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Facebook Nutzer weltweit 2012Wenn es um die Nutzung von Internet und gerade sozialen Netzwerken geht, steht immer wieder Facebook im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder, wirbt Facebook über seinen Börsenprospekt des gerade anstehenden IPO mit 901 Millionen Nutzern. Aber ist Facebook damit wirklich das Medium, was jeder nutzen sollte?

Gerade verkündete Sascha Lobo auf der Eröffnung der re:publica, dass Facebook das 36,5 fache an Pageviews im Vergleich zu klassischen Medien Deutschlands hätte. Eine Zahl die mindestens so imposant wie falsch ist. Allein Spiegel und Bildzeitung zusammen kommen auf Sinnlose zitateeinen höheren Wert, als das “1/36,5″-tel. Danach habe ich nicht weiter recherchiert. Aber gerade bei den Netzgrößen ist es schon regelmäßig üblich, über Twitter zugerufenen Werte als wahr zu deklinieren, das hatten wir letztens schon einmal. Der Vergleich hinkt auch deswegen, da der Traffic woanders stattfindet (Ebay, Amazon und vor allem Google (ohne +) etc.). Aber ich schweife ab…..

Facebook erste Wahl?

Den Traffic, den Facebook hat, kann und darf man nicht unterschätzen. Aber: Wenn ich eine kleine, spezialisierte Dienstleistung habe stellt sich die Frage, ob meine Zielgruppe dort tummelt und wenn ja, ob sie auch Informationen dort über das Produkt und / oder Dienstleistung sucht. Man muss ich immer vor Augen halten: Auch über 20 Mio. Nutzer in Deutschland sind eben nur 40 % der Internetnutzer:

Facebook im InternetSo stellt die Entscheidung, sich bei Facebook zu engagieren mit derselben gleich, die anderen 60 % der möglichen Nutzer auszuschließen.

Wenn man sich dafür entschieden hat, dass auf Facebook genug Nutzer vorhanden sind, stellt sich die Frage, ob auch die Informationen sinnvoll verteilt werden: Suchen meine Kunden das Produkt / die Dienstleistung auch dort oder ergibt sich Akquisepotenzial aus den “likes” und Teilen von Inhalten? Um den Punkt vor Augen zu führen: Wo suchen Sie denn spezielle Informationen? Haben Sie schon eine Fachfrage direkt über Facebook gesucht? Hier sollte man niemals Google aus den Augen verlieren.

Blog als günstige Alternative

Eigentlich kann man eine einfache Formel nennen: Um so spezieller, desto Blog. Mit einem Blog kann man seine Zielgruppe direkt erreichen, man muß keine Werbegelder für “likes” ausgeben.

Wichtig aber: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Nutzer interessant sein könnte. Der PR Doktor Kerstin Hoffmann hat das letztens praktisch umschrieben:

Was nützt es meinen Empfängern?

Das heißt: Bloggen Sie Sinnvolles, was Ihre Kunden suchen. Man kann sich das so vorstellen: Jeder in einer Unternehmung sollte über das Produkt bloggen… außer der mit Marketing beauftragten. Stellen Sie Spaxschrauben aus Holz her? Bloggen Sie über die Vorteile und wo man diese einsetzt. Sie Coachen Fußballer mit rot-grün Schwäche? Erzählen Sie von Praxisfällen, wo Sie helfen konnten. Mit einem Blog können auf Dauer Nischen besetzt werden, was KMU oft tun.

Blog ergänzen

google-plus-logo-buttonDen Blog sollte man praktischerweise flankieren. Hier bieten sich Google+ (wegen der SEO Wirkung), LinkedIn Unternehmensprofil an. Aber der Blog wird auf Dauer auch so gefunden werden. Allerdings sollten regelmäßig aktuelle Artikel eingestellt werden. Diese können (und sollen) eher kurz sein. Ein Rhythmus hilft, regelmäßigen Nutzern eine Basis zu bieten. Über soziale Netzwerke können Sie auch Journalisten über Artikel in Ihren Blog empfehlen. So werden Sie auf Dauer als Experte in ihren Fachbereich wahrgenommen.

Extro

Ich wollte nur eine sinnvolle Alternative, gerade für kleine Unternehmer aufzählen. Über Blogs kann man keine Riesenzielgruppen, dafür aber sehr Spezielle erreichen. Facebook ist mittlerweile eine Königsdisziplin im Social Web geworden. Ohne Budget und Zeit kann man hier höchstens was über sein Netzwerk erreichen, dass man sowieso hat. Gerade wurde sogar eine DIN SPEC publiziert, in der genau die klassischen Fehler gemacht werden. Am besten, man holt sich zu Beginn Unterstützung, und diese beginnt bereits bei der Wahl der Medien.


Intro

GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter “Werkzeugen” hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

Extro

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner “Highlights” des Blogs (nach dem Suchbegriff “Leben”) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.

Google+ in der Überarbeitung

Wer sich heute seit heute nachmittag bei Google+ hereinschaut, wird mit einem kleinen Relaunch begrüßt. Scheinbar hat sich der Mittwoch als Releasetag bei sozialen Netzwerken etabliert. Zur Einführung wird von Google ein kleines Video als Tutorial angeboten:

Im Zeichen der Individualisierung

Das Relaunch bringt für den versierten User mehr Freiheitsgrade in der Gestaltung. Ein Blick auf den Screenshot zeigt, dass eine Leiste hinzugekommen ist:

GooglePlus nach Relaunch

Die linke Leiste in rot ist ganz neu. Im ersten Moment musste ich suchen, um die Möglichkeit zu finden, zwischen meinem Blogpage und meinem eigenen Profil hin- und herzuschalten. Diese Funktion ist am Anfang unter “Mehr” versteckt. Schön ist, dass man die Icons selber arrangieren kann mittels Drag`n`Drop.

Oben (blauer Rand) sind die Kreise angezeigt. Hier kann man nun eine individualisierte Timeline erstellen: Wenn man einen Kreis auswählt, so kann man mittels einen Schieberegler definieren, wie viel der Postings angezeigt werden.

Unter “Mehr” verstecken sich nach den Kreisen auch die gespeicherten Suchaufträge.

Die Funktion “Suchen” wurde durch “Entdecken” ersetzt, wo man zwischen Postings und Beiträgen Surfen kann.

Auffällig ist, dass Google+ die HangOuts stärker etablieren möchte und die Möglichkeit in jedem Beitrag der Timeline anbietet. Die HangOuts wurden auch überarbeitet.

Wenn das Browserfenster verkleinert wird, passt sich Google+ den veränderten Layoutbedingungen an. Das Chatfenster zum Beispiel wandert vom Rand in die Mitte.

Was bringt es?

google-plus-logo-buttonDie Überarbeitung scheint positiv aufgenommen zu werden, zumindest wenn man sich die 118 Kommentare auf das Post von Stefan Keuchel anschaut. Mit dem Release hat Google+ seine “Circles” gestärkt. Allerdings: Für Intensivnutzer sind die Funktionen um Google+ ein Segen, ich denke aber, für viele “Ottonormalverbraucher” ist Google+ trotz Tutorials zu komplex. Auch wenn die Administration per se eigentlich einfacher als die Listen bei Facebook ist (Disclaimer: Meine persönliche Meinung), muss man sich damit beschäftigen, um es vernünftig einsetzen zu können.

Ich begrüße trotzdem die Entwicklung und denke nach wie vor nicht, dass Google+ des Vergessens verdammt ist. Ich selber werde es weiter gut benutzen.


Immer wieder trifft man einen Satz, der zeigt das im Bereich Social Media noch Aufklärungsbedarf besteht. Der Satz lautet “Wir nutzen Social Media nicht”. Aktuell wieder gefunden im Focus:

Social Media ist noch nicht bei allen Dax-Konzernen angekommen. Adidas oder BMW nutzen die sozialen Medien virtuos, Heidelcement oder K+S gar nicht.

Das könnte man doch hinterfragen: DAX Konzerne, die Social Media gar nicht benutzen? Die Verwunderung rührte daher, dass bei der Übersicht aller DAX Konzerne im Herbst 2011 alle mit einem Unternehmensprofil bei LinkedIn vertreten waren.

Insbesondere HeidelbergCement hat bei LinkedIn allein über 1.700 Follower und der Auftritt wirkt sehr gepflegt. Auf Rückfrage beim Autor Holger Schmidt auf Google+ kam die Erkenntnis, dass die zitierte Aussage von der Pressesprecherin stammt.

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Vor kurzem fiel mir ein Tweet auf, dass es für die Nutzung von Social Media in KMU nun eine Din Spec (Nr. 91253) existiert. Gespannt wollte ich mir das Downloaden, allerdings hatte hier der Beuth Verlag einige Hürden in den Weg gelegt. Nachdem ich also meine ganzen Daten Preis gegeben hatte, bekam ich eine Mail, dass meine Daten nun manuell geprüft würden…..aber gut, Web 1.0 wurde wohl übersprungen….

Din Spec 91253

Der Inhalt

Der Preis von 48,10 € würde ein handfestes Werk rechtfertigen. Man bekommt für das Geld 44 Seiten PDF, geschrieben von einer Handvoll “Experten”. Der Begriff “Experte” ist ja zum Glück nicht geschützt.
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Heute habe ich wieder einen lustigen Blog gelesen. Und wieder wurde das Mantra der Reichweite vor sich hergetragen: In dem Selbstexperiment hat der Social Media Experte ein gleichlautendes Posting bei Google+ und Facebook gepostet. Danach wurden die Interaktionen und “Likes” bzw. “Plussens” gemessen. Held war Facebook, wo 256 % mehr Interaktion stattfand.

Solche Aussagen trifft man immer wieder und immer wieder wird die “Reichweite” isoliert betrachtet.

Reichweite allein interessiert niemanden

Den gleichen Effekt kennt man noch aus den Printmedien aus den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrtausends. Auch hier war die Nettoreichweite die entscheidende Kennzahl.
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Was ist Pinterest?

Pinterest ist ein Kunstwort aus Pinnen (anheften) und Interest. Dieses ist ein Dienst, was Links kategorisiert und ansprechend Logo Pinterestdarstellt. Ganz neu ist der Dienst zwar nicht, scheint aber seit Dezember letzten Jahres größter Beliebtheit zu erfreuen. In welchem Umfang der Dienst gerade in den USA verwendet wird hat t3n in einem lesenswerten Artikel letztens beschrieben.

Der Umfang wird deutlich, wenn man sich die Google Trends für Pinterest anschaut: Hier ein Vergleich der Google Trends von Pinterest im Vergleich zu Xing:

Pinterest Google Trends im Vergleich zu Xing

Wer also Interesse verspürt, sollte überlegen, ob ein Pin Button nicht sinnvoll für sein Blog ist. Besonders Blogs, die viel mit Grafiken arbeiten, ist dieses eine gute Verbreitungsvariante.

Follower Pin auf WordPress.com Blog integrieren

Die erste Möglichkeit gilt vor allem für diejenigen, die direkt auf wordpress.com bloggen, so wie ich mit dem LinkedInsiders Blog. Hier ist man naturgemäß etwas eingeschränkt. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein Pinterest Account besitzt (Braucht noch jemand Invites? Ein paar hätte ich noch im Angebot).

Über das Pinterest Menü finden sich die Goodies:

Pinterest Menü

Hier findet man html Texte für einen “Follow Me” Button im Bereich ““Follow Button” for Websites”.

Pinterest Follow me for Websites

Diesen Text kann man nun in eine Widget Text Box im Standardbaukasten verwenden:

Pinterest Follow me html text einbauen

Das Ergebnis kann man rechts anschauen, wobei ich mich auf das kleine “p” beschränkt habe.

Allerdings kann man so nur die Leser zu Followern auf Pinterest machen. Die “Pin It” Variante geht für WordPress.com direkt gehostete Blogs leider nicht.

Das Widget für selbstgehostete WordPress Blogs

Etwas eleganter geht es mit einem Widget, dass direkt auf WordPress angeboten wird (hier). Eine Anleitung hierzu wurde auch hier schon verfasst.

Hier wird der RSS für Pinterest genutzt.

Die Kür

Die schönste Variante ist (wie ich finde) direkt den html als js einzubinden. Dieses muss für jeden Artikel einzeln geschehen. Den html Schnipsel kann man sich unter Goodies bei Pinterest direkt erzeugen lassen:

PinIt Button erzeugen lassen

Dieser Button ist die beste Art, Pinterest zu integrieren, da man Bilder direkt gepint werden können. Auf jeden Fall in der Beschreibung des Bildes nicht den Link vergessen. Warum, kann man hier nachlesen.

Rechtliche Konsequenzen für Buttons

In letzter Zeit wurde auf Urheberrechtsproblematik in Deutschland als Sonderproblematik an verschiedenen Stellen hingewiesen. Ein lesenswerter Artikel findet sich auf dem Blog von Spreerecht.

Im Anbieten des Buttons sehe ich keine Probleme. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie auch die Rechte (oder Genehmigungen) an allen Bildern haben.

Die Diskussion ging darum, wenn man aktiv pinnt. Das Anbieten eines Pin Butoons stellt die andere Seite dar. Aber, das Anbieten des “Pin It” Buttons ist auch eine Einladung an die Leser, den Blogartikel zu pinnen. Dieses bedeutet, dass sie im Umkehrschluss nicht ihre Rechte an den Bildern geltend machen können, wenn diese auf Pinterest erscheinen.

Den Text sollte man sich auf jeden Fall angeschaut haben, wenn man mit dem gedanken spielt, einen Pinterest Button anzubieten.


Zur Zeit gehen die Invites wie alle Viertel Jahre um. Diesmal für Pinterst. Ich Logo Pinterestselber wurde von Stefanie Söhnchen eingeladen, lieben Dank an dieser Stelle. Sie selber erklärt auf dem Blog ihres Arbeitgebers in einem lesenswerten Artikel, wie Pinterest funktioniert.

Was ist Pinterest nun?

Eigentlich scheint es ein Kunstwort aus “Pin” und “Interest” zu sein. Man soll an Brettern seinen Interesse anheften (“pinnen”). Hierzu sollte man einen Favoriten ablegen. Mit diesen kann man, wenn man sich auf einen interessanten Artikel befindet, diesen bei Pinterest pinnen.

Auf Pinterest selber hat man abonniert man “Themen”, an Stelle von Personen. Klingt ganz vernünftig und auch Martin Weigert von netzwertig befindet in einem Artikel, dass diese Vorgehensweise sinnvoll ist.

Besondere Beachtung sollten Bloggern dem Dienst schenken, da man Backlinks durch das Posten erzeugt.

Allerdings: Der Bereich des Social Media ist stark emotionalisiert, und so findet man auch Reflexe, wie “Was Pinterest besser kann als Google+“.

Ende der Urbanisierung

Schön ist, wenn man im Social Media Umfeld bloggt: Mittlerweile kommen nahezu monatsweise neue Social Networks, die alle irgendwelche Vorteile haben.

War Facebook lange Zeit der Marktführer (und ist es in der quantitativen Betrachtung auch immer noch), so sprühen immer neue Dienste, die alle ihre Vorteile haben.

google-plus-logo-buttonWar es im Sommer letzten Jahres Google+, das zu Beginn kaum neuen Nutzen versprach, ist der Run auf das neue soziale Netzwerk von Google ungebrochen. 400 Millionen Nutzer könnten den Dienst Ende 2012 nutzen, prognostiziert Nico Lumma. Zusätzlich zum organischen Wachstum flankiert Google die Maßnahmen, in dem beispielsweise das Mindestalter auf 13 gesenkt wird und eine Anmeldung bei Googles Maildienst gmail mit Google+ zwangsverbundelt.

Logo SoClZusätzlich erweitert Google den Basisdienst um soziale Suche. Dieses sehe ich als Reaktion auf So.Cl, Microsofts Social Network um die Suchmaschine bing besser zu positionieren. Dieser hat Ende 2012 seinen Dienst aufgenommen. Dieser bedient genau wie Pinterest ein spezialisiertes Bedürfniss, in So.Cls Fall die Sozialisation der Suche. Das Experiment gab es bereits 2010 von LinkedIn als “Signals“, fand aber nicht so eine hohe Beachtung.

Ging der Trend 2011 hin zu MegaCity “facebook”, scheint die Social Media Landschaft nun sich in Interessengebiete weiter zu stückeln. Weg von der MegaCity, hin zu kleineren Städten und sogar Dörfer, um die verschiedenen Interessen zu vertreten.

Unternehmen brauchen Klarheit

Habe ich gerade vor zwei Wochen einen Artikel geschrieben, wo man sich zu Beginn als Unternehmen an Besten positioniert, müsste ich den Artikel wahrscheinlich um Pinterest erweitern.

Und genau das führt zu Problemen in der Wahrnehmung von Fachfremden. So gilt facebook als Marktführer. Aber seit wann? Versuchen wir das Beispiel auf die Automobilindustrie zu übertragen: Hier hat es Audi geschafft, in der Wahrnehmung der qualitativen Marktführerschaft aufzuschließen. Hierzu war aber ein Zeitraum von 20 (!) Jahren notwendig.

Das Jahr 2011 war dadurch geprägt, dass Interessenvertretungen wie Bitkom verkündeten, dass Social Media nun erwachsen geworden wäre. Der Markt ist aber hochvolatil, kaum messbar, überhaupt nicht vorhersehbar. Dieses sind aber Eindrücke, die nicht nur ich habe, sondern oft als Vorbehalte dienen.

Und die Vorbehalte sind ernst zu nehmen: Auf  welche Basis soll eine Jahresplanung entstehen, wo “muss” man 2013 vertreten sein?

Um so wichtiger ist es, sich Hilfe von Externen zu holen und die hauseigene Strategie sollte angepasst werden, nicht das Haus an Social Media. Wer glaubt, die Aktivität sei ein muss: 2005 hieß es auch, Produktmarketing sei ohne 2nd Life nicht mehr möglich. Nichts ist so beständig, wie der Wandel.


Eine interessante Studie wurde gerade veröffentlicht. Diese wurde von IPSOS durchgeführt. Alle verwendeten Grafiken stammen von LinkedIn (aus deren Blog), bzw. aus der Studie.

Die zentrale Erkenntnis:

Mehr als 50 % würden ihren Job wechseln wollen

Wobei der Wechselwille nach Ballungszentren unterschiedlich ausgeprägt ist: In München am Höchsten und in Berlin am Niedrigsten:

(C) LinkedIn

(C) LinkedIn

Um die Abfrage näher einzuordnen, die Frage, ob ein Jobwechsel in Betracht kommt, konnte wie folgt beantwortet werden:

Jobwechsel Anzahl (c) LinkedIn

Jobwechsel Anzahl (c) LinkedIn

Aber warum wollen die Deutschen den Job wechseln? Auch dieses wurde hinterfragt:

Motivation Jobwechsel (c) LinkedIn

Motivation Jobwechsel (c) LinkedIn

Im Detail die Beweggründe, warum deutsche Arbeitnehmer über einen Jobwechsel nachdenken:

Beweggründe für einen Jobwechsel (c) LinkedIn

Beweggründe für einen Jobwechsel (c) LinkedIn

LinkedIn Profil fit machen

Das LinkedIn Profil kann helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Viel Zeit ist dafür nicht notwendig, aber eine halbe Stunde kann helfen, besser gefunden zu werden. Die schnellsten Tipps:

5. Multlinguales Profil erstellen

Sprechen Sie mehrere Sprachen? Bloß nicht verstecken! Ein mehrsprachiges Profil ist schnell erstellt.

4. Sinnvollen Slogan ausdenken

Sie sollten den Profil Slogan überdenken. Auf der einen Seite repräsentiert dieser sie an prominenter Stelle, zum anderen geht er in die Suche von LinkedIn zentral ein. Also was pfiffiges – aber mit den wichtigsten Wörtern.

3. Buzz Wörter reduzieren

Wenn es geht, Buzz Wörter vermeiden. Gerade heute ist bei CNN ein Ranking der meistgenutzten Buzzwörter erschienen. Bestes Beispiel: Erfolgsorientiert. Ein Wort, was eigentlich die Grundlage jeder Tätigkeit darstellen sollte. Oder versuchen Sie sich einmal das Gegenteil vorzustellen: Misserfolgsorientiert? Erfolglosigkeitsgarantie?

2. Photo

Repräsentiert Sie Ihr Photo? Das Photo sollte Sie darstellen, wenn möglich, nicht auf einer Party oder mit Weizenglas in der Hand. Die Kleidung sollte angemessen sein: Trainingsanzug ist bei einen Sportlehrer okay, für fast alle anderen Tabu. Und ein Smoking passt auch nur bei Operndarstellern oder bei Max Raabe.

1. Vollständigkeit

Aber das Wichtigste: Vervollständigen Sie Ihr Profil, wenn es geht auch mit Ehrenämtern und mit Universitäten. Die Wahrscheinlichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, wird stark erhöht. Umgekehrt: Ein Recruiter oder Personaler wird bei einem rudimentären Profil sich in den wenigsten Fällen die Mühe machen, nachzufragen.

Das wichtigste sind Sie!

Aber stellen Sie das auch dar!


Heute mal ein kleiner Blogartikel, den ich schreibe, da ich selber etwas forschen musste. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Blogs zumindest einen Kaffee hin- und wieder dazu zuverdienen. Die Möglichkeiten reichen über ausgeklügelte Affiliate Programme, die aus jeden zweiten Nomen eine Verbindung zu Versicherungen herstellen, über Google Ads hin zu festen Bannern.

Einige halten ihren Blog werbefrei. Ist man bei WordPress direkt gehostet, hat man auch kaum Alternativen. Eine Möglichkeit, dass sich einige der Leser erkenntlich zeigen, ist ein Spendenbutton in Kombination mit PayPal.

Wer seinen WordPressblog selber hostet, hat hierzu etliche Plugins zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn man seinen Blog via WordPress hostet. Auch hier kann man einen Donate Button mit PayPal integrieren (wie man rechts erkennen kann). Ich musste allerdings etwas fummeln.

PayPal Account

Um so einen Button sein eigen nennen zu dürfen, muss man natürlich einen PayPal Account besitzen. Dieser muss zusätzlich “Händlerstatus” haben.

Dann kann man bei PayPal einen “Button” generieren:

PayPal Button generieren

Danach kann man zu den Buttons generieren navigieren:

PayPal NavigationDort lässt sich wahlweise ein neuer Button kreieren oder ein bestehender angezeigt werden:

PayPal Button Code anzeigenWer eine eigen Page besitzt, kann den generierten Code einfach platzieren.

Wer (wie ich) jedoch bei WordPress ist, der hat weder die Möglichkeit, ein PlugIn zu installieren, noch html direkt zu platzieren. Mit ein paar Kniffen geht es doch.

Hierzu ist beim Button der Direktlink wichtig, der unter “E-Mail” angegeben ist:

PayPal Direktlink

PayPal in wordpress.org integrieren

Man kann sich hierzu den Umstand zu Nutze machen, dass die Widgets wenigstens ein bisschen html können.

Hierzu unter den Widgets einen Textbaustein auswählen:

PayPal Widget einfügen 1

Hier kann man verschiedene Texte eingeben, aber auch Grafiken referenzieren und mit einem Link versehen:

PayPal Widget einfügenAus meinem Beispiel: Man kann den Text 1:1 übernehmen, man muss nur den Link aus dem vierten Bild oben (Direktlink PayPal) austauschen).

Das Ergebnis kann man rechts sehen.

Generell

Da heute “Pay for a Blog” Day ist: Gerade wenn man einen Blog mit Tipps und Tricks betreibt, bietet sich so ein Button an. Er kostet nichts und hier und da kommt ein Kaffee zusammen. Es lohnt sich nicht, deswegen einen Blog zu betreiben, aber wenn man eh einen hat, so schadet er auch nicht.

Meines Erachtens sollte er aber dezent platziert sein. Also, wer nach diesen Informationen gesucht hat, kann ihn gerne ausprobieren….

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