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LinkedIn vs. Xing – Marketing vs. Salesmitgliedschaft


Der Herbst wird heiß – nicht nur bei diversen Privatsendern, sondern auch die Businessnetzwerke in Deutschland bemühen sich um alte und neue Klientel.

Logo SalesXing versucht sich dabei an neuen Klientel: Es wird versucht, neue Kunden zu einer bezahlten Premiummitgliedschaft zu überzeugen. Hierzu wurde die “Sales-Mitgliedschaft ersonnen.

Wer den Profil Organizer von LinkedIn kennt, wird schon ahnen, wohin die Reise geht: Die bekannte Xing Suche wird erweitert um zusätzliche Suchfelder und um individuelle Angaben, die man bei einem X-beliebigen Profil hinterlegen kann.

Der Clou: Man ist zum einen in der Lage, diese Profile zu sortieren und zu kategorisieren, zum anderen ist die Vorschau so umfangreich, dass der Besuch des Profiles des Probanden nicht notwendig ist – und so erscheint man auch nicht in der Statistik des Betreffenden.

Salesmitgliedschaft

Man kann verschiedene Status abgeben und später, in Kombination mit den bekannten Suchkriterien, sich anzeigen lassen.

Der Schritt ist für Xing nur logisch: Nach wie vor sind 80 % der Einnahmen von Xing Premiummitgliedschaften. Nur Konkurrenten wie LinkedIn, aber auch Google+ oder facebook bieten kostenlose Mitgliedschaften, so dass Modelle ersonnen werden müssen, zahlendes Klientel langfristig zu binden. Und wer erst mal seinen Vertrieb damit organisiert (Dadurch mutiert Xing zu einem MiniCRM), wird wohl länger treu bleiben. Kosten werden wohl im Rahmen der Recruitermitgliedschaft (aus den Kreisen des Xingtrainer) liegen.

Was im Moment mir fehlen würde, ist, dass weder die zusätzliche Anreicherung von Nichtmitgliedern, noch eine Collaborative Funktion (wie beim amerikanischen Konkurrenten) inkludiert ist. So muss der Assistent wohl oder übel mit der Anmeldung vom Vertriebler arbeiten. Wer etwas mehr sehen will, dem sei das Video von Xing empfohlen. Schon werden erste Stimmen laut, ob dem Spam Vorschub geleistet wird. Ich denke, dass das nicht sein wird: Spammer neigen nicht zum Organisieren, sondern nutzen das Gießkannenprinzip.

Neue Ideen helfen, sich von LinkedIn abzusetzen: Weigerten sich Social Media Experten noch vor einem Jahr, LinkedIn für Deutschland für Analysen mit aufzunehmen, da es unter eine Million Unique Views laut Google hatte, so liegt LinkedIn mittlerweile bei 1,8 Mio.. Die Betrachter haben sich also unter einem Jahr mehr als verdoppelt.

LinkedIn versucht diesen Anstieg zu Nutzen und beginnt nun auch, wenn eher Verhalten in Online Medien, Werbung zu schalten. Hierbei wurde die Domain LinkedIn – Make it happen gesichert. Die Profile scheinen auch keine LinkedIn Mitarbeiter zu sein (Außer einen, der aber als solcher kenntlich gemacht worden ist). Ist auch schwierig, da LinkedIn in Deutschland wesentlich weniger hat als der deutsche Anbieter Xing. Dieser bediente sich seinerzeits bei den Mitarbeitern, um es Xing machen zu lassen.

Auf der Seite sind zusätzlich Videos auf deutsch eingebunden – so dass die Leute auf der Suche nach Informationen und Hilfe nicht meine Artikel lesen müssen ….

LinkedIn Make it happen

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6 Kommentare
  1. Rene sagte:

    In meiner Wahrnehmung hat Linkedin auch einen Schub gemacht, allerdings sehe ich weder G+ noch LI als reale Gefahr für Xing. Facebook war auf einem guten Weg, mit dem “Dauer Relaunch” der letzten Wochen mehrt sich scheinbar auch hier der Unmut, nachdem selbiger sich bei Xing wieder etwas zu beruhigen scheint… Bin gespannt wo die Reise hingeht…!

    • LinkedInsider sagte:

      Hallo,

      lieben Dank für den Kommentar. Facebook ist zur Zeit mit sich selber beschäftigt und Google+ scheint sich gut zu verbreiten. Was uns Google+ gelehrt hat: Der Markt ist so volatil, dass man wirklich nur Gegenwartsbeschreibungen seriös vornehmen kann.

      Liebe Grüße
      Stephan

  2. Adam sagte:

    Xing ist und bleibt zunächst die Firmenplattform schlecht hin.

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