Kontaktmanagement bei LinkedIn
Letzens habe ich wieder einen Tweet gelesen, der mich zu diesem Artikel führte:
Nachdem ich mich in letzter Zeit mit der Metaebene (Woran erkenne ich Social Media Experten und Vergleich von Xing und LinkedIn) beschäftigt habe, wende ich mich mal eher praktischen Erwägungen zu.
Kontaktanfragen bei LinkedIn
Vielleicht ist es anderen auch schon passiert: Man möchte sich auf LinkedIn vernetzen…und findet den Button nicht. Das liegt aber nicht (zwingend) an der Störung der eigenen Sehkraft, sondern ist oftmals dem Design geschuldet: LinkedIn zeigt Buttons teilweise nur an, wenn auch die Funktion gewährleistet ist. Was zu einer aufgeräumten Oberfläche führt, kann Wenignutzer zur Verzweiflung bringen.
Der Button zu Kontaktanfrage erscheint nur, wenn die Person es zulässt. Was zusätzlich verwundert: Manchmal muss man eine Mailadresse angeben, manchmal nur einen Grund, woher man die zu kontaktierende Person kennen würde. Auch dieses hängt mit der Administration der betreffenden Person zusammen:
Hier kann man über folgenden Weg
- Einstellungen
- E – Mail Einstellungen
- Wahl der Einstellungen
auswählen, wie man kontaktiert werden darf. Hier gibt es drei, mögliche Einstellungen:
- Alle LinkedIn Mitglieder (Die Grundeinstellung)
- Nur Personen, die Ihre E-Mail-Adresse kennen oder in Ihrer Adressbuch-Kontakteliste erscheinen.
- Nur Einladungen von Personen, die in Ihrer Adressbuch-Kontakteliste erscheinen
Die Auswahl desjenigen, den man kontaktieren möchte führt zu verschiedenen Ansichten:
Bei (1) bekommt man die bekannte Ansicht, so dass man angeben muss, woher man die Person kennt. Etwas restriktiver ist Variante (2), hier muss man eine Mailadresse angeben. Diese muss mit einer der LinkedIn bekannten Mailadressen sein. Bei der Variante (3) bekommt man den Button nicht zu Gesicht.
Ausgenommen sind die Personen / Mailadressen, die eine Person im Adressbuch hinterlegt hat. Wie man eine Datei hier hochlädt, habe ich an anderer Stelle beschrieben.
Kontakte annehmen oder ablehnen
Auch zu den Kontakten annehmen oder ablehnen kann man einiges berichten. Zu der Annahme braucht man wohl nichts hinzufügen, ist das in anderen sozialen Netzwerken ähnlich.
Beim Ablehnen gibt es allerdings einige Varianten:
Hierzu muss man wissen, dass LinkedIn Crowdsourcing benutzt. Wenn man eine Einladung von einer Person erhält, die man nicht kennt, so kann man das auch angeben.
Jeder LinkedIn Benutzer hat einen Counter hierzu: Haben mehrere Personen eine Kontaktanfrage mit “Ich kenne die Person nicht” markiert, so darf diese Person ab einen gewissen Zeitpunkt nur noch mit Variante (2) kontaktieren, unabhängig was der Betroffene in der Administration angegeben hat.
Kontakte wieder entfernen
Diese Funktion ist wirklich etwas versteckt: So ist die Option nicht auf dem Profil des zu Entfernden versteckt, sondern unter einer eigenen Option zu finden. Dieses hat Kerstin Hoffmann unlängst auf ihren Blog beschrieben, daher noch mal kurz visualisiert:
Man muss über Kontakte (1) auf einen kleinen Link “Kontakte entfernen” (2) gehen oder diesem Link hier folgen.
Fazit
Wenn man eine Funktion nicht findet, so ist das noch kein Beinbruch.
Trotzdem sollte man seine Einstellungen überprüfen und schauen, ob man von jedem vernetzt werden möchte. Die Entscheidung, wen man zu seinen Kontakten zählen möchte, kann ich an dieser Stelle nicht abnehmen, aber die Wechselwirkungen der Administration sollte man sich doch vor Augen führen.
LinekdIn ist aus meiner Sicht weder abgeschottet, noch teuer. Aber einfach zu bedienen ist es auch nicht immer.
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~ von LinkedInsiders am November 6, 2011.
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[...] Überblick über das Kontaktmanagement hatte ich bereits letztes Jahr hier [...]
Welchen Kontakt nehme ich auf LinkedIn an? « LinkedInsider Deutschland schrieb dies am Januar 23, 2012 um 7:35 am |
Kann man auch eigene Kontaktanfragen zurückziehen?
Hallo Caspar,
versuche es doch bitte über den Postausgang. Wenn Du die Anfrage dort löscht, müsste sie Vergangenheit sein. Allerdings kann ich es im Moment leider nicht ausprobieren.
lG
Stephan