LinkedIn – Neue iPad version und Arbeit an der GUI
Intro
Gestern und heute gab es etliche Neuigkeiten zum Businessnetzwerk LinkedIn. Gestern wurde im Blog von LinkedIn angekündigt, dass die GUI (Graphical User Interface, graphische Bedieneroberfläche) weiter überarbeitet wurde. Diese wurde im Juli grundlegend überarbeitet.
iPad Version verfügbar
Ab heute soll eine eigenständige iPad Version im Appstore zur Verfügung stehen. Da ich so etwas Innovatives nicht mein Eigen nenne, muss ich hierbei auf Screenshots von LinkedIn selber zurückgreifen.
So eine richtige Überraschung ist das nicht, wurde die App vor ein paar Wochen als Test medial in Szene gesetzt. Unter anderem von Rüdiger Zinke aus Hannover. Die Ergebnisse kann man sich in einem YouTube Video anschauen:
Eine sinnvolle Ergänzung ist die “Newsfunktion”, die im englischsprachigen Bereich seit 2011 seine Dienste verrichtet, im deutschsprachigen Raum aber fehlte.
Notifications
Wie bereits oben erwähnt, wurden jetzt Symbole in der GUI nachgereicht. Diese sind noch nicht bei allen aktiv (bei mir auch noch nicht, daher das Bild aus dem Blog). Diese sollen eine schnellere und effektivere Kommunikation über die eigentliche LinkedIn Oberfläche ermöglichen. In einem Scrollmenü werden die aktuellen Benachrichtigungen chronologisch dargestellt, wie, ob jemand etwas geliked hat, ob neue Kontaktanfragen oder Nachrichten vorhanden sind. Bekannt sind diese Helferlein aus den Benachrichtigungen als Moderator. Die Navigation wird so vereinfacht.
Extro
Sowohl mit der iPad Version als auch der Änderung der GUI kommt LinkedIn eine der Punkte entgegen, die ich selber an LinkedIn immer kritisiere: Die Funktionsüberfrachtung. Zwar würde ich mir kaum den Wegfall von Funktionen wünschen, aber es ist nicht immer einfach, alles zu überschauen.
So ist die iPad ein guter Schritt in Richtung Simplifizierung: Ich denke mal, für LinkedIn gilt das Parettoprinzip: 80 % der Nutzer brauchen nur 20 % der Funktionen. Damit ist die iPad Version auf den richtigen Weg, so dass die Normalnutzer mal abends dort hereinschauen können.
Genauso wie bei den Notifications, die auch als Annäherung an Facebook und Google+ betrachtet werden. Ein Businessnetzwerk hat andere Anforderungen zu erfüllen als ein Spaßnetzwerk. Den Otto Normal User jedoch ein gewohntes Umfeld zu verschaffen, finde ich dennoch sinnvoll: Es macht keinen Sinn, sich täglich und dauernd in Gruppen zu verlieren. Umso wichtiger ist eine intuitive Bedienung einer Oberfläche.

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