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Social Media – Ist Aktivität alles?


Der Bereich des Social Media ist eine eigene Subwelt geworden. Was immer wieder auffällt ist, dass Aktivität und Interaktion an allererster Stelle genannt wird. Hieraus ergeben sich verschiedene Verfahren, wie das gemessen wird. Der bekannteste dürfte der Social Media Dienst Klout sein, wo man dann in Kurven seine Reichweite vermittelt bekommt:

Klout Score

So kann man seine Reichweite messen und, zugegeben eine gute Seite der Services, mit den Mitbewerbern in Bezug bringen. Was der Score ansonsten bringt, ich weiß es nicht.

Die mangelnde Messbarkeit hat aber auch andere Früchte getragen, so wird in “Buzz” gemessen, die “Unique Likers” und Anzahl Followers. Alles gut und schön, aber in den Projekten, in denen ich tätig war, wurde in Euro gemessen und nichts anderes.

Kanäle messen

Diejenigen, die von Ihrem Vertriebskanal direkt auf die Quelle des Interessenten schließen können, haben es hier einfach. Besonders bei Downloads oder wo die Möglichkeit existiert, eine “Facebook Edition” aufzulegen, haben es die Unternehmen einfach.

Aber der Mehrwert der Social Media Aktivitäten geht ja darüber hinaus: Initiativbewerbungen oder allgemein die Reputation wären an vorderster Front zu nennen. Diese lassen sich aber schlecht bis gar nicht messen.

Social Media nicht unterbewerten…..

Daher wird, gerade in Deutschland, Social Media bei vielen nicht beachtet. Hier liegt der Grundsatz der Unternehmungen zu Grunde, dass, was man nicht messen kann, auch nicht von Interesse sei.

Den Kanal deswegen zu missachten ist falsch. Bieten sich viele Möglichkeiten, neue Absatzwege zu erschließen oder alte Bindungen zu erneuern.

…aber auch nicht überbewerten

denn Deutschland ist Social Media Entwicklungsland. Selbst Sascha Lobo hat in einem Akt seltener Einsichtigkeit festgestellt, dass sein Einfluss Grenzen hat. Und tatsächlich liegt der Guru des Internets weit hinter der Bäckerblume zurück.

Daher sollte man sich jetzt an die sozialen Netze herantrauen: Man kann nicht viel falsch machen. Oft wird an dieser Stelle der berühmt berüchtigte “Shitstorm” angeführt, mit dem die Community Unternehmen abstraft. Hier kann man entgegenhalten, dass kaum ein Unternehmen einen messbaren Schaden erlitten hat. Zumindest schien Jack Wolfskin dieser egal gewesen zu sein und wer erinnert sich noch an die Welle, als herauskam, dass Facebook eine PR Agentur mit der Diskreditierung von Google beauftragt hat.

Nutzen Sie Aktivität mit Kunden

wenn Ihre Unternehmung Zeit und Lust hat. Wenn nicht, kann man auch soziale Netze so nutzen. Wenn diese Zeit nicht da ist, machen Sie es wie Apple und vermeiden jeden Kontakt zu Nutzern (Jeder, der mal versucht hat, eine Ersatzrechnung für ein Appleprodukt zu bekommen, weiß, wovon ich spreche). Schaden kann man wohl in keinster Weise nachweisen.

Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie können

Und wenn der Umgang mit sozialen Netzen und Kunden dazu nicht gehört, dann nutzen Sie Ihre Ressourcen für Ihre Stärken. Und wenn Ihnen jemand erklärt, Ihr “Buzz” wär zu schlecht, lassen Sie diesen einfach in € umrechnen…

(Disclaimer: Ja ich weiß, sehr karikierend umschrieben. Der Artikel soll nur als Gegenpol derjenigen dienen, die propagieren, die Welt hätte sich in den letzten fünf Jahren dramatisch verändert)

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