Über diese Anzeigen

LinkedIn kauft Slideshare für 119 Mio. Dollar

logo SlideShare Gestern nachmittag wurde die nächste Akquisition im Bereich der sozialen Netzwerke bekannt. Wie der “Business Insider” in einem Artikel berichtete hat das amerikanische Businessportal LinkedIn den Online Präsentationsspezialisten Slideshare. Der Kauf erfolgte für 119 Millionen Dollar, dass nach aktuellem Kurs knapp über 90 Millionen Dollar entsprechen. Die Geschäftsmodelle ergänzen sich ganz gut, hat LinkedIn bis jetzt keine eigene Möglichkeit, Präsentationen hochzuladen. Eine eigene Lösung zu programmieren, wäre sicherlich recht aufwendig. Auch wenn der Preis im Verhältnis zu Mitarbeitern oder Umsatz nicht ganz so abgehoben wie bei dem Erwerb von Instagram durch Facebook erscheint, so wechselt für knapp 100 Millionen Dollar eine 59 Mann Unternehmung, wie man auf dem LinkedIn Unternehmensprofil von SlideShare erkennen kann.

Schon lange integriert

Die SlidesShare Präsentationen sind schon lange über die Apps von LinkedIn erreichbar. integriert man diese, kann man, so fern man über einen SlideShare Account verfügt, Präsentationen der Formate ppt, pps, pptx, odp, pdf, doc, docx, odt, Keynote, iWork pages auf seinen Profil darstellen. Dieses ist besonders sinnvoll bei Freiberuflern, die so einen detailierteren Überblick über bisherigen Projekte oder Tätigkeiten darstellen können. Ein Beispiel findet sich auf dem Profil von Michael Kausch, dass man allerdings nur im bei LinkedIn eingeloggten Zustand betrachten kann:

Slideshares auf Profil

Hier findet sich auf 43 Präsentationsseiten das Leistungsspektrum seiner PR Agentur Vibrio. Ein kleiner Wermutstropfen: Die SlidesShare Präsentationen lassen sich nicht auf dem Unternehmensprofil hochladen.

Konzentration oder Diversifikation?

LinkedIn_Official LogoZur Zeit lässt sich nicht absehen, wohin die Reise geht. Auf der einen Seite sind Konzentrationsprozesse bei den Branchenriesen wie Facebook oder LinkedIn zu beobachten. Auf der anderen Seite entstehen neue Netzwerke im Monatstakt: War letztes Jahr durch Google+ dominiert, folgten So.Cl und Pinterest, und der gerade anliegende Aufstieg des “neuen” Karriereportals BranchOut.

Die Millionen- und Milliardenbeträge, die hier gezahlt werden, erinnern stark an eine neue Internetblase (wie bereits der Spiegel 2006 orakelte). Doch es geht um die pure Existenz: Erinnern werden sich immer weniger an 2nd Life: Und doch ist es kaum 5 Jahre her, dass diese virtuelle Welt in aller Munde war. Und so gilt es Claims zu sichern, koste es, was es wolle. Und ein Businessportal um Möglichkeiten zu erweitern, Präsentationen schnell weiterzugeben und bei seinem Profil zu positionieren, ergibt Sinn.

Über diese Anzeigen
4 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 246 Followern an

%d Bloggern gefällt das: