Recruiting 2.0: Mitarbeiter per Social Media suchen (LinkedIn)
Qualifizierte Mitarbeiter zu suchen ist mittlerweile zu einer anstrengenden und zeitraubenden Aufgabe geworden.
Neben den klassischen Medien (Print etc.) haben sich Onlinestellenbörsen (Monsters etc.) längst etabliert.
Hinzu kommen mittlerweile die drei Sozialen Netzwerke
- Facebook (BranchOut)
Einstellen einer Jobanzeige bei LinkedIn
Das Einstellen einer Jobanzeige geht bei LinkedIn relativ zügig. Kostenpunkt: 95 US $ (zur Zeit um die 70 €). Zu finden ist der Link direkt im oberen Menü:
Wenn man über diesen Link geht, kommt man zu der Erfassung der eigentlichen Stellenanzeige:
Hierbei ist im Vorfeld zu überlegen, ob ich die Offerte unter meinen Namen oder anonym publizieren möchte. Hinzu kommt die Überlegung, ob ich direkt über LinkedIn die Angebote erhalten möchte (würde ich empfehlen), ob eine externe Webadresse verlinkt , oder ob die einfachste Variante “Mailto:” verwendet werden soll.
Im Detail:
- Angabe der Überschrift und des Unternehmens. Bei Unternehmen kann das eigene verwendet werden (praktisches Detail: Dann wird die Beschreibung aus dem Unternehmensprofil übernommen). Es kann aber auch anonymisiert werden (“Unternehmensberatung”)
- Angabe, ob der Einstellende genannt wird. Wenn ja, muss angegeben werden, in welcher Funktion man die Stellenanzeige aufgegeben worden ist.
- Generelle Angaben. Die Branche und der Tätigkeitsbereich sollten wohl überlegt werden, da darüber die Anzeigen auf die Profile gemapped werden. Also auf jeden Fall die maximal fünf möglichen Angaben machen!
- Es folgen Stellen- und Tätigkeitsbeschreibung. Ein rudimentärer WYSIWYG Editor ist dabei, Formatierungen werden bei Copy & Paste sowohl aus Word als auch aus html übernommen.
- Angabe der Unternehmensbeschreibung. Diese wird aus dem Unternehmensprofil vorbelegt, kann aber auch frei editiert werden.
- Angabe über den Bewerbungsprozess: Dieser kann via LinkedIn erfolgen, die Bewerber können aber auch auf eine externe Seite geleitet werden.
Nach Vervollständigung der Angaben (Jahresgehalt und Empfehlungsbonus sind keine Pflichtfelder) geht man zum nächsten Schritt: Der Bezahlung:
Die Abrechnung erfolgt typisch amerikanisch via Kreditkarte. Firmenname kann dabei frei editiert werden. Die Rechnung bekommt man via Mail zugestellt, später ist diese über die Transaktionsübersicht des Kontos einsehbar.
Nach “Jetzt kaufen” ist die Anzeige online.
Stellenausschreibung bewerben
Die Stellenanzeige ist nun online. Bis jetzt unterscheidet der Vorgang in keinster weise von einer anderen Stellenbörse. Erster Unterschied: Die Stellenanzeige wird auf entsprechend passenden Profilen angezeigt (wichtig deswegen der Tätigkeitsbereich und die Branche). Diese sehen dann so aus:
Diese Werbung ist inbegriffen. Der Unterschied zu klassischen Onlinebörsen ergibt sich aus der Möglichkeit, die Anzeige zu verbreiten. Zu sehen in der Anzeigenverwaltung, “Stelle empfehlen”:
Der Klassiker wäre, dieses im eigenen Netzwerk kund zu tun. Zusätzlich kann man weitere Medien nutzen, unter anderen LinkedIn Gruppen, Twitter und Facebook.
Bei der Weiterleitung an LinkedIn Gruppen können alle Gruppen, bei denen man Mitglied ist, auf einmal angegeben werden. So kann man die Anzeige schnell verbreiten:
Zusätzlich kann man die Anzeige auch automatisch bei Facebook posten. Dieses sieht dann so aus:
Das man die Anzeige auch bei Twitter posten kann, ist glaube ich selbsterklärend. Außerdem schlägt LinkedIn mehrere Probanden vor. Diese muss man zusätzlich für 10 $ erwerben. Diese Möglichkeit habe ich nicht genutzt und deswegen kann ich hier keine weiteren Screenshots anbieten.
Die Bewerbung
Etwaige Probanden können sich auf die Stelle nun bewerben. Dieses geschieht, wenn man es aktiviert hat, direkt über LinkedIn. Dieses ist zu empfehlen, da man direkt in LinkedIn eine Übersicht der Bewerber bekommt und so den Überblick behält.
Eine Bewerbung sieht dann beim Bewerber wie folgt aus:
Allerdings ob die 200 K in Zeiten pfundweise gescannter Zeugnisse noch sinnvoll sind, sei dahingestellt.
Die Verwaltung
LinkedIn bietet eine Bewreberverwaltung an. Hier sind dann die Bewerbungen in der Übersicht:
Hier kann man direkt sich das Profil, das Anschreiben anzeigen lassen. Typisch amerikanisch: Man kann auch direkt Referenzen suchen lassen, also sein Netzwerk nach Übereinstimmungen suchen lassen.
Für alle Recruiter ein muss: Die Auswertung, wie die Anzeige funktioniert hat:
Fazit
Allein schon wegen des Preises eine Alternative zu anderen Medien. Praktisch ist, dass man die Stellenanzeigen über Knopfdruck direkt neu bei facebook, Twitter oder LinkedIn Gruppen neu bewerben lassen kann. Interessantes Medium, dass durchaus in Ernst zu nehmender Konkurrenz zu Monsters oder Stepstone steht.
Eine Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken in Deutschland findet sich hier.











Pingback: Tweets that mention Recruiting 2.0: Mitarbeiter per Social Media suchen (LinkedIn) « LinkedInsider Deutschland -- Topsy.com
Pingback: Recruiting 2.0: Mitarbeiter per Social Media suchen (BranchOut via Facebook) « LinkedInsider Deutschland
Pingback: Recruiting 2.0: Mitarbeiter per Social Media suchen (Xing) « LinkedInsider Deutschland
Pingback: Recruiting 2.0 – BranchOut (Facebook), LinkedIn und Xing im Praxistest « LinkedInsider Deutschland
Pingback: Statistiken bei Stellenanzeigen auf LinkedIn – Benchmarking und Nutzen « LinkedInsider Deutschland
Pingback: Business Accounts bei LinkedIn « LinkedInsider Deutschland
Pingback: Fachgruppen bei LinkedIn zum Recruiting nutzen « LinkedInsider Deutschland
Pingback: LinkedIn im Recruiting: A/B Test selbst gemacht | LinkedInsider Deutschland