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…und jetzt Pinterest. Kommt danach endlich Kontinuität?


Zur Zeit gehen die Invites wie alle Viertel Jahre um. Diesmal für Pinterst. Ich Logo Pinterestselber wurde von Stefanie Söhnchen eingeladen, lieben Dank an dieser Stelle. Sie selber erklärt auf dem Blog ihres Arbeitgebers in einem lesenswerten Artikel, wie Pinterest funktioniert.

Was ist Pinterest nun?

Eigentlich scheint es ein Kunstwort aus “Pin” und “Interest” zu sein. Man soll an Brettern seinen Interesse anheften (“pinnen”). Hierzu sollte man einen Favoriten ablegen. Mit diesen kann man, wenn man sich auf einen interessanten Artikel befindet, diesen bei Pinterest pinnen.

Auf Pinterest selber hat man abonniert man “Themen”, an Stelle von Personen. Klingt ganz vernünftig und auch Martin Weigert von netzwertig befindet in einem Artikel, dass diese Vorgehensweise sinnvoll ist.

Besondere Beachtung sollten Bloggern dem Dienst schenken, da man Backlinks durch das Posten erzeugt.

Allerdings: Der Bereich des Social Media ist stark emotionalisiert, und so findet man auch Reflexe, wie “Was Pinterest besser kann als Google+“.

Ende der Urbanisierung

Schön ist, wenn man im Social Media Umfeld bloggt: Mittlerweile kommen nahezu monatsweise neue Social Networks, die alle irgendwelche Vorteile haben.

War Facebook lange Zeit der Marktführer (und ist es in der quantitativen Betrachtung auch immer noch), so sprühen immer neue Dienste, die alle ihre Vorteile haben.

google-plus-logo-buttonWar es im Sommer letzten Jahres Google+, das zu Beginn kaum neuen Nutzen versprach, ist der Run auf das neue soziale Netzwerk von Google ungebrochen. 400 Millionen Nutzer könnten den Dienst Ende 2012 nutzen, prognostiziert Nico Lumma. Zusätzlich zum organischen Wachstum flankiert Google die Maßnahmen, in dem beispielsweise das Mindestalter auf 13 gesenkt wird und eine Anmeldung bei Googles Maildienst gmail mit Google+ zwangsverbundelt.

Logo SoClZusätzlich erweitert Google den Basisdienst um soziale Suche. Dieses sehe ich als Reaktion auf So.Cl, Microsofts Social Network um die Suchmaschine bing besser zu positionieren. Dieser hat Ende 2012 seinen Dienst aufgenommen. Dieser bedient genau wie Pinterest ein spezialisiertes Bedürfniss, in So.Cls Fall die Sozialisation der Suche. Das Experiment gab es bereits 2010 von LinkedIn als “Signals“, fand aber nicht so eine hohe Beachtung.

Ging der Trend 2011 hin zu MegaCity “facebook”, scheint die Social Media Landschaft nun sich in Interessengebiete weiter zu stückeln. Weg von der MegaCity, hin zu kleineren Städten und sogar Dörfer, um die verschiedenen Interessen zu vertreten.

Unternehmen brauchen Klarheit

Habe ich gerade vor zwei Wochen einen Artikel geschrieben, wo man sich zu Beginn als Unternehmen an Besten positioniert, müsste ich den Artikel wahrscheinlich um Pinterest erweitern.

Und genau das führt zu Problemen in der Wahrnehmung von Fachfremden. So gilt facebook als Marktführer. Aber seit wann? Versuchen wir das Beispiel auf die Automobilindustrie zu übertragen: Hier hat es Audi geschafft, in der Wahrnehmung der qualitativen Marktführerschaft aufzuschließen. Hierzu war aber ein Zeitraum von 20 (!) Jahren notwendig.

Das Jahr 2011 war dadurch geprägt, dass Interessenvertretungen wie Bitkom verkündeten, dass Social Media nun erwachsen geworden wäre. Der Markt ist aber hochvolatil, kaum messbar, überhaupt nicht vorhersehbar. Dieses sind aber Eindrücke, die nicht nur ich habe, sondern oft als Vorbehalte dienen.

Und die Vorbehalte sind ernst zu nehmen: Auf  welche Basis soll eine Jahresplanung entstehen, wo “muss” man 2013 vertreten sein?

Um so wichtiger ist es, sich Hilfe von Externen zu holen und die hauseigene Strategie sollte angepasst werden, nicht das Haus an Social Media. Wer glaubt, die Aktivität sei ein muss: 2005 hieß es auch, Produktmarketing sei ohne 2nd Life nicht mehr möglich. Nichts ist so beständig, wie der Wandel.

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8 Kommentare
  1. Rolf sagte:

    in dem zusammenhang sollte man auch openPIN.org erwähnen – die machen das ganze in opensource, auch auf deutsch.. und ohne einladung…

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