“Wie ich LinkedIn Group Spammers hasse…” – 5 Tipps zur Spam Reduktion
Intro
Heute wieder ein Blog Artikel als Antwort auf einen Tweet. Vor kurzem fiel mir ein Tweet zum Thema LinkedIn Gruppen auf:
Und tatsächlich: Der Spam in den LinkedIn Gruppen nimmt auch in den deutschsprachigen sukzessiv zu. Sind die immer auftretenden, kostenlosen Webinare zu “was weiß ich denn” nur ärgerlich, finden sich immer mehr Hinweise von Leuten, die einfach ihre Dienstleistung unter das Volk bringen wollen. Dabei bleibt die Kausalität zum Gruppeninhalt oftmals auf der Strecke.
Man wird sich wohl nicht ganz gegen Werbung sperren können. Hinzu kommt, dass die Moderatoren hier verschiedene Schmerzgrenzen besitzen: Finden manche Werbung generell als vermeidenswertes Gut, so sehe ich das liberaler: Werbung im Gruppenkontext ist in Ordnung. Aber es gibt verschieden Wege, sein Spamvolumen in den LinekdIn Gruppen zu reduzieren.
Die vorgestellten Funktionalitäten sind in der Gruppe über die Karte Verwaltung und dann auf der rechten Seite “Gruppeneinstellungen” zu erreichen.
Tipp 1: Karten für Werbung und Stellenanzeigen aktivieren
Ich halte es für sinnvoll, die Karten für Stellenanzeigen und für Werbung in den Gruppen zu aktivieren:
So kann man die Diskussionen “sortenrein” halten und Werbung kanalisieren.
Tipp 2: Crowdsourcing nutzen
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein gewisse Schwarmintelligenz für seine Gruppen zu nutzen. Dieses wird Crowdsourcing genannt.
Diese Funktionalität muss man getrennt freischalten. Wenn nun n Personen einen Beitrag als unangemessen definieren, wird ein Beitrag gelöscht.
Allerdings ist diese Funktion umstritten und könnte von mehreren Personen in einer gemeinsamen Aktion missbraucht werden. Ich selber habe es eingesetzt.
Tipp 3: Genehmigungen verwenden
Eine Funktionalität, die ich persönlich nicht einsetze, aber bei zu starkem Spambefall auch eine Möglichkeit, sich zur Wehr zu setzen.
Hier kann man in verschiedenen Abstufungen definieren, welche Artikel vorab genehmigt werden müssen.
Tipp 4: Beiträge neuer Mitglieder genehmigen lassen
Was im ersten Moment als Gängelung von Frischlingen wirkt, macht durchaus Sinn, um Spammer abzuhalten:
Hierzu muss man wissen, dass man bei LinkedIn maximal bei 50 Gruppen Mitglied sein kann. Massenspammer betreten also die Gruppe, bewerben Ihre Dienstleistung und sind wieder weg, um sich in anderen Gruppen anmelden zu können.
Ein echter Interessent wird ein paar Tage warten können, bis er frei publizieren darf.
Zusätzlich können Beiträge von Mitgliedern, die 0 oder einen Kontakt haben, genehmigt werden. Dieses macht Sinn, da viel Spam auch über Fake Accounts in die Gruppen gebracht wird.
Tipp 5: Gruppenregeln (CoC) definieren
Ein Tipp, der eigentlich keinen Spam verhindert, sondern eher der Transparenz dient:
Hier kann man genau darlegen, ob und wenn ja welche Werbung zugelassen ist, wann man durchgreift und was die Zielsetzung der Gruppe ist.
Fazit
Mit einigen Hilfsmitteln kann man zwar Spam nicht komplett eindämmen, aber das Leben des Mods wird erheblich vereinfacht.






Cool. Thx.
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