Eine (gar nicht so) neue Funktion auf LinkedIn – Asynchrones Folgen
Intro
Die Differenzierung der sozialen Netzwerke war bis letztes Jahr noch relativ einfach: Es gab synchrone Netzwerke (Xing, LinkedIn, Facebook) wo ein Kontakt zwischen zwei Seiten hergestellt wird, in dem beide Seiten es bestätigen und Asynchrone (Bekanntestes wohl Twitter, aber auch Pinterest oder So.Cl), wo ich Leuten folgen kann und diese es auch tun oder lassen. Seit Google+ geht nun die Tendenz zum hybriden Netzwerk, dass beide Seiten unterstützt.
Die Funktion: Personen folgen
Die Funktion gibt es bei LinkedIn schon länger, wurde aber nie prominent ausgelobt: Personen folgen. Hierbei kann man Personen folgen und so Ihre Gruppenbeiträge und öffentlichen Posts verfolgen. Ich habe diese Funktion bei diversen LinkedIn Mitarbeitern verwendet, um auf dem Laufenden zu bleiben, ohne diese mit einer Kontaktanfrage zu nerven.
Jetzt werden bekannte Persönlichkeiten mit dieser Funktion beworben:
Man kann somit vielen (leider durchgängig amerikanischen) “Vordenkern” folgen. Von Interesse könnten hierbei Arianna Huffington, Tim O’Reilly oder Josh Leibowitz sein (Achtung, rein subjektive Auswahl von mir).
Durch einen Klick auf das “+ Folgen” kann man nun seinen gewünschten Probanden folgen und seine Mitteilungen erscheinen in der eigenen Timeline. Da auch “unprominenten” gefolgt werden kann (und soll) kann man bei Statusupdates mittlerweile definieren, wer das Update sehen soll:
Von Twitter abgekupfert?
Relativ zügig erinnert Alexei Oreskovic, ein Tech Redakteur von Reuters, in der Huffington Post an Twitter. Die neue Funktion erinnert meines Erachtens aber eher an Google+: So kann man sich verbinden (bei Google+ kreist man sich gegenseitig ein) und hat dann ein höheres Funktionspotenzial. Auch bei Facebook gibt es diese Funktion bereits. Aber sowohl Facebook, als auch LinkedIn folgten mit der Einführung dieser Technik Google+.
Wie dem auch sei, ein praktisches Feature allemal. Ich würde mir nur hoffen, dass die Funktion länderspezifisch angepasst wird (Ich denke da an Persönlichkeiten wie Professor Kruse):
Typisch amerikanisch: Ein Formular, wie man Vordenker wird, ist auch schon Online.


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