “Highlights” des Blogs (nach dem Suchbegriff “Leben”) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.

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