LinkedIn Anwendungen nutzen
Intro
Bei LinkedIn besteht dir Möglichkeit, sein Profil um weiterer Anwendungen zu
erweitern. Anwendungen sind dabei der umgekehrte Anwendungsfall der API: Es werden nicht Daten an eine Anwendung außerhalb exportiert, sondern eine von verschiedenen Anwendungen wird direkt in das Profil von LinkedIn integriert. Zu der API wollte ich getrennt etwas schreiben. Noch mal zur Verdeutlichung:
Wo finde ich die Anwendungen?
Die Anwendungen kann man auf seinem Profil anzeigen lassen. Die bekanntesten dürften die Amazon Reading List, Slideshare Präsentationen und die WordPressintegration sein. Wie die Worpressintegration aussieht, kann man auf meinem Profil anschauen.
Wo sind diese Anwendungen zu finden? Man kann Sie direkt “aktivieren”. Eine Übersicht ist über diesen Link erreichbar:
Was sind die wichtigsten Anwendungen?
Events
Die LinkedIn Events sind als eigene Anwendung realisiert. Wie man genau Events einstellt, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben. Ansonsten (außer dass die Anwendung in Englisch ist) ist eigentlich alles bekannt: Man kann Veranstaltungen anlegen, andere Leute dazu einladen oder auch diese bewerben. Eine direkte Einladung von Personen aus den Gruppen ist nicht möglich. Jedoch kann man über DirectAds relativ günstig Werbung machen.
Polls
Vielleicht nicht ganz so bekannt: Die Umfragen. Hier kann man verschiedene Umfragen erstellen und auch zur Diskussion der Ergebnisse einladen. Hierbei handelt es sich um dasselbe Modul, wie es aus den Gruppen bereits bekannt ist und auch (nach meiner Erfahrung) gut genutzt wird. Mit den Umfragen kann man schnell auf seine eigenen Stärken hinweisen und sind deshalb besonders interessant für Freiberufler und Einzelunternehmer.
Slideshare
Gerade für Freiberufler und Einzelunternehmer eine schöne Anwendung: Die Integration der Slideshare Präsentationen. Hier kann man zum Beispiel öffentliche Präsentationen, Arbeitsbeispiele oder vergangene Projekte anzeigen. Das Slideshare gerade von LinkedIn akquiriert wurde, ist es mittlerweile eine “hauseigene” Anwendung. Aber obacht: Die Präsentationen werden (je nach Profileinstellung” öffentlich, also auf fremde Rechte und Marken besonders achten.
Amazon ReadingList
Auch sehr beliebt ist die Verknüpfung mit der ReadingList von Amazon. Hier kann man zum einen auf eigene Publikationen verweisen, aber sie kann auch als Angelpunkt dafür dienen, mit Betrachter des Profils in ein qualifiziertes Gespräch kommen: kann man so entweder seine wirklichen Lieblinge alá Nele Neuhaus darstellen, aber auch die Fachpublikationen die man gerade gelesen hat und so seine Profession besser darstellen.
WordPress
Bloggen Sie? Ich hoffe doch, wie ich letztens dargelegt habe. Falls es sich um einen WordPress Blog handelt, so kann man diesen mit der Anwendung “WordPress” direkt auf seinem Profil einblenden. Dieses wird dann automatisch aktualisiert, so dass man nicht neue Artikel immer wieder neu einblenden muss. Für andere Blogs gibt es noch eine andere Anwendung, die ich aber selber noch nicht ausprobiert habe (da ich ja selber einen WordPress Blog habe).
Weniger ist mehr
Ich habe jetzt einen Überblick der (aus meiner Sicht) Überblick der wichtigsten Anwendungen auf LinkedIn gegeben. Aber: Es macht keinen Sinn, sein Profil mit allen Möglichkeiten auszustaffieren. Beschränken Sie sich auf ein oder zwei der wichtigsten.
Man sollte auch über die Anordnung der Anwendungen sich Gedanken machen. So kann man die Anwendungen nach Belieben verschieben (siehe Bild rechts). Dazu auf “Profil bearbeiten” (1) gehen. Danach zu der Anwendung, in meinem Beispiel die WordPress Anwendung scrollen. Wenn man über den Balken der Anwendung geht, so erscheint diese blau (2). Mit der linken Maustaste daraufklicken, und die linke Maustaste gedrückt halten. Dann kann man die Anwendung nach belieben herauf oder herunter navigieren (3). Je nach Wichtigkeit sollte diese weiter oben stehen. Wenn man zum Beispiel seine Arbeitsproben mittels Slideshare darstellt, so kann diese ruhig im obersten Bereich stehen. Wenn man gerade eine aktuelle Umfrage hat, so kann diese auch weiter oben stehen. Amazons ReadingList würde ich tendenziell weiter unten ansiedeln. Aber diese Entscheidung muss jeder nach eigener Priorisierung treffen.

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